Beiträge von ExKnightRider

    Jetzt kommt mal alle wieder runter. Ist doch alles halb so wild.

    * Viele System müssen (temporär) deaktivierbar sein

    * Nur wir Deutschsprachler und ein paar Nordländer sind so massiv gesetzestreu-vernarrt. Viele von Euch kennen doch die typischen türkisch-rumänisch-Balkan-Buden, bei denen weit über dem gesetzlich erlaubten gebastelt wird. Kümmert das in den genannten Ländern irgend jemanden obwohl es auch dort TÜV u.dgl. gibt? Auch in Italien, Portugal, etc. wird kreativ gebastelt, eine der wenigen Gründe warum relativ einfach gebaute Autos wie Fiat u. Dacia dort so beliebt sind. Es werden also Möglichkeiten gefunden werden, Systeme zu unterlaufen, und das idealerweise so, dass es nicht mal auffällt. Alternativ wird es so billig und schlampig vom Hersteller eingebaut, dass es zur Deaktivierung geradezu einlädt. Im Grunde sind wir für diesen Gesetzeswahn ein Stück weit selbst Schuld, denn wir wählen diese Typen auch (Admin: nein, ich leiere die Politik nicht mehr an, war nur als Anmerkung gedacht)

    * Soweit ich mich erinnere, haben wir lt. Handbuch bereits so eine Art Blackbox eingebaut, die im Falle des Unfalls bestimmte Daten speichert (Lenkwinkel, Tempo, Pedalstellung, Längs-Quer-Beschleunigung, etc.) Ganz so super-retro, wie es manche hier gerne hätten, ist unser GT auch nicht mehr.

    * Man muss Neues nicht immer schlecht finden, nur weil es gesetzlich erzwungen ist. Ich kann mich noch gut an das Glühbirnenverbot erinnern, bei denen viele Menschen Vorräte angelegt haben, nur um nicht diese Mini-Neonröhren (aka Energiesparlampen) benutzen zu müssen. Ergebnis: Heute gibts keine Edisonbirnen, Halogenlampen und kaum mehr Energiesparlampen - LED auf weiter Flur, weil derzeit unschlagbar besser (alle Farben dieser Welt, langlebig, sparsam, etc.). Glühbirnen würde heute keiner mehr kaufen.

    Ein thematisch etwas näheres Beispiel: Was hab ich geflucht, dass MB ein derart minderwertiges Gefährt auf die Straße bringt, dass es ohne Computer nicht mehr kippsicher ist (Ur-Smart) und deren Lobbyisten es auch noch geschafft haben, mangelhafte Fahrwerke mit eletronischem Reparatursystem (aka ESP) zu einer Pflichtausstattung zu machen. Selbst wenn es heute wieder freigegeben würde, wäre ein Auto ohne ESP in unseren Breiten relativ unverkäuflich. Einfach weil dadurch auch Entwicklungen angeschoben werden, die die möglicherweise anfängliche Einschränkung mehr als wett machen.

    Wir können es nicht ändern, also konzentrieren wir uns doch darauf, was es vielleicht positives bringen kann, was wie heute evtl. noch gar nicht ahnen.

    Meinte auch gar nicht Versicherung sondern sondern Verschleißteile, Reifen usw. Brauch ich z.B. jede Saison einen Satz auch wenn ich normal fahre? z.b. 15k km im Jahr? Oder Hat jemand den Serviceplan parat, was wann genau fällig ist? Habe so ne Übersicht bisher nicht gefunden.

    Also für Toyota ist´s immer alle 15k km oder jedes Jahr als Serviceintervall. Services sind abwechselnd kleine - grosse - kleine - grosse -.. Inspektion. Riesenmegawahnsinnsinspektion wegen Zündkerzentausch ist beim GT86 bei 90k, bei BRZ bei 105k. Und keiner weiß warum, gibt hierzu ausgiebige Threads.

    Auch für jede einzelne Inspektion gibt eigene Threads mit Preisen, was getasucht und kontrolliert wird und allem was Du brauchst oder wissen willst. Ein bißchen mehr Recherche in unserem Forum darf´s schon sein.

    In aller Kürze meiner Erfahrung nach: für so ein Auto völlig humane Preise; da kommen manchmal sogar 75-PS-Golf-Fahrer ins Grübeln. Aktuell hab ich nur meine neuen PS4-Sommerreifen für 400 EUR/Satz ohne allem (Montage, Wuchten, Entsorgen, etc.) und in OEM-Standardgröße im Gedächtnis.

    Die Original Primacy-HP-Reifen sind zum spassigen und sicheren Fahren für dieses Auto nur wenig geeignet und halten wohl 10 Jahre oder so, drum "Holzreifen", ansonsten hängt es vom Einsatzzweck und Fahrweise ab. Als Daily jedes Jahr neue Reifen bei 15k Kilometer halt ich für sehr unwahrscheinlich.

    Ich für meinen Fall würde es von Einsatzzweck abhängig machen.

    Erstens: Der Hersteller, in unserem Fall also Subaru/Toyota und deren Zulieferer produzieren das Auto primär für den Einsatz im allgemeinen Straßenverkehr - wäre es nicht so würden sie nicht die Mühe machen, die ganzen Länder-Zulassungsprozeduren durchzuackern. Es macht daher aus Herstellersicht schlicht keinen Sinn, z.B. Hochleistungssupersportbremsen zu verbauen. Nebenbei würden sich preislich dieses Auto noch weniger leisten können. Von daher finde ich OEM als Kompromiss passend und gut.

    Zweitens: Wer vorwiegend und/oder gerne im nicht-öffentlichen Bereich unterwegs ist, kann Spezialersatzteile kaufen, spricht doch nichts dagegen.

    Drittens: Bosch/ATE/Valeo und wie sie alle heißen haben aus Gründen, die ich nicht recherchiert habe (vermutlich A-Lieferant), einen guten Namen gemacht, auch wenn sie im Aftermarket evtl. nicht 100% gemäß OEM-Norm produzieren. Für mich sind sie derzeit noch 2. Wahl aber nicht wirklich gefährlich schlechter. Wenn ich erst mal die 100.000 km geknackt habe, wird mich die Werkstatt meines Vertrauens wohl nicht mehr oft sehen, und erfahrungsgemäß haben die Herstellerwerkstätten auch nur wenig Interesse an den alten Mühlen, warum auch immer (dabei würden sie Stärken und Schwächen am besten kennen). Wer in der Bucht Markenteile kauft, macht meiner Meinung nach nicht viel falsch.

    Viertens: Wenn im Jahr 2030 die GT86 zu Verschrottungspreisen beim Gebrauchtwagenhändler stehen, wird ein Originalteil als Ersatz schlicht zu teuer sein. Solchen Leuten kann ich es nicht verübeln, wenn da Billigkram aus dem Internet gekauft wird. Wem das Leben so wenig wert ist, ein z.B. 18-jähriges Gefährt mit 300.000 km in unserer Qualitätsklasse (dieses Forum ist voll mit Einträgen, was schon als Neuwagen besser gemacht sein könnte) zu kaufen, macht sich auch keine Gedanken über Chinabremsen. Wobei: Da hab ich die Hoffnung, dass die in Deutschland verkauften Teile irgendeine Form von Zertifikat (CE/TÜV/ISO/ÖNORM/EU-Normen...) haben müssen, die die grundsätzliche Funktion sicherstellen, wenn auch nur mit schaurigen Testwerten. Ich erinnere mich an die ersten China-Reifen, die irre Bremswege hatten...

    Kurzum: Jede Kaufvariante hat seine Berechtigung, auch wenn es manche hier vielleicht nicht gerne hören.

    von 0W20 auf 5W30

    Ok, das wurde gemacht, große Änderungen hab ich nicht festgestellt. Die jährlichen Kälte-Verschlechterungen sind erst nach dem Wechsel der Ölzähigkeit aufgetreten. Aber danke für die Info, dann wart ich auf den ultimativen Tod und lass mir vom ADAC was neues einbauen. Nachdem die ja selbst keine Akkus herstellen werden die zugekauften Teile schon nicht so schlecht sein, um die paar Jahre durchzuhalten. Wenn schon seit Jahrzehnten auserforschte Batterie-Technik immer noch nur lumpige 5 Jahre bei vergleichsweiser Minimalbeanspruchung (1 x starten und fertig, dann wird sie stattdessen permanent durch die Lichmaschine geladen) hält, wird das mit den E-Autos bei denen die Batterien für Start und Komplettbetrieb zuständig ist noch eine richtig lustige Geschichte...

    Ich befasse mich gerade mit meiner Starterbatterie. An sich ist alles in bester Ordnung mit ihr. Nur: mit jedem weiteren Winter wird sie kälteempfindlicher. War sie vor 2 Jahren erst bei -15 Grad unwillig, so war es diesen Winter bereits bei -5 Grad. Andererseits verliert sie bei längeren Standzeiten (3 Wochen oder so, wg. Dienstreisen) keinerlei Leistung und nach dem winterlichen Erststart von "Über-Nacht", startet sie auch weiterhin völlig problemlos (z.B. nach dem Parken tagsüber während der Arbeitszeit, Temperaturen 0-5 Grad). Batterietests (beim Reifenwechsel, Wintercheck, TÜV, etc.) sagen immer, dass alles ok ist. Auch jetzt im Frühjahr erkennt man kein schlechtes Startverhalten. Ich vermute, dass die Batterie langsam wegsterben wird, obwohl sie eigentlich noch gut in Schuss ist. Lässt sich das Kälteproblem irgendwie beheben oder verzögern? Z.B. tun diverse Ladegeräthersteller so, als könnten sie sogar mausetote Batterien wieder so zum Leben erwecken, als wär sie fabriksneu (Pulser mit Entsulfatisierung und so). Würde das wirklich was bringen oder ist nur Werbung; und vor allem pulst da noch was wenn die Batterie eigentlich eh voll ist wie jetzt im Frühjahr z.B.? Auch hab ich noch die Original-Toyota-Panasonic-Batterie aus 2012 drin, die noch diese Schraubverschüsse hat, lässt sich da vielleicht "was Gutes tun"? Ich werfe halt ungern Sachen (und womöglich im Voraus damit ich im Winter kein Problem mehr hab) weg, die eigentlich noch gut wären und mit wenig Aufwand erhaltbar sind.

    Ach, waren das noch Zeiten, als die Farben auf Acrylbasis gemischt waren.... Hatte jedenfalls vor 15 Jahren oder so was an meinem Firebird zum nachlackieren und der Lackierer meines Vertrauens hat mich beinahe umarmt, dass es noch Autos mit Lacken auf Acrylbasis gibt, die einfacher zu verarbeiten und beim Ausbleichen viel weniger anfällig wären aber leider wg. irgendwelcher EU-Richtlinien nun nicht mehr erlaubt wären, sondern nur noch Lacke auf Wasserbasis. Tatsächlich hat die Farbe bis zum bitteren Autoende exakt den gleichen Farbton wie die Originalbleche gehabt. Vielleicht wars auch in Märchen oder nur das Glück eines fähigen Acryl-Lackierers; jedenfalls klang die Erklärung für mich plausibel dass Lackiererei inzwischen ein ziemlich herausforderndes Geschäft geworden ist. Ausbleichrisiko scheint heute wohl zum Lackieren dazu zu gehören.

    Wie schnell warst du denn vorher in der Kurve unterwegs? 50? 100?

    Wie sieht es mit dem Grenzbereich aus? Kündigt der sich noch rechtzeitig an, bevor es gefährlich wird?

    Hängt von der Kurve und der Beschaffenheit ab. Und ich kann es nicht technisch exakt beschreiben, ich versuchs mit einer Beispielsituation zu erklären. Ein und die selbe Kurve die ich früher mit 60 durchfahren habe und bereits kurveneingangs das Gefühl hatte: "wenn ich jetzt noch fünf km/h schneller wär, hätte ich wohl ein Problem" fahr ich jetzt ohne Bedenken mit 72 rein und es fühlt sich nicht nur saugut sondern auch top-sicher an. Wie das Gefühl jetzt ausgelöst wurde (durch ein leichtes, sliding-artiges Rutschen oder was anderes), weiß ich nicht - letzlich war der Kurvendurchgang des Autos so wie von mir vorausgeplant. Vielleicht hätte der alte Reifen auch die 72 gepackt aber irgendwie gab mir das Auto die Rückmeldung, dass es keine gute Idee ist. Besagte Kurve liegt im Wald, ist gerne feucht und schlängelt sich weiter, ist also keine übersichtliche, plane Gras-und-Feld-Kurve. Im Straßenverkehr teste ich nicht den Grenzbereich aus, sondern will das Auto jederzeit vollständig im Griff haben und mich nicht auf "Einfang"-Techniken, etc. verlassen müssen.

    Meine Erfahrung als Daily: Bin nun 2 Jahre die Original Primacy HP gefahren. Die sind lt. Forum *würg-kotz*, ich fand sie nicht besonders aber auch nicht soooo schlecht. Nun hab ich den allseits empfohlenen Michelin Pilot Sport 4 aufgezogen und was soll ich sagen: Als wärs ein anderes Auto. Klebeeigenschaften: sensationell, die Kurvengeschwindigkeit liegt nicht selten 10 km/h höher bevor sich Herzklopfen bezügl. Bodenhaftung einstellt. Belagsänderung in hängenden Kurven beim Beschleunigen, Querrillenversatz in Kurven, scharfe Beschleunigung auf Steigungen, alles kein Problem mehr. Regen: hier fängt der Spaß erst an, als hätte die Straße Schienen eingezogen auf denen ich entlang fahre. Sicher haben andere Hersteller vergleichbare oder noch bessere (insb. für nicht-öffentliches Fahren) Reifen im Programm, aber als Universalreifen für alle Gelegenheiten lass ich über den PS4 nichts kommen.

    Ich will da mal eine ganz andere Idee einwerfen. Es geht doch um den Raum Stuttgart. Soweit ist weiß, ist da sowohl Mercedes (mitsamt AMG?) als auch unweit entfernt Porsche zu Hause. Und da findet sich keine Werkstatt, die Ahnung von Achsgeometrie hat? Ok, es ist aus eine Importmarke und man braucht eben die entsprechenden Angaben, aber was freie Werkstätten hinbekommen, sollte doch für für das geballte Wissen in und um Stuttgart kein Problem sein. Also: Kennt wer vielleicht Mercedes/Porsche-nahe (muss ja nicht das Markenlogo tragen) Werkstätten, die das hinbekommen?

    Also bei mir sind alle Identifikationsnummern exakt ident: Auf Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein und sogar auf dem ominösen Aufkleber. Aber, was mir auffällt: Es gibt im Brief rechts neben der Identifikation einer sog. Prüfziffer zur Identifikationsnummer, Punkt (3). Auch auf dem Schein unter Punkt "3" findet man es rechts neben der FahrzeugID. Kann es sein, dass diese eine Ziffer vielleicht einfach zur "längeren" ID-Nummer als letzte Ziffer gerutscht ist?

    "... das Fahrzeug wurde Fahrer- und Beifahrerseite komplett nachlackiert, aufgrund eines Seitenschadens, wobei keine Airbags ausgelöst waren."

    Ich versuche gerade, ein Szenario aus diesem Satz zusammenzubringen. Warum wurden beide Seiten nachlackiert? Waren das gar 2 Unfallschäden? Schließlich wurden auch keine ausgelösten Airbags (Mehrzahl) erwähnt, das kann heißen Front und Seite oder aber linke Seite und rechte Seite. Wenn es nur ein Unfall war, müsste doch auch Front oder Heck in Mitleidenschaft gezogen worden sein, um auch beide Seiten zu treffen. Oder, weitere Möglichkeit: Es war nur ein Unfall und die Reparatur-Lackierung wurde so verpfuscht, dass man es beidseits gemacht hat, damit es nicht auffällt. Und was ist die Fahrer/Beifahrerseite komplett? Nur Türe, Seitenteil vor oder hinter der Tür, alles zusammen? Wie ich es auch dreh und wende, diese Anreise würd ich mir sparen.

    Wie im Titel beschrieben, sind die Sommerreifen noch die Original von meinem 02/2013-er GT86. Bin Daily Driver, Reifen sind daher nur entsprechend anspruchslos verschlissen worden. Restprofil noch ca. 4mm (siehe Bilder: Reifenwand vorne und hinten, Profil, Tiefenmessung). DOT aus dem Jahr 2012. Sind aufgezogen auf Original-Toyotafelgen. Lagerung im Winter kühl und trocken gelagert, waagerecht gestapelt (Garage, Keller).

    Was will ich dafür: 150 EUR, inkl. Versand. Zum weiteren Aufbrauchen oder Verdriften jederzeit geeignet. Verkauft werden nur die Reifen selbst, nicht die Felgen.

    Derzeit sind die Reifen noch montiert, da beruflich per Flugzeug im Ausland unterwegs, Wechsel und Versand erfolgt Anfang April. Falls im Raum München - Landsberg: auch persönliche Übergabe möglich. Anfragen gerne per PN.

    Das mit den 2 x Bordsteinschaden kann ich nicht beurteilen, aber würde mich persönlich etwas abschrecken. Sind die Zündkerzen gestern(!) im Rahmen der 90.000er Services gemacht worden? Und warum noch Winter(!)-Reifen bestellt, wenn man ins Frühjahr geht das Auto verkauft wird? Der Schaden war doch schon im Januar, und entweder ist der Reifen vom Bordsteinschaden noch brauchbar oder eben nicht. Jedenfalls sind beides (Zündkerzen-Service, Reifen) keine nebensächlichen Kosten, die man mal eben beim Verkauf wieder heraus bekommt. Ich glaube, dass da vielleicht beim Service was aufgefallen ist, das ihn veranlasst, das Auto jetzt zu verkaufen. Oder ihm wird grade wie dem halbe Forum mit 2012/13er-Modellen Angst und Bange vor dem Rückruf, von dem man nichts weiß außer dass wegen angeblich mangelhafter Ventilfedern der gesamte Motor zerlegt und wieder zusammengebaut werden muss und dieser >10-Stunden-Arbeitsaufwand manchen Toyota-Werkstätten nicht zugetraut wird.

    Also ich bin als Kind in einem ziemlich verbrauchten Porsche 924 Turbo gefahren geworden, da war der Platz auch nicht mehr. Bequem wars nicht, aber cool. Wahrscheinlich bin ich auch damals für Sportwägen und zügiges, aber nicht unverantwortliches Fahren geeicht worden. Ich kann Dir daher nur zuraten, Kinder sehen mangelnden Platz nicht so eng, vor allem wirkt es mit Kinderaugen oft größer als es ist. Und bei aller Liebe zu den Kindern muss man auch das eigene Leben ein wenig leben, womöglich ist in wenigen Jahren die schwedische Greta an der politischen Macht und wir müssen alle mit Fred-Feuerstein-Autos fahren...

    im Bereich der Japaner(JDM) nicht so gut auskenne

    maximal 19.000€ (Lohnt sich überhaupt einer in diesem Preisbereich).

    Erst mal herzlich willkommen :)

    Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchen Zweifel heutzutage Japaner immer noch bestaunt werden. Es ist ein Auto! Japaner bauen sowas seit Ewigkeiten und bieten es erfolgreich auch seit 50 Jahren oder so in Europa mit seinen bekannt hohen Ansprüchen an. Für 19.000 EUR ist ein GT86 genausowenig (pannen)anfällig wie die meisten anderen Gebrauchtwagen, die für ca. 50-60% des Neupreises bei "normaler" km-Leistung angeboten werden, auch. Und grade Toyota und Subaru haben sich in Bezug auf Langlebigkeit schon ein bißchen einen Namen gemacht.

    Ebenso haben GT86/BRZ als Gebrauchtwägen Mängel wie jeder andere Gebrauchtwagen auch, erschwerend kommt höchstens hinzu, dass es sich um eine komplette Neuentwicklung handelte (Stichwort Kinderkrankheiten), die spätestens seit dem Facelift abgestellt sein sollten (dafür erkauft man sich dann Sinnlosigkeiten wie Zwangsreifendrucksensoren, etc.). Der Anteil der verbesserten und Nicht-Alltags-bewegten GTs dürfte nicht höher sein als z.B. bei einem Golf GTI und die werden auch zum halben Neupreis immer gerne gekauft. Und es gibt Menschen, die mit dem Serienprodukt für den Alltagseinsatz einfach rundum glücklich sind und vermutlich verschleißschonender fahren - auch das ist überall in sportlichen Segment so, Japaner hin oder her. Jedenfalls bist Du im Forum richtig gut aufgehoben, hier ist fast jede Schraube bekannt, die da mal vom Hersteller verpfuscht reingedreht wurde oder wo der Hersteller gespart hat.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche, ich bin sicher Du wirst ultimativ viel Fahrspass mit dem Auto haben.

    Also würdest du jetzt eher abraten wegen Vorführer, richtig?

    Ist ein endloses Thema. Manchmal hab ich von den Argumenten hier das Gefühl, dass jeder der nicht hier im Forum unterwegs ist, ein Kalttreter und Autoverheizer ist. Vielleicht bin ich der geborene Glückspilz, aber bislang fuhr ich (bzw. meine Familie) fast ausschließlich Vorführer und das waren für ihre jeweile Zeit alles keine Langweiler: Pontiac Firebird, Saab 9000 Aero (230 PS mit Hardcore-Turbo waren Ende Anfang der 90er schon eine Ansage), Toyota MR2, Peugeot RCZ. Probleme? Null.

    Man kann mit Vorführern Pech haben, man kann es mit jedem anderen Gebrauchtwagen haben. Probefahren, neben der fachlichen Kontrolle auch aufs Bauchgefühl hören und dann zuschlagen oder nicht. Wie auch Dr. Frexx sagte: Ein GT96 ist nicht aus Zucker und die Reifen nicht aus Glas. Und immerhin haben sogar Erstlinge, die jetzt alle wegen irgendwelcher Federn komplett zerlegt werden müssen, mehrere 10.000km bis über 100.000 km überlebt...

    dass die Autos so verglichen werden, wie sie vom Werk ausgeliefert werden

    Wenn es denn so wäre. Da werden die zum Testen zur Verfügung gestellten Autos gerade von den deutschen Herstellern derart gerne "versteckt optimiert" zur Verfügung gestellt, dass ich mir die als Vergleiche getarnten Werbeeinschaltungen inzwischen allesamt spare. Im Grunde gings doch vielen von uns so: Sehen - Herz verlieren - Probe fahren - kaufen - freuen. Was brauch ich da noch mediale Bestätigung, dass es für mich das beste Auto ist oder, anders rum, mediales Ärgernis weil Auftragsschreiber eher wenig Ahnung vom aktiven, klassischen Auto fahren (...da muss ein Turbo rein...) haben? Ich bin froh, dass Subaru den europäischen Markt-Hype der Mangelkompensation durch Turbos, geschuldet dem Downsizingwahn, absolut ignoriert.

    Bei mir sind noch die originalen Xenons drin (EZ 2013) und brennen wie am ersten Tag. Wurden ja in den Nullerjahren (also vor der GT86-Zeit) eingeführt und mit dem Argument verkauft, "ewig" zu halten , im Vergleich zu den Halogenfunzeln, - und soweit meine Erfahrung reicht kann ich das bestätigen. Einzig bei einem Fiat hat nach 16 Jahren eine Xenon-"Birne" den Geist aufgegeben, sonst musste ich mich nie nie nie drum kümmern.

    FullLED würd mich auch reizen, aber solange noch nicht mal Xenon Standard bei Autos (allgemein) ist, reicht mir die derzeitige Ausstattung.

    Neben der perfekten Aufzählung der Vor- und Nachteile von 3 Liter bleibt es letztlich wie immer an der persönlichen Situation hängen, die ich so einordnen würde:

    Wenn Privatkauf und langfristig ("bis er auseinander fällt"): Barkauf

    Wenn Privatkauf und kurzfristig (man weiß schon heute dass in wenigen Jahren wieder was neues her soll): Barkauf oder Kredit.

    Bei Kredit find ich einfach die Gängelung während der Vertragslaufzeit und Rückgabeproblematik geringer als beim Leasing. Fahrzeugbriefinkasso beim Kredit der Bank stimmt nicht immer, z.B. verzichtet die ING beim Autokredit darauf; auch bleibst Du Eigentümer. Sprich es ist und bleibt Dein Problem, wie Du den Kredit bedienst und bei Nichtzahlung findet die Bank andere Möglichkeiten ans ausständige Geld zu kommen. An Deiner Karre haben sie jedenfalls kein Interesse. Beim Leasing gehört das Auto immer dem Leasinggeber und dass das bei der Rückgabe von Privatfahrzeugen problemlos verläuft, hört man selten. Nur so als Beispiel aus meinem Bekanntenkreis: man kann z.B. bei einer ganz leicht undichten Ölwanne (hat nicht mal der TÜV bemerkt) einfach für ein paar Euro neu abdichten oder die ganze Wanne tauschen. Abgezogen vom vereinbarten Rückgabewert wird der Tausch und idealerweise teuerstmöglich mit Markenfachwerkstatt und UVP-Originalteilepreisen, ob das dann wirklich so gemacht wird oder nicht. Natürlich kann man dann darüber streiten und vielleicht gehts auch gut aus, aber "brauch i des?"


    Wenn Firmenkauf kurzfristig: Leasing; da Vorraussetzungen anders (z.B. steuerlich).

    Wenn Firmenkauf langfristig: situationsabhängig (z.B. Anteil privater Nutzung, spätere Übernahme ins Privatvermögen, etc.)

    Kleiner Tipp noch: Der Lüddinghausener steht dort bereits seit über 2 Monaten herum und wurde (wahrscheinlich mangels Publikumsinteresse) bereits zwei Mal im Preis reduziert. Ist vielleicht auch ein wenig Verhandlungsspielraum, schließlich kostet dem Händler jeder Standtag Geld und scheinbar steht sich das Auto ja "die Reifen in den Bauch"...

    Die Preise scheinen in Bewegung zu sein, bei mir zeigen die Links als Preis 19790 vs. 18990 EUR an, also <1000 EUR Unterschied. Ausstattungsbereinigung (z.B. Mittelkonsolendeckel) zur Differenzberechnung hab ich jetzt nicht durchgeführt.

    Anzahl Vorbesitzer würd ich jetzt nur halbkritisch sehen, bei mir war erst Händler, dann Kunde, dann hat der Kunde wieder beim gleichen Händler eingetauscht und wieder auf sich angemeldet. Das nenn ich mal Überzeugungstäter.

    Was mir eher auffällt:

    Warum ist bei einem 24000km gelaufenen Auto nirgendwo unfallfrei angegeben? Das ist doch gerade bei so einem Auto ein Verkaufsargument? Scheckheft- oder Hinterhof- oder Selbstgepflegt? Damit verbunden: Gab es Steuergeräteupdates (es gab mal bei einer bestimmten Charge Drehzahlschwankungen bei Standgas u.ä. die man SWseitig beheben konnte)?

    Von der nackten Anzeigensichtung her würde es mich daher eher zur Westfalengarage (der günstigere mit mehr km) ziehen, vielleicht lässt sich da auch noch der TÜV im Mai dazu verhandeln.

    Insgesamt bin ich ganz bei Dir, ich bin auch großer VFL-Fan und mein GT86 und ich werden wohl ziemlich alt miteinander werden. Rein optisch sehen sie beide recht gut (oder zumindest gut aufbereitet bzw. fotografiert) aus.

    Über das derzeitige Preisniveau weiß ich zu wenig, rein subjektiv wärs mir zu viel, da könnt ich ja meinen 2013er nach gefahrenen 2 Jahren und 30000km sogar noch mit Gewinn verkaufen?!?. :/

    75.000er Inspektion, GT86-kundiger Toyotahändler im Großraum München, mit Material (Öl samt Kleinkram, Luftfilter, beide Scheibenwischer [die waren wirklich schon schlecht]): 398 EUR brutto

    Find ich für München + Markenwerkstatt sehr fairen Preis. Mit den tw. paradisischen Werkstattpreisen in diesem Thread natürlich nicht zu vergleichen...

    @Knight Rider: Meinst Du den BRZ der als Tracktool verwendet wurde und deshalb auf den Bildern halb zerlegt und mit stilisierter Nordschleife auf dem Armaturenbrett aufwartet? Sorry da bin ich raus vor allem zu dem Preis.


    Habe übrigens heute zugeschlagen, GT86 in Orange aus 2012 mit erst 45tkm auf der Uhr. Vorstellung kommt morgen wenn das gute Stück umgemeldet ist. War heute noch ein richtiges Abenteuer das Fahrzeug zu überführen da 250 km, Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schnee und Graupel und natürlich das ganze auf Sommerreifen :(

    Ist aber alles gut gegangen und ich bin nun endlich stolzer Toyobaru Besitzer! Freu mich soooo!

    Zugegeben, ich habs mir die Alternativen nicht in allen Details angesehen, nur das anvisierte Angebot schien mir jedenfalls nicht besonders.

    Glückwunsch übrigens zu Deinem neuen Schätzchen, wir sind gespannt. :)

    Wie scharf ist denn Dein Budget? Ich finde bei mobile noch einen zweiten blauen BRZ, der zwar 1500 EUR teurer ist, aber vielleicht etwas näher zu Dir liegt, garantiert unfallfrei, von echtem direkten Privat-Verkäufer.

    Reisespesen oder "Besichtigungsgeld" (wenn jemand das Auto für Dich ansieht) und für meinen Geschmack zu viele Unklarheiten beim "in Kundenauftrag"-Angebot wären mir den Aufpreis für die Alternative wert.

    Außerdem: Dein avisierter BRZ hat EZ 09/2013, d.h. er sollte(!) einen nagelneuen TÜV haben, wie siehts denn damit aus? Wenn es nur ein Kundenauftrag ohne Gewährleistung ist, wird den der Händler kaum machen lassen. Außerdem: Warum verkauft jemand sein Auto privat über einen Strohmann? Klar, es kann irgendwelche Gründe geben, aber vertrauenserweckend ist was anderes und ich denke eher, dass der Unfallschaden einfach so gut wie möglich vertuscht werden soll.

    Kilometerstand klingt auch schon danach, dass die typischen Verschleißreparaturen anstehen könnten (Bremsscheiben, Reifen, Batterie, etc.) - also alles Kosten, die Du mangels Historien- bzw. Besitzereinsicht praktisch sofort nach dem Kauf haben könntest. Bei direktem von-privat-an-privat wird lässt sich der wirkliche Verkäufer besser einschätzen und der stellt das Auto auch normalerweise entsprechend mit richtigen und wertvollen Angaben ein, schließlich möchte ein fairer Verkäufer auch einen fairen Preis bekommen und nicht nur ein "Hauptsache weg" mit entsprechend hingerotzter Anzeige. Vielleicht bin ich Fähnchenhändlern etwa zu kritisch eingestellt, aber Chancen gibt es immer wieder. Ich selbst habe fast ein Jahr gesucht, der GT mich gefunden hat :-) Und grade beim Toyobaru gilt: besser ein Spassmobil als ein Trauerspiel kaufen.


    Hab ich telefonisch gemacht, ebenso mein Makler. Alles ok, es wurde bestätigt, dass ohne Beitragsneuberechnung der Tarif günstiger wäre?! Ich könnte nun noch per Email/Postbrief um Berechnungsgrundlage bitten, den Versicherungsobmann einschalten, etc. aber da ist mir meine Lebenszeit zu schade. Schließlich hab ich ein Alternativangebot mit gleichen Vers.Bedingungen für 650 anstatt 892 EUR (SB 300/500, 15.000 km). Aus erster Hand weiß ich dass alle Versicherungen "Kundenbereinigungsaktionen" in Form von Phantasiebeiträgen fahren, wenn sie an bestimmten Kunden kein Interesse haben (z.B. weil die Abteilung generell zu viel Schadenskosten produziert) und selbst nicht kündigen können. Ich hab daher wirklich Zweifel, dass das Klassensystem noch eine zentrale Relevanz hat; es ist eher ein Spiel mit der Hoffnung (bessere Klasse, besserer Beitrag) die die Versichungen eben erfüllen oder auch nicht.
    Falls es interessiert: Den 650 EUR-Tarif hat die DAdirekt.

    Was für ein Zufallszahlenspiel der Versicherer für die Allgemeinheit...
    HF: 1 Stufe günstiger (von 19 auf 18 )
    VK: 1 Stufe günstiger (von 29 auf 28 )
    Regionalklasse: 1 Stufe günstiger (von 7 auf 6)
    SF: 1 Stufe günstiger (von 20 auf 21)
    ===
    --> Ergebnis: Beitrag teurer.
    Klar wird die Versicherung gewechselt, aber so richtig aussagekräftig und nachvollziehbar sind die angeblich gutachterlich-mathematisch sauber gerechneten Klassen wohl nicht (mehr).

    Fiat Punto mit brachialen 69 PS


    Willkommen :-)
    Eigentlich dachte ich bisher, dass Altötting und Grenzland zu Östereich Niederbayern wär, aber mit deutscher Geografie hab ichs nicht so....
    Und den Punto find ich schon interessant, da braucht man beim Fahren nicht viel Nachdenken: Entweder Vollgas, Vollbremse oder evtl. beides zusammen. Pedal-Zwischenpositionen sind überflüssiger Luxus. :D

    Auch von hier willkommen aus dem Münchner Speckgürtel. :-) Schön, dass sich unsere Süddeutschland_Fraktion weiter verstärkt.
    Zu Deiner Suche: Gibt es schon genauere Vorstellungen (Such-Umkreis, Baujahr, km-Stand, etc.)? Unter Suche/Biete verkauft grad jemand einen blauen BRZ (bluemica). Ist schon einiges dran gemacht worden und ich kenn ihn jetzt nicht persönlich, aber hier im Forum gibt´s bestimmt Leute, die Dir da weiter helfen könnten wie das Auto dasteht.