Ist es ein Toyota oder ein Subaru?

  • Das der GT 86 im Subaru Werk gebaut wird hat aber auch was sehr gutes. Das Subaru Werk in Japan ist nämlich die erste "grüne" Autofabrik der Welt. Das heisst es ist die erste Autofabrik die zu 100% unabhängig von Japans Energieversorgung ist (und das schon vor Fokushima). Der Gesamte Strom wird per Windkraft und Solarenergie erzeugt. Für Fuji Heavy ein logischer Schritt, denn eine andere Sparte dieses Konzerns ist einer der größten Windkraftgeneratorenhersteller.


    Oh la la, da ist aber jemand gründlich auf geschickt manipulierte Daten in Werbebroschüren hereingefallen. Wenn es so wäre, dass diese "grüne" Autofabrik tatsächlich nur mit selbst aus Wind- und Solarenergie hergestelltem Strom arbeiten würde, müsste die Produktion bei Flaute und Dunkelheit eingestellt werden. "Sorry, wir können Ihr bestelltes Auto nicht bauen, es weht gerade zu wenig Wind". Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendeinen Industriebetrieb auf der Welt gibt, der so arbeitet.


    Bestenfalls kommt diese Autofabrik rein bilanziell auf eine bezogene Arbeit in MWh, die zufällig über's Jahr gesehen in irgendwelchen über das Land verteilten Wind- und Photovoltaikkraftwerken produziert und in überregionale Netze eingespeist wird. In der Realität heisst das, dass "grüner Strom" zu manchen Zeiten im Überfluss vorhanden (und damit wertlos) ist und während der dunkelen Flaute der von der Autofabrik dringend sofort benötigte Strom in Anlagen produziert werden muss, die jederzeit zur Verfügung stehen müssen.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Oh je, das wäre ja schon ein eigenes Kapitel Wert. Ich war 2005 in Japan, da ich als Projektleiter (QM Zertifizierer) die Wasserkraftturbinen für dieses Werk (bzw. für die Zulieferer) überwacht habe. Das ganze Industriegebiet in der Provinz Tochigi hat natürlich auch eine Anbindung an das öffentliche (Atom)Stromnetz, denn die überschüssige Energie muß ja abgeführt werden. Das Problem ist nicht kein Wind (an Japans südostküste gibt es keine Windstillen Tage) sondern eher zu viel Wind.


    Das Industrieareal verfügt über riesige Wasserturbinenwerke, bei Energieüberschuss wird Wasser in höher gelegte Rückhaltebecken gepumpt. Wenn die Energiemenge nicht ausreicht wird dieses Wasser durch Turbinen in´s Tal geleitet. Energiespitzen und Energieengpässe werden alsdann in das Stromnetz eingespeist bzw. entnommen. Ein Kollege (dessen Gewerk die Elektrizität war) sagte mir, das die max. Kapazität der Windkraft und Solaranlagen ca. um den Faktor 5 über der benötigten Menge des Industrieareals läge (Das ist/war einmalig in der Welt).


    Ja, der Asiatische Raum ist weit weg von Öko, aber Japan und China (beides Asien) sind noch mal soweit auseinander (Kulturell und was Öko anbelangt) wie Johannesburg und Flensburg. Die Japaner haben einen sehr großen Respekt vor der Natur und haben da ein ganz anderes Verhältnis wie die Chinesen (ich war in beiden Ländern). Japan ist da ziemlich dicht an Europa. Was "Natur" betrifft würde ich sagen, die sind "grüner" als wir deutschen.


    Andere Fabriken machen das in Japan genauso, nur in Tochigi steht/stand die modernste (2005) und Größte Anlage Japans (Das ist Stand 2005, war seit dem nicht mehr in Japan, weiß nicht ob es mittlerweile noch größere Anlagen dort gibt).


    Hat mich damals und heute beeindruckt, auch wenn das eigentlich gar nicht hierhin gehört. Japan ist auf jeden Fall eine Reise wert.


    Ansonsten ist der Strommarkt, wie wir alle wissen, ein Virtueller Markt, was technisch bedingt aber gar nicht anders geht, aber ökologisch Sinnvoll ist.


  • Energiespitzen und Energieengpässe werden alsdann in das Stromnetz eingespeist bzw. entnommen.



    Da wundert es mich doch sehr, dass Du mit Deinem technischen Hintergrund Werbebotschaften im Stile von "die erste Autofabrik die zu 100% unabhängig von Japans Energieversorgung ist " weiterverbreitest.
    Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass es ein Industriekonzern schafft, mittels großer Pumpspeicherkraftwerke die Zufallsstromproduktion von Windkraftanlagen zu vergleichmäßigen. Ebenso ist es auch aus meiner Sicht lobenswert, wenn die Industrie selbst sich um eine ökologische Stromerzeugung bemüht. Aber ich halte es für unzulässig und in gewisser Weise manipulativ, wenn in der Darstellung eine rein bilanzielle Ökostrom-Selbstversorgung dann zu "zu 100% unabhängig" umdeklariert wird.
    Ähnlich ist es, wenn der Schönauer seinen (Öko-)Strom aus Wasserkraftwerken in Norwegen bezieht und tatsächlich glaubt, dass sein Strom, der sonst immer den Weg des geringsten Widerstands wählt, nicht schon in Norddeutschland die Lampen erhellt, sondern auf geheimnisvolle Weise und unter Umgehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten den Weg bis in den Schwarzwald findet.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


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  • Hallo Andreas,


    bin ja bei Dir. Die EG Öko Audit Verordnung regelt zwar den ganzen Kram was legal und "Autonom" bedeutet, das ist für den Gesunden Menschenverstand und für viele andere aber nicht wirklich transparent.


    Was viel spannenderes, was ist das für ein geiles Auto auf Deinem Profilbild (Toyota ? Subaru?) Ups schon sind wir wieder beim Ursprungsthema.


    LG


    Sven

  • Die "Autofrage" wird detailliert in "Andreas' bergische Kaffeetafel" beantwortet. Komm doch mal da vorbei.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


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  • Hier findest Du die Geniesser der gepflegten Plauderei.

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    Andreas


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  • Und nun wieder zurück zum Thema Männer :thumbup:

    [color=#999999]Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go, OZ Ultraleggera LM Graphit Matt 8x18, Tieferlegungsfedern Eibach, JBL Soundsystem)
    Umbauten (328PS/329NM): Garrett GT28R, MPS Cold Air Intake, Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, Invidia catless non resonated Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, schwarze Innenraumteile, TOM's Tail Lights

  • Ich habe irgendwo mal das Gerücht gehört, dass sogar auf dem Toyota Logo Subaru drauf steht :whistling:
    Ich werde meine Logos morgen abmachen ... wenn dem so ist, werde ich ein Foto einstellen :D

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  • Und es ist genauso Usus, dass Autos im Auftrag bei "Zulieferen" (teil-)entwickelt und gebaut werden. Der Lexus LFA (oder auch früher der Toyota GT2000) ist so z.B. eigentlich eher ein Yamaha...
    Die Frage nach Toyota oder Subaru liegt eher im Auge des Betrachters - ich würde keine der beiden Thesen weder komplett bejahen, noch verneinen. Als Auftragsgeber und Initiator wäre es Toyota, als Entwickler wohl beide (zu steiten wäre über den Anteil), als Produzent schließlich Subaru...
    Also: Toyobaru!

  • Beim Lexus hat Yamaha, wenn ich den Bericht richtig in Erinnerung habe, den Ansaugtrakt gemacht. Würde nicht sagen das das Auto deshalb gleich ein Yamaha ist ^^
    Was mit bei den JApanern gefällt ist das sie noch vergleichsweise viel selbst machen. Für mich das krasseste Beispiel ist das Thema Motor. Bei VAG wird meines Wissens auch die Motorenpalette hin- und her geschoben, da hat der SEAT den gleichen Motor wie Audi und VW.
    Honda baut Honda-Motoren, Subaru Subarumotoren.... :thumbup:

  • Naja seat, Audi und VW gehören auch zusammen... deswegen teilen die sich logischerweise auch die Motoren! Peugeot und Citroen teilen sich auch alles, weil die zusammen gehören.
    Und Mercedes kauft Motoren bei Renault, BMW bei PSA (Peugeot-Citroen)... und Toyota verbaut Subaru Motoren. Also ist das eh alles recht fließend... und wenn man von der Zulieferkette betrachtet haben die meisten das ABS von Bosch oder Conti...

  • Da kann ich Basti nur Zustimmen. Die Deutschen Hersteller haben sich leider komplett aus der Fertiegungstiefe zurückgezogen. Nur noch Ingeneering und Montage leisten sich die Deutschen Autobauer, wobei letzteres auch bald passe ist. Ich fahre keine Chinesischen, Rumänischem, Ungarischen Autos mit deutschem Logo und deshalb bleibt leider fast kein Deutsches Modell mehr übrig.


    Wenn ich daran Denke, das Mercedes in den 80er noch Sitze, Innenausstattung und Getriebe komplett selbst gefertigt hat. Oh je, schon schade, wenn Unternehmen Ihre Kernkompetenzen in die Mülltonne hauen. Wenn ich mir die heutigen Autos von denen Anschaue fühle ich mich bei den Preisen einfach nur betrogen.


    Mich wundert es überhaupt, das eine Marke wie Subaru mit lächerlichen 500.000 Autos im Jahr Weltweit immer noch erfolgreich (Profitabel) am Markt ist und sich seine eigenen Konstruktionen (Boxermotoren, Allrad, Plattformen, Fahrwerke) überhaupt leisten kann. Die Subaru Boxer werden meines Wissens nach in keinem anderen Fahrzeug (vom GT mal abgesehen) verbaut. Das ist für alle anderen Autobauer undenkbar (wegen der geringen Stückzahlen). Auch erstaunlich, das trotz aller Kooperationen mit Giganten wie Toyota, Suzuki, Chrysler, sich nie eine Übernahme abzeichnete sondern immer nur Minderheitsbeteiligungen zustande kamen. Die machen einfach Ihr eigenes Ding


    Gefallen hat mir das Werbeposter hinterm Schreibtisch meines Subaru Dealers: " Warum sich mit einem Stern zufrieden geben, wenn man sechs haben kann"

  • Beim Lexus hat Yamaha, wenn ich den Bericht richtig in Erinnerung habe, den Ansaugtrakt gemacht. Würde nicht sagen das das Auto deshalb gleich ein Yamaha ist

    Ich habe andere Quellen:
    http://www.thetruthaboutcars.c…apter-4-balance-of-power/
    Wurde nicht hier irgendwo auch ein Video diesbezüglich gepostet? War das nicht die F1-Motoren-Schmiede?
    Letzten Endes aber auch egal - meine Aussage wird daher nicht anders. Mag jeder sehen wie er will - irgendwie stimmt beides.


    Generell ist es mir auch egal wie das Auto heisst und von wem es ist - Hauptsache es ist wie es ist (Naja, außer es wäre ein Aston Martin :love: )...

  • Hab neulich mal nen interessanten Artikel gelesen, dass die grossen Zulieferfirmen ohne Weiteres selbst ein(e) Auto(marke) ad hoc aus dem Boden stampfen könnten, da sie im Prinzip alle Teile und das Knowhow in der Hand haben. Die bauen ja schon im Auftrag ganze Modellreihen für die Firmen zusammen, Beispiel Magna und der Peugeot RCZ.

  • Ich glaube nicht das subaru nur so einen mickrigen Jahresumsatz hat. In De vielleicht, nicht aber weltweit. Allein in Japan fahren viele subaru-dieselameisen herum. Die möchte man hier zwar nicht haben, der Konzern hat aber ein eindrucksvolles Gebäude direkt am Ausgang von shinjuku.
    Generell kommt es darauf an wie die Firma geführt wird. Geht es darum, in.seiner Nische profitabel unterwegs zu sein kann gleichbleibender Stückzahlumsatz reichen wenn die Nische nicht wächst. Ein Markt kann auch ausgereizt sein. Aber man kann immer schön sein eigenes Süppchen kochen. Wenn man wie ein blöder nach Märkten giert und möglichst alle bedienen will muss man eben auch mit allen ins Bett steigen... Siehe VAG. Da meint man alles haben und können und wollen zu müssen. Mir gefällt der slogan Unikat statt Uniform.


    Solche Kooperationen wie beim toyobaru finde ich toll, sie bringen beide Firmen durch wissensaustausch weiter... Das ist besser als vom anderen permanent etwas nehmen und das in seiner eigenen designsprache beim kommitee durchwurschteln zu müssen weil man schon abhängig ist

  • Moin, Moin zuammen,


    Subaru hat nach eigenen Aussagen im Jahre 2013 rund 531.000 Produziert Über den Umsatz oder Deckungsbeitrag sagt das ja noch nichts aus). Bei denen scheint die Mutter aber zu funktionieren. Anders wie bei Daimler, wo die Autosparte mit Ihren völlig überteuerten Produkten Deckungsbeiträge realisieren muss um die anderen Geschäftsfelder die Miese machen aus zu gleichen.


    Mann merkt bei Fujy Heavy, das dieses keine Aktiengesellschaft sondern eine Limited ist, wo die Cheffs Ihre Entscheidungen nicht vorrangig vom Börsenkurs abhängig machen müssen (Shareholdervaleu).


    Bzgl. der Zulieferer ist das heute tatsächlich so. Alle (überwiegend deutsche) Autohersteller lassen mittlerweile von Lohnunternehmen Autos zusammen schrauben (so wie Karmann früher). Das technische Know how haben sich die Hersteller leider komplett aus der Hand nehmen lassen. Deshalb sind für mich die ehemaligen Premiummarken nur noch Plagiate irgendwelcher Zulieferer.


    Dafür bedient sich Subaru beim Vertrieb seiner Fahrzeuge in Europa der Frey Gruppe. Dadurch hat Subaru auch keinen direkten Marktzugang sondern die Geschicke werden von Frey gelenkt. Die wollen Rendite und keine Marktdurchdringung. Daher ist Subaru Marketingtechnisch eher eine Randerscheinung.


    Ein guter Freund von mir der in der Motorenentwicklung eines Premiumhersteller ist, freut sich mit 51 nur noch auf seine Frühverrentung. Früher (und das ist gerade mal 15-20 Jahre her) sagte er mir war ein Bauteil fertig wenn ich es gesagt habe. Dann war es technisch ausgereift und ich habe es dem Einkauf übergeben, damit die Das Bauteil irgendwo günstig einkaufen können. Heute steht der Controller und der Martketingfuzzi an seinem Schreibtisch. Der eine gibt Ihm das Budget vor, der andere sagt Ihm wie es aussehen soll. Seine Aufgabe besteht dann in der Einhaltung der technischen Mindeststandard und der Kunde zahlt Premiumpreis.


    Aber mann darf nicht nur den Herstellern den schwarzen Peter zuschieben. Die Mehrheit der Konsumenten verlangt halt "geiz ist geil", bzw. geben Ihr Geld lieber für sichtbare Mehrwertdinge (wegen des Neidfaktor des Nachbarn) aus (aussen hui innen....).


    Brave new world.


    Frohe Ostern

  • Es ist sicherlich keine reiner toyota wegen des boxers als auch kein echter Subaru wegen Rwd.


    Eine wahrhaft philosophische frage ala " ist das glas halbvoll oder halbleer" oder " was war zuerst : die henne oder das ei"


    Fragen auf die es nie eine Antwort gebe wird... Wir können nur feststellen was der subayota oder toyobaru NICHT ist-und uns dann spekulativ der Wahrheit langsam näherm, schritt für schritt, nachdem wir sämtliche interviews von Tada San analysiert haben. Definitiv werden wir kein ergiebige Antwort vor Ende des Produktzyklus bekommen.

  • selbst dann nicht ;)
    aber es geht hier ja nicht im etwas objektives, viel mehr um das subjektive Empfinden.
    Beispielsweise hatte ich jetzt einen XV als Werkstattwagen...Das Subaru AWD macht natürlich was her, selbst bei so einem Wagen der ja als Cross oder SUV konzipiert ist war ich überrscht. Durch Boxer und AWD eine erstaunlich gute Straßenlage, das war wirklich ein Traum. Wenn man mal die blöde Sitzposition und viel zu weiches Fahrwerk weglässt hat das schon Spaß gemacht.
    ...aber der BRZ fühlt sich immer noch anders an... es liegt wahrscheinlich vor allen Dingen am AWD, das einfach "fehlt". Falls der XV so ein richtig typisches Subaru-Fahrverhalten hat dann ist der BRZ wieder anders.
    Aber wie ein Toyota fährt er sich Gott sei Dank auch nicht.


    Was mich angeht, aus meiner Sicht ist hier durch die Mischung etwas ganz eigenes tolles entstanden ^^

  • Ich tendiere eher zu Subaru. Wenn man das Forum aufmerksam liest, gibt es bei vielen Problemen/Kinderkrankheiten von Toyota (noch) keine offizielle Lösung, während die Subaru-Werkstätten schon die entsprechenden Bulletins bekommen haben.


    Das war für mich mit ein Grund, den BRZ zu kaufen, obwohl ich ja auch den MR2 habe. Eine Subaru-Werkstatt muss sich nicht erst an den Boxermotor herantasten; die machen seit Jahren nix anderes. Und scheinbar sind die Meldewege von Fuji Heavy nach Subaru kürzer als die nach Toyota :)

    "Warum sich mit einem Stern zufrieden geben, wenn man sechs haben kann." - Subaru
    -
    Fleisch unter 400 Gramm ist Carpaccio!

  • Für mich ist es relativ einfach - da ich den BRZ fahre ist es ein Subaru :P
    Da beide Partner in (meines Wissens) etwa gleichen Teilen bei der Entwicklung beteiligt waren ist es schwer zu sagen. Gebaut wird das Gute Stück jedoch von Subaru, und ´nen Boxermotor gibts sonst nur noch von Porsche im PKW.
    Für mich also mehr Subaru, aber das ist meine Persönliche Meinung, da ich seit langem Fan der Marke bin.
    Aber um den GT 86 nicht zu missbilligen könnte man ihn ja einfach Toyobaru BRZ 86 nennen :P (mit Wink auf mein Kennzeichen BR-286) ;)


    Grüße, Basti

  • Gebaut wird das Gute Stück jedoch von Subaru, und ´nen Boxermotor gibts sonst nur noch von Porsche im PKW.

    Na na nana .... VW hat den Luftgekühlten Boxermotor, meist gebauteste Boxermotor der Welt. Produktion ist glaube erst vor kurzem eingestellt werden ( 200X )

    GT86 TRD Schwarz - 200 PS
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