Beiträge von 860

    steht die Anschaffung eines BRZ / GT86 im raum

    Dieses Auto ist nach aller hier gesammelten Erfahrung eine sehr solide Basis für euer Vorhaben. Das kaum veränderliche Grundkonzept (Schwerpunktlage, angetriebene Achse, Karosseriestabilität) bringt das Auto von Haus aus mit. Wirksames Verbesserungspotenzial für die Rennstrecke sehe ich in absteigender Relevanz bei Reifen/Felgen, Motorkühlung, Bremsen und Fahrwerk.

    Klar, Motorleistung hat man nie genug, aber das würde ich als letzte "Baustelle" betrachten.


    Viel Erfolg!

    Ich hab jetzt mal das Schnittmuster für die Rückbank angefragt. Wird wohl noch einige Wochen gehen, bis die das haben.

    Bei einem Fahrzeug, das seit 2012 auf dem Markt ist, würde ich keine all zu hohen Erwartungen an diese Firma stellen. Wenn die für unser Schätzchen einen Markt sehen würden, hätten die das Schnittmuster längst.


    Und technisch betrachtet bleiben übergestreifte Sitzbezüge immer nur lose Bezüge, die keinen Vergleich mit Sattlerarbeiten zulassen.


    Viel Erfolg!

    einen Kompressor, für die Luftfeder

    Mit einigen Jahren Erfahrung mit Zusatzluftfederung an der Hinterachse eines auf Ducato aufbauenden Reisemobils kann ich sagen, dass ein Kompressor möglicherweise eine komfortable Lösung ist, jederzeit den Luftdruck der Federung anpassen zu können. In der Praxis jedoch ist ein gut zugängliches Ventil (Autoreifenventil) vollkommen ausreichend.

    Beladen, Federdruck durch einmaliges Erhöhen des Luftdrucks der Belastung anpassen, nach der Reise und Entladung des Reisemobils den Druck wieder auf geringere Werte ablassen, diese Praxis hat sich als vollkommen ausreichend bewährt.


    Viel Erfolg!

    Leute, macht euch dich nicht immer gleich nass

    Naja, prinzipiell lebe ich ja nach dem Motto "es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten".


    Wenn jedoch eine Frage wie z.B. diese "Hat die Klimaanlage ordentlich Dampf und ich kann im Sommer wie in ner Tiefkühltruhe fahren?" auftaucht, zweifle ich an meinem Motto.

    Auch die Frage nach dem Preisniveau für 5-jährige Autos lässt sich mit einer kurzen Recherche in den Online Autoportalen besser beantworten, als in einem Forum.


    Wie immer gilt, "wie man in den Wald hinein ruft, schallt es heraus".


    Ich habe für die Leute, die gereizt auf den Eingangspost reagieren, durchaus Verständnis.

    Eine Mc Pherson Konstruktion besteht ja im Wesentlichen aus einer geometrisch linear wirkenden Stoßdämpfer-Feder-Einheit mit daran fest eingestelltem Radträger und einem Querlenker, der den unteren Anlenkpunkt des Federbeins mit der Karosserie verbindet. Der untere Anlenkpunkt des Querlenkers am Federbein beschreibt über seinen Arbeitsweg eine Kreisbahn um den Anlenkpunkt an der Karosserie. Daraus folgt, dass es über den Arbeitsweg des oben im Federbeindom fix gelagerten Federbeins auch zwingend eine Veränderung des Sturzes geben muss. Die Größe und Richtung der Sturzveränderung ist dabei abhängig von Federweg, Querlenkerlänge, Federbeinlänge, Federbeineinbauwinkel zur Hochachse und Querlenkereinbauwinkel zur Hochachse. Darüber Hinaus kann es je nach Geometrie der Spurstangen auch zu Spurveränderungen über den Federweg kommen.

    Diese Beschreibung verdeutlicht nur die prinzipielle Funktion. Wie groß die Sturz- und Spurveränderungen bei unserem Auto in absoluten Werten sind, kann ich nicht sagen, halte diese Veränderungen jedoch für relativ klein.

    Ich würde es vor dem Hintergrund der Fahrdynamik generell unterlassen, ein perfekt eingestelltes Gewindefahrwerk nachträglich in der Höhe zu verstellen.

    mit dem Prüfer drüber zu reden, zu fragen, ihn zu fragen was er alles braucht usw.

    Den Prüfer in deinem Projekt "mitzunehmen" stimmt ihn oft freundlicher als hin zu fahren "hier mach mal".

    Das ist die Zauberformel, die in vielen Fällen zu einem überraschend einfachen
    Prozess mit gewünschtem Ergebnis führt.

    Ich hatte einen solchen Farbunterschied mal an einer Frontschürze eines Alfa. Ich bin damit zum Lackierer gefahren und habe den mit dem Ergebnis seiner Arbeit einfach konfrontiert.

    Die Reaktion des Lackierers war "Können sie das Auto gleich hierlassen? Wir bringen das selbstverständlich in Ordnung."

    Ich habe mich dann auch danach erkundigt, warum der Lackierer das nicht sofort selbst gesehen hatte. Die einleuchtende Antwort war, dass der Lackierer das Auto gar nicht gesehen hatte, der Karosseriebau hatte dem nur die Schürze und den Farbcode gegeben.


    Viel Erfolg!

    Erste Erfahrungen mit Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 225/45 R17 Y


    Seit gestern sind die neuen Gummis drauf und heute regnet es bei uns ohne Unterbrechung. Die Straßen sind schön gleichmäßig nass, die Bedingungen für einen ersten Nassfahreindruck also perfekt. Unverändertes Serienfahrwerk, Luftdruck 2,2 Bar an allen Rädern.

    Was soll ich sagen, auf ausgesuchten Strecken mit z. T. bekannt glitschiger Asphaltdecke hat der Reifen mich überzeugen können. Das Gripniveau ist enorm hoch, der Grenzbereich setzt spät und gut kontrollierbar ein. Ein unter Vollgas im 2. Gang kommendes Heck lässt sich gut wieder einfangen. Die ungebremst rollende Vorderachse zeigt auf nasser Straße eine hohe Lenkpräzision und Spurtreue. Das ABS setzt bei einer harten Bremsung erst spät ein.


    Ich würde sagen "Nasstest mit Bravour bestanden".

    Fazit: Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 225/45 R17 V


    Nach drei Sommern auf diesem Reifen habe ich die in diesem Frühjahr mit 3 mm Restprofil nicht mehr montiert. Auf diesen Reifen ist das Auto 22.701 km gefahren.

    Der Reifen war im Neuzustand wie versprochen sehr leise. Dieses sehr geringe Geräuschniveau verschlechterte sich mit abnehmendem Profil, wurde aber nicht übermäßig laut. Auf Nässe war dieser Reifen stets und auch noch mit 3 mm Profil sehr haftstark, auf trockener Fahrbahn absolut unauffällig. Die wenigen Tage auf dem Track hatte der Reifen gut überstanden. Dort zeigte sich bei zunehmender Reifenerwärmung und hoher Last eine Neigung zum schmieren. Die Lenkpräzision liess unter diesen Bedingungen spürbar nach. Drifts über beide Achsen bei Geschwindigkeiten > 100 km/h (in Bitburg auf dem Track) waren aber immer beherrschbar. Profilausbrüche oder ähnliche Unannehmlichkeiten kannte dieser Reifen nicht. Das Verschleissbild am Ende absolut gleichmäßig.


    Für Leute, die unser Auto als tägliches Gebrauchsauto nutzen, ist der Reifen uneingeschränkt empfehlenswert. Auf Bestzeitenjagt auf der trockenen Rennstrecke hat der Reifen Schwächen. Fährt man dort nur zum Vergnügen, kann er auch da als "tauglich" eingestuft werden.


    Ersetzt habe ich diese Reifen heute gegen Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5 225/45 R17 Y. Zu dem Reifen wird der Zweitbesitzer meines Autos das Fazit schreiben müssen, denn ich werde mich zum Anfang nächsten Jahres von dieser faszinierenden Fahrmaschine trennen.

    Ich besitze sowohl die Wizzard Felgen (mit 225/45 Sommerreifen) als auch 205/50 Winterreifen (auf Serienfelge), kann also was dazu schreiben.

    Passt diese Kombination von den Maßen her?

    Ja, aber die Felge ist für 205-er schon recht breit.


    Passen diese Winterreifen auch auf die Standardfelgen ab Werk?

    Ja, ich habe 205/50-17 auf Serienfelge als Winterräder eingetragen.


    Passen die Standardreifen ab Werk auf die Autec Felgen?

    Ja, vollkommen problemlos, besser stehen die Felgen aber mit 225/45 da. Mein Profilbild zeigt die Wizzards mit 215/45.

    Müsste ich für diese Felgen + Reifen noch irgendwelche Schritte einleiten (eintragen lassen o.ä.)?

    Jede von den im den Fahrzeugpapieren abweichende Reifengröße muss begutachtet und ggfs. eingetragen werden. Die Felgen selbst haben eine ABE.


    Viel Erfolg!

    Meine Erfahrung ist, dass Standschäden um so häufiger auftreten, je älter das Material ist. Die italienischen Rennsemmeln, die ich im Reifegrad "gepflegter Oldtimer" (> 30 Jahre, wenig km, nicht restauriert) besaß, zeigten Ansätze von Standschäden bereits nach 3 Monaten Standzeit. Einer der 12 Radbremskolben war immer fest, irgend ein Schlauch oder eine Dichtung gab nach der Standzeit immer nach. Sobald das Ding regelmäßig bewegt wurde, trat dann wieder ganz normale Funktion ohne besondere Auffälligkeiten ein. An jüngeren Fahrzeugen konnte ich das so nicht beobachten. Ich hatte mal einen 8 Jahre alten Alfa mit 8.xxx km gekauft, der hatte eine jahrelange Standzeit offensichtlich trocken und gut belüftet hinter sich. Mit einem Zahnriemenwechsel, neuem Öl und Bremsflüssigkeit hab ich das Ding in Betrieb genommen. Von Standschäden war da nichts zu bemerken.

    Mir wäre wichtig das sie eher Grip auf einer Schneefahrbahn haben

    Da gibt es noch die Option, auf 205/50-17 zu gehen. Diese Dimension sollte im Schnee (also dort wo Fahrspuren gezogen werden, nicht auf festgefahrener Schneedecke) geringe Vorteile im homöopathischen Ausmaß gegenüber 215/45-17 haben.

    Der technische Grund liegt in den geometrischen Daten. Der 205/50 hat gegenüber 215/45 einen geringfügig größeren Durchmesser bei geringfügig schmalerer Breite. Eintragung bei einem engagierten Prüfer ist kein Problem.

    In Genf sind jetzt die neuen E-Boxer für den EU Mark vorgestellt worden (Forester und XV). Die kommen ca. im 4. Quartal zu uns nach D. 1,4 Kw/h Lithium Ionen Accu, bis zu 1,4 Km elektrische Reichweite (bei max. 40 Km/h). Leistungsmäßig bleibt alles beim alten (2,0 Ltr. FB Boxer mit 110 KW/150 PS -tatsächliche Leistung, keine Systemleistung-) und Lineatronikgetriebe. Preise habe ich leider noch nicht.

    Das hört sich gut an. Der Antrieb müsste sich in etwa so anfühlen, wie im Honda CRZ. Gibt es einen Grund, dieses System im Impreza nicht anzubieten?

    Hoffentlich war's nur 'ne Übung

    Das kommt an bestimmten Ortsausgängen mit absoluter Regelmäßigkeit vor.

    Da gibt es eine auf 50 begrenzte Ortsdurchfahrt, die ich auf Grund fehlender Hindernisse, oft vorkommender mobiler Blitzer und ihrer Länge (ca. 2,2 km) gerne auf dem Tempomaten mit Tachoanzeige 55 fahre. Dann folgen etwa 400m freie Strecke bis zum nächsten Ortsschild. Auf diesem Abschnitt bekommt das Auto einfach für sehr wenige Sekunden Vollgas, bis zum Ortsschild lasse ich dann im 5. Gang rollen. Der Motor nimmt das mit stoischer Gelassenheit ohne besondere Vibrationen oder Geräusche.

    Ist völlig unbedenklich und motorbedingt typisch bei dem Wagen

    Die Frage in diesem Thread bezieht sich auf Drehzahlen zwischen 1500 und 2000 n/min. Ich bewege ja ein Auto, an dem bis auf den fehlenden Soundgenerator absolut keine Änderung zur Serie ist. Für mein Auto kann ich sagen, dass bis einschließlich des 5. Gangs bei Drehzahlen ab 1500/min mit Vollgas und ohne besondere Vibrationen oder Geräusche beschleunigt werden kann. Nur im 6. Gang gelingt diese Übung erst ab etwa 1700/min.

    Unter 1500/min und bei Vollgas neigt auch mein Auto zu Vibrationen und Dröhngeräuschen.

    Den vom TE beschriebenen Effekt halte ich demnach für unnormal. Möglicherweise hängt der Effekt mit der nachgerüsteten Auspuffanlage zusammen.

    Wir schweifen ab!

    Kommen wir nochmals zum Thema zurück.

    Also, jeder Gebrauch eines Autos ist für ein Auto potenziell unsicher, daher wäre es für ein Auto sicherer, den Gebrauch einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten.

    Für diese leicht verständliche Vorgehensweise ist leider noch keine nachvollziehbare Argumentation gefunden worden, wozu dann der Gebrauchsgegenstand Auto überhaupt angeschafft werden soll.


    Los Ihr phantasiebegabten Argumentationskünstler, erfindet ein plausibles Argument für die Anschaffung eines Autos unter der Voraussetzung der maximalen Schonung durch Nichtgebrauch! Und kommt mir nicht mit so einem phantasielosen aber hochspekulativen Argument der Kapitalanlage.


    Edith sagt: "DerBeitrag kann Spuren von Ironie enthalten"