Bremsanlage verbessern (Scheiben, Beläge, Leitungen,...)

  • Gestern war ich den ganzen Tag auf dem Hockenheimring, um eine für die Rundstrecke leicht modifizierte Radeinstellung auf das KW V3 anzupassen.
    Wir fuhren dabei in Gruppen von ca 30 Fahrzeugen jeweils 20 Minuten.
    Gleichzeitig war das der Härtetest für die WRX-Bremse auf der bekannten Bremsenmörderstrecke. Reifen: Michelin PS 2, Strecke trocken, aber Temperaturen nur um 5 Grad und entsprechend wenig Grip, dafür gute Motorleistung.
    Zuvor hatte ich neue Yellowstuff eingesetzt, denn die bisherigen hatten schon 4000 km runter und waren auf 50% abgefahren.
    Die passende Hockenheim-Einstellung war recht schnell gefunden, der Wagen ging unglaublich gut und fuhr Kurvengeschwindigkeitem, die viele Fahrzeuge nicht einmal mit Semis schafften.
    Auf dem kleine Kurs mit der Schikane am Ausgang der Querspange (war so abgesteckt ;( ) konnte ich im Feld ständig Zeiten um 1:21 fahren, trotz ständiger "Hindernisse" im Weg.
    Die Bremsen zeigten nicht die bekannten Fadingerscheinungen der Serienbremse. Auch wenn das Pedal etwas weicher wurde, konnte man den Bremspunkt recht spät wählen und so Überholvorgänge vergleichsweise leistungsstarker Fahrzeuge wie z.B. Focus RS oder Megane RS problemlos beenden. In Kurven hatten solche Fahrzeuge nicht die Spur eine Chance, trotz Semis :P
    Im letzten Stint hatte ich dann einen Passagier an Bord. Eine Fahrerin eines BRZ hatte den GT beobachtet und bat darum, mitfahren zu dürfen. Als Beifahrerin bei Rallyes war sie einiges gewohnt, also durfte sie mitfahren. Eine willkommene Gelegenheit, das Fahrverhalten mit "Nutzlast" ;) zu testen.
    Das Fahrzeug fuhr in Kurven nicht schlechter als ohne Beifahrer, aber die Bremspunkte lagen etwas früher.
    Dann beim Anbremsen der Schikane am Ausgang der Querspange aus fast 160 km/h: Urplötzlich war die Bremswirkung weg, das Bremspedal gab schlagartig bis auf das Bodenblech nach und im selben Moment kam das Heck herum, als hätte jemand die Handbremse angezogen.
    Es folgte der heftigste Abflug der letzten Jahre. Zum Glück war da eine Wiese und danach reichlich asphaltierter Sturzraum, so dass kein Schaden entstand. Ein kurzer Blick zur Beifahrerin: die Einlage ließ sie kalt, war wohl viel mehr gewohnt.
    Damit war die Veranstaltung beendet.
    Heute Vormittag habe ich dann die Bremse zerlegt.
    Ursache: an 3 Bremsklötzen war der Belag restlos weggeflogen!
    An einem Bremsklotz waren noch 3-4mm Belagstärke vorhanden, aber auch schon ein großes Stück weggebrochen.
    Dazu waren die Manschetten der Bremskolben weggeschmort.
    Ich darf nicht daran denken, wenn das nach der Kompression der Fuchsröhre passiert wäre.... :whistling:
    Eigentlich wollte ich da heute auch noch fahren, liegt ja schließlich fast auf dem Rückweg.



    Kurze Analyse:
    Die Beläge funktionieren auch noch bei Temperaturen, bei denen viele Beläge schon lange aufgegeben haben und man freiwillig stehen bleibt, weil nichts mehr geht.
    Der Verschleiß auf der Rundstrecke ist extrem, als Rennbelag ist der Yellowstuff unbrauchbar. Er hält keine 35 Runden am Stück durch.
    300 km Anfahrt und 75 Minuten Hockenheim incl. langer Pausen, dann ist er am Ende.
    Auf der Straße funktioniert er zuverlässig und bietet enorm hohe Sicherheitsreserven, könnte aber aufgrund der extrem hohen Temperaturen, die sonst auch annähernd niemals erreicht werden, Schaden am Bremssattel verursachen.
    Wer diesen Belag fährt, sollte also sehr häufig auf Verschleiß und Begleiterscheinungen prüfen!



    Ich habe zunächst für den Winter auf die Serienanlage zurückgebaut. Für den Slalomeinsatz würde ich die WRX-Bremse sofort wieder einbauen.
    Im kommenden Jahr sind aber weitere Rundstreckentests geplant, da wird wohl eine standfeste Bremsanlage ab 330 mm und eine zusätzliche Kühlung reinkommen.


    Ganz nebenbei: Die Verbrauchsmessung ergab genau 1 Liter pro Runde :D ;)

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Hockenheim ist zum Glück eine sehr sichere Strecke, da schlägt man nicht so schnell ein.
    Der Wagen hatte glücklicherweise schon etwas Geschwindigkeit abgebaut, also alles halb so wild.
    Von dem Abflug und den Runden davor gibt es auch ein Onbord-Video, natürlich mit Ton.
    Wenn ich einmal Zeit habe, das zu kürzen, stelle ich es ein.


    @ icebär: die Serienbremsen sind spätestens in der 3. Runde am Ende, wenn du am Limit fährst.
    Dafür werden sie aber auch nicht wegfliegen ;)


    Wer in Hockenheim fährt, sollte immer einen Satz Bremsklötze in Reserve haben 8o

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Erstmal vielen Dank für alle eure Tipps und Meinungen, besonders aber die Erfahrungsberichte der Umbauer.


    Besonders solche Low Budget Verbesserungen wie von Chireb ( GSD ohne grössere Folgen,) sind für mich sehr interessant.


    Allerdings denke ich als Strassenfahrer und Gelegenheitsdrifter, dass die Wirkung der Anlage für mich (erstmal) ausreicht.


    Was mich aber schon stört ist das recht weiche Bremsgefühl. Beim direkten Umstieg in meinen 46er fällt es besonders auf.


    Laut I Net liegt es vor allem an der flexenden Spritzwand und wäre recht einfach abzustellen, in dem man der HBZ am Federbeindom abstützt.


    Hat jemand von euch damit schon Erfahrung gemacht und vielleicht sogar eine deutsche Quelle für die MCB (http://www.ft86club.com/forums/showthread.php?t=21238)


    Danke im Vorraus


    MFG C:

  • Ich habe einen kurzen Bericht und auch Fotos an EBC geschickt und um Rückruf gebeten.


    Der kam dann auch sehr schnell :thumbup:


    Der Techniker hat mir dann erklärt, dass ich die neuen Klötze wohl falsch eingebremst habe :S , was dann bei hohen Temperaturen dazu führt, das sich der Belag pulverisiert.


    Ich habe ihm erklärt, wie ich eingebremst habe, mache ich ja nicht zum ersten mal:


    Zunächst zwei Tage ganz normal im Straßenverkehr gefahren ohne starkes Abbremsen.


    Dann auf 300 km Anfahrt zum Hockenheimring: davon ca. 100 km Landstraße, immer mal wieder angebremst, erst mit kleiner, dann mit der Zeit mit mehr Belastung.


    Zwischendurch die Bremse immer wieder abkühlen lassen.


    Zum Ende dann (wo sich die Gelegenheit ergab, wenn niemand in der Nähe war!) auch mal aus hoher Geschwindigkeit sehr stark heruntergebremst.


    Das sollte eigentlich reichen.


    Dem Techniker hat es wohl nicht gereicht. Er teilte mit, dass auf der EBC-Website unter FAQ beschrieben steht, EBC-Klötze müssten 500 bis 700 km eingebremst werden. Dann würden sie auch halten und die hohen Temperaturen aushalten können 8| . Hmmm, da finde ich einen Widerspruch, heißt es doch in der Yellow-Beschreibung: "Aufgrund der ”weichen“ Belagsmischung können Yellowstuff Sportbremsbeläge schnell eingefahren werden und sind äußerst bremsscheibenschonend. Trotz einer langen Lebenszeit verursacht dieser Sportbremsbelag ein hohes Bremsstaubaufkommen......" Was denn jetzt: kurz einfahren oder 700 km? Oder sind 700 km kurz?


    Die Fahrer von Renn-Taxen auf dem Nürburgring würden es allerdings schaffen, die Gelben in einer Runde Nordschleife einzubremsen und hätten nie Probleme. So ganz überzeugt hat mich das nicht. Wenn 20 km Nordschleife reichen, dann reichen 300 km immer! Ich denke, da wird man aus Gewährleistungsgründen eine solche "Einfahrvorschrift" konstruiert habe, um in jedem Fall ein Hintertürchen aufmachen zu können. Ist ja überall so üblich, in sämtlichen Lebensbereichen. Im Schadensfall kann man dann sagen: "Ihr habt euch nicht daran gehalten, das musste so kommen!"


    Also werde ich in Zukunft die Teile wie auch bisher immer bei 50% Belagstärke in die Tonne hauen und diesen Verschleißstand auf gar keinen Fall mehr überschreiten. UND für die Rundstrecke auf Kohlefaserklötze wechseln. Die sind zwar teuer, halten länger als 35 Runden und fliegen auch nicht den nachfolgenden Autos um die Ohren :!:


    P.S. ich habe Bilder gemacht. Wer kann die einstellen?

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Nee, über solche Seiten gehe ich grundsätzlich nicht. Entweder direkt oder gar nicht.



    Hier ein erstes Onbord-Video:


    http://www.youtube.com/watch?v=rtyqHtaFYdI&feature=youtu.be

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  • Im letzten Stint hatte ich dann einen Passagier an Bord. Eine Fahrerin eines BRZ hatte den GT beobachtet und bat darum, mitfahren zu dürfen. Als Beifahrerin bei Rallyes war sie einiges gewohnt, also durfte sie mitfahren. Eine willkommene Gelegenheit, das Fahrverhalten mit "Nutzlast" ;) zu testen.


    Das glaub ich ja nicht - ich habe vermutlich die selbe Dame am Rheinring getroffen und mich mit ihr unterhalten. Ist ebenfalls mit einem BRZ da gewesen und hat mir gesagt sie sei Co-Pilotin bei einer Rally! :thumbsup:


    Übrigens: das richtige Einfahren neuer Beläge und Scheiben will gelernt sein. Ein bisschen Stadtverkehr, und keine Vollbremsungen die ersten 500 km, ist da nicht ausreichend. Details siehe folgenden Link (englisch):


    http://zeckhausen.com/bedding_in_brakes.htm

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  • Richtig, die war es!


    Waren mit einem Evo XX? von Mutschibutschi -glaube ich- da.


    Einfahren: es kommt immer auf das Material an.


    Manchmal reichen drei bis vier starke Bremsungen, das wars.

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  • Bist nicht der einzige mit solchen ebc - Erfahrungen :D
    Mein absoluter tipp für top Beläge ist carbone lorraine c5+ !
    0,42er reibwert von 60 bis über 1000 grad!
    In Verbindung mit Wärmebehandelten scheiben wie tarox eine
    killerkombination für jedes auto.
    am toyobaru würde das mit den seriensätteln auch für ein 24h rennen reichen :D


    Beim gt86 cup werden übrigens nur gute Beläge gefahren ;)

  • Ich nochmal:


    da ich gestern beim Spielen mit dem GT von den Bremsen garnicht beindruckt war, hier nochmal ne Frage an die Profis:


    Weder Pedalgefühl noch gefühlter Biss kommen aktuell an meinen betagten E46 heran, obwohl der GT nominal die bessere Bremse und gewogen deutliche 300 Kilo weniger Kampfgewicht hat.


    Kann auch nach 2,500 KM ein Einfahrzyklus wie oben beschrieben den Bremsen auf die Sprünge helfen?


    Ehrlich gesagt hätte ich von der Bremse mehr erwartet.


    Freue mich über Tipps und Meinungen,


    MFG C.


  • Naja - zu dem Kaufpreis des Wagens kriegst du halt keine 8 Kolben Brembo Bremsanlage mit 380 mm Keramik-Scheiben. Ich finde die Bremsanlage bei dem veranschlagten Preis ganz gut und für den Alltag mit der ein oder anderen Passstraße eigentlich auch ausreichend.

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  • Die CL sind tatsächlich sehr gute Teile, keine Frage.


    Es gibt da nur ein kleines Problem: man darf sie nicht fahren, denn es gibt dafür keine Zulassung.


    Normal kräht kein Hahn danach, wenn man sie eingebaut hat, auch Onkel TÜV merk bei der normalen Prüfung nix davon.


    Wenn es aber mal eine Kaltverformung gegeben hat und einen Grund, das Fahrzeug von einem Gutachter technisch untersuchen zu lassen, dann hast du schnell den Staatsanwalt am Hals X( !


    Zumindest gibt es dann keinen Cent von der Versicherung ;(

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • ....ich fahre die gelben Beläge mit einer Brembo 4Kolben Zange + gelochten, manchmal auch mit Vollscheiben schon 3 Jahre im Trackdayeinsatz. Die Dinger halten ca. 600km (also 3 Trackdays im Schnitt). Somit verheize ich im Jahr 3 bis 4 Sätze davon. Ich kann genau das Gegenteil berichten. Nie Probleme damit, Bremsleistung bis der Belag runter ist. Einfahren ist bei mir im Straßenverkehr nicht möglich, da mein Trackdaystool nur auf Rundstrecke bewegt wird. Nach 3 bis 4 Runden ist die Bremsanlage 100% einsatzbereit- sprich die Beläge eingefahren. Zu den Staubdichtungen wäre folgendes anzumerken, richtige Rennbremsanlagen haben deshalb keine Staubdichtungen, da die Gummis einfach zu hohen Temperaturen ausgesetzt wären und die ständig hin wären - sozusagen auflösen würden (im Rennbetrieb). Denke keine Bremsanlage mit Staubdichtungen an den Kolben steht längerfristig Rundsreckeneinsatz ohne Schaden an den Staubdichtungen durch. AP-Racing und Brembo-Rennsättel haben zumindest keine Staubdichtungen verbaut.

  • Das ist alles bekannt und deckt sich mit meinen Erfahrungen.


    Aber du bist sicher noch nie in Hockenheim den kleinen Kurs gefahren?


    Diese Strecke kannst du mit keiner anderen vergleichen, da gehen viele Bremse in die Knie, die auf anderen Strecken standfest waren.


    Glaub es mir mal einfach, ich fahre nicht erst seit gestern dort und auch nicht nur mit dem GT86.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Dass sich die Yellowstuff-Beläge auflösen, hört man allerdings nicht zum ersten mal... Bei mir auf dem Integra hat sich das ABS auch ziemlich seltsam quietschend angehört als ich die drauf hatte, ist das beim GT86 auch so?
    Habe danach auf Ferodo DS2500 gewechselt, die fand ich noch etwas besser, vor allem bei ABS Bremsung.


    Liefen aber beide problemlos mit OEM Nachbauscheiben, das Geld für teure wärmebehandelte Scheiben kann man sich also auch sparen, finde ich.

  • Sport- oder mehr Rennbeläge müssen Geräusche machen, dann hat der Entwickler seine Arbeit gut gemacht.


    Die Gelben sind recht weich und schonen dadurch die Bremsscheiben.


    Fahr mal mit Sinter-Klötzen, die sind superhart und machen schon mal Superlärm, dafür glätten sie aber auch schon mal riefige Scheiben, verschleißen diese aber auch schneller.


    Keine Wirkung ohne Nebenwirkung, wie überall. Man muss eben Prioritäten setzen.


    Die EBC haben eben den Vorteil dass sie eine sehr gute Bremswirkung und meistens auch eine Straßen-Zulassung haben, dafür leidet die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit bei extremer Beanspruchung.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Sport- oder mehr Rennbeläge müssen Geräusche machen, dann hat der Entwickler seine Arbeit gut gemacht.

    ich meinte in diesem Fall nicht bei normalen oder starken Bremsungen, da waren sie leise! Wirklich nur, wenn das ABS geregelt hat.


    Dass Zimmermann Bremsscheiben (vor allem die Gelochten) im sportlichen Einsatz meistens keine gute Idee sind, sollte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben ;)


    Um die Bremsanlage zumindest standfest zu bekommen find ich solche Beläge auch ok, aber das Pedalgefühl bei höherer Temperatur hat mit sowohl beim EBC als auch beim Ferodo nicht wirklich gefallen. Da hilft dann wohl nur eine vernünftige Festsattelbremse.


    Die TRD Bremsanlage ist allerdings wirklich übertrieben teuer, ich denke für den kleineren Geldbeutel ist eine D2-Bremsanalage ein gutes Upgrade, habe die zwar noch nicht selber gefahren, aber mir wurden da schon einige gute Erfahrungen drüber berichtet. Klar gibt es auch bessere Bremsanlagen(Performance Friction, Movit, Brembo, Stoptech, Endless, Alcon, AP, Project mu...), aber die sind dann eben auch entsprechend teurer und/oder haben keinen TÜV.

  • Richte Dich doch bei deinen Anfragen nach dem Scheibendurchmesser :thumbup:

    [color=#999999]Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go, OZ Ultraleggera LM Graphit Matt 8x18, Tieferlegungsfedern Eibach, JBL Soundsystem)
    Umbauten (328PS/329NM): Garrett GT28R, MPS Cold Air Intake, Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, Invidia catless non resonated Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, schwarze Innenraumteile, TOM's Tail Lights

  • Es passen sogar 15"-Felgen auf den GT86.
    Im kommenden Jahr werde ich vermutlich eine Stoptech-Anlage einbauen, da ist TÜV kein Problem.
    Ich werfe zwar den Amis nicht gerne die Kohle hinterher, aber qualitativ sind sie bei dem relativ niedrigen Preis sehr ordentlich.
    Chinakram kommt mir jedefalls niemals an den Wagen.
    Erst recht nicht, wenn es sicherheitsrelevante Teile sind wie Bremsen, Fahrwerk, Achsteile usw.
    Billig kaufen heißt zweimal kaufen, auch wenn Billigteile teuer angeboten werden.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG