Beiträge von 3liter

    Wir wollen hier keine schlechte Luft oder der gleichen verbreiten

    Ach nein? Da liegen aber zwischen Anspruch und Wirklichkeit mehrere Welten. Stinkt aber schon ganz schön hier, vor allem nach Schadenfreude und Denunziation. Aber das ist ja grad wieder modern. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob das in Zeiten von SOKO Tuner und Raser und einem politischen Umfeld, welches Tuning im Allgemeinen am liebsten auf 0 reduzieren würde, eine kluge Vorgehensweise ist. Aber wer so klug ist, von eigenen geplatzten Projekten auf andere zu schließen, der kann sowas natürlich überblicken.


    Zitat

    mit den Turbo Umbauten geht so lange gut bis einer zur Nachmessung vorgeladen wird, dann Platzt die Bombe ;)

    Ja, da freut ihr euch dann, wenn auch mal bei anderen was platzt, gell?


    Ganz ehrlich: Euer Auftreten ist unter aller Sau. Soweit, wie ihr euch aus dem Fenster lehnt und die Klappe aufreißt, muss man ja fast hoffen, dass ihr auf selbige fallt.

    Mal ganz abgesehen vom sachlichen Inhalt, dessen Richtigkeit ja keinesfalls bewiesen ist:


    Es ist mindestens sehr ungeschickt, solche unbewiesenen Unterstellungen hier öffentlich zu posten, nur um der Konkurrenz eins auszuwischen. Im Angesicht der mitlesenden Rennleitung schießt man damit letztendlich nicht nur auf die ungeliebte Konkurrenz, sondern sich auch ins eigene Knie, ins Knie diverser Turbofahrer und letztendlich der gesamten Tuningbranche. Und da ist am Ende völlig egal, ob an der Sache was dran war oder nicht.


    Ihr pisst hier gerade der gesamten Tuningbranche und auch der GT86/BRZ Gemeinde richtig ans Bein und zwar auf einer ziemlich wackeligen Basis.

    Hmmmm auf der NOS verstehe ich, dass Porsche Fahrer vorsichtig sind (und trotzdem kein Platz machen), aber auf der Landstrasse ist z.B. der Cayman dank des genialen ESP wirklich schnell und sicher zu bewegen, dagegen ist der Toyobaru eine Bitch. Aber klar, schnell und sicher heisst trotzdem mehr Risiko.....

    Letztendlich gilt das - wenn auch auf anderem Niveau - genauso für die Rennstrecke. Ich weiß z. B. ganz genau, an welchen Stellen ich Zeit liegen lasse, weil sie gefährlich sind oder man im Fall des Falles einfach besonders weit fliegt und an welchen Stellen man ohne großes Risiko pushen kann*.


    Aber speziell auf der Landstraße hat das "Langsamer durch die Kurve fahren" in den seltensten Fällen was mit "nicht fahren können" zu tun.


    * und ich weiß, dass dir das ganz genauso geht :)

    Die Antwort lautet: Geringere Risikobereitschaft.


    Das hat mit "nicht fahren können" - speziell auf der Landstraße - nichts zu tun, sondern eher mit einer realistischen Einschätzung des eigenen Fahrvermögens und dem der Gegner.

    Genau das ist der Punkt, ich dachte hier sind Erwachsene Leute und man kann hier vernünftig miteinander schreiben.


    Und dann kommt sein Kindergarten niveau!


    Nur weil ich etwas frage und es euch nervt muss man ja nicht ausfallen werden.

    Wenn du auch nur die Hälfte deiner Zeit, die du hier jetzt liest und sinnlos herumdiskutierst, damit verbringen würdest, die Threads zum Thema Reifen, Felgen oder Kompletträder zu durchforsten, dann wüsstest du schon jetzt alles, was du wissen wolltest. Erwachsene Leute wissen sich selbst zu helfen und erwarten nicht, von anderen alles auf dem Silbertablett serviert zu bekommen.


    So bist du leider immer noch unwissend, dafür aber aufgebracht. Du könntest jetzt überlegen, wer etwas daran ändern kann (kleiner Tipp: Du) und damit das Kindergartenniveau verlassen.

    Dass die neuen Reifen auch ein neues Profil bekommen, liegt übrigens nicht vordergründig am Marketing oder Design.


    Grund ist irgendeine (vermutlich EU-) Richtlinie, die vorschreibt, dass neue Reifen nur noch zugelassen werden, wenn sie mindestens 1 Längsrille haben. Ein reines V-Profil wie bei den Federal RS-R wird es also nicht mehr geben, sofern der straßenzugelassen sein soll.

    Meine AD08R 20000 km bisher, davon 170 Runden Nordschleife der Rest primär zügige Landstraße und die werden auch noch mindestens die nächsten beiden Trackdays halten. Ich liebe den Reifen.

    Ach, du warst das mit Tempomat 50 auf der NOS 8)

    Extrem (groß) wird der Kofferraum nicht, wenn man die Rücksitzbank umklappt, aber es ist schon überraschend wie große Dinger man dann mitnehmen kann. Der Kofferraumdeckel bleibt aber genauso klein wie immer, das ist schon eine Einschränkung bezüglich der Größe der Gepäckstücke die man rein bekommt.

    In Bezug auf Sportwagen - nicht nur dieser Größenordnung - wird der Kofferraum sehr wohl extrem groß. Man bekommt einen kompletten Radsatz rein, mit bisschen Tetris auch 6 Kompletträder. Den Sportwagen, der das kann, musst du mir mal zeigen. Alternativ gehen (ohne Stapeln) auch 9 Kisten Bier locker rein. Auch die Ladeöffnung ist vergleichsweise groß: Ich bekomme da ne riesige Eishockeytasche ohne Probleme rein.


    Zum Final Gear: 4.67er ist für die AT absolut empfehlenswert. Die Abstufung der AT Gänge - besonders der Sprung 4./5. Gang ist recht bescheiden. Mit der kürzeren Gesamtübersetzung ändert man zwar grundsätzlich nichts an der miesen Abstufung, die Fahrbarkeit wird aber wesentlich besser und die durch die Abstufung verursachten Schmerzen werden deutlich verringert.

    PS4 ist ein perfekter Alltagsreifen. Sehr guter Grip im Trockenen, sensationeller Grip bei Nässe.


    Für Rennstrecke (mal abgesehen von 1, 2 Runden Tourifahrt) ist er nix.

    Na dann hast du hoffentlich besseres Glück mit den Reifen als ich

    Hoffe ich auch, sah ja nicht gut aus bei dir. Ich habe allerdings im Trackdayumfeld und auch in anderen Foren noch nix Negatives über den Reifen gehört (mal abgesehen von denen, die immer am Meckern sind ohne den Reifen je gefahren zu haben), da bist du die Ausnahme.


    Hast du dich mal an den Hersteller gewendet?

    Ich habe was Neues von der Reifenfront zu berichten.


    Anfang dieser Saison stand bei mir ein Reifenwechsel an, da die guten alten Federal RSR (235/40 R17) runter waren und ich stand vor der Frage, was als Nachfolger kommen soll.

    Da mein GT mittlerweile kaum noch als Daily genutzt wird, wollte ich weg von den UHP und mal einen echten Semislick ausprobieren. Die Auswahl an Semins in dieser Dimension ist nicht gerade riesig (Federal RS-RR ohne Straßenzulassung, FZ201 nicht mehr lieferbar, Cup2 zu wenig Semi, DMACK nicht mehr zu bekommen, Direzza und einige andere zu teuer, Toyo R888R funktionieren auf unserem Auto nicht so besonders - lt. guten Bekannten).


    Es blieb für mich als Kandidat noch der Nankang AR-1 und der im Forum bekannten Trackdayanbieter Master Orange in einer eigenen Variante gebauten Extreme Tyre VR2.


    Da ich gern mal was Neues ausprobiere, habe ich mich für den diesen unter dem Namen 'MOTires' erhältlichen VR2 mit Medium-Mischung (R7) entschieden. Kostenpunkt für meine Dimension (225/45 R17) ca. 100€.


    Ausprobiert habe ich den Reifen letzte Woche im belgischen Mettet. Leider ist mir bereits im 2. Stint die Antriebswelle kaputt gegangen, sodass ich nur erste Eindrücke aus ~12 Runden schildern kann. Und die waren sensationell gut.


    Ich bin vorsichtig mit ca. 1,6 bar vorn und 1,7 bar hinten gestartet und hatte nach dem Warmfahren den Zielluftdruck von 2,0 bar in den Reifen. Das Gripniveau in den Kurven war deutlich höher als das von den Federal RSR: Beim Anbremsen und gleichzeitigem Einlenken hat sich die Lenkung schön verhärtet, sodass man mit ordentlich Druck auf dem kurvenäußeren Vorderrad noch mehr einlenken konnte. Im Ergebnis lag die Kurvengeschwindigkeit im Schnitt 2-3 km/h höher (in der Spitze sogar 5, ist aber mit Vorsicht zu genießen … Messfehler und so), außerdem konnte ich eher auf das Gas und hatte so am Kurvenausgang schon bis zu 5 km/h mehr auf dem Tacho gehabt als vorher. Das zahlt sich dann auch auf der Geraden in Sachen vmax und entsprechend in der Rundenzeit aus.


    Meine bisher schnellste Runde in Mettet (nirgendwo bin ich bisher mehr gefahren) lag bei 1:15,64, meine neue schnellste Runde quasi aus dem Stand lag bei 1:13,98. In Anbetracht der kurzen Strecke (ca. 2.240m) ist das mächtig viel Holz. Vom Gefühl her geht da noch einiges mehr, denn ich war nicht wirklich am Limit. Kann gut sein, dass da eine weitere Sekunde drin ist.


    In der letzten Runde vor meinem Ausfall habe ich schon gemerkt, dass das Auto ein klein wenig über die Vorderachse schob. Vermutlich war der Druck etwas zu hoch geworden und ich hätte nochmal 0,1-0,2 bar ablassen müssen. Das habe ich dann aufgrund mangelnden Vortriebs aber nicht mehr herausgefunden.


    Zum Verschleiß kann ich selbstredend noch nichts sagen. Wenn der Grip abreißt - egal ob vorn oder hinten - reagiert der Reifen ähnlich berechenbar und gutmütig wie ich das vom Federal RSR schon gewohnt war, da musst ich mich kaum umstellen.


    Wie gesagt, das sind alles nur erste Eindrücke und mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Aber bisher sieht das sehr vielversprechend aus. Die nächste Station heißt Meppen (oder vielleicht auch noch Nürburgring GP), wo ich ebenfalls ganz gute Vergleichsmöglichkeiten habe. Ich hoffe, dass ich demnächst ein paar mehr Runden schaffe und melde mich dann wieder.

    Also wie gesagt, irgendwann kommt auch bei mir Nachwuchs, aber ich werde damit noch etwas warte. Jetzt wo ich die Diskussionen mit passenden Kinderwägen und Maxi Cosi so lese, merke ich, dass ich auf jeden Fall noch nicht bereit bin. :D

    Den Aspekt habe ich nämlich gar nicht im Hinterkopf gehabt, dass auch die Kindersitze und Co in das Auto passen müsse.

    Hat mit bereit sein nichts zu tun. Ich schätze, sowas hat fast keiner wirklich vorher auf dem Plan. Ist zumindest bei einem / dem ersten Kind auch nicht wirklich notwendig.

    Mit einem bekommt man eigentlich alles irgendwie hin, man wächst mit den Herausforderungen.


    Autotechnisch genauer planen muss man erst mit dem 2. (vor allem wenn sie dicht aufeinander folgen). Das ist aber auch gar nicht so das große Problem, denn dann weiß man ja schon, worauf es ankommt, was geht und was nicht.


    PS: Maxi Cosi auf dem Rücksitz vom GTBRZ geht zwar irgendwie, aber das macht man nur einmal im Jahr freiwillig. Davor sitzen kann man dann auch fast nicht mehr.

    Hab mir einen Mazda 6 Kombi geholt.


    Ordentlich Platz, tolles Design - außen wie Innen (ok, Ansichtssache), Top Ausstattung, anständige Motorenauswahl (hab mir den 2,5l Sauger geholt*). Und vor allem: keine Apothekenpreise wie bei der deutschen Premiumkonkurrenz.


    *Turbo gibt's leider nur in Amerikaland. Hätte ihm gut gestanden.

    Tachoanpassung ab 2%, ist mein Wissensstand

    Selbst das nicht zwingend.


    Ich habe sogar 235/45 R17 durch den TÜV bekommen. Es wurde dafür eine Probefahrt gemacht mit Geschwindigkeitsmessung, um die tatsächliche Abweichung zu ermitteln. Ergebnis: Tacho hatte immer noch Vorlauf. Nicht viel, aber hat gereicht.


    Das war im Rahmen einer größeren Einzelabnahme mit Bremse, Fahrwerk, Felgen etc. Ob sich das im Einzelfall lohnt sei mal dahingestellt.


    Grundsätzlich aber sollte 225/45 R17 ohne Tachoanpassung kein Problem darstellen.


    Hier noch eine Aussage von Reifensuchmaschine.de (damit wäre die +1,4% nämlich erklärt und abgedeckt):


    "Der Tacho darf 7% bis 10% zu viel anzeigen und kein km/h zu wenig.

    Der Abrollumfang kann je nach Reifenhersteller Variieren bis zu 1,5% mehr oder 2,5% weniger."

    Nokina WR4 oder wie der heißt, wenn es darum geht auf Schnee und Eis abartigen Grip zu haben. Im Trockenen ist er nicht so der Burner.

    Was sind "höhere" Luftdrücke?

    225/45 R17 sind kein Problem. Der Abrollumfang wird ja kleiner statt größer, daher ist die kleine Abweichung unproblematisch. Ich habe sogar 235/40 R17 eingetragen (und 235/45 R17). Problematisch war eigentlich nur 235/45, weil der Abrollumfang ein ganzes Stück größer wird. Deswegen hat der TÜV ne Probefahrt mit Geschwindigkeitsmessung gemacht. Da der Tacho vom GT aber sowieso ganz gut vorgeht, war auch das letztlich kein Problem.

    Die PS4 werden auf der Rennstrecke schnell heiß und fangen an zu schmieren. Wie halt jeder normale oder auch halbwegs als sportlich bezeichnete Straßenreifen.

    Die stabilere Reifenflanke und das damit unweigerlich höhere Gewicht ist ja genau das, was man auf der Rennstrecke will und braucht.


    Kompromisse sind an der Stelle nur schwerlich möglich, einen Tod stirbst du immer. Für Trackdays empfiehlt sich daher ein 2. Radsatz. Damit ist man dann auch auf der sicheren Seite, wenn es mal einen Reifen himelt.

    Bei dem Anforderungsprofil: Finger weg vom Yoko.

    Nimm den PS4, der ist für dich perfekt.