Was nervt euch im Straßenverkehr?

  • Ich find dieses "Zurechtweisen" nicht so wirklich gut - auch wenn Du, Wäller, es in meinen Augen recht vorbildlich gemacht hast. Mich hat mal einer (Motorradfahrer), der mich zurechtgewiesen hat, zuerst überholt, dann ausgebremst und mich in der Kurve (zu) einer Autobahnauffahrt zum anhalten gezwungen. Und seine rechtliche Würdigung war auch nicht ganz richtig. (Anmerkung: ich hab nen Zebrastreifen übersehen, hab auch übersehen, dass dort eine junge Dame wartete - und bin dann im weiten Bogen an dem immer langsamer werdenden Motorradfahrer vorbei - und er hielt mein Verhalten für "führerscheinentzugwürdig".) Damals, vor wohl ca. 17 Jahren, war ich beschwichtigend, heutzutage hätte ich vorgeschlagen, die Polizei hinzuzuziehen, damit ich meine gerechte Strafe krieg - und er seine wegen einer Nötigung. Aber bei Dir wars ja wirklich ganz anders (ehrlich gemeint, kein Sarkasmus).



    Ich finds auch problematisch, weil man halt nie weiß, in welcher Situation bzw. Laune man das Gegenüber erwischt, und man kennt die Umstände, die zur "Tat" geführt haben, nicht wirklich (bei mir kam neben der Tatsache, dass ich mich auf den abbremsenden Motorradfahrer konzentriert hab, auch Ortsunkenntnis und ein paar Bäume, die ein paar Schilder verdeckten, dazu). A propos Laune: wenn ich in der richtigen Stimmung gewesen wäre, hätte ich Dir erzählt, dass ich überhaupt nicht drauf stehe, kleine Kinder zu überfahren, weil man die Überreste so schwer aus der Front und vor allem vom Unterboden des Fahrzeugs wieder rauskriegt. Und unter Umständen bohren sich noch Knochensplitter in die Schläuche usw. .
    (Ich hab ein Faible für tiefschwarzen und politisch inkorrekten Humor.)

  • A propos Laune: wenn ich in der richtigen Stimmung gewesen wäre, hätte ich Dir erzählt, dass ich überhaupt nicht drauf stehe, kleine Kinder zu überfahren, weil man die Überreste so schwer aus der Front und vor allem vom Unterboden des Fahrzeugs wieder rauskriegt. Und unter Umständen bohren sich noch Knochensplitter in die Schläuche usw. .
    (Ich hab ein Faible für tiefschwarzen und politisch inkorrekten Humor.)


    Also ich bin alles andere als ein vorbildlicher Fahrer, aber auf meinem Arbeitsweg liegt auch ein Schulweg. Selbst wenn ich vor dem Ort die Reifen quietschen lasse und am Limit um die Kurve ziehe (es sind dort 100 erlaubt, aber bestenfalls mit einem F1 möglich), wenn es in den Ort geht ist 30 angesagt. Ich hole mir auch bereitwillig regelmäßig eine Standpauke ab weil ich mich nicht an 10kmh auf unserem Firmenglände halten mag weil es einfach sinnlos ist. Aber bei Kindern hört es definitiv auf. Da ist auch eine Neigung zu schwarzen Humor keine Ausrede mehr, ganz einfach weil daran nichts lustig ist! :thumbdown:


    Allgemeine sehe ich es so:


    Wenn ich 2x meinen Bremsweg die Straße vollständig einsehen kann und keiner da ist bzw sich tendenziell entfernt, mich eindeutig wahrgenommen hat oder ähnliches fahre ich furchaus auch schneller als zulässig. Aber etwas kann man die Kugel auf den Schultern schon vorher einschalten anstatt blind Gas zu geben.

  • Wie war das mit dem Sinn für Humor und dem Essen? Ach ja, der eine hats, der andere nicht.


    Wir hatten in der jüngeren Vergangenheit viele Diskussionen über Humor, Satire usw. . Also bezüglich "wie weit darf Humor / Satire gehen?". (An dieser Stelle erinnere ich an die religiösen Karikaturen.) Ich sehe diese Entscheidung, wie weit Humor gehen darf, als eine Höchstpersönliche an. Ähnlich wie im Bezug auf Politik, Glaube usw. . Und akzeptiere insofern natürlich auch Deine Einstellung, TRS.


    Es gibt schon Gründe, warum ich kein Comedian geworden bin. Wahrscheinlich wäre ich dann inzwischen verhungert; s.o.. Mit Sicherheit hätte ich keinen GT. Nur nochmal zur Klarstellung: an Schulen, Kindergärten, Spielplätzen usw. fahre auch ich vorschriftsmäßig bis "ein wenig langsamer als erlaubt", weil ich im Allgemeinen nicht scharf drauf bin, jemand umzubringen - unabhängig davon, ob Kind, ob Erwachsener, ob mit bedingtem Vorsatz (wie bei dem Fall in Berlin), fahrlässig - oder ohne irgendein Fehlverhalten. Und das nicht nur, weil dann meine Karriere mit ziemlicher Sicherheit von jetzt auf gleich vorbei ist bzw. ich keine Chance habe, in meiner Branche je wieder tätig zu werden.

  • Kann mich dan den Vorrednern nur anschliessen. Vielleicht ist es eine Besonderheit von "unserem" Typ Autofahrer, der genau weiss, dass er mal auf einer einsamen Landstrasse oder beim nächsten Trackday bis an die Grenze gehen kann, aber innerorts / vor Schulen etc mehr als vorschriftsgemäss fährt. Eine Bekannte hat mich letztens komplett entgeistert angeguckt, als ich sagte, dass ich keinen einzigen Punkt habe oder je hatte. Ja, da war sicher auch ein Quentchen Glück mit im Spiel, gerade in den ersten Jahren, aber nun fährt man in Geschwindigkeitszonen, in Städten oder Baustellen einfach gelassener mit der erlaubten Geschwindigkeit.

  • Vielleicht ist es eine Besonderheit von "unserem" Typ Autofahrer


    Auch wenn ich mich Deinem Beitrag anschließen kann, muss ich dennoch an dieser Stelle intervenieren. Wer ist "unser Typ Autofahrer"? Hier ist es doch wie im richtigen Leben, es gibt solche und solche. Allgemein glaube ich aber auch beobachten zu können, dass die Fahrer, die kompromissbeladen echte Sportwagen fahren, sich von der Hot-Hach oder "Voll-krasse Dreier" Szene insofern unterscheiden, dass die allermeisten der Sportwagenfahrer sich den Ort und die Zeit "die Kuh fliegen zu lassen" sehr genau aussuchen und keinesfalls darauf aus sind, igendwen im Großstadtgewühl beeindrucken zu müssen.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil


  • Auch wenn ich mich Deinem Beitrag anschließen kann, muss ich dennoch an dieser Stelle intervenieren. Wer ist "unser Typ Autofahrer"? Hier ist es doch wie im richtigen Leben, es gibt solche und solche. Allgemein glaube ich aber auch beobachten zu können, dass die Fahrer, die kompromissbeladen echte Sportwagen fahren, sich von der Hot-Hach oder "Voll-krasse Dreier" Szene insofern unterscheiden, dass die allermeisten der Sportwagenfahrer sich den Ort und die Zeit "die Kuh fliegen zu lassen" sehr genau aussuchen und keinesfalls darauf aus sind, igendwen im Großstadtgewühl beeindrucken zu müssen.


    Danke 860, genau das meinte ich mit "unser Typ" - Du hast es nur besser formuliert. Ich habe bewusst nicht "wir Toyobaru Fahrer" geschrieben.

  • Nein, Du bist nicht allein :D


    Natürlich nicht alleine, es wird ja wohl noch mehr Autofahrer geben, die dreimaliges Blinken für die Anzeige eines Spurwechsels als unzureichend ansehen. Klar, es genügt den Vorschriften, allerdings ist es ja wohl auch kein Beinbruch den Blinker zu setzen, bevor man in die Lücke fährt, ich finde es zumindest sehr aufmerksam, wenn jemand mich im Vorwege und nicht in letzter Minute, von seinem Wunsch in Kenntnis setzt. Kommunikation ist wichtig, umso mehr, je eingeschränkter die Kommunikationsmöglichkeiten sind.

    J.C.:"He who shall be last shall be sideways and smiling"
    Jango:"Alles für den GT, Alles für das Forum, mein Leben für das Auto"
    満月-86

  • ich finde es zumindest sehr aufmerksam, wenn jemand mich im Vorwege


    Genau dafür ist der Blinker ja gedacht, denn wenn jemand raus zieht braucht er nimmer blinken, denn ich sehe ja am Fahrzeug was gerade passiert.


    Die Polizei hat das teilweise auch schon erkannt und für die Pseudoblinker gibt's dann auch nen Knöllchen.


    Edith: Upps, wird ja langsam OT, also zurück zum Thema ;)

  • Einen hab ich noch zum Thema Blinken:
    Finde es mittlerweile auch ganz gut, die Komfortfunktion nicht zu haben. So kann man sich mit einem kurzen "Links-Rechts-Blink" prima bei Leuten bedanken, die einem auf schlechteinsehbaren Streckenabschnitten bereitwillig Platz machen.

  • Erstens ist es völlig falsch zu behaupten Leute ohne komfortblinker würden nicht oder nicht genug blinken.
    Auch wir, oder gerade wir, wissen wie man einen Blinker benutzt.
    Es heißt ja Komfortblinker, nicht richtigblinker ;)
    Man darf natürlich nicht blinkfaul sein aber die Gefahr sehe ich eher bei den Komfortlern. Darum hat man sich sowas ja einfallen lassen.


    Ansonsten ist das Auto ein Sportauto, da hat so nen schnickschnack nix zu suchen ;)

  • Genau dafür ist der Blinker ja gedacht, denn wenn jemand raus zieht braucht er nimmer blinken, denn ich sehe ja am Fahrzeug was gerade passiert.


    Die Polizei hat das teilweise auch schon erkannt und für die Pseudoblinker gibt's dann auch nen Knöllchen.


    Edith: Upps, wird ja langsam OT, also zurück zum Thema ;)


    Ja, ist OT, aber zur Klarstellung, ja genau dafür ist er gadacht, habe ich ja versucht zu sagen, ein Komfortblinker kann eben genau diese Funktion, das frühzeitige Anzeigen und auch weiterhin während des Spurwechsels anzeigen, nicht leisten. Wenn ich den Komfortblinker, um zu signalisieren, dass ich die Spur wechseln möchte, setze, während ich auf die Lücke warte, dann ist er aus bevor die Lücke sich auftut.
    Das frühzeitige Anzeigen meines Spurwechselwunsches kann ich nur durch klassische Betätigung des Blinkers durchführen, also den Blinker setzen, abwarten ob die anderen meinen Wunsch erkannt haben, die Lücke suchen und dann wechseln.


    Somit ist diese Komfortblinkerfunktion, wie ja hier einige erkennen, einfach sinnlos um zur Kommunikation im Verkehr beizutragen.


    Um allerdings dann doch irgendwie zum Thema zu kommen ;).



    Was mich zunehmend nervt, ist die Wunscherzeugungskraft, die dieses Auto auf mich ausübt. Jeden Tag ein neuer Spleen, den der kleine mir in den Kopf setzt.

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  • Wenn ich den Komfortblinker, um zu signalisieren, dass ich die Spur wechseln möchte, setze, während ich auf die Lücke warte, dann ist er aus bevor die Lücke sich auftut.
    Das frühzeitige Anzeigen meines Spurwechselwunsches kann ich nur durch klassische Betätigung des Blinkers durchführen, also den Blinker setzen, abwarten ob die anderen meinen Wunsch erkannt haben, die Lücke suchen und dann wechseln.


    Somit ist diese Komfortblinkerfunktion, wie ja hier einige erkennen, einfach sinnlos um zur Kommunikation im Verkehr beizutragen.

    Man kann dem Komfortblinker natürlich nicht vorwerfen, dass er das von Dir beschriebene StVO-widrige Verhalten nicht unterstützt ;-)

    Es ist nämlich verboten, den Blinker zum Anmelden von Wünschen einzusetzen. Stattdessen darf er nur zur ANKÜNDIGUNG von Fahrmanövern, deren Durchführung in diesem Moment auch möglich und beabsichtigt ist, eingesetzt werden.

    Und für die von dir befürwortete "Kommunikation" im Verkehr ist sicherlich eine Grundvoraussetzung, dass alle sich an die Regeln halten. Und wer auf einer mehrspurigen Straße blinkt, signalisiert damit StVO-konform einen unmittelbar bevorstehenden Spurwechsel. Das bedeutet, andere Fahrer müssen mit einem Spurwechsel rechnen, auch wenn die neue Spur nicht frei ist, bremsen ggf. stark und/oder weichen aus, das heißt es kommt zu vermeidbaren Gefahrensituationen. Denn am Blinken ist nun mal nicht zu erkennen, ob ein Wunsch angemeldet werden soll oder zeitnah auf die entsprechende Spur gewechselt wird und dort fahrende Fahrzeuge übersehen wurden.

  • Ich mag es übrigens, wenn die Käfer meinen Wagen besuchen, ich mag Käfer mit Geschmack ;).





    Blue_Pearl Oh, wieder etwas gelernt, danke.


    Also solange keine Lücke da ist, darf auch die Spur nicht gewechselt werden. Klingt ja logisch ;). Im Berufsverkehr ist der Spurwechsel damit eigentlich abgeschafft ;).


    Edit: Dann ist ja nur noch der Begriff rechtzeitig zu klären ;)
    STVO
    §7
    (5) In allen Fällen darf ein Fahrstreifen nur gewechselt werden, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Jeder Fahrstreifenwechsel ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.

    J.C.:"He who shall be last shall be sideways and smiling"
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    満月-86

    3 Mal editiert, zuletzt von Natz ()

  • nd für die von dir befürwortete "Kommunikation" im Verkehr ist sicherlich eine Grundvoraussetzung, dass alle sich an die Regeln halten.


    Als Verkehrsteilnehmer weiß ich, dass man eine Fahrprüfung zur Erlangung der Berechtigung des Führens eines Fahrzeug benötigt und eine Voraussetzung ist die Einhaltung der StVO und das Wissen darum. Daher MUSS ich von regelkonformen Verhalten ausgehen und tue dies auch. Denn wenn ich ich bei jedem Fahrverhalten einen Missbrauch mit berechnen muss, dann würde ich permanent Vollbremsungen oder teilweise ewig an Kreuzungen/ Einmündungen herum stehen etc.


    Und Blinken ist immer noch eine Absichtserklärung laut Gesetz und keine Durchführungserklärung so wie du es beschrieben hast Blue_Perl.


  • Es ist nämlich verboten, den Blinker zum Anmelden von Wünschen einzusetzen. Stattdessen darf er nur zur ANKÜNDIGUNG von Fahrmanövern, deren Durchführung in diesem Moment auch möglich und beabsichtigt ist, eingesetzt werden.

    Eben. Mich nervt es tierisch, wenn ich angefahren komme und plötzlich setzt jemand auf der Nebenspur den Blinker, ohne dass ein gefahrloses Ausscheren überhaupt möglich ist. Als erfahrener Autofahrer muss man dann in solchen Situationen immer damit rechnen, dass dann tatsächlich ausgeschert wird und man in die Eisen gehen muss.

  • Als Verkehrsteilnehmer weiß ich, dass man eine Fahrprüfung zur Erlangung der Berechtigung des Führens eines Fahrzeug benötigt und eine Voraussetzung ist die Einhaltung der StVO und das Wissen darum. Daher MUSS ich von regelkonformen Verhalten ausgehen und tue dies auch. Denn wenn ich ich bei jedem Fahrverhalten einen Missbrauch mit berechnen muss, dann würde ich permanent Vollbremsungen oder teilweise ewig an Kreuzungen/ Einmündungen herum stehen etc. .


    Mein Opa hat immer gesagt: "Rechne immer mit der Blödheit der anderen und deren Fehlern."
    Hat mich im Übrigen schon vor dem einen oder anderen Blech- und sicher auch Personenschaden bewahrt.


    BTW - in § 1 der StVO steht, was folgt:


    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.


    (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

  • Nur weil man theoretisch weiß, wie man sich verhalten sollte, muss man es trotzdem selbst nicht machen. Gestern auf der Autobahn, relativ freie Strecke und keine Begrenzung... Ein Fahrer von irgendeinem Kleinwagen meinte ohne zu gucken noch vor nem Kollegen reinzuziehen, um einen Unfall zu vermeiden musste der Kollege dann auf die rechte Spur ausweichen... Bei so einer sch... könnte ich kotzen

  • Wie Ihr Euch alle so an die StvO haltet, Hammer! So viele perfekt Autofahrer auf einen Haufen habe ich noch nirgends gesehen ;)


    Wenn man sich an die StVO hält ist man noch lange kein perfekter Autofahrer ;) , teilweise ist man selbst nen Verkehrshindernis. Am meisten sehe ich das wenn eine überschaubare Geschwindigkeitsbegrenzung z.B. auf 70 km/h auf 100-200 Meter vorgegeben wurde.
    Ich halte mich immer dran (ich gehe merklich vom Gas und die Bremslichter gehen auch meist an, wenn ich nicht gerade 2-3 Gänge herunter schalte) die Vorausfahrenden zu 85-90% nicht und die hinter mir Fahrenden fahren dann dicht auf oder setzen sogar zum Überholen an, trotz durchgezogener Linie oder Linksabbiegespur.


    Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung hat ja gar keinen Sinn und ist nur zur Abzocke oder zum ärgern von Autofahrern gedacht, eine Gefährlichkeit der Örtlichkeit ist auszuschließen ;) .

  • Noch mal zur Erinnerung des Auslösers. Es war das Komfort Blinker Modul und (m)ein nicht mögen dieses Moduls, welches dann in freizügiger Interpretation ;) mehr oder minder mit allgemeinen Defizit-Verhalten im Straßenverkehr assoziiert wurde. Mündete dann im StVO-konformen (Korinthenkacker) Blinker setzen … :D Dieses, in Kombination mit dem hier an einigen Stellen nachzulesenden „wie sich wirklich im Straßenverkehr benommen wird“, da muss ich einfach etwas sticheln :)


    Diese Komfort-Blinker Module mag ich genauso gern wie die meisten Assistenten in neuern Fahrzeugen. Scheinbar zu alt für den neumodischen Scheiß und fahre lieber Auto. :D


    Und um noch mal was zum Thema beizusteuern. Was mir richtig auf die Nüsse geht, ist das sich in immer größeren Stil über elementare Dinge der StVO hinweggesetzt wird (ich meine nicht das richtige Blinken ;) ), sodass ich langsam den Eindruck gewinne, es handelst sich nicht um Vorschriften sondern um Empfehlungen. Tagtäglich habe ich mindestens einmal den Fall, wo bewusst und mit teilweise mehreren Sekunden(!) Rot noch über die Kreuzung gefahren wird. Nicht selten habe ich es gesehen, dass bei Rot angehalten wird und zwei Fahrzeuge dahinter schert dann einer aus und fährt locker bei Rot an allen vorbei über die Ampel. So etwas stört mich wirklich im Straßenverkehr.

    Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
    nicht so jammernd wie sein Beifahrer.


    満月-86

  • Also ich nehme das sehr genau mit dem Blinken (wissen Alle die schon mit mir unterwegs waren, auch bei Radfahrern! wird geblinkt -noch wichtiger für den Radfahrer- und bei stehenden Autos rechts am Straßenrand auch wenn die Fahrspur zum vorbeifahren verlassen werden muss.


    Und ja, die Leute die bei Rot über die Ampel fahren sind sich nicht bewusst, dass dies (im längsten Fall 2 Minuten warten) mit 1 Monat, als 30 Tage Verzicht aufs Autofahren bedeutet und im schlimmsten Fall mit Knast endet, bei nen tödlichen Unfall!


    Und ja, es ist nur nen Anhalt/ Empfehlung die StVO, sieht man ja sehr oft an beginnenden Baustellen, da wird teilweise, wenn scho 80 km/h -Schilder stehen noch mit 120+ reingekachelt, denn es wird ja nur abgezockt und ich bin eh der beste Fahrer der Welt.