LiFePo Batterien

  • Was haltet Ihr von solchen leichten Batterien?


    http://www.super-b.com/en/product/9//sb12v10p-dc (sehr teuer)


    http://www.lithiumpowerbloc.de…loc-11-Ah/index_1022.html (mittlere Preislage)


    oder http://www.beltrona.de/veyton_…p7sf5v9raru862314e2idjms4 (relativ günstig: ist das nur eine Versorgungs- und keine Starterbatterie bzw. was ist überhaupt der Unterschied zwischen diesen beiden Kategorien?)


    Wieviel Kapazität (Ah) braucht man? Wie hoch sollte die kurzfristige Stromabgabe (sicherer Start bei Kälte) sein?


    Hinsichtlich Explosionsgefahr bitte nicht LiFePo mit Lithium verwechseln.


    Danke für alle hilfreichen Kommentare.

  • Warum gerade die? Es wird nur die Bleiakku-äquivalente Kapazität angegeben. Die echte Kapazität liegt vermutlich deutlich unter den von mir genannten Akkus. Der Hersteller selbst sagt, dass bei dem 12-Zellen-Modell ein Kaltstart bei Minustemperaturen nicht mehr funktioniert. Außerdem benötigen die Akkus wohl regelmäßig eine Pflegeladung mit einem speziellen Ladegerät.

  • Als Modellflieger (Heli und Multicopter) haben ich in den letzten Jahren ein wenig Gespür für die drastischen Leistungseinbußen von LiPos und LiFePos bei Kälte bekommen.
    Deshalb würde ich sie im Winter nur Garagennutzern empfehlen...


    Das "was braucht man" kann man nicht alleine an Kapazität und Kurzschlussstrom festmachen.


    Von den imho sehr empfehlenswerten Optima Gel-Akkus gibt es z.B: gleich 3 Baureihen: Red / Yellow / Blue Top.
    Je nachdem, ob man einen Akku benötigt:
    Red: der kurzzeitig hohen Anlasserstrom bereitstellt und wenig Schaden nimmt, dadurch dass er ständig 100% voll ist.
    Yellow: dessen Spannungsverlauf auch unter Last kaum einbricht (wichtig z.B. für Subwoofer-Endstufen und längere Elektroniknutzung ohne Ladung)
    Blue: der Lade-Entlade-Zyklen nicht übel nimmt (ein normaler Blei-Akku ist nach 1x Tiefentladung bereits stark sulfatiert/beschädigt).

  • das heißt für einen der nicht wirklich ne extreme anlage im auto hat is die normale batterie ausreichend?


    und sonst eher zur red greifen oder?

    GT 86 in Blau mit AERO, Remus AGA, Touch & Go+ und Ultraleggera seit März in Niederösterreich unterwegs

  • Wenn man unter "extrem" alles zusammenfasst, was Kondensatoren, mehrere Endstufen, etc benötigt - dann benötigt man für eine "normale" Anlage weder Zweit- noch Tauschakku.


    Ich habe selber eine Digitalendstufe mit ca. 950W (2x40A Sicherungen) und hatte auch im Winter keine Probleme (verwende aber bei kürzeren Strecken auch keine Sitzheizung, keine Standheizung, etc).


    Wenn eine Batterie zur Debatte steht, die beides können soll (Anlasser + Elektronik) dann aber eher die Yellow Top als die Red Top.

  • Sorry. Vielleicht sollte ich das Thema noch ein wenig eingrenzen. Es geht hier selbstverständlich NICHT um Hifisound, sondern um Performance und Gewichtsersparnis. Wer eine schwere Anlage einbaut, braucht auch keine leichte, sondern eine starke Batterie.


    Ich frage mich, ob z.B. die http://www.lithiumpowerbloc.de…loc-11-Ah/index_1022.html nicht auch im Winter funktioniert (und trotzdem 10kg Gewicht spart).

  • Ich hatte schon ziemlich viel über diese Batterie gelesen. Kostet knapp 300 EUR. Der Startstrom/Pulsentladung iHv 800A sollte sich im Winter maximal halbieren. 400A sollten aber auch zum Starten ausreichen. Glaube ich. Ob die Kapazität ausreicht, weiss ich nicht. Es gibt ja immer irgendwelche Verbraucher. Und 2 Wochen sollte die Batterie schon durchhalten...


    Normale Batterien haben meines Wissens nicht 11, sondern 60 Amperestunden Kapazität.

  • ICh hatte eine Lifepo4 als Zusatzbatterie wegen eines Car-Hifi Projekts. Denkt dran, die müssen auch mal gebalanced werden, also die Spannung der Zellen muss einigermassen gleichmässig gehalten werden. Ich hatte dazu extra einen Balancer mitverbaut. Allerdings nicht wegen der Kapazität, sondern weil die eine höhere Ruhespannung haben.


    Man braucht auch keine Zusatzbatterie wenn man 2kw an Anlage rumfährt, solange man die Starterbatterie etwas pflegt.


    Bei Lifepo4 bitte auch beachten das die auch eine maximal Temperatur haben unter der sie funktionieren, wie warm wird es denn im Motorraum effektiv? Muss man ein Hitzeschild bauen? Generell sollte das niemand nutzen der nicht weiss wie so etwas funktioniert und der kein Multimeter bedienen kann. Die laufen zwar nicht mehr aus und explodieren auch nicht mehr, aber so ganz ungefährlich ist das nun auch wieder nicht.


    300 Euro müssen es aber nicht sein, da kommt man sogar mit Balancer besser weg. Aber ich würde eher eine AGM nehmen, die wiegen auch weniger und sind nicht so kompliziert in der Pflege.

  • Eine interessante Sache diese Batterien. Selbst wenn die im Winter nichts taugen würde man sich zumindest über den Sommer ca 10-15kg Gewicht sparen.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Na klar!


    http://smartemotion.de/akkus-e…werstarter-bausatz?c=2152


    8aH, sorry Reihe nicht parallel. Aber zum Starten sollte es das tun. KAnn man ja beliebig erweitern mit den Abauteilen auf der Seite. Einfach immer wieder eine weitere Headwayzelle dran, Verbinder und Halter mitbestellen - wie man will.


    Aber es empfiehlt sich die Zellen vor dem Einbau erst einmal alle aufs gleiche Spannungsniveau zu laden.

  • Ich kann dir nicht zuverlässig beantworten ob das reicht... kann sein?


    Balancer laden nie auf, sie bauen Spannung ab - bis alle Zellen das gleiche Spannungsniveau haben. Und das machen sie auch nur solange man lädt.


    ?(


    Balancer regeln den Ladestrom zu einzelnen Zellen. Wenn die Spannung einer der Zellen mal zu tief ist im Vergleich zu den anderen, dann wird der Ladestrom bei der Zelle leicht erhöht, um die Spannung anzugleichen - AFAIR.

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • Nope, nicht der den ich hatte:
    http://www.stefansliposhop.de/…7b913ca3cffde1438f7a90873


    Ich denke du meinst die im Modellbau die auch gleichzeitig Ladegerät sind? Da kann es anders sein, da kenne ich mich auch nicht besonder aus. Meine Formulierung war bestimmt auch schwammig, ich bezog mich jetzt nur auf den Einsatz im Auto, so wie ich ihn kenne.


    Jop - bin RC Modellbau Fan und hab einen Lader mit integrierten Balancer. Tatsächlich ist es so, dass der Ladestrom aller anderen Zellen leicht gesenkt wird, während die Zelle mit niedrigerer Spannung mit dem eingestellten Ladestrom geladen wird.

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  • Im auto ist halt die Lichtmaschine das "Ladegerät" und es ist einfach viel zu viel Strom um den über einen Balancer zu jagen der dann die Ströme verteilt. Also nimmt man einfach einen der "überschüssige" Spannung einzelner Zellen einfach über einen Widerstand abbaut.


    Man kann das Ganze auch ohne jeden Balancer machen, aber dann sollte man zwischendurch mal die spannung aller Zellen messen und sobald die weit voneinander abdriften muss man die dann halt wie du sonst mit einem Modellbaugerät aufladen. Umständlich, aber leicht sind sie wirklich. Wenn ich einen Rennwagen aufbauen würde, wären die eine super Idee. Für den Alltag würde ich aber einfach eine kleine AGM nehmen:


    http://www.kinetik-audio.de/in…/produkte?task=view&id=24


    die tuns auch. Aber auch wirklich nur zum starten, im Stand Musik ist tabu.

  • Ohne Balancer ist so ein Akku nach spätestens 2000 km kaputt - schlimmer noch: es können einzelne Zellen überladen werden und dir anschliessend um die Ohren fliegen.


    Es hat schon seine Gründe, warum Automobilhersteller immer noch auf die gute alte Blei-Batterie setzen.

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  • Hallo zusammen;


    wir sind durch die Verlinkung zu unserer Website auf eure Diskussion hier aufmerksam geworden und würden uns hiermit gerne konstruktiv einklinken...


    Da es sich bei den LiFePo4 Akkus ja um weitgehend "unbekannte" Technik handelt, sind in unserem direkten Kundenkontakt -wie eben auch hier im Forum- immer wieder Fragen aufgetaucht, welche wir übersichtlich im folgenden PDF zusammen gefasst habe (für weitere Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung) -->


    LINK zum FAQ


    da wir in diesem Beitrag ja breits verlinkt worden, gehe ich davon aus, dass mir dieser Beitrag gemäß Forenregel 8 hier nicht als "unerlaubte Fermdwerbung" ausgelegt wird...(falls nicht bitte ich um kurze Rückmeldung)

    .
    .
    .

  • Danke für den Input! Interessant finde ich in der Ballistic FAQ die Aussage, dass bei einer Verwendung im KFZ ein gelegentliches Laden mit einem speziellen Ladegerät mit Balancerfunktion notwendig ist. Das kann enorm "lästig" sein, z.B. wenn es in der Tiefgarage keinen Stromanschluss gibt.


    Von Lithium Powerbloc habe ich hingegen auf folgende Frage ...

    "In Ihrer FAQ heisst es: "Braucht man ein spezielles Ladegerät? -- Der
    Lithium Powerbloc kann mit einem speziellen Li-Ionen Ladegerät geladen
    werden. Es kann aber auch ein herkömmliches Blei-Ladegerät verwendet
    werden."


    Im Internet wurde diesbezüglich behauptet, dass ein LiFePo
    Starter-Akku keinen Balancer habe. Daher sei binnen relativ kurzer Zeit mit
    einem Defekt oder Leistungsverlust zu rechnen, wenn man das Akku ständig
    im Auto mittels der Lichtmaschine auflädt (und nicht gelegentlich über ein
    spezielles Ladegerät mit Balancer).


    Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, ob der
    dauerhafte Verzicht auf ein Ladegerät mit Balancer problemlos möglich ist."


    folgende Antwort erhalten ...


    "die Powerblocs können alle mit einem herkömmlichen Bleiladegerät geladen
    werden. Wir haben hier noch keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht.
    Laut unserer Technik können Sie Ihres problemlos verwenden."

    ***
    Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Aussagen sehe ich die Frage immer noch als offen an. Jedenfalls Mercedes, die solche Akkus inzwischen in Serienautos einsetzen, müssen aber eine Lösung gefunden haben. Die werden es ihren Kunden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zumuten, das Auto häufig an einer Steckdose mit einem spez. Ladegeräte mit Balancer zu pflegen ...

  • LiFePo4 Akkus sind intern in einzelnen Zellen verschalten (serie und parallel), am Beispiel unseres 12cell Akkus in 12 einzelne Becherzellen (4serie / 3parallel).
    Da gerade bei preisgünstigen Akkus leider sehr oft auf B-Ware oder minderwertige Zellen zurückgeriffen wird, kann es hier fertigungsbedingt zu signifikanten Streuungen kommen, welche sich beim Laden der Zellen bemerkbar macht.
    So werden über die gesamte Lebensdauer des Akkus einzelne Zellen deutlich mehr beansprucht, als andere und fallen damit schneller aus --> der gesamte Akku ist "Schrott".


    Dem vorzubeugen, müssen LiFePo4 Akkus von Zeit zu Zeit balanciert werden, um die Zellenspannungen wieder auszugleichen.
    Ein pauschale Aussage macht hier wenig Sinn, da je nach Pheripherie/Anwendung/Einsatz unterschiedlich belastet wird (der in meinem EVO9 verbaute 12cell Akku hat beispielsweise nach 3 Monaten Dauereinsatz/Kurzstrecke noch keinerlei signifikanten Drift aufgewiesen...).


    LiFePo4 können darüber hinaus problemlos mit jedem Ladegerät mit AGM Kennlinie geladen werden, welches bei 14,4V abregelt (im Endeffekt wie die LIMA auch).
    Hochpreisigen Akkus haben teilweise bereits eine Ladeelektronik (BMS) intern verbaut, die diese balanciert, sobald eine Spannungsquelle angeschlossen wird (daher vermutlich auch die Aussage von Powerbloc).


    Hoffe, ich konnte die Frage hiermit klären...

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir die EVO2 am Donnerstag bestellt und heute erhalten. Auf Empfehlung von WeightWorks die 12 Cell-Variante. Dazu das Ladegerät, den Akkuhalter und ein Paar Schraubpole.Der Akku wiegt inkl. Halter und Schraubpole 1.472 g.


    Jetzt spiele ich mich erstmal mit dem Ladegerät. Fotos schiebe ich nach, sobald ich das Ding eingebaut habe. Bin gespannt wie sich der Akku im Alltag so schlägt.

  • Hier noch die Fotos vom Einbau.



    Ich habe den Akku auf dem Halter der Batteriewanne (s. unten) montiert.




    Dazu den Akku-Halter von WeightWorks mit einer zusätzlichen Schraube+Mutter auf den Halter der Batteriewanne fixieren.




    Dann das ganze wieder an seinen angestammten Platz festschrauben. Auf der Außenseite wird eine längere Schraube benötigt, da damit nun der Akku- und der Batteriewannen-Halter befestigt werden.