• Hallo zusammen!


    Als newbie und Späteinsteiger in Sachen sportlicher Fahrweise bin ich natürlich täglich im WWW unterwegs ums Infos zu sammeln.
    Mein Wagen war mir immer ein wenig unkonstant und beim Kauf ein Vorführer gewesen.
    Jetzt bin ich auf folgenden Artikel gestoßen:


    http://www.ddperformanceresear…c1a01b8436d590&view=print


    Ich bin mit dem geschriebenen noch nicht ganz durch, es hat aber für einen sofortigen ECU-Reset mit anschließender Testfahrt gereicht.
    Mein Ergebnis möchte ich hier nicht mitteilen, bin aber auf die anderen Kommentare gespannt.


    (ECU-Reset: Minuspol der Batterie abklemmen und 20 Min. warten. Anschließend 1-2 Minuten Leerlauf OHNE Gas wegen Primäreinstellungen/Bootup der ECU und dann schön die Straße suchen)

  • Traut sich keiner? :D
    Also ich lese das so.
    Es lohnt sich nach jeder Modifikation einen ECU Reset zu machen, auch wenn man nur mal schlechten Sprit getankt hat.
    Sommer und Winter zu unterscheiden könnte auch Sinn machen. ;)
    Ein gutes Dynooptimiertes Chiptuning bringt am meisten, ist aber nicht so "flexibel" wie die OEM-ECU.
    D.h. unter schlechten Bedingungen schont die OEM-ECU den Motor, regelt aber unter guten Bedingungenn nur teilweise wieder hoch.
    Der "worst case" bestimmt also die langfristige Abstimmung, egal wie dieser zustande gekommen ist.
    Das würde auch die teilweise grottigen Messungen von nur 152Whp erklären.
    In einem anderen Entwicklerthread hatte mal ein beteiligter Ingenieur bemerkt das die 86'er ECU vom Hersteller äußerst sensibel designt wurde. Warum??? E5?????
    Drop in Filter, Overpipe und Katersatz bringen bereinigt 2 PS und ein bischen Drehmoment.
    Natürlich für 2-4000€.
    Könnt Ihr das, auch wenn es desillusioniert, nachvollziehen?
    Es scheint so zu sein wie viele es schon lange vermuteten. Der GT ist 100% ab Werk abgestimmt und benötigt anscheinend nur einen Klaps um wieder zu rennen.
    Wesentliche Mehrleistung braucht rabiate Eingriffe, es sei denn der Sound am Auspuff ist nicht zu ertragen.

  • Ich möchte nicht Vorurteilen, nur ermutigen dasselbe zu tun wenn denn Grund dazu besteht.
    Meiner war wie gesagt ein Vorführer und vermutlich nicht immer konform behandelt worden (Sprit etc.).
    Das Ergebnis war bei mir äußerst positiv.
    Ich musste vorher um die 5000u/min orgeln um Leistung abzurufen. Jetzt geht er bereits im unteren Drehzalbereich viel kraftvoller
    und entfaltet nach oben hin viel gleichmäßiger.
    Ich bin wieder hochzufrieden auch wenn ich meiner Subjektivität bewußt bin.

  • Keine Ahnung. Wahrscheinlich hat das Navi die Bluetoothteilnehmer nicht mehr in der Liste oder ähnliches. Ich habe ehrlich gesagt nichts geprüft
    weil das Prozedere anscheinend vollkommen unbedenklich ist. Mir ist jedenfalls nichts negatives aufgefallen.
    Wäre er aus der Toyota Werkstatt gekommen und die hätten die Batterie getauscht wäre wohl dasselbe passiert.
    Es reichen wohl auch 5min. abklemmen für den Reset. Würde es Probleme geben hätten die in dem Thread bestimmt darauf hingewiesen.


  • Hi,


    es könnte auch sein, dass die STD und SAE-Korrektur Abweichungen verursachen oder der Luftfeuchte-Messer ist defekt. Nicht eine Messung mit gleicher Temperatur und Luftfeuchte und gleichem Gang, die auch einen Unterschied von mehr als 2 PS zeigt (oder ich hab's Übersehen).


  • Das werde ich beobachten! :thumbup:



    Mach das mal bitte und berichte.
    irgendwo hatte ich mal gelesen, dass bewiesen ist, oder zumindest vermutet wird, dass sich die ECU der Fahrweise anpasst.
    D.H., wenn man viel spritsparend unterwegs ist, stellt sie sich so ein, dass man untenrum mehr Drehmoment hat.


    Irgendwie muss sich ja auch das Fahrzeug auf äußere Bedingungen, Spritqualität und veränderte Bauteile einstellen.


    ich hab z.B. untenrum relativ viel Drehmoment (fühlt sich zumindest so an), so im Bereich 1500 bis 2500 u/min geht sie ganz gut (mit leichter Schwungscheibe). Dafür geht ihr dann obenrum die Puste aus.
    Nach nem ECU-Reset hab ich - gefühlt - obenrum deutlich mehr Leistung anliegen.


    Bin neulich 350km Autobahn gefahren. Bei der Rückfahrt ging sie auch deutlich besser, weil ich das Auto beide Male relativ stark gefordert habe.
    Da war dann auch Unterschied merkbar.


    Wie gesagt, das ist ne Vermutung aufgrund von Überlegungen und subjektiver Erfahrung bei der Celica t23.
    Wobei ich denke, dass die Motorcharakteristiken bei beiden Autos ähnlich sind.



    Habe gerade mal nach "lernfähige ECU" gegoogelt, sowas gibts anscheinend wirklich:


    http://www.jeepforum.de/topic/…set-verbesserte-leistung/


    http://www.nissanboard.de/arti…ergeraet-lernfaehig-.html

  • Also das ein ECU Reset das Fahrzeug alle gelernten Werte vergessen lässt und beim Werkssetting anfängt ist klar und sollte jedem Autobesitzer bekannt sein, spätestens wenn er die Batterie mal abgeklemmt hat.
    Mir ist nicht ganz klar was du mit dem Posting bezweckst? Es klingt irgendwie nach Belehrung. Je nach dem was man tut kann ein ECU Reset gut sein, muss es aber nicht. Nur weil man einmal Super anstatt Super+ getankt hat braucht es keinen ECU Reset, die ECU lernt weiter und passt den Zündzeitpunkt dann wieder an. Denn das Auto hat kein Benzinanalysegerät sondern reagiert lediglich auf Klopfen.
    Was ich in dem Zusammenhang nicht ganz verstehe sind die 152 WHP. Da frage ich doch mal glatt nach der Quelle.? Denn man sollte dabei sehr sehr vorsichtig sein. Neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sowie eventuellen Defekten am Fahrzeug kommt es noch ganz ganz stark drauf an nach welchem System gemessen wurde. Whp ist die Radleistung und die ist immer geringer als die Motorleistung, logisch. Man kann hier als Faustformel zwischen 10 und 20% sprechen, ist aber bei jedem Auto ander. Dann kommt noch die Feinheit der Einheit: whp ≠ bhp ≠ DIN-PS ;)


    kosh
    beim GT weiß ich es nicht, aber ich kann für die MKIV sprechen. Dort gibt es drei Fuel Mappings und je nach Fahrweise gibts halt weniger Sprit zur Luftmenge. Das wird aus Verbrauchsgründen gemacht. Gibt man Gummi dann schaltet die ECU nach einer Weile um. Darum fühlen sich viele Autos nach langem Stadtverkehr bei der ersten Autobahn Kilometern schlapp an und dann plötrzlich "geht er besser". Das ist zumindest bei der Supra wenn das Mapping umschaltet. Resettet man die ECU dann ist das Basissetting drin, d.h. viel Sprit zur Luftmenge, einfach um Überhitzung zu vermeiden wenn man sofort nach dem Reset mit vmax unterwegs ist. Toyota nutzt den Sprit auch zur Motorkühlung

    GT86 Aeronaut, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara, Navi, Eibach, JBL, Rückfahrsensoren, Valenti CR/CR, Valenti Rückfahrlicht, pearlwhite OZ Crono 215 35 19, Miltek ab Kat, TRD Sound Changer, K&N, 86er Ghost Shadow Lights, 86er Edelstahl Einstiegsleisten, P3 Cars Vent Gauge
    Toyota Supra Anything else is just transportation...

  • Also das ein ECU Reset das Fahrzeug alle gelernten Werte vergessen lässt und beim Werkssetting anfängt ist klar und sollte jedem Autobesitzer bekannt sein, spätestens wenn er die Batterie mal abgeklemmt hat.
    Mir ist nicht ganz klar was du mit dem Posting bezweckst? Es klingt irgendwie nach Belehrung. Je nach dem was man tut kann ein ECU Reset gut sein, muss es aber nicht. Nur weil man einmal Super anstatt Super+ getankt hat braucht es keinen ECU Reset, die ECU lernt weiter und passt den Zündzeitpunkt dann wieder an. Denn das Auto hat kein Benzinanalysegerät sondern reagiert lediglich auf Klopfen.
    Was ich in dem Zusammenhang nicht ganz verstehe sind die 152 WHP. Da frage ich doch mal glatt nach der Quelle.? Denn man sollte dabei sehr sehr vorsichtig sein. Neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sowie eventuellen Defekten am Fahrzeug kommt es noch ganz ganz stark drauf an nach welchem System gemessen wurde. Whp ist die Radleistung und die ist immer geringer als die Motorleistung, logisch. Man kann hier als Faustformel zwischen 10 und 20% sprechen, ist aber bei jedem Auto ander. Dann kommt noch die Feinheit der Einheit: whp ≠ bhp ≠ DIN-PS ;)


    kosh
    beim GT weiß ich es nicht, aber ich kann für die MKIV sprechen. Dort gibt es drei Fuel Mappings und je nach Fahrweise gibts halt weniger Sprit zur Luftmenge. Das wird aus Verbrauchsgründen gemacht. Gibt man Gummi dann schaltet die ECU nach einer Weile um. Darum fühlen sich viele Autos nach langem Stadtverkehr bei der ersten Autobahn Kilometern schlapp an und dann plötrzlich "geht er besser". Das ist zumindest bei der Supra wenn das Mapping umschaltet. Resettet man die ECU dann ist das Basissetting drin, d.h. viel Sprit zur Luftmenge, einfach um Überhitzung zu vermeiden wenn man sofort nach dem Reset mit vmax unterwegs ist. Toyota nutzt den Sprit auch zur Motorkühlung

    Lohnt ein Chiptuning nicht auch um dieses Mapping hin und her, anpassen hier und da zu unterbinden?
    Es soll ja angepasste ECUTEKS geben bei denen man manuell zwischen den Mappings umschalten kann. Das finde ich persönlich viel besser.
    Es muß den Motor ja nicht an das Leistungstechnisch machbare führen und die Lebenszeit unnötig verkürzen.
    Der ganze Elektronikquatsch dient doch sowieso bestimmt eher dem Hersteller um teure Garantieansprüche zu vermeiden als einen sportlichen Charakter zu betonen.
    Ich kann mir nicht vorstellen das ein 70er Jahre GT drei Mappings für Brötchenholer, Rennfahrer und Stausteher drin hatte.

  • hey Hectorpascal :)


    interessante Sache! Obwohl ich auch ausgiebig im Netz forsche, bin ich auf dieses technisch interessante Detail noch nicht gestossen. Somit dankeschön für's Posten :thumbup:


    Das relevante Dyno-Protokoll habe ich zur Verdeutlichung hier mal im Original eingestellt. SCHWARZ: vor den ECU-Reset, ROT: nach dem ECU-Reset


    Zum Reset sollen bereits 15 sec Spannungsunterbrechung durch Abklemmen des Minuspols der Batterie reichen. Laut Protokoll brachte das Reset 7,32 PS (Radleistung?) somit dürften es knappe 9 PS Motorleistung sein.


  • und angenommen das bisher geschriebene stimmt, die ECU regelt den Spaß irgendwann von selber wieder runter... Das sellt mich vor die Frage: Wieso?!
    Außerdem ab wann passiert das? Ich kann mir vorstellen, dass irgendwer dann anfängt, aller tkm die Batterie abzuklemmen um immer volle Leistung zu haben ^^


    In jedem Fall ist der Dino sehr interessant, da erkennt man mal wieder schön warum man die Kiste nicht unter ca. 2000 drehen lassen sollte ;)


    btw: JA, der Bordcomputer wird beim Batterie abklemmen auch resettet, wie bei jedem anderen Auto auch. Sowas kann vorkommen, wenn der Strom von einem elektrischen Gerät genommen wird...

  • Liebe Leute. Ganz ehrlich? Es ist doch bescheiden wenn eine Elektronik so reinregelt.
    Was schlagt Ihr vor das zu umgehen?
    Ich bin so langsam in Chiptuning Stimmung weil mir sowas nicht gefällt.
    Selbst wenn es nur 9 PS sind, ich möchte nicht morgens einsteigen und schauen wie sich das Auto/der Patient heute so anfühlt.
    Kann man sowas nicht hacken?
    :D

  • Guten Morgen zusammen,


    also ich kenne es so auch von anderen modernen Autos, daß die ECU "lernt". D.h. sie passt sich dem Fahrstil der jeweiligen Person an und optimiert das Mapping auf DIESEN Fahrstil hin. Wenn jemand nur spritsparend fährt, passt es sich eben auch daraufhin an und fährt mit etwas weniger Leistung und dafür weniger Verbrauch. Das heißt aber nicht, das diese Einstellung so bleibt, sondern die ECU lernt kontinuierlich, so wie Falke es auch sagt.


    Sprich, wenn man wieder die volle Leistung will, geht man 20-30min auf die Autobahn und alles ist wieder gut :D
    Für denjenigen der dies nicht auf sich nehmen will, klemmt die Batterie ab und erreicht den Ursprungszustand. Dann ists sie schneller umgelernt, aber man muss das nicht zwingend machen, schneller fahren über eine gewisse Zeit reicht aus ^^

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  • Wer hätte das gedacht.
    habe gestern meine apexi Filtermatte verbaut - heute morgen die ecu das erste mal resetet und siehe da - mein ohnehin gut laufender brz reisst ab 5000 nochmal deutlich heftiger an ^^
    nach dem reset lief er ein paar km komisch - gasannahme verzögert -
    Dann langsam die gänge ausgedreht - passt.
    Beim anschließenden vollgas war ich schon sehr überrascht - Gefühlt tatsächlich etwa 10ps mehr.


    edit: nicht falsch verstehen - mit dem neuen filter war keine wirklich spürbare
    Veränderung da - erst nach dem ecu reset

  • Dantical


    Danke für die schnelle Antwort... also gleich mal runterflitzen und die Batterie für 20 min abklemmen.


    Meine Toyo-Händler hat bei meiner Abholung 95 Oktan reingetan, weil angeblich kein 98 zu Verfügung stand... war echt bedient, als er mir das erzählte ;(.


    Mittlerweile hab ich 3000 km runter und immer 100 Oktan V-Power getankt. Hab gehofft, das er mir die 95 Oktan gleich zu Anfang mal verzeiht :whistling:


    Mit dem RESET werde ich dann mal seine schlechten Erinnerungen löschen :thumbsup: ...wenn das bei uns mal auch so einfach gehen würde :D



    Vielleicht sollte der Fahrer des folgenden GT's http://www.youtube.com/watch?v=Zf9r-Xn3zcM auch mal einen Reset machen, kommt mir extrem langsam vor obwohl er gar nicht so langsam / falsch schaltet.


    Vergleichsvideo 1: Subaru BRZ http://www.youtube.com/watch?v=Sk0c18rj-hA


    Vergleichsvideo 2: Toyota GT86: http://www.youtube.com/watch?v=yPupWuLXUWc


    ...wenn man mal die 3 Videos nebeneinander legt und Synchron ab Start laufen lässt, ist da schon ein gewaltiger unterschied.

  • Hatte ebenfalls ein Ecu-Reset aufgrund neuer Milltek-Anlage und getauschtem Luftfilter gemacht: 0-100 in 6.67 sec, vorher mit gleichen Komponenten und identischem Benzin, Außentemperaturen und Strecke 7,26. Gemessen mit dem P3Cars. Bin gespannt, ob sich das im Laufe der Zeit wieder verändert.


    Ch.

    GT 86, dynamic white pearl, Navi, rote Innenraum-Applikation, Milltek, Kindersitz (ab August 2013) :D
    abgeholt 5. April 2013
    :thumbsup: