Beiträge von eyedol

    Nur zu Sicherheit: Mit Antennenstab meine ich wirklich nur den eingeschraubten langen Gummi-Knubbel. Der Fuß auf dem Dach dürfte theoretisch bleiben.

    Hatte zu Testzwecken damals den AntennenSTAB einer 30-EUR billig-Hama-Antenne genommen und in den OEM-Antennenfuß geschraubt.

    Ja, die EMV... ist manchmal wie schwarze Magie. Allein schon die Produktionsumstellung von Spannungsregler-Chips in den Chipfabriken kann reichen, dass ganze Chargen Grenzwerte reißen und das vermeintlich gleiche Gerät ein Jahr zuvor komplett unauffällig läuft. Dazu dann noch die Verkabelungssituation in den Fahrzeugen, der angeschlossenen Steuergeräte, Temperaturverhalten von Filterdrosseln/Kondensatoren, ..., ... ein riesen Feld mit noch mehr möglichen Variablen - teils sogar mit unbekannten/unvorhersehbaren.

    Bissl OT Zum Beifahrersitz:

    Da mit der Erkennung sicherlich auch der Beifahrer-Airbag gesteuert wird, ist das ein wichtiger Sensor. Das würde auch hier jemanden interessieren; zumal die Art der Effekte (Beeinflussung durch Handy) in den Lastenheften abgedeckt wird. Dafür haben die OEM-Normen, welche sich auf die ISO11452-9 beziehen, seit Jahren ein eigenes Kapitel. Das dürfte sich hier wie drüben nicht unterscheiden. Wie weit das nun aber zurück reicht (frühe 2000er)... kA :)


    Davon ab: besser sie stehen zu den Fehlern, als dass diese tot geschwiegen werden. Das vermittelt den Eindruck, dass das QM-System funktioniert. Die Anzahl der Rückrufe sollte nur nicht ausarten :saint:

    Im Prinzip ja, da der OEM-Antennenverstärker auch den DAB Frequenzbereich verstärken kann.
    Dazu sollte aber optimaler Weise (und je nach Wohnort -> Frequenzbereich der lokalen Sender) der Antennenstab gegen einen getauscht werden, der auch entsprechenden Windungen für DAB hat.

    Wie gut dass dann aber in der Praxis funktioniert, weiß ich leider nicht, da ich das nur mal schnell in der Schirmkabine bei uns ausprobiert hatte.

    Soweit mir bekannt: beim Handschalter heißt Motor aus = Zündung aus; beim Automaten bleibt die Zündung an, wenn man entweder im N oder D den Motor abstellt, weiß aber nicht mehr genau wie rum. Umcodieren ist leider nicht.

    Um das gewünschte Verhalten zu realisieren bräuchte man ein Abfallverzögertes Relais (ca. 30min Timer), mit externem Trigger: 1- Türkontakt zum Abschalten nach dem Anhalten und aussteigen; 2 - Zündplus-Plus zum Einschalten des Relais. Ob es sowas fertig gibt... vermutlich eher nicht. Kabel müssten wohl auch erst gezogen werden. Einiges an Aufwand für den Komfortgewinn.


    Wenig praktikable Variante: Motor abwürgen... da bleibt die Zündung auch an :S

    Bzgl. CE:

    Wenn es auf dem europäischen Markt vertrieben werden soll, dann ist das Grundvoraussetzung. Weisen auch darauf hin entsprechende Zertifikate zu haben; oder meinen die eher Prüfberichte von Laboren? Zertifikate ergibt in dem Zusammenhang eher keinen Sinn. Naja wer weiß. Andererseits sind die normativen Anforderungen an so eine kleine Schaltung marginal.


    Bzgl. Aktivierung:

    Anhand der Videos gehe ich davon aus, dass das Ding in Ruhephase stärkere Impulse braucht um wieder "aktiv" zu werden bzw. Nutzungsabsicht zu signalisieren -> Zweimaliges Klopfen auf Hosentasche/Handtasche

    Vermutung anhand der Beschreibung:

    Das Ding ist wohl ein Schrittzähler mit angestöpseltem Halbleiter"relais" und Bewegungsmustererkennung.

    Der Mehrverbrauch durch diese Schaltung wird wohl zu Großteilen durch die Ersparnis vom Abschalten der Schlüsselelektronik kompensiert.


    Der Rest... kA was dran ist, scheinbar stand über das Teil in der Auto-Bild ein Artikel (vom hören-sagen).

    Ok, mal ein kurzer Abriss.


    Mandat der Europäischen Unio M359 verlangt die Erfüllung von EMV-Richtlinien für elektronische Produktem, wenn sie im Europäischen Raum vertrieben werden sollen.

    Entsprechend der Amtsblattlistung der EU kommt die EN50498:2010 zum Einsatz, damit man für sein Produkt eine CE-Konformität ausweisen kann. Diese greift aber nur, so lange es sich bei den Komponenten nicht um Bauteile handelt, welche über "Funktionen im Zusammenhang mit der Störfestigkeit" verfügen. Diese belaufen sich dabei unter anderem auf folgende Punkte:


    Punkt 2.1.12 der Richtlinie 2004/104/EG (EMV-Richtlinie für Kraftfahrzeuge) unter Anhang I, Abschnitt

    c) Fuktionen , die bei Störung zur Verwirrung des Fahrers oder anderer Verkehrsteilnehmer führen

    • optische Störungen: fehlerhafte Funktionsweise, z. B. Fahrtrichtungsanzeiger, Bremsleuchten, Umriss-leuchten, Rücklichter, Lichtanlagen für Notfalldienste, Fehlinformation durch Warnanlagen, Lampenoder Displays im Zusammenhang mit Funktionen unter a) oder b), die der Fahrer unmittelbar beobachten könnte
    • akustische Störungen: fehlerhafte Funktionsweise z. B. von Diebstahlsicherung, Hupe

    Da eine Fehlfunktion des Blinker-Relays eben genau dazu führen kann, fällt es unter diese Richtlinie und somit ist dafür eine Typgenehmigung fällig. Alternativ kann im Automobilbereich auch auf die UN ECE Regelung R10 rev. 5 zurückgegriffen werden, die aber die gleichen Punkte enthält. Anderer Rechtskreis, aber vergleichbare Anforderungen an die Produkte.


    Es gibt in der Richtlinie zwar einen kontroversen Ausschlusspunkt (für das Relais an sich, aber nicht für Zwischensteckmodule), aber wer sich bei so einem sensiblen Thema wie Verkehrssicherheit darauf beruft, gehört so schon in den Knast... (persönliche Meinung)


    Edit: Einzelkomponenten bedürfen keiner Typgenehmigung, wenn das Gesamtfahrzeug als solches die Typgenehmigung erhalten hat. Dadurch kann es sein, dass Komponenten im Fahrzeug auch ohne Zeichen daher kommen. Trifft aber auf Aftermarket-Teile sowieso nicht zu.

    Ich für meinen Teil habe mir für das Valenti-Relais, welches ich mir eingebaut habe (Einzelstückprüfung), die entsprechenden ECE R10-Messungen durchgeführt und das Risiko des Betriebs als gerade noch so akzeptabel eingestuft.


    Anmerkung: es würde die Tests NICHT bestehen und damit so in der Form auch keine Zulassung erhalten - der Zeitgeber im Relais lässt sich durch ElektroMagnetische-Felder beeinflussen, so dass die Blinkfunktion versagt. Da ich aber nicht an UKW-Masten vorbei fahre ist die Auftrittswahrscheinlichkeit gering genug. Und es trifft nur für das Relais von mir zu - andere Relais können sich anders verhalten.


    Die saubere Lösung ist und bleibt ein Modul mit Zulassung (und all' den rechtlichen Konsequenzen). Und gerade die Anforderungen an die Typgenehmigung (QM-System, Prüfungen usw.) macht die Sache durch die geringe Stückzahl teuer. Von daher ist der angesetzte Preis durchaus berechtigt.

    Den Pferdefuß haben andere Genehmigungsfreie Module nicht, daher auch deutlich billiger.


    E: das Originale hat ein E-Zeichen.

    Korrektur - e-Zeichen. Ist noch eine alte EG-Typgenehmigung

    Wenn ihr so ein Modul anbieten wollt, dann aber nicht die Typgenehmigung vergessen (Festeinbau + Beeinflussung von verkehrssicherheitsrelevanten Funktionen).

    E: sonst könnte es für euch als vertreibender Händler sehr schnell sehr teuer werden. Ist nur ein gutgemeinter Hinweis.

    Installationstemperatur nach Anleitung bei 18°-40°C, kein Regen ( ;) ) und nach dem Aufkleben 24h unter 100km/h bleiben und für 72h keine Waschanlage aufsuchen.

    Was mir die letzten Tage aufgefallen ist:

    Forums-interne Links zu anderen Threads sind ohne mit der Maus drüber zu fahren, so gut wie nicht vom normalen Text zu unterscheiden. Da ließe sich doch sicherlich was hinbasteln, oder (kleines Symbol, unterstrichen oder eben etwas, das man auf einen einfachen Blick sieht, dass es ein Link ist)?


    Man braucht das Navi-Modul und die GPS-Maus. Das Modul wird an das normale T&G gesteckt, die GPS-Maus unterm Tachohügel befestigt. In wiefern das mit der Software läuft, kA. Aber das hatte wer im Forum mal probiert und irgendwo niedergeschrieben. Einfacher ist es ein ganzes Radio mit GPS-Maus und Navimodul zu erwerben. Die werden hier (zumindest die VFL-Dinger) manchmal fast verschenkt (gefühlt).


    In folgendem alten Thread sieht man es ganz gut (das Modul)

    Klick-> Toyota Touch & Go mit Navi

    Das Subaru OEM Radio aus dem VFL hat zwar DAB drauf stehen, kann aber trotzdem kein DAB+, jedoch:

    der 2013er Antennensockel mit integriertem Verstärker ist glücklicherweise in seinem Verstärkungsband nicht auf UKW beschränkt, sondern kann auch DAB+ Frequenzen verstärken.

    Das Blöde ist nur, dass der OEM-AntennenSTAB nur für UKW brauchbar ist. Siehe folgendes Bild, welches ich mal aufgenommen hatte vor einiger Zeit:

    aktivx9jsl.png

    Je höher die Linie umso besser. Farben wie folgt:

    Gelb - OEM Antennenstab

    Hellgrün - 70cm Stab von einem Auris BJ2009

    Dunkelgrün - Antennenstab von einer billigen Hama Dachantenne für UKW und DAB

    Wie man gut sieht ist der OEM und 70cm Stab im DAB-Bereich (174MHz bis 230MHz) ziemlich unnütz, dafür verliert der Hama-Stab im UKW-Band gegen den OEM-Stab.


    Folgendes Bild zeigt den Antennenfuß passiv, also ohne Spannungsversorgung.

    passivnjklp.png

    Vergleicht man beide Bilder, sieht man auch gut die Verstärkungsfähigkeit des integrierten Verstärkers.


    Lange Text kurz: OEM Antenne ohne Modifikation (passiver Splitter UND anderer Stab) für DAB nicht wirklich tauglich.

    Soweit mir der Werkstatt-Mensch erzählt hat, ist das kein "Losbrechen" sondern eher ein "Einrasten" bzw. "Anschlagen", weil die Backen ein bisschen Spiel haben.
    Im Rückwärtsgang klappt das genauso gut, wenn man vorher im Vorwärtsfahren die Handbremse gezogen hatte oder wenn man im Stand mit gezogener Handbremse Vorwärts und Rückwärts wippt.

    Ok, das wird jetzt lang... Erfahrungen, die ich selbst in den letzten 1,5 Jahren selbst gesammelt habe:


    Erfahrungsgemäß kommt ein Teil der Knackgeräusche von (die konnte ich jedoch abstellen):

    1. A-Säulenverkleidungen
    2. Radioverkabelung
    3. Türenverkleidungen
    4. Hintere Seitenverkleidungen
    5. Gummi der Kofferraumklappe
    6. Kunstleder der Vordersitzrückseite
    7. Reib/Knistergeräusche zwischen Gurtschlaufen und dem Gurt an sich
    8. Reiben der hinteren Sitzelemente an den Kunststoffelementen - Kunstleder auf Kunststoff
    9. Dann sind noch die Radhausverkleidungen bei gefrorenem Schneematsch eine Quelle für Klappern/Knarzen beachtlicher Lautstärke
    10. Gummis die gern an den Scheiben festfrieren, knarzen auch gern

    Das sind bisher die Punkte die ich kenne und dem Fahrzeug abgewöhnen konnte. Eine ganz schön lange Liste, wenn man die mal zusammen schreibt =O

    Was ich jedenfalls gemerkt habe: je feuchter der Innenraum, umso lauter werden die Geräusche. Wieso und warum das so ist, werden Werkstoff-Leute besser wissen. Ich vermute, das die Materialien und Spaltmaße nicht ganz wintertauglich gewählt wurden. Im Sommer waren viele der Punkte nicht wahrnehmbar.


    Dann zum zufrieren im Winter von innen: hatte ich bisher bei allen Fahrzeugen vereinzelt. Der GT ist da weder schlimmer noch besser, ABER -

    • Winter 17/18 war es schlimm und hat mich doch arg genervt. Viel zu viel Feuchtigkeit im Innenraum gewesen.
    • Für Winter 18/19: ab November18 habe ich dann die Klimaanlage nur noch sehr vereinzelt bis gar nicht mehrgenutzt. Nach ordentlichem warm fahren und aufheizen des Innenraums (Fahrtzeit >60min, Regler auf Max) dann für die letzten 15min mit offenem Fenster. Seit dem ist im Innenraum nur noch wenig Feuchtigkeit und die Scheiben verhalten sich normal. Nur Die Rückscheibe bleibt aufgrund wenig Luftzufuhr länger beschlagen.Der Zustand ist nun seit Dezember stabil und ich schiebe die Probleme vom Winter 17/18 auf die zu hohe Feuchtigkeit im Innenraum. - die wohl hauptsächlich von der Klimanutzung herrühren.
    • Nutzung der Klima im Winter unterlasse ich nun auch tunlichst. Eine Nutzung eben jener verbessert zwar die Beschlags-Situation kurzzeitig, bringt aber erhebliche Probleme mit der Feuchtigkeit, wenn es Minus-Grade hagelt und das Fahrzeug steht. Zufrieren von Innen ist dann die Folge. Aber wie gesagt, seit der Heiz-Fahrt habe ich mit Beschlag im Innenraum wenig bis keine Probleme mehr.

    So, nun steht hier der Roman für meine 2012er GT. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen Geräusche geplagten Fahrzeugnutzer :)


    Ach nur noch drei Sachen für die Kofferraum geplagten ;):

    • Es gab da bei meinem noch ein Knister/Klick/Klapper-Geräusch aus dem Kofferraum, dass ich lange suchen musste: Der Dröhnschutz in der Reserveradmulde ganz am Fahrzeugende hatte sich teilweise gelöst (Kleber zu alt, Anti-Dröhn-Masse zu spröde geworden). Die hat sich immer wieder gelöst, leicht angelegt und wieder gelöst.
    • Der Kabelbaum in der Kofferraumklappe wurde beim Tausch eben jener (nach Hagelschaden) nicht ordentlich neu verlegt worden. Und hat auch fleißig vor sich hin geklappert. Mit Schaumstoff eingeschlagen und Ruhe wars.
    • Dann hatte sich das Klebepad der Rückfahrpiepersteuereinheit gelöst und dieses hat dann fleißig vor sich hin geklappert. Den gleichen Umstand hatte ich schon im Auris. Da taugen die Toyota-Klebepad nichts. Kabelbinder rum und gut ist.

    Und zum Abschluss noch was skuriles: bei mir hat sich in der Heckschürze ein Kiefernzapfen verirrt. Hatte mich lange gewundert, was da Klappert, bis ich das Teil mal auseinander genommen habe. Wie der da hin gekommen ist... kA, eigentlich hat der nirgends durch gepasst oder durchpassen sollen :cursing:

    Noch nicht. Habe es zwar versucht vorhin, aber Handy stellt sich im Dunkeln zu doof an. Evtl. geht es in der Dämmerung besser. Ein Vergleichsbild (vorher/nacher) habe ich aber leider nicht zur Hand.


    Edit: Na hab noch mal eins bei Tag gemacht und eins wie gesagt im Dunkeln.


    Habe grad das T&G1 auseinander genommen um die LEDs zu tauschen. Größe ist 603.

    Nun die Frage: Welche Helligkeit wäre denn für Rote LEDs passend? Habe auf die schnelle 120mcd, 80mcd und 40mcd gefunden, aber kein Gefühl dafür, welche besser geeignet sind, bzw. der Originalhelligkeit am nähsten.

    Um mir selbst zu antworten... 603er SMD mit 90 mcd in rot; Typ Broadcom HSMC-C190; sind eine gute Wahl gewesen. Nicht zu hell oder zu dunkel und gleiche Abmaße wie die orangen original LEDs. Es werden 15 Stück benötigt, Umlöten ist recht einfach, da die betreffenden PCBs (eine links bzw. rechts) getrennt von den Hauptplatinen und einfach auszubauen sind. Dauert keine 5 min, wenn das Radio vor einem liegt. Alles in allem hat sich das Umlöten definitiv gelohnt. Sieht nun viel stimmiger aus, als das Orange vorher ^^

    Habe grad das T&G1 auseinander genommen um die LEDs zu tauschen. Größe ist 603.

    Nun die Frage: Welche Helligkeit wäre denn für Rote LEDs passend? Habe auf die schnelle 120mcd, 80mcd und 40mcd gefunden, aber kein Gefühl dafür, welche besser geeignet sind, bzw. der Originalhelligkeit am nähsten.