• ah die Dinger habe ich auch schon gesehen.
    Ohne so ein Ding je getestet zu haben vermute ich das es lediglich die Kurve des Gasverlaufs verändert. Also z,B; wenig aufs Pedal = mehr Gas geben. Mehrleistung bekommste zu 100% nicht nur einen anderen Verlauf.

    GT86 Aeronaut, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara, Navi, Eibach, JBL, Rückfahrsensoren, Valenti CR/CR, Valenti Rückfahrlicht, pearlwhite OZ Crono 215 35 19, Miltek ab Kat, TRD Sound Changer, K&N, 86er Ghost Shadow Lights, 86er Edelstahl Einstiegsleisten, P3 Cars Vent Gauge
    Toyota Supra Anything else is just transportation...

  • Lass es sein!! Kannst es auch mal mit Turbo Ionen Beschleuniger als Zusatz im Tank versuchen! Der richtet die Partikel alle in die gleiche Richtung, so läuft mehr Sprit durch die Leitung bei gleichem Benzindruck und du hast dadurch automatisch mehr Leistung!!
    :banghead::banghead:


    Nee, im Ernst, das is völliger Käääse!!!
    Gruß Jörg :D

  • Falke hat es doch schon richtig beschrieben ... eine solche Box ändert lediglich die Gaspedallkennlinie. Simpel gesagt öffnet sich die Drosselklappe einfach früher.


    Beispiel:
    Ihr gebt in Eurem Wagen 3/4 Gas - die DK öffnet sich jedoch 100% und gaukelt Euch ein irrsinnige Beschleunigung bei 3/4 Gas ... nur danach kommt nix mehr ^^


    Ergo hat der Gerät mehr Nachteile als Vorteile - finger weg!

    [color=#999999]Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go, OZ Ultraleggera LM Graphit Matt 8x18, Tieferlegungsfedern Eibach, JBL Soundsystem)
    Umbauten (328PS/329NM): Garrett GT28R, MPS Cold Air Intake, Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, Invidia catless non resonated Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, schwarze Innenraumteile, TOM's Tail Lights

  • bei dem ein oder anderen Auto mit E-Gas sicher sinnig, es gibt da Modelle welche mit echt spürbarer Verzögerung auf den Gasbefehl reagieren. Diese Kiste soll das wahrscheinlich beheben.
    Beim Toyobaru finde ich die Grundeinstellung aber schon so optimal, das man kaum noch den Unterschied zwischen E und Bowdenzug merkt. Würde auch die Finger von lassen.


    Das scheint für mich in einer ähnlichen Kategorie zu laufen wie damals so ein Kit für den Civic, wo es glaub ich direkt darum ging, eine "Oldschool" Drossel zu verbauen...

  • Ihr versteht das einfach nicht! Das Teil beseitigt sogar das Turboloch! ^^


  • Viele Automatik-Fahrzeuge ändern nach einem Knopfdruck auf den "Sport"-Button ihre Gaspedalkennlinie, ist also relativ weit verbreitet. Allerdings bezweifle ich, dass so ein Nachrüst-Set wirklich reibungslos funktioniert, und den gewünschten Effekt erzielt. Die Dosierbarkeit verschlechtert sich eher.


    Tim Schrick hat sich mal beim Test eines Opel Astra OPC darüber beschwert, dass das E-Gaspedal durch seine Kennlinie die Fahrbarkeit des Autos komplett versaut, denn da wird zusätzlich auch die Beschleunigung des Pedaldrucks gemessen - wenn man also ganz schnell auf die Hälfte des Pedalweges geht, kann es sein dass die Elektronik daraus zunächst mal die Drosselklappe zu 100% öffnet und dann langsam zurück stellt, um den Fahrer eine perverse Beschleunigung vorzugaukeln.


    http://www.youtube.com/watch?v=4OFgHKJoxzY


    ab ca. 2:00

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • Es wird wohl genau den von Flasher beschriebenen Effekt haben. Durch die Box wird einfach schon früher die Drosselklappe "mehr" geöffnet und somit dem Fahrer mehr Leistung suggeriert. Jedoch passiert dann im höheren Drehzahlbereich nichts mehr. Ist nicht nur beim Astra OPC so, sondern auch beim Corsa OPC. Bei 3/4 Gas ist die Drosseklappe schon zu 98% offnen gewesen :wacko: Die Dosierbarkeit war für'n Ar***, aber es fühlte sich gerade aus natürlich aus schnell an. Da ja mittlerweile alles elektronisch hast, hat mir der Tuner dann eine Kennlinie nach Wunsch programmiert ^^


    Würde definitiv die Finger von dem Schrott lassen!

    [color=#999999]Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go, OZ Ultraleggera LM Graphit Matt 8x18, Tieferlegungsfedern Eibach, JBL Soundsystem)
    Umbauten (328PS/329NM): Garrett GT28R, MPS Cold Air Intake, Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, Invidia catless non resonated Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, schwarze Innenraumteile, TOM's Tail Lights

  • Aus gegebenem Anlass muss ich mal diesen uralten Thread wieder hervor holen. :rolleyes:


    Ich war am Donnerstag zum Drifttraining auf dem Sachsenring, der ja dafür u. a. auch GT86 vermietet. Die hatten sich erst am Mittwoch eben genau so eine PedalBox (nicht die PedalBox+-Variante) geholt und in einem der Fahrzeuge von einem Sachsenring-Angestellten testen lassen. Das Ergebnis ist gewesen, dass sowohl der Eco/Oma-Modus als auch Sport+ wohl nicht wirklich zu gebrauchen war. Der einfache Sport-Modus mit seinen wiederum sieben Abstufungen hingegen soll aber das Ansprechverhalten maßgeblich verbessert und die indirekte Gasannahme beseitigt haben. Der ihr Fazit war, dass sie (neben fünf nigelnagelneuen GT86 zur Erweiterung ihres Fuhrparks^^) weitere PedalBox-Module für alle anderen GT86 bestellt haben.


    bei dem ein oder anderen Auto mit E-Gas sicher sinnig, es gibt da Modelle welche mit echt spürbarer Verzögerung auf den Gasbefehl reagieren. Diese Kiste soll das wahrscheinlich beheben.
    Beim Toyobaru finde ich die Grundeinstellung aber schon so optimal, das man kaum noch den Unterschied zwischen E und Bowdenzug merkt. Würde auch die Finger von lassen.


    Damit scheint Punkt 1 bestätigt zu sein. Bei Punkt 2 kann ich jedoch nicht zustimmen. Die etwa halbsekündige Gedenkzeit des GT86 zwischen Gas geben/wegnehmen und deren Umsetzung ist eine Sache, die mir bereits seit Anfang an aufgefallen ist. Und das hat auch ein Fahrer bestätigt, der ebenfalls mit beim Training war und u.a. im VLN-Cup einen GT86 bewegt.


    Deshalb habe ich mich nun prinzipiell dazu entschieden - als einer der am wenigsten Auto-Versierten im Forum - die 180€ einfach mal zu investieren. :whistling:

  • Habe damals den GT86 mit so einer Box (Cheffahrzeug, schon eingebaut) gekauft,
    das Teil ist meiner Meinung nach einfach Shit, fand daran nichts und war die ganze Zeit dann auch ausgeschaltet.
    Es setzt einfach die Kennlinie um, du tippst aufs Gas und schon ist es so als drückst du komplett durch.
    Hatte ich im RCF im Sport+ auch mit antippen, nur das der dann schön noch nach oben geht wenn ich durchdrücke und
    beim GT86 mit Box kommt beim durchdrücken nichts mehr.

    Omnia aliena sunt, tempus tantum nostrum est! - Alle Dinge sind fremdes Eigentum, nur die Zeit gehört uns / Seneca


    Toyota FT1 :love:

  • Okay, ihr habt meine Erwartungen nun erheblich gedämpft... Aber besonders mit ectabane/Lars' Angebot werde ich es trotzdem mal probieren. Ich hoffe immer noch auf die Beseitigung der Gedenksekunde - ohne die Dosierbarkeit durch Veränderung der Kennlinie zu sehr zu zerstören.


    Zumindest findet man jetzt im Forum schonmal echte Erfahrungsberichte. :thumbup:

  • Okay, ihr habt meine Erwartungen nun erheblich gedämpft... Aber besonders mit ectabane/Lars' Angebot werde ich es trotzdem mal probieren. Ich hoffe immer noch auf die Beseitigung der Gedenksekunde - ohne die Dosierbarkeit durch Veränderung der Kennlinie zu sehr zu zerstören.


    Zumindest findet man jetzt im Forum schonmal echte Erfahrungsberichte. :thumbup:

    Die Gedenksekunde bleibt, bin beide GT86s gefahren, die Automatik mit den 200PS war für mich die letzte Scheisse = Kein Kaufgrund, mit Schalter war es dann echt Super und ganz ganz anders.
    Die Gedenksekunde haste aber auch im ISF Sportmodus, beim RCF war sie fast weg im Sport+, und beim GT86 war sie :thumbdown: die 200 PS bringens mit dieser Automatik halt nicht, ich fand sie träge.
    Ich behaupte das Du mit dem Teil diese Bedenksekunde nicht weg bekommst, mir persönlich wäre der Einbau-Aufwand dafür nicht wert.

    Omnia aliena sunt, tempus tantum nostrum est! - Alle Dinge sind fremdes Eigentum, nur die Zeit gehört uns / Seneca


    Toyota FT1 :love:

  • Ich kann nicht glauben das so eine Aussage von einem MA des Sachsenring-Team kommt. Wenn das stimmt bin ich echt erschüttert.


    Ich kenne das Produkt von dem ihr sprecht, bzw was da wohl eingesetzt wird, nicht genau, aber eine (reine) Pedalbox kann keinesfalls das Ansprechverhalten verbessern. Das ist technisch unmöglich. Sie verändert schlicht und ergreifend die vom Hersteller vorgegebene Zuordnung von Gaspedalstellung zu abgeforderter Leistung bzw Moment.
    Das abgegebene Moment sollte idealer Weise linear mit dem Pedalweg steigen. Durch die Drehzahlabhängigkeit der Leistungsfähigkeit eines Verbrenners ist das nicht immer zu 100% gegeben, wird aber heute, sofern der OEM gute Arbeit geleistet hat, durch die Elektronik nahezu komplett ausgeglichen.


    Alles was so eine Box macht (und machen kann) ist, einer bestimmten Pedalstellung einen anderen an die ECU übermittelten Fahrerwunsch(!) zuzuordnen. Dh, das Pedal ist nur auf 1/4 bzw 25% betätigt, die ECU bekommt aber das Signal das (zB) schon 40% abgefordert werden.
    Eine zweite mögliche Funktion ist das Verzögern (!) oder komplette erniedrigen (Offset) des Signals, zB um soetwas wie einen Ökomodus zu simulieren. Was diesen vermeintlichen Ökomodus angeht, so ist das was eine solche Box erreichen kann nichts was ein Fahrer mit ein wenig Verständnis für spritsparende Fahrweise nicht auch ohne dieses Gerät erreichen könnte.


    Ein besseres Ansprechverhalten wird dem Fahrer von solchen Boxen ausschließlich subjektiv suggeriert, weil man bei sehr wenig Pedalweg schon einen übermäßig großen Teil des maximal verfügbaren Moment abfordert. Das erzeugt ein Gefühl von "Wow, das Eisen rennt!".
    Tatsächlich bringt das nichts, außer ein schlechter zu dosierendes Gaspedal. Teils schon lustige bis gefährliche Auswüchse nimmt das bei schon ab Werk übermotorisierten Fahrzeugen an.


    Die berühmte "Gedenksekunde" entsteht durch das Prinzip "Fahrerwunsch", was eine direkte Folge der Abgasregulierungen und des E-Gas ist. Der Fahrer wünscht sich, durch bedienen des Pedals, eine bestimmte Leistung vom Motor bzw der ECU. Ob das auch umgesetzt wird entscheidet die ECU in Abhängigkeit des vorgegebenen Kennfeldes und dort hinterlegten Routinen, die zuerst einmal darauf abgestimmt sind bei plötzlichen Laständerungen die Angaswerte möglichst konstant niedrig zu halten. Ein schnelles Ansprechverhalten und damit das erfüllen des Fahrerwunsches ist erst die zweite Priorität.
    Bei einem Bowdengas gilt das Prinzip "Fahrerbefehl", den die Drisselklappe hängt mechanisch verbunden am Gaspedal. Somit bewegt sich die DK zwangsweise (Befehl) und die ECU kann auf die geänderten Eingangswerte (mehr Luft für die Verbrennung) nur reagieren,aber nicht entscheiden den Gasstoß verspätet zuzulassen um zB eine Konditionierung bestimmter anderer Parameter (zb Kraftstoffdruck, Gemischzusammensetzung, Drallklappenstellung, etc., immer in Abhängigkeit was alles an Regelgrößen zur Verfügung steht) zu bevorzugen.


    Die elektronische Steuerung ist heute so schnell das ein E-Gas ebenso schnell oder, durch die voreilende Anpassung bestimmter Werte, sogar schneller sein könnte als ein Bowdengas. Aber das ist, so bitter das für den ein oder anderen Enthusiasten sein mag, nicht der Grund für die OEMs gewesen diese Systeme einzuführen.


    Wenn man das ganze jetzt mal mit etwas Abstand betrachtet, sollte klar werden das eine reine Pedalbox unter keinen Umständen ein besseres (isv schnelleres) Ansprechverhalten erzeugen kann. Es sei denn, die Hersteller haben eine so fortschrittliche Technologie entwickelt, dass diese in die Zukunft reisen, die Absicht des Fahrers erkennen, zurück kommen und das Ganze vorfristig umsetzen kann. Leider führt das nicht nur unausweichlich zu Zeitreiseparadoxa und zur Notwendigkeit eines Fluxkompensators, sondern würde auch die Theorien des Herrn Einstein wiederlegen. Denn der hat mal festgestellt das Zeitreisen nur mit OneWayTicket möglich sind. ;)


    Anders sieht es aus, wenn eine Solche Box in die Motorsteuerung eingreift. (zB Racechip) Dann ist eine reale Änderung des Ansprechverhaltens (und auch der Leistung, um die es dann ja meist geht) tatsächlich moglich. Häufig ist das dann aber nur unter Inkaufnahme einer erhöhten Belastung des Motors und/oder einer Verschlechterung der Abgaswerte möglich.
    Je nach persönlicher Einstellung beides Dinge mit denen sich der eine oder andere anfreunden kann. Trotzdem würde ich jedem, der ernsthaft etwas mit seinem Fahrzeug anfangen will, eine individuelle Abstimmung bei einem fachkundigen Programmierer empfehlen. Eine solche Box ist mE etwas für Leute die ihren geleasten Kilometerfresser, der in spätestens 2 Jahren im OEM Zustand an den Absender zurück geht, etwas spritsparender oder sportlich zu bewegen. Für ein privates KfZ oder gar den Gegenstand eines Hobby würde ich das nicht nehmen.


    PS: Abgesehen von den technischen Punkten ist das og. meine persönliche Meinung und jeder darf eine andere haben... ;)

  • Der Fahrer, der die PedalBox tatsächlich ausprobiert hat, war "nur" ein Verwaltungsangestellter, wenn auch wohl schon mit einiger Trainingserfahrung.


    Der Fahrer wünscht sich, durch bedienen des Pedals, eine bestimmte Leistung vom Motor bzw der ECU. Ob das auch umgesetzt wird entscheidet die ECU in Abhängigkeit des vorgegebenen Kennfeldes und dort hinterlegten Routinen


    Du scheinst etwas tiefer in diesem Thema zu stecken. Hältst du denn folgende Aussage im Rahmen der OEM-Kennfelder und Routinen für möglich?

    Ich könnte mir vorstellen, dass die PedalBox generell einen etwas größeren Gasstoß voran setzt, womit das Steuergerät die Drosselklappen schneller, aber nicht zwangsweise weiter, öffnet...? ?(


    Das ist nämlich eine Aussage des tatsächlichen Trainers gewesen.


    Mittlerweile ist die TuningBox Tune Pedal von ectabane bereits zu mir unterwegs. Ich erwarte nun eigentlich fast nur noch Benutzernames Behauptung "Du [wirst] mit dem Teil diese Bedenksekunde nicht weg bekomm[en]" zu bestätigen. Ich will es aber auch nicht unversucht lassen.

  • Meine Aussage von 2012, nach damals 2 Wochen BRZ Fahrt, muss ich in Teilen revidieren. Im Vergleich zu vielen Fahrzeugen mag das stimmen, wenn man sich aber eine Weile an den Wagen gewöhnt hat merkt man auch dort eine gewisse Verzögerung. Damals von BMW kommend viel es zunächst nicht auf da vieles fahrerisch besser war.


    Die Eliminierung der Denksekunde erreicht man hervorragend durch leichte Schwungscheibe.
    Ohne jetzt einen halben Roman zum Thema verfassen zu wollen, denn dafür gibt es andere threads, kann ich nur nochmal die guten gemachten Erfahrungen auch als daily damit betonen.
    Da wir ja letztes Jahr eine schöne Tour gefahren sind hast du vielleicht einen kleinen Eindruck davon gewinnen können, trotz meines eher vorsichtigen Fahrstiles. Andere könnten das sicher besser ausnutzen. Wir können gerne auch mal eine Runde zusammen drehen, da lässt sich eine andere Lösung für das was ich hier als deine Motivation hinter der Pedalbox verstehe aufzeigen.
    Mich hat das selbst auch immer gestört und bei mir ist die bedenksekunde weg.


    Das mit den kennfeldern stimmt allerdings auch, da ließe sich heutzutage auch viel machen. Meist jedoch in höheren Drehzahlen glaube ich.


    Wenn du die pedalbox dann mal hast würde mich brennend interessieren wie es sich mit und ohne fährt. Vlt kann man mal eine Runde Probefahren, ich bin eh bald wieder in DD zum abholen der Kofferraumklappe :D

  • Alles was so eine Box macht (und machen kann) ist, einer bestimmten Pedalstellung einen anderen an die ECU übermittelten Fahrerwunsch(!) zuzuordnen. Dh, das Pedal ist nur auf 1/4 bzw 25% betätigt, die ECU bekommt aber das Signal das (zB) schon 40% abgefordert werden.


    Vermutlich ist genau das der Punkt. Die BRZ werden ja in der Regel an Einsteiger vermietet. Die für den martialischen Grip des Sachsenrings relativ schwach motorisierten BRZ benötigen deshalb umso kräftigere Gasstöße (was Anfängern oft nicht so leicht fällt). Und genau diesem Problem wirkt man damit entgegen. Ansprechverhalten ist da ein irreführender Begriff, dem halbwegs ungeübten Fahrer wird es aber so vorkommen, als wäre das Ansprechverhalten besser.


    Ich bin Ende April wieder am SaRi. Dann frag ich mal beim Peter nach, was die da zusammen gebastelt haben.

  • Der Gedanke kam mir beim Schreiben auch, ich habe diesen aber sofort wieder verworfen, denn es wiederspricht komplett dem Trainingsansatz. Wäre der GT von Hause aus ein wagen der einfach eine schlechte, isv zu progressive, Pedalkennlinie hätte, wäre das noch verständlich. Dem ist aber nicht so und ich schätze das er dann auch nicht zum Arbeitstier auf dem Ring geworden wäre.


    Der Fahrer der beim Drifttraining nur durch eine "erzwungene" Gasannahme zum Ziel kommt wird tendenziell mit einem eher gefährlich Selbstverständnis für das fahren im Drift aus dem Training gehen.
    Ich bin sicher kein Kenner der Trainer am Ring, meine aber das ich deren Trainingsansatz und Prinzipien zumindest soweit verstanden habe das dies nicht ihre Absicht sein kann. Eigentlich wollen die den Teilnehmern ernsthaft was beibringen und ihnen auch eher die eigenen Grenzen aufzeigen anstelle durch Einsatz von Hilfsmitteln den Fahrern, in welcher Art auch immer, ein falsches Gefühl von ihren eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.
    Davon abgesehn stehen viel einfachere und für den Fahrer nachvollziehbarere Möglichkeiten zur Verfügung dem hohen Grip entgegen zu wirken. Und das machen sie auch indem sie den Drift GTs vorne Winterreifen und hinten einen speziellen Driftreifen (eigentlich nur ein Abklatsch eines besonders schlechten Winterreifens) verpassen. Zusätzlich ein entsprechendes Setup mit sehr wenig Spur hinten und wenig Sturz vorn, was zwar nicht unbedingt ein klassisches Harcore-Driftsetup ist, aber gut für Einsteiger und für ein relativ niedriges Gripniveau zum Driften üben. Ich bin einen GT vom Ring nicht gefahren, aber ich habe gesehen wieviel weniger Geschwindigkeit auf der Nasen Strecke (also die "richtige" Strecke) notwendig ist ihn quer zu bekommen, als es im Vergleich für mein Setup nötig war. Die brauchen da definitiv keine Pedalbox für.
    Im Gegensatz dazu fahre ich auf den Handlingkursen und im Kreisel wie auf Glatteis mit den PSS und mit dem Sturz den ich fahre.


    Ich will mich über die konkrete Kennlinie des GT nicht aus dem Fenster lehnen, da ich sie, isv Kurve auf dem Bildschirm, nicht kenne. Was ich sagen kann ist, das für mein Empfinden, die Kennlinie OK ist. Priblematischer finde ich da eher das ansich vergleichsweise geringe Moment und auch die Drehmomentwelle die ja hinreichend bekannt ist. Wobei diese im relevanten Bereich kaum eine Rollespielt. Ebenso ist die relativ Weiche aufhängung der HA eher ein Punkt an dem hinsichtlich dosierbarkeit und vor allem Wechsel zwischen gkeit und haftreibung arbeiten kann. Wie immer hat auch das seine Kehrseiten. Aber das geht dann wieder in die Endlose Geschichte über...


    @markus: Das kommt darauf an wie man es sieht. Die Box stellt auf jeden Fall einen übermäßigen Gasstoß voran, isv 25% werden 40% oder so ähnlich. Ob sie zusätzlich noch einen zeitlich begrenzten "Überschwinger" einbaut kann ich nicht sagen, glaube ich aber nicht wirklich. Zumindest habe ich so eine Kurve bzw Aussage noch nicht gesehen/gehört. Was sie definitiv nicht macht ist einen Gasstoß isv zeitlich verfrüht voran zu stellen, denn da hat wie gesagt Einstein was dagegen...


    Pedalbox ist manchmal ein sehr schwieriges Thema. Das Problem ist hier der Zweckoptimismus, denn die Pedalbox ändert definitiv etwas und das ist auch sehr gut spürbar. 9 aus 10 Käufern ohne tieferes Hintergrundwissen werden das mit einer erfolgreichen Investition gleichsetzen. Ob es objektiv wirklich den erhoften Effekt hat tritt da schnell in den Hintergrund, bewusst oder unbewusst.

  • Nach meiner "optischen Überprüfung" gestern besteht das "Driftsetup" aus 205/50-17 vorne Barum, hinten Kingmeiler.


    Nach der Erfahrung eines Kollegen (und meiner Beobachtung) gehen die Autos mit viel weniger Aufwand quer als meiner
    mit guten WR in OEM Grösse rundum. Der Drift lies sich schon durch Gas weg und Lenken oder durch zartes Reinbremsen einleiten.
    Auch sind die "Drifties" im Drift viel langsamer als ein richtig abgestimmter GT, was für alle Beteiligten angenehmer ist, schliesslich enden
    Fehler damit meistens auf der Strecke, somit fliegt weniger Kies und es gibt weniger Bergepausen.


    FunFact: Vorausfahrzeug war ein Pickup :D


    Fragen konnte ich nicht, meine mich aber zu erinnern das eine FT86Nanny Box verbaut ist, die beim Starten sofort Helfer abschaltet.
    War die vielleicht gemeint?


    MFG Carsten

    Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
    denn geradeaus kann jeder :D



    Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
    ( überliefert von T. Schrick)

  • Copperhead : Ob es vorn barum waren kann ich nicht mehr sagen. Hinten kingmeiler kommt hin. Ich habe die Reifen nicht untersucht, da ich deren GTs nicht angefasst habe. Hab mich da auf Corrazas Aussage verlassen das sie erst einen Winterreifen von denen hatten der furchtbar schlecht war (als Winterreifen) aber perfekt zum driften. Dann haben sie vom selben Hersteller einen "speziellen Driftreifen" geordert, der sich ähnlich verhält aber längere Standzeit hat.


    Das mit den Geschwindigkeitsunterschieden war schon enorm. Ich habe im Turn1 im Schnitt etwa 15-20kmh mehr gebraucht als die Ring GTs.


    Deckt sich also mit deinen Beobachtungen... :thumbup:


    Nur auf dem Gleitbelag kehrt sich das komplett um. Da geben gute Winters noch besten Grip (relativ), die Bereifung der Ring GTs ist so ein Mittelding. Mit Sommer oder Sportreifen wirds eher wie Glatteis. Da meine Einstellung auch kompett auf Trockenperformance abzielt macht es das noch extremer, weil ich den Latsch nicht ansatzweise ans arbeiten bekomme.


    Funfact: Selbst eine hypothetische Pedalbox die tatsächlich das Ansprechverhalten verbessert hätte mir nichts gebracht. An driften war so oder so nur unter Einsatz von Pressgas zu denken und teils hat selbst das nicht gereicht. (durch das bei Nässe untersteuernde Trockensetting) Da hätte die Box so oder so nix gemacht... :D


    Vorm nächsten Besuch mit Driftabsicht werd ich mal die Unibälle verstellen müssen. :rolleyes:

  • Am Samstag (Autobahn) und Montag (Landstraße) zwei Probefahren mit dem Tune Pedal getan...
    Short Story: Ich konnte in keinem Programm eine Veränderung der Gedenksekunde feststellen. Es findet kein "dynamischer Gasstoß" o. ä. statt sondern es wird wirklich nur die Kennlinie durch ein statisches Remapping versaut.


    Long Story:
    Von beschleunigen mal abgesehen, benötigt man im Normalfall ja nur etwa die ersten 10% des Gaspedalwegs. Mit dem einfachen Sport-Modus, und entsprechend auch im SportPlus-Modus, ist die Kennlinie da vorn so sehr gestaucht, dass es mir nicht möglich war einfach nur die Geschwindigkeit zu halten. Es gab nur entweder kein Gas oder beschleunigen. Im Sport-Modus mit der Feinabstimmung "3x minus" hat man geschätzt immerhin 2% des Gaspedalwegs zum Halten der Geschwindigkeit. Dafür stellt es einen noch immer vor die Herausforderung sanft ohne aufheulenden Motor loszufahren. Konsequenz des ganzen war, dass ich auf beiden Fahren die Box bereits noch vor Ende der Fahrt wieder deaktiviert hatte.
    Der Eco-Modus ist weitestgehend beherrschbar. Da die Box aber nichts dynamisches macht, was ich nicht auch selbst mit dem rechten Fuß tun könnte, sehe ich nicht ein, warum ich mir die Kennlinie statisch so verbiegen lassen sollte.