Spurplatten bei Serienfelgen

  • Hallo,


    ja, das Thema gab's vor langer Zeit schon mal, aber weil ich die notwendigen Info's dort nicht gefunden habe und die Diskussion sich damals mehr in Richtung Zubehörfelgen verlagert hat muss ich dieses uralte Thema mal wieder ausgraben. Ich möchte bei meinem GT86 mit Serienbereifung folgende Spurplatten einbauen:


    Vorne: Eibach S90-6-10-003 (10mm pro Rad / 20mm pro Achse)



    Hinten: Eibach S90-4-15-016 (15mm pro Rad / 30mm pro Achse)



    Die hinteren Spurplatten (mit eingeschraubten Radbolzen) habe ich schon testweise eingebaut, alles soweit in Ordnung.
    Bei den vorderen Spurplatten (10mm/20mm) bin ich aus der Artikelbeschreibung des Herstellers noch nicht ganz schlau geworden. Es handelt sich dabei um einen "nur" gesteckten Ring ohne eingeschraubte Radbolzen. Reicht die Länge der vorhandenen Radbolzen aus oder muss man diese ggfs. durch verlängerte Radbolzen ersetzen?




    Falls hier tatsächlich noch jemand auf Serienfelgen unterwegs ist ;) und auch Spurplatten verbaut hat, wäre ich für eure "Erfahrungswerte" sehr dankbar, also welche Spurplatten fahrt ihr, wie änderte sich das Fahrverhalten, gab es Probleme bei der TÜV-Abnahme? Insbesondere zur Kennziffer K8a) des Teilegutachtens (Thema Freigängigkeit, Nachbearbeitung des Radhausausschnittes) würde mich interessieren, ob das tatsächlich bei jemanden erforderlich war!?


    Bin für jede Info dankbar!

  • 15mm Distanzscheiben, also 30mm gesamt sind weder an der VA noch an der HA ein Problem für die Freigängigkeit.


    Sind bei den 10mm Scheiben keine längeren Radbolzen dabei? Ohne können die Scheiben nicht verbaut werden, aber Achtung, ich hatte auch diese Distanzscheiben von Eibach und da waren leider Radbolzen für Toyota dabei, richtig wären welche für Subaru gewesen, die falschen Bolzen wurden von meiner Werkstatt aber montiert, was zu einem größeren Folgeschaden führte.


    Auch weil die Montage deutlich einfacher ist, würde ich die 15mm Scheiben an beiden Achsen verwenden.

    Zu viel Leistung verdirbt nur den Fahrstil 8)



    BRZ Sport+ / OZ Ultraleggera 8x17 ET35 / ST XTA / AGA: GTSPEC, Budde Overpipe

  • Zu bedenken ist auch das bei den 15mm Scheiben mit eingeschraubten Bolzen einige Felgen nicht mehr drauf passen da die Bolzen überstehen und ggf. nicht in die Gusstaschen der Felgen passen. Z. B. bei den OEM Winterfelgen (Brock) ist dies der Fall. Bei deinen 15mm Scheiben würden die Bolzen ca. 7mm Überstehen.

  • Hab bisher mit Serienfelgen 17 Zoll


    vorne 20mm pro Rad und hinten 25mm pro Rad gefahren. Das wurde hier auch mal als ideal Maß angegeben. Ich geb zu das sind schon klopper aber dafür wirds hinterher schön bündig. Problem mit dem Eintragen hatte ich nicht.


    Zum Produkt: Waren ebenfalls Eibach Spurplatten mit Bolzen.


    Da ich vor ein paar Tagen umgestiegen bin werde ich die Spurplatten die Serienfelgen mit Dunlop Sport Max 2 kaum gelaufen und noch 2 Sätze 5mm Spurplatten demnächst hier anbieten falls irgendwie interesse besteht. Warte nur noch auf TÜV für meine neue Rad Reifen Kombo.

    Aero Paket, Eibach pro kit, Doorlights, Osram LED Ambient, Bastuck Anlage, leichteres Pulley, HKS Kompressor


    Emotion ist nur durch noch mehr Emotion zu ersetzen 8)

  • Also bei meinem alten Ford Fiesta (auch mit Stehbolzen) waren 10 mm Spurplatten (also 20 mm pro Achse) mit den originalen Stehbolzen nutzbar und auch eintragungsfrei.


    Sicher, dass man bei so einer geringen Größe neue Stehbolzen benötigt? Ich meine es gibt eine Mindestzahl für Gewindegänge, die danach verbleiben muss. Ist diese erreicht, müssen keine neuen Stehbolzen drauf. Ich mag aber nicht ausschließen, dass Ford vielleicht grundsätzlich schon mal längere Stehbolzen als Subaru verbaut.


    Für mich persönlich allerdings sowieso nicht relevant, ich möchte vorne 20 mm pro Seite (40 mm) fahren und hinten 22 mm pro Seite (44 mm) von H&R, da sollte bei beiden Sätzen ja immer längere Stehbolzen dabei sein nehme ich an.

    Korrigiert mich aber gerne, wenn ich damit falsch liege :)

  • Ah, noch ne Frage für mein Vorhaben:


    • Geht es, dass ich an der VA einen anderen Hersteller von Spurverbreiterungen als an der HA? Also vorne z.B. Eibach und hinten z.B. H&R?
    • Wenn ich in Online-Shops nach Spurplatten schaue, steht dort immer "Voraussetzung Einpresstiefe 18 mm". Ich weiß nur, dass die ET bei den Serienfelgen bei +48 liegt. Kann ich diese Spurplatten problemlos kaufen?
  • Bei der 1,25er Gewindesteigung (Subaru) muss die Mutter noch min.8 volle Umdrehungen auf den bolzen geschraubt werden können. Bei 5mm Spurplatten sind es mit den originalen Bolzen 8,5 Umdrehungen. Alles über 5mm Spurplatte funktioniert (legal) nicht ohne längere Stehbolzen (also bei den Systemen ohne seperate Bolzenaufnahme) und auf die vor FL Serienfelge.


    Bzgl. Deiner letzten Fragen, Frage doch einfach bei dem Verkäufer mal nach. Dann muss er auch dafür grade stehen, wenn es nicht passt

  • Für mich persönlich allerdings sowieso nicht relevant, ich möchte vorne 20 mm pro Seite (40 mm) fahren und hinten 22 mm pro Seite (44 mm) von H&R, da sollte bei beiden Sätzen ja immer längere Stehbolzen dabei sein nehme ich an.

    Korrigiert mich aber gerne, wenn ich damit falsch liege :)

    Bei H&R sind die Distanzscheiben ab 20mm und Größer pro Rad, mit neuen Stehbolzen versehen für die Felgen Befestigung.

    Die Distanzscheiben werden selbst, mit beiliegenden Muttern an der Radnabe befestigt. Voraussetzung dafür sind es aber Felgen mit Nabentaschen, was die meisten besitzen.


    Distanzscheiben die kleiner sind als 20mm (z.B. 15mm) werden mit Stehbolzen ausgeliefert.

  • Such mal nach den Gutachten für die Distanzscheiben, die sollten deine Fragen beantworten können.


    Ansonsten, falls du die Serienfelgen nicht einfach endgeil findest rechne mal alle Kosten inklusive Montage

    (Stehbolzen tauschen!!) und Tüv zusammen und dann schau mal was schicke Felgen mit der richtigen Einpresstiefe und Breite kosten.

    Besonders, falls ohnehin schon ein Reifenwechsel ansteht.


    Technisch ist das die beste Lösung, diese Spurplatten sind verdammt schwer mit den ganzen Schrauben dabei.

    Ausserdem packst du dir zusätzliche Fehlerquellen an die Naben.


    MFG Carsten

    Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
    denn geradeaus kann jeder :D



    Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
    ( überliefert von T. Schrick)

  • Das stimmt, nur das du dir aber ziemlich viel Gewicht an die Achse hängst. Spurplatte + 10 Radmuttern und 10 Bolzen pro Rad. Wenn es nur um Show geht okay, Fahrdyanmisch bei dem Auto worst case.

    Das, plus die Tatsache, dass ich ja in die von fähigen Ingenieuren eine über Jahre entwickelte und getestete, perfekt arrangierte Achs- und Fahrwerksgeometrie laienhaft eingreife.

    Das hat mich alles bislang noch davon abgehalten, den Bock tieferzulegen und breiter zu machen. Aber wie schon in anderen Threads beschrieben, ich finde das Auto von der Optik natürlich super, aber beim Räder-Thema in Verbindung mit den Radhäusern haben sie es ein bisschen schleifen lassen. Hier könnten die Räder einfach "satter" mit weniger Luft nach oben und zur Seite weg sitzen.


    Dem kann man dann einfach nur mit den o.g. Maßnahmen entgegen wirken. Und hier versuche ich dann so wenig wie möglich einzugreifen, weswegen ich mich zwischenzeitlich auch für eine gleichmäßige Spurverbreiterung ringsum von maximal 40 mm pro Achse entschieden habe. Tieferlegen will ich ihn auch noch, wenn auch nur dezent. Hinten will ich aber nix am Sturz machen, da ja dazu nicht eintragbare und teure, verstellbare Querlenker notwendig sind. Dafür werde ich ihm dann vorne so viel Sturz wie nur möglich über die Exzenterschrauben geben, in der Hoffnung, dass damit immer noch ein präzises und leicht übersteuerndes Fahrverhalten bei gleichzeitiger Optikmaximierung möglich ist.


    Bin für jegliche Tipps dankbar, wie man am besten diese Brücke schlägt.

  • Aber wie schon in anderen Threads beschrieben, ich finde das Auto von der Optik natürlich super, aber beim Räder-Thema in Verbindung mit den Radhäusern haben sie es ein bisschen schleifen lassen. Hier könnten die Räder einfach "satter" mit weniger Luft nach oben und zur Seite weg sitzen.

    Tja, und ich finde es genau so wie es ist ok und vor allem fahrbar auf schlechteren Untergründen.


    Wer lässt hier was schleifen? ;)

  • Wehe man sagt hier mal was gegen den gottgleichen Toyobaru. Geschmäcker und Prioritäten sind halt verschieden. Hätte ich ein Auto gewollt, dass auf schlechten Untergründen gut fährt, hätte ich mir einen SUV gekauft.


    Nix für Ungut, aber ich versteh einfach nicht, wieso man unser Auto hier auch nicht mal kritisieren darf ohne, dass man spöttische Kommentare erntet. Wir wissen denke ich alle, dass es sich zu dem Preis um einen der besten Sportwagen handelt, den man heutzutage kaufen kann, das macht ihn aber lange nicht perfekt.


    Edit: Vielleicht fasse ich deinen Kommentar von dir Dr. hämischer auf als er gemeint war, aber im Kern ist das hier auf dem Board leider schon gern so.

  • Es ist schlicht so, das je weiter die Reifen nach außen wandern, desto mehr Steinchen an deine Karosserie schlagen. Sieht dann zwar "fett" aus wie die Reifen im Radhaus stehen, ist aber an anderer Stelle eben wieder blöd.

    J.C.:"He who shall be last shall be sideways and smiling"
    Jango:"Alles für den GT, Alles für das Forum, mein Leben für das Auto"
    満月-86

  • Wehe man sagt hier mal was gegen den gottgleichen Toyobaru. Geschmäcker und Prioritäten sind halt verschieden. Hätte ich ein Auto gewollt, dass auf schlechten Untergründen gut fährt, hätte ich mir einen SUV gekauft.


    Nix für Ungut, aber ich versteh einfach nicht, wieso man unser Auto hier auch nicht mal kritisieren darf ohne, dass man spöttische Kommentare erntet. Wir wissen denke ich alle, dass es sich zu dem Preis um einen der besten Sportwagen handelt, den man heutzutage kaufen kann, das macht ihn aber lange nicht perfekt.


    Edit: Vielleicht fasse ich deinen Kommentar von dir Dr. hämischer auf als er gemeint war, aber im Kern ist das hier auf dem Board leider schon gern so.

    So wie Du das Recht hast, deine Meinung zu schreiben, habe ich es auch.


    Evtl. sorry das ich schlechte Straßen kenne und die ich mit dem Toyobaru befahre, aber deswegen gleich nen SUV kaufen zu müssen halte ich dann doch für übertrieben, da ein Toyobaru mit ausreichend Bodenfreiheit auch dies locker und ohne Probleme bewältigen kann, ohne das einem das Gebiss heraus fällt oder man nur 2 km/h schnell fahren kann.


    Und wenn Du so dünnhäutig bist, meine eigene Meinung (die nicht Deiner Meinung entspricht) als Angriff zu sehen, solltest evtl. mal an deinem "Kompass" arbeiten.


    Was an meinem Beitrag hämisch sein soll, verstehe ich gerade nicht oder ich stehe extrem auf dem Schlauch oder der Leitung.


    Der letzte Satz soll sogar genau das Gegenteil sein (Stichwort Wortspiel), aber wenn ich das noch erklären muss, muss ich wohl an meinem "Kompass" arbeiten :/.

  • Der ganz einfache Grund, warum im Radhaus so viel Platz ist:

    Weil das Fahrzeug mit Tunern im Hinterkopf konzipiert wurde, und kein Tuner es kaufen würde, wenn man für 235er Reifen schon bördeln müsste.

    Denn dann für 255er nach Turbo-Umbau gleich Breitbau fahren? Macht wenig Sinn.

    Deswegen lieber Platz im Radhaus und die Möglichkeiten für Tuner offen lassen.


    Das ist mit Sicherheit zumindest einer der Gründe, warum es ist wie es ist.


    Und dann ab Werk den Wagen auf eine 18er ET zu stellen, würde die Achsgeometrie negativ beeinflussen, deshalb ist das für Toyota/Subaru auch keine Möglichkeit, die Optik ab Werk aggressiver zu gestalten.