Straßengeräusche Dämmen

  • Habe mal nebenbei so überlegt ob und wie man einen Fahrzeuginnenraum gegen Außengeräusche am besten dämmen könnte.
    Dabei geht es wirklich nicht um so etwas wie Car Hifi, wen juckt das schon :p (kleiner Scherz am Rande) sondern um Dämmung der lauten Radschalen hinten beispielsweise.


    Ich verstehe das man beim Dämmen eigentlich etwas Luft lassen sollte damit Feuchtigkeit abtransportiert werden kann um so Korrosion zu vermeiden.


    Alternativ könnte man den Raum beispielsweise hinter dem Kofferraumfilz und hinter den Verkleidungen der Rückbank doch auch komplett abdichten um so keinen Raum für Feuchtigkeit zu lassen.


    Soviel zur Theorie.
    Auf dem Markt gibt es einiges an Dämmschaummatten zum kleben, scheint ja auch ganz gut zu klappen. Noppenschaumstoff der Name.


    Warum ist also noch nie jemand auf die Idee gekommen einen leichten Schaum zu entwickeln der Schalldämmeigenschaften hat? Bitte kommt jetzt keiner mit dem Kommentar Bauschaum :D


    Als Laie im Bereich Schalldämmung/Korrosionsschutz kommt mir das, verbunden mit Konservierung, als das Allheilmittel schlechthin vor wenn man Geräusche reduzieren will.


    Das soll sozusagen eine Fachdiskussion darum werden was möglich ist und was nicht und warum .

  • Zu dem Thema hintere Radhausschalen kann ich nur sagen, bringt wirklich viel!


    habe sie selbst etwas mit Alubutyl und Noppenschaumstoff gedämmt.


    Hier mal Fotos vom Dämmen:





    Türen und Kofferraumboden bringen meiner Meinung nach auch was :thumbup:

  • Es gibt im Amiforum irgendwo einen Thread wo einer das Innengeräuschniveau um mehr als 8dB reduzieren konnte. 8|


    Hat nur gut 50kg Dämmmaterial und ein paar Tage basteln gebraucht. ;)


    Ja, manchmal könnte mir der Wagen auch leiser sein, aber immer wenn ich vom Tanken komme, und die knapp 50l/kg Mehrgewicht rumschleppen muss weiss ich wieder weshalb ich das Thema wohl NIE angehen werde. :thumbsup:

  • Bitte nie nie niemals offenen Schaumstoff in Bereich kleben die feucht werden oder schwitzen. Das Wwasser sammelt sich darin und gammelt dann


    Zu deiner Frage Basti. Die Dcike vom Schaumstoff ist entscheidend für die Dämpfung. Darum erst dämmen, dann dämpfen

  • Habe auch schon gelesen das manch einer den schaumstoff vorher Vakuumverschweißt bevor er ihn rein stopft. Etwas komisch finde ich dann aber das schaumstoff überhaupt als Material zur dämmung angeboten wird.


    Das Schimmelargument macht Sinn wobei man ja beim noppenschaumstoff annehmen sollte das dieser auch "Belüftet" wird wenn er an die Fahrzeugwände geklebt wird.


    Bitumen usw. Wird ja gern von den Soundfanatikern verwendet, meines Wissens um Schallvolumen zu erhalten aber Geräusche von außen zu reduzieren.
    Spielt ja für mich keine Rolle, das ist alles ungenutzter Platz den keiner braucht.


    Warum wird also der schaumstoff Angeboten wenn er tendenziell schimmelt? Das ist ja bisschen widersprüchlich. An welchen Stellen kann man den denn verwenden?

  • Lieber Basti ... ich weiss auch nicht, warum an der Tanke soviele Sorten Sprit angeboten werden ... ich Tanke doch nur Super+


    Den Schaumstoff kannst du im Innenraum des Wagen nutzen (zwischen Dach und Dachhimmel, unter der Heckablage, zwischen Dampfsperre und Türpappe ... )


    Geschlossenporiger Schaumstoff ist hier das Zauberwort. Und man selektiert seine Materialien nach dem Einsatzort - Schaumstoff ja, aber nur den für feuchte Gebiete ;)


    Bitumen wird kaum einer noch verwenden -> Butyl ist hier das Zauberwort


    Schallvolumen erhalten -> das ist eher der Bereich Dämmwolle im geschlossenen Gehäuse nutzen (was 10-20% "mehr Volumen" bringen kann). Diese wirkt dann so, als wenn das Volumen größer ist.

  • psyke: das war ein Schreibfehler meinerseits und ist korrigiert ;)


    Labskaus: mit ein paar deiner Ausführungen kann man zwar wieder mal nichts anfangen (Stichwort tanken), aber Lob wo welches hingehört: dismal sind ja auch richtig brauchbare Informationen bei!


    So könnte man die Suche einschränken; durch den wirklich massiven Freiraum der hinter den Verkleidungen zur Verfügung steht frage ich mich ob man mit geschlossenporigem Schaumstoff arbeiten könnte ohne das etwas zu leben anfängt und ob das bessere Resultate erzielen würde als mit Butyl.


    Die Vorteile des Schaumes sehe ich beim Gewicht, tendenziell würde ich eine erhöhte Schalldämmfähigkeit annehmen.
    Weiterer Vorteil der in gleichem Maße Nachteil darstellt ist die Wärmedämmung. Toll das die schönen Wärmebrücken hier was gegen Temperaturunterschiede innen/außen tun, leider kann sich so schneller Kondensat bilden und das ist suboptimal.


    Mal sehen was weitere Recherche hier zutage fördert.
    Eventuell lässt sich hier auch beim Bootsbau abschauen, dort kommt viel mehr Wasser zusammen.

  • So könnte man die Suche einschränken; durch den wirklich massiven Freiraum der hinter den Verkleidungen zur Verfügung steht frage ich mich ob man mit geschlossenporigem Schaumstoff arbeiten könnte ohne das etwas zu leben anfängt und ob das bessere Resultate erzielen würde als mit Butyl.


    Um einen berühmten Mann zu zitieren ... versuch macht klug


    Also, zwei Bleche organisieren und das eine mit Schaumstoff und das andere mit Butyl bearbeiten.


    Ansonsten frage ich mich, ob du meine Antworten liest oder einfach nur Tasten drückst und dabei glück hast. Der Sinn und Zweck von geschlossenporigen Schaumstoff ist, die Dämpfung von einem Schaumstoff zu haben ohne das sich der Schaumstoff mit Wasser vollsaugen kann (ist geschlossen porig, d.h. kleine geshlossene Blasen im Schaumstoff -> Minimierung der Wassereinlagerung. Im Gegensatz zum offenporigen Schaumstoff, der in seiner Dampfung etwas besser ist, aber sich mit Wasser vollsaugt wie Mutties Spülschwamm).


    Wenn du den Vergleich mit den Blechen durchhast kannst du ja deine Resultate posten. Oder du machst es wie immer ... noch einen Thread zu den ähnlichen Thema eröffnen, einen ähnlichen Blödsinn schreiben, wieder ähnliche Hinweise bekommen und wie immer vergessen / ignorieren / neuen Thread eröffnen.

  • Ich sehe eine Antwort, wie üblich kannst du leider wieder kein normales Niveau erreichen. Du warst doch gerade etwas auf dem weg der Besserung. Jetzt fällst du wieder zurück in alte Muster. Bitte tu das nicht, auch du kannst es schaffen.
    Bitte halte dich doch einfach mit jeglichen persönlich angreifenden und dummen Aussagen zurück, die braucht hier keiner.


    Btw: eine erste recherche ob jemand schon einmal so etwas gemacht hat ergab das beispielsweise Audi und BMW so einen Schaum in älteren Modellen ab Werk eingebracht haben. Eine Quelle schrieb etwas davon das die Innenwände zusätzlich gewachst waren.
    Das Wachs halte ich in seiner Notwendigkeit mal für fraglich aber das ist genau die Art Information nach der ich gesucht habe; es wurde schon einmal praktiziert. Mal sehen was sich zum Thema noch finden lässt.

  • Ja, das stimmt, dass kenne ich auch noch. Aber warum haben die das wohl eingestellt?
    Preis kann es nicht gewesen sein, weil was die jetzt einbauen ist nicht billiger (eher teuerer). Es war bestimmt zu effektiv. Die alten Auto waren einfach viel zu leise im Innenraum

  • Interessant, etwas umständlich, etwas zuviel und ich glaube definitiv nicht was basti will und sucht.


    Mal eben über 35kg nur an Dämmung und Dämpfung (in Summe schätze ich mal dass es knapp 50kg insgesamt sind)- hui


    Schön ist dass die Bilder einige von den schlimmen Stellen im Wagen zeigen.

  • Hat nur gut 50kg Dämmmaterial und ein paar Tage basteln gebraucht. ;)


    hmm mir persönlich wären das 50kg zu viel... gerade das geringe Gewicht des GT ist das was den Spaßfaktor ausmacht, daher vermeide ich alles was das Auto schwerer macht.
    Okay bei Basti ist es vielleicht eine andere Kiste, da er regelmässig sehr weit Strecken zurück legt.

    GT86 Aeronaut, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara, Navi, Eibach, JBL, Rückfahrsensoren, Valenti CR/CR, Valenti Rückfahrlicht, pearlwhite OZ Crono 215 35 19, Miltek ab Kat, TRD Sound Changer, K&N, 86er Ghost Shadow Lights, 86er Edelstahl Einstiegsleisten, P3 Cars Vent Gauge
    Toyota Supra Anything else is just transportation...

  • Aber warum dann noch mal so lose im Raum?


    So funktioniert das Material leider nicht. Ich vermutet du hast den Wagen leergeräumt? Oder hast du sonst das Panel davor? Falls Du das Panel wieder einsetzt, dann lieber auf das Panel kleben und drüber noch eine Schicht Schaumstoff. Das sieht dann so aus:
    IMG_0443. Das Butyl verhindert das Schwingen der Panele und der Schaumstoff dämpft die Bewegung der Luft etwas ein.


    Das Butyl soll eine Oberfläche beschweren und und versteifen. Das Funktioniert aber nur wenn es aufgeklebt ist. So Wie du dass da in den Raum geklebt hast bringt es dir nur was, wenn du von Innen auch eine Schicht gegen geklebt hast und das ganze dann Richtung Halbkugel in Form bringst. Andern falls wirkt es wie eine träge Membrane die im schlimmsten Fall eine Resonanz trifft und sich auber noch verstärkt.

  • Das sehe ich aber auch zum ersten Mal so.


    Kenne das Butyl auch nur auf der Karosserie aufgeklebt, in die Plastikverkleidungen habe ich bisher auch nur eingeklebten Filz o.ä. gesehen. Habe mich aber auch bisher nie wirklich damit beschäftigt.

    [color=#666666]Hachiroku / grey / 6MT / PDC / Mittelarmlehne / TRD Door Stabilizer / HKS Intake Duct / Budde Ansaugschlauch / Budde Schwungscheibe / Sachs Performance Kupplung / JDL UEL Header / Budde Overpipe / JDL Ultraquiet Frontpipe / HJS Kat / Dezod Motorsports Dual Catback / Powerflex Getriebe- und Differentialbuchsen / Perrin Rear Shifter Bushing / SuperPro Rear Cross-Member Inserts und Querlenker / Cusco Domstrebe / TRD Member Braces / Drift Knob / Pedalerie Mod / Weathertech

  • Was bei der Fahrertür auch nicht unbedingt nötig ist. Hier kann man acuh mit genügend Schaumstoff die Panele auf "Spannung" bringen, dass die nicht mitschwingt. Die Panele hinten ist aber nur Aussen befestigt und hat in der mitte keinen Fixpunkt, d.h. die schwingt frei wie die Außenbleche auch. Somit macht Butyl zum dämmen Sinn. Die panele schwingt träger mit, d.h. der Frequenz wird tiefer und beötigt emhr Energie zum Anregen

  • Mit diesem Wissen über die Befestigungspunkte macht das natürlich Sinn. Müsste man eben vorher/nachher schauen, ob diese Paneele überhaupt wirklich Geräusche hervorgerufen hat.

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  • Kannst du locker testen ... mit dem Finger gegenklopfen ... klingt es nicht wie ein Stein, schwingt es mit und produziert irgendwas. Das kann dir dann in die Karten spielen (weil es irgendeine andere Störung löscht) oder nicht (weil es eine Störung verstärkt oder selber stört).


    Darum macht man möglichst viel im Auto akustisch tot, weil man sich dann darüber keine Sorgen macht ... oder man investiert Stunden mit einem Schwingungssensor und versucht alles aufeinander abzustimmen (hab ich auch schon mal gesehen ... irre!)

  • tommi: cooler link :thumbsup:
    Ist jetzt etwas Overkill für das was ich erreichen möchte aber da stecken verdammt nützliche Ideen und Materialbezeichnungen drin mit denen ich mich auf jeden Fall noch mal näher befassen werde.
    Mein Fokus wird vor allen Dingen auf Kofferraum, Radhausschalen und sekundär den Seitenteilen der Rückbank liegen, dann mal weiter schauen.


    Falke: Hast Recht, das Problem ist das die AGA mich auf meinen 4-5 Stunden Pendelfahrten zu sehr nervt. Dazu gern andermal mehr ;)