Beiträge von chireb

    Das mit der mkl ist normal, wenn du keinen Kat hast sind doch die co² Sensoren nicht eingesteckt und können keine Daten an die ecu senden? Bin kein Profi aber meine das ist so.

    CO2-Sensoren.....Greta-Sensoren.... man lernt nie aus, was es alles so im Auto gibt :D:D:D:D

    Bei uns wachsen CO2-Sensoren im Wald, die wuchern wie blöd :huh:, früher sagte man Brennesseln dazu :saint:

    Na dann darfst du nicht die Drehmomentkurve äääh- Drehmomentgerade von meinem Rennmotor ansehen.

    Die steigt steil an, hat bei ca. 3500 fast das Maximum erreicht, geht schön gleichmäßig nach rrrräääächts bis fast 7000 und fällt dann leicht ab.

    Parallel weit nach oben verschoben, vesteht sich.

    Nenndrehzahl liegt bei 6800 an ^^


    Ansonsten ist das schon richtig, die Kurven passen niemals zum normal funtionierenden FA20.

    Entweder zeigt der Prüfstand alles, nur keine tatsächlichen Werte oder an dem Motor ist etwas oberfaul.

    Wenn der Prüfstand halbwegs richtig liegt, dann fehlt dir jede Menge Füllung im unteren und mittleren Bereich. Das wäre die Erklärung, warum der Prüfstand auch oberhalb von 7000 U eine Leistungszuwachs anzeigt, auch wenn die gezeigte Leistung dort niedriger ist als beim gesunden Motor. Mit Seriensaugrohr sinkt die Leistung in diesem Bereich immer mehr oder weniger schnell ab, je nach Abstimmung.

    Wenn die Lambdawerte korrekt wiedergegeben wurden, dann würde ich zunächst die Nockenwellensteuerung überprüfen. Da gibt es recht häufig Störungen, die auch einen solchen Effekt verursachen können. Vorher Luftfilter prüfen, wohnt da evtl. grade jemand drin? Ist auch schon vorgekommen. Kat nicht geschmolzen? Nicht zuletzt: alle Schlepphebel da, wo sie hingehören? Wenn einer vom Auslassventil abgeflogen ist, muss es nicht zwangsweise immer mit richtigen Folgen knallen. Das Teil kann in einer Ecke liegen, ohne sich weiter bemerkbar zu machen. Zwar geht dann fast immer die MKL an, aber nur fast immer.

    Ein Auslassventil weniger, das arbeitet und schon hast du den beschriebenen Effekt. Das kann man auch bei eingebautem Motor nachsehen.

    Wenn wir einen neuen Motor einbauen, lassen wir immer erst ein paar Umdrehungen nur mit dem Anlasser machen.

    Wenn Öldruck da ist, dann darf er auch anspringen. Die 1 Minute Zeit zusätzlich haben wir immer.

    Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass "Diagnosen" mit Zubehörgeräten nicht immer korrekte Ergebnisse liefern.

    Wenn man dann ein ordentliches Profi-Gerät anschließt, dann wird der Fehler korrekt angezeigt.

    Deshalb verlasse ich mich bei Wettbewerben nicht mehr auf das OFT, sondern nehme immer den Mega Macs 50 mit.

    OFT ist zwar immer angeschlossen, um einen noch schnell Fehler löschen zu können, wenn der direkt vor dem Start auftaucht. Dazu muss aber auch der Fehler erst einmal erkannt werden.

    An der rechten Motorseite gibt es nicht viel, das quietschen kann. Beim Automatic vielleicht die Pumpe am hinteren Ende des Zylinderkopfes.

    Eine durchblasende Dichtung an Krümmer und/oder Overpipe macht sich da auch schon einmal bemerkbar.


    Die Hochdruckpumpe ist links eingebaut und zwitschert ganz gerne, was aber die Funktion nicht stört.

    Die Spann-/Umlenkrollen sind nicht selten die Ursache für ungewöhnliche Geräusche.

    Du brauchst nur die O-Ringe und 16677B, einen Plastikring, der meistens kaputtgeht bei der Demontage.

    Mit den unteren Dichtungen kannst du nix anfangen, für die Montage benötigst du Spezialwerkzeuge und Erfahrung im Einbau. Ohne beides bekommst du die niemals dran.

    4 O-Ringe 60 €?

    Irgendetwas mache ich falsch bei meiner Preiskalkulation ||

    Immer diese komplizierten Sachen.

    Ein versteckter Schalter irgendwo eingebaut oder ein Originalschalter irgendeiner lieferbaren Ausstattung oder eine einfache logische UND-Relaischaltung mit vorhandenen Schaltern kostet fast nix, ist schnell drin, stört keine Elektronik und der Knacki findet das garantiert nicht.

    Der Fantasie ist da keine Grenze gesetzt.

    ...weil der Motor über das Abgassystem gedrosselt ist und das Drehmoment in dem besagten Bereich stark absenkt, um das letzte Gramm vom pööösen CO2 einzusparen und den Verbrauch zu senken. In diesem Bereich finden nämlich die Messungen statt. Die Japanesen sind nicht zu blöd, einen guten Auspuff zu bauen.

    Die Öltemperatur ist nicht das Problem, es ist der Öldruck.

    Man sollte den Öldruck im Auge behalten, wenn der Motor richtig heiß ist und mit kleiner Drehzahl, speziell im Leerlauf läuft.

    Wenn er richtig geprügelt wurde, Klima ausschalten. Sobald die anspringt, geht die Drehzahl und damit der Öldruck in den Keller, manchmal dramatisch tief. Speziell mit der 0-20er Suppe =O

    Das Zeug würde ich niemals einfüllen.

    Das Problem mit herausspringenden Schlepphebeln taucht speziell in den ersten Modelljahren auf.

    Da wurden die Ventile bisweilen auf abenteuerliche Werte eingestellt, ab ca 2015/2016 hat man die Toleranzen in der Produktion nach unserer Beobachtung deutlich niedriger angesetzt.

    Dazu kamen weitere Maßnahmen wie etwas längere Ventile und leicht modifizierte Schlepphebel und Nockenwellen.

    Mit diesen Verbesserungen hat man das Problem deutlich besser inden Griff bekommen.

    Ich würde gerne mal die "neuen" Ventilfedern für den Rückruf mit den bisherigen vergleichen und würde mich nicht wundern, wenn man sie etwas härter gemacht hat.

    Vielleicht bestelle ich mir mal eine.

    Es gibt etliche Gründe, die Drehzahl zu begrenzen.

    Bezogen auf den serienmäßigen/seriennahen FA20 sind das die wichtigsten:

    Oberhalb von 7000 U sinkt die Motorleistung. Ein geringfügiges Überdrehen von 200-400 U kann sinnvoll sein, um einen besseren Anschluss an den nächsthöheren Gang zu finden.

    Aber nur, wenn man die letzte Zehntelsekunde in der Beschleunigung finden möchte.


    Die erste Drehzahlgrenze wird vom Ventiltrieb vorgegeben. Rollenschlepphebel sind nicht die beste Lösung für hohe Drehzahlen, relativ weiche Ventilfedern auch nicht.

    Beides hat der FA20, um die Reibung zum minimieren. Im Serienzustand sollte man unter 8000 U zumachen. Hin und wieder so hoch drehen, zerstört aber auch nicht sofort den Motor, ist nur nicht zu empfehlen.

    Wenn man den Ventiltrieb optimiert, sind standfeste 10.000 U ohne Riesenaufwand möglich. Selbst ein heißer Rennmotor mit Einzeldrosselklappen braucht die aber lange nicht.


    Der FA20 ist mit 86 mm Hub nicht grade ein Kurzhuber. Vorteil: auch bei kleinen Drehzahlen recht kräftig. Nachteil: bei hohen Drehzahlen bekommt man eine sehr hohe mittlere Kolbengeschwindigkeit.

    Liegt die zu hoch, kann es unter bestimmten Voraussetzungen zum Ölfilmabriss kommen, dann war´s das mit dem Motor.

    Vor 30 Jahren sah man für einen Serienmotor ca 15 m/s als Grenze an, heute werden 18-20 m/s dank besserer Materialien, Fertigungstechnik und Ölqualität öfter mal erreicht.


    Schwingungen und Temperaturen usw. sind auch ein Thema, die muss man aber auch bei kleinen Drehzahlen immer berücksichtigen.

    Bei diesen Geräuschen dürfte es schon zu spät sein.

    Schalt den Motor aus und lass ihn nicht wieder an.

    Ansonsten wird es schnell richtig teuer:

    Er klappert dann auch im Leerlauf, das Klappern wird lauter, Ölkontrollleuchte geht an und etwas später gibt es ein lautes hässliches Geräusch.

    Dann kommt der ADAC mit dem Abschleppwagen und Ölbindemittel.

    Baofeng GT-3

    Enorm hohe Reichweite, ordentliche Tonqualität, sehr großer Frequenzbereich (wen man da so alles ans Ohr bekommen kann...) Top Akku ( nach 1 Jahr ohne Nachladen immer noch fast voll) mit Radio und jeder Menge Zusatzfunktionen. Wir haben damit im befreundeten Ausland beim Bergwandern unter sehr günstigen Bedingungen fast 20 km überbrückt. Aus dem Auto heraus schafft man um 1-3 km. Leider in Absurdistan nicht ganz koscher :saint:



    Nachtrag:

    Nein, das Baofeng ist nicht illegal. Es darf nur nicht in Deutschland von jedermann benutzt werden.

    Man muss schon Funkamateur sein.

    Wir machen öfter Motoren fertig. In ein paar Tagen hole ich wieder einen Block vom Motorenbauer, der wird da grade auf das 1. Übermaß gebohrt, dann mit einer neuen Kurbelwelle aufgebaut und sollte schnell fertig sein. Deine Köpfe sind mit größter Sicherheit nicht beschädigt. Du kannst ja mal eine PN schreiben.

    Wenn die Ölkontrollleuchte angeht und vorher der Motor mechanische Geräusche macht ist zu 99% ein Lagerschaden die Ursache.

    Ein eingelaufenes Lager lässt den Öldruck stark absinken, Lampe geht an, danach knallt es sehr schnell, wenn man nicht abstellt.

    Der Motor, den wir grade ersetzen, hatte das genau so. Pleuellager 4 war noch so dünn wie Papier und es hätte nur noch Sekunden gedauert, bis das Pleuel durch den Block geschlagen wäre. Glück gehabt.

    Die Kurbelwelle war schon so krumm, dass man sie nur noch mit Gewalt drehen konnte. Normal geht das mit zwei Fingern.

    Es ist für uns zeitlich und finanziell ein sehr großer Aufwand, Teile auf dem Prüfstand zu testen.

    Das Ergebnis würde auch nur eine Tendenz zeigen und keine Werte bringen, die für alle Fahrzeuge repräsentativ wären. Die Streuung durch den jeweiligen Fahrzeugzustand ragt da einfach viel zu deutlich rein.

    Deshalb möchte ich auch keine Leistungsdiagramme verbreiten. Das Papier würde für ein spezielles Fahrzeug gelten. Wird ein anderes mit identischen Modifikationen versehen, kann es deutliche Abweichungen geben.

    Ich könnte natürlich Messungen machen lassen, dann müsste ich die Kosten auf die Teile umlegen.

    Deshalb läuft der Wagen danach auch nicht besser.

    Mir reicht aus zu wissen, dass der Wagen mit Overpipe und Softwareanpassung spürbar besser läuft.

    Abnormal nicht, aber ungewöhnlich niedrig.

    Die Ursachen können vielfältig sein, die Einsapritzdüsen waren nur eine von vielen Möglichkeiten.

    Ventilspiel, Kompression, Falschluft, LMM, DK falsch/nicht gut angelernt, einer bis alle 4 Nockenwellenversteller nicht ganz koscher, Lambdasonde grenzwertig, Kat etwas verstopft, Luftfilter schmutzig usw können auch viel verursachen. Wenn von jedem nur ein wenig daneben liegt, hat man in der Summe schon einen großen Effekt.

    Bei meinem Rennmotor habe ich z.B. alle 8 Düsen vorher auf Durchfluss messen lassen. Ist nicht ganz billig, aber die Basis für JEDEN Rennmotor vor dem Prüfstand.

    Neue Düsen kaufen bringt auch nicht viel, da können (müssen und sollten aber nicht!) schon in der Serie erhebliche Differenzen vorhanden sein.

    Wenn du nicht mehr Leistung bei den durchgeführten Maßnahmen bekommst, dann ist an deinem Fahrzeug etwas faul.

    Das lässt sich auch nicht mit Serienstreuung erklären.

    Es muss nur eine Einspritzdüse deutlich zu viel oder zu wenig Durchlass haben, dann bekommst du keine gescheite Leistung. Warum?

    Die Lambdasonde vor Kat misst die Lambdawerte und legt so die Einspritzmengen fest.

    Wenn eine Düse extrem viel Durchlass hat, wird für alle Düsen die Einspritzmenge reduziert, bis der MITTELWERT aller 4 Düsen (8 Düsen) den vorgegebenen Lambdawert erreicht.

    Die Leistung sinkt, weil 3 Zylinder zu mager laufen und einer zu fett. Statistisch ist alles supergut, leider nicht in der Realität, die weicht deutlich davon ab.

    Wenn man den Fehler erkennt, kann man den Fehler beseitigen. Wenn man ihn nicht erkennt, bleibt er und sein Effekt auch. Wenn man den Fehler nicht erkennen will, ist es genau so.

    So wie im normalen Leben auch.


    Also: Ordentliche Untersuchung aller Komponente, dann weiß man, was faul ist, kann es reparieren und dann bekommt man auch Leistung.