Leichte Schwungscheibe (Beschleunigungswerte?)

  • ahoi ....


    also ich kann mich nur positiv zu Erichs LSs äussern ,
    fahre sie schon seit letzem Jahr und würd sie sofort
    wieder ordern und einbauen lassen ... :D


    verbaut wurde die 4,3 kg (Waage abgelesen)
    anstelle .... ich glaub 9,3 kg bei der orig.
    müsste ich nachwiegen .


    das sind 5 Kg ... und die merkt man halt am besten
    in den kleinen Gängen ,
    hintenraus relativiert sich das .


    gruß


    wom

  • Das Problem ist aber das der Vergleich wenig nützt. Da müsste man ja fast baugleiche Autos habe mit dem einzigen Unterschied, dass bei einem eine leichtere Schwungscheibe verbaut ist.
    Ich denke realistischer wäre es wenn jemand den Versuch vor und nach dem Umbau macht.
    Aber selbst dann würde ich schätzen, dass in niedrigen Gängen selbst beim untertourigen Beschleunigen das Auto mit der leichteren SChwungscheibe bessere Beschleunigungen hat. Bergauf ebenso. Nur im 6. Gang bei höherer Geschwindigkeit dürften sich beide fast annähern.
    Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Und mein physikalisches Weltbild würde arg ins Wanken kommen :D



    Na dann bau dein Auto um. Ich habs gemacht, mir glaubt ihrs nicht.
    Das ist das Problem mit schlauen Leuten. Selbst wenn einer die Erfahrung gemacht hat und darüber berichtet, bestehen sie auf ihrer Meinung, nur weil sie es sich nicht vorstellen können, oder ihren Denkfehler nicht verstehen.
    Mich hat die Erkenntnis 1000€ gekostet, von denen ich 350 durch den Verkauf der leichten SS wieder reinkommen habe.


    Ich finds halt nur etwas nervig, wenn einem von Leuten, die Erfahrung gar nicht gemacht haben, gesagt wird, dass man sich irrt.
    Ums nochmal zu sagen: Die schwere geht bergauf, niedertourig und (anfangs) beim Beschleunigen aus konstanten Geschwindigkeiten (vor allem bei hohen Gängen) besser. Ich habs ausprobiert!


    Mehr sag ich dazu nicht, hab keine Lust mehr.

  • Ganz ehrlich, du bist hier der einzige der solche Nachteile festgestellt hat und alle anderen "spinnen" sich was zusammen.
    Hier sind genug Leute die eine LSs verbaut haben und deine genannten Nachteile hast scheinbar nur du gehabt.

  • Und du hast damals selbst gesagt, dass du Softwareprobleme zu der Zeit hattest..
    Also ich merke wirklich nur Vorteile bei der Scheibe, außer die Kleinigkeiten die ich genannt hatte, die aber in meinen Augen keine wirklichen und nennenswerten Nachteile sind..

  • Der Knackpunkt ist, dass außer dir niemand diese Erfahrung gemacht hat.
    Ich habe zwar nur den Pulley Kit eingebaut mit etwa 2,3 kg weniger und teile deine Erfahrungen nicht aber viele andere haben weit extremere Kombinationen und sind ebenfalls nicht deiner Meinung. Du hast einen Vergleich vorgeschlagen der nichts bringen würde.
    Aber den Test der wirklich sinnvoll ist hat ja jeder von uns schon hinter sich. Schließlich weiß jeder so ungefähr wie sich das Auto vorher/hinterher verhalten hat.
    Also würde ich auch nicht behaupten, dass du mit Leuten sprichst die diese Erfahrung nicht gemacht haben.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • kosh :
    Ist ja nicht böse gemeint - nur lässt sich das physikalisch nicht erklären.
    Es kann ja so gewesen sein, aber dann ist die Ursache dafür eine andere.


    Was den Denkfehler angeht kann sicher einer da sein.
    Du hast aber auf jeden Fall auch einen gehabt, denn deine Beschreibung oben geht davon aus, dass die schwerere Schwungscheibe beim beschleunigen Energie produziert/abgibt. Das is aber nicht so.


    Wie dem auch sei... ich wollt nur mal sagen, dass ich deine Wahrnehmung nicht bezweifeln möchte, aber ich die Ursache woanders suchen würde.


    Eventuell - und das ist jetzt ein ganz großes "eventuell" - hattest du eine Unwucht im System mit der leichten Schwungscheibe. Das könnte sich schon negativ auswirken.


    Aber ich mach dir den Vorschlag, sobald bei mir die SS dran ist fahren wir zusammen ne Runde und du sagst was du dann denkst.

    Gruß
    Skin


    • Toyota IQ • 1,33l • MT • 1G3 •
    • Toyota GT86 • 2,0l • MT • H8R •

  • Ums nochmal zu sagen: Die schwere geht bergauf, niedertourig und (anfangs) beim Beschleunigen aus konstanten Geschwindigkeiten (vor allem bei hohen Gängen) besser. Ich habs ausprobiert!


    Wenn zwei ansonsten baugleiche Fahrzeuge sich ausschließlich durch eine Differenz im Trägheitsmoment der Schwungscheibe unterscheiden, wird das Fahrzeug mit der weniger trägen Schwungmasse unter allen(!) Bedingungen schneller beschleunigen. Die Differenz in der Beschleunigung ist im 1. Gang am größten und nimmt mit jeder weiteren Übersetzungsstufe und höherer Geschwindigkeit bis zur in beiden Fällen identischen Höchstgeschwindigkeit bis auf "null" ab.
    Wenn Du kosh zu einem anderen Ergebnis unter den zitierten Bedingungen gekommen bist, musst Du Dich irren. Einfachste Grundregeln der Physik lassen sich nicht durch "ausprobieren" negieren.


    Leider sind im Netz scheinbar keinerlei Messwerte für die Beschleunigung eines Serien-Toyobaru in den einzelnen Gängen und über ein breites Drehzahlband (2000 - 7000/min) verfügbar. Über die Zeiten, die in den jeweiligen Übersetzungsstufen für die Beschleunigung von 2000 auf 7000/min benötigt werden, könnte die Leistung oder wenigstens die Leistungsverhältnisse zur Beschleunigung der Schwungscheiben dargestellt werden. Für die Beschleunigung einer definierten Schwungmasse von Beispielsweise 2000 auf 7000/min muss eine definierte Arbeit verrichtet werden. Arbeit ist also ein Produkt aus Leistung und Zeit. Wird nun mit jeder weiteren Übersetzung die Zeit der Beschleunigung zwischen zwei definierten Drehzahlen länger, verringert sich damit die dafür benötigte Leistung. Der Anteil der Motorleistung, der für die Beschleunigung der Schwungscheibe aufgebracht werden muss, nimmt demnach mit jeder längeren Übersetzung ab und damit verliert auch das Trägheitsmoment der Schwungscheibe an Bedeutung.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Der GT86 hat kein Zweimassenschwungrad.
    Ansonsten hat 860 es ja recht deutlich gesagt: die physikalischen Gesetze der Massenträgheit gelten immer in diesem Universum, auch auf der Erde und auch beim Bergauffahren.
    Subjektive Eindrücke lassen sich nicht vermeiden, widersprechen aber oft der Realität.


    Ein leichteres Schwungrad bringt bessere Beschleunigung, verringert aber den Komfort. Deshalb haben wir es ja auch als Motorsportteil in unserem Angebot und nicht zur Komfortverbesserung.
    Ein gutes Motorsportfahrwerk z.B. bringt ebenfalls mehr Fahrdynamik, verringert aber auch den Komfort.
    Ein TIEFERHÄRTERBREITER-Billigfahrwerk-Auto fühlt sich subjektiv auch schneller an, ist aber tatsächlich langsamer. Das soll man mal einem Mantafahrer erklären, der glaubt einem kein Wort!


    Mal sehen, vielleicht schaffen wir es ja, vor dem nächsten Umbau mal ein paar Daten aufzuzeichnen.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG


  • Ah okay, dachte der hätte auch nen ZMS. Ist ja heute schon ziemlich verbreitet. Mach mal Daten aufzeichnung ^^ Das würde glaube viele Diskussionen verhindern ;-)

    GT86 TRD Schwarz - 200 PS
    KW V3 - Bastuck MSD - Bastuck ESD - Ragazzon FP
    Winter : VA -2* - HA -3* | Winterfelgen GT86 7x17 ET 43 + 25mm Spurplatten pro Seite
    Sommer : VA -2* - HA -3* | OZ Ultraleggera 8x18 ET43

  • Zitat

    In dem Blog Artikel steht doch gar nichts darüber, dass der Motor oft nur etwa 170ps leistet, oder?


    Möglicherweise verwechselst Du Motorleistung mit Radleistung. Die liegt bei dem Auto auf vielen Prüfständen bei so ca. 170ps. Soweit ich mich richtig erinnere, liegt die Motorleistung nach der Einfahrphase meist ziemlich exakt bei 200ps.


    Toll wäre es, wenn beim Facelift die Verlustleistung wesentlich kleiner wäre, kann mir aber nicht so recht vorstellen, wie man das anstellt.


    Leichtere Schwungscheibe?

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  • Zitat

    Leichtere Schwungscheibe?


    Würd ich mir sofort einbauen lassen, wenn die 30ps mehr Radleistung brächte :-)

    HKS GT86 Aero rot ohne Frittentheke, Bastuck ab Frontpipe, Seibon Carbon/GFK-Haube mit Aerocatches und Heckklappe. ST XTA Gewindefahrwerk mit Abstimmung von Weber Motorsport, XXR 8x18 für den Sommer und Valenti Smoked Rückleuchten.

  • Zitat

    Würd ich mir sofort einbauen lassen, wenn die 30ps mehr Radleistung brächte :-)


    Naja ne gute Abstimmung und ne Leichtere Schwungscheibe können schon mal 20 PS mehr radleistung bringen.

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  • Na ja die Verlustleistung ist ja die Leistung welche einem im Antriebsstrang abhanden geht. Sei es durch Getriebe, Kardanwelle, Schwungscheibe usw.


    Wenn man das optimiert mit ner leichten Schwungscheibe kann es denke schon sein das eine Mehrleistung am Rad messbar ist oder?

  • Zitat

    Naja ne gute Abstimmung und ne Leichtere Schwungscheibe können schon mal 20 PS mehr radleistung bringen.


    Bei der Abstimmung habe ich keine Zweifel, die bringt 10-15ps. Vielleicht kann Chireb ja was zur Schwungscheibe sagen.

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  • In der Schwungscheibe hat man ja keine Verlustleistung, die Speichert nur Energie. Verlustleistung hat man in Getriebe, Diff usw. Überall wo etwas mechanisch die Kraft weiter gibt.
    Wenn man die Schwungscheibe tauschst hat man nicht mehr Radleistung, man verringert nur die Rotierende Masse und dadurch kann der Motor schneller/leichter hochdrehen da nicht so viel Masse dem Hochdrehen entgegen wirkt.


    Mfg
    Christian

  • Zitat

    In der Schwungscheibe hat man ja keine Verlustleistung, die Speichert nur Energie. Verlustleistung hat man in Getriebe, Diff usw. Überall wo etwas mechanisch die Kraft weiter gibt.
    Wenn man die Schwungscheibe tauschst hat man nicht mehr Radleistung, man verringert nur die Rotierende Masse und dadurch kann der Motor schneller/leichter hochdrehen da nicht so viel Masse dem Hochdrehen entgegen wirkt.


    Mfg
    Christian


    Du widersprichst dich selbst.


    Der Motor muss Masse bewegen, heißt er muss Energie in die Schwungscheibe stecken, wo Natürlich ein Teil von verloren geht.


    Schnelleres hochdrehen bedeutet auch das mehr Leistung am Rad ankommt, das schnellere hochdrehen kommt ja schließlich nicht nur im Leerlauf zustande.

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  • Bifi487 hat es schon ganz richtig beschrieben. Richtig ist auch, dass während der Beschleunigung weniger Leistung in die Beschleunigung einer leichteren Schwungmasse fließt und somit während der Beschleunigung mehr Motorleistung für die Beschleunigung des Fahrzeugs übrig bleibt. Hört die Beschleunigung auf (z.B. im Bereich der Höchstgeschwindigkeit), hat die Schwungmasse keinen Einfluss mehr auf die Antriebsverluste.
    Eine leichte Schwungmasse wirkt wie ein erleichtertes Fahrzeug und nicht wie mehr Radleistung. Mehr Radleistung würde zwingend auch zu höherer Höchstgeschwindigkeit führen, das ist mit einer leichteren Schwungscheibe nicht der Fall.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


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  • Der Motor verliert an jedem Bauteil Energie, welches er in Bewegung bringen muss.
    Somit auch die Schwungscheibe, das Getriebe, die Kupplung, Welle, Reifen und Felgen. Ja sogar Lichtmaschine, Wasserpumpe und was sonst noch alles bewegt wird.
    Die Summe aus Verlustleistung + Radleistung = Motorleistung... Wenn die Schwungscheibe erleichtert wird, hat der Motor mehr Energie um den restlichen Strang anzutreiben und somit ergibt sich eine höhere Radleistung. Aber KEINE Mehrleistung.
    Und eine Höhere Geschwindigkeit hat viele Faktoren, von der Sie beeinflußt werden.
    Einfach mal ein paar Leistungsdiagramme anschauen.



    Eine sehr gute Erklärung. Sollte sich der ein oder andere eventuell mal durchlesen. Bevor hier so "Sinnfreie" Kommentare kommen alá "Need for Speed Style" ... Wenn man nämlich keine Ahnung hat, einfach mal nichts sagen ;-)

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    4 Mal editiert, zuletzt von Donn!e DarKo ()

  • Es ist nicht richtig beim Schwungrad von Verlustleistung zu sprechen. Es geht praktisch keine Leistung verloren. Also im Sinne von Leistung die ungewollt in eine andere Energie umgewandelt wird, als man sich wünscht. Um den tatsächlichen Energieverlust einer Schwungscheibe zu messen braucht man sicherlich verdammt gute Messgeräte (*). Deshalb ist es auch falsch von Verlustleistung zu sprechen und damit mit eine Wasserpumpe, oder der Lichtmaschine zu vergleichen. Man sollte es eher als Leistungspuffer ansehen, aus dem man sogar schöpfen kann. Im falschen Sinne könnte man sie dann als Zusatzleistung bezeichnen. Beispielsweise wenn man einen Berg hochfährt, oder beim Schalten die Kupplung fatzen lässt, bevor sich die Drehzahl angeglichen hat.


    Trotzdem hast du insofern recht, dass mit ner schweren Schwungscheibe man aufm Diagramm erstmal weniger Leistung aufm rad hat. Diese Energie ist aber nicht verloren, sondern zwischengespeichert. Deshalb hat man unterm strich die selbe Maximalleistung, egal wie schwer die Schwungscheibe ist. Und wenn sie ne Tonne wiegt wird man - sofern man nen starken Anlasser hat ;) - die selbe maximale Radleistung rauskommen wie komplett ohne, bzw. homöopathisch viel weniger.


    Nochmal anders betrachtet, Beschleunigungszeit - nur zur verwirrung: Würde man eine physikalisch perfekte Kupplung haben und nachm Schalten nicht abwarten bis die Drehzahl abfällt könntest du genausoschnell beschleunigen wie (fast) ohne Schwungscheibe. Sogesehen kommt der gefühlte "Leistungsverlust" der Schwungeibe vom warten auf die Drehzahl und reibungsverlust an der Kupplung.


    * Der größte Teil würde dabei sicherlich über die Reibung mit dem Umgebungsmedium verloren gehen. Dann ist aber eher das Volumen entscheidend und nicht die Masse. Ohne den Faktor hat man nur die Materialverwindung von Welle, Scheibe und Lager. Wenn ich hier falsch liege, darf mich gern jemand erleuchten.


    Edit:

    Gab es diese Diskussionen nicht schon mal im "passenden" Bereich des Forums? ;)


    Ja, aber jetzt wollte ich auch mal meinen Senf dazugeben. Wird zeit für das Knowledge-Wiki :thumbsup: wo man das mal sauber und ein für alle mal einleuchtend erklärt.


  • Stock
    Ich hab 200PS Motorleistung und 170PS Radleistung ...


    Leichtere Schwungscheibe
    200PS Motorleistung und 180PS Radleistung ...


    170PS.Radl + 30PS.Verll. = 200PS.Mtrl


    Nach der Begründung von euch, würde die Verlustleistung gleich bleiben, ich müsste also Rechnen


    180PS.Radl + 30PS.Verll = 210PS.Mtrl


    Das würde bedeuten, am Ende würde eine Leichte Schwungscheibe mehr Motorleistung erzeugen. Dem ist aber nicht so ...

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  • Wenn das so stimmen würde, dann müsstest du auch ne höhere Maximalgeschwindigkeit erreichen. Immerhin treiben deine Räder ja auch mit 10PS mehr vorwärts. Anstatt nochmal eine Erklärung zu versuchen, frage ich einfach dich, warum sich deine Endgeschwindigkeit nicht erhört, wenn scheinbar weniger Energie "verloren" geht.


    Tip: Die Mehrleistung am Rad wird kleiner wenn die Beschleinigung kleiner wird und verschwindet ganz wenn die Beschleunigung aufhört.
    P.S. Lustig wirds, wenn die Beschleunigung negativ wird, dann hat man mit ner schweren Schwungscheibe sogar mehr Leistung am Rad als ohne :thumbup:

  • Es werden schlicht falsche Werte bzw. falsche Formeln verwendet weil die Beschleunigung tatsächlich besser wird. Denoch ist der Begriff "Verlustleistung" hier falsch und verleitet zu Berechnungen die so nicht stimmen...


    Edit:


    Ich habe mich mal an einer Annäherungsrechnung versucht. Mit den Allgemein bekannten Leistungsdaten vom Toybaru mit 7.6s von 0-100km/h. Die Schwungscheiben mit 8kg und 4kg in Relation zum Verlust zwischen Motor und Rad von etwa 25%. Die entsprach einem Gewicht von 118kg gegenüber 114kg. Zeitlich macht dies so ca. 0.26s aus. (Schwungscheibendurchmesser 400mm).


  • Wenn das so stimmen würde, dann müsstest du auch ne höhere Maximalgeschwindigkeit erreichen. Immerhin treiben deine Räder ja auch mit 10PS mehr vorwärts. Anstatt nochmal eine Erklärung zu versuchen, frage ich einfach dich, warum sich deine Endgeschwindigkeit nicht erhört, wenn scheinbar weniger Energie "verloren" geht.


    Tip: Die Mehrleistung am Rad wird kleiner wenn die Beschleinigung kleiner wird und verschwindet ganz wenn die Beschleunigung aufhört.
    P.S. Lustig wirds, wenn die Beschleunigung negativ wird, dann hat man mit ner schweren Schwungscheibe sogar mehr Leistung am Rad als ohne


    Zitat

    Messung der Antriebsleistung
    Das Fahrzeug wird auf dem Prüfstand fixiert und im großen Gang durchbeschleunigt. Die Motordrehzahl wird dabei durch einen Drehzahlfühler abgegriffen. Bei länger andauernden Prüfungen wird der Fahrzeugkühler durch ein Gebläse angeblasen. Die Radleistung lässt sich auf zwei Arten ermitteln. Entweder durch Messen der Beschleunigung der Prüfstandsrollen, oder durch direkte Messung des auf die Rollen wirkenden Drehmoments. Im ersten Fall muss das Trägheitsmoment der Rollen bekannt sein. Aus dem Trägheitsmoment und der Hochlaufzeit kann das Antriebsmoment, und daraus über die Winkelgeschwindigkeit die Leistung bestimmt werden.


    Antriebsleistung/Radleistung wird gemessen indem man in einem Hohen Gang durch beschleunigt, bevorzugt in einem Gang mit 1:1 Übersetzung. Wo hat diese Messung, für die Radleistung also Bitte etwas mit der Endgeschwindigkeit zutun? NICHTS! Überhaupt nichts ...
    Also ist die anliegende Radleistung Höher, als mit einer Schweren Schwungscheibe. Da der Motor schneller beschleunigt ... und daher eine höhere Radleistung hat. Schließlich ist die Radleistung, wie dort steht, ja von der Beschleunigung Abhängig.
    Warum man nicht schneller fährt? Ganz einfach, weil sich der vorteil der Schwungscheibe mit höherer Drehzahl verringert und daher auch die Radleistung wieder sinkt.


    Eventuell sollten wir Verlustleistung durch Schleppleistung ersetzen. Dann habe ich auch die Korrekte Bezeichnung, für das gewählt was ich eigentlich sagen wollte.


    Leistung wird Physikalisch wie folgt definiert. Geleistete Energie pro Zeit, oder als Geleistete Arbeit pro Zeit.
    Im Automotive bereich kann man also sagen geleistete Arbeit pro Zeiteinheit.


    Also hab ich mehr Leistung, wenn der Motor die selbe Arbeit in kürzer Zeit vollbringt, daher schneller Hochdreht. Also ganz klar eine höhere Radleistung.


    Zitat

    Alle Werksangaben bzgl. Leistungsdaten beziehen sich auf Leistung an der Kurbelwelle ... also direkt am Motor. Während diese Leistung über das Getriebe, die Achsen, Radnaben usw. auf die Straße abgegeben wird, damit das Auto sich in Fahrtrichtung bewegt, wird ein nicht unwesentlicher Teil der Leistung, in Folge von Widerständen in Wärme umgewandelt. In diesem Moment spricht man also von Schleppleistung oder Verlustleistung. Von daher sind die Leistungsdaten, welche am Rad gemessen werden, immer um die Verlustleistung/Schleppleistung reduziert bzw. die eigentliche Motorleistung


    Daher Radleistung + Verlust/Schleppleistung = Motorleistung also ist die Rechnung doch eigentlich Total Simple, wenn ich Motorleistung - Radleistung = Verlust/Schleppleistung ... da die Radleistung, bei einer Leichten Schwungscheibe höher ist ... muss sich im gegenzug die Schleppleistung verringern. Das geht garnicht anders ... weil die Motorleistung kann nicht höher werden.

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  • Gut, dann sind wir uns ja einig ^^ . Wenn man so misst, dann ergibt sich natürlich mehr Radleistung. Leider eben nur für diese Belastungsart und wenn man Radleistung so definieren möchte. Nichts anderes wurde von mir und anderen behauptet. Die maximale Radleistung wird aber nicht höher sein, bzw im Bereich der Messgenauigkeit untergehen. Das mit dem Leistungsverlust wurde jetzt ja auch zurück genommen, also passt alles.

  • Gut, dann sind wir uns ja einig ^^ . Wenn man so misst, dann ergibt sich natürlich mehr Radleistung. Leider eben nur für diese Belastungsart und wenn man Radleistung so definieren möchte. Nichts anderes wurde von mir und anderen behauptet. Die maximale Radleistung wird aber nicht höher sein, bzw im Bereich der Messgenauigkeit untergehen. Das mit dem Leistungsverlust wurde jetzt ja auch zurück genommen, also passt alles.


    Naja Toyota hat doch gesagt, sie wollen 200PS Radleistung ... da man Radleistung so Mist, kann man davon ausgehen das mit einer sauberen Abstimmung und evtl Leichteren Schwungscheibe, genau so die 200PS Radleistung erreicht werden.
    Für das kleine Heftchen und das Marketing spielt die "Berechnung" oder die Belastungsart wohl keine Rolle ... Hauptsache die 230PS Motorleistung können im Heft stehen ... und man kann mit 200PS Radleistung angeben?


    Und die Gemessene-Radleistung kann doch deutlich höher sein, je nachdem wie leicht die Schwungscheibe ist. Wir haben damals ca. 12 PS mehr am Rad raus geholt. Dafür war die Schwungscheibe aber auch 8kg leichter ...
    Wie gesagt, es geht hier lediglich um die Gemessene Radleistung. Das was im Endefekt später irgendwann mal auf dem Datenblatt steht ...

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  • Zitat

    Daher Radleistung + Verlust/Schleppleistung = Motorleistung also ist die Rechnung doch eigentlich Total Simple, wenn ich Motorleistung - Radleistung = Verlust/Schleppleistung ... da die Radleistung, bei einer Leichten Schwungscheibe höher ist ... muss sich im gegenzug die Schleppleistung verringern. Das geht garnicht anders ... weil die Motorleistung kann nicht höher werden.


    Bis du dir sicher, dass die Schwungscheibe die Schleppleistung beeinflußt?
    Die Schleppleistung wird wird ja mit getretener Kupplung gemessen und
    der Antriebsstrang, sprich Antriebswellen, Diff , Kardanwelle und Getriebe
    bremsen die Rollen auf dem Prüfstand ab. Die Schwungscheibe ist in diesem
    Moment jedoch mechanisch vom Antriebsstrang getrennt und hat keinerlei
    Einfluss auf die Schleppleistung.


    MfG


    Lars


  • Jap so wird gemessen, ist aber eben kein richtiger Wert. Dieser wird nach der Messung nochmal von Korrekturnormen verbessert, also kann man halt damit eigentlich garnix machen.
    Prinzipell stimmt nicht mal die Motorleistung, die da raus kommt ... weil auch die errechnet wird mit irgendwelchen werten.


    Ich bin aber bei meiner Berechnung (die oben aufgeführte wird halt so genutzt) von 200PS - 170PS = 30 PS ausgegangen. Nach dem Umbau der Schwungscheibe eben 180 PS Radleistung ... also muss sich die Schlepplast verringern. Die Schlepplast ist ja letztenendes genau der Anteil, der bis zum Rad verloren geht.

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  • Zitat

    Die Schlepplast ist ja letztenendes genau der Anteil, der bis zum Rad verloren geht.


    Das ist ja richtig, aber die Schwungscheibe mit Kupplungsautomat ist ja fest mit der Kurbelwelle verschraubt
    und spielt halt bei der Schleppleistungsmessung überhaupt keine Rolle.


    MfG


    Lars


  • Das ist ja richtig, aber die Schwungscheibe mit Kupplungsautomat ist ja fest mit der Kurbelwelle verschraubt
    und spielt halt bei der Schleppleistungsmessung überhaupt keine Rolle.


    MfG


    Lars



    Die Schleppleistung kann eben nicht, durch das Verfahren auskuppeln, korrekt gemessen werden. Das ist nur ein "annäherungswert" der dann noch beglichen wird.


    Okay anderes Beispiel, ich erleichtere Kurbelwelle, Pleuel und Kolben ... ohne die Motorleistung zu erhöhen ... das funktioniert ja durch erleichtern auch nicht.
    Also spielen die Komponenten an und ihm Motor doch eine rolle, müssen Sie ... den die Radleistung wird durch das erleichtern definitiv erhöht.

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