Beiträge von mb100

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    Stimmt... den Typ braucht auch niemand.


    Ich verdanke eines meiner Kindheitstraumata der Tatsache, dass Steve Urkel und dieser Typ da oben vom gleichen Synchronsprecher gesprochen werden. Danke, Santiago!


    (Und das Schöne: als ich die Stimmenidentität herausgefunden hab, war ich längst kein Kind mehr)

    "Im Kundenauftrag" bedeutet aber vor allem auch, dass es dem Händler bewusst ist, dass bereits ein einziger Defekt am Fahrzeug innerhalb der nächsten sechs Monate (in deren Zeit er ja grundsätzlich für Mängel am Fahrzeug gerade steht - unabhängig von der Frage, ob er sie kennt) den Gewinn vollkommen auffrisst. Und ihm weiterhin bewusst ist, dass ein mit Steuergeräten und weiteren elektronischen Bauteilen vollgestopftes Fahrzeug heute ziemlich defektanfällig ist. Je älter ein Fahrzeug, je ungewisser die Historie und je vollgestopfter mit Technik, umso unkalkulierbarer wird das Risiko heutzutage für den Händler.


    Dies wurde verstärkt durch die Transparenz des Internets. Jeder kann heute alle möglichen Preisvergleiche ranziehen - und sieht so, wie ähnliche Fahrzeuge in ganz Deutschland gehandelt werden. Dadurch sinkt die Gewinnspanne noch mehr.


    Aus dem Grund ist der Gebrauchtwagen-Markt gerade für ältere Fahrzeuge vom Händler so gut wie tot - und die Wagen wandern direkt ins östliche oder südliche Ausland. Und auf den Parkplätzen der Markenhändler sieht man kaum noch Gebrauchtwagen jenseits des "klassischen Leasingrückläufer-Alters".

    Witzig finde ich auch, dass gerade die M-Fahrer vom GT86/BRZ sehr angetan sind und dessen Potential erkennen, bei den "normalen" BMW-Fahrern ist das (erfahrungsgemäß) eher nicht der Fall.


    ... wobei es durchaus sehr viele Ex-BMW-Fahrer (auch Nicht-M) unter den Toyobaru-Fahrern gibt. Ich gehöre btw auch dazu.

    Gerade eben dachte ich noch, dass Tests wie dieser sicher ein Grund für die sinkenden Auflagen der dt. Presse allgemein sind, aber nach nochmaligem Überlegen glaube ich, dass die Tests durchaus ihrem Publikum gerecht werden: vermutlich ist der durchschnittliche Leser eben auf deutsche Autos genordet, möchte kurz unterhalten werden und vor allem nicht über den Tellerrand blicken. Insofern finde ich den Artikel völlig in Ordnung - aber eben nicht meins bzw. „Unseres“, da ja hier Forum auch eher anders gedacht wird :-)

    Das ist natürlich auch der Punkt. Die Auto Bild muss gucken, was dem Durchschnittsleser wichtig ist, worauf er seinen Fokus legt, wie er das Auto nutzt, über welchen privaten Hintergrund er verfügt. Und dann kommt wahrscheinlich dabei raus, dass er grundsätzlich autointeressiert ist (sonst würde er die Zeitschrift nicht kaufen), verheiratet ist, zwei Kinder hat, die Familie über ein monatliches Nettoeinkommen von ca. 3.000 Euro verfügt und irgendwas zwischen Golf und Tiguan fährt - in erster Linie zur Bewältigung des Alltags (Fahrt zur Arbeit, Kinder zur Schule, Sport, Einkaufen, Ausflüge, Urlaub). Beim Auto legt er Wert auf Sicherheit, Platz, Variabilität, Umweltverträglichkeit. Und das Handy soll sich mit dem Entertainment-System verbinden lassen. Für einen Neuwagen gibt er zwischen 25 und 30 TEUR aus; der Gebrauchtkäufer gibt 10 TEUR aus. Deutlich mehr Gebrauchtkäufer als Neuwagenkäufer.


    Entsprechend werden die Beiträge auch geschrieben, entsprechend werden die Testkriterien gestaltet.


    Ich geh auch davon aus, dass die Leser der Auto Motor und Sport "anders" situiert sind; also eher 500 bis 1000 Euro drauf, gefahren wird 3er / A4 / C als Kombi. Tendenziell mehr Neuwagenkäufer bzw. für den Gebrauchten werden zwischen 15 und 20 ausgegeben.



    Zwei Beispiele:


    1. Vor vielen Jahren schon veröffentlichten die Auto Bild und die Auto Motor und Sport zufälligerweise gleichzeitig einen Vergleich von BMW 5er, Audi A6 und Mercedes E - jeweils als Touring, afair auch identisch motorisiert. Gleich war, dass der Audi in beiden Vergleichen den zweiten Platz erreichte. Beim einen Blatt gewann der Benz, beim anderen der BMW.


    2. Die Auto Bild vergleicht ab und zu Automatik mit manuellem Schaltgetriebe. In einer Ausgabe wurde auch der GT86 als Schalter mit dem GT86 als Automaten verglichen. Den Vergleich gewann die Automatik-Version. Wäre der Vergleich in der Auto Bild Sportscars oder in der Sport Auto erschienen, würde die Empfehlung anders aussehen.

    Ich hab das Abo der Autoblöd gekündigt aber die eine kaufe ich mir noch um das zu lesen. Oder lohnt sich das überhaupt nicht?? Ihr habt wahrscheinlich schon 90% aus dem Vergleich hier gepostet, richtig :D

    Vor allem bist Du für die Ausgabe ein klein wenig spät dran.

    Die Neue erscheint inzwischen donnerstäglich, und wenn ich nicht total schief gewickelt bin, erschien gestern die 8/2019. Dort kann man dann die Leserbriefe zur Ausgabe 6 lesen, also möglicherweise auch zum vorliegenden Vergleichstest.


    Der Link btw zum Vergleich auf autobild.de

    Ich hab den Vergleich auch gelesen, und in meinen Augen hat der BMW gewonnen, weil er das alltagstauglichere Coupé ist. Die Test-Maßstäbe bei der Auto Bild sind ja über alle Vergleiche und Fahrzeugklassen gleich. Stichwort "Karosserie" (wen interessieren das hintere Platzangebot, der Kofferraum, die Variabilität, die Zuladung, die Anhängelast), wen interessiert der Komfort, wen interessiert die Umwelt (ok, ok, ok - aber immerhin haben wir gerade die Bienen gerettet - und ich geb zu, mir geht die deutsche Welt-Retten-Einstellung inzwischen mächtig auf den Keks) - und was ist eigentlich "Connected Car"?


    Und nicht zuletzt gewinnt ja doch in den meisten Auto-Bild-Vergleichen ein Deutscher vor einem Nicht-Deutschen.


    Ach ja: ein paar Seiten vorher wird beim Huracan-Test der zu kleine Kofferraum bemängelt.....:/:rolleyes:

    Da es zum Jaguar F-Type nicht reicht, wär ein BRZ (wegen der günstigeren Versicherung und des etwas härteren Fahrwerks) meine Wahl.

    Was die Versicherung angeht... Du weisst, dass zum einen die Typklassen immer Momentaufnahmen sind und zum zweiten sich der BRZ an den GT86 angenähert hat - bzw. u.U. sogar teurer ist?

    Dennoch würd ich - bei "neu" definitiv zum BRZ tendieren - wegen der GT-FL-Front.


    Ich ergänz meinen GT ja durch einen Smart Roadster... und ich brauch auch was Offenes. Stand im vergangenen Jahr auch davor, ihn abzugeben (u.a. weil er aufgrund eines Garagenbrands kräftig geräuchert wurde), hab mich aber für den Wiederaufbau entschieden.

    Bei mir wurde es der Toyota aufgrund der größeren Auswahl am Gebrauchtwagenmarkt und vor allem der persönlichen, schon jahrelang andauernden Verbindung zu dem Toyota-Händler, bei dem ich ihn gekauft hab.


    Würde ich mir allerdings heute einen bestellen, nähme ich ihn als Subaru. Schon wegen der in meinen Augen nicht besonders hübschen GT86-Front...


    Im Endeffekt ist es eine Frage des Geschmacks. Ich würd die Entscheidung auch nicht von Versicherungseinstufungen abhängig machen. Die sind ja ohnehin nur eine Momentaufnahme - und der jahrelange Preisvorteil des BRZ ist weitestgehend dahin...

    Dann empfehl ich Dir das, was ich mir auch ständig empfehle: eine größere Bleibe - mit HiFi-Zimmer mit abgetrenntem Nebenraum; so einer Art "begehbarem Plattenschrank" ;-) :-D


    Aber ja: zwischen 3.000 und 4.000 Platten sind ein ordentliches Wort. Ich hab momentan ca. 30 (Hüllen - die natürlich unterschiedlich gefüllt sind), und die füllen so einen Expedit zur Hälfte. Bei 4.000 Platten mit "Luft nach oben" sind das dann wohl so rund 70 Würfel, also rund drei von den 5x5-Regalen.


    Und ja, bei Rega muss man - bei den kleineren Modellen - mit einer Übersetzung arbeiten, um die Geschwindigkeit zu ändern. Also Teller runter, Gummi umlegen, Teller wieder drauf. Kann verstehen, dass das nervt. Für mich war der Faktor nicht so entscheidend, da ich selbst früher keine Plattensammlung angesammelt hab und auch die paar, die ich von meinen Eltern übernommen hab, 33er waren. Ich kauf zwar auch einiges gebraucht, aber dann hauptsächlich auch 33er.


    Und ja, Entschleunigen ist genau das richtige Wort. Während mp3, CD o.ä. "nebenbei" läuft, sitzt man für die Vinyl doch eher mal auf dem Sofa bzw. zwischen den Lautsprechern und genießt...

    Mich nervt Google, ähnlich wie Wiki - und so nutz ich im Toyobaru das Werksnavi (das ich vor ziemlich genau einem Jahr updaten ließ) und im Smart ein TomTom mit Softwarestand 2013, 2014 oder so. Immer das neueste Kartenmaterial brauch ich auch nicht.


    Für den Smart hab ich allerdings unlängst das SPH-10 BT von Pioneer (mit Abstandspiepser) gekauft. Bin schon gespannt, wie das Ding wird - und ob und welche Navi-App ich dann (ergänzend) nutzen werde (die Karten-App von Apple, Calimoto, doch Google Maps) . Entsprechend wird der Smart dann etwas früher aus dem Winterschlaf geholt und - mal wieder - teilzerlegt. Momentan liegen Radio und Piepser noch in meiner bescheidenen Bude rum.


    Zum Thema "gerade gekauft": ich hab sowohl die dieswöchige Dienstbesprechung in Bayreuth als auch zwei Tage Urlaub (gestern und heute) und den WSV (bzw. "Sale" - wie man heutzutage sagt) genutzt, um neue Klamotten (Hose, Pullis, Hemd) zu kaufen. Ihr kennt das: selbst wenn Ihr in einer größeren Stadt (in meinem Fall NUE) wohnt, abends geht Ihr dann doch nicht zum Einkaufen in die Innenstadt.

    Außerdem hab ich das Buch "111 Orte in London, die man gesehen haben muss" für den nächsten Trip gekauft. Eine Reiseführer-Serie, die ich sehr empfehlen kann. Vor allem wenn man im besagten Ort schon (einige Male) war und die Standards abgegrast hat.

    Jetzt sind die Preise raus,

    62.900€ bzw premium 64.900€.

    Stolzer Preis dafür,dass er in Japan und USA wohl ca 20K€ biliiger sein wird


    Zumindest in den USA kommt ja immer noch die bundesstaatsspezifische Steuer (USt.?) drauf. Und dass weitestgehend identische Fahrzeuge in verschiedenen Ländern unterschiedlich kosten, ist doch ein alter Hut bzw. oftmals bedingt durch Steuern, Zölle, aber auch Lebensverhältnisse, ... .

    Schon der Unterschied zu Österreich ist ja gewaltig - und Österreich ist nicht nur bei uns ums Eck, sondern auch noch in der EU. Und ich erinnere daran, dass unser Flitzer (als BRZ; als GT86 afair nicht mehr erhältlich) in Singapur (inkl. Zulassung) an die 100.000 Euro kratzt - und nach 10 Jahren praktisch reif für die Presse bzw. den Export ist. Die Supra ( ;-) ) wird dort sicher auch bei zwischen 180.000 und 200.000 Euro liegen.

    Das kann man nicht glaubwürdig beweisen und damit greift "in dubio pro reo".


    Nö.


    "in dubio pro reo" heißt ja zum einen (frei übersetzt) "im Zweifel für den Angeklagten". Allerdings sind wir hier, wenn es um die Haftungsfrage (also für Schadenersatz) geht, im Zivilverfahren (also im Zivilrecht), und im Zivilverfahren gibts keinen Angeklagten.

    Zum zweiten gibts im Zivilverfahren die Parteiherrschaft des Verfahrens. Die Parteien führen das Verfahren, entscheiden, welche Beweise sie vorbringen - und es ist die Aufgabe der anderen Parteien, Gegenbeweise anzutreten. Wehren sie sich nicht, gilt die Behauptung der vorbringenden Partei als richtig. Kurz gesagt: selbst wenn die klagende Partei nur komische Behauptungen vorbringt, wird sie das Verfahren gewinnen, wenn die beklagte Partei abgesehen von den Daten zur Person nix sagt und grinst. Im Strafverfahren kann man so als Angeklagter durchaus ein Verfahren gewinnen.

    Und es gibt im Zivilverfahren Beweislastregeln, die dem Grundsatz folgen: "jede Partei muss beweisen, was für sie günstig ist". Die Ausnahmen stehen im Gesetz.

    Ich hab am vergangenen Wochenende beim Fahren über die BAB (ebenfalls ziemlich regnerisch, stellenweise ein wenig neblig) Leute gesehen, die entweder zwischen 70 und 100 km/h zu schnell waren oder fälschlicherweise die Nebelschlussleuchte angeschaltet hatten. Suchts Euch aus.

    der qualmt aber nicht, der dampft ^^

    Meiner dampft nicht. Ist ja schließlich kein Yuppie, der nach Apfel-Mango-Zitronengras riecht ;);)


    Einen für längere Zeit (bestimmt 10 min) laufenden Wagen hab ich auch mal gesehen - vor einem Tempel im Norden von Hong Kong. Ungefähr 13 Jahre her, es war ein E36 Cabrio - und der Halter kaufte gemütlich im nahen Kiosk ein, trank einen Kaffee oder nahm eine Mahlzeit zu sich. Den Wagen hat er direkt vor der Eingangstür des Kiosk abgestellt.

    (Kleine Anmerkung: Autos sind in Hong Kong geringfügig teurer als hier in Deutschland...)

    Am heutigen Tage (bzw. inzwischen gestern) fuhr ich mit dem GT auf den Parkplatz eines Discounters, um die Wochenendeinkäufe zu erledigen und so einen qualvollen Hungertod zu verhindern. Nach dem Vollzug des Abstell-Rituals versuchte ich, die Fahrertür zu öffnen, was sich schwieriger gestaltete als erwartet. Ein junger Mann (wahrscheinlich knapp 70 Jahre alt) stand im Weg. Er machte platz, wies mich aber auf die dezenten serienmäßigen Endrohre des Fahrzeugs hin - mit den Worten: "Der qualmt noch."

    Ich antwortete mit einem locker-flockigen "der muss qualmen."


    Falls also als nächstes, nach dem SUV-Bashing und dem Diesel-Bashing, mal wieder ein Sportwagen-Bashing in der Gesellschaft vollzogen wird: es ist durchaus nicht ganz unmöglich, dass ich der Auslöser bin ;)

    Im Kreuzungsbereich herrscht Überholverbot. Punkt.


    Das ist so, wie es da steht, falsch.


    Überholverbot herrscht dort, wo das Überholen explizit untersagt wird - sei es durch ein Schild, durch eine durchgezogene Linie oder durch die in § 5 StVO genannten Aspekte. Wenn im Kreuzungsbereich beides nicht zu finden ist und das Überholen nicht gem. §§ 1 und 5 StVO untersagt ist (s.o. - gegenseitige Rücksichtnahme, unklare Verkehrslage, keine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs, ...) vorliegend, darf man - rein rechtlich gesehen - überholen.

    Dass die Fälle, in denen man an Kreuzungen dann tatsächlich überholen darf, im niedrigen Prozentbereich liegen... gut, das steht auf einem anderen Blatt Papier.


    Wenn einer langsamer fährt, als möglich und sich einer Kreuzung nähert, dann müssen die Hinterherfahrenden damit rechnen, dass er abbiegt.


    Das ist grundsätzlich richtig. Allerdings: der, der eine Spur wechselt - egal ob zum Abbiegen oder zum Überholen - muss sich davon überzeugen, dass auf dieser Spur gerade niemand fährt (Schulterblick, Spiegel - Ihr erinnert Euch?). Denn der "durchgehende Verkehr auf der Spur" hat immer Vorfahrt, nie jedoch der spurwechselnde Verkehr.

    Eine weitere Charge plane ich, bin aber gerade noch dabei mit einem "innenliegende-Antenne-Umbau" zu experimentieren.

    "innenliegende-Antenne-Umbau" heißt, dass dann Radioempfang möglich bzw. "besser möglich" ist als mit der Version 1, richtig?


    Wenn dem so ist, bin ich grundsätzlich interessiert, hab aber auch noch Zeit...

    Einer meiner Profs hat mal gemeint: "Juristen sind die besten Straftäter, weil die wissen, wie es geht." ;)

    Der Polizist war also schon mal keiner... :P


    BTW: reg ich mich nicht immer formhalber drüber auf, dass bei "Cobra 11" in jeder zweiten Folge ein geschmierter bzw. anderweitig straffällig gewordener Polizist vorkommt?

    Mein Bruder wohnt in KL (Puchong), da gibt´s natürlich welche. Rechtslenker (japanische Ausführung). Gerade in Kl sieht man neben den ganzen Protons so einige Nippon-Racer, Imprezas, etc.


    Stimmt, Imprezas hab ich auch viele gesehen. Auch einige R-Civics und einen GTR.

    Heute ist mir btw ein Aston Martin Cygnet vor die Linse gefahren ;-)


    Wenn ich btw die Malaysia-Websites der Hersteller (also Toyota und Subaru) richtig interpretiere, dann gibts derzeit in Malaysia "regulär" nur den BRZ...

    Ich hab gestern sogar einen hier in Kuala Lumpur gesehen. Bin unschlüssig, was es war; ich meine, er hatte eine GT86-Front und einen BRZ-Aufkleber auf der Heckscheibe.

    Ich bin für GT86. Und kurz davor, nach gegenüber (vom Hotel aus gesehen) zum Subaru-Händler zu hüpfen und nach einem BRZ-Prospekt zu fragen

    Der von mir erwähnte Vorsatz bezog sich auch nur auf den Überholvorgang. Es war ja sein Entschluss, die anderen PKW zu überholen.

    Den Unfall hat er natürlich nicht vorsätzlich herbeigeführt, da hast du völlig recht.


    Einigen wir uns einfach darauf, dass die Aktion ziemlich dämlich war.

    Mit allen drei Punkten hast Du vollkommen recht.


    Entscheidend für die Gerichte usw. (also auch für die Regulierung durch die Versicherung) ist halt wirklich die Frage, ob der Unfall vorsätzlich herbeigeführt wurde. Und das ist wirklich schwer nachzuweisen; v.a. weil man sich ja selbst bei einem Unfall auch verletzen kann. Genau das war auch das, was der BGH bei der Berlin-Geschichte bemängelt hat. Also dass die Vorinstanz den Vorsatz sehr schwach begründet hat bzw. die Begründung in sich nicht stimmig war. Trotz der späten Stunde (bei mir isses grad Mitternacht durch...) hab ich den Link zum Urteil mal rausgesucht. Hier zu finden...

    Natürlich: in Frage kommen vor allem die erweiterten Suizide, also wenn jemand noch weitere Menschen "mitnehmen" will...


    Was ich sagen wollte: irgendwie machen wir fast alles, was wir so im Auto tun, vorsätzlich. Wir biegen vorsätzlich links ab (und schätzen ggf. die Geschwindigkeit des Gegenverkehrs falsch ein), wir scheren vorsätzlich aus (obwohl sich von hinten einer auf der gleichen Spur nähert), wir fahren vorsätzlich bei dunkelgelb über die Ampel, wir fahren vorsätzlich deutlich schneller als die Richtgeschwindigkeit, ... - und unterm Strich bin ich auch ziemlich glücklich, dass wir nicht als depperte Marionetten im Auto sitzen, die das mit dem Fahren dem Zufall überlassen...