Perrin lightweight pulley Kit - Review

  • Hallo zusammen,


    letzte Woche erhielt ich Post aus den USA



    die meisten kennen den HKS Air Intake Duct, wissen wie ein Ansaugschlauch aussieht und was Haubendämpfer sind, aber um diese geht es hier nicht ^^
    das Augenmerk soll der linken Seite gelten - die leichteren Keilriemenscheiben von Perrin Performance
    von unten nach oben: Kurbelwelle, Lichtmaschine, Wasserpumpe
    es gibt mehrere Anbieter für leichtere Rollen, aber Perrin bietet meines Erachtens nach das beste Preis-/Leistungsverhältnis und die leichteste Kurbelwellenscheibe


    das how-to ist eig relativ simpel


    zunächst wird der Luftmengenmesser abgeklemmt und der Luffikasten inkl Ansaugschlauch und Soundgenerator demontiert, damit Platz zum Arbeiten ist



    die beiden Abdeckungen über der LiMa und Klima werden natürlich auch noch entfernt


    bevor iwas im Bereich des Keilriemens gemacht wird kommt zuerst das Getriebe in den 6. Gang, damit die Kurbelwelle möglichst in Position bleibt!


    so lange der Riemen noch drauf sitzt können die Mutter auf der Welle der LiMa und die 3 Schrauben der Wasserpumpenrolle gelöst werden.
    wer einen Schlagschrauber besitzt kann mit einer 24mm Nuss auf der LiMa ansetzen und diese mit wenigen Anläufen LÖSEN, noch NICHT entfernen!
    das selbe gilt für die 3 Schrauben bei der Wasserpumpe, hier genügt jedoch einfache Handkraft um diese zu lockern -> ebenfalls noch NICHT herausnehmen!


    jetzt die Spannrolle (s. Bild 2) mit passendem Werkzeug im Uhrzeigersinn auf den Anschlag drücken, um den Keilriemen zu lösen
    nun können die Schrauben der Wasserpumpenrolle entfernt und die ganz Rolle abgenommen werden


    wer keinen Schlagschrauber besitzt, löst zunächst nur die Schrauben der Wasserpumpenrolle und demontiert nach Abnahme des Riemens die Lichtmaschine, welche mit 2 Schrauben am Block befestigt ist
    hierfür hab ich mir einen alten Keilriemen eines Kollegen geborgt um die LiMa-Rolle sicher in einen Schraubstock spannen zu können



    bitte ignorieren, dass das Gehäuse der LiMa zerlegt is, es war ein Versuch um zu sehen, ob die Welle von der Gegenseite blockiert werden kann, was nicht der Fall ist, daher die Schraubstock Methode
    einen gekröpften Ringschlüssel an der Mutter ansetzen und mit einem Schonhammer mit sanfter Gewalt aufklöpfeln, auf die selbe Art wird die neue Rolle wieder montiert - Drehmoment 75Nm
    die LiMa wieder an ihren eigentlichen Platz bringen und festschrauben
    (mit dem Schlagschrauber wird die Mutter erst wieder bei montiertem Keilriemen festgezogen, laut Perrin max. 2 Sekunden draufhalten)


    die neue Rolle der Wasserpumpe wird mit den originalen Schrauben von Hand angelegt, bevor der Riemen wieder drauf kommt


    jetzt gehts an die Kurbelwelle, hier ist etwas mehr Muskelkraft notwendig
    nochmal sicher gehen, dass sich das Auto im 6. Gang befindet
    zum Öffnen eine 22mm Nuss auf dem Bolzen ansetzen und mit längerem Hebel GEGEN den Uhrzeigersinn drehen
    die Rolle wird sich zunächst etwas mitdrehen, geht aber wieder in Position zurück sobald die Schraube gelöst ist
    diese mit der Rollen entnehmen und eine Sichtprüfung an der Welle vornehmen - kein Schmutz oder Rost, O-Ring vorhanden, Fläche leicht ölig und der Zapfen zur Positionssicherung sollte auch noch da sein



    mit der Fingerspitze einen Hauch Öl auf die Auflagefläche der neuen Rolle, des Schraubenkopfes sowie das Schraubengewinde auftragen
    nun kann die leichtere aufgesetzt werden -> darauf achten, dass der Sicherungszapfen auch in der Nabenbohrung sitzt
    ein Bild zum Vergleich:



    der Gewichtsunterschied ist sehr deutlich, dummerweise hatte ich keine passende Waage zur Verfügung :S


    ist die neue Rolle drauf, die Schraube von Hand eindrehen, zunächst mit 45Nm und dann 130Nm festziehen.
    der Keilriemen kann jetzt wieder montiert werden, hierzu einfach in umgekehrter Reihenfolge wie oben beschrieben vorgehen
    bevor der Ansaugtrakt wieder montiert wird sicher stellen, dass der Riemen überall sauber sitzt und vor allem nicht vergessen die 3 Schrauben der Wasserpumpenrolle festzuziehen - jeweils 14NM


    das Ganze sieht dann wie folgt aus:



    die Batterie abklemmen um die ECU zu reseten, damit die Motorkontrollleuchte aus bleibt und die Drehzahlregulierung ordnungsgemäß funktioniert
    den Ansaugtrakt wieder drauf (in meinem Fall ohne den unnötigen Soundgenerator und mit neuem Ansaugschlauch ^^) und die Batterie wieder dran


    viel Spaß beim Probelauf, es lohnt sich :)
    der Motor dreht einiges schneller hoch und fühlt sich in der Beschleunigung an, als hätte das Auto 150kg verloren
    ein durchaus lohnendes Investement für den kleinen Geldbeutel bei großem Resultat :thumbsup:


    ein kleines Vergleichsvideo habe ich auch gemacht


    [video]

    [/video]


    ich denke der Unterschied ist erkennbar, bei Leerlaufdrehzahlen natürlich nicht mit dem Fahrverhalten zu vergleichen, aber für einen Eindruck reicht es :)


    hoffe, ich habe nichts vergessen, mein Kopf ist nicht mehr so ganz auf Leistungshöhe und ich bin müde :whistling:


    einfach Anmerkungen, Kritik und Fragen posten


    mfG,
    euer Slashy


    PS: nur bitte keine Fragen bzgl der Garantie ^^

  • Auch wenn die Originalriemenscheibe angeblich keine Dämpfungsfunktion hat, bin ich ein wenig skeptsich. Wo ich mir sicher bin ist, dass man besser nicht Schwungrad und (Kurbelwellen)Riemenscheibe erleichtern sollte, weil das zu viel des guten ist und auf die Lager geht.
    Beim MT würde ich das Schwungrad zur Verbesserung der Drehfreudigkeit den erleichterten Riemenscheiben vorziehen, der Effekt ist größer. Beim Automatik bleibt einem ja nichts anderes, als die erleichterten Scheiben zu tauschen.

  • Problem an der Sache ist, wenn man nun das Pulley Kit UND die Schwungsscheibe tauscht, ist der Wagen weniger Alltagstauglich und der Motor hält nicht mehr so lange, bzw. es ist schlecht ür hohe Drehzahlen und Rennstrecke. Einige in den USA hatten bereits Motorschäden dadurch, da beim Pulley Kit in der neuen Kurbelwellenriemenscheibe KEIN Schwingungsdämpfer wie bei der Serie vorhanden ist.
    Die nächste Sache an der 3.7kg Schwungscheibe ist, das der Wagen bei eingeschalteter Klima im Stand ausgehen kann...dann wenn die Magnetkupplung die Klimaanlage wieder fordert.


    Ich würde wenn dann die von dir beschriebene ACT nehmen, diese ist mit 4.7kg immer noch einiges leichter als Stock (ca. 9.3kg??!) und man hat weniger bis keine Probleme.


    Just my 2 cents. ;)

  • Die Original-Riemenscheibe IST ein Schwingungsdämpfer!
    Die Serienteile wiegen zusammen 2900 Gramm, meine 3 Aluscheiben 711 Gramm.
    Bevor ich auf die Rundstrecke gehe, kommt wieder die Orig.-KW-Scheibe dran.
    Im Slalom wechseln die Drehzahlen ständig, da bauen sich kaum Schwingungen auf.
    Aber Döttinger Höhe, ewig lange fast gleiche hohe Drehzahl - nee, das Risiko ist mir zu groß!


    Der Motor kann nur dann ausgehen, wenn man auf ein anderes als Serienmapping umschaltet und die Drehzahlstabilisierung nicht ideal arbeitet. Ansonsten läuft er normal weiter.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Ich hatte ne leichte Schwungscheibe in der Celica.
    War ganz nett, aber davon darf man keine Wunder erwarten...


    Abgesehen davon sinkt die Drehzahl beim Schalten sehr schnell.
    Ich finde, der Toyobaru dreht stock schnell genug rauf und man hat beim Einkuppeln meist direkt die Drehzahl, die man braucht.

  • Na, fahr ihn mal mit leichter Scheibe.
    Dann fliegen dir die Socken weg! :D :D :D

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  • Richtig ist auch: Erleichterte Riemenscheibe + leichteres Schwungrad = nicht gut.


    Ich werde wohl noch im Laufe des Jahres eine Exedy Stage 1 Kupplung verbauen. Da ist auch eine um 3.7 kg erleichterte Schwungscheibe mit dabei. Ich bin gespannt wie sich das auswirkt. Bin in meinem altehrwürdigen Impreza GT bis zum Getriebetausch eine leichtere Schwungscheibe gefahren und der Effekt war merklich - die Karre fuhr sich spürbar dynamischer.

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • Darf ich mal eine Frage loswerden? Ich lese in diesem Zusammenhang immer gerne von der besser Drehfreudigkeit des Motors und dass er besser durchziehen soll, etc.
    Ich kann mir das nur schwer vorstellen und die Leerlauf-Motorhochjaulenlassen-Videos ergeben auch keinen Sinn (wann brauch ich das schon).


    Das einzige, das meinem Verständnis nach den Motor im laufenden Betrieb unter Last besser hochdrehen lassen kann (Getriebeabstufung und kleinere Räder nicht eingeschlossen), ist mehr Leistung. Würde so ein leichteres Riemenscheibchen den Motor besser hochdrehen lassen, würde das bedeuten, dass das originale Scheibchen dem Motor soviel Leistung gekostet hat, dass man es wirklich spüren kann (also ab ca. 20PS). Kann das denn wirklich der Fall sein? Ich kann es mit meinem technischen Verständnis nicht ganz vereinbaren, dass so eine kleine Scheibe soviel wiegen kann, dass die 10-15PS schluckt (pro Scheibe). Dann müssten etwas schwerere Felgen ja schon die halbe Motorleistung schlucken und ein Wechseln auf leichtere die Leistung verdoppeln. Leicht überspitzt ausgedrückt.

  • Auf den Videos seh ich auch keinen Unterschied, bin aber auch schon den einen GT86 mit erleichterter Schwungscheibe gefahren - es ist wirklich so das er schneller hochdreht! Ist wie ein ganz anderer Motor.


    Du hast da nen Denkfehler mit der Leistung, Leistung ist ja nur das Ergebnis aus Drehzahl und Drehmoment. Dabei ist es egal wie schnell man die Drehzahl erreicht.


    Sprich du hast keine Mehrleistung, sondern die volle Leistung des Motors liegt früher an. Ich hätte das auch gern in meinem GT, da das allerdings nicht Langstreckentauglich ist, lasse ich es.

  • Kann das denn wirklich der Fall sein? Ich kann es mit meinem technischen Verständnis nicht ganz vereinbaren, dass so eine kleine Scheibe soviel wiegen kann, dass die 10-15PS schluckt (pro Scheibe). Dann müssten etwas schwerere Felgen ja schon die halbe Motorleistung schlucken und ein Wechseln auf leichtere die Leistung verdoppeln. Leicht überspitzt ausgedrückt.


    Kommt auf die Felgen an. Man sagt, dass jedes Kilo, was an der Felge gespart wird, mit bis zu Faktor 7 in den gefühlten PS - Zuwachs eingeht. Pro Rad. Wenn ich da mal meine Brock B30 Bleifelgen (knapp 13kg) gegen die 6,5kg OZ vergleiche ... da kommen ähnlich utopische Werte raus. Ob das so stimmt ... keine Ahnung ... aber der Trend geht zumindest sehr deutlich in die gleiche Richtung.


    Vielleicht kann ja jemand noch einen qualifizierteren Kommentar als meinen abgeben?!

  • Leichtere Felgen sind deutlich (!) mit dem Popometer messbar! (Die Alleggerita auf dem GT86 auf den ersten Metern)


    Erfahrungen mit leichterer Schwungscheibe und leichterer Riemenscheibe (div. Imprezas) :


    Schwung ist sehr deutlich zu bemerken.
    Pulley ist merkbar aber relativ zum Schwung ist das sehr wenig.


    Beim Impreza kommt dazu, dass wer schneller hochdreht, auch schneller Boost hat...
    Meines Erachtens eine der besten Modifikationen.


    Schwung und Riemenscheibe fahren viele Impreza-Fahrer seit > 100tkm ohne Probleme.


    Das Auto fährt sich feiner, es hängt williger am Gas.


    Dass man ab und zu abwürgt, gehört dazu. Wenn man dabei in einem STI mit 3" Anlage und Pommestheke sitzt, muss man eine erhöhte Peinlichkeitstoleranz haben :D



    Wenn irgendwann die Kupplung neu muss, kommt sicher kein Serienschwung rein!

  • Du hast da nen Denkfehler mit der Leistung, Leistung ist ja nur das Ergebnis aus Drehzahl und Drehmoment. Dabei ist es egal wie schnell man die Drehzahl erreicht.

    Nein hab ich nicht. Wenn der Motor schneller hochdreht, heißt das auch das die Beschleunigung equivalent besser werden muss (starre Verbindung Motor-Reifen).
    Und die Beschleunigung kann nur mit mehr Leistung besser werden, wenn alles andere gleich bleibt. Folglich müssen die Dinger die Leistung erhöhen oder besser gesagt, Leistung freigeben, die vorher nicht da war, weil die anderen Dinger so schwer waren, dass sie solche Verluste verursacht haben.


    Ein Auto kann mit gleicher Leistung und gleichem Gewicht und gleicher Übersetzung und gleich großen Rädern nicht schneller werden. Das wäre unmöglich.

  • w00lf : du hast wirklich einen kleinen Denkfehler.
    Fest steht, dass sich die Motorleistung bei leichterer rotierender Masse, sei es an der Schwungscheibe, Riemenscheibe oder Rädern, nicht ändert.
    Rotierende Masse zum Rotieren zu bringen, erfordert Leistung. Je Größer die Masse ist, je größer der Durchmesser ist und je weiter außen sie anliegt und je schneller der Drehzahlzuwachs erfolgt, desto größer sind die Widerstände, die überwunden werden müssen.
    Um einen Motor bei gleichbleibende Leistung schneller unter Last hochdrehen lassen zu können, musst du nur das Gewicht des Fahrzeugs reduzieren.
    Deshalb beschleunigen Motorräder bei gleicher Motorleistung schneller als ein Auto: Sie sind leichter, haben nur 2 Räder, die in Rotation gebracht werden müssen UND haben eine extrem kleine Schwungmasse. Oft ist das nur der Rotor der Lichtmaschine und mehr nicht.
    Das ist auch der Grund, warum ein Motorradmotor im Stand blitzartig hochdreht, aber auch superschnell wieder abfällt.
    Der Effekt kleiner Schwungmassen ist also vergleichbar mit dem Effekt des deutlich reduzierten Fahrzeuggewichtes.
    Das Auto beschleunigt schneller, weil der Drehzahlerhöhung kleinere Widerstände entgegengesetzt werden.
    Den Effekt kann man auch berechnen. Möchtest du die Formel haben?


    Mein Wagen beschleunigt nach der letzen Messung in 6,2 Sekunden auf 100. Er wiegt 1130 kg, hat extrem kleine Schwungmassen incl der Räder und hoffentlich auch ein ganz klein wenig mehr Leistung.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

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  • Nein hab ich nicht. Wenn der Motor schneller hochdreht, heißt das auch das die Beschleunigung equivalent besser werden muss (starre Verbindung Motor-Reifen).
    Und die Beschleunigung kann nur mit mehr Leistung besser werden, wenn alles andere gleich bleibt.


    Doch den hast du :-)


    Wie gesagt, Leistung = Drehzahl * Drehmoment. D.h. solange man nicht mehr Drehzahl oder mehr Drehmoment hat, bleibt die Leistung gleich. Durch die leichtere Schwungmasse hast du nur schneller eine höhere Drehzahl und bist damit schneller bei deiner Maximalleistung. Ganz doof gesagt dreht er nicht mehr so "zäh" hoch, sondern in einem durch. Müsstest du mal fahren, ist echt beeindruckend.


    Du hast so halt weniger rotierende Masse die du dazu bringen musst zu rotieren.

  • Wolfgang, wenn Du dein Auto auf den Stand stellst um die Motorleistung zu ermitteln, wird zunächst die Radleistung gemessen, dann die Schleppleistung. Die Schleppleistung wird zur Radleistung addiert, die Summe ist die Motorleistung. Andersrum gesagt: Wenn Du Deine Radleistung ermitteln willst, ziehst Du von Deiner Motorleistung die Schleppleistung ab. Je kleiner die Schleppleistung, desto grösser die Radleistung. Die Motorleistung brauchst du zum posen (früher am Stammtisch, heute im web). Die Radleistung brauchst Du zum fahren.

  • Glaubt mir ich habe keinen Denkfehler und alles was ihr gesagt habt hab ich auch schon gesagt.
    Ich habe doch die Frage schon dementsprechend gestellt: ist der Leistungsverlust wirklich soviel geringer mit den Dingern als mit den Originalen, dass man das spüren kann?
    Anscheinend ist er das. Es ist doch logisch, dass sich die Motorleistung dadurch nicht verändern kann, es kann eben nur die Verlustleistung verringert werden, was dann eben Leistung freigibt, die vorher zwar auch da, aber eben für etwas anderes verwendet wurde, eben um die ganze Peripherie anzutreiben.


    Es ist und bleibt weiterhin unmöglich, ohne Leistungszuwachs schneller zu werden, wenn alles andere gleich bleibt. Der Motor dreht nicht schneller in den Bereich mit mehr Leistung, dafür würde es nämlich mehr Leistung erfordern. Der Motor dreht schneller hoch, weil er eben durch die geringere Masse der Scheiben weniger Verlustleistung und dadurch mehr Nutzleistung hat. Ich habe also definitiv keinen Denkfehler und meine Frage wurde beantwortet. JA, die originalen Scheibchen wiegen soviel, dass sich dadurch ein spürbarer Leistungsverlust ergibt, der dann eben vermindert (und gleichzeitig in Nutzleistung umgewandelt) wird und die Performance erhöht.

  • Was hat es nun eigentlich mit den Berichten über Schäden am Motor auf sich? Hab mal in einem Subaruforum gelesen, dass die Dinger nicht gesund sind.
    Ich habe kein Interesse an großen Umbauten an meinem Alltagshobel GT86, aber sowas wäre tatsächlich interessant, wenn es soviel bringt, genauso wie leichtere Felgen, die vielleicht auch irgendwann kommen. Im großen und ganzen habe ich großes Interesse daran, die Leistung so zu belassen wie sie ist, aber die Verluste so gut es geht zu eliminieren (kann ja nicht sein, dass von nem 200PS Motor nur 160PS an den Rädern ankommen).


    Kann micht diesbezüglich jemand aufklären, wegen der eventuellen Schäden?

  • Ja, das wurde seitenlang und jahrelang und weltweit diskutiert. Mir ist trotzdem kein einziger Fall bekannt, wo ein Motor deshalb hopps ging, aber sicher muss das jetzt hier im Forum auch noch seitenweise und jahrelang diskutiert werden... (Ich bin dann mal weg... ) :wacko:



    Andere Frage:
    sind eigentlich die Durchmesser der Perrin-Pulleys identisch mit original?

  • Wenn du die Antwort kennst, reicht eine kurze und einfache Antwort. Den Nachsatz kann man sich sparen, oder willst du mir jetzt nahelegen, dass ich in einem passenden Thread lieber nicht die Frage stellen soll sondern lieber jahrelang seitenweise Texte aus dem Netz zu irgendwelchen Motoren lesen soll, die mit unserem gar nicht vergleichbar sind?


    Das wäre ja wie wenn man auf die Frage Aufladung am FA20 antwortet, dass es eh schon seit Jahren Turboboxermotoren in anderen Autos gibt und man sich ja gleich da schlau machen soll.


    PS: zum Durchmesser gibts sicher Infos im Netz.

  • Höhere Massen an rotierenden Wellen (wenn gwuchtet) reduzieren/verändern Schwingungen.


    Schwingungen können Material schneller ermüden lassen oder kurzfristig zerstören.


    Theoretisch erzeugt schnelleres Hochdrehen höhere Spitzenbelastungen in den Lagern usw. ...

  • Sorry, Wolfgang, war nicht bös gemeint. Ich sag Dir nur, was ich nach 13 Jahren Imprezafahren und vielen vielen Manntagen in internationalen Foren weiss. ich seh es kommen, dass dieser schöne liebevoll erstellte Thread hier auf den nächsten Seiten vollgequakt wird von Leuten die enormes theoretisches Wissen aus allen möglichen und unmöglichen Quellen haben und alle möglichen Motoren mit einem Boxer vergleichen und bla bla bla ... Und keiner von Ihnen hat je einen Boxer mit erleichtertem Schwung gefahren und damit gekillt... sorry, Ich kenn das alles schon und bin raus. Zeitverschwendung.