Mountain bike

  • Bei der Rahmengröße hab ich diverse Rechner mal bemüht. Das Ergebnis schwankt total. Laut Canyon 18,5" (was keiner außer Canyon anscheinend führt), laut einem anderen 19" und die nächsten gaben es dann in cm an. Dort schwankt es dann so um die 43-46cm.

    Das ist nicht weiter verwunderlich, denn es kommt auf viele weitere Größen wie die entsprechenden Winkel, Oberrohrlänge, und vieles mehr an. Daher sollte man immer Probesitzen, besser Probefahren. Eine niedrige Renn-Geometrie mit langem Oberrohr, flachem Vorbau sieht z.B. zwar cool aus, macht aber im Normalgebrauch nicht so viel Spass. Beim ersten Probesitzen scheint's noch zu passen und später weiß man dann nicht, warum man dann doch nicht so viel fährt...
    Ich habe in meinem Touren-Mountainbike bei 182 cm Körpergröße einen 56er Rahmen...

  • Beim Mountainbike ist die Rahmengröße immer wesentlich kleiner anzusetzen als bei der Sparte Trekking/Cross. Und falls Du tatsächlich von der Körpergröße den 61er Trekking-Cross-Rahmen nehmen kannst (ca. 1,85m Körpergröße), ich würd das Angebot ernsthaft nehmen. Die Quali für den Preis habe ich bisher noch nirgends mehr gesehen, wie gesagt, scheinbar sind die Fahrräder mit der Ausstattung teurer geworden?!

  • Genau das wäre so ein Blender. Der Hebel ist eigentlich wichtiger als Umwerfer/Schaltwerk (Zumindest war das zu meiner Zeit so) .
    Die Unterschiede sind neben Gewicht und Belastbarkeit die Schaltpräzison und Schaltgeschwindigkeit. D.h. die Schaltbarkeit unter Belastung. Das unterscheidet ob man am Berg evtl. Absteigen muss oder noch Runterschalten kann. Außerdem kommen die höherwertigen eher mit starken Zahnkranzunterschieden klar - falls man da Änderungen zur Serie machen wollte. (War bei mir ein Grund für die XTR)
    Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass es für die normaleren Ausfahrten die kleinere Deore locker ausreichen sollte. (Auch hier: Zumindest war das zu meiner Zeit so. Die Schaltungen dürften durch die Bank heute besser sein als zu der Zeit)


    Danke für die Info! Ich bin eigentlich davon ausgegangen das gerade Schaltwerk und Umwerfer am wichtigsten sind. Den Hebel selbst hab ich sogar als egal angesehen, da es ja nur das kleine Hartplastikteil ist an dem ich flippere. Bin aber auch davon ausgegangen, dass die Geschwindigkeit eher vom Schaltwerk samt Umwerfer abhängt. Hab gerade aber auch mal Preise verglichen: Als Ersatzteil kostet ein XT Hebel das doppelte eines Deore 8| der SLX welcher besser sein soll wiederum sogar weniger als ein Deore. Ist das alles verwirrend. Nur scheint meine Vermutung bestätigt das Alivio und Acera nix sind. Die liegen als Ersatzteil irgendwo bei 10-20€ (XT 100€, Deore 50€)
    Was das normale Deore angeht habe ich bisher eigentlich nur positives gelesen in Bezug auf Preis/Leistung. Ich denke, ich werde ein Rad mit Deore probieren. Sollte ich dann nächstes, übernächstes Jahr noch Spaß am biken haben und mir das zu dürftig ist, muss ich halt auf ein besseres Bike umsteigen. Hätte ich zumindest ein cooles Stadtrad :thumbsup:


    Bei der Rahmengröße führt kein Weg am Probefahren vorbei. Das Internet ist mir zu theoretisch und nicht eindeutig genug. Wenn ich es richtig verstanden habe muss ich darauf achten das ich den Kopf nicht zu sehr in Nacken legen muss um was zu sehen, sprich nicht so eine liegende Haltung habe.

    Zitat

    "If you see a photo of a Scion FR-S that isn't sideways, the picture is fake or the car is parked."


  • Bei der Rahmengröße führt kein Weg am Probefahren vorbei. Das Internet ist mir zu theoretisch und nicht eindeutig genug. Wenn ich es richtig verstanden habe muss ich darauf achten das ich den Kopf nicht zu sehr in Nacken legen muss um was zu sehen, sprich nicht so eine liegende Haltung habe.


    MTB = vornübergeneigt
    Cityrad = aufrecht und grade
    Trekking/Cross = fast aufrecht und gerade

  • Der Hebel ist eigentlich wichtiger als Umwerfer/Schaltwerk

    Da muss ich dir widersprechen, ein gutes Schaltwerk ist das wichtigste bei der kompletten Schaltanlage. Eine XT mit Deore Hebel ist absolut zu verzeihen, die Deore Hebel sind recht gut und tun der Leistung des Schaltwerks keinen Abbruch. Ich bin jahrelang Downhill gefahren und kenne mich da recht gut aus.


    Leider wurde mein ellenlanger Beitrag nicht gesendet, also fasse ich mich diesmal etwas kürzer ;(


    Hast du dir einmal das Bulls Copperhead 3 (vorzugsweise 2012er Modell) angesehen? Mehr Ausstattung in der Kategorie unter 1000€ GEHT NICHT!
    Hat auch dein gewünschtes komplettes XT Schaltsystem. Die Elixir Bremsen sind sehr bissig und haben auch nicht so ein starkes Fading, die Bremshebel sind TOP. Ich durfte mal bei nem CC(CrossCountry)-Biker der mir im Wald begegnet ist draufklettern (war damals noch das 2010er Modell) und muss sagen, es fährt sich echt sehr schön. Deutlich besser als mein Stevens S6 (leider nur Deore Schaltung, wovon ich DRINGEND abrate, die Federspannung ist viel zu lasch und Präzises Arbeiten wird über längere Zeit nicht gewährleistet). Der Rahmen ist super leicht und wendig, auch nicht Hecklastig wie viele andere Hardtails(HTs). Die Sitzposition ist sportlich, aber darauf muss man sich bei einem MTB ja eh einstellen, dafür ist es nunmal kein Damenrad. Ich würde dir zu diesem Bike raten. Je nach Einsatzzweck musst du vl. noch andere Reifen aufziehen. Wenn es nur in extremes Gelände geht, dann doch vl. Muddy Marys, wenn es nur Straße und Feldweg sein soll, Continental Race King. Für Waldtrails und gängigen deutschen Boden ( :D ) sind die Set-Reifen gut.


    Von einem Fully kann ich dir nur abraten. Die Dämpfer und Schwingen in dem Preissegment unter 1000€ sind nicht so, dass man daran lange Spaß hat. Außerdem ist nen Fully bei den ersten Erfahrungen auch eher kontraproduktiv. Du wirst dir viel mehr Können aneignen, wenn du den Boden unter dir "fühlst" und merkst was dein Bike macht, statt ne Federung zu haben die deine Fehler ausbügelt. Jemand der kein Auto fahren kann, wird auch nicht zum Profi, wenn er nur Autos fährt, die mit Assistenzsystemen vollgestopft sind.
    HTs sind außerdem auch straßentauglicher als Fullys, schon allein von dem Schwingen beim Treten her(wenn der Dämpfer keine Lock-Out Funktion hat).


    Falls ich schon zu spät mit meinem Beitrag bin, dann viel Spaß mit deinem neuen Bike (welches ist es geworden?) und
    RIDE ON :thumbsup:

  • Zitat

    Da muss ich dir widersprechen, ein gutes Schaltwerk ist das wichtigste bei der kompletten Schaltanlage. Eine XT mit Deore Hebel ist absolut zu verzeihen, die Deore Hebel sind recht gut und tun der Leistung des Schaltwerks keinen Abbruch. Ich bin jahrelang Downhill gefahren und kenne mich da recht gut aus.

    Wie gesagt - zu meiner Zeit, ich bin damals viel Uphill und Tour gefahren. An meinem MTB ist immer noch die XTR der ersten Generation von Anfang der Neunziger. Wie ich auch geschrieben habe - wahrscheinlich ist heute eine Dore besser/gleich gut wie meine XTR damals. Evtl. hat sich auch das Blatt gewendet und die Hebel rückten mehr zueinander.