• Danke für den Erfahrungsbericht! Bestätigt das wieder einmal mehr :)

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    Toyota GT86 - Bj. 2016 - inferno orange metallic
    Centerplate "86"-Emblem - Pivot Dual Gauge DXW-W - Weathertech Kofferraumschale - Tachoabdeckung Leder mit doppelter, roter Ziernaht -
    Soundtube-Stopfen "86" - Subaru Öl-/Wasser-Wärmetauscher - Radium Brake Master Cylinder Brace - TRD-Domstrebe - TRD-Schaltknauf -
    Nappa-Leder-Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung - 2017er Center Dash Assembly mit roter Ziernaht

  • So, war am Wochenende mal wieder zum Driften am Sachsenring und habe mit dem Peter Corazza über die Pedalbox gesprochen.


    Um die Verwirrung perfekt zu machen, hier seine Kernaussage: "Ja, die Pedalbox hilft beim Driften spürbar".


    Natürlich bringt es nix, auf Maximum zu stellen, da die Gasannahme dann digital ist - Geschwindigkeit halten (siehe oben) nicht möglich. Letztendlich wird damit erreicht, dass die Drosselklappe früher weiter offen ist, was das Bedürfnis des beim Driften hin und wieder benötigten schnellen Gasstoßes befriedigt.


    Einem versierten Drifter wird die Box vermutlich keine große Hilfe sein, weil er weiß was er tut und was gleich zu tun sein wird. Bei einem Anfänger (und für die sind die Drift-GTs ja vorwiegend angeschafft) sieht das anders aus. Der ist mit sich selbst und dem Zusammenspiel von Lenkrad, Bremse, Kupplung und Gas schwer beschäftigt. Dass der z. B. in diesem Moment einen schnellen Gasstoß benötigt, weiß er oftmals erst kurz bevor (oder wenn) es zu spät ist. Wenn man dann trotz eines eigentlich etwas zu zögerlichen Gaspedaldrucks dank Pedalbox trotzdem zu einem ausreichend kräftigen Gasstoß gelangt und so den Drift retten kann ist meiner Ansicht nach viel gewonnen.


    Das o. g. Argument, dass das dem Trainingsansatz widerspräche, sehe ich nicht so. Dieser Argumentation folgend, dürfte man auch nicht mit dem Reifendruck spielen, keine Driftreifen montieren, Fahrwerkseinstellungen nicht anpassen und letztlich auch nicht auf die Rutschfläche gehen.


    Grüße
    3liter

  • Ok, wenn man das Driften ( mit Stützrädern ) lernen will, ist an dieser Argumentation ja was dran.


    Ich hab schon so viele Drifteinsteiger gesehen, die mit dem Konzept des "pointierten" Gasstösschens hadern....


    Wie 3liter aber auch richtig sagt, wenn mans einmal kapiert hat, ist es deutlich kontraproduktiv.


    MFG Carsten

    Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
    denn geradeaus kann jeder :D



    Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
    ( überliefert von T. Schrick)

  • Ok, wenn man das Driften ( mit Stützrädern ) lernen will, ist an dieser Argumentation ja was dran.


    Das tust du doch immer. Die Rutschfläche ist nix anderes als ein Stützrad - mit Sicherungsleine, Netz und doppeltem Boden.


    Der Wítz beim Driften (also driften, nicht nur paar einfache Heckrutscher) ist doch, dass man sich das im wahrsten Sinne des Wortes erfahren muss. Dabei muss man sich langsam von unten an die Thematik herantasten. Lange Drifts mit umsetzen etc. erarbeitest du dir mit etlichen Drehern, ungewollt driftlosen Kurvendurchfahrten und vielleicht auch dem ein oder anderen Ausflug in den Kies. Das kann besonders für Anfänger recht frustrierend sein, da ist doch fast jedes Mittel den Erfolg zu gewährleisten, recht. Vor allem wenn es so einfach und billig geht wie mit so einer Pedalbox.


    Drifte mal einen Serien-GT mit Michelin PS4 Reifen durch's Omega und dann die kleine Kuppe hoch. Ich prophezeihe dir einen sehr niedrigen Spaßfaktor. Mit der Bereifung bekommst du das Auto nur über die Geschwindigkeit quer (wenn's schief geht, fliegste weiter) und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Motorkraft reicht den Drift bis oben durchzuziehen. Da fährst du bei Zeiten wieder geradeaus. Oder um es mit deinen Worten zu sagen: Kann man machen ...


    So viel zum Fahren ohne Stützräder