Unfall aufm Nürburgring

  • Wir wollen doch auch keine gebrauchten GTs kaufen, die ständig auf der NoS bewegt wurden... warum wohl auch ;)


    Wegen des erhöhten Verschleißes? ;)
    Mal im Ernst, klar ist Befahren einer Rennstrecke Risiko behaftet. Ob das mehr oder weniger als im normalen Straßenverkehr ist, kann man aus meiner Sicht nicht pauschal beantworten. Vernünftige Trackdays, wo nicht zu viele Autos auf einmal auf die Strecke gelassen werden, oder so genannte "Fahrsicherheitlehrgänge" sind zwar auch nicht ganz risikofrei, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt mit höherem Risko behaftet als der öffentliche Straßenverkehr, da die Leute, die sich auf Rennstrecken begeben, meistens über gewisses Fahrkönnen und gewisse Fahrzeugbeherrschung verfügen. Während am normalen Straßenverkehr jeder mit einem Führerschein teilnehmen kann, unabhängig vom eigenen Fahrkönnen. Daher glaube ich, dass z.B. selbst verschuldete Unfälle aufgrund von Selbstüberschätzung eher auf öffentlichen Straßen zu suchen sind, als auf Rennstrecken.

  • Ich will das auch nicht pauschalisieren... aber dieser Thread zeigt ja, inwiefern es ein Risiko ist, sein Fahrzeug auf der Nordschleife zu bewegen. Hängt eben nicht nur von einem selbst ab, aber die Entscheidung, da zu fahren und das Risiko in Kauf zu nehmen, ist eben die persönliche Entscheidung. Mich schreckt das definitiv ab!

  • ich hab da auch schon einige Familien-Väter mit Ihren Kombis gesehen, die einfach mal die Sau raus lassen
    wollten, aber mit dem Pampers Bomber dann wohl doch die falsche Wahl getroffen hatten.
    Seiss drum´, es ist und bleibt gefährlich, weil viele Amateure den Schumi in sich entdecken wollen :(

  • Wenn für dich eine Touristenfahrt auf der Nordschleife mit dem selben Risiko behaftet ist, wie im normalen Straßenverkehr abseits von Rennstrecken, dann sollte man auf jeden Fall deine Fahrregion großzügig umfahren.


    Dann halte Dich bitte aus Norddeutschland fern und lauf mir nicht über den Weg, denn wenn ich jetzt mal genauso blind darauf tippe wie Sympathisch Du mir bist, wie Du auf mein Fahrverhalten, dann möchte ich Dich nicht treffen.

    J.C.:"He who shall be last shall be sideways and smiling"
    Jango:"Alles für den GT, Alles für das Forum, mein Leben für das Auto"
    満月-86

  • Dann halte Dich bitte aus Norddeutschland fern und lauf mir nicht über den Weg, denn wenn ich jetzt mal genauso blind darauf tippe wie Sympathisch Du mir bist, wie Du auf mein Fahrverhalten, dann möchte ich Dich nicht treffen.

    Musst du da echt gleich persönlich werden? Wenn du mich falsch verstanden hast, ich habe von der Region gesprochen, in der du unterwegs bist und das war nicht auf DEINEN Fahrstil bezogen, sondern auf das allgemeine Verhalten aller Verkehrsteilnehmer. Habe jetzt nicht unterstellt, dass dein persönlicher Fahrstil (den ich nicht kenne) den einer ganzen Region prägt...


    Davon ab... ich wohne ja immerhin eher im Norden als im Süden und ich empfinde den Verkehr auch in unserer Landeshauptstadt nicht annähernd so rasant und entsprechend gefährdend wie die übliche Fahrweise auf der Nordschleife. Es geht mir rein um das Risiko, in Unfälle verwickelt zu werden und die steigt nun mal tendenziell mit der durchschnittlichen Geschwindigkeit. Und wenn die Leute dann von weither in die Eifel reisen und dann auch noch "Eintritt" zahlen, werden sie sicherlich nicht zu knapp heizen wollen.

  • Musst du da echt gleich persönlich werden? Wenn du mich nicht verstanden hast, ich habe von der Region gesprochen, in der du unterwegs bist und das war nicht auf DEINEN Fahrstil bezogen, sondern auf das allgemeine Verhalten aller Verkehrsteilnehmer. Habe jetzt nicht unterstellt, dass dein persönlicher Fahrstil (den ich nicht kenne) den einer ganzen Region prägt...


    Sorry, ich habe es persönlich aufgefasst, also bin ich auch persönlich geworden.


    Aber um wieder Deiner Argumentation zu folgen, ich möchte dann bitte auch nicht für die Schäden anderer im normalen Verkehr aufkommen, denn ich fahre seit 30+ Jahren unfallfrei. Da es aber nun einmal ein System ist, in dem die Last auf alle beteiligten umgelegt wird, ungerechte Gewinnmaximierungen von einzelnen Versicherungen mal ausgenommen, kommt keiner darum herum die Preise zu zahlen, die aufgerufen werden, sich darüber zu ärgen ist völlig sinnfrei.

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  • Okay, vergessen wir das persönliche, das nicht persönlich gemeint war :)


    Klar, Versicherungen sind immer Gemeinschaften, die das Risiko Einzelner durch die Kraft bzw. das Kapital vieler mindert. Aber es werden ja auch ganz banale Umstände risikoerhöhend beurteilt. Und sei es nur die Parksituation. Aber ob ich den Wagen nur im normalen Verkehr mit seinen bekannten Risiken bewege, oder auf einer Rennstrecke mit Amateur-Rennfahrern, die sich bestenfalls für Profis halten, hat null Einfluss auf den Anteil am Topf? Schräge Logik, finde ich.


    Ärgern ist ein hartes Wort. Sagen wir, es entzieht sich meinem Verständnis und ich finde ich es nicht optimal gelöst.

  • Aber ob ich den Wagen nur im normalen Verkehr mit seinen bekannten Risiken bewege, oder auf einer Rennstrecke mit Amateur-Rennfahrern, die sich bestenfalls für Profis halten, hat null Einfluss auf den Anteil am Topf? Schräge Logik, finde ich.


    Das ist ja gerade der Punkt, jedes Risiko wird auf alle verteilt. Bei der Krankenkasse ist es doch auch so, alle zahlen, da ist dann auch der Risikosportler dabei, genauso wie der Gesundheitsbewußte Risikovermeider, ist dann für Dich auch die gleiche schräge Logik, richtig?


    In beiden Fällen geht es darum das die Gemeinschaft es trägt und man jedem zugesteht die Dinge im allgemeinen Rahmen so zu machen wie er möchte.


    Wenn man dein ungutes Gefühl also umsetzen wollen würde, dann müßte man alles aufteilen was man versichert und es würde überall mindestens zwei Gruppen geben, allerdings für den Preis, das die Risiko Gruppe sehr klein werden würde, da sich kaum jemand die Kosten leisten könnte und somit faktisch ein Verbot von Risikosportarten und ähnlichem dabei herauskommt, gut wer reich ist dem ist das egal, es ist aber eine deutliche Einschränkung der freien Entscheidung für oder gegen etwas das man machen möchte.

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  • Ich muss zugeben, deine Argumentation ist nicht ganz substanzlos. Gibt eben auch mal Sachen, die kann man objektiv gut darlegen, aber es fühlt sich trotzdem falsch an - ich ordne das dann wohl mal für mich darunter ein :D


    PS: Ist ja vielleicht gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass wir uns mal persönlich treffen - ich betrachte Hannover noch als Norddeutschland :D

  • PS: Ist ja vielleicht gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass wir uns mal persönlich treffen - ich betrachte Hannover noch als Norddeutschland :D


    Ja, selbst Harburger denke oft sie wären Norddeutsche ;), kann man geteilter Meinung sein, also südlich der Elbe, nördlich der Elbe ist das keinen Gedanken wert ;). Ich betrachte das jetzt auch mal nicht als Drohung, das wir uns mal treffen könnten, oder ;)?

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  • Du weißt ja wo ich in der Regel bei Vollmond bin ;). Ansonsten bin ich zufällig morgen in Minden, auf so einer Ranch. ;)

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  • Das leidige Thema Versicherungsbeiträge wird uns wohl noch eine Weile begleiten, fürchte ich. Das ist halt die Kehrseite von einem günstigen Auto, das überall in der Fachwelt als Spaßmacher in einem Atemzug mit deutlich teureren Fahrzeugen gefeiert wird. Und es wird sicher nicht besser, je günstiger die Gebrauchten werden.

  • ich hab da auch schon einige Familien-Väter mit Ihren Kombis gesehen, die einfach mal die Sau raus lassen
    wollten, aber mit dem Pampers Bomber dann wohl doch die falsche Wahl getroffen hatten.


    Es soll Pampersbomber geben, die sich auf Rundkursen ganz gut schlagen und so manch einen Sportwagen stehen lassen ;)

  • Gestern dachte ich, ich hätte hier was übersehen ...


    Ich hatte doch kurz den Hinweis "patx & Natz only" gesucht. :)
    Gab´s aber doch nicht ...


    Dachte auch, noch 2-3 postings und die machen einen kurzfristigen Treff aus, um sich mal in den Arm zu nehmen :D ok, könnte natürlich per PN gelaufen sein ^^
    **SPAM** jetzt aber BTT

  • Mal zurück zu dem Schaden.
    Wenn die Bilder nicht täuschen, scheint der Schaden nur oberflächlich zu sein.
    Auf die Richtbank muss der Wagen vermutlich nicht.
    Die Tür ist geschraubt, Teile in/an der Tür kann man fast vollständig übernehmen.
    Teilerersatz der Einstiege ist keine besondere Sache, Seitenteil kann man rückverformen.
    Ein geschickter Blechmann macht das spurlos wieder weg.


    Mein Schaden von Oschersleben (Einschlag rückwärts hinten rechts in die Leitplanke ) sah schlimmer aus und war ohne Blechneuteile schnell wieder instandgesetzt.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • @diejenigen, die hier von Trackdays abraten resp. niemals auf einen gehen würden:
    Man muss nicht per se Angst vor Trackdays haben, wie das hier stellenweise dargestellt wird. Ich war schon auf vielen Veranstaltungen und es ist natürlich so, dass es oft den ein oder anderen übermotivierten Zeitgenossen im Starterfeld hat. Das kann man aber in den meisten Fällen mit ein paar einfachen Massnahmen selber entschärfen:


    - Rückspiegel immer gut im Auge behalten
    - Tendenziell auf der defensiven Seite bleiben und auf "Rennen" mit anderen Teilnehmern im Zweifel verzichten. Lieber sein eigenes Ding fahren. Man fährt auf solchen Veranstaltungen ja nicht mal um die goldene Ananas.
    - An den typischen Gefahrenstellen für Kollisionen, das sind an vorderster Front langsame Kurven nach einer betont schnellen Passage/Gerade - wie Spitzkehre nach Start und Ziel Nürburgring GP, HHR nach der Parabolica, auf der Nordschleife Bergwerk, Wehrseifen, Spa La Source etc. - frühzeitig einen heran rauschenden Hintermann erkennen und ggf. durch Blinker setzen anzeigen, dass man ihn vorbei lässt. Dabei unbedingt selber etwas Fahrt rausnehmen, damit man Bremsreserven hat
    - Was vor allem im Pulk auch gut helfen kann, ist auf der Innenseite der Kurve bleiben und frühzeitig langsam machen. Das ist zwar meist nicht die Ideallinie, verhindert aber wirksam den in diesem Thread beschriebenen Unfall. Wenn ein anderer auf Biegen und Brechen vorbei will, muss er aussen rum. Ist er dabei zu schnell, fliegt er nur ins Aus statt ins Auto.
    - Was auch zu vermeiden ist: einen anderen Wagen an solcher Stelle noch kurz vor der Anbremszone überholen, sich vor ihn setzen und bremsen. Da muss man sich nicht wundern, wenn der einen vielleicht ins Heck rauscht, weil seine Bremse versagt.
    - Sehr gefährlich auch das Umgekehrte: man fährt voll auf die Kurve zu, wird aber im letzten Moment von einem GT3 o.ä. überholt, der dann direkt vor einem den Anker wirft. Das kann dann sehr eng werden, oder auch nicht mehr reichen, da man mit unseren Bremserchen chancenlos gegen die Porschebremse ist.
    - ferner eventuell noch: sich bereits im Fahrerlager auf Sprücheklopfer und ihre Fahrzeuge achten oder auf den ersten Runden von aussen beobachten, welches die "potenziellen Gefahrenherde" unter den Teilnehmern sind. Trifft man die auf der Strecke, besonders aufpassen


    Wenn man für all diese Situationen etc. ein Auge entwickelt und mit Umsicht fährt, lässt es sich auf Trackdays relativ sicher fahren. Ein Restriskio bleibt natürlich immer - aber das ist auch auf der Strasse so.

  • Wer sich auf die Rennstrecke begibt, muss damit rechnen, dass es auch einmal kracht. Umsicht hin oder her, scheisse kann immer passieren.


    Wenn ich auf dem Track mehr damit beschäftigt bin, vorsichtig zu fahren und immer in den Rückspiegel zu gucken, lasse ich es lieber sein. Dass man entsprechend seinem Talent fahren sollte, ist klar, genau hier liegt oft das Problem, Selbstüberschätzung.


    Ich kann nur jedem anraten, bei geschlossenen Veranstaltungen Teil zu nehmen, dort sind eher trackerfahrene Leute unterwegs. Vor allem lernt man die schwarzen Schafe während der ersten Stunde kennen, die sortieren sich i.d.R. ganz von alleine vorher aus :rolleyes: .


    Touristenfahrten sind mit Sicherheit wesentlich gefährlicher was einen Schaden durch dritte angeht....

  • Oh je. Versicherung sieht potentiell sehr schlecht aus, da es auf der GP Strecke war. Trackdays auf Rennstrecken sind idR vom Kasko Schutz ausgeschlossen.


    Auf der Nordschleife ist das was anderes, diese ist rechtlich der Sonderfall einer mautpflichtigen Einbahnstrasse, da bist zumindest bei Touristenfahrten versichert - falls nicht ganz harte Bedinungen definiert sind.

  • Oh je. Versicherung sieht potentiell sehr schlecht aus, da es auf der GP Strecke war. Trackdays auf Rennstrecken sind idR vom Kasko Schutz ausgeschlossen.


    Auf der Nordschleife ist das was anderes, diese ist rechtlich der Sonderfall einer mautpflichtigen Einbahnstrasse, da bist zumindest bei Touristenfahrten versichert - falls nicht ganz harte Bedinungen definiert sind.


    Gilt das wirklich nur für Rennstrecken? Wenn dem so ist, muss man vielleicht wirklich auf Fahrtrainings auf alten Flugplätzen o.ä. ausweichen. Ich finde, dort kann man auch sehr viel Spaß haben, wenn eine nette Strecke mit Pylonen abgesteckt wurde. Leider werden solche Trainings immer seltener, da es immer öfter Ärger mit Anwohnern gibt, die sich über die Lärmbelästigung beklagen.

  • Zitat

    Gilt das wirklich nur für Rennstrecken?

    Nein, es kommt auf die Versicherungsbedingungen an, manche sind schärfere und manche lockerer definiert. Teils sind alle Fahrten auf Flächen die als Rennstrecke genutzt werden verboten (...somit theoretisch auch Stadtring in Nürnberg).... teils nur Fahrten mit "Renncharakter" (Erziehlung Höchstgeschwindigkeit)
    Die NS ist aber rechtlich ein Einzelfall da bei Touristenfahrten Mautpflichtige Einbahnstrasse die eigentlich versichert ist. (siehe wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Nordschleife)


    Aber auch dort gab es wegen dem Renncharkter und der damit verbundenen Risikoerhöhung schon Klagen und Leistungsverzicht.
    http://www.n24.de/n24/Wissen/F…auf-der-rennstrecke-.html

  • Oh je. Versicherung sieht potentiell sehr schlecht aus, da es auf der GP Strecke war. Trackdays auf Rennstrecken sind idR vom Kasko Schutz ausgeschlossen.


    Auf der Nordschleife ist das was anderes, diese ist rechtlich der Sonderfall einer mautpflichtigen Einbahnstrasse, da bist zumindest bei Touristenfahrten versichert - falls nicht ganz harte Bedinungen definiert sind.


    Hier haben nun mehrfach einige gesagt, dass es in der Regel problemlos ist, sofern nicht explizit ausgeschlossen (auch mein Kenntnisstand) und du behauptest jetzt plötzlich das Gegenteil? :huh:

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