• Hallo zusammen,


    zu meiner Frage 2 meines Beitrages möchte ich nach etwa 350 weiteren Kilometern Entwarnung geben:
    Ob meine subjektive Wahrnehmung nun zutraf oder nicht, dieses Gefühl war jedenfalls nach 100km wieder komplett verschwunden.
    Eine längere Fahrt über die A31, die Beobachtung des Bordcomputers und auch die neue Tankquittung ergaben keinerlei Änderung des Fahrverhaltens oder Benzinverbrauchs. Und bei einem provozierten Ausbruch auf regennasser Strasse griff die Elektronik so direkt ein, dass ich erst gar nicht richtig zum Gegensteuern kam und quasi automatisch wieder auf Spur war. Will am Wochenende noch mal evtl. meldungen über OBD auslesen, erwarte aber auch dort ehrlich gesagt nichts.


    Anders als ich werden so einige so ein Fahrzeug im Winter stilllegen und dabei auch die Batterie abklemmen. Wenn da jedesmal die Schalt- und Anfahrcharakteristik futsch wäre, hätte das vermutlich längst jemand hier im Forum im vergangenene Frühjahr diskutiert.


    Also von meiner Seite klare Entwarnung!

  • Ich habe jetzt mein Ladegerät (CTEK MX 5.0) erhalten aber das Laden über den Zigarettenanzünder funktioniert nicht, ausser die Zündung ist ein. :P Der GT86 schaltet sich aber sowieso nach einer gewissen Zeit wieder selber ab. ^^


    Ich will mir eigentlich nicht mehr Umstände und Arbeit machen als nötig aber ich würde trotzdem gerne wissen ob ich die Batterie beim direktem Laden von der Boardelektronik abhängen oder gar ausbauen muss.


    Was wird empfohlen?


    Gruss

  • Dann schau Dir das Teil von Porsche an das lädt über den Zigarettenanzünder.
    Hatte es selbst schon in der Hand und aktiviert!



    Warum wäre das ein Perpetuum? Man lädt mit geringen Strom über Plus und Minus des Zigarettenanzünders die Batterie, macht die Lichtmaschine nicht anders, nur mit höheren Strömen und dickerem Kabel.
    Strom hat keine Richtung in die er fließen muß. Deshalb ist ja auch ein E-Motor gleichzeitig immer ein Generator, je nachdem ob er dreht oder gedreht wird.
    Ein Perpetuum wäre eine Anordnung bei der Energie entsteht, hier wird Energie aus dem Stromnetz hinzugefügt um den Verlust der kleinen Verbraucher während der Standzeit auszugleichen.
    Das funktioniert bei jedem Zigarettenanzünder der nicht von der Batterie getrennt wird.

  • diese Zigarettenanzünder-Ladekabel gibt es qasi überall zu kaufen. Habe auch irgendwo eins rumliegen.


    Und normalerweise halten Batterien im Standby recht lange.
    Hatte meinen im Sommer über 5 Wochen nicht betätigt.
    Sie kann sich natürlich entladen, da jede Batterie anders ist (wie ja jedes Auto auch) kann es eben passieren.
    Darum sollte man ja ein Ladekabel dabei haben.
    Aber sowas ist ja aus der theoretischen Fahrschule bekannt ;)
    Hat NICHTS mit dem Toyobaru als solchem zu tun, ist was allgemeines.

  • Die Ursache habe ich aber in meinem Fall sehr schnell gefunden:
    Beim Schleppen meiner Einkäufe hatte ich schon wiederholt den Fahrzeugschlüssel (Fernbedienung) in der Hand und mich dabei erwischt, dass ich versehentlich den Wagen wieder geöffnet hatte. Einkauf abstellen, noch mal umdrehen und Taste zum Schließen drücken, fertig.


    Aber in diesem falle hatte ich wohl die Kofferraumtaste erwischt. Der stand minimal offen, kaum sichtbar und Wasser bei dem vielen Regen kam auch keines hinein. Jeder hätte aber duch bloßes Hochziehen der Klappe Zugang zum Kofferraum gehabt.

    Eine entriegelte Kofferraumklappe wird doch mit einer netten roten Leuchte im Drehzahlmesser angezeigt, genau wie eine nicht verriegelte Tür.
    Sobald ich meine Klappe per Fernbedienung entriegele, leuchtet das Teil. Auch wenn ich die Klappe nicht fest genug "zuschlage" und sie nicht korrekt verriegelt, leuchtet die weiter.
    War das nix bei dir?

  • Bei einem Perpetuum wird Energie verlustfrei hin und her (im Kreis) umgewandelt. Stell dir quasi ein Fahrrad vor. Vorne ein Dynamo zur Stromerzeugung, hinten ein E-Motor der die gleiche Energie als Antrieb braucht. Verlustfrei würde das ewig laufen.


    Gleiche Denkweise bei diesem Ladegerät. Der Strom der Batterie wird aus der Steckdose abgegriffen und wieder in die Batterie eingespeist. Im übrigen hat wohl der Anschluss im Handschuhfach dauerhaft Saft.

  • Hatte heute morgen leider auch Feststellen müssen, dass die Batterie von meinem GT86 "leer" gesaugt war, nachdem ich am Freitag Abend vergass die Innenraumbeleuchtung (welche ich dort auf "manuell" geschaltet hatte) wieder auf Automatik umzustellen. :wacko:


    Nachdem ich mich vom ersten Schreck erholt hatte und auch grad einen Nachbar mit dem Überbrückungskabel in der Hand "anbetteln" konnte, startete der Wagen wieder.
    Auf der Fahrt schoss mir dann jedoch sofort die Angst durch den Kopf, dass meine (fast) neue Batterie nun aufgrund einer Tiefentladung irreversibel beschädigt sein könnte; d.h. sie "funktioniert" schon noch, wird aber nie mehr so Leistungsfähig sein wie vorher... ;(


    Meine google suche darauf führte mich dann als erstes auf Wikipedia wo unter Tiefentladung folgendes zitiert wird:

    Zitat

    Bei Akkumulatoren, die in Fahrzeugen eingebaut werden, sowie in Batterieanlagen werden spezielle elektronische Lastabwurfrelais eingebaut. Diese Relais messen mittels einer eingebauten Elektronik die Bordnetzspannung und schalten bei Bedarf die Verbraucher ab.

    Die Frage ist nun, ob der GT86 so ein "Lastabwurfrelais" eingebaut hat oder nicht. Die Tatsache, dass wirklich gar nichts mehr ging und der Motor nicht mal "versuchte" zu starten (obwohl "nur" das kleine Innenraumlämpchen für knapp 60 Stunden an war) würde eigentlich diese Tatsache nahelegen. Ausser natürlich die Batterie war wirklich nach der Zeit bereits absolut leer.


    Weiss das jemand hier genau ob der GT86 so eine Abschaltautomatik besitzt? Wenn nein, würde ich den Einbau eines solchen Batterietrennrelais auf meine GT86-ToDo-List nehmen. 8)

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  • Mach halt einfach das Licht aus, oder?


    In alle Fahrzeuge, die mal länger stehen müssen habe ich Batterietrenner eingebaut.



    Einfach, günstig, funktioniert.
    Achtung: Beim Einbau bitte unbedingt mit Polfett versorgen!
    (Ich baue immer auf der Masse ein)


    Mit den Ctek Ladegeräten habe ich gute Erfahrungen.
    Mit anderen weniger gute.

  • Meiner stand eine ganze Woche lang im Schnee und Kälte draussen und startete trotz neuer Musikanlage und Subwoofer einwandfrei. Daher schätze ich mal, dass bei Batterieproblemen wohl meist nachinstallierte Geräte falsch angeschlossen wurden (z.B. Dauerplus und geschaltetes Plus vertauscht, oder geschaltetes Plus and Dauerplus etc.) oder wirklich vergessen wurde, das Licht auszuschalten oder eine Tür nicht richtig geschlossen wurde und so die Innenraumbeleuchtung an blieb.


    Also bevor man Batterietrenner etc. einbaut, lieber mal nachgucken, ob das bereits Verbaute richtig angeschlossen wurde bzw. sich an der eigenen Nase nehmen und beim Verlassen nochmals nachgucken ob auch alle Lichter aus sind.

  • Sobald man Kofferraum z.b. entriegelt lässt dauert es keine 24 std und die Batterie ist so leer das der gt sich nicht mehr meldet
    Hab ich selber schon gehabt passiert ist es mir weil ich im Auto den Kofferraum schon mal entriegelt habe dann das Auto in die Garage gefahren habe Tür zu und weggegangen bin
    Nicht mehr dran gedacht das noch was im Kofferraum ist
    Am nächsten Morgen suchte ich dann das was noch im Kofferraum lag aber da war's schon zu spät


    Selbes gilt wohl bei Innenraum Beleuchtung...


    Ich vermute allerdings das die Batterie garnicht mal ganz leer war sondern der einfach den kopp zu gemacht hat weil die Spannung unter ein bestimmtes Level gerutscht war und er ddeshalb nichts tat.


    Batterie einmal paar std geladen anschließend noch ne Runde durch den Harz gefahren
    Seitdem keine Probleme mehr

  • Sollte eigentlich nach 1 Woche noch genug übrig sein.


    Mal nachrechnen (da ich momentan nicht weiß, welche Kapazität die eingebaute Batterie hat, gehe ich mal von 54 Ah aus).


    Der Lampenstrom wird bei etwa 0,42 A liegen (5W). Daher würde ein voller Akku unter Idealbedingungen für


    t = 54 Ah / 0,42 A = 128 h = 5,3 Tage reichen.


    Nun braucht man zum Start aber eine Batterie, die nicht nur noch 10% Restenergie hat, sondern vielleicht mindestens 40%. Macht 3,2 Tage.
    Nun kommt noch die Kälte dazu. Bei Minusgraden sinkt die Kapazität auf bis zur Hälfte ab - macht 1,6 Tage.


    Und wenn dann durch eine offene Klappe oder Tür auch noch andere Steuergeräte im Auto geweckt werden (was man ja nicht bemerkt) und nicht nur eine schlichte Lampe, wird's noch weniger. Und nicht jede Batterie ist wirklich 100% voll geladen.


    Es ist also durchaus nicht ungewöhnlich, wenn durch diese Lampe die Batterie nach 1...2 Tagen leer ist.

  • + dass bei Kurzstrecken die Batterie nicht komplett geladen wird und somit der Pegel immer weiter sinkt. Bei meiner Celica war hinten der Kofferraumdeckel nicht mehr 100% bündig und hat teils aufgesetzt. Dadurch ist die Klappe oft nur halb eingerastet, d.h. das Licht blieb somit an. Dadurch hatte ich auch 3-4 Mal Starthilfe nötig, bis ich dann den Fehler endlich gefunden hatte... :P

  • Vielleicht stand der Wagen zu lang vor dem Kauf, wenns nicht wirklich an Kofferraum lag. Beim Veloster meines Vaters hat die Batterie nach ca. Einem Monat den Geist urplötzlich aufgegeben - davor stand der Wagen aber gut ein ganzes Jahr beim Händler. Dabei wird die mal eine Tiefentladung durchgemacht haben und hat ihre Lebenszeit deutlich verkürzt. Gab auf Garantie eine frische Batterie und seitdem ist Ruhe.

  • Infos zur Kapazität der Batterie finden sich weder im Handbuch, in den Verkaufsunterlagen und nicht mal auf der Batterie selbst :( . Habe gerade eben mal die Motorhaube geöffnet: Es handelt sich um eine Panasonic mit der Prägung "55D23L" auf dem Deckel, sowie einem weiß aufgedruckten "5W" (Bedeutung?). Beim Durchforsten der japanischen Panasonic-Homepage bin ich auf dieser Seite fündig geworden.



    • Hersteller: Panasonic
    • Typbezeichnung: 55D23L (L steht wohl für Lefthanddrive = Linkslenker; entspricht also der "Polanordnung 0")
    • Spannung: 12 Volt
    • Kapazität: 52 Amperestunden
    • ?: 6,5 Ampere
    • Maße [mm]: 225 / 202 / 173 / 232 (Zuordnung zu L/H/B und was der vierte Wert bedeutet: ?)
    • Gewicht: 14,5 Kilogramm
    • Säuredichte 1,28 g/cm³ bei 20°C


    Wer noch mehr Infos hat: Her damit!

  • Jopp, wie schnell man doch mit einer simplen Rechnung auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wird. So einfach verschätzt man sich :)


    Also ich glaube, dass bei mir der OBD 2 BT Adapter Schuld ist, dass die Batterie nach 3 Tagen schon schwer zu tun hat...

  • Hier wird auch klar, wer gern mal dazu neigt, das Auto unverschlossen oder mit halboffenen Klappen/Türen stehen zu lassen, sollte wenigstens die Innenbeleuchtungen auf LED umstellen. Das könnte die Restlaufzeit um einiges verbessern.


    Das hilft allerdings nicht bei unkontrollierbaren Zusatzverbrauchern (OBD) oder falsch eingebauten zusätzlichen Geräten :whistling:


    Aber es gibt soo viele Situationen, wo wir uns total verschätzen, das ist wohl eine normale menschliche Schwäche. Immer ein bißchen mißtrauisch bleiben gegenüber seiner eigenen Einschätzung.


    PS: Gegenüber preiswerten OBD-Adaptern bin ich ohnehin skeptisch. Das Energiemanagement in einem PKW-Bordnetz ist eine ziemlich komplizierte Sache und ich weiß aus meinem Berufsleben, wie schwierig es manchmal war, herauszufinden, warum Steuergeräte plötzlich mal nicht einschliefen und die Batterie leer saugten. Solche "Liegenbleiber" sind der Alptraum der Softwareentwickler in der Autobranche.
    Theoretisch könnte der Adapter dem Energiemanagement folgen und auch selbst einschlafen und keinen Strom verbrauchen, wird er aber bei kostenkünstigen Produkten der Einfachheit halber oder aus Unkenntnis des Managements nicht tun (dazu müßte ein universeller Adapter ja alle Versionen des Energiemanagements aller Autos aller Hersteller kennen und anwenden können). Dann bleibt noch das Risiko, dass er sogar das Management selbst stört und das Netzwerk nicht einschlafen läßt, dann wird der Verbrauch noch viel höher. Kein Anwender kann das überprüfen.

  • Zum Schätzen: ja, da sind wir Menschen ganz mies drin, insbesondere bei Risikoabschätzungen.


    Zum OBD: Ein Indiz, dass der Adapter einschläft wäre, dass die BT Verbindung verloren geht sobald die Zündung aus ist.
    Aber das ist natürlich keine Garantie, dass er sich auch vom CAN zurückzieht.
    Zumindest eine rote LED bleibt am Adapter immer an.


    Bisher gab es bei mir keine Probleme mit der Batterie, auch nach mehrtägigen Standzeiten mit eingestecktem Adapter nicht.
    Nur einmal hat die ZV nach ca. 8h parken nicht mehr funktioniert und ich musste, nachdem der Puls wieder runter war, mit dem mechanischen Schlüssel aufmachen. Anlassen war kein Problem, und auch die ZV ging dann wieder.



    ...im Übrigen bin ich der Meinung dass Toyota das GT86 Cabrio rausbringen muss! 8o
    "...no need to drive anything else" - J.C. (signed by me)

  • Meiner stand jetzt drei Monate in der Garage und ging dann ganz normal an.
    Musste gerade die Batterie vom GT in den Corolla verpflanzen weil die jetzt den Geist aufgegeben hat. Die ist so alt wie das Auto selbst (10 Jahre). Und die war auch noch wartungsfrei. Ich muss sagen die Panasonic Batterien sind einfach gut!


    Da kommt mir die Frage warum die aus unserem GT nicht wartungsfrei ist. Der Hersteller kann es doch...

  • Musste gerade die Batterie vom GT in den Corolla verpflanzen weil die jetzt den Geist aufgegeben hat. Die ist so alt wie das Auto selbst (10 Jahre). Und die war auch noch wartungsfrei. Ich muss sagen die Panasonic Batterien sind einfach gut!

    Die von meinem Corolla war nach 5 Jahren hinüber, trotz guter Pflege.
    Hatte ich auch nicht damit gerechnet weil die von meinem vorigen Corolla (E10) hat 11 Jahre gehalten.