OEM Facelift-Heckspoiler höherlegen (siehe Bild)

  • Hi zusammen,


    im englischsprachigen FT86Club-Forum sehe ich immer öfters mal Bilder vom originalen Facelift-Spoiler, der aber insgesamt deutlich höher sitzt als von Werk aus vorgesehen (siehe z.B. https://www.ft86club.com/forum…?p=3146888&postcount=1349).


    Sieht für mich so aus, als wären die beiden Halterungen des Heckspoilers durch höhere Halterungen ausgetauscht worden. Weiß zufällig jemand, wo man diese Halterungen beziehen kann? Ist der Tausch Plug & Play?


    Danke schon mal!


    VG, Nickmann


    PS: Was mir auch schon zigfach aufgefallen ist - wieso haben die US-Versionen des Toyobarus serienmäßig eigentlich alle so kurze Endrohre? Diese schauen kaum unter der Heckschürze hervor, während "unsere" relativ weit raus stehen.

  • wenn man meinem Prüfer glauben darf dann bekommt man sowas in D definitiv nicht eingetragen.

    Keine Angaben zur Materialfestigkeit bspw., wenn ich es richtig im Kopf habe ist das Drambeenie Ding auch mehrteilig und die außenhülle gedruckt. Bin mir aber nicht mehr sicher.


    Dem Thema hatte ich mich mal angenommen, um aber alles TÜV - konform zu bekommen war ein hoher Fertigungsaufwand von Nöten und hat sich somit nicht in Serie gelohnt.


    Unabhängig das ich die Perrins ziemlich hässlich finde:

    Ein Polizist sagte mir mal das er nicht mal erkannt hätte das die Erhöhung nicht Serie war.

    Also wenn es gut gemacht ist sollte es gehen.

    Dem Drambeenie Kit sieht man ja wenigstens nicht sofort an das es sich um was aufgesetztes handelt. Kann man versuchen aber ich persönlich hätte bei beiden Kits Angst auf der Autobahn. Das ist glaube ich nicht für einen Markt mit solchen Autobahngeschwindigkeiten gedacht.

    Aber keine Ahnung, ausprobieren!



    Noch eine Sache über die ich in meinem Projekt zum Thema gestolpert bin :

    Der spoiler hat mittig, da wo jetzt der Gummi sitzt, 4 Löcher.

    Die Klappe hat unter dem Gummi zwei Kugelförmige Eindrücke.

    Das kann man so lassen, es geht dadurch nichts kaputt wenn all das frei liegt. Sieht IMO nur mies aus.

  • Würd mich wundern, wenn sie das überhaupt merken würden.

    ...mich hat beim Eintragen der Felgen ein TüVler sogar gefragt ob ich Ihm die Unterlagen für den (OEM-)Spoiler hätte, die Dame an der Anmeldung hat Ihm nur die Papiere für die Felgen gegeben... "...und der Spoiler ist ja noch nicht eingetragen."


    Blicken wird das mit ziemlicher Sicherheit niemand, aber wenn DIESE Art von Prüfen dann genauer schaut kommt er vielleicht drauf, dass da was nicht mehr so ganz OEM ist.

  • ...mich hat beim Eintragen der Felgen ein TüVler sogar gefragt ob ich Ihm die Unterlagen für den (OEM-)Spoiler hätte, die Dame an der Anmeldung hat Ihm nur die Papiere für die Felgen gegeben... "...und der Spoiler ist ja noch nicht eingetragen."


    Blicken wird das mit ziemlicher Sicherheit niemand, aber wenn DIESE Art von Prüfen dann genauer schaut kommt er vielleicht drauf, dass da was nicht mehr so ganz OEM ist.

    Da hast du definitiv recht. Die Frage ist nur, hat der TÜV-Prüfer das Recht, mein Auto still zu legen oder dies der Polizei, KBA oder Zulassungsstelle mitzuteilen? Vielleicht haben die ja auch so ne Art ärztliche Schweigepflicht? ^^


    Aber klar, wenn es solche Prüfer gibt, dann gibt es auch solche Polizeibeamte. Und die dürfen dann mein Auto durchaus vorübergehend lahmlegen und mich zur Zurückrüstung zwingen. Genauso kann es im Falle eines Unfalls nach hinten losgehen, wenn der Gutachter diese Dinger sieht. Eventuell lass ich dieses Vorhaben daher doch bleiben, mir war nicht bewusst, dass diese Drambeenie Riser ein Markenlogo eingestanzt haben. Ich dachte zuerst sogar, dass es sich bei den Risern um OEM-Teile à là TRD-Zubehör handelt. Schade Schokolade!

  • Die Frage ist nur, hat der TÜV-Prüfer das Recht, mein Auto still zu legen oder dies der Polizei, KBA oder Zulassungsstelle mitzuteilen? Vielleicht haben die ja auch so ne Art ärztliche Schweigepflicht?

    Also es ist definitiv so, dass wenn die Streife, die Dich kontrolliert, irgendwelche Zweifel oder Bedenken hat, die Dich zum TüV zur Kontrolle schicken können. Beim TüV wird der Wagen dann schön ausgiebig durchgecheckt (nicht dass noch andere Dinge net stimmen) und der Bericht geht dann an die Rennleitung. Der TüV kann meines Wissens bei einem Verstoß Deinen Karren stilllegen. Dazu gibt es noch ne heftige Strafe und normalerweise auch eine Anzeige...

    ...also Schweigepflicht eher net... ich würde es "Petz-Pflicht" oder einfach Meldepflicht nennen ;)

  • Also es ist definitiv so, dass wenn die Streife, die Dich kontrolliert, irgendwelche Zweifel oder Bedenken hat, die Dich zum TüV zur Kontrolle schicken können. Beim TüV wird der Wagen dann schön ausgiebig durchgecheckt (nicht dass noch andere Dinge net stimmen) und der Bericht geht dann an die Rennleitung. Der TüV kann meines Wissens bei einem Verstoß Deinen Karren stilllegen. Dazu gibt es noch ne heftige Strafe und normalerweise auch eine Anzeige...

    ...also Schweigepflicht eher net... ich würde es "Petz-Pflicht" oder einfach Meldepflicht nennen ;)

    Hm, schon klar, dass es so herum geht. Aber wenn ich jetzt einen regulären TÜV-Termin habe (Hauptuntersuchung oder Eintragung eines anderen Bauteils), darf der Prüfer mir dann die Plakette oder die Eintragung verweigern, weil irgendwas anderes nicht eingetragen ist? Oder schlimmer noch, darf er das Fahrzeug still legen oder der Polizei melden, auch wenn ich nicht durch die Rennleitung zu ihm geschickt worden bin?


    Ich frage deshalb, weil ich in 15 Jahren Autofahrgeschichte ich vielleicht 3-4 Mal in eine Fahrzeugkontrolle gekommen bin und bei KEINER davon wurde mein Auto inspiziert. Und ich habe schon immer sportliche Autos gefahren. Aber der Hauptuntersuchung oder Einzelabnahme kann man halt leider nicht "ausweichen" und da wird das Fahrzeug ja intensiv angeschaut :) Gleiches Spiel bei einem Unfall, da wird das Fahrzeug bei schlimmeren Fällen auch begutachtet. Und im blödesten Fall zahlt die Versicherung meinen Schaden dann nicht, im allerblödesten Fall zahlt sie dem Geschädigten nichts. Und das alles nur wegen so Risern. Weiß nicht, ob das mir das Wert ist.

  • Die Hu MUSS verweigert werden wenn das FZG nicht den Regeln entspricht.


    Einige Prüfer leiden an opportuner partieller Blindheit, andere verweigern berechtigterweise die Plakette.


    Wenn ein Umbau " gefährlich" eingestuft wird muss er stilllegen.


    Manche sind da Kunden freundlicher als andere.


    Bei Spoilerrisern, die als solche erkennbar sind würde ICH mit einer Nachprüfung rechnen.


    MFG Carste

  • abgebaut ist der spoiler schnell und ein wenig Klebeband regelt das mit den Löchern temporär. Vorm stilllegen hätte ich daher nur wenig Angst.


    Aber wenn sich so ein Spoiler verabschiedet, und das ist ein Aluprofil (bei Lip Kits wird es ja teils fast als Kavaliersdelikt gesehen ohne Eintragung zu fahren was ich noch okay finde), dann kann es ganz schöne Schäden geben.


    Also entweder unauffällige nehmen (bei Drambeenie könnte man das gestanzte Logo sicher weg spachteln) und mit dem Risiko leben oder es richtig machen oder sein lassen.


    Wobei, eigentlich sollte es auch möglich sein aus einer Edelstahlplatte vergleichsweise günstig Riser in "Race Optik" zu Lasern.

    Das bekommt man dann vielleicht sogar noch eher eingetragen als die Amiriser

  • Spannendes Thema... Vielleicht lass ich mir dann tatsächlich mal was lasern bzw. fräsen. Aber alles weitere wäre mir ein zu großes Risiko, vor allem will ich niemand anderem damit schaden. Alles in Allem sind mir aber auch die Drambeenie schlichtweg zu teuer. Für das Geld bekommt man schon ganze Spoiler, auch wenn diese dann zu dem Preis natürlich noch nicht lackiert sind.

  • mit Fräsen bist du wahrscheinlich schnell auch auf diesem preislichen Niveau.

    Oder höher, so wie ich weil ich sie ja eintragbar wollte :D


    Aber den Preis von Drambeenie finde ich jetzt nicht soooo hoch. Gut, er hat es geschafft die in Serie zu bringen und sich dafür entsprechend geeignete Serienfertigungsverfahren gesucht. Aber die Teile sind aus Erfahrung gar nicht so einfach zu konstruieren und vor allem zu fertigen. Das gehört schon honoriert ;).

    Das mit dem billig kaufen und zweimal kaufen stimmt leider. Aber ich schweife ab.


    Zwei identische lasergeschnittene Teile, dann zwei angeschweißte Teile zur Stabilisierung am besten oben (die Heckklappe ist in dem Bereich windschief) und unten was für die Schrauben, fertig. Nette Idee, ich habe ja noch eine Klappe Rum liegen. Wenn mal zeit ist probiere ich das vlt mal aus

  • Angst braucht man net unbedingt haben aber: Eine Garantie, dass es nicht in die Hose geht, hast nicht. Dessen muss man sich bewusst sein und eben damit rechnen, dass der Worst Case eintritt. ...der wäre sogar Verlust des Versicherungsschutzes bei einem Unfall, wenn ein Gutachter draufkommt. Bei Personenschaden... oha...


    Muss jeder für sich entscheiden wie weit er sich vom Legalen entfernt, bzw. bei welchen Bauteilen (Risikobetrachtung). Spoiler wäre MIR zu heikel

  • Angst braucht man net unbedingt haben aber: Eine Garantie, dass es nicht in die Hose geht, hast nicht. Dessen muss man sich bewusst sein und eben damit rechnen, dass der Worst Case eintritt. ...der wäre sogar Verlust des Versicherungsschutzes bei einem Unfall, wenn ein Gutachter draufkommt. Bei Personenschaden... oha...


    Muss jeder für sich entscheiden wie weit er sich vom Legalen entfernt, bzw. bei welchen Bauteilen (Risikobetrachtung). Spoiler wäre MIR zu heikel

    Ja, ich sehe das auch so. Idee ist erstmal verworfen. Aber vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen :)



    PS: Was mir auch schon zigfach aufgefallen ist - wieso haben die US-Versionen des Toyobarus serienmäßig eigentlich alle so kurze Endrohre? Diese schauen kaum unter der Heckschürze hervor, während "unsere" relativ weit raus stehen.

    Rein aus der Neugierde heraus: Hat dafür jemand eine sinnvolle Erklärung? An irgendwelchen Regularien kann es ja eigentlich nicht liegen, weil bei Aftermarket-ESDs schauen die Endrohre bei den Amis ja wieder ordentlich weit raus.

  • Was mir auch schon zigfach aufgefallen ist - wieso haben die US-Versionen des Toyobarus serienmäßig eigentlich alle so kurze Endrohre? Diese schauen kaum unter der Heckschürze hervor, während "unsere" relativ weit raus stehen.

    Rein aus der Neugierde heraus: Hat dafür jemand eine sinnvolle Erklärung? An irgendwelchen Regularien kann es ja eigentlich nicht liegen, weil bei Aftermarket-ESDs schauen die Endrohre bei den Amis ja wieder ordentlich weit raus.

    Die Serien-Endrohre / Endrohrblenden sind doch nur einfach aufgesteckt und verschraubt? Sonst wäre es z.B. beim Bastuck-ESD nicht sehr sinnvoll, daß die Eine ESD-Variante haben ohne Endrohrblenden, damit man die Original-Blenden weiterhin verwenden kann (und damit unauffällig einen anderen ESD fahren kann). Das Teil hat die Bestellnummer TO/GT86-Q54 (Endschalldämpfer mit 1x Ausgangsrohr Ø 54 mm für Original Endrohrblende Ausgang LH + RH).


    Wenn die Endrohrblenden wirklich nur angeschraubt sind, dann könnte man die doch ein Stück verschieben, damit die dann eben weniger weit herausragen...