Der Unterboden im Winter

  • Hi Leute,


    ich weiß, es gibt schon ein paar Beiträge zu diesem Thema. Ich würde mich aber freuen fundierte Aussagen zu meinem Fall zu hören ^^


    Ich fahre einen 2012 GT86 mit aktuell 75.000km auf der Uhr. Ist immer im Winter bewegt worden. Gestern habe ich mir das Auto mal etwas längere Zeit von unten angesehen.


    - Verbindung zum ESD komplett vergammelt (wohl Standard)
    - Mehr oder weniger gammliger ESD
    - Restlicher Auspuff-Strang sieht sehr gut aus
    - Flugrost an den Fahrwerkskompondneten hinten und vorne
    - Karosserie sieht sehr gut aus (wohl dank Verzinkung)


    Ich habe den Service-Berater des Toyota-Autohauses gefragt, ob eine Behandlung des Unterbodens in Hinblick auf den Winter sinnvoll wäre. Klare Meinung: Nein.


    Was meint ihr? Soll ich etwas machen lassen? Ich will das Schätzchen gerne lange fahren.


    Und bitte nicht auf mich einschlagen. Ich gebe von Anfang an zu, dass ich keine Ahnung davon habe. :whistling:

  • Ich habe den Service-Berater des Toyota-Autohauses gefragt, ob eine Behandlung des Unterbodens in Hinblick auf den Winter sinnvoll wäre. Klare Meinung: Nein.

    Würdest Du die Zigarettenindustrie bezgl. einer Nichtraucherkampagne fragen? :D


    Vor kurzem hat ein Verkäufer einen Blick unter unseren BRZ geworfen und voller Entsetzen gefragt, ob das jetzt Serie sei (Unterboden und Hohlraumversiegelung ist gemacht). Der erleichternde Kommentar, als ich ihm sagte das es nachträglich gemacht wurde: Gott sei Dank, sonst gehen diese Scheiß Dinger ja nie mehr kaputt… :thumbsup:


    Ich sage es mal ganz Platt: 1x Schweißen ist teurer als eine ordentliche Versiegelung. Die zahlst Du halt zum Anfang. Schweißen später ;)

    Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
    nicht so jammernd wie sein Beifahrer.


    満月-86

  • Ich denke auch schon seit längerem darüber nach. Ist es jetzt aber nach 5 Jahren mit Winterbetrieb nicht zu spät, was zu machen? Man müsste jetzt ja jeden kleinen Flugrost und jede einzelne Stelle behandeln bevor man versiegelt, sonst frisst sich das ja schön vor allem geschützt immer weiter rein...

  • Mein letztes Winterfahrzeug war mein Capri und den bin ich 32 Jahre vorwiegend im Winter gefahren. Meine Langzeiterfahrung bzgl. Rost ist "wehret des Anfängen".


    Bei all meinen Fahrzeugen pinsele ich im Herbst und Frühjahr beim Reifenwechsel immer alle angerosteten Fahrzeugteile im Bereich der Radaufhängung/Radkästen mit "Brunox Epoxy" ein. Groben Rost natürlich vorher mit einer Drahtbürste entfernen. Das Zeug bildet mit dem Rost eine Schutzschicht die schwarz wird und die hält unlackiert ca. 1/2 Jahr. Die geforderte Überlackierung lass ich sein. Wenn man das mal zwei Jahre gemacht hat, gibt es auch keinen groben Rost mehr, sondern beim Reifenwechsel findet man immer nur noch kleine Rostpunkte. Also muss es was taugen.


    Im Sommer (weils da schön warm ist und das Zeug besser verläuft) spritze ich alles mit Loch (Längs- und Querträger) mit "Fluid-Film" aus. Das ist ein Rostschutzöl. Ob es was taugt weis ich nicht, aber schaden tut es auch nicht. Anschliessend noch Fluid-Film auf den Fahrzeugboden gespritzt. Bremsen müssen natürlich wegen dem Ölnebel mit Folie oder Lappen abgedeckt werden


    Exponierte Stellen im Spritzbereich bekommen dann noch zusätzlich eine dicke Schicht "Fluid Film Gel" drauf, das ist ein Rostschutzfett, vom gleichen Hersteller.


    Ausser zu meinen Jugendsündenzeiten verwende ich keinen Unterbodenschutz aus der Spraydose. Das Zeug verdeckt nur gnädigerweise den Rost und taugt wenig. Mit meiner Fett-/Ölbeschichtung bleibt alles gut sichtbar und man sieht wenn sich was grösseres anbahnt. Für Ausstellungsfahrzeuge ist der fettige Unterboden natürlich nichts, aber die fahren ja auch nicht im Winter


    Einkaufen tu ich beim Korrossionsschutz Depot. Ich verlinke das jetzt mal nicht, aber mit dem Namen findet man den Laden leicht im Netz.


    Meine Fahrzeug in der Reihenfolge des Kaufs:
    1.) Maico MD250 2.) Opel Kadett B 1100 3.) Ford Escort Mk.II 1300 Sport 4.) Kawasaki GPz400 5.) Ford Capri 2.0 OHC 6.) Kawasaki z650SR 7.) Kawasaki z750GT 8.) Opel Corsa B 1.4 9.) BMW E30 316i 10.) Renault Kangoo II 11.) Subaru BRZ Sport+

  • 01) Löcher in die hinten Ecken der Unterbodenverkleidung bohren (je eines links und rechts pro Verkleidungsteil, 5mm reichen). Da sammelt sich Wasser drin das nicht abläuft.


    02) AGA wird nur braun die hält sehr lange bis da was durch ist.


    03) Sichtbare Bereiche am Unterboden mit Wachs Unterbodenschutz behandeln


    04) Bereiche unter der Verkleidung sowie Hohlräume mit Fetthaltigen Produkten Behandeln


    05) Mechanische Komponenten mit Fertan Protewachs einsprühen.


    Fertig

    :whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

    Einmal editiert, zuletzt von katty262 ()

  • Danke Chaoschemiker,


    es gibt nur drei Produktarten


    01) Bitumen
    02) Wachse
    03) Fette


    01) ist ab Werk schon drauf
    02) und 03) sollten nachbehandelt werden (mit Druckbecherpistole)


    Fluid Film verwende ich seit 20 Jahren, top Produkt. Für die glasklare Versiegelung von mechanischen Komponenten ist Protewachs von Fertan top (härtet klebefrei aus).


    Unterbodenschutz auf Bitumenbasis auf die vorhandene Bitumenversiegelung aus der Dose zu sprühen ist Sinnfrei und macht genau das was Du beschrieben hast.

  • Entschuldigt wenn ich hier uneingeladen und ahnungslos mal Zwischenfrage.....bezüglich der Versiegelung des Unterbodens etc. macht das allgemein Sinn oder geht es dabei vor alle darum für die die im Winter auch bei Schnee, Eis und dementsprechend Salzgestreuten Straßen unterwegs sind?

  • .bezüglich der Versiegelung des Unterbodens etc. macht das allgemein Sinn oder geht es dabei vor alle darum für die die im Winter auch bei Schnee, Eis und dementsprechend Salzgestreuten Straßen unterwegs sind?

    Ein klares: kommt drauf an! :D


    Für ein 3 Jahre Leasing Fahrzeug würde ich das nicht machen. Will ich das Auto länger fahren, so wie diesen, dann investiere ich eben zum Anfang.


    (O.k., beim ersten GT erfreut sich wohl jemand im Osten Europas darüber und beim zweiten GT jemand in Bayern, aber vielleicht bleibt der BRZ ja mal länger bei uns - so hoffen wir zumindest :D)

    Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
    nicht so jammernd wie sein Beifahrer.


    満月-86

  • Ich hab auch nach Kauf "nur" nur eine Hohlraumversiegelung machen lassen, da es bei den alten Autos immer genau da gegammelt hat. Meine Frage: soll ich auch was am Unterboden machen? Ich fahre das Fahrzeug zwar im Winter, aber nicht wenn Eis und Schnee liegen, da bleibt er unter dem Carport stehen. Macht es da Sinn ein wachshaltiges Unterbodenzeugs zu benutzen? Ist zwar ähnlich gefragt worden, aber wenn da schon Bitumen drauf ist und jetzt nicht explizit Schnematsch hinfliegt mein ich. Das Holhrauwachs ist zwar super und wirklich überall aber es lief halt noch überall raus, kann deshalb verstehen, wenn das einer nicht mag.

  • Der eigentliche Unterboden (das glatte) rostet so gut wie nie. Kritisch sind immer Verbindungen des Blechs, also Falze und Überlappungen. Das schlimme daran ist, das man da nur ganz wenig Rost sieht, es aber oft weiter hinten im inneren vor sich hinrostet.


    Das von mir angesprochene und auch von Katty262 gelobte Fluid Film gibt es auch in der Spraydose. Das ist ein thixotropes Öl, das am Anfang wie ein Kriechöl in jeden Falz etc. reinläuft und dann wachsartig aushärtet. Wenn es warm wird, z.B. im Hochsommer, kriecht es wieder weiter, etwa 1-5mm/Jahr. Wenn du da einmal im Jahr mit einer Spraydose am Unterboden alle Falze absprühst machst du nichts falsch. Das ist ähnlich wie bei deinem Hohlraumwachs das überall rauslief, was zwar für die Optik unschön, ansonsten aber ein sehr gutes Zeichen ist.


    Ansonsten ist alles was ein Loch hat rostkritisch. Die Löcher an den Trägern etc. sind dazu da, das Wasser abläuft, denn es ist nicht mit vertretbarem Aufwand machbar das dicht zu bekommen. Man muss bedenken, wenn man mit 100km/h im Regen fahrt, ist das etwa genau so als wenn ich mit dem Hochdruckreiniger drauf halte. Also lässt man es offen mit Ablaufloch. Leider kann man in die Träger nicht reinschauen, sonst würde man nämlich sehen, das die ausser im Hochsommer innen eigentlich immer Feucht sind. Die werden zwar mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit ab Werk innen versiegelt sein, z.B. mit Wachs, aber man sieht halt nicht ob da nicht nach ein paar Jahren doch eine Beschädigung vorliegt. Wenn man dann mal Rost an einem Träger sieht, kommt der in der Regel von innen und ist nicht mehr nur ein kosmetisches Problem. Deshalb sprühe ich immer einmal im Jahr mit einer Hohlraumsonde Fluid Film in alles rein was ein Loch hat.


    Das sind jetzt halt Massnahmen die erst nach Jahren zum Tragen kommen. Wenn ich ein Auto nach weniger als 5 Jahren wieder los werden will, würde ich es nicht machen. Wenn ich aber von vorneherein vorhabe es bis zum Oldtimerstatus 2042 durchzuziehen, dann auf jeden Fall. Einmal ein Loch halbwegs seriös zuschweissen zu lassen kostet mehr, als 10 Jahre lang 1 x 10min zu ölen. Länger dauert das nämlich gar nicht.


    Kleiner Nachtrag: katty262 hat Fertan-Produkte angesprochen. Sachen aus dem Haus verwende ich übrigens auch. Ich wollte nur nicht zu sehr ins Detail gehen. Das geht alles mehr in den Oldtimerbereich bzw. Fahrzeugrestaurierung rein.


    Meine Fahrzeug in der Reihenfolge des Kaufs:
    1.) Maico MD250 2.) Opel Kadett B 1100 3.) Ford Escort Mk.II 1300 Sport 4.) Kawasaki GPz400 5.) Ford Capri 2.0 OHC 6.) Kawasaki z650SR 7.) Kawasaki z750GT 8.) Opel Corsa B 1.4 9.) BMW E30 316i 10.) Renault Kangoo II 11.) Subaru BRZ Sport+

    Einmal editiert, zuletzt von chaoschemiker ()

  • Ok, also sage ich meinem Hohlraumversiegeler auch, dass er mit Fluid Film oder so am Unterboden alles in den Homen und so aussprühen soll, ab besten vor dem Winter noch, wenn ich das richtig verstanden habe. Vielen Dank für die Tipps. Ich bin eher so jemand, der sich gut überlegt welches Auto er kauft, und dieses dann aber auch so lange als möglich fährt.
    Dann ist man aber auf lange Sicht gesehen mit Hohlraumversiegelung und dem Fluid FIlm am Unterboden gut geschützt :thumbup:

  • Das wurde bei AR-Autorostschutz in München gemacht. Hab auch so eine Karte dazubekommen, wann ich es kontrollieren lassen muss etc. Bei denen werde ich den Unterboden auch machen lassen. Welche Marken die verwenden steht auf der Website von denen.

  • Interessant wäre mal die Kostenfrage ;-)

    GT86 Schalter, Pearl White, TRD komplett incl. ESD, Alcantara Rot, JBL Sound, 25/20 Eibach, Mittelarmlehne, TRD Türversteifung, Blinkerbirnen chrom, Haubenlift, 225/18, TRD Domstrebe und Öldeckel, Toyota DoorLights, Cargoliner, BuddyClub RL, 3M Lock Kennzeichen, Heckscheiben foliert, AP Bremsanalge uvm.
    man ist nie fertig -> Turboumbau mit rund 430PSund 500Nm derzeit....
    Hier direkt zu meinem:

  • Für eine Komplettversiegelung werden i.d.R. zwischen 800 - 1500 € fällig (je nach Fahrzeug) Das Arbeitsintensive ist die Vorbereitung (Demoatege Anbauteile und Verkleidungen aussen, teile vor Versiegelung Reinigen, etc.).


    zum selber machen braucht man schon das Equipment (Kompressor, Druckbecherpistole, Sonden, etc.) Mit Sprühdosen kann man leider keine Hohlräume versiegeln (von Kleinteilen mal abgesehen). Sprühdosen sind ziemlich teuer.


    Zu dokumentieren gibts da nicht wirklich was. Unser Auto hat wie jedes andere auch Schweller, Längsträger, A,B, Säule, Radhäuser) Zum gluck hat unser Auto einen Schnweller der nach hinten hin komplett offen ist (kannst ne Taschenlampe rein legen), mann kann also gut Arbeiten und Kontrollieren. Einige neue (eigentlich die meisten) Fahrzeuge können gar nicht mehr Hohlraumversiegelt werden, da der Schneller gar kein wirklicher Hohlraum mehr ist (da stecken z.B. geklebte Stangenprofile (Seitencrashfestigkeit) oder Knotenbleche drin. die B-Säule beim Smart hat z.B. 6 getrennte Hohlräume (da stecken zig Blechprofile drin) zu denen man gar keinen Zugang mehr hat. Die Autos sollen ja auch nicht ewig halten sondern müssen Recyclebar gebaut sein :-)))

  • Für eine Komplettversiegelung werden i.d.R. zwischen 800 - 1500 € fällig (je nach Fahrzeug) Das Arbeitsintensive ist die Vorbereitung (Demoatege Anbauteile und Verkleidungen aussen, teile vor Versiegelung Reinigen, etc.).)

    Da lohnt sich der Vergleich bei den Anbietern. Vor allem sollte man sich erkundigen was exakt gemacht wird. Da kann man haarsträubendes erleben. :( Wir konnten mit dem GT/BRZ immer klar unter Deinem genannten Einstiegspreis bleiben, Katty. Beim 3.ten Versuch war es dann auch wie gewünscht, hast Du vermutlich gesehen ;)



    Kleine Zwischenfrage:


    Wie viel trägt so eine Versiegelung/Füllung an Gewicht auf? :rolleyes:

    Warum jucken mir bloß die Finger auf der Tastatur...? :whistling: :rolleyes: :D

    Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
    nicht so jammernd wie sein Beifahrer.


    満月-86

  • @katty, hast du zufällig Bilder von den Stellen, an denen Löcher gebohrt werden sollen? Dann würde ich das gerne bei einer Werkstatt gleich mitmachen lassen, und ich könnte ihnen einfach die Bilder zeigen (hab leider keine Bühne). Das wäre sogar was fürs FAQ.
    LG
    Manu

  • Ich werd mich die Woche dran geben. Hab mich für die Hohlräume und geschützte Flächen für KSD Kaltfett entschieden. Das sollte theoretisch nicht so sehr überall rauslaufen im Sommer. Bin mal gespannt. Nachdem ich beim letzten Wagen eigentlich ausschließlich Mike Sanders Fett genommen hab, die Verarbeitung aber auf Grund des raschen Auskühlens eine mittlere Zumutung ist, wollte ich diesmal was, was ohne Erwärmen gespritzt werden kann.
    Für Falze habe ich noch FluidFilm Liquid A und für die Aufhängungsteile Fertan Protewax bestellt. Da traue ich dem Kaltfett nicht so recht.
    Dazu noch ne gescheite Druckbecherpistole mit Sonde.


    Gibts irgendwelche Wasserabläufe, die man nicht sofort findet, z.B. im Motorraum? Sonst irgendwelche speziellen Stellen, an die man nicht so direkt denkt?


    Trotz nun zweier Winter hab ich ernsthafteren Rost bisher nur an einer Seite des Motorträgers gefunden, seitlich, ziemlich nah an der Radaufhängung. Ist aber bisher nur ein wenig der Lack unterrostet, ausgehend von einer Schraube der Unterbodenverkleidung.

    Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem, OZ Ultraleggera LM Graphit 8x18, JBL)
    Umbauten: MPS TurboKit (300PS/329NM), Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, HJS-200-Zeller Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, Valenti smoked, KW V3, 4.44er Achsübersetzung

    2 Mal editiert, zuletzt von Devilx ()

  • Devilx,


    da hast Du doch alles richtig gemacht. Das KSD Kaltfett ist ehr Anwenderfreundlich (im Vergleich zu Mike Sanders). Den Motorträge ordentlich mit dem KSD fluten. Auch der vordere Querlenker freut sich über etwas Hohlraumschutz. Beide Bauteile gammeln an Subarus (wenn Sie regelmäßig in Forst und Feld und Winter eingesetzt werden) gerne nach 15 Jahren mal durch.

  • Wie muss ich das verstehen? Von innen im Radkasten oder von aussen durch Wasser, was da über den Deckel eindringt?
    In die Radkästen wollte ich eigentlich auch das Kaltfett machen, weil das nachher durch die Kunststoffschalen ja überwiegend gut geschützt ist. Bin zwar kein Profi aber bisher eigentlich der Meinung, über eine gute fettige Versiegelung geht nichts, weil es halt sofort auch in kleinste Risse kriecht, während das Protewax ja eher nen besserer Klarlack ist. Das wollte ich eigentlich nur da einsetzen, wo wegen mechanischen Einflüssen ein Fett nicht lange halten würde.
    Muss allerdings zugeben, dass ich mir die Radkästen noch nicht genau angesehen habe.

    Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem, OZ Ultraleggera LM Graphit 8x18, JBL)
    Umbauten: MPS TurboKit (300PS/329NM), Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, HJS-200-Zeller Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, Valenti smoked, KW V3, 4.44er Achsübersetzung

  • Durch Dreck das sich in der Plastikabdeckung des Tankohres ablagert gammelt das Tankrohr. Vorzugsweise im Oberen Bereich wo das kleine Rohr and das dicke Tankrohr geht. Fett hat in den sichtbaren Bereichen des Radhauses oder Unterboden nicht zu suchen (Dreckfänger). Da nimmst Du besser Produkte die Klebefrei aushärten. Z.B. Perma Film von Fluid Film (gibts auch in transparent). In Hohlräumen und nicht sichtbaren Unterbodenbereichen ist die Sache mit dem Fett (egal ob von KSD oder Fluid Film, oder von sonst wem) genau richtig.


    Protewaxs kannst Du prima auf blanken Metallflächen (wie auch das Tankrohr) verwenden die nicht in direktem (Beschuss) liegen. Auch zum Versiegeln von Schraubverbindungen (Fahrwerk) bestens geeignet. Dann lassen sich die Koppelstangen auch nach Jahren noch problemlos ausbauen.