Kaufprämie für Elektroautos

  • Private Käufer von Elektrofahrzeugen sollen ab 1. Juli eine Prämie von 5000 Euro erhalten.
    Auf diesen sogenannten Umweltbonus haben sich nach SPIEGEL-Informationen das Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltministerium
    geeinigt.


    http://www.spiegel.de/auto/akt…euro-bonus-a-1079468.html


    Für mein Traumelektroauto Tesla Model S reicht es leider nicht. Müsste mich sonst von meinem BRZ trennen und ist keine Option.


    Könnte mir aber vorstellen einen kleine e-Stadtflitzer zuzulegen, wenn der Bonus kommt.


    Wie ist eure Meinung zu der Kaufprämie?

  • Anstatt auf vernüftige "Umweltfahrzeuge" (mit Brennstoffzelle, oder von mir aus mit Atomkraft), wird wieder einmal auf ein falsches Pferd gesetzt.


    Elektrischer Vortrieb ist super, aber nicht über ein Speichermedium wie "Batterie" welches bei Herstellung und Entsorgung den Umweltgedanke ganz außen vor lässt.


    Davon ab, wird für die Infrastruktur viel zu wenig getan, hier ist wieder mal das Ei-Henne-Problem, die Regierung will es dann halt über lächerliche Anreize machen anstatt die Infrastruktur zu stärken.


    Und wenn ich sehe, dass ich nen Akkupack für 60-100 € im Monat, zusätzlich zu den Fahrzeugkosten, noch anmieten muss, ist das eh für mich gestorben.

  • Wenn das auf den Twizzy gelten würde, wäre der für 2k Euro eine echte Stadt Alternative.


    Leider fehlen trotz Prämie noch brauchbare Alternativen.


    Selber Gedanke bei mir. Der Rest is mir zu teuer bzw. brauch ich nicht als Drittwagen

    Ich verstehe nicht den Sinn von Busspuren. Wieso müssen ärmere Leute schneller zum Ziel kommen als ich?"
    Jeremy Clarkson

  • Finde den Vorschlag reine Augenwischerei. Die Infrastruktur ist ein mieser Witz.
    Die Elektroautos, die interessant sein könnten, sind so teuer, dass das Hinterherwerfen von 5000,- für diese Zielgruppe einen
    weiteren Betrug am Steuerzahler darstellt. Oder sollen die 5000,- den i8- oder Tesla-Käufern vor dem sicheren Hartz IV Antrag bewahren?


    Zum Thema Elektromobilität gibt es hier eine interessanten Beitrag:
    http://www.ardmediathek.de/rad…d=29989714&bcastId=799280

  • Ich finde Elektroautos, wenn man unseren Energiemix als Grundlage nimmt, Schwachsinn. Für die Herstellung der Batterie, die auch noch eine begrenzte Lebensdauer hat, wird unglaublich viel Energie und seltene Resourcen benötig die auch noch unter unmenschlichen Bedingungen gefördert werden. Und der Umweltschutz spiel in den Förderländern ebenfalls keine Rolle.
    Das alles damit dann ein bleischweres Elektroauto im Grunde ähnlich viel oder sogar mehr CO2 emittiert wie ein sparsames Dieselfahrzeug mit entsprechender Filtertechnik. Das CO2 Problem wird halt verlagert. Das kommt halt dann nicht mehr aus dem Auto sondern aus dem Kohlekraftwerk oder Gaskraftwerk. Und mit dem Abschalten der Atomkraftwerde wied der Monoxid Anteil im Strommix eher noch steigen.


    Ich denke die Zukunft wird eher darin liegen dass man sparsame Verbrennungsmotoren hat, möglicherweise auch Hybride in Kombination mit effizienten Motoren, und diese mit nachwachsenden Rohstoffen befeuert. Bioethanol oder Kraftstoff der aus Rapsöl gewonnen wird und somit komplett CO2 neutral ist.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Wenn man ein System subventionieren muss damit es sich verkauft ist doch immer etwas faul. Wären die Vorteile wirklich so groß würden sich Elektroautos auch ohne staatliche Hilfen verkaufen.
    Aber so werden wieder Steuergelder verschwendet für einen Pseudo-Öko Schwachsinn der niemandem etwas bringt.
    Wenn der Benzinpreis wieder steigt was wegen dem endlichen Öl ja irgendwann wieder passiert werden die Leute von sich aus Alternativen suchen. Und bis dahin sind Elektroautos vielleicht tatsächlich ganz gut. Aber das regelt der Markt von ganz alleine.

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  • BRZ
    Es geht darum, die Mehrkosten wegen geringer Stückzahlen zu kompensieren.
    Zumindest würde nur das Sinn machen.


    Mein Problem ist da ein anderes. Ich hab mir ernsthaft überlegt auf E umzusteigen, aber bei > 150km täglich bleibt da nur der Tesla. Und der ist einfach viel zu teuer wegen 300++ PS und Luxus-Schnickschnack den ich nicht brauche. Da hilft nicht mal ne kräftige Subvention.



    ...im Übrigen bin ich der Meinung dass Toyota das GT86 Cabrio rausbringen muss! 8o
    "...no need to drive anything else" - J.C. (signed by me)

  • Mein Problem ist da ein anderes. Ich hab mir ernsthaft überlegt auf E umzusteigen, aber bei > 150km täglich bleibt da nur der Tesla. Und der ist einfach viel zu teuer wegen 300++ PS und Luxus-Schnickschnack den ich nicht brauche. Da hilft nicht mal ne kräftige Subvention.

    Die Subvention ist ja auch nur für noch vieeel besserererer Verdienende gedacht... ;)
    Schau dir einfach mal das hier an: http://www.ardmediathek.de/radio/Reporta…&bcastId=799280

  • BRZ
    Es geht darum, die Mehrkosten wegen geringer Stückzahlen zu kompensieren.
    Zumindest würde nur das Sinn machen.


    Mein Problem ist da ein anderes. Ich hab mir ernsthaft überlegt auf E umzusteigen, aber bei > 150km täglich bleibt da nur der Tesla. Und der ist einfach viel zu teuer wegen 300++ PS und Luxus-Schnickschnack den ich nicht brauche. Da hilft nicht mal ne kräftige Subvention.



    Welche Argumente sprechen deiner Meinung nach für ein E-Auto?

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  • Schon. Aber du könntest die regenerative Energie auch ins Stromnetz einspeisen oder für den Haushalt verwenden und mit einem umweltfreundlicherem Auto unterwegs sein. Denn wenn man die Umweltbilanz über die Lebensdauer des Autos berücksichtigt inklusive Energieverbrauch und Ressourcenverbrauch für die Herstellung ist das Elektroauto nicht die beste Wahl.

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  • Umweltfreundlichkeit ist ja schon ziemlich ausgereizt.
    Wenn man da nochmal 10% findet ist es schon viel. Das hilft nicht lang.
    Wäre auch gut, wenn noch etwas Öl übrig wäre wenn wir eine Alternative haben. Das kann man ja auch anderweitig gut gebrauchen.
    Wenn man nur auf den Markt hofft, dann sind es am Ende nur noch ein paar teure Tröpfchen.



    ...im Übrigen bin ich der Meinung dass Toyota das GT86 Cabrio rausbringen muss! 8o
    "...no need to drive anything else" - J.C. (signed by me)

  • Welche Argumente sprechen deiner Meinung nach für ein E-Auto?


    Die Lärmbelästigung für die Mitbürger nimmt ab. Und da Lärm leider vielfältige Krankheitsbilder verursacht werden die Sozialkassen weniger belastet. Davon hat man dann auch selbst etwas.
    Außerdem kann man dann auch endlich in Ruhe im Park oder auf dem Balkon sitzen.

  • Ich hätte in der Tat interesse an einem E-2.wagen. Ein KeiCar quasi, sowas wie den Honda S600 nur mit 90ps E Motor.

    Zitat

    "If you see a photo of a Scion FR-S that isn't sideways, the picture is fake or the car is parked."

  • Was spricht gegen Gas oder Bioethanol als Kraftstoff? Aus Rapsölen gewonnene Kraftstoffe könnten auch genutzt werden.
    Als Softwareentwickler für Fahrzeugprüfstände würde ich behaupten dass der Verbrennungsmotor bei Fahrzeugen noch länger Bestand hat.
    Die Prüfstandszyklen sind nur durch die Gesetzgebung Pro E-Motor ausgelegt. Siehe NEFZ Verbrrauch vom Porsche 918 von 3,0 l auf 100 Kilometer bei einem Supersportwagen :D
    Ich denke die Quelle für den Krafstoff wird sich ändern aber das Elektroauto halte ich für eine Sackgasse. Zumindest in Ländern in denen die Energieerzeugung nicht zu einem hohem Anteil aus regenerativen Energiequellen stammt. Und da hat Deutschland schlechte Karten...

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  • Die Lärmbelästigung für die Mitbürger nimmt ab. Und da Lärm leider vielfältige Krankheitsbilder verursacht werden die Sozialkassen weniger belastet. Davon hat man dann auch selbst etwas.
    Außerdem kann man dann auch endlich in Ruhe im Park oder auf dem Balkon sitzen.


    Interessanter Aspekt von jemandem, der einen völlig unnützen Sportwagen fährt und einen anderen Krümmer und eine lautere Auspuffanlage am Auto hat :D


    Versteh mich nicht falsch, ich verurteile dich nicht aber da scheint mir ein kleiner Wiederspruch drin zu sein ;)

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Interessanter Aspekt von jemandem, der einen völlig unnützen Sportwagen fährt und einen anderen Krümmer und eine lautere Auspuffanlage am Auto hat :D


    Versteh mich nicht falsch, ich verurteile dich nicht aber da scheint mir ein kleiner Wiederspruch drin zu sein ;)


    Das tue ich nicht, denn Du hast vollkommen recht. Aber seitdem sich letztes Jahr meine Lebensumstände geändert haben (der Wagen war schon da) bin ich diesbzgl. sensibel geworden.
    Großstadt, Hauptverkehrsstraße und ich kann weder im Park noch auf dem Balkon sitzen ohne dass es mich nervt. Durch neue Fenster hört man die Autos (sehr viele einfach nur durch die breiten Reifen, weil die Kisten zu schwer geworden sind) und auch Motorräder bringen alles zum vibrieren, da kann man selbst in der Wohnung manchmal nicht mehr in Ruhe sitzen. Da begrüße ich jeden Tesla oder I3 die hier vorbei fahren, das ist einfach eine Wohltat. Und hier fahren davon immer einige vorbei.


    Mein Wagen steht fast nur noch rum, ich habe das letzte mal Mitte Januar getankt und wenn ich morgens besser aus dem Bett kommen würde, dann wäre der Tank immer noch voll... ÖPNV dauer 10-15 Min länger, ist aberviel entspannter.


    Aber trennen kann ich mich auch noch nicht vom Fahrzeug...


    PS: Ich habe einen leisen ESD drunter ;)


    PPS: Es wäre schön längst ein twizzy geworden, wenn ich denn eine Garage oder Stellplatz mit Strom hätte...

  • da scheint mir ein kleiner Wiederspruch drin zu sein


    Nicht nur das, das hier genannte Geräuschargument unterschlägt sämtliche nicht vom Verbrennungsmotor erzeugten und bei jedem anders angetriebenen KFZ ebenso vorhandenen Fahrgeräusche, die bei einem typischen Autobahnschallpegel von Reifen und Aerodynamikgeräuschen dominiert werden. Selbst im Stadtverkehr kann das Motorgeräusch eines modernen mit Automatikgetriebe und Benzin-/Gasmotor ausgestatteten PKW unterhalb der Schwelle der übrigen Fahrgeräusche liegen.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Umweltfreundlichkeit ist ja schon ziemlich ausgereizt.

    Hm, sehe ich etwas anders. Was nicht vergessen werden darf: Wir leben im hardcore Kapitalismus des 21.Jahrhunderts, wo
    "Wachstum" als alleinseligmachend angesehen wird. Wäre Umweltfreundlichkeit tatsächlich erklärtes Ziel von Politik und
    Wirtschaft, würde es anders aussehen. Man stelle sich vor, es gäbe nur Elektrofahrzeuge. Keine Getriebeherstellung nötig,
    keine Verbrennungsmotorherstellung nötig, erheblich weniger Öle in Fahrzeugen usw. Da müssten einige Betriebe dicht machen.
    Da hat die Wirtschaft was dagegen und die Politik ist damit prima erpressbar: Arbeitslose. Es wird gern von Nachhaltigkeit
    geschwafelt, ist aber in einem auf Wachstum ausgelegten System nicht machbar. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, dazu
    gehören auch Artikel, die man Autos nennt. Das Marketing muss dafür sorgen, dass man wirklich glaubt, jedes Jahr ein neues
    Handy haben zu müssen. Ist nur ein Beispiel. Solange nur die Wirtschaft bestimmt wo es lang geht, wird es umweltseitig abwärts
    gehen. Obsoleszenz wird noch viel stärker in Produkte einfließen und entsprechend mehr Müll und Rohstoffverschwendung
    zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund ist die "Förderung" von E-Autos einfach nur ein Ablenkungsmanöver. Elon Musk hat die
    Patente freigegeben, aber aufgegriffen werden sie so gut wie gar nicht. Es gibt Betriebe, die auch für einen großen Radius bei
    Umrüstungen sorgen, werde aber medienseitig totgeschwiegen. Die hier beispielsweise: http://www.kreiselelectric.com/

  • Word!


    Es gibt durchaus Alternativen zu Elektro. Es ist einige Jahre her, da habe ich einen Bericht darüber gelesen, dass es möglich war sogar einen Treibstoff aus Bioabfällen zu gewinnen. Dazu zählte unter anderem auch Sägemehl und ähnliches.
    Ich glaube aber einfach, dass die Industrie an solcherlei Entwicklungen gar kein großes Interesse hat.
    Es wäre ohne weiteres möglich andere Kraftstoffe am Markt zu etablieren, dies würde sich dann aber unter Umständen negativ auf andere Wirtschaftsbereiche auswirken.
    Die Lobby dahinter ist groß genug da im Keim schon einen Riegel vor zu schieben.
    Die Technik gäbe es schon zB jeden Haushalt beinahe autark laufen zu lassen. Natürlich kostet dies alles seinen Preis, aber rein technisch wäre es möglich. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass Vattenfall & Co. den Traum haben, dass der Mensch in Deutschland in 20 Jahren nur noch in Plusenergiehäusern lebt und evtl. den Strom aus den ganzen Meilern/Kraftwerken kaum noch braucht.
    Viele Industriezweige leben nun einmal schlicht von der Abhängigkeit die über Jahrzehnte aufgebaut wurde.
    So scheint es auch wenig verwunderlich, dass Geschäfte mit den Saudis moralisch scheinbar keinerlei Problem darstellen. Waffenlieferungen in ein Land in dem es faktisch keine Minderheitenrechte gibt, in dem auch im Jahr 2015 immer noch Leute gesteinigt werden. Dafür liefern sie eben ihr Öl. Stelle man sich mal vor, Saudi Arabien hätte kein Öl. Was würde bleiben?
    Ich meine, wir leben in einer Zeit in der die Industrie ganz unverblühmt TTIP hinter verschlossenen Türen verhandeln darf und die Politik ab und an mal über die Schulter schauen darf. Mehr aber nicht. Und wehe irgendwer erzählt was weiter, dann darf niemand mehr schauen.
    Wenn es also um das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht:
    Es wird überall darüber gesprochen, wirklich durchgesetzt wird reichlich wenig.
    Es wird beinahe jährlich eine neue Euro Norm für PKW's beschlossen, wirkliche Einschnitte in der Industrie gibt es kaum und solange unsere Politik ihren Kopf ganz tief im Hintern der Industrie stecken hat, wird sich daran auch nichts ändern.
    Auch wenn es nichts neues ist, zeigt der Bericht auch hier mal wieder, dass unsere Volksvertreter in vielen Bereichen nur noch darauf schauen, dass die Interessen der Industrie gewahrt bleiben.

  • @Kit Kat
    Stümmt. Es soll sogar schon Öl/Diesel aus Plastikabfällen gewonnen worden sein. Ja, so einen Betrieb gibt es schon.
    Kommt sowas in den Massenmedien? Natürlich nicht. Es gibt genug sehr einflußreiche Lobbyisten, die dafür sorgen,
    dass die Masse so dumm oder so abgelenkt wie nur irgend möglich gehalten wird.