Gaspedal/Pedalkit, Zwischengas/Spitze-Hacke

  • Hallo,
    irgendwo im Forum wurde was dazu gepostet aber ich finds einfach nicht mehr.


    Liegts an mir oder ist das original Gaspedal ungeeignet fürs "Heel-Toe"?
    Wie macht ihr es? Wippe? Mit der Ferse Gas geben oder doch mit der Spitze?
    Die einzige Position wo ich es einigermaßen schaffe gut Zwischengas zu geben ist wenn ich relativ weit oben mit der Ferse/Mittelfuß bremse und mit der Spitze das Gaspedal an der obersten Kante bediene. Vielleichts liegts aber auch an meiner Schuhgröße (46-47)...
    Muss aber auch zu geben, dass ich kein Profi darin bin.


    Wenn ich also nicht falsch liege, könnte es eine gute Idee sein ein besser geeignetes Gaspedal nachzurüsten, das vielleicht etwas höher liegt und diese typische Form hat, dass ich dann auch mit der Ferse gas geben kann.
    Hat schon jemand so etwas oder weiß wo man was bekommt? Oder meint ihr die original Pedale sind perfekt?
    Die einzigen Pedale, die ich gefunden habe ist das von Cusco (zuviel chrom) und srp, wo man wohl das ganze Pedal wechseln muss.

  • Ich habs anfangs mit der Spitze gemacht, ging aber nciht mit allen Schuhen einwandfrei. Seitdem habe ich mir angewöhnt mit der Ferse Zwischengas zu geben.

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • Gerade beim synchronisiertem Getriebe gibt's doch den Punkt Verschleiß. Bei einem nichtsynchronisiertem Getriebe muss man ja mit Zwischengas schalten um nicht die Zahnräder zu zerstören (korrigier mich wenn ich hier falsch liege, habe nie ein nicht-synchronisiertes Getriebe erlebt).


    Beim synchronisiertem schont man aber eben die Synchronringe in dem man beim Runterschalten vorher das Drehzahl angleicht (das machen sonst die Synchronringe durch Reibung um die Drehzahl an die schneller drehende Antriebswelle anzugleichen (beim Runterschalten)). Die Kupplung wird übrigens auch geschont.
    Noch ein wichtiger Punkt ist der Ladungswechselt beim Einkuppeln, das für einen ungewollten Ausbrechen beim sportlichen Fahren sorgen kann. Noch ein Punkt ist, dass die Motorbremse beim Schalten ohne Zwischengas auch nicht gewollt ist.

  • Zwischengas wird gegeben, um das Motorschleppmoment/ Trägheit zu überbrücken. Wenn Du ohne Zwischengas schaltest fällt die Drehzahl, welche Du dann beim erneuten Einkuppeln und Gasgeben wieder aufbauen musst.
    Man will ja versuchen möglichst dauerhaft im Drehzahlbereich des maximalen Drehmoments zu bleiben.

  • Hier war aber gerade von "Kupplung schonen" die Rede. Ich denke, so wird die Lebensdauer der Kupplung eher minimiert, wenn mit überhöhter Drehzahl, also hohem Lastmoment eingekuppelt wird. Ok, wem's nicht so auf die Lebensdauer ankommt.


    Zum Thema Synchronisation: Ich habe noch kein Getriebe erlebt, dass einen spürbaren Verschleiß der Synchronisation hatte, auch nicht nach 210.000 km.
    Auch kein überzeugendes Argument. Oder einfach nur nervös?

  • Hier war aber gerade von "Kupplung schonen" die Rede. Ich denke, so wird die Lebensdauer der Kupplung eher minimiert, wenn mit überhöhter Drehzahl, also hohem Lastmoment eingekuppelt wird. Ok, wem's nicht so auf die Lebensdauer ankommt.


    Wieso? Du passt die Drehzahl der Kurbelwelle an die Drehzahl der Getriebe-Welle an. Dadurch minimierst du den Verschleiss des Reibbelags.

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • Weil ja nach dem Hochschalten auf Grund der geänderten Übersetzung eine niedrigere Motordrehzahl als im vorigen Gang erforderlich ist. Beim Zwischengasgeben aber wird die Drehzahl künstlich erhöht und ich behaupte, dass niemand in der Lage ist, auf diese Weise genau die erforderliche Getriebedrehzahl treffen zu können. Im Endeffekt, weil ja das Auto nicht sprunghaft schneller werden kann, wird der Drehzahlunterschied beim Einkuppeln von der Kupplung abgebaut.
    Mag sein, dass man so einen besseren Kraftanschluß und bessere Beschleunigungszeiten hinbekommt, aber ich kann mir als Techniker beim besten Willen nicht vorstellen, dass man damit nicht die Kupplung übermäßig belastet.

  • Dann habe ich das gründlich mißverstanden. Ich habe das Überwinden der Trägheitsmomente auf möglichst guten Kraftanschluß auf das Beschleunigen bezogen.
    Ok, dann ist das was anderes.
    Hilfreich ist es ja dann nur, wenn man wegen zu hoher Last (bergauf) zurückschalten muß und den Kraftanschluß halten will.
    Ich glaube, da gebe ich wohl auch unbewußt Zwischengas :S (aber eben nur, wenn es richtig kräftig weitergehen soll). Ich kann noch nicht mal sagen, ob ich das mit Ferse oder Spitze mache, es passiert unwillkürlich und ohne nachzudenken. Muß ich mal beobachten. Aber warum sollte ich den Fuß extra so hoch heben, dass es mit der Ferse geht? Da muß ich ja den gesamten Unterschenkel bewegen statt nur den Fuß selbst.


    Gleichzeitig abbremsen und Zwischengas beim Runterschalten hab ich noch nicht gemacht.


    Gibt's da einen Zusammenhang mit dem Abnutzungsproblem des Bodenbelags unter dem Gasfuß? Wer seinen Gasfuß so hoch hebt, dass er mit der Ferse zutritt, der kann den Bodenbelag auch gar nicht abnutzen, oder?

  • Hilfreich ist es ja dann nur, wenn man wegen zu hoher Last (bergauf) zurückschalten muß und den Kraftanschluß halten will.


    Nur bergauf sinnvoll? Lass das Theoretisieren, setz Dich in die Kiste und probiere das Ganze aus! :-) :-) Ironiemodus an: Ich empfehle einfach mal im Winter auf verschneiter Fahrbahn bei Bergabfahrt hochtouriger ohne Zwischengas zurückzuschalten. Gibt bestimmt Applaus von den Zuschauern! (Ironiemodus aus).


    Das war eines meiner ersten Erlebnisse als Fahranfänger mit einem heckgetriebenen Opel. Zum Glück war die Straße leer und bot genug Platz für die unfreiwillige 360 Grad Drehung, die prompt folgte. Auch wenn so etwas heutzutage vermutlich durch das ESP unterbunden würde, sollte man die auf sein Fahrzeug wirkenden Kräfte kennen.

    GT86 MT, EZ 07/2013, Inferno-Orange, 25/20 mm Eibach-Pro-Kit, Eibach-Spacer 40 mm, TRD Türversteifungen, "Megan Racing" Domstrebe vorne, "Laille Beatrush" Domstrebe hinten.

  • commissario,


    ich denke ich verstehe was du meinst - das Motorbremsmoment hatte bei dir wegen der Fahrbahnverhältnisse zu einem Überbremsen der angetriebenen Räder geführt, mit sicherlich sagen wir mal amüsanten Folgen für die Zuschauer und weniger amüsantem Erleben für dich ;-)


    Soweit klar. Man kann das vermeiden, indem beim Einkuppeln etwas Gas gegeben wird, um das Motorbremsmoment zu verringern. Dann kann man aber auch gleich den höheren Gang stehen lassen, wenn es so brenzlich ist.


    Fahren mit Zwischengas ist jedoch im strengeren Sinne etwas anderes. Es war notwendig bei nicht synchronisierten Getrieben (etwa Mitte der 50er Jahre ausgestorben, abgesehen von wenigen Typen, bei denen der 1. Gang noch bis Ende der 60er unsynchronisiert war), um das hier schon zitierte Angleichen der Drehzahlen von Getriebe und Kurbelwelle vorzunehmen.


    Allerdings ist der Handlungsablauf dann ein anderer.


    a) Hochschalten: Kupplung treten, Gang rausnehmen, Kupplung kurz loslassen, wieder treten, hochschalten. Macht man alles richtig, geht es geräuschlos. Diesen Ablauf bezeichnet man als Doppelkuppeln.


    b) Runterschalten: Kupplung treten, Gang rausnehmen, Kupplung kurz lossen, Gasstoß geben [es kommt dabei darauf an,wirklich die richtige Drehzahl zu treffen], Kupplung wieder treten, runterschalten. Diese Methode heißt Doppelkuppeln mit Zwischengas.


    Das entscheidende ist also das kurzzeitige Loslassen der Kupplung während des Schaltvorganges, sonst kann man ja logischer Weise keine Angleichung der Getriebedrehzahl vornehmen. Das Ganze erfordert viel Konzentration und Übung und ist ergonomisch alles andere als vorteilhaft.


    Synchronisierte Getriebe brauchen das nicht. Wirklich nicht. Eher ist es so, dass man durch gut gemeinte Gasstöße - wenn man nicht zufällig genau die richtige Drehzahl erwischt und erst recht, wenn man die Kupplung dabei loslässt- die Belastung der Synchronkörper noch erhöht. Es war vorher schon beschrieben worden, dass deren Wirkungsweise auf Reibung beruht. Natrürlich verschleißt das irgendwann, aber beui sorgfältigem Umgang erst jenseits 200.000km.


    Wer wirklich schnelle Gangwechsel will (und das beginnt mit dem Gedanken "jetzt schalten" und endet mit dem Loslassen des Schalthebels), der ist im Jahr 2013 mit einer ordentlichen Automatik ohnehin besser bedient.


    Grüße
    OlliMK

  • Ich hatte es letztens auf der Landstraße. Es hat stark geregnet und demnach war viel Wasser auf der Straße. Hab bei ca. 90km/h in den zweiten Gang runtergeschaltet (ohne Zwischengas), da ich mich spontan entschlossen habe die Ausfahrt zu nehmen. Was dann passierte war nicht lustig. Das Heck brach schlagartig aus und ich hatte alle Mühe innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde zu reagieren, war eher ein Instinkt. Ohne ESP wäre ich mit Sicherheit abgeflogen. Zum Glück hatte ich niemanden hinter mir oder auf der Gegenspur. Das hat mich schon schockiert und damit habe ich in dem Moment nicht gerechnet. Ich fahre eigentlich recht viel mit Zwischengas, aber in dem Moment hat ich ohne geschaltet. Ich kann nur jedem empfehlen bei Regen, Schnee, etc. mit Zwischengas runterzuschalten, denn der GT reagiert da ziemlich empfindlich, wenn man es nicht tut.
    Ich fahre z.Z. noch die Serienbereifung, diese sind bei Regen eh nicht der Bringer, vll. sieht es mit 225er Sportreifen anders aus.

  • Aber auch diese Situation hat nichts mit Zwischengas im oben beschriebenen Sinnezu tun (Ermöglichung des Schaltens bei unsynchronisiertem Getriebe), sondern mit Reduzierung des Motorschleppmoments beim Einkuppeln. Statt des Gefummels mit dem Gas beim Schalten(Kuppeln wäre hier Stehenlassen des Ganges und Benutzung der Bremse das richtige gewesen. Manche modernen Automatikgetriebe erkennen solche Situationen übrigens und verhindern dann ebenfalls jegliches Schaltmanöver.

  • Hätte es vielleicht besser beschreiben sollen was ich gemeint hab. Es gibt 2 Varianten mit Zwischengas runterzuschalten. Mit Doppelkuppeln und ohne.
    Vorteile mit Doppelkuppeln: Synchronringe schonen, Motorbremsmoment vermeiden, Kupplung schonen
    Vorteile ohne Doppelkuppeln: Motorbremsmoment vermeiden, Kupplung schonen


    Hier ists eigentlich perfekt beschrieben mit Video, bitte Lesen:
    Klick


    Wie OlliMK es beschrieben hat nur wenn man mit Doppelkuppeln runterschaltet, also im "Leergang" die Kupplung loslässt, besteht auch eine mechanische Verbindung zwischen Motorwelle und Antriebswelle des Getriebes. Nun kann mit einem Gasstoß die Drehzahl der Antriebswelle erhöht werden. Auf die weise gehen die Gänge viel leichter rein, besonders bei den ersten merkt man deutlich. Besonders beim runterschalten über mehrere Gänge hat es definitiv Vorteile (im 6. zb. 70 kmh fahren und dann zum Beschleunigen in den 2. schalten (im Extremfall ;) )).


    OlliMK : Du hast was dagegen, das man mit Zwischengas runterschaltet weil man die Synchronringe schonen möchte. Das kann ich verstehen, viele sind hier geteilter Meinung. Aber auch wenn man Zwischengas gibt um den Motorbremsmoment zu vermeiden (mit oder ohne Doppelkuppeln) muss man trotzdem vor einer Kurve mit dem rechten Fuß gleichzeitig bremsen und einen Gasstoß geben. Und genau darum gings mir die ganze Zeit.



    Beppo : Danke aber das ist nicht das was ich suche.


    p.s. das schreib ich jetzt schon zum xten Mal :wacko: ist was mit dem Server heute?! kommt immer wieder irgendwas mit service unavailable.


    edit: Link jetzt drin... :whistling:

  • Hab bei ca. 90km/h in den zweiten Gang runtergeschaltet (ohne Zwischengas), da ich mich spontan entschlossen habe die Ausfahrt zu nehmen.


    Das ist eine der einfachsten Arten einen sauberen Drift einzuleiten, reicht beim GT auch bei höheren Drehzahlen besonders in der 2ten Kupplung treten ein wenig warten und rasch kommen lassen ohne den Gang zu wechseln, hat bereits einen sehr ähnlichen Effekt.


    Statt des Gefummels mit dem Gas beim Schalten(Kuppeln wäre hier Stehenlassen des Ganges und Benutzung der Bremse das richtige gewesen.


    Im normalen Straßenverkehr gebe ich Dir absolut recht, beim Linie-fahren (Slalom, Rennstrecke) kann das Gefummel absolut hilfreich sein, da ich dem unteren Gang die Drehzahl beim Beschleunigen brauche aber in der Situation ein loses Heck absolut nicht gebrauchen kann.

  • Ich kann nur jedem empfehlen bei Regen, Schnee, etc. mit Zwischengas runterzuschalten, denn der GT reagiert da ziemlich empfindlich, wenn man es nicht tut.


    Das ist auch so gewollt - ist schliesslich eine Drift-Technik :thumbup:

    Showroom
    MODS |O.Z Leggera 18x8 |VA:Brembo OEM+Ferodo DS2500|HA:EBC OEM+GreenStuff|Stahlflex|Milltek resonated CAT-Back & OP|Motiv Concepts FP|AVO Turbo+CatchCan|Mishimoto Ölkühler|Exedy S1 Kupplung|BeatSonic Sharkfin|TRD Ducktail|Valenti Blinker|TOM's Rücklichter|TRD Domstrebe | KW V3

  • Ich hatte es letztens auf der Landstraße. Es hat stark geregnet und demnach war viel Wasser auf der Straße. Hab bei ca. 90km/h in den zweiten Gang runtergeschaltet (ohne Zwischengas), da ich mich spontan entschlossen habe die Ausfahrt zu nehmen. Was dann passierte war nicht lustig. Das Heck brach schlagartig aus und ich hatte alle Mühe innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde zu reagieren, war eher ein Instinkt. Ohne ESP wäre ich mit Sicherheit abgeflogen. Zum Glück hatte ich niemanden hinter mir oder auf der Gegenspur. Das hat mich schon schockiert und damit habe ich in dem Moment nicht gerechnet. Ich fahre eigentlich recht viel mit Zwischengas, aber in dem Moment hat ich ohne geschaltet. Ich kann nur jedem empfehlen bei Regen, Schnee, etc. mit Zwischengas runterzuschalten, denn der GT reagiert da ziemlich empfindlich, wenn man es nicht tut.

    Ja, genau so etwas sind meine Befürchtungen, wenn man z.B. im Winter jeden Tag damit zur Arbeit fahren muss.
    Da auch meine Frau hin und wieder das Auto braucht, hatte ich in einem anderen Thread die Frage gestellt, ob auch 'ne Frau damit klarkommt. Dabei hatte ich dem anderen Geschlecht nicht unterstellen wollen, dass es schlechter fährt. Aber ich muss schon sagen, ich hätte keine ruhige Minute, wenn meine Frau mit dem Auto allein gegen Regen , Schnee und Eis kämpfen müsste. Und ohne Scheiß, wieviel Prozent der Autofahrer geben heute beim Schalten Zwischengas ? Ich kenne keinen persönlich.

  • Mit ESP, also auch nicht sportmodus, ist das Auto bei normaler bis moderat sportlicher Fahrweise kaum in gefährliche Situationen zu bringen. Oder schaltet deine Frau bei 90 km/h im Regen in den Zweiten? Auch wenn man aus Unachtsamkeit oder sonstwas in einer 90 Grad kurve zuviel gas gibt bremst das ESP schnell und zuverlässig.
    Weiß nicht ob du schon probegefahren bist aber zur Zeit regnet es ja 24 Stunden am stück :( Kannst es also mal ausprobieren.

  • Mit ESP, also auch nicht sportmodus, ist das Auto bei normaler bis moderat sportlicher Fahrweise kaum in gefährliche Situationen zu bringen


    Was ist denn das für eine Fahrweise, moderat oder sportlich?
    Schon bei feuchter aber kerzengerader Fahrbahn geht bei ordentlich Gas der Hintern auch im dritten Gang weg, erst recht im zweiten, wenn man zügig hochdreht und -schaltet. Damit hatte ich auch nicht gerechnet. Natürlich fängt das ESP wieder, aber einen kurzen Rechts-Links-Schlenker gibt's trotzdem. Und in engen Kurven genügt auch bei trockenen Straßen wenig Gas, damit der Hintern kommt.
    Definitiv nichts für meine Frau, die würde vor lauter Schreck garantiert völlig falsch und unkontrolliert reagieren. Ihr A1 verhält sich da sehr viel stabiler und gemütlicher, auch beim Gasgeben - halt Frontantrieb.

  • Hi,


    Funktioniert bei dir der Tempomat und die Ganganzeige?
    Das von dir beschriebene Problem kannte ich als bei mir die Sicherung für oben genantes kaputt war,
    ESP, Gas Annahme und Rücknahme war unberechenbar.


    Sonst hatte ich noch keine Probleme außer beim Kupplung "fatzen" lassen :huh:


    Wenn man natürlich bei einer 90 Grad kurve und regen beim losfahren von der Ampel vollgas gibt kommt man schon quer,
    ganz normal egal welcher Hecktriebler.
    Fronttriebeler schieben in dem Fall über die Vorderachse.

  • Das ist ja eigentlich alles schon OT. Aber ich habe kein Problem damit, das ist prinzipbedingt und der Vorführer hat sich ganz genauso verhalten, da ist nichts kaputt.
    Ist ja auch logisch, wenn man so durch die Kurve fährt, dass er noch schön durchgeht, dann kann schon ein bißchen mehr Drehmoment auf der Hinterachse dazu führen, dass der wenige Restgrip verloren geht.
    Das gleiche, wenn man straff beschleunigt, bei 7000...7500 u/min schnell hochschaltet und sofort wieder Vollgas gibt. Der Lastwechsel führt dann auch schnell mal dazu, dass es den Hintern wegzieht und man gegensteuern muß, auch noch im dritten. Natürlich packt irgendwann ESP zu, aber da ist man schon nen halben Meter gerutscht. Auch ein Fronttriebler dreht da kurz durch, rutscht aber eher geradeaus dabei (wobei ich nicht weiß, wie sich ein 200PS-Fronttriebler da so fährt).


    Wobei mir immer noch nicht klar ist, was unter "moderat sportlich" zu verstehen ist...

  • Typisch IT Mensch, willst ne genaue Deklaration ;) Moderat sportlich... Sportliche Fahrweise aber trotzdem vorsichtig und relativ zurückhaltend aufgrund von Regen scharfen Kurven etc. Nicht wie du fährst, so wie ich es verstanden habe. Die Frau/Freundin/Mutter von dem hier berichtet wurde, bei der man Angst vor unkontrolliertem Ausbrechen hätte, würde imo jedenfalls das Auto nie stärker fordern als das. Definitiv nicht bei Regen. Und wenn doch gehe ich davon aus, dass Sie sich mit sportlichem Fahren und Physik auskennt. In dem Fall solltet ihr vielleicht auch etwas Vertrauen haben. Ist ja egal, ist meine Meinung und nicht mehr.


    Jetzt wo du es sagst.. stimmt ja hier gings um Gaspedale!
    Hab die hier gefunden, gefallen mir von der Form her am besten
    Link


    Übrigens in einem Prototyp bzw. Vorserienmodell wollte man als Zusatzausstattung solche Pedale anbieten.
    Link