Beiträge von Meister_Lampe

    Neuzulassungen Februar 2019


    "Gleichstand" lautet es im Februar zwischen BRZ und GT86 bei den Neuzulassungen:

    • GT86: 11 (7 privat, 4 gewerblich)
    • BRZ: 11 (2 privat, 9 gewerblich)

    Der BRZ kommt dadurch auf 860 Fahrzeuge in Deutschland - eine Zahl, die man oft beim Schwestermodell auf dem Kennzeichen findet (neben 86, 861 und 8686), und die ein sehr aktives Forumsmitglied sogar als Nutzernamen auserkoren hat. Der Vollständigkeit halber: Der GT86 kommt seit 2012 auf 5053 Neuzulassungen, so dass zwischenzeitlich auf einen BRZ weniger als 6 GT86 kommen.

    Neuzulassungen Januar 2019

    Zählt man alle Subaru-Modelle zusammen, so legte Subaru mit 807 Neuwagenzulassungen, was einem Plus von 46,5 % entspricht, einen tollen Start ins neue Jahr hin. Toyota hingegen verkaufte mit 6.656 PKW 4,1 % weniger als im Vorjahresmonat.


    Insgesamt gingen in Deutschland die PKW-Neuzulassungszahlen im Januar 2019 im Vergleich zum Januar 2018 um 1,4 % zurück. Am stärksten hat es das Sportwagensegment mit -26,3 % getroffen. Von den 2.348 neu zugelassenen Sportwagen entfielen 36 auf den Toyobaru:

    • GT86: 24 (15 privat, 9 gewerblich)
    • BRZ: 12 (3 privat, 9 gewerblich)

    Wo ist da z.B. der MX5? Doch nicht weil es ein Cabrio ist, oder?

    Laut KBA gibt dieses lediglich den Rahmen in Form der Kategorien vor (Minis, Kleinwagen, Kompaktklasse, Mittelklasse, Obere Mittelklasse, Oberklasse, SUVs, Geländewagen, Sportwagen, Mini-Van, Großraum-Van, Utilities, Wohnmobile, Sonstige). Dies Einteilung wurde im Laufe der Jahre auch immer wieder verändert. Zum Beispiel gab es früher mal eine Kategorie "Cabrios".


    Die Hersteller selbst teilen bei einem neuen Modell dem KBA mit, zu welcher Kategorie das jeweilige Modell gehören soll.

    Deshalb ist zum Beispiel das E-Classe Coupé gemäß Herstellerwillen den Sportwagen zugeordnet =O, während man in Fernost Understatement betreibt und deshalb ein Mazda MX-5 in der Kompaktklasse und ein Kia Stinger in der Mittelklasse zu finden ist.


    Und einige Modelle, wie zum Beispiel der im September wegen der neuen Abgasnorm aus dem Angebot genommene Alfa Romeo 4C, verschwinden aus mir nicht bekannten Gründen subsummiert in der Kategorie "Sonstige" oder aufgrund von Zulassungszahlen unter 5 Stück in der Zeile "Sonstige" der jeweiligen Kategorie (Zitat KBA: "Ausgewiesen werden Modellreihen mit mindestens 5 neu zugelassenen Fahrzeugen (Ausnahme: Oberklasse und Sportwagen).").

    Hitliste der Sportwagenmodelle 2018
    Die Hitliste der Sportwagenmodelle wird vom Klassiker Porsche 911 angeführt. Der GT86 liegt auf Platz 16, der BRZ auf Platz 23. Insgesamt finden sich 42 Modelle als Sportwagen getypt in der Statistik. Auf den letzten Rängen befinden sich Auslaufmodelle und "Scheunenfunde". Die Gesamtzahl an neu zugelassenen Sportwagen betrug letztes Jahr 40.468.

    Hitliste der Sportwagenhersteller 2018

    Insgesamt 19 verschiedene Hersteller tauchten letztes Jahr im Sportwagensegment auf. Porsche und Mercedes haben gegenüber dem Vorjahr die Plätze getauscht: Mercedes belegt Platz 1, gefolgt von Porsche auf Platz 2. Toyota rangiert wie im Vorjahr auf Platz 12, Subaru ist um einen Platz nach hinten auf Platz 16 gerutscht.

    Neuzulassungen Dezember 2018

    Das Jahr 2018 ist Geschichte. Zeit für die letzte Bilanz. Im vergangenen Monat gab es folgende Neuzulassungen:

    • GT86: 10 (5 privat, 5 gewerblich)
    • BRZ: 6 (2 privat, 4 gewerblich)

    Im gesamten Jahr 2018 wurden somit 401 Toyobarus in Deutschland neu in den Verkehr gebracht, davon 290 GT86 (+24 gegenüber 2017) und 111 BRZ (+1 gegenüber 2017).

    Neuzulassungen November 2018

    17 Neue sind für den vergangenen Monat zu verzeichnen:

    • GT86: 14 (8 privat, 6 gewerblich)
    • BRZ: 3 (2 privat, 1 gewerblich)

    Damit hat der GT86, wie schon vor vier Wochen avisiert, mit 5.008 zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland die 5.000er-Marke überschritten.

    Das Fahrzeugsegment mit dem größten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat war das Sportwagensegment mit -40,3%. Ein Großteil des Rückgangs ist auf das bekannte Motor-Abgas-Typzulassungs-Problem des VW-Konzerns zurückzuführen. Porsche war der Hersteller mit dem größten Rückgang: Boxster -79,4%, Cayman - 85,2% und 911 -78,3%. Vom Audi R8 wurden kein einziger neu zugelassen, und auch beim TT sieht es mit -92,3% mau aus. Aber auch andere Marken bzw. Modelle schwächelten, wie zum Beispiel das E-Klasse Coupé, dem es mit 434 Autos zum Neuzulassungsspitzenreiter im Oktober langte, obwohl es ebenfalls ein deutliche Minus, und zwar in Höhe von 25,6%, zu verzeichnen hatte.


    Auch GT86 und BRZ mussten Federn lassen. Hier die Neuzulassungen des letzten Monats:

    • GT86: 23 (14 privat, 9 gewerblich)
    • BRZ: 7 (alle privat)

    Gegenüber dem Oktober 2017 sind das 7 GT86 und 2 BRZ weniger. Vom GT86 wurden dieses Jahr bereits 266 Stück und somit exakt so viele wie im gesamten Jahr 2017 zugelassen. Insgesamt wurden in Deutschland bislang 4.994 Stück zugelassen, dass heißt dieser Tage ist mit dem 5.000sten GT86 zu rechnen. Auch dem BRZ fehlen mit 102 Neuzulassungen nur noch 8 Stück um das Ergebnis des Vorjahres zu erreichen.

    Der Kalender kam heute an. Vielen Dank für die Arbeit und die Mühe die Du Dir gemacht hast, es hat sich gelohnt. Meine Tochter, die das Februar-Bild fotografiert hat, ist stolz wie Harry dass ihr Bild einen Monat lang einige Wohnzimmer und Büros schmücken darf. Übrigens, für den Kalender 2020 hat sie schon ein weiteres Bild auf Lager...

    Ich habe heute auch schon zwei mal das Problem gehabt, dass das Absenden eines neuen Posts abgebrochen wurde mit der Fehlermeldung, dass ein Eingabefeld (es war der "Quellcode"-Tab gemeint) ausgefüllt werden muss. Im Editor-Fenster, in dem ich gearbeitet habe, war Text vorhanden, das Quellcode-Fenster war jedoch leer. Und der Text war natürlich unwiederbringlich weg.


    Betriebssystem: Windows 10 (1809)
    Brower: Edge

    Stimmt, in der Excel-Datei der FZ 2 hat das KBA die Spalten für Rheinland-Pfalz vergessen, lediglich bei den Anhängern (FZ 2.9) ist es aufgeführt. Die Zahlen für Deutschland stimmen aber. Behelfsweise können die Zahlen für Rheinland-Pfalz aus "Deutschland - Summe(andere Bundesländer und Sonstige)" berechnet werden.

    Eine Frage zu den Abmeldungen: Betrifft das auch Saisonkennzeichen?

    Nein. Auch Saisonkennzeichen, die zum 1.1. (also im Januar) nicht zum Fahren auf öffentlichen Straßen berechtigen, sind natürlich angemeldet und werden im Bestand mitgerechnet.


    Den Komfort der Saisonkennzeichen gibt es in Deutschland seit dem 1. März 1997. Noch bis 2007 zählte das KBA beim Bestand zum 1.1. die vorübergehenden Stilllegungen/Außerbetriebsetzungen mit (bis zu maximal 7 Jahre, sofern das Fahrzeug nicht endgültig außer Betrieb gesetzt wurde), seit 2008 ist Schluss damit. Der Effekt war, dass von 2007 auf 2008 etwa 5,5 Millionen Fahrzeuge sozusagen über Nacht aus dem Statistikbestand verschwanden. Der Großteil der Fahrzeuge war zu dem Zeitpunkt aber sowieso schon verschrottet worden.

    Aufgrund der heute vom KBA veröffentlichten Bestandsdaten zum Stichtag 1. Januar 2018 habe ich für unsere beiden Autos die Daten herausgeholt und aufgearbeitet.



    Quellenhinweis: Die Zulassungszahlen stammen vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.


    Anfang 2018 waren noch gut 82% der GT86 und 84% der BRZ zugelassen. 2017 wurden vom GT86 266 Wagen neu zugelassen, wegen Abmeldungen stieg die Gesamtzahl nur um 92 auf 3.881. Vom BRZ wurden 110 Wagen neu zugelassen, auch hier stieg die Gesamtzahl nur um 72 auf 610.


    Bezüglich der Altersstruktur der privaten Halter ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr bei beiden Marken bei den bis 29-Jährigen ein leichter Zuwachs auf exakt 21,0%, während die Altersgruppe der 30 bis 59-Jährigen prozentuell leicht zurück ging. Beim GT86 nahm der Anteil der Generation 60+ um 1% zu, während er beim BRZ um 0,2% fiel.


    Bezüglich des Geschlechts der privaten Halter gab es beim GT86 eine nur marginale Veränderungen zu Gunsten weiblicher Halter um 0,2% und beim BRZ sogar gar keine.


    Bei beiden Modellen ist der Anteil der gewerblich genutzen Fahrzeuge rückläufig.

    Im September 2018 wurden nur 200.134 PKW neu zugelassen, was einen Einbruch um 30,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet. Klingt dramatisch, ist es aber nicht, denn im Juli und August gab es für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen, so dass die ersten neun Monate 2018 sogar eine Steigerung von 2,4 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2017 aufweisen können. Grund des außergewöhnlichen Zulassungsverhaltens war die Einführung der neuen Abgasgrenzwerte zum 1. September, was einen Vorzieheffekt ausgelöst hat (siehe auch meinen oben stehenden Beitrag vom letzten Monat).


    Interessant ist der Blick auf die einzelnen Marken: Prozentuelle Rekordeinbußen von mehr als der Hälfte gegenüber September 2017 sind bei Audi (-77,7 %), Porsche (-75,5 %), VW (-61,9 %), Honda (-59,0 %), Seat (-54,9 %), Alpha Romeo (-52,2 %) und Dacia (-50,6 %) zu verbuchen. Berücksichtigt man noch, dass auch Skoda mit -43,9 % einen deutlich überdurchschnittlichen Rückgang zu verzeichnen hat, so ist der hohe Anteil an Marken aus dem Dunstkreis der Volkswagen AG auffällig. Hier zeigt sich deutlich, wer seine Hausaufgaben zum Thema "Abgasnorm Euro 6c und besser" nicht rechtzeitig angefangen hat. Doch keine Angst, der in Wolfsburg beheimatete Konzern wird es überleben: Betrachtet man das gesamte bisherige Jahr, so liegt Audi als einzige Marke des VW-Konzerns mit -1,5 % Jahresbilanz im Minus, alle anderen Konzernmarken hingegen teils deutlich im Plus. Das heißt, die "Altlasten" wurden noch rechtzeitig unter das Volk gebracht.


    Auch Subaru (-28,6 %) und Toyota (-6,3 %) mussten im September Federn lassen, dennoch liefen für beide die ersten drei Quartale in Deutschland mit +1,5 % bei Subaru und +5,7 % bei Toyota gut.


    Am härtesten hat es im September das Sportwagensegment getroffen: -49,7 % ! Bei diesen extrem negativen Zahlen konnten auch die neuen BRZ und GT86, wie zum Beispiel Bierchen's Dragon aus Oberstenfeld, nicht mehr viel im Sportwagensegment retten, auch wenn es für "uns" recht gut lief:

    • GT86: 29 (18 privat, 11 gewerblich)
    • BRZ: 11 (5 privat, 6 gewerblich)


    Denn 40 Neuzulassungen in der Summe sind sogar 2 mehr als noch vor einem Jahr, als es 26 GT86 und 12 BRZ waren.

    Während die Besitzumschreibungen im August 2018 mit 633.533 PKW auf gleichem Niveau wie im Vorjahresmonat lagen, verzeichneten die Neuzulassungen mit 316.405 PKW eine erhebliche Steigerung von 24,7 % gegenüber dem August 2017. Normalerweise sind die Neuzulassungszahlen im August deutlich niedriger als in den beiden Vormonaten, doch dieses Jahr lagen sie auf fast gleichem Niveau wie im Juli und nur 7,3 % unter den Zahlen des Junis.


    Dieser Neuzulassungs-Boom im August hat seine Ursache in dem Umstand, dass seit 1. September 2018 nur noch Neuwagen neu zugelassen werden dürfen, die die Abgasnorm Euro 6c oder besser, gemessen im neuen Messzyklus WLTP, erfüllen. Bis zum 31. August 2019 besteht zwar noch die Möglichkeit, ältere Fahrzeuge mit Hilfe einer Ausnahmegenehmigung neu zuzulassen (siehe die FAQ des KBA und den Bericht auf Heise Auto), doch alle Lagerfahrzeuge, die die Norm nicht erfüllen und keine Ausnahmegenehmigung haben, dürften spätestens im August von den Händlern auf sich selbst zugelassen worden sein. Ein weiteres Indiz hierfür ist die Tatsache, dass die gewerblichen Zulassungen im August mit +37,8 % deutlich stärker gestiegen sind als die Privatzulassungen mit nur +4,3 % gegenüber August 2017.


    Subaru konnte im August mit 797 PKW ein riesiges Plus von 74,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen und schaffte es somit, das Gesamtjahresergebnis, das im Juli noch bei -0,1 % lag, in ein Plus von 6,8 % zu verwandeln.


    Auch Toyota hat im August mit 6.836 PKW eine Veränderung von +13,4 % geschafft, so dass die Jahresbilanz zur Zeit ein Plus von 7,4 % gegenüber dem Zeitraum von Januar bis August 2017 ausweist.


    Alle PKW Neuzulassungen in Deutschland in 2018 führen zu einer bisherigen Jahresbilanz von +6,4 %, das heisst dass sowohl Subaru als auch Toyota dieses Jahr leicht überdurchschnittlich gut verkauft haben.


    Für unsere beiden Modelle fielen die Neuzulassungszahlen im August 2018 wie folgt aus:

    • GT86: 28 (16 privat, 12 gewerblich)
    • BRZ: 7 (4 privat, 3 gewerblich)


    Zusammen sind das 35 Autos, also 2 weniger als im August vor einem Jahr (damals 25 GT86 und 12 BRZ). Sieht also nicht so aus, als ob hier irgend welche "Altbestände" an den Mann bzw. die Frau gebracht werden mussten.

    Bei meinem GT86, EZ 10/2012, sieht es genau so aus. Zudem wurde bei zwei Inspektionen (2015 und 2017) auf meinen Hinweis hin, dass der Kühlmittelstand niedrig ist, Kühlmittel nachgefüllt. Eine Druckprüfung der Werkstatt hat keine Hinweise auf eine Undichtigkeit ergeben, so dass ich vermute, dass das Kühlwasser am Schlaucheinlassloch gelegentlich verdunstet oder rausdrückt und sich dieses Ablagerungen am Schlauch bilden.

    Während ganz Deutschland in Sommerferien-Laune ist, wird im hohen Norden beim KBA fleißig gearbeitet, um uns die Neuzulassungszahlen vom Juli 2018 pünktlich zu liefern, die da lauten wie folgt:

    • GT86: 31 (15 privat, 16 gewerblich)
    • BRZ: 6 (4 privat, 2 gewerblich)

    Damit sind seit 2012 in Deutschland über 800 BRZ, genauer gesagt 803, zugelassen worden.

    Kurze Frage an den Meister der Zahlen.


    Gibt es auch eine Statistik wie viele der bislang zugelassenen GT86 mittlerweile fahruntüchtig sind? Sprich wie viele Totalschäden etc.


    Dann wüssten man quasi die tatsächliche Zahl an Autos die sich noch auf den deutschen Straßen befinden.

    Die Zahl der tatsächlich noch zugelassenen Fahrzeuge zum Stichtag 1. Januar gibt das KBA einmal im Jahr regelmäßig Ende August bekannt. Für den 1.1.2018 musst Du Dich noch acht Wochen gedulden, die Zahlen zum 1.1.2017 findest Du ein paar Seiten weiter vorne .

    Im Juni 2018 wuchs das Sportwagensegment gegenüber dem Vorjahresmonat um satte 31,5 %, absolut waren es 4.705 Neuzulassungen. Das Sportwagenmodell mit den meisten Neuzulassungen im Juni ist der Porsche 911 mit 1.416 Autos, was einem Anteil von 30,1 % entspricht. Mit zusammen 33 Fahrzeugen tragen der BRZ und GT86 nur einen sehr bescheidenen Anteil zu den Zahlen bei:

    • GT86: 21 (9 privat, 12 gewerblich)
    • BRZ: 12 (9 privat, 3 gewerblich)

    Im Mai 2018 wurden 661 Subarus neu zugelassen, was einer Steigerung um 13,0 % gegenüber dem Mai 2017 bedeutet. Seit Januar wurden insgesamt 3019 Subarus neu zugelassen, was einer Verminderung von 10,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.


    Bei Toyota ist das genau anders herum: Während im Mai mit 7228 Autos 5,0 % weniger als im Mai 2017 zugelassen wurden, sind seit Januar insgesamt 37098 und somit 7,3 % mehr Neuwagen zugelassen worden als im Vorjahreszeitraum.


    Der BRZ und GT86 haben an den oben genannten Zahlen folgenden Anteil:

    • GT86: 31 (14 privat, 17 gewerblich)
    • BRZ: 18 (8 privat, 10 gewerblich)

    Der März ist in Deutschland traditionell der Monat mit den meisten Neuzulassungen. Im April werden demzufolge weniger Neuwagen zugelassen. Beim BRZ ist das auch so, denn gegenüber den 18 Neuwagen im März waren es nur noch 15 im April. Das gilt dieses Jahr nicht für den GT86. Waren es im März noch 23 Neue, so ist diese Zahl im April auf 40 gestiegen.

    • GT86: 40 (15 privat, 25 gewerblich)
    • BRZ: 15 (6 privat, 9 gewerblich)

    Trotzdem steigt die Beliebtheit des BRZ. Kamen am Anfang (2012+2013) auf einen neu zugelassenen BRZ noch 9,2 GT86 (Verhältnis 1 : 9,2), so sind es momentan, betrachtet man Januar bis April 2018, nur noch 2,5 GT86 auf einen BRZ (1 : 2,5). Nimmt man alle Neuzulassungen seit 2012, so steht die Quote momentan bei 1 : 6,3.

    Gibt's dafür eigentlich eine belastbare Statistik? Meine Saison startet 03 und ich würde gefühlt davon ausgehen, dass es ebenso viele 03 wie 04 als Startmonat bei Saisonkennzeichen gibt... (und Ende 10 oder 11)


    Laut einer Veröffentlichung des KBA waren am 1. Januar 2017 deutschlandweit 2.285.639 Saisonkennzeichen vergeben. Den Löwenanteil daran hatten die Krafträder mit 1.299.939 Stück (56,87%). Zieht man von den 824.661 PKW (36,08%) die darin enthaltenen 126.545 Wohnmobile (5,54%) ab, bleiben 698.116 "echte" PKW übrig, was einem Anteil von 30,54% an allen Saisonkennzeichen entspricht. Der Rest verteilt sich auf 34.857 Wohnwagen (1,53%) und 126.182 Anhänger zuzüglich etwas Kleinvieh wie vermutlich LKW und ein paar Exoten (5,52%).


    Einer anderen Veröffentlichung des KBA kann man die Zulassungsdauer der Saisonkennzeichen entnehmen. Demnach waren 1,7% 2 bis 4 Monate gültig, 2,5% 5 Monate, 11,7% 6 Monate, 43,8% 7 Monate, 32,1% 8 Monate und 8,1% 9 bis 11 Monate. Diese Zahlen beziehen sich auf die Gesamtheit der oben genannten knapp 2,3 Millionen Saisonkennzeichen. Wie die Verteilung bei dem "nur" gut 30prozentigen PKW-Anteil aussieht kann man daraus nicht schließen. Ebenso wenig kann daraus geschlossen werden, in welchem Zeitraum die jeweiligen Zulassungen liegen (speziell um wieviel "Winterautos" oder "Sommerautos" es sich handelt), oder in welchem Monat der Zulassungsbeginn liegt.


    Deine ursprüngliche Frage "PKW-Saisonbeginn öfter im März oder April?" lässt sich anhand der veröffentlichten Zahlen nicht beantworten, belastbare Zahlen gibt es somit nicht, man kann nur spekulieren. Unter der Annahme, dass die prozentuelle Verteilung der Zulassungsdauer innerhalb des PKW-Anteils (der nur gut 30% Anteil an den Gesamtzahlen hat) ähnlich hoch ist wie bei der Gesamtzahl, und dass die Winterzulassungen eher nicht im Bereich von über 6 Monaten liegt, haben die meisten PKW-Sommer-Saisonkennzeichen eine Dauer von 7 oder 8 Monaten. 7 Monate (43,8%) wird in den meisten Fällen auf "April bis Oktober" oder auf "März bis September" zugelassen sein, 8 Monate (32,1%) dürfte in den meisten Fällen "März bis Oktober" bedeuten, während 6 Monate (11,7%) bei einer Sommerzulassung oft "April bis September" sein dürfte.


    Unter Berücksichtigung der obigen Zahlen und Zahlenspiele mit einem tiefen Blick in meine Glaskugel und unter Zuhilfenahme meines Bauchgefühls würde ich nun ebenfalls auf eine Mehrheit für "PKW-Sommer-Saisonbeginn im März" tippen. Und im Zweifelsfall gilt die alte Regel: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

    An Ostern endet die vierzigtätige Fastenzeit. Dieses Jahr fiel der Ostersonntag auf den 1. April, also den Tag, an dem auch die meisten Saisonkennzeichenbesitzer ihr winterliches Autofasten beenden. Für diese gab es somit einen doppelten Grund, sich auf Ostern zu freuen.
    Die Gelegenheit, in die Rolle des Osterhasen zu schlüpfen und sich selbst mit einem BRZ oder GT86 zu beschenken, wurde letzten Monat deutschlandweit 41 mal genutzt. Hier die Neuzulassungszahlen vom März 2018:

    • GT86: 23 (11 privat, 12 gewerblich)
    • BRZ: 18 (9 privat, 9 gewerblich)

    Auf Deutschlands Straßen geht es immer enger zu. Am Montag hat das KBA bekannt gegeben, dass der Bestand an Fahrzeugen zum Stichtag 1. Januar 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Millionen auf 63.713.451 gestiegen ist. Der Anteil der PKW am gesamten Fahrzeugbestand beträgt mit 46.474.594 Stück knapp 73%. Die restlichen 27% sind Krafträder, Kraftomnibusse, Lastkraftwagen, Zugmaschinen, Anhänger und sonstige KFZ.


    Toyota hat mit einem Bestand von 1.300.250 PKW das Vorjahresniveau um 0,1% knapp überboten, ebenso Subaru mit 123.783 PKW und einem Plus von 0,3%. Die meisten PKW, nämlich 9.982.099 Stück, tragen ein Volkswagen-Logo. Die größte Steigerung beim Bestand konnte die seit 2005 in Deutschland vertretene Marke Dacia mit einem Plus von 13,1% auf 485.511 PKW verzeichnen.


    Deutliche prozentuelle Bestandverluste sind vornehmlich bei nicht mehr existierenden, oder in Deutschland nicht mehr aktiven, oder mit reduzierter Modellpalette vertretenen Marken wie Chevrolet, Chrysler, Daihatsu, Lancia, MG Rover und Saab zu vermelden.


    Das Durchschnittsalter der zugelassenen PKW stieg von 9,3 auf 9,4 Jahre, und 674.978 PKW waren älter als 30 Jahre.


    89,3% der Pkw waren auf private Halter zugelassen.


    Auch wenn es auf Deutschlands Straßen immer enger wird, ist im Februar trotzdem noch etwas Platz für 20 neue BRZ und GT86 übriggeblieben:

    • GT86: 15 (6 privat, 9 gewerblich)
    • BRZ: 5 (3 privat, 2 gewerblich)


    Zum Jahresende wird der BRZ voraussichtlich auf rund 800 Gesamtneuzulassungen seit 2012 kommen, während der GT86 zum gleichen Zeitpunkt knapp an der 5.000er-Marke kratzen dürfte. Die Gesamtübersicht befindet sich im ersten Post dieses Threads.

    Wenn große Parteien eine Koalition bilden, kommt eine GroKo heraus. Wenn Toyota und Subaru zusammenarbeiten, kommt ein Toyobaru heraus (in den USA bis Anfang 2016 auch als Sciobaru bekannt).


    Ob die kommende GroKo ein Erfolg wird, kann man weder heute noch in ein paar Jahren allgemeingültig beantworten, denn jeder einzelne Bürger hat seine persönlichen Ziele und Lebensumstände, und auf jeden werden sich die Regierungsentscheidungen anders auswirken. Der Unterschied zwischen dem Toyobaru und der GroKo ist: Den Toyobaru kann ich entweder wählen oder mich für ein anderes Auto entscheiden, bei der GroKo habe ich für die nächsten Jahre keine Wahlfreiheit mehr, die muss ich nehmen wie sie ist.


    War/ist/wird der Toyobaru ein Erfolg? Für Subaru und Toyota ist der Wagen definitiv ein Erfolg - nein, mehr, er ist eine Bereicherung des Produktportfolios. Betrachtet man die länderspezifischen Stückzahlen, ist der Toyobaru in manchen Ländern ein großer Erfolg, während in Deutschland die Stückzahlen eher vor sich her dümpeln. Setzen wir das Vergrößerungsglas an und richtet den Blick weg von der Menge hin auf den einzelnen Fahrer. Wir Menschen sind (zum Glück!) verschieden, haben unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, Vorstellungen, Meinungen und Prioritäten. Der eine wünscht sich viele PS und Newtonmeter, der andere ein fahrendes Wohnzimmer, der dritte eine simple Transportlösung, der vierte ein Auto zum Repräsentieren, und so weiter. Und ich? Ich wünsche mir ein formschönes Auto, das beim Anschauen im Stand mein Herz höher schlagen lässt und das mir beim Kurvenfahren ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Subaru und Toyota haben mir den Wunsch erfüllt, und für mich persönlich ist der Toyobaru ein Erfolg, weil er mein Leben bereichert, unabhängig davon, ob nun niemand, 5000 oder eine Million anderer Leute das gleiche Auto fahren wie ich. MEIN GT86 ist für mich DAS Auto (auch wenn Volkswagen behauptet, DAS Auto zu bauen). So hat eben jeder seine persönliche Meinung, ich habe meine, VW seine und ihr habt eure Meinung.


    Der Meinung, dass ein BRZ oder GT86 für sie persönlich DAS Auto ist, haben im Januar 2018 in Deutschland 28 Leute wie folgt erfolgreich dargelegt:

    • GT86: 25 (14 privat, 11 gewerblich)
    • BRZ: 3 (2 privat, 1 gewerblich)

    Die Hitliste der Sportwagenmodelle wird vom Klassiker Porsche 911 angeführt. Auf Platz 2 rangiert Ford mit dem Mustang, Platz 3 wird vom Audi TT mit nur zwei (!) Fahrzeugen weniger belegt. Der GT86 liegt auf Platz 17, der BRZ auf Platz 22. Insgesamt finden sich 43 Modelle als Sportwagen getypt in der Statistik. Auf den letzten Rängen befinden sich Auslaufmodelle und "Scheunenfunde" wir Z4, SLS, SLR, RCZ und Carrera GT. Die Gesamtzahl an neu zugelassenen Sportwagen betrug letztes Jahr 38.965.