Sterben die Stinker aus? Elektro - die Zukunft? BMW macht den ersten ernsthaften Anfang

  • Und deshalb ist es falsch ein ökologisch verträglicheres Konzept als den Verbrennungsmotor zu fördern?
    Ich möchte die persönliche Freiheit eines eigenen PKWs nicht missen, und habe trotzdem eine ökologische Verantwortung. Ich stelle diese nur nicht über alles und stelle alle anderen Dinge damit in Frage.


    Der i3 ist kein förderungswürdiges ökologisches Konzept. Der i3 ist eine käufliche Machbarkeitsstudie für wenige die es bezahlen können und es hip finden.
    Wenn dann sind Hybride sind die bessere Möglichkeit weil ungenutzte kinetische Energie endlich nutzbar gemacht wird und die Mobilität unabhängig von Ladezyklen ist.
    Wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt ökologisch verantwortungsvoll sein wollen dann sollten wir weniger Strom, Elektronik, Kleidung, Nahrung, Wasser und fossile Energieträger konsumieren.
    Eine Diskussion um einen BMW i3 ist hier vollkommen überflüssig und fehlplatziert.
    Auch müssen wir unsere liebgewonnene Mobilität nicht in Frage stellen. Sie wird für uns in Frage gestellt werden.
    Bis dahin können wir den jetzigen Zustand im Stau (Alptraum für Elektroautos) geniessen oder sofort umdenken.
    Wie wäre es mit einer Einheit von Wohnort und Arbeitsplatz?
    Spart bei mir ca. 700 ökologische Euro im Monat (Anschaffungswert, Unterhalt, Sprit auf 7 Jahre gerechnet).
    Nicht Mobilität ist das Problem. Wir sind es!
    Ein paar Laufenten und Hühner wären auch nicht schlecht.....


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  • Wenn man etwas unbedingt schlechtreden will findet man natürlich immer etwas zu mosern.
    Welchen "sozialen" Moment erwartest du denn bei der Elektromobilität? Kann dir da nicht so ganz folgen. Ökologisch sehe ich schon deutliche Vorteile,je regenerativer der Strom erzeugt wird um so mehr. Die aktuelle Mobilität ist natürlich ziemlich unökologisch(von den Leuten die,wie ich zeitweise,ein Fahrrad benutzen mal abgesehen),aber grade in einer weitverbreiteten Elektromobilität sehe ich eine große Chance. Was uns für den Durchbruch regenerativer Energien aktuell fehlt sind Speicherkapazitäten. Gehen wir jetzt mal davon aus,dass ALLE Autos über Akkus verfügen würden so wäre dies eine enorme Speichermenge auf die zurückgegriffen werden könnte in Zeiten wo der Wind nicht bläst und die Sonne nicht scheint.
    Wer vom BMW i3 profitiert? Ich würde sagen wir alle wenn er sich durchsetzt da wir deutschen/europäischen Firmen nur wünschen können,dass Zukunftstechnologien hier entwickelt und produziert werden,nur so werden wir unseren aktuellen Lebensstandard sichern und ausbauen können.

    Bravo übrigens an alle die einen kleinen Familienfuhrpark mit Cabrio unterhalten und noch über einen kleinen Elektroflitzer fürs Topping nachdenken.
    So wollen das die Hersteller!


    Da mein aktuelles Hobby Youngtimer sind(22+15 Jahre alt)profitiert eher meine Werkstatt als irgendein Hersteller,von den 5 Autos die über mich laufen wurde nur der Touran meiner Frau neu gekauft. Im meinem Haushalt leben aber auch 5 Menschen,bei dir gehe ich eher davon aus,dass du alleine lebst(oder,dass bei Vorhandensein eines Lebensabschnittsgefährten auch dieser über ein eigenes Fahrzeug verfügt)und trotzdem besitzt du mindestens 2 Fahrzeuge von denen zumindest der GT86 neu gekauft wurde und die KTM kann ja auch höchstens 8 Jahre alt sein. Insofern kann ich deinen Ironiemodus nicht so ganz nachvollziehen.

  • Dass der i3 als Hybrid geordert werden kann, weißt Du aber oder?


    Dann arbeite doch mal eine Studie aus wie die Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer, am Besten kostenfrei für beide Seiten, Vorort "stationieren" können. Kindergärten und Schulungseinrichtungen, sowie Einkaufsmöglichkeiten und ärztlich Versorgung sollten auch räumlich nah erreichbar sein. Wird natürlich schwierig bei Vertrieblern und Dienstleistern, die Vorort beim Kunden agieren.


    Letztlich werden der Vielzahl an Konsumenten überhaupt gar keine kostenfaire Alternative geboten. So dass eher der Markt das Problem ist und nicht der angeblich so mächtige Konsument. Gerade was Bildung, Verpflegung, teilweise Energie- und Wasserversorgung ist man oftmals sehr eingeschränkt.

  • Und wie soll das gehen, wenn man als Paar leben möchte aber ein Partner hier am Wohnort, der andere woanders arbeitet?
    Meinen Beruf kann ich hier nicht ausüben, weil es dafür keine Firmen vor Ort gibt. Also sind wir zusammen zu ihrem Arbeitsplatz gezogen. Trotzdem brauch ich nen Auto. Was du forderst, geht nur in Metropolregionen, wo ich alles auf einen Punkt habe, alle 10 Minuten öffentliche Verkehrsmittel fahren und das wichtigste vor Ort ist.
    Wie soll das auf dem Land gehen? Soll sich unsere Bevölkerung noch mehr in den Ballungszentren ansiedeln, die sowieso schon nicht mit den vielen Anwohner infrastrukturell zurecht kommen?

  • Der i3 kann als Hybrid geordert werden? Da ist doch nur dieser Range Extender mit einem 2 Zylinder Rollermotor zum aufladen der Batterie drin.
    Dieser kann den Wagen nicht alleine sondern nur indirekt durch Aufladung bewegen.
    Zum Thema unökologisches pendeln.
    Viele, nicht alle, Arbeitnehmer sind flexibler als man denkt, nur machen diese keinen Gebrauch davon.
    Sie glauben für Betrieb und Chef leben zu müssen ohne persönliche Vorteile daraus zu ziehen.
    Vielleicht schränkt es die Auswahl an Schulen und Jobs ein und das Internet ist auch nicht immer das schnellste.
    Letzlich spart es aber riesige Mengen Geld und Gesundheit den Job und Wohnort zu koppeln.
    Wenn mein Berufsleben vorbei ist werde ich mindestens zwei Jahre meines Lebens im Auto verbracht haben.
    Diesen Umstand zu vermeiden hat für mich absolute Priorität.
    fr.jazbec : 5 PKW werden zum Glück auch nie gleichzeitig bewegt. ;)
    Ich weigere mich nur anzuerkennen das ausgerechnet der i3 jetzt die ökologische Revulotion für Jedermann ausruft.
    Mein eigener kleiner Fuhrpark umfasste bisher 5 Fahrzeuge, allesamt gute Gebrauchte aus erster und zweiter Hand.
    Der GT ist mein erster "Fehltritt" den ich mir einfach leisten musste. Gerade in anbetracht der anstehenden Elektrorevulotion durch den i3. (Ironie aus)
    Das Motorrad ist für Alpentouren auf die ich nur schwer verzichten kann.

  • ...Was du forderst, geht nur in Metropolregionen, wo ich alles auf einen Punkt habe, alle 10 Minuten öffentliche Verkehrsmittel fahren und das wichtigste vor Ort ist.
    Wie soll das auf dem Land gehen? Soll sich unsere Bevölkerung noch mehr in den Ballungszentren ansiedeln, die sowieso schon nicht mit den vielen Anwohner infrastrukturell zurecht kommen?

    Und genau damit sind wir beim Thema. Ich hab schon sehr oft mit Leuten diskutiert, die der gleichen Meinung sind/waren. Dass es völlig unnötig und Umweltschädigend sei, dass jeder ein Fahrzeug besitzt, dass man viel besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder zu Fuß gehen soll usw.
    Na dann sollen mir die Leute mal ganz einfach erklären wie das am Land, bei Schichtarbeitern mit Gleitzeit, am Wochenende ohne jeglichem öffentlichen Verkehrsnetz, für größere Reisen, etc dann funktionieren soll. Diese Leute leben einfach in einer Traumwelt oder in großen Städten wo tatsächlich rund um die Uhr alles im Umkreis von wenigen Schritten erreichbar und verfügbar ist. Völlig lächerlich.

  • Es gibt durchaus Städte in denen ich gut auf ein Auto verzichten könnte,z.B. Berlin. Im Ruhrgebiet geht das leider nicht,die Infrastruktur des ÖNV ist leider max. ausreichend. Im Sommer ist hier das Fahrrad eine gute Alternative,im Winter hab ich aber ehrlich keinen Bock im Dunklen loszufahren und im Dunklen zurückzukommen,von der Sturzgefahr bei Glätte ganz zu schweigen.
    Für mich der Hauptnachteil des E-Autos: dort wo man es sinnvoll einsetzen könnte,in den Metropolen,verfügen viele nicht über eine Garage mit Stromanschluss. Auf dem Land ist das kein Problem aber dort sind die Distanzen wiederum evtl zu weit.

  • Ich weigere mich nur anzuerkennen das ausgerechnet der i3 jetzt die ökologische Revulotion für Jedermann ausruft.


    Das würde ich auch nie behaupten,reines Werbegeschwafel,dennoch ist die Elektromobilität eine sinnvolle Ergänzung für die Zukunft. :thumbup:
    Hat außerdem den Vorteil,dass die Assis keine Brülltüte montieren können :D ,das geht mir mittlerweile so etwas von auf die Nerven. :thumbdown:


    O.T. Bringst du die KTM zu Team West? Hatte von 2004-2011 selber eine 950 Adventure :thumbsup: ,der Wechsel von Sommer zu TW war einer der Gründe sie abzugeben. Hab aber hauptsächlich mit dem Moppedfahren aufgehört,da ich eingesehen habe,dass ich nie langsam fahren kann wenn ich auf einem Zweirad sitze. :whistling:


  • Das würde ich auch nie behaupten,reines Werbegeschwafel,dennoch ist die Elektromobilität eine sinnvolle Ergänzung für die Zukunft. :thumbup:
    Hat außerdem den Vorteil,dass die Assis keine Brülltüte montieren können :D ,das geht mir mittlerweile so etwas von auf die Nerven. :thumbdown:


    O.T. Bringst du die KTM zu Team West? Hatte von 2004-2011 selber eine 950 Adventure :thumbsup: ,der Wechsel von Sommer zu TW war einer der Gründe sie abzugeben. Hab aber hauptsächlich mit dem Moppedfahren aufgehört,da ich eingesehen habe,dass ich nie langsam fahren kann wenn ich auf einem Zweirad sitze. :whistling:


    Genau dieses Werbegeschwafel finde ich so übel. Lange nix tun ausser Lobbyarbeit aber dann eine Revulotion starten wollen.
    Ich finde das Hybridkonzept von Toyota bisher am besten und kann mir wirklich vorstellen innerhalb der nächsten 1-2 Generationen einen solchen zu kaufen.
    Eine Supra MK Hybrid zum Beispiel. Aber nur wenn der Biohof gut läuft und die Hühner ausreichend Gewinn abwerfen. :D
    Zu OT: Ne, nicht zu KTM-West. Ich bring meine zu Theis & Mundt in Grevenbroich. Ist zwar etwas komisch der Laden aber erheblich günstiger.
    Ja das mit dem langsamfahren..... Ich persönlich gucke zuviel in der Landschaft rum. Ist genauso gefährlich.
    Für nächstes Jahr ist übrigens Südtirol im GT86 geplant. Mann wat tu ich mich jetzt schon darauf freuen!

  • Hat hier diese Doku schon jeder gesehen? Ist sehr interessant.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Who_killed_the_electric_car%3F


    [video]

    [/video]

  • Es gibt durchaus Städte in denen ich gut auf ein Auto verzichten könnte,z.B. Berlin...


    In Berlin auf die Öffentlichen setzen? Na denn viel Spaß, wenn Du in der Nachschicht arbeitest oder mal nach 22 Uhr in den Feierabend ehst und nicht in Mitte arbeitest... Oder wenn Winter ist und jede zweite Bahn bzw. Bus ausfällt und Du dich mit 3 bs 4 Leuten auf einen m² quetschen musst und die Dir mit ihrer Erkältung ins Ohr husten oder niesen... Aufgrund von Sparmassnahmen sind die öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland oder jedensfalls in Berlin vollkommen kaputt gespart worden. Und von Sicherheit braucht man auch nicht ausgehen. Wenn ich meinen Arbeitsweg mit der BVG fahren würde, würde ich mindestens 45 Minuten für den Arbeitsweg benötigen. Mit Auto geht es bestenfalls in 9, normal in 12 und wenns mal weniger gut läuft in 15 Minuten. Da hätte ich dann aber auch schon das Fahrrad nehmen können.


    Wohnt man am Stadtrand und muss in die Mitte, wird es noch schlimmer...


    Der i3 kann als Hybrid geordert werden? Da ist doch nur dieser Range Extender mit einem 2 Zylinder Rollermotor zum aufladen der Batterie drin.
    Dieser kann den Wagen nicht alleine sondern nur indirekt durch Aufladung bewegen.
    Zum Thema unökologisches pendeln.
    Viele, nicht alle, Arbeitnehmer sind flexibler als man denkt, nur machen diese keinen Gebrauch davon.
    Sie glauben für Betrieb und Chef leben zu müssen ohne persönliche Vorteile daraus zu ziehen....


    Nennt sich serieller Hybrid. Ob ich nun bei niedrigen Geschwindigkeiten elektr. unterwegs bin und darüber nicht mehr oder der RE einsetzt um den Elektromotor mit Energie zu versorgen ist ja nun vollkommen egal.


    Du hast wohl eher nie die harte Realität vieler, nicht aller, Arbeitnehmer kennen gelernt. Das würde ich jedenfalls deinen teilweise recht naiven Aussagen entnehmen. Es fehlen weniger flexible AN als flexible AG! Wenn ich mal bedenke wie unflexibler mein AG von Jahr zu Jahr wird, trotz technischer Möglichkeiten... Aber diese Diskussion gehört hier nicht in das Thema.


    Und wo wird eigentlich behauptet, dass der i3 die Zukunftslösung ist? Es ist das erste rein auf den Elektroantrieb konzipierte Leichtbaufahrzeug, CFK-Mono und Kunststoffkarosse, für den "Massen"markt, welches bestellbar ist.

  • Und wo wird eigentlich behauptet, dass der i3 die Zukunftslösung ist? Es ist das erste rein auf den Elektroantrieb konzipierte Leichtbaufahrzeug, CFK-Mono und Kunststoffkarosse, für den "Massen"markt, welches bestellbar ist.


    MÖÖÖÖP.


    Da hat BMW aber ganze Arbeit geleistet :)
    Zufällig haben wir dieses Jahr aber schon "125 Jahre Elektromobilität in Deutschland". Sooo neu sind elektrisch angetriebene Fahrzeuge nun auch nicht ;)

  • Oh, ein schöner Abschnitt aus der Wikipedia


    Zitat

    Zu Beginn der Entwicklung des Automobils spielten elektrisch angetriebene Straßenfahrzeuge eine wichtige Rolle; später wurden sie fast vollständig von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verdrängt. Angeregt durch die kalifornische Gesetzgebung des California Air Resources Board (CARB) gibt es seit 1990 wieder Neuentwicklungen von Fahrzeugen mit rein elektrischem Antrieb durch einen (oder mehrere) Elektromotoren im Straßenverkehr.


  • MÖÖÖÖP.


    Da hat BMW aber ganze Arbeit geleistet :)
    Zufällig haben wir dieses Jahr aber schon "125 Jahre Elektromobilität in Deutschland". Sooo neu sind elektrisch angetriebene Fahrzeuge nun auch nicht ;)

    MÖÖÖÖP


    Da hat das "nicht richtig lesen", aber wiedermal ganze Arbeit geleistet. :)


    Dass wir seit 125 Jahre CFK-Leichtbaukarossen in Massenfertigung eines Volumenherstellers haben, war mir neu... Und dass diese explizit auf Elektrobasis konzipiert wurden auch, aber man lernt ja nie aus.

  • Ach sind Elektroautos nur als neu anzusehen wenn sie auf Carbon basieren?
    Das ist wirklich neu.
    Ansonsten gab es reine Elektroautoentwicklungen nämlich durchaus immer wieder über die Jahrzehnte.

  • Ach ja, Elektromobilität...


    Speziell die deutschen Automobilbauer haben beim Thema Elektroantrieb die letzten Jahre (o.k. ein bisschen länger...) ein wenig geschlafen. Die Japaner und wer sonst noch alles sind aktuell in der Hinsicht voraus. Und was hier auch schon angesprochen wurde ist, dass Toyota mit seinen Hybriden sogar ziemlich vorne liegt. Es gilt zu bedenken, dass man diese Technologie ja noch nicht mal als zukunftsträchtig angesehen hat. Dementsprechend besteht Aufholbedarf und da muss man den Leuten halt was sagen können, was noch kein anderer gesagt hat. Also wird BMW seiner Werbeabteilung gesagt haben, dass sie sich was ausdenken sollen, was der Produktwahrheit entspricht und sich neu u. revolutionär anhört. Das zieht und lässt den Verbraucher aufhorchen. Mit: Wir haben jetzt auch ein Vehikel, dass alle paar Stunden an die Steckdose muss um dort dann erst mal eine Weile zu bleiben! Lockt man keinen hinter dem Ofen vor. Also wird man auf etwas bauen, was gut klingt.

    Wenn Elektroautos bereits so massentauglich wären, wie man den Endverbraucher gern Glauben machen möchte, dann hätten sich die Dinger schon lange durchgesetzt. Sind sie aber nicht. Es gibt da gewisse Probleme, die ja auch schon teilweise Erwähnung fanden. Die gangbarste Lösung für die Stadt dürfte momentan Hybrid heißen und für jemand, der lange Strecken zu bestreiten hat Diesel. Aber bis in ein paar Jahre, da bin ich sicher, werden E-Mobile kommen, die wirklich erschwinglich sind und nicht nach spätestens 250 km die Flügel hängen lassen. Die Forschung an sowas läuft auf Hochtouren und die Marktanteile, tja, die müssen halt schon heute gesichert werden, denn wie ergab mal eine Studie: Die meisten bleiben bei der Automarke, mit der sie angefangen haben... was mich angeht stimmt das bereits für über 20 Jahre. Scheint also was dran zu sein ;-).


    Gruß K.

  • Ach sind Elektroautos nur als neu anzusehen wenn sie auf Carbon basieren?
    Das ist wirklich neu.
    Ansonsten gab es reine Elektroautoentwicklungen nämlich durchaus immer wieder über die Jahrzehnte.

    Ja, sind sie, denn vorher sind es meist nur adaptierte Fahrzeuge konzipiert auf Verbrennungsmotoren. So ist das ganze Fahrzeug allein auf die Elektroantrieberforderlichkeiten ausgelegt und mit dem CFK-Monoque und der Kunststoffkarosse wird unnötiges Gewicht gespart. Ein weiterer Schritt für die E-Mobilität, nicht mehr nicht weniger.

  • Stimmt, weil man Gewichtseinsparungen ja normalerweise gar nicht will. Aber wenn es um BMW seinen Mediencoup geht reicht das völlig aus zur Begründung. :rolleyes:

  • Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht was an dem so besonders sein soll. Da finde ich den Tesla weit besser. Und der wurde auch nicht umgebaut sondern extra für Elektroantrieb entwickelt.

  • Tesla Model S meine ich. Spätestens da... http://www.teslamotors.com/de_DE/models

  • Was soll umgebaut worden sein, der i3 ist als E-Auto entwickelt worden. Der große Vorteil des i3 ist sein, für ein E-Auto, sehr geringes Gewicht. Der Golf soll wohl 1500 Kg wiegen, der Tesla wiegt 2 Tonnen. Wenn der i3 500 km Reichweite hätte, würde er auch mehr wiegen. Das ist im Moment die Krux an allem.


    Außerdem das wirklich geniale am i3 und i8 ist eben das Carbon, BMW hat es als erster Hersteller geschafft Carbon Massenproduktionstauglich zu machen. Diese Erkenntnisse werden in neuen Modellen (M3, M4, nächster 7er) einfließen. Dafür meine allerhöchste Hochachtung!

  • Das Carbon ist hier OT denn es hat nichts mit dem Elektroantrieb an sich zu tun. Du willst doch nicht bestreiten dass es auch den gleichen Effekt bei einem normalen Verbrenner hätte, oder? Warum also erst jetzt mit dem E-Wagen? Tesla S kostet night mal das doppelte, hat die dreifache Reichweite und kann 7 statt nur 4 Menschen transportieren... Also was soll an dem i3 genau von Vorteil sein? Wenn man jetzt das Marketinggequatsche weglässt.... Außerdem hat es auch bessere Fahrwerte wenn man denn mal die Sau rauslassen will...

  • Außerdem das wirklich geniale am i3 und i8 ist eben das Carbon, BMW hat es als erster Hersteller geschafft Carbon Massenproduktionstauglich zu machen. Diese Erkenntnisse werden in neuen Modellen (M3, M4, nächster 7er) einfließen. Dafür meine allerhöchste Hochachtung!


    Hatte sich BMW nicht SGL Carbon gekauft?
    Wo liegt da also die Eigenleistung von BMW sich einfach eine Carbonbude zu kaufen?

  • Das Carbon ist hier OT denn es hat nichts mit dem Elektroantrieb an sich zu tun. Du willst doch nicht bestreiten dass es auch den gleichen Effekt bei einem normalen Verbrenner hätte, oder? Warum also erst jetzt mit dem E-Wagen? Tesla S kostet night mal das doppelte, hat die dreifache Reichweite und kann 7 statt nur 4 Menschen transportieren... Also was soll an dem i3 genau von Vorteil sein? Wenn man jetzt das Marketinggequatsche weglässt.... Außerdem hat es auch bessere Fahrwerte wenn man denn mal die Sau rauslassen will...


    BMW ist besser weil man erstmal 15t€uro nur für den Namen ausgeben muss. Wenn das nicht ein grandioser Vorteil für BMW ist :ugly:
    Nein im Ernst, Carbon senkt zwar das Gewicht und damit auch den Verbrauch, ich vermute aber das BMW damit nur die geringere Fahrleistung ein stückchen in interessantere Gefilde bewegen will.


    Hatte das glaube ic hschon ma lgesagt aber "der erste ernsthafte Anfang" kam meiner Meinung nach schon in den 90ern aus Japan.

  • Tesla S kostet night mal das doppelte, hat die dreifache Reichweite und kann 7 statt nur 4 Menschen transportieren... Also was soll an dem i3 genau von Vorteil sein? Wenn man jetzt das Marketinggequatsche weglässt....

    Wozu ein Tesla S, wenn ich täglich nur 30 Kilometer zur Arbeit fahre und das auch noch alleine im Auto? Genau das ist doch die Zielgruppe des BMWs. Es sind in den Innenstädten so viele Menschen mit dicken Karren unterwegs von deren 5/7/9 Sitzen in den meisten Fällen 4/6/8 ungenutzt bleiben; da ist der i3 eine gute Lösung: kompakt, sparsam und wenn richtig getankt auch (nahezu) emissionsfrei.

  • Die Entwicklung finde ich zur Zeit absolut nicht richtungsweisen, solange hauptsächlich Atomstrom aus unseren Steckdosen kommt. Weiters sind auch bei der Herstellung von den Batterien usw. entsprechend hohe Umweltbelastungen ein nicht aus der Welt zu schaffendes Emissionenthema, dass niemand hören will und auch nicht bewertet wird. Das wird auch schön sauber unter den Teppich gekehrt. Auch die Entwicklung von ständig größeren Autos der Deutschen Automarken/Herstellern geht am Zahn der Zeit vorbei. NOCH MEHR Rohstoffvernichtung - deshalb versuchen die mit eine paar Tricks deren Emissionswerte nach unten zu drücken. Im Verhältnis brauchen ja die großen und schweren Personenwagen ja nicht weniger Treibstoff wie früher.....(gleicht sich wieder durch Gewichtszunahme und stärkeren Motoren in etwa aus). In Zeiten wo weltweit Rohstoffressourcen langsam zur Neige gehen und die Energiegwinnung - wie Strom usw. generell ein weltweites Problem ist, da wäre gescheiter sich "ernsthaft" mal Gedanken darüber zu machen, wie ökologisch vertretbar Strom produziert werden kann und wird, um dann am Ende die Antriebs-Batterien aufzuladen. Die Japaner sind das beste Beispiel, die uns technologisch sicher voraus sind und haben ihren eigenen einzigen Kernkraftgau noch lange nicht in Griff. Die Strahlung kennt keine Landesgrenzen....Das strahlenverseuchte Kühlwasser das ins Meer gepumt wird, sind der Lebensraum für die Fische die wir auf unsere Teller bekommen könnten....Und wenn es noch ganz blöd zugeht, dann ist Tokio eine Geisterstatt...Aber niemand macht sich darüber wirklich Gedanken - "uns" betrifft es ja nicht - denkt sich jeder, der nicht unmittelbar davon betroffen ist. Das weltweite Führungsmotto lautet: So viel wie möglich Geld zu scheffeln und hinter uns die Sintflut....Es gibt kein Verantwortungsgefühl mehr für unsere nächsten Generationen und unserem Lebensraum - es herrscht nur mehr kapitaler Egoismus. Bestätigt durch das ständige Scheitern jeder Art von globalen Richtlinien zum Thema Umweltschutz. Aber wir suchen ja schon einen neuen Planeten 8o


    Gratulation an BMW & Co für soviel Umweltbewusstsein und die es auch noch super finden :thumbup:

  • Die Entwicklung finde ich zur Zeit absolut nicht richtungsweisen, solange hauptsächlich Atomstrom aus unseren Steckdosen kommt. Weiters sind auch bei der Herstellung von den Batterien usw. entsprechend hohe Umweltbelastungen ein nicht aus der Welt zu schaffendes Emissionenthema, dass niemand hören will und auch nicht bewertet wird. ...


    Nö hauptsächlich ist es Kohlestrom und in vielen regionalen Orten inzwischen auch Windstrom. Der atomstrom ist aber rundum Deutschland weiter stark in der Nutzung. Außer vielleicht Polen mit ca. 90 % Kohlestrom.


    Die Ölförderung und -tranport ist auch nicht besser, daher ein Nullsummenspiel... Und kein sonderlich starkes Argument. Je höher Nutzung der Verbraucher und je stärker die gesetzlichen Vorgaben um so mehr Entwicklungsarbeit wird reingesteckt, was langfristig zu einer sauebren Produktion führen kann.


    .... Das weltweite Führungsmotto lautet: So viel wie möglich Geld zu scheffeln und hinter uns die Sintflut....Es gibt kein Verantwortungsgefühl mehr für unsere nächsten Generationen und unserem Lebensraum - es herrscht nur mehr kapitaler Egoismus. Bestätigt durch das ständige Scheitern jeder Art von globalen Richtlinien zum Thema Umweltschutz. ....


    Ja korrekt! Hier stimme ich voll zu.




    ...Die Strahlung kennt keine Landesgrenzen....Das strahlenverseuchte Kühlwasser das ins Meer gepumt wird, sind der Lebensraum für die Fische die wir auf unsere Teller bekommen könnten....Und wenn es noch ganz blöd zugeht, dann ist Tokio eine Geisterstatt...Aber niemand macht sich darüber wirklich Gedanken - "uns" betrifft es ja nicht - denkt sich jeder, der nicht unmittelbar davon betroffen ist. ...


    Gratulation an BMW & Co für soviel Umweltbewusstsein und die es auch noch super finden :thumbup:



    Das Kühlwasser im Meer ist wohl eher ein regionales Problem, denn das wird in den Weiten des Meeres stark verdünnt. Wie auch Ölplattformkatastrophen ein regionales Problem sind. Viel größer ist die Verschmutzung mit Plastikmüll, der sich ja nicht auflöst sondern weltweit die Tierwelt über Jahrunderte bedroht.


    Den letzten Satz kann ich nicht nachvollziehen wie der, vor Sarkasmus triefend, gemeint ist. Was ist die Alternative, wenn, wie du selsbt schreibst, die ein wichtiger Rohstoff bald ausgeht?



    Wozu ein Tesla S, wenn ich täglich nur 30 Kilometer zur Arbeit fahre und das auch noch alleine im Auto? Genau das ist doch die Zielgruppe des BMWs. Es sind in den Innenstädten so viele Menschen mit dicken Karren unterwegs von deren 5/7/9 Sitzen in den meisten Fällen 4/6/8 ungenutzt bleiben; da ist der i3 eine gute Lösung: kompakt, sparsam und wenn richtig getankt auch (nahezu) emissionsfrei.


    Genau. Ich sehe eigentlich zu 95 % nur Fahrzeuge mit maximal 2 Personen drin. Da wird keine riesige Limo benötigt, die unnötigen Platz wegnimmt. Gerade in der Stadt wäre ein solches Umdenken mal ganz hilfreich. Das Model S finde ich aber trotzdem klasse. Der i3 ist für das urbane Umfeld gebaut worden, wie auch nen Smart oder ähnliche Modell. Im Gt86 passen ja auch nur echte 2 Personen rein und man kann damit nicht mit 4 Personen in den 14 tägigen Urlaub fahren, wenn man nicht Vorort alles kaufen will... Ist jetzt der Amg S63 L der besssere Sport-/Spasswagen?

  • Wozu ein Tesla S, wenn ich täglich nur 30 Kilometer zur Arbeit fahre und das auch noch alleine im Auto? Genau das ist doch die Zielgruppe des BMWs. Es sind in den Innenstädten so viele Menschen mit dicken Karren unterwegs von deren 5/7/9 Sitzen in den meisten Fällen 4/6/8 ungenutzt bleiben; da ist der i3 eine gute Lösung: kompakt, sparsam und wenn richtig getankt auch (nahezu) emissionsfrei.


    Na aber genau dafür gibt es bereits andere schon seit über einem Jahr. Da hat BWM jetzt auch nichts neues gebracht.


    http://www.imiev.de/docs/iMiEV-daten.pdf
    http://www.renault.de/ze-elektroautos/
    zum Vergleich der i3: http://www.bmw.com/com/de/newv…wroom/technical_data.html
    Also was hat BMW jetzt genau als erstes erfunden? Warum sollte man nochmal den i3 kaufen? Ich sehe da leider keinen Grund. Die deutschen PKW Hersteller hängen schon länger hinterher. Und das wo sie Vorreiter sind geht in die falsche Richtung.... :D