Der Unterboden im Winter

  • Ok danke. Ich werd es mir mal genau ansehen und dann überleg ich mir, wie ich es mache. Gibt ja auch Fahrzeuge, wo der Einfüllstutzen sich im Blech etwas bewegt und so über Jahre den Lack schädigt und es deshalb gammelt.
    Hätte jetzt auch nicht vermutet, dass da so viel Dreck hinkommt aber habs mir halt auch noch nicht richtig angesehen. Prinzipiell hast du ja Recht. Hatte allerdings am Vor-Vorgänger des GT wie gesagt eigentlich ausschließlich Mike Sanders, auch am Unterboden und Fahrwerk. Übermäßg Dreck hatte sich da nach 3 Jahren nicht dran abgelagert.
    Trotzdem aber dickes Danke für die Hinweise. Das war wirklich hilfreich. Wenn noch mehr kritische Stellen einfallen, bitte immer her mit den Infos. Wenn man das Zeug da hat, sind ja viele Stellen auch später noch schnell mal "nachgebessert".

    Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem, OZ Ultraleggera LM Graphit 8x18, JBL)
    Umbauten: MPS TurboKit (300PS/329NM), Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, HJS-200-Zeller Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, Valenti smoked, KW V3, 4.44er Achsübersetzung

  • Das Mike Sanders nimmt eine kleine Sonderstellung unter den "Fetten" ein, das es für ein Fett sehr stark aushärtet (was ja gut ist). Das KSD bleibt ziemlich fettig. Sanders ist schon ein gutesen Produkt, erfordert aber Erfahrung im Umgang und entsprechendes Werkzeug.


    Ansonsten gibt es keine wirklichen Schwachstellen in der Karosserie des BRZ. Zum Glück sind die Subis relativ Konventionell gebaut und man kommt gut an die Hohlräume dran. Da das Blech verzinkt ist, ist die Gefahr von Flächenkorrosion relativ gering. Problem (auch bei verzinkten Autos) sind immer die Schnittkanten des Blech (und davon gibt es reichlich). Der BRZ/86 besteht ja aus einer umgemodelten Impreza Plattform. Dadurch sind viele zusätzliche Streben und Versteifungen verbaut. Die meiste Arbeit ist eh, das demontieren der ganzen Anbauteile um auch vernünftig dran zu kommen. Tipp ist noch in den Unterbodenverkleidungswannen hinten genau in den Ecken je 2 kleine Löcher (4-6mm) zu bohren. Da sammelt sich Wasser drin, das sonst nicht ablaufen kann.



    Ausser dem Tankrohr und dem Motorträger gibt es Rostschutztechnisch keine weiteren Besonderheiten. Es ist auch nicht ganz einfach die Erfahrungen aus den anderen Subaru Modellen auf den BRZ/86 zu übertragen, denn die Rostschäden nach 15 Jahren an Forester und Co. sind in erster Linie auf das Nutzungsverhalten (Wald/Wiese, Arbeitsgerät) zurück zu führen die man so nicht auf unser Schätzchen übertragen kann. Generell sind die Subis gegenüber Wettbewerbern sehr "Rostresistent" (ich rede jetzt von der Karosserie und nicht von irgendwelchen Schrauben an Koppelstangen und Federbeinen).

  • Ja, das mit den Löchern hab ich gelesen. Steht ja ne Seite vorher.
    Ich fang jetzt erstmal unten an mit Falzen, Unterboden und Schweller und arbeite mich dann hoch.
    Werd das nicht alles auf einmal machen. Erstmal die Teile, wo am meisten Salz u.s.w. hinkommt.
    Um z.B. A-,B oder C-Säule mache ich mir nach deinen Ausführungen eher wenig Sorgen

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  • Letztes Wochenende hatte ich die Unterbodenverkleidung vom GT abgeschraut.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass nach vier Wintereinsätzen schon einige der schwarzlackierten Achs- und Unterbodenteile Lackabplatzer und ersten Rost aufweisen.
    Werde da mal mit Fertan im Frühjahr drangehen müssen.

  • Tipp noch, nimm nicht Fertan (muss mit Wasser neutralisiert werden und anschließend versiegelt werden). Einfacher mit gleichem Ergebnis ist Brunox Rostumwandler auf Epoxy Basis. Der versiegelt die Fläche direkt. Also Fertan ist schon top aber in der Anwendung etwas aufwendiger.


    Mit Fertan kann man übrigens Prima Abgasanlagen von innen konservieren (keine VA Anlagen). 1/2 Liter in den Endtopf kippen und drin lassen. Durch die regelmäßige Wasserzufuhr (Kaltstart) bildet sich immer wieder eine neue Passivierungsschicht. Habe ESD schon auf diesem Wege zu einer Lebensdauer von 20 Jahren verholfen.

  • Aber VORSICHT!!! Brunox ist eine super Sache, aber nur wenn man sie korrekt verwendet!


    Brunox ist nicht als vollwertiger Rostumwandler zu verstehen. Wenn man das Produkt mal verwendet hat bzw mal richtig drüber nachdenkt ist das auch vollkommen logisch.


    Brunox ist spitze um Stellen mit Flugrost oder bereits mechanisch gut vorentrostete Bleche zu behandeln und direkt im gleichen Gang zu versiegeln. Ein häufiger Fehler bei Brunox ist, das es wie Rostumwandler ala Fertan eingesetzt wird, der grundlegend auch an stärker korrodierten Bautielen/Stellen (zb Hohlräume mit stärkerer Korrosion die aber für mechanische Vorbehandlung nicht zu erreichen sind, Klassiker: Blechqierlenker) mit relativ wenig Vorarbeit funktionieren kann.


    Macht man das aber mit Brunox schließt man Teile des Oxid und auch kleine Hohlräume mit ein was dann zu einem Unterwandern führt. Damit geht die Braune Pest erst so richtig ab...


    Viele DIY Restaurationen sind durch falsche Anwendung von Brunox voll nach hinten los gegangen und haben dem Produkt unberechtigt einen teils schlechten Ruf in der Youngtimer Szene eingebracht.


    Dabei ist es richtig verwendet eine super Sache. Auch (oder besonders) zu empfehlen wenn Blechteile wegen Veränderungen verletzt werden (Nietmuttern für Schweller setzen) ohne das diese deswegen gleich verostet sind. Das Brunox wirkt auch dort wie eine Art Pasivierung.


    Also, lange Rede kurzer Schwachsinn: Brunox nur auf sehr leicht rostenden oder sehr gut vorbereiteten Roststellen einsetzen. Keinesfalls direkt auf stärker korrodierte Teile auftragen!!!

  • Falsche Frage, besser: Wo ist der Nachteil von Brunox?


    Antwort: Es gibt keinen. Es ist nämlich IMMER notwendig gröberen Rost vor dem auftragen einer BESCHICHTUNG zu entfernen. Rostumwandler wie Fertan KÖNNEN auch ohne vorherige mechanische Vorbehandlung angewendet werden, weil sie keine Beschichtung auftragen sondern direkt die Oxide chemisch umwandeln. Nach der Umwandlung muss dann (im Fall von Fertan nach vorherigem abwaschen mit Wasser) eine Beschichtung in einem weiteren Arbeitsgang aufgetragen werden, was aber auch dann nur erfolgen sollte wenn aller Rost entfernt (umgewandelt) ist. Der reinen chemischen Behandlung ist das mechanische Entfernen wenigstens des groben Rost immer vorzuziehen. Allein Umwandler sollte man nur dann verwenden wenn es garnicht anders geht, zb in Hohlräumen die man zwecks mechanisccher Vorbehandlung nicht erreichen kann.


    Brunox macht Rostumwandlung und Grundierung in einem Zug. Das erspart einen Arbeitsschritt, bedeutet aber das die Umwandlung nur relativ wenig Zeit hat abzulaufen. Das wiederum bedeutet das nur eine begrenzte Menge an Oxid umgewandelt werden kann. Eben die Menge wie sie nach einer sinnvollen mechanischen Vorbehandlung zurück bleibt. Auf Rostblasen einfach den Brunox drauf zu hauen ist eben so falsch wie einfach Lack, Zinkspray oder Bitumen ohne Vorbehandlung aufzutragen. Bei Lack und Zinkspray sind nur die Folgen nicht so extrem, weil keine eigenstabile Deckschicht entsteht die dann (nach dieser falschen Anwendung) von Wasser und neuem Rost unterwandert wird.

  • Wenn du dir die montierten Teile am Unterboden ansiehst, ist das relativ einleuchtend. Die sind "wannenförmig", man sollte also den tiefsten Punkt wählen und soweit hinten, wie möglich.
    Kann man eigentlich nicht viel falsch machen, wenn man mal kurz drüber nachdenkt, wie Wasser sich physikalisch verhält. ;)

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  • In derJung- und Oldtimerszene (wo die Korrosion an der Karosserie (z.B. in Falzen) meist schon deutlich weiter fortgeschritten ist, als an kleinen stellchenen an Fahrwerksteilen) ist Brunox bestimmt nicht das erste mittel der Wahl. Für die kleinen Stellen die bei uns an Fahrwerksteilen auftreten können würde ich Brunox den Vorteil geben (da ist Fertan mit Kanonen auf Spatzen schießen). Den Motorträger aber auch von innen mit Fett versiegeln


    Alle Fragen nach Bildern für die Löcher. Habe keins, sorry. Leute, in die hinteren Ecken der Unterbodenwannen (damit ist doch eigentlich klar gesagt wo) ein kleines Loch Bohren. Dann kann Wasser Ablaufen (z.B. beim Anfahren) aber kein Spritzwasser eindringen.

  • Danke, genau da. Nein in den vorderen sind keine Löcher (ausser die wo die Schrauben rein kommen). Die hinteren haben Löcher, da haben aber einen kleinen Kragen der nach innen ragt, so das Wasser erst ab einen gewissen Pegel abläuft, also auch für die hinteren empfehlenswert.


    Tip: noch: wer die nach Regenfahrt Abnimmt um die Löcher zu bohren "Badekappe nicht vergessen" :-))) könnte Feucht werden.

  • Hm ok, dann bastel ich die Dinger mal ab. Und wehe das sind doch Löcher X( :D
    Aber muss da sowieso mal ran. Das Hitzeschutzblech am Tank gammelt son bisschen vor sich hin. Interessanterweise dort, wo es von den Unterbodenschutzdingern teilweise verdeckt wird.

  • Hab jetzt aufgebockt und Verkleidung ab. Für die Ablsuflöcher hatte der Vorbesitzer schon gesorgt. Wsren aber nur 6er und hatten sich überwiegend schon zugesetzt. Hab sie jetzt auf 16 aufgebohrt.
    Ich kann an dieser Stelle nur jedem raten, sich die Schrauben der Verkleidung vorzunehmen und in irgendeiner Weise zu versiegeln. Die waren teils übelst festgegammelt schon. Zwei hab ich ganz leicht abgerissen. Kleine handliche Ratsche reichte und ich bin nicht grad kräftig. Erschreckend wie weich die sind. Gewinde war auch sehr easy ausgebort. Mal sehen ob och neu schneide oder Clips reinmache. Waren nicht an so belasteten Stellen zum Glück.
    Wer diese "Clips" hasst, weil er keine Zange dafür hat, läuft übrigens Gefahr seinen Toyobaru hassen zu lernen. Wenn fie dreckig sind, bekommt sie teilweise mit nem Schraubenzieher kaum auf/raus. :|


    Ansonsten kann man sehr leicht zusammenfassen, was gammelt: Alles was schwarz lackiert ist an Trägern und Streben sowie die Teile der Aifhängung. Vor allem die "Streben", die von den Lagerstellen der Querlenker nach vorn und hinten gehen sind schon stark an den Kanten angerostet.
    Alles, was in Wagenfarbe ist, ist absolut unbeeindruckt bisher.


    Werde weiter berichten.

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  • Ja, das geht. Man hat ca. nen knappen cm Luft und das Material ist sehr weich. Man muss trotzdem höllisch aufpassen würd ich sagen. Schließlich beschädigt man sonst direkt den Unterbodenlack

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  • Hättest zwei Beiträge weiter oben zu 100% sicher nachlesen können. In allen Teilen sind diese "Plastikschnellverschlüsse" die man reindrückt und dann son Stift runterdrückt, der das verriegelt. Solang die sauber sind, bekommt man sie gut wieder lose, auch nur mit Schraubenzieher. Gibt da aber auch so Zangen für. Damit gehts ganz easy.
    Bei mir waren festgegammelte Schrauben letztlich problematischer.


    Hab heute dann das Fertan abgewaschen. Schon wieder ganz verdrängt, wie eklig die Pampe ist. Wie Gülle fast... :rolleyes: :D

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  • Jupp, so wars bei mir auch. Dann ist das wohl doch ab Werk.
    Die 4 an den langen mittleren Elementen waren aber mit Steinchen und "Schlamm" zugesetzt. Hab sie daher mit nem 16er Bohrer vergrößert.

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  • Also ich habe jetzt den Wagen von unten komplett mit Fertan behandelt. Der erste Durchlauf war nicht so geglückt. Habe dann nochmal relativ großflächig mit der Druckbecherpistole verteilt.
    Das Problem daran war natürlich, das dann auch überall wieder abzuwaschen. Da kam dummerweise halt jetzt noch dazu, dass das Wetter für Unterboden abkärchern grad nicht so ideal ist.
    Musste das also drin machen mit aufgebocktem Auto quasi drunter liegend. Das war natürlich ein riesiger Akt und ich habe vermutlich immer noch Fertan-Reste im Haar... Ich kann da echt nur sagen, also generell bei dem Thema, ohne Grube/Bühne echt nicht schön.
    Habe jetzt allerdings alles halbwegs sauber. Musste ja auch ohnehin nicht nur die Stellen reinigen, wo Fertan war, sondern alles, was jetzt versiegelt werden soll. Da bleibt es teilweise echt nicht aus, da mit Bürste/Schwamm von Hand ranzugehen.


    Einige Hohlräume und Träger habe ich auch schon mit dem Kaltfett ausgesprüht. Als mir dann dabei die Sonde just in dem Moment von der Pistole abgeflogen ist, als ich hinten bis Anschlag im Schweller drin war, war nicht sehr toll. Die da wieder rauszufummeln warn Akt hoch 10. Andere Seite habe ich dann doch lieber durch die Stopfen von unten gemacht. Die gehen gut raus und wieder rein und man kann die Sonde trotzdem noch recht gut positionieren. Ansonsten lässt sich das Kaltfett echt sehr gut verarbeiten und verteilt sich mit 360°-Sonde auch gut im Hohlraum.
    Es ist allerdings wirklich fast schon flüssig und wenn man zu viel einbringt, läufts halt irgendwann "unten" raus. Da brauchts auch etwas Übung, bis man ein Gefühl dafür entwickelt.
    Ich muss Katty auch recht geben, dass es im Gegensatz zum Mike Sanders wirklich nicht für "offene" Stellen zu gebrauchen ist. Selbst ein leicht Wasserstrahl wäscht es zum größten Teil direkt ab.
    Also wirklich nur da zu verwenden, wo sichergestellt ist, dass es keine oder kaum mechanische Einwirkung gibt.


    Nächster Schritt ist jetzt überlacken der angegriffenen Stellen mit Brunox oder wie das heißt. Hab ich mir extra noch besorgt. Dann nach dem Trocknen da dann Protewax drauf. Danach hoffe ich dann, dass ich noch weiß, wo Clips und wo Schrauben waren. :whistling: :D

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  • Hi Devilx,


    danke für Deinen Erfahrungsbericht, der vielleicht auch klar macht, das dass eine ziemliche Sauerei ist, wenn man nicht die entsprechenden Arbeitsbedingungen schaffen kann.


    Nicht ganz verstanden habe ich die Fertan Aktion. Fertan wirkt überhaupt nur auf Rost. Auf lackierten, rostfreien Flächen wirkt es gar nicht. Das Entfernen des Materials das nicht reaktiv geworden ist, ist sehr Aufwendig (siehe Haare). Wenn das nicht penibel erfolgt gibt es Haftungsprobleme mit Folgebeschichtungen.


    Deshalb empfehle ich für relativ neue Autos und Laien eher mit Brunox zu arbeiten (wenn überhaupt Rostansatz vorhanden, sonst kann man sich das auch sparen), da es auf rostfreien, lackierten Flächen keine Probleme macht (ist ja auch eine Epoxy Grundierung) und nicht mit Wasser wieder anschließend abgewaschen werden muss.


    Als Übungsobjekt (bzw. zum richtigen Luftdruck und Arbeitsgeschwindigkeit einstellen) für Hohlraum Sonden eignet sich eine leere PET Flasche sehr gut, da man das Ergebnis sofort sehen kann.


    Das Unterbodenblech lässt sich sehr anwenderfreundlich mit Perma Film von Fluid Film Schützen (das hält auch im Radkasten rund 5 Jahre bei Sommer und WInterbetrieb). Als Haftvermittler eignet sich hervorragend Fluid Film A aus der Sprühdose (ganz dünn einnebeln) dann hält es noch länger.


    Protewachs nur an Achsteilen und Schraubverbindungen verwenden oder Fettfreien, metallischen Untergründen. Auf lackierten Flächen auf den sich Fettrückstände vom Hohlraumversiegelung befinden, hält es nämlich gar nicht


    Für den Leihen gilt da wirklich die Devise "keep it simple and stupid". Also nicht das was lt. Werbung oder Test das beste Produkt ist taugt etwas, sondern das Anwenderfreundlichste.


    Zu den Wannen. Viele schreiben da sind die Löcher schon drin und schicken Fotos auf denen zu sehen ist, das da keine Drin sind. Ich Spreche von den vorderen beiden Unterbodenverkleidungen!!!! Die Hinteren haben mehrere Locher in der Fläche. Trotzdem Sammelt sich da Wasser drin. Die Löcher müssen in die hinteren Ecken (vordere wie hintere Unterbodenschutzverkleidung). Schon mal versucht ein Backblech (dessen Mitte sich leicht nach oben wölbt) mittels mittigen Loch Wasserfrei zu bekommen??? Mit einem Loch in der Ecke geht das Problemlos.


    Freue mich aber das es doch den ein oder anderen gibt, der sich dem "schmierigem" Teil unseres Hobby widmet. In diesem Sinne

  • Ich habe den Bereich mal vergrößert, damit die Löcher sichtbar werden.
    Wenn das keine Löcher sind, dann weiß ich auch nicht, was du meinen könntest ?(


    E:
    Alternativvorschlag, falls wir grad unterschiedliche Stellen meinen, oder vielleicht auch generell:
    Nimm mal das große Bild von mir, wo der ganze Unterboden zu sehen ist, und male mit Paint (oder was auch immer unter Mac dafür vorgesehen ist), Kreise rein, wo du Löcher bohren würdest.
    Dann kommen auch keine Fragen mehr auf :)

  • Meiner ist einer der ersten (09-2012), das Fahrzeug auf dem Bild weiß icht nicht. War nur eine Google-Suche nach "BRZ underbody parts"
    Was mich halt irritiert, sind die kleinen Krägen an den Löchern. Die sehen bei mir exakt genau so aus. Das bekommt man ja mit einem normalen Bohrer nicht so hin. Vor allem nicht so gleichmäßig und bei zwei verschiedenen Fahrzeugen an die gleichen Stellen.