Eibach Pro Kit: warum unterschiedliche Tieferlegung v/h?

  • Das Rad steht aber symmetrisch im Radkasten, da ist links, rechts und oben der gleiche Abstand vom Rad zum Radkasten, ich sehe da nix "klaffen".


    Das mag sein, dennoch ist für meinen Geschmack der Abstand zwischen Rad und Karosserie mit den Serienrädern vertikal gesehen zu hoch (so wie es bei den allermeisten Serienautos der Fall ist). Da hätte ich nichts gegen ein größeres Rad oder besser eine minimale Tieferlegung ab Werk gehabt. Aber dafür gibt's ja Aftermarket-Teile.



    Und danke euch für die Empfehlungen, werd mir mal beides anschauen bzw. mich bei TEIN umschauen!

  • Fahre das St x und finde den Restkomfort absolut in Ordnung, auch nach 500 km am Stück noch auszuhalten. Was bemängelst du daran genau? Es ist kein (echtes) KW, das ist klar, aber für den Normal-Fahrer mit kurzweiligen sportlichen Ambitionen absolut ausreichend.

  • Ich hab nur den Vergleich zwischen meinem mit V3 und dem von Dr.Frexx mit XTA.



    Wo meiner mit wenig Vertikal Bewegung über die Verwerfungen drittklassiger Eifelstrassen hinweggeschmatzt
    ist, ist der vom Dr. in jedes Loch gekracht.


    Als wir noch beide auf Serienfahrwerk waren,hat der Dr. auf solchen Strassen nie abreissen lassen :whistling:


    Auf gebügelten Strassen mag das XT(A) angehen, auf den mittlerweile üblichen Landstraßen würde ich es mir nicht antun
    und deshalb rate ich davon ab.


    @TE wenn du auf mindestens vier Jahre rechnet, dann sei nicht zu sparsam.
    Der Ärger über einen Fehlkauf hält viel länger an als der Schmerz über einen höheren Preis :thumbup:


    MFG Carsten

  • Der Gedankenfehler ist immer "Fahrwerk muss sportlich aber noch Komfortabel sein, also Einsteigerklasse".


    Ein Fahrwerk das Sport kann und Komfortabel ist, ist aber Premium Segment und nicht Einsteigerklasse.


    Das Abreisen (Haftungsverlust an der Hinterachse) ist oft einem zu geringen Ausfederweg geschuldet (nicht nur einem mangelnden Rebound). Verstehe nicht warum die meisten Hersteller "eingekürzte Dämpfer" in Ihren Dämpfer/Feder Parket anbieten.


    Bin mal in einem Rallye WRX STI Mitgefahren: liegt wie ein Brett und selbst große Schlaglöcher werden weggedämpft. War auch erstaun das man mit 140 Km/h durch alle Löcher donnern kann und das Auto bleibt ruhig und satt auf der Strasse (Kostest aber auch ein Vermögen). Der Ausfederweg ist nach meinem Geschmack bei den meisten üblichen Angeboten oft viel zu gering, auch wenn ein BRZ/86 jetzt kein Rallye Auto ist. Ein einstellbarer Rebound ist schon mal klasse und verbessert mitunter den Komfort, aber was oft fehlt sind einfach ein paar mm mehr Ausfederweg um den gewünschten "Komfort" bei einem Sportfahrwerk zu generieren.


    Bei Tieferlegungsfedern kann man als Faustformel sagen: Wenn die unbelastete Feder kürze ist als OEM, dann taugt das nichts in Sachen Komfort.


  • Perfekt zusammengefasst.

  • Dieser Thread beeindruckt wirklich durch seine Oszillation im Informationsgehalt :D


    Ungefähr genauso interessant ist die Oszillation der Informationen und dazugehörigen Fragen selbst, welche in unterschiedlichen Rubriken regelmäßig wieder nach oben gespült werden.


    Ist vielleicht wie in der Politik ... je öfter man es sagt, desto wahrer wird es. Oder für die hier nicht zu knapp anwesenden Computerheinis: Redundanz schafft Sicherheit. Vorspur auch.

  • Ich finde den erreichten Konsens ziemlich beeindruckend dafür, dass das fast ein Thema wie das richtige Öl ist, da es letztlich sehr von den persönlichen Einsatzvorlieben abhängt.
    Zieht man dann noch in Betracht, dass der üblichen Forenuser selten über den eigenen Tellerrand hinaussehen mag, dann ist das hier schon fast ein kleines Wunder, wie einig sich die Fachwissenden hier sind. Umso ernster sollte man die getätigten Empfehlungen dann auch nehmen.


    Wobei ich mich grad eher frage, ob man an nem geleasten Fahrzeug das Fahrwerk tauschen darf. Weil das könnte man ja auch als "Wertverlust" interpretieren. Also klar, dass wir das hier anders sehen aber bei so nem Banker wäre ich mir da nicht sicher. Und auch der findige Verkäufer bzw. das AH, was den Wagen dann zurück nimmt, könnte da sicher das Potenzial für eine saftige Nachzahlung sehen.

    Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem, OZ Ultraleggera LM Graphit 8x18, JBL)
    Umbauten: MPS TurboKit (300PS/329NM), Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, HJS-200-Zeller Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, Valenti smoked, KW V3, 4.44er Achsübersetzung

  • Frau Sturz und Herr Spur, oder umgekehrt, sind eingeschüchtert


    Unsinn.
    Ich habe nur gerade nichts zu sagen - immerhin ist die Diskussion ja im Nachlauf ganz schön abgedriftet, daher habe ich die Federweg gelegt.


    Falls mich mal wieder jemand nicht zu schätzen weiß, werde ich ihm schon mit der Wankachse Haltung einkloppen, damit er den Dreh rausbekommt.

  • Zur Klarifikation, Katty262:


    in meinem Sprachgebrauch heisst "Abreissen lassen" er kann oder will nicht mehr folgen und der Abstand wird schnell grösser.


    Das Abreissen lassen des Hinterachsgrips bezeichne ich als Driften. :D


    Den Anmerkungen von Katty zum Komfort kann ich zustimmen, das hat technisch Hand und Fuss!!



    Ansonsten ist´s wie immer im Forum, Meinungen, Meinungen, Meinungen :rolleyes:



    Und bezüglich Umbauten am Leasecar:


    Mein Hifi Einbauer hatte den Auftrag "leasingfreundlich rückrüstbar" einzubauen.
    Hat geklappt, nur die Dämmung wäre dringeblieben. das merkt kein Gutachter beim Abnehmen.


    Ein fachgerecht eingebautes Fahrwerk lässt sich rückstandsfrei zurückrüsten, wenn der Leasinggeber auf Blöd spielt.
    Die Umbaukosten holt dann halt der Weiterverkauf des Fahrwerks wieder rein, jedenfalls wenn das Fahrwerk hochwertig genug war, um
    weiterverkauft werden zu können.



    MFG Carsten