Ops, scheinbar wurde VW beim Schummeln erwischt


  • Klar ist es billiger, aber es bleibt Täuschung...
    Die Alternative wäre erstmal Benziner zu verkaufen... oder das teurere Filtersystem einzusetzen das in größeren PKW und LKW zum Einsatz kommt.


    Und was genau ist an den Zielen überzogen? Anscheinend schaffen es fast alle Hersteller, nur VW nicht. BMW hat es mit dem X5 auch geschafft... So überzogen können die Ziele nicht sein wenn sogar SUVs die Vorgaben schaffen.
    http://www.sueddeutsche.de/aut…der-abgas-trick-1.2657688

  • Das ganze ist doch reine Gewinnoptimierung.


    Automobilhersteller sparen jeden möglichen Cent um ihre Gewinne zu maximieren.
    Und wenn man mittels Software die Abgasvorschriften, an deren Erstellung man sogar selbst beteiligt ist, einhalten kann, wieso sollte man da Unsummen pro Fahrzeug in Speicherkats oder Harstoffsysteme investieren?

  • Tja und wegen ein paar Cent, setzte ich die ganze Zukunft der Firma oder sogar den Ruf eines Landes aufs Spiel.
    Die Aktionäre sollen mal ganz ruhig sein, deren Druck war auch dabei.


    Ich kann immer noch nur mit dem Kopf schütteln. Ich hoffe, die Politik lernt auch ne Kleinigkeit, denn untätig waren und sind sie noch immer, siehe Testzyklus, der NeuE, der demnächst gelten soll ist auch nen Witz, das weiß auch jeder.

  • Klar ist es billiger, aber es bleibt Täuschung...


    Um die Moral geht es ja gar nicht, sondern nur um nackte zahlen. Die Vorstände sind mitlerweile so verblendet, dass ihnen das Vertrauen der Kunden völlig schnurz ist, solange die Zahlen stimmen.
    Die würden auch zustimmen den Leuten Schrott zu verkaufen, solange diese bezahlen und am Ende genug Gewinn rauskommt.
    Apple ist hier zur Zeit ein super Beispiel.


    Softwarefehler, Hardwarefehler, aber die Leute kaufen trotzdem. Also weicht man vom einstigen Credo ab, die Geräte müssten perfekt sein.


    Und was genau ist an den Zielen überzogen? Anscheinend schaffen es fast alle Hersteller, nur VW nicht. BMW hat es mit dem X5 auch geschafft... So überzogen können die Ziele nicht sein wenn sogar SUVs die Vorgaben schaffen.
    http://www.sueddeutsche.de/auto/schadsto…trick-1.2657688


    Kein Auto schafft in der Realität die Werte, die es auf dem Prüfstand schafft.
    http://www.porsche.com/germany…yenne/cayenne-s-e-hybrid/


    Die Chantal-S Hybrid verbraucht 3,4l laut Prüfstand.


    Wie soll ein Hersteller es schaffen, so ein Auto im wirklichen Betrieb auf 130g CO2 zu bringen?
    Unmöglich.


    Also so ein Auto gar nicht erst bauen.
    Die Leute wollen aber solche Autos (ist ja auch jedem selbst überlassen, was er gut findet).
    Wie soll ein Hersteller gleichzeitig den Kundenwunsch erfüllen und derartige Grenzwerte einhalten?


    Bei uns ist das mit der CO2-abhängigen KFZ-Steuer relativ sinnvoll gelöst.


    Aber mit dem schrittweisem Absenken des völlig unrealistischen Grenzwertes wird eben so ein Getrickse provoziert.
    Ich hab ja nichts gegen Umweltziele, aber sie müssen auch realistisch sein.


    Gut klar, wir können ja auch alle in Kleinwagen mit 68PS rumfahren und uns darüber freuen, dass wir den Grenzwert einhalten, während wir an den Kohlekraftwerken vorbeifahren.
    Oder uns über unseren Hybrid freuen, für dessen (Akku-)Herstellung ganze Landstriche von dieselverbrennenden Maschinen (für die keine Grenzwerte gelten) verwüstet werden.


    Und anstatt einer 50W Birne nehmen wir jetzt zwei 25W Birnen, die hochgiftige Metalle enthalten, die dich langsam innerlich zerfressen, wenn du sie einatmest.
    Hauptsache die Durchschnittswattzahl pro Birne sinkt.


    Was ich damit sagen will: das Ziel ist edel, aber die Ausführung unmöglich und so werden Umwege gefunden, die schlechter sind, als das ursprüngliche Problem.


    Das mit dem Verbrauch eines Autos ist ein selbstregulierender Markt.
    Wenn Hersteller A 30% weniger verbraucht als B, dann muss B nachlegen, weil ihm sonst die Kunden weglaufen.
    Gesetzliche Rahmen sind dabei ne gute Idee, aber sie müssen auch realistisch sein und realitätsnah gemessen werden.


    Was nützt die Absenkung des Grenzwertes, wenn sie im Grunde nur dazu führt, dass bei den Messungen noch mehr beschissen wird.
    Technologien zu entwickeln kostet Zeit und Geld.


    Ich kann es gar nicht glauben, dass ich hier FÜR VW argumentiere, aber logisch und nüchtern betrachtet ist dieser Beschiss nur eine Folge von übertrieben harten Gesetzen.


    Das Traurige ist, dass es wieder viel Geld kosten wird und letztendlich zu Optimierungen in der VAG (Entlassungen von normalen Mitarbeitern) führen wird.


    Entschuldigt den unstrukturierten Post.


    Noch was zum Thema: Dobrindt macht sich mit seinem Untersuchungsausschuss mal wieder komplett lächerlich.
    Angeblich hat mal wieder keiner was gewusst, obwohl seit Jahren in den Medien ganz normal darüber berichtet wird, dass die Steuersoftware auf dem Prüfstand die Leistung drosselt.


    Hoffentlich hat er sich diesmal mit der falschen Lobby angelegt.

  • VW hat beschissen. Machen andere auch? Bestimmt. Mindert aber nicht die Schuld des Erwischten! Strafe verdient. Dresche verdient. VAG hat's doch... ;)


    Eigentlich müssten wir gleich mal eine Woche feiern - somit bleibt Toyota garantiert Weltmarktführer in der Automobilindustrie.


    In Amerika werden die Aussagen der Hersteller in der Werbung halt etwas genauer genommen.


    Die Amis haben ja auch ein tolles System: Umso größer der Wagen, umso mehr darf er auch verbrauchen. Ist doch logisch, oder? :D Darum darf ein Hummer auch 50L saufen, ein Q7 aber nicht :D

  • Tja und wegen ein paar Cent, setzte ich die ganze Zukunft der Firma oder sogar den Ruf eines Landes aufs Spiel.
    Die Aktionäre sollen mal ganz ruhig sein, deren Druck war auch dabei.


    Ich kann immer noch nur mit dem Kopf schütteln. Ich hoffe, die Politik lernt auch ne Kleinigkeit, denn untätig waren und sind sie noch immer, siehe Testzyklus, der NeuE, der demnächst gelten soll ist auch nen Witz, das weiß auch jeder.


    Du hast das auch nicht verstanden!


    Nicht böse gemeint du nichts gegen dich, du bist einfach zu moralisch!
    Es geht im Geld. Zahlen! Sonst nichts. Von Vertrauen bekommt man keine Rendite.


    Der "neue" Teskzyklus ist ja im Prinzip der alte mit veränderten Parametern.


    Kernproblem ist der unrealistische Grenzwert.
    Deswegen muss der Zyklus auch genauso scheiße sein, wie der vorherige.


    Nähme man einen vernünftigen Zyklus, würde das zu viel höheren Schadstoffangaben führen.
    Dann könnte kein Hersteller mehr den Grenzwert einhalten.
    Resultat: Strafzahlungen und damit teurere Autos für die Kunden.


    Damit hätte keiner etwas gewonnen.
    Die Autos würde im realen Betrieb nicht weniger verbrauchen, die Hersteller würden nicht mehr verdienen, nur der Staat hätte mehr Einnahmen (bzw. die EU, wohin auch immer die Strafzahlungen gehen).
    Aber der Verlierer wäre der Endverbraucher.


    Abgesehen davon wäre dann die Welt etwas weniger lustig. Ich muss immer lachen, wenn ich Verbrauchsangaben lese.


    VW hat beschissen. Machen andere auch? Bestimmt. Mindert aber nicht die Schuld des Erwischten! Strafe verdient. Dresche verdient. VAG hat's doch... ;)


    Eigentlich müssten wir gleich mal eine Woche feiern - somit bleibt Toyota garantiert Weltmarktführer in der Automobilindustrie.



    Die Amis haben ja auch ein tolles System: Umso größer der Wagen, umso mehr darf er auch verbrauchen. Ist doch logisch, oder? :D Darum darf ein Hummer auch 50L saufen, ein Q7 aber nicht :D


    Ist auch alles richtig so.
    Die Steuer zahlt man ja mit dem Sprit.


    In den USA braucht man größere Autos. Ich hab das auch nicht verstanden, erst als ich dort war.
    Aber da verbraucht ein Q7, der mit 90km/h über die hügellose Interstate tuckelt auch weniger, als hier ein Golf, der mit 160 über ne Berg-und-Tal-Autobahn fährt.

  • Bei uns ist das mit der CO2-abhängigen KFZ-Steuer relativ sinnvoll gelöst.


    An dieser Stelle möchte ich mich mal einhaken.
    Nein, die CO2-abhängige Steuer ist bei uns absolut beschissen gelöst. Wir als fahrer eines Toyobaru müssten das wissen. Diese vollkommen unnötige Steuer wird nach vollkommen unrealistischen Verbräuchen aus unrealistischen Testzyklen errechnet und festgelegt. Will der Gesetzgeber die CO2-Emission besteuern, muss er diese Steuer direkt auf den Kraftstoff legen. Was nutzt es, die CO2-Emission mit einer jahresverbrauchsunabhängigen Pauschalsteuer zu belegen? Richtig, nichts!
    Wir (und Spritmonitor) wissen, dass unser 200 PS Saugmotor im täglichen Betrieb keinesfalls mehr CO2 emittiert als z.B. ein Golf GTI und alle vergleichbaren Typen. Mit welcher Berechtigung wird einem prüfstandslaufoptimierten Automobil ein unberechtigter Steuervorteil eingeräumt? Mit welchem Recht zahlt ein Drittwagenfahrer für das 3000 Jahreskilometer Auto die gleiche oder höhere CO2-Steuer wie der 50.000 km Vertreterkombi?


    Sorry, es bescheißt nicht nur die Industrie, es bescheißt auch die Legislative bei der Gesetzgebung und es bescheißen die Steuerpflichtigen bei der Steuererklärung. Im letzten Fall kann man das oft auch als Notwehr betrachten.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • ..als Notwehr betrachten.


    ..schön ausgedrückt.


    edit: Gerade aufgeschnappt.."..Winterkorn zurückgetreten..Bla, Bla..wenn Werte nicht eingehalten werden, dann sollte die Regierung über Fahrverbote nachdenken..Bla.."


    ..man stelle sich vor..die "verdammten" VAG-Dieselmöhren wären von den Strassen verschwunden 8o

  • VW hat beschissen. Machen andere auch? Bestimmt. Mindert aber nicht die Schuld des Erwischten! Strafe verdient. Dresche verdient. VAG hat's doch... ;)


    Eigentlich müssten wir gleich mal eine Woche feiern - somit bleibt Toyota garantiert Weltmarktführer in der Automobilindustrie.


    Du wohnst also in Niedersachsen, das Land ist Großaktionär bei VW und der Wert des riesigen niedersächsischen Aktienpaketes ist in der vergangenen Woche ordentlich gerupft worden. Wie der Kurs sich weiterentwickelt, wenn die monetären Konsequenzen des Skandals sichtbar werden, ist noch ungewiss. Warum Du als direkt betroffener Niedersachse zum Feiern aufrufst, ist mir nicht klar, Toyota jedenfalls wird die Landesstraßen in Niedersachsen nicht bezahlen.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • fahrverbote? witzig. Dann kaufen die eben bei BMW und Mercedes. Die machen das gleiche, nur unbekannt.


    Wäre nicht überraschend wenn jetzt die große Fehlersuche auch bei anderen Herstellern losgeht. Wenn die amis einmal klagen können dann nutzen sie die Chance.


    Irgendwo habe ich mal gelesen, umweltfreundliche Motoren verkaufen sich nicht gut. Ist ja auch klar, wer möchte mit einem so leistungsschwachen Motor herumgurken?
    Irgendwann fahren wir alle Oldtimer, nach Möglichkeit Toyobaru :thumbsup:



    Edith: Das ist doch die gleiche Augenwischerei wie der aufpreis den man bei der Bahn für Fahrt mit Ökostrom zahlt...


  • Sehe ich ebenfalls so. Das ist meiner Ansicht nach ein ähnliches Thema wie die Plagiatsaffäre. Jemand wurde -durch Zufall- erwischt und vermutlich auch rechtens dafür belangt. Einmal war es Herr von und zu Guttenberg, in diesem Fall war es eben VW. Jetzt beginnt eine riesige Hexenjagd, ich bin mir sicher dass hier nicht nur mehr VW als Einzeltäter den Kopf hinhalten werden muss. Ob auch nur ansatzweise jemand von der ganzen Sache profitieren wird, sei dahingestellt.

  • Du wohnst also in Niedersachsen, das Land ist Großaktionär bei VW und der Wert des riesigen niedersächsischen Aktienpaketes ist in der vergangenen Woche ordentlich gerupft worden. Wie der Kurs sich weiterentwickelt, wenn die monetären Konsequenzen des Skandals sichtbar werden, ist noch ungewiss. Warum Du als direkt betroffener Niedersachse zum Feiern aufrufst, ist mir nicht klar, Toyota jedenfalls wird die Landesstraßen in Niedersachsen nicht bezahlen.


    Verstehen sie Spaß?! Scheinbar nicht :whistling:


    Aber davon mal ab, so als "direkt betroffener" Niedersachse... VW ist hier mit Abstand der größte Arbeitgeber, und ja, VW zahlt wundervolle Löhne und jede freie Stelle wird von einer Horde Bewerber belagert. Warum verdient ein einfacher Bandarbeiter bei VW so viel mehr als höher qualifizierte Arbeitnehmer außerhalb der VW-Welt? Woher kommt die ganze Kohle? VW ist kein Familienunternehmen, sondern ein gesichtsloser Konzern, dessen Ausrichtung exakt ein Ziel hat: Maximaler Profit. Das ist nicht schlimmer als bei den meisten anderen, aber auch nicht besser. Gewinn macht man in diesem System, in dem man andere bescheißt - würde man immer nur den Gegenwert für die geleistete Arbeit oder Ware erhalten, würden einzelne nicht überdurchschnittlich reich werden - dafür müssten sie schon unfassbar einzigartige Fertigkeiten haben, de niemand anders leisten kann. Und VW sind nicht die einzigen, die Autos bauen können. Und die Autos sind nicht die besten, die schnellsten, geschweige denn die günstigsten. Trotzdem gibt's keine Geldsorgen, Herr Winterkorn hat im Jahr fast 16.000.000 € verdient! Da gibt's von mir kein Mitleid für's selbstverschuldete auf die Schnauze fallen. Für einen Konzern wie VAG sind das sowieso immer noch Peanuts. Ist der Laden jetzt nur noch 50 Mrd € wert, furchtbare Sache... mir kommen die Tränen!


    Das Land Niedersachsen ist zwar Großaktionär - trotzdem halten die das sicherlich genauso wie alle anderen und werden ihre Anteile jetzt wohl kaum verscheuern. Aktien sind virtuell, sie werden erst zu Kohle, wenn man sie verkauft. Vorher sind es nur Zahlen und der Schaden rein virtuell. Kauft jetzt sowieso jeder wie blöde VAG-Aktien, wohin wird das wühl führen? ;)


  • Du wohnst also in Niedersachsen, das Land ist Großaktionär bei VW und der Wert des riesigen niedersächsischen Aktienpaketes ist in der vergangenen Woche ordentlich gerupft worden. Wie der Kurs sich weiterentwickelt, wenn die monetären Konsequenzen des Skandals sichtbar werden, ist noch ungewiss. Warum Du als direkt betroffener Niedersachse zum Feiern aufrufst, ist mir nicht klar, Toyota jedenfalls wird die Landesstraßen in Niedersachsen nicht bezahlen.



    Ja genau....VW zahlt Steuern...wie naiv bist du eigentlich?


    http://www.spiegel.de/wirtscha…-in-belgien-a-900415.html

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • .wie naiv bist du eigentlich?


    Meine Naivität hält sich in engen Grenzen!
    Selbst wenn es so wäre, dass der VW Konzern absolut keine direkten Steuern in D abführen würde, so bleibt für Niedersachsen noch die Dividende auf das Aktienpaket und darüber hinaus die indirekt über die Gehälter der Angestellten abgeführten Einkommensteuern. Bei angenommenen 70.000 Mitarbeitern in Niedersachsen und niedrig geschätzten Durchschnittsjahresgehältern von 45.000 € bleiben bei einem Steuersatz von 20% pro Jahr schlanke 630.000.000 € Einkommensteuer für die Finanzämter übrig. Etwa die doppelte Summe fließt in die Sozialversicherungssysteme.
    Auch wenn ich von patx dafür als Spassbremse gescholten werde, wäre mir nicht zum feiern zumute, wenn in D ein solches Industrieschwergewicht in echte Schwierigkeiten käme. Ich halte es durchaus für möglich, dass sämtlichen betroffenen Fahrzeugen die durch ergaunerte Abgasdaten zu Unrecht erteilte Betriebserlaubnis entzogen wird. Selbst wenn das seitens der (unfähigen) Regierung nicht angestrebt wird, könnte es sein, dass ein Anwalt sowas vor höchsten Gerichten durchsetzt.
    Das sichere Ergebnis davon wäre eine Flut von Schadenersatzklagen. In USA sitzen sicher schon findige Anwaltskanzleien an Schadenersatzklagen, deren Entschädigungssummen die hier gewohnten drastisch übersteigen.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Du hast ja auch irgendwie recht und natürlich feiere ich sowas nicht - so nötig habe ich das nicht, also das Feiern :D


    Aber VW ist ein Weltkonzern, mit entsprechendem Risiko. Die verschenken ihre Karren auch nicht und wenn sie dann noch bescheißen, müssen sie auch mal dafür zahlen. Das ist einfach so. Häme hin oder her. Irgendwas ist immer... davon wird die Welt nicht untergehen. Heute Abend wird die NASA sowieso das Ultimatum der Marsianer verkünden und dann interessiert sich kein Mensch mehr für VW, so gar kein Mensch ;)

  • Ach das ist der, der sich beklagt, dass bei den Skandalen der Deutschen Bank nicht annähernd so viele aufgeschrien hätten. Nun ja, darauf fällt mir erstmal ein, wie viele Bürger kaufen schon Produkte der Deutschen Bank? Da trifft das Thema VW doch weitaus dichter am persönlichen Kokon. Was die Leute nicht persönlich betrifft, interessiert sie nur peripher, bestenfalls ;)

  • Hab mal folgende ältere Artikel rausgesucht,


    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/umweltschutz102.html


    http://www.autobild.de/artikel/euro-5-norm-775691.html


    Dort ist die rede das die Hersteller ab 2012 das entspricht ja dem Baujahr von unserem Fahrzeug, maximal 120 gramm pro km Co2 ausstoßen dürfen. Dann gibt es jedoch auch eine Sonderregelung das nur ein bestimmter Prozentsatz der Flotte dies erfüllen muss. Nun auf der Homepage von Toyota steht beim GT86 ein Ausstoß von 180 gramm pro km Co2.


    Das würde wenn ich es richtig deute ja heißen das der GT86 einer dieser Ausnahmen in der Flotte darstellt und eig selbst im Serienzustand die Euro 5 Norm zumindest bei Co2 nicht einhält, geschweige denn mit anderer Auspuffanlage. Ich gebe zu das mich das grad ziemlich verwirrt aber es scheinen wirklich alle Hersteller zu täuschen ich frage mich nur, wie man solche grenzwerte einhalten soll. Das ist mit normalen Verbrennungsmotoren doch kaum oder gar nicht möglich wenn man bisschen Leistung haben will. Die Politiker scheinen wirklich fernab jeder Realität zu wohnen.


    LG GTDream

    Aero Paket, Eibach pro kit, Doorlights, Osram LED Ambient, Bastuck Anlage, leichteres Pulley, HKS Kompressor


    Emotion ist nur durch noch mehr Emotion zu ersetzen 8)

  • Ich denke du hast dir die Antwort gleich selbst gegeben. Der Verbrennungsmotor geht seinem Ende zu. Gäbe es nicht ein chronisches Energiespeicherproblem, wäre Elektroantrieb das einzig sinnvolle. Aber fossile Flüssigbrennstoffe in Behälter abzufüllen ist eben einfacher als einen platzsparenden effektiven Energiespeicher mit hoher Kapazität zu schaffen.



  • 120g bezieht sich auf den Flottenverbrauch und zwar pro verkauftem Auto.
    Stößt ein Auto mehr aus, muss ein anderes weniger Ausstoßen.


    Angenommen ein Aygo stößt nur 90g aus, können 2 Aygos einen GT86 kompensieren.


    Hybrid und Elektro zählen 1,x fach.


    Kommt der Hersteller im Flottenverbrauch übe 120g, zahlt er Strafsteuer.