Gewicht vs Breite

  • Sag ich doch, aber die Tatsache dass die Funktion von Reifen beliebig kompliziert ist, stößt physikalische Grundregeln nicht um. Zunächst einmal gilt, dass ein Automobil, welches mit vier statischen Gummifüßen die Fahrbahn berührt, unabhängig von der Schuhgröße immer mit der selben Kraft vom Fleck bewegt werden kann.


    Verflixt noch mal, so funktionieren Reifen nicht. Eine Komponente der Kraftübertragung zwischen Reifen und Straße ist z.B. die Adhäsion. Und es will doch wohl keiner erzählen, dass eine breite Klebefläche genau so gut hält wie eine schmale Klebefläche. Die andere entscheidende Komponente ist eine Art Verzahnung. Und ein breiter Klettverschluss hält wohl stärker als ein schmaler.

  • Verflixt noch mal, so funktionieren Reifen nicht. Eine Komponente der Kraftübertragung zwischen Reifen und Straße ist z.B. die Adhäsion. Und es will doch wohl keiner erzählen, dass eine breite Klebefläche genau so gut hält wie eine schmale Klebefläche. Die andere entscheidende Komponente ist eine Art Verzahnung. Und ein breiter Klettverschluss hält wohl stärker als ein schmaler.


    Aber nur wenn der Klettverschluss schwer genug ist. MUHAHAHA!


    Lass es sein, es bringt nichts - außer Aufregung.


    Ich bin dann auch mal weg. Viel Spaß noch bei der Montage der Fahrradreifen. Vorzugsweise hinten - für ein neutraleres Fahrverhalten.

  • Die Vergleiche mit Klebeflächen und Klettverschlüssen halte ich hier für ungeeignet. Im Beispiel der Klebefläche ist es ja klar so, dass die Klebkraft/Fläche angegeben wird und der Zusammenhalt der verklebten Teile proportional mit der Fläche wächst. Bei einem Klettverschluss ist das ähnlich.
    Bei Reifen auf einer Fahrbahn wäre es so, wenn mit jedem cm² Fläche auch proportional die Auflagekraft wachsen würde.


    Darüber hinaus bewegen wir uns hier sowiso auf der falschen Fährte. Bei annähernd gleichem Reifenumfang und annähernd gleichem Reifendruck ist bei ansonsten unveränderten Bedingungen die Reifenaufstandsfläche von "Dackelschneidern" und "Walzen" annähernd identisch. Lediglich die Form der Aufstandsfläche verändert sich von längselliptisch zu querelliptisch.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Mann wird hier viel Stuss erzählt...


    Bei der Haftreibung zwischen Reifen und Straße spielt eben die Auflagefläche eine Rolle. Je größer die Fläche, desto höher die Haftung wegen der Verzahnung von Gummi und Asphalt.
    Dann gibt es die Rollreibung im längsdynamischen, außerdem spielt auch noch die Gummimischung, der Reifenumfang und das Profil eine maßgebliche Rolle.


    Leichte 17", Sportreifen bis 245 mm breite und ein ordentliches Fahrwerk mit geringen Losbrechkräften, mittlerer Feder- und Dampferhärte - das passt beim GT wie die Faust aufs Auge!

  • Bei annähernd gleichem Reifenumfang und annähernd gleichem Reifendruck ist bei ansonsten unveränderten Bedingungen die Reifenaufstandsfläche von "Dackelschneidern" und "Walzen" annähernd identisch. Lediglich die Form der Aufstandsfläche verändert sich von längselliptisch zu querelliptisch.


    ... auch so nachzulesen in "Wolfgang Weber, Fahrdynamik in Perfektion". Damit wäre es auf den ersten Blick tatsächlich erstmal egal ob ein Reifen breiter oder schmaler ist.


    Dass die Sache dann aber doch bei Weitem nicht so einfach ist, ist im selbigen Buch auch nachzulesen. Weil die Sache komplex genug ist, ganze Kapitel in diesem Werk zu füllen, wird es wohl schwer bis unmöglich sein, hier in 2 bis 3 Sätzen eine allgemein gültige Aussage zu treffen.

  • Hier wird ja ganz schön aufgetragen 8| Da bin ich raus :D


    Ich denke mal, mit 225er macht man schon nicht allzu viel falsch, wenn man etwas weniger driften möchte... dann auf 18" für die Optik, wer's mag, und fertig :)

  • Ja klar, mit dem Willen geht alles, aber sonst ist der GT ja auch nicht grad abgeneigt, mit dem Heck zu wedeln :D Ich möchte etwas mehr Bodenhaftung und dabei ein wenig mehr Optik :) Wäre schade, wenn Driften dann ganz ausfiele...

  • Das hängt eher vom verwendeten Reifen als von der Dimension ab :)

    [color=#666666]Hachiroku / grey / 6MT / PDC / Mittelarmlehne / TRD Door Stabilizer / HKS Intake Duct / Budde Ansaugschlauch / Budde Schwungscheibe / Sachs Performance Kupplung / JDL UEL Header / Budde Overpipe / JDL Ultraquiet Frontpipe / HJS Kat / Dezod Motorsports Dual Catback / Powerflex Getriebe- und Differentialbuchsen / Perrin Rear Shifter Bushing / SuperPro Rear Cross-Member Inserts und Querlenker / Cusco Domstrebe / TRD Member Braces / Drift Knob / Pedalerie Mod / Weathertech

  • Macht es denn irgendeinen Unterschied ob ich jetzt 225/235 Reifen auf eine 7,5J oder auf eine 8J Felge ziehe?
    Der Reifen müsste ja auf beide gut drauf gehen, gibt es denn da Vor oder Nachteile außer das die 7,5j wohl etwas leichter sein dürfte?


    Die Frage bezieht sich durchaus auch auf die Performance auf dem Track.

  • Stehe vor der Wahl ob Autec Wizard 7,5x17 ET38 oder OZ Ultraleggera 8x17 ET35.
    Autec gefallen mir besser und der Preis gefällt mir natürlich auch besser, dafür sind die OZ sicher wesentlich hochwertiger.


    Habe gesehen das zumindest 2 Tracktools hier aus dem Forum die Autec´s fahren/gefahren sind (Pako und micha) also scheinen sie dafür gut geeignet zu sein. Hätten die OZ´s irgendeinen Vorteil was die dimensionen angeht?

  • Das schöne an den Autec ist, dass der Ärger über einen versehentlichen Bordsteinkontakt wesentlich kleiner ist, als bei den OZ. Und wenn sie Dir ohnehin besser gefallen, spricht nichts dagegen.


    Für die Nutzung so einer "Billigfelge" am Toyobaru ist natürlich ein gefestigter Charakter Voraussetzung. ;)

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Die Motec Nitro in 7,5x17 kommt auch gut und ist auch so etwa im gleichen Gewichtsbereich. 7,9-8,3 KG schreiben die auf der Seite.


    "

    Zitat

    Die OZ ist ca. ein halbes Kilo leichter

    Wie viel wiegt die denn? Ich nehme an die befindet sich im niedrigen 7er Bereich? Also garnichtmal so viel unterscheid zur Motec, die ich optisch am ansprechensten Finde.

  • Ich stand vor der absolut gleichen Auswahl und hab aufAnraten des Reifentechnikers vom Dunlop Rennservice die 8x17 Ultraleggera genommen.


    Ich zitiere wörtlich:


    Nimm die 8 Zoll Felge, da steht er besser!


    Gemeint war die Reifenflanke zu Lauffläche, was die Spannungsverteilung in der Lauffläche verbessert und Grip und besonders Lenkverhalten positiv beeinflusst.
    Mit Data Recording liessen sich die Unterschiede wohl feststellen, für die Normalnutzer ist es wahrscheinlich mehr "Wissen" als spüren.


    Was ich schon mehrfach gespürt habe, sind Gewichtsunterschiede in den Felgen. Mir fallen leichte Felgen/Reifenkombis auf Rumpelstrecken immer positiv auf, weil sie nicht so "titschen"
    Der Reifen bleibt auf Wellen und in Senken besser am Boden, was auf jedenfall den Komfort und auch die Haftung und Lenkpräzision verbessert.


    Und das Totschlag Argument: OPTIK!


    Ich seh regelmässig meinem mit mattschwarzen Ultras und einen weiteren GT mit grauen Autecs nebeneinander stehen.


    Die Optik ist auf jeden Fall den Mehrpreis wert!


    MFG Carsten


    PS.: Das gilt für 225er Reifen, die werksmässigen 215er "stehen" prima auf den 7,5 Zoll Felgen.
    Sieht aber noch schlimmer aus(Duck und weg ;-) )

  • Ich zitiere mich dann mal selbst aus dem Felgen Sammelthread (hint! ;-) )


    OZ Ultraleggera 8x17 mit unserer ET 35 nackich ohne Ventil und Zentrierring:


    7,9 kg gewogen


    Seit mein Auto ne anstandige Einstellung des Serienfahrwerks bekommen hat, ist die Abdeckung vorne auch kein Thema mehr, da deutlich mehr Sturz vorne.


    LG Carsten


  • Zitat

    Nimmt einfach 8x17 bei 235/40 17. Fertig! Passt super vom Grip her.


    Danke euch beiden. Damit steht die Entscheidung wohl fest.

  • Also da ich jetzt mal den ganzen Text überflogen habe ich denke das es bei unserem Toyobaru mit den 205nm fast egal ist ob 17" oder 18"



    Die originalen Felgen + Michelin Primacy 215/45R17 mit 5mm Profil auf 2,5bar haben 17,8Kg auf der Waage


    Die vom Händler empfohlenen WF 16" mit Bridgestone Blizzak LM32 205/55R16 mit 4,9 mm auf 2,5 bar wiegen 17,9kg


    Habe mein kompletten Kofferraum geleert, Rückbank raus... Usw
    Vom Fahrverhalten kommt der BRZ jetzt etwas leichter in den Drift und lässt sich auch keine hier halten, und superleicht umsetzten
    da ich mit den 17" zufrieden bin werde ich nächstes Jahr die Michelin Pilot Sport 3 drauf ziehen preis ist fast identisch zu den Primacy haben aber härtere Flanken und eine weichere Mischung auf der Lauffläche, hoffe mir davon das der BRZ Dan nicht so oft Untersteuert bei kreisfahrten

    "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe."


    "Die wirklich guten Fahrer haben die Fliegen auf den Seitenscheiben"


    "the speed was okay, but the corner was to tight !"

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