Beiträge von psyke

    Das Laden ist nicht das Problem, sondern die Entladung im Stand. Bei einem normalen Tablet kann man dann nur ausschalten oder den Bildschirm ausmachen.


    Für das Nexus 7 gibt es einen besonderen Kernel, der ein paar für den Einbau im Auto angenehme Features mit sich bringt: automatisches Hoch und Runterfahren aus dem tiefen Standby auf Zündung (mit Animation) und vor allem schaltet es die Möglichkeit frei, per USB zu laden und gleichzeitig Daten heraus und rein zu führen.


    So kann man dann laden, eine USB-Soundkarte nutzen, eine Kamera anschliessen oder wie ich eine Festplatte mit Musik.


    Eben das geht nicht so komfortabel mit anderen Tablets. Zickig ist da sNexus aber, wenn man nicht den richtigen Ladeadapter benutzt, kein Zeitrelais, das falsche USB-OTG Kabel, die Software auf dem Tablet nicht richtig eingerichtet, zuviel Blödsinn darauf installiert.... das kann ernüchternd sein, vor ein paar Jahren habe ich auch ein wenig rumgesucht bis ich alles zusammen hatte dass es gut läuft. Wenn das Tablet nicht richtig in den Standby fährt, dann verbraucht es immens viel strom, dann kann es auch mal über Nacht leer sein.

    Also, das mit dem Zeittrelais: Wenn man den Wagen startet, dann schaltet er erst kurz die Zündung ein, das Tablet will hochfahren. Während der Anlasser dreht, nimmt er ganz kurz die Zündung wieder weg und der Kernel will das Tablet runter fahren. Bekommt dann sofort wieder Strom und fährt doch nicht runter.


    Dieses "Durcheinander" sorgt dafür, dass das Tablet dann gar nicht mehr richtig in den Standby fährt. Das sieht zwar optisch so aus, es kommt der Screen, dass es runter fährt, macht es aber nicht und braucht dann ordentlich Akku. Mit einem Zeitrelais überbrückt man dann diesen kurzen Moment.


    Wenn man aber einmal die Woche nur 5km fährt, bekommt man so oder so Probleme. Aber wer täglich fährt, sollte keine Probleme haben.


    Wenn du magst, dann schick mir dein 2. zu und ich mache dir mal die Software fertig, vielleicht klappt das dann besser. Die Geschwindigkeit finde ich eigentlich voll okay, aber ich benutzte nur Spotify, Waze, Sygic, Google Maps und Poweramp. Aber das geht alles mindestens genauso schnell wie mit einem 1000-Euro-DoppelDIN Radio.


    Anbindung ans Radio im Sinne von FM/DAB? Oder an Verstärker? FM/DAB geht einigermaßen über DVB-T Sticks, ist aber nicht besonders gut. Dann lieber Spotify. Was ich schon öfter gemacht habe, ist dass ich ein normales 1-DIN Radio hinter das Tablet gebaut habe und dann von einer USB-Soundkarte in den AUX-IN des Radios. Das Radio dann fest eingestellt und alles wird dann vorne über das Tablet bedient. Den Kopfhöreranschluss vom Tablet habe ich nie benutzt, eine externe Soundkarte wird immer besser sein.

    Ich habe auch danach gesucht und auch mit einem Ipad experimentiert - aber das was du suchst, gibt es einfach nicht. Besonders den so etwas wie Timurs Kernel gibt es nicht noch einmal. Man kann zwar ähnliches über Tasker basteln basteln, aber dann hat man eben keinen richtigen Standby, sondern nur den Bildschirm aus. Daten per USB ausgeben und gleichzeitig laden kann auch nicht jedes Tablet. Das Ipad kann es tatsächlich, aber da gibt es nichtmals etwas wie Tasker und man kann keine USB-Sticks einlesen.


    Ich habe drei Nexus 7 im Einsatz, alle ohne Akkuprobleme, unter der Vorraussetzung man benutzt ein Zeitrelais und die richtige Hardware. Zwischendurch auch mal das Tablet neu aufsetzen hilft enorm. Das im GT ist nun seit 2014 verbaut und im Einsatz.


    Hab ich dir das Ding fertig gemacht?

    Über GPS bestimmt nicht, ich denke auf dem Can-Bus liegt das Geschwindigkeitssignal digital vor und kann von allen anderen Steuergeräten die die Info brauchen ausgelesen werden.


    Wie es erzeugt wird weiß ich nicht sicher, würde aber auf Raddrehzahl tippen.


    Oder Krümmer gerissen. Aber das riechst du bei offener Motorhaube. Und man hört es auch, wenn man darauf achtet.

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    66.666 km - blackspike (EZ 02/2013, mit 11.000 km gekauft)
    69.810 km - chris_83 (EZ 08/2013) [Stand: 08.05.2017]
    70.000 km - Er1c - (Stand Mär '16) - (EZ 1.9.2012)
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    71.000 km - AristokraT - (EZ 10.2012 - Saisonkennzeichen 3/10)
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    72.000 km - ghostrider (EZ: 09/2013) [Stand: 11/2016] ----> fährt jetzt EiGHT
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    88.600 km - JulchenGT86 (EZ 01.09.2013) [Stand: 21.04.2017]
    89.766 km - samy(EZ 05.04.2014) [Stand 13.06.18]
    90.000 km - Einszwo - (EZ 10/12)
    101.000 km - PD86 - (EZ 4/13; Stand: 7/17)
    105.000 km - 3liter (EZ 03/2013) davon ca. 80.000km mit Turbo
    107.000 km - tiro -(EZ 9.2012)
    116.800 km - Dr.Frexx - GT86 (EZ: 09.2012) Abgabe am 19.05.2017
    135.000 km - AP756 - Stand 16.05.18 (EZ12/13, übernommen 05/14 mit 1.214 km auf dem Tacho)
    142.000 km - CTO79 (EZ 9.2012), übernommen mit 36km
    149.000 km - psyke (EZ X/2012)
    155.000 km - lahebo (EZ X/2012)
    170.000 km - Kaminari (Final: 1.2018 ; ( EZ 4.2013)
    193.414km km - hotte (EZ 09-2012)

    Die Lautsprecher sind nicht in Reihe, die sind eh parallel.


    Du kannst das Lautsprecherkabel dass in die Tür geht auftrennen und die Kabelweiche für den Hochtöner da ansetzen.


    Hast du die Löcher im Aggregatträger zugemacht und Schaumstoff hinter die Türverkleidung geklebt?

    Eher das 172er bei einer Anlage ohne Sub. Ersetzen wird es ihn nicht, aber evtl können die etwas tiefer. Und wenn das nicht, spielen sie vielleicht etwas entspannter.


    Musst aber mal gucken ob die in die Adapterringe passen.

    55-25000 ist nicht der Frequenzgang, das ist nur eine Marketingangabe mit der man in der Praxis nichts anfangen kann. Die Dinger können weder 55hz noch 25000hz.


    Den tatsächlichen Frequenzgang kann man nur im eingebauten Zustand messen. Für eine Trennung die geraten wird, würde ich mal bei 400hz ansetzten.

    Ja das ist eben das Ding, das ganze ist recht komplex. Aber glaub mir, wenn man es einmal richtig macht, dann kann man sich da immer wieder drüber freuen. Wenn man es natürlich nicht kennt, vermisst man es auch nicht. Aber dann sitzt du irgendwann mal in einem auto wo es passt.... und dann nervt dich dein eigenes Auto.


    Falls du aus NRW kommst, kannst du auch gern mal im Sauerland auf ein Bier vorbei kommen, dann zeige ich dir das mal.


    Ich kann nachvollziehen, dass man Surround mag, ich mag es zu Hause bei Filmen ja auch. Aber da ist halt die krux - die Musik die man im Auto hört, ob nun per CD, spotify etc, ist eben Stereo. Man kann nun versuchen ein "in der Musik" sitzen zu erzwingen, aber damit gibt man eben die "Bühne" auf. Das ist toll, wenn man das Gefühl hat, der Sänger sitzt mittig auf dem Armaturenbrett, eine Bassgitarre knarzt und zupft mitten vor einem in der Luft... und das nur weil man diese kleinen blöden Lautsprecher auf der Rückbank weg lässt, die eh nicht viel können. "Im Kopf" trifft es auch gut, das ist da swas Kopfhörer tun (wenn es nicht grade die sind, die mit dem Smartphone ausgeliefert werden), auch die arbeiten nach dem gleichen Prinzip, gleiche Laufzeit führt zu dem Stereoeffekt. Weitere Lautsprecher ausserhalb des Lautsprechers hinter einem würden da auch stören, wenn auch nicht soviel.


    Also, die Trennung bei den Coaxen wird schon passen. Sie sind halt nicht unbedingt dafür gebaut worden, dass man sie über die Windschutzscheibe spielend verbaut, deswegen ist es schwer zu sagen was da wohl bei raus kommt. Kann aber funktionieren!
    Die Trennung vom Mitteltonanteil des Coax zum Tiefmitteltöner in der Tür müsstest du jetzt noch hinbekommen, das geht immer nur über Frequenzweichen, da ist es total egal ob du den gleichen Lautsprecherhersteller wählst oder nicht. Im Grunde müsstest du also dem Tiefmitteltöner einen Hochpass verpassen und dem Coax einen dazu passenden Tiefpass. Entweder geht das über passive Frequenzweichen die du dann wahrscheinlich selbst bauen musst - oder das Radio kann es. Aber dann müsstest du z.b. die Anschlüsse des Radios für die hinteren Lautsprecher für die Türen vorne nutzen. Je nachdem welches Radio du hast, kann man dann fast ganz frei Frequenzweichen im Radio setzen. Oder du besorgst dir ein 2- Wegesystem mit Tiefmitteltöner und Hochtöner mit Weiche dazu. Eton POW oder sowas, die sollen gut an Radios laufen aufgrund der etwas niedrigeren Impedanz.


    Ist aber alles blöd für dich, wo schon einmal alles drin ist. Aber tu dir echt den Gefallen und dämm die Tür ordentlich und verbau den Tiefmitteltöner ordentlich. Das bringt wirklich einiges, vor allem Spass.


    @eyedoll


    Eben in den letzten Jahren sind die DSP´s auf ganz großem Vormarsch im Auto. Ein DSP ist zwar kein Klärwerk und auch nicht die Lösung für grobe Einbauschnitzer, aber mit der guten Einstellung des DSP steht und fällt alles. Auch werden die Geräte immer kleiner, wenn man sich mal die PSix von Helix ansieht oder die M5DSP, die etwas größer als eine Zigarettenschachtel ist... da kann man schon viel machen. Bei einem Auto wie dem GT86 muss man aber natürlich wissen ob man das Mehrgewicht durch Dämmung und Lautsprecher in Kauf nehmen will.


    Aber ich finde es lohnt sich. Das Auto ist der Ort wo man auch mal in Ruhe Musik hören kann und auch mal lauter, ohne jemanden zu stören.

    Ich fange einfach mal hier an zu erklären, ich schreibe sonst immer so kurz und knapp und das kann schon einmal missverständlich und sarkastisch wirken. Ich reiße alles nur sehr kurz an, weil es eh schon sehr viel ist. Vielleicht kann man den Post ja mal nutzen um ihn weiter auszuarbeiten, also wer Ergänzungen hat, her damit.


    Also fangen wir ganz von vorne an. Was ist denn eigentlich die Stereo-Musik die wir im Auto abspielen und wie funktioniert sie?
    Zitat Wikipedia;

    Zitat

    Mit Stereofonie (von altgriechisch στερεός stereos, deutsch ‚hart, starr‘ und φωνή fōnē ‚Laut‘, ‚Ton‘) werden Techniken bezeichnet, die mit Hilfe von zwei oder mehr Schallquellen einen räumlichen Schalleindruck beim natürlichen Hören erzeugen.


    Im einfachsten Fall erfolgt die horizontal verteilte Abbildung allein durch Pegelunterschiede Δ L oder durch Laufzeitunterschiede Δ t der beiden Lautsprechersignale. Die Abbildung der Tiefenstaffelung beruht auf Ausnutzung von frühen Reflexionen und auf Klangverfärbungen durch blauertsche Bänder, um bei der Abbildung „diffus und präsent“ herauszuarbeiten und räumliche Tiefenabbildung aus dem Verhältnis von Direktschallanteilen D und Raumschallanteilen R sowie Pegeldifferenzen herauszustellen.


    Beim Hören wird das psychoakustische Phänomen ausgenutzt, dass der Mensch mit seinen Ohren auf Grund von interauralen Pegel-Unterschieden (Interaural Level Difference, ILD) und Laufzeit-Unterschieden (Interaural Time Difference, ITD) die Richtung von Schallquellen lokalisieren kann.


    Nun gehen wir von dem Fall aus, dass man zu Hause vor Lautsprechern sitzt. Wir nehmen einfach Standlautsprecher an, welche in gleichem abstand zum Hörer stehen, es entsthet also ein gleichschenkliges Dreieck:


    Nun gehen wir davon aus, dass in jedem Standlautsprecher zwei einzelne Lautsprecher verbaut sind, ein Hochtöner und ein Tieftöner. Beide sind auf auf einer Achse verbaut und haben den gleichen Abstand zum Hörer. Beide Standlautsprecher haben den gleichen Abstand zum Hörer und somit besitzt er Schall, welcher von beiden Lautsprechern ausgeht die gleiche Laufzeit bis zum Ohr.


    Durch den Stereoeffekt tritt nun das ein was man von zu Hause kennt (falls nicht, bitte mal einen Lautsprecher verpolen) - man hat den Eindruck, die Musik würde vor einem stehen. Eine "Bühne" baut sich auf, man kann Instrumente und Stimmen räumlich lokalisieren - das was Stereomusik so toll macht. Durch die gleiche Laufzeit kann das Ganze auch dynamisch spielen, es "knallt", ein angeschlagenes Schlagzeug knallt auch wirklich und macht nicht nur "puff".


    Im Auto haben wir nun einen ganz anderen Fall. Beginnen wir mit der Laufzeit und der Anordnung der Lautsprecher:
    Jeder Lautprecher ist in einem unterschiedlichem Abstand zum Hörer, der linke Hochtöner ist sehr nah, der rechte Weiter weg, der linke Tiefmitteltöner irgendwas dazwischen und dann sind da noch hintere Lautsprecher die irgendwas machen. Im gesamten ist es so unmöglich einen Stereoeffekt zu erzielen - die Musik kommt irgendwie von überall, mal mehr, mal weniger. Die Musik "löst" sich nicht vom Lautsprecher, eine Bühne gibt es nicht.


    Bezogen nun auf dich möchte ich dich damit auf die hinteren Lautprecher hinweisen, die stören mehr als dass sie irgendetwas anderes tun. Selbst wenn du die Laufzeit über dein Radio für vorne einstellen kannst,m werden die hinteren die Bühne immer nach hinten ziehen.


    Der Idealfall wäre, einen Audioprozessor zu nutzen um alle Lautsprecher einzeln verzögern zu können, so kann man die Laufzeit anpassen und der Schall kommt wieder zeitlgleich beim Hörer an - so hat man den Eindruck, die Musik stünde auf dem Armaturenbrett, Stimmen kommen aus der Mitte (korrekte Frequenzweichen und EQ-Anpasusngen vorrausgesetzt).


    Kommen wir zu den Frequenzweichen, aber nur kurz, da diese immer abhängig sind vom Lautsprecher und der Einbausituation:
    Grundsätzlich sorgen Frequenzweichen dafür, dass jeder Lautsprecher das Audiosignal bekommt, welches er ab besten verarbeiten kann (so ist wenigstens das Ziel). Hier ein Schema für den Fall, dass man Tieftöner, Mitteltöner und Hochtöner hätte:


    Das ist ziemlich tiefgehend, man kann zwar beliebig einen Lautsprecher trennen wie man mag, er muss dann aber nicht zwangsweise optimal funktionieren, so ist es z.b. sehr wichtig, dass zwei Lautsprecher in Phase laufen, damit sich deren Frequenzgang addiert. Aber das ist blabla und soweit müssen wir hier nicht gehen.
    Du hast damit recht, dass der Coax eine Weiche vebraut hat, allerdings ist damit nur der Hochtöner getrennt, was dir dann noch fehlt ist die Trennung vom Tieftöner in der Tür und vom Coax nach unten hin (außer da wird etwas mitgeleifert?).


    Nun ein kurzer Ausflug in Richtung Frequenzgang;
    Jeder Lautsprecher hat einen gewissen Frequenzbereich, den er "gut kann". Hier eine Grafik mit Frequenzgängen eines Hochtöners, Mitteltöners und Tiefmitteltöners:


    Aufgetragen auf der y-Achse ist die Amplitude, also "Lautstärke", auf der x-Achse die Frequenz. Gemessen wird das Ganze mit einenm Rosa Rauschen, das ist ein Signale, welche sin allen Frequenzen gleich laut ist. Nimmt man es vor einem Lautsprecher wieder auf, erfährt man in welchen Frequenzen ein Lautsprecher zu leise oder zu laut ist. (Grob gesagt, viel macht der Raum aus)


    Blau ist die Summe aller Frequenzgänge, grün ist der Hochtöner, rot der Tiefmitteltöner. Jeder Lautsprecher spielt also einem ihm zugewiesenen Frequenzbereich. Schaut man sich die Frequenzgänge an, dann fällt auf, dass es "Lücken" zwischen den Lautsprechern gibt, also eigentloch würde man erwarten dass dort etwas "fehlen" würde. Da aber beide Lautsprecher in Phase spielen, ergibt sich in der Summe des Frequenzganges kein Loch. Einfach gesagt "die Lautsprecher spielen zusammen". Wäre ein Lautsprecher verpolt würde genau das Gegenteil passieren, man hätte im Frequenzübergang eine fette Auslöschung.


    Wo ich mir nun bei deinem Vorhaben Gedanken mache: du nutzt mehrfach die gleichen Lautsprecher für den gleichen Frequenzbereich. Abgesehen davon, dass man das nicht gescheit eingestellt bekommt, also die Lautsprecher aneinander angebunden, werden einige Frequenzbereich einfach zu laut im Gesamtverhältnis. Dazu kommt nun auch, dass die meisten Lautsprcher die man kauft in einer Normschallwand gemessen worden sind oder einige zwatr im Auto gemessen und entwickelt worden sind - aber z.b. nicht für den Einbau im Armaturenbrett. Die meisten Mitteltöner haben eine fette Überhöhung im Mitteltonbereich herum, recht breitbandig, wenn man sie gegen die Scheibe spielen lässt. Hat man einen EQ, kann man da aber schon etwas machen.


    Kommen wir zum Einbau:
    Ein möglichst stabiler Einbau ist immer von Vorteil. Niemand würde zu Hause auf die Idee kommen, Lautsprecher in ein dünnes Blech einzubauen, dass voller Löcher und von unbekanntem Volumen ist. Da nimmt man immer Holz, und versucht ein möglichst Schwingungsarmes Gehäuse zu bauen. Da gibt es teilweise sogar Gehäuse aus Beton. Finde ich genauso cool wie unpraktisch.
    Stell es dir so vor: Du schiebst Strom in den Lautsprecher, diese energie wird in Bewegungsenergie der Membran umgesetzt, welche die Luft anregt zu schwingen. Wenn man nun die Tür nicht dämmt, oder die Lautsprecheraufnahme nicht stabil ist, dann wird ein Teil der Energie die man hineinsteckt nicht in Schall umgewandelt, sondern verpufft in Form von Schwingungen im Blech. Nebeneffekt kann dröhnen und klappern sein. Sprich: eine gedämmte Tür sorgt für tieferen und "knackigeren" Bass. Nur ganz generell gesprochen, da kommen auch noch andere Effekte hinzu.


    Dämmt man z.b. die Tür gar nicht, also weder Außen- noch Innenblech, dann kann es passieren, dass der Lautsprecher einen Großteil der wiedergegebenen Frequenzen selbst auslöscht. Schall den er nach vorne abgibt, tritt durch die offenen Stellen im Aggregatträger wieder ein und löschen sich mit den rückwärtigen Schallwellen des Lautsprechers wieder aus.


    Ich will hier niemandem etwas "high-endiges" andrehen, Laustsprecher sind halt genauso wie Fahrwerke einfach Physik und die ist nunmal halt wie sie ist. Markennamen im Car-Hifi sind nett, aber im endeffekt Schall und Rauch. Es ist eine Kombination aus allem, gescheite Komponenten (die nicht teuer sein müssen), Einbau und Einstellung. Was dir fehlt ist nur eine kleine Umstellung des Gesamtkonzepts, ein wenig Türdämmung, Laufzeitkorrektur und EQ über das Radio soweit es das hergibt und damit kann man schon etwas anfangen. Letztens war noch ein Kumpel mit seinem E46 (oder so) da, da könnte man nur über passende einstellung am Radio schon viel rausholen. Ich fand es immer noch schlecht am Ende, aber man kann Musik mit Spass hören, obwohl nur wir nur 13er in den Türen verbaut haben, spielen sie aber sehr knallig, weil sie massiv verbaut sind.


    Entschuldige die Klugscheißerei, ich finde es halt immer schade, wenn Leute Geld in so etwas stecken, obwohl man es hätte anders investieren können. Es muss ja nicht jeder alle Erfahrungen von Anfang an machen, sondern vom Wissen anderer profitieren. Das wird hier bei Motoren, Fahrwerken und Auspuffanlagen ja genauso gemacht. Ich hab


    Ich kann auch mal Frequenzgänge von einem GT86 zeigen, wo ein Händler eine Anlage eingebaut hat, die trotz DSP total falsch eingestellt war und einfach nur gedröhnt und von hinten geschoben hat. Da hatte jemand gar keine Ahnung was er da eigentlich tut - nimmt aber Geld dafür. Gilt natürlich nicht für alle Händler, ich will nur sagen, dass das Ganze nicht so einfach ist wie man vielleicht denken mag.

    Ich nehme mir irgendwann mal die Zeit und schreibe einen Grundlagenthread dazu. Vielleicht ist das gut, da haben alle was von.


    Ich finde es aber sehr gut, dass du deine eigenen Erfahrungen machen willst. Du kannst auch mal ins Klangfuzziforum schauen, da stegt auch viel zur Physik dahinter.

    Ich wollte dich nicht dazu nötigen mehrere hundert Euro auszugeben, einen "ordentlichen Klang" bekommt man eben durch planloses austauschen irgendwelcher Lautsprecher an irgendwelchen Stellen nicht. Nur weil du überall andere Lautsprecher mit größerem Durchmesser verbaust, wird es nicht plötzlich "ordentlich". Es wird nur anders. Auch überall Coaxe hinsetzen und die vorherigen Hochtöner behalten(?), macht das Ganze dann nur zu einem großen Mischmasch aus allem - aus allen Richtungen.


    Radioaustausch ist doch schonmal gut, je nach Radio kann man dann schon per EQ und Laufzeitkorrektur etwas verbessern.


    Ich denke du solltest das Ganze vielleicht nochmal überdenken, dich einwenig einlesen und vielleicht mal bei Leuten reinhören, die sich damit schon mehr beschäftigt haben. Mein ich auch gar nicht böse, ich habe auch so angefangen und hab mich dann mit viel Zeit, Geld und Material hochgehangelt. Mach den Fehler lieber nicht und mach es einmal gescheit.

    Mitteltöner im Armaturenbrett gibt es nur mit dem JBL-Soundsystem, serienmäßig ist unter der Abdeckung nur ein Hochtöner mit einem Kondensator als Kabelweiche.


    Ich weiß ja nicht was du vorhast, aber die Lautsprecher hinten tauschen finde ich absolut sinnlos. Da könntest du auch Lautsprecher für mehrere hundert Euro verbauen, dann quäken sie dich immer noch von hinten an. Was hast du denn da für Lautspreche rund wie werden die denn getrennt? Dein Konzept klingt irgendwie nach "hauptsache austauschen", aber was ist denn dein Ziel?

    Ne ich habe tatsächlich auch nichts in den Ablagen und alles in den Hosentaschen.


    Nur bei ganz langen Strecken kommt einfach alles in die Mittelarmlehne.