In Gedenken an Niki Lauda

  • Niki Lauda war ein Mensch der bisher in meinem Leben immer irgendwo vor kam.
    Am Tag seines Unfalls ist bei uns in Wien in der Früh die Reichsbrücke, einer von damals drei Brücken über die Donau, eingestürzt.
    Da bin ich mit meinen Eltern mit dem Fahrrad hin gefahren, zu Hause angekommen kam dann die Nachricht seines Unfalls.


    Gestern am Abend zerfliegt auch noch unsere Regierung komplett und restlos alle Politiker stellen ihren eigenen Egoismus in den Vordergrund, was es so seit vor dem zweiten Weltkrieg nicht gegeben hat, und in der Früh ist der Niki tot.


    Es fühlt sich im Moment alles sehr eigenartig an.

  • Hallo Viva!

    Sehr gut geschrieben!


    Selber bin ich Jahrgang 65 und mit Niki Nationale aufgewachsen.

    Niki hat immer und ich meine immer meinen größten Respekt gehabt.

    Die Trauer von Niki als seine Mozart in Thailand 1991 eine Boeing 767 im Steigflug abgestürzt war

    war echt und nicht gespielt!


    Schade, dass durch das zerrlegen unserer Regierung sein Tod etwas untergeht und deutsche Zeitungen größere

    Bilder drucken als unsere in Österreich! Was für dämliche Zeitungs Typen wir haben...

    Lauda hat Österreich Weltweit bekannt gemacht und Lauda Air war die erste ausländische Flulglinie die

    in Bangkok einen eigenen Flugschalter hatte sonst durfte nur eine Thailändische Fluglinie einen Schalter haben.


    Es fühlt sich in der Tat alles im Moment sehr eigenartig an.....

    Niki du fehlst

  • So eine Sch...

    Erst Daenerys und jetzt Niki.

    Die Formel1 Übertragungen von Schumis Rennen bei RTL wären ohne Lauda nur halb so gut gewesen. Ein ganz Großer.

    Der Film mit Daniel Brühl als Niki Lauda war übrigens richtig gut. Vielleicht bringen sie ihn jetzt.

  • Mir war gar nicht bewusst, dass es um Nikis Gesundheitszustand so schlecht bestellt war. Auch wenn die Formel 1 heutzutage wohl nicht mehr den Stellenwert genießt, den sie in den 90ern noch innehatte, hat sie dennoch einen sehr hohen emotionalen Stellenwert für mich. Ich verbinde viele Kindheitserinnerungen mit der Formel 1, das Qualifiying am Samstag und das Rennen am Sonntag waren für meinen Vater und mich immer Pflichttermine. Eigentlich bis zum heutigen Tag. Vielleicht ist das Interesse nicht mehr ganz so da wie früher, aber das Rennen am Sonntag gehört für uns immer noch dazu.


    Und Niki war (neben vielen anderen natürlich) immer dabei. Schon nach seinem Ausstieg bei RTL 2017 hat die Formel 1-Berichterstattung für mich sehr an Reiz verloren. Niki war ja nicht nur ein herausragender Rennfahrer, sondern auch jemand, der mit seiner Meinung nie hinterm Berg gehalten hat und teilweise auch sehr nüchtern zum Ausdruck gebracht hat. Ich bin bestimmt nicht der einzige, den er mehr als einmal zum schmunzeln gebracht hat. Das hat ihn in meinen Augen immer sehr sympathisch gemacht. Sehr schade, dass die Formel 1 nach dem Tod Charlie Whitings vor einigen Monaten ein weiteres Aushängeschild verliert.


    Ruhe in Frieden, Niki.

  • Es sah ja nach der Lungentransplantation im letzten Jahr teilweise schon sehr schlecht aus.

    Dann hatte man ja länger nichts zu seinem Gesundheitszustand gehört.

    Ich hatte das als schlechtes Zeichen empfunden und daher schon seit längerer Zeit mit dem Schlimmsten gerechnet.

    Nüchtern betrachtet ist es ja schon Wahnsinn, was so ein Körper aushalten kann und wie lange er trotz der vielen Spätfolgen mitmacht.


    Niki Lauda war eine der größten Persönlichkeiten in der Formel 1, solche Charaktere werden leider immer weniger.


    Ruhe in Frieden, Nki.

  • Mit nicht geringem Shock hörte ich Heutemorgen, daß Niki Lauda gestorben ist.


    Selber bin ich Jahrgang 65 und mit Niki Nationale aufgewachsen.

    Von 1973 bis 1978 wohnte ich mit meinen Eltern in St. Pölten (Niederösterreich), und war damals im schulgehenden Alter (Bundesgymnasium und Realgymnasium der Stadt St. Pölten). Mit mehreren Mitschülern war ich damals schon sehr an der Formel-1 interessiert, vor allem wegen Niki.


    Der erste Weltmeistertitel in 1975. Am Fernseher habe ich mit zwei Mitschüler "live" seinen fürchterlichen Unfall miterlebt. Aber auch das schnelle Comeback, und den zweiten Weltmeistertitel in 1977.


    In dieser Hinsicht bin ich also auch mit Niki aufgewachsen. Und obwohl ich, damals wie heute, kein Österreichischer Staatsbürger bin, war Niki für mich auch immer "unser Niki".


    Niki du fehlst

    Viel besser kann ich es nicht verworten. Trotzdem ein Versuch:


    Niki, wo immer Du jetzt bist:


    Danke für die Freude am Autorennsport (insbesondere an der Formel 1), die Du uns in Deinen aktiven Jahren bereitet hast. Danke für Deine Beiträge im Motorsport, sowohl als Ratgeber, als auch als engagierter Kommentator.

    Danke für alles!


    Niki, Du wirst uns fehlen!


    Ruhe in Frieden