Chiptuning für den GT86

  • Der Gedanke nach etwas mehr Leistung, die unter Umständen auch schon etwas früher anliegt, lässt mich nicht los.
    Ein Turbo- oder Kompressorumbau erscheinen mir aber zu teuer und aufwändig.
    Von daher würde ich gern wissen, ob ihr
    A) sog. Chiptuning überhaupt empfehlen würdet
    B) Erfahrungen habt und
    C) jemanden gutes und preiswertes im Norden Deutschlands empfehlen könnt, ggf. mit Preisangaben
    Danke euch. Gruß,
    Ralph


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  • Chiptuning selbst ist bei unserem Auto ehrlich gesagt unnütz.
    Eine vernünftige Kennfeldoptimierung macht nur mit ausgiebigen, klassischen Mods an z.B. Ansaugung und Abgas Sinn. Das Ergebnis ist für Saugertuning zwar ok, aber für die meisten unterhalb ihrer Erwartungen.
    Finanziell gesehen fehlt dann auch nicht mehr viel zu einer Aufladung, womit man wahrscheinlich das beste €/PS Verhältnis erzielt.

  • Naja, für ne Kennfeldoptimierung bezalt man zwischen 400 und 1000 €, da ist es finanziell noch ein sehr weiter weg zu nem Kompressor oder Turbo, mit Preisen ab 7000€ aufwärts.



    Eine vernünftige Kennfeldoptimierung macht nur mit ausgiebigen, klassischen Mods an z.B. Ansaugung und Abgas Sinn.


    Wenn Du den Teil davor mit einbeziehst, dann ist der Weg nicht mehr so weit.

    J.C.:"He who shall be last shall be sideways and smiling"
    Jango:"Alles für den GT, Alles für das Forum, mein Leben für das Auto"
    満月-86

  • Naja, für ne Kennfeldoptimierung bezalt man zwischen 400 und 1000 €, da ist es finanziell noch ein sehr weiter weg zu nem Kompressor oder Turbo, mit Preisen ab 7000€ aufwärts.


    Hey, nicht einfach den vorigen Satz weglassen, wenn der wesentlich dazu gehört :D
    Mein früheres Setup mit Ansaugtrichter, Luffimatte, Ansaugschlauch, Ansaugkrümmer Spacer und ne Abgasanlage ab Motor mit Metallkats... da kommt schon gut was zusammen


    Einen stock Toyobaru auf einem Prüfstand optimieren zu wollen ist Geldverschwendung, behaupte ich mal ganz frech


    Edit: da war jemand schneller :whistling:
    die Tipps von 3liter sind auch ratsam

  • Ergänzend lehne ich mich einmal aus dem Fenster und behaupte: wenn es das gäbe was Du suchst, so wäre ein nicht unerheblicher Teil an Usern hier damit unterwegs.

    Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
    nicht so jammernd wie sein Beifahrer.


    満月-86

  • Danke für eure Antworten, die ich irgendwie so schon erwartet hatte. Nullahnung hat es dann wohl passend zusammen gefasst.
    Blöd, dass man diese Anzugschwäche im unteren Drehzahlbereich nicht iwie minimieren kann....


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  • Danke für eure Antworten, die ich irgendwie so schon erwartet hatte. Nullahnung hat es dann wohl passend zusammen gefasst.
    Blöd, dass man diese Anzugschwäche im unteren Drehzahlbereich nicht iwie minimieren kann....


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    Naja, zumindest runterschalten kannst Du ja, dann ist die Schwäche untenrum weg.

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    満月-86

  • Zitat

    Der Motor ist mit 200 PS aus 2l eben schon mächtig ausgereizt.


    Wieso eigentlich?


    Da ich ja schon seit März und vmtl. nochmals ca. 2 Monate auf meinen BRZ warte, fahre ich notgedrungen viel mit meinen alten Motorrädern rum (Mein altes Auto ging unerwartet gut weg). Wenn ich da also z.B. auf meiner 81'er Kawa Z650 fahre frage ich mich öfters was ist eigentlich mit der Motorenentwicklung passiert? Die 650er stellt den Stand der 1970er/1980er dar mit knapp über 100PS/L Hubraum und das mit 2 mech. Zündunterbrechern (je einen für 2 Zylindern), mit einem mech. Fliehkraftversteller für den Zündzeitpunkt (kein Kennfeld ), Schiebervergasern und fahrtwindgekühltem Motor. Diese >100PS/L (ohne Turbo) zogen sich durch bis zu den grössten Hubräumen. Langlebig waren die Motoren auch, egal von welchem japanischen Hersteller. Z.B. meine Kawas: GPz 400 - 44PS - mit 125TKm verkauft; Z650 - 67 PS - aktuell 150 TKm; Z750 - 78 PS - aktuell 335TKm.


    Also bitte was ist in den letzten 40 Jahren passiert oder eigentlich nicht passiert in der Saugerentwicklung? Die Vergaser wurden durch Einspritzanlagen ersetzt, von denen die damals vmtl. noch nicht mal träumten, das gleiche gilt für die Zündelektronik. Die Materialen im Motor wurden besser, ....... :?: :?: :?:


    Meine Fahrzeug in der Reihenfolge des Kaufs:
    1.) Maico MD250 2.) Opel Kadett B 1100 3.) Ford Escort Mk.II 1300 Sport 4.) Kawasaki GPz400 5.) Ford Capri 2.0 OHC 6.) Kawasaki z650SR 7.) Kawasaki z750GT 8.) Opel Corsa B 1.4 9.) BMW E30 316i 10.) Renault Kangoo II 11.) Subaru BRZ Sport+

  • Äpfel, Birnen?


    Ein Motorradmotor muss nicht das Drehmoment eine Automotors erbringen, daraus alleine ergibt sich schon ein immenser Unterschied.

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    満月-86

  • Drehmoment haben Motorräder schon, die aktuellen Supersportler liefern so 112-118 Nm aus einem Liter Hubraum und damit relativ gesehen mehr als unser Auto. Aber trotzdem ist der Vergleich zwischen Autos und Motorrädern sinnlos, vorallem weil die Emissionsvorschriften ganz anders sind.

  • Autofahrer wünschen sich ohne Ventilspielkontrolle und Motorrevision o.ä. hohe Laufleistungen - das ist mir bei Motorrädern unbekannt. Meine TRX will beispielsweise lt Herstellervorgabe eine Ventilspielkontrolle alle 40tkm, sinnvoll ist sie aber eher alle 24tkm. Das wäre beim Boxer ein teurer Spass, bei mir so alle 1.5 Jahre :-) wie Floyd aber schon schrieb, spielen die Abgasnormen auch eine erhebliche Rolle.



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    HKS GT86 Aero rot ohne Frittentheke, Bastuck ab Frontpipe, Seibon Carbon/GFK-Haube mit Aerocatches und Heckklappe. ST XTA Gewindefahrwerk mit Abstimmung von Weber Motorsport, XXR 8x18 für den Sommer und Valenti Smoked Rückleuchten.

  • Habe inzwischen schon von dem einen oder anderen gehört, dass sie Chip-Tuning an ihren GTs machen lassen haben... so 10-20 PS ist wohl maximal drin, mit Abstimmung und anderer Abgasanlage. Glaube aber, die wenigsten prüfen bei sowas davor und danach auf dem Prüfstand, insofern nicht mal eben nachzuvollziehen. Vergleichsweise teuer ist es natürlich. Gehen wir mal von 700€ für ein Ekutek-Tuning und 15 PS aus, dann sind das ungefähr 47€ je gewonnene PS. Gehen wir mal von 7000€ für Kompressor/Turbo und + 80 PS aus, liegen wir bei guten 85€ pro PS.... korrigiert mich gerne, ist jetzt nur mal so spontan überdacht ^^ Vermutlich hat man auch bei den 7000€ auch eher mehr als 80 PS (und nur kein Bock auf eine größere Bremse :D )

  • Wie Du selber geschrieben hast, kommt nix ohne Änderungen in der Ansaugung und im Ansaugtrakt, damit müsste das auch in die Rechnung einfließen.


    15 PS spürt man nicht besonders, überhaupt wenn die Ecu bei Hitze über die Zündung diese wieder weg nimmt.
    Wer es sportlich nimmt und als Hobby sieht sollte sich einmal mit OFT und der günstigen Alternative auseinander setzen.

  • Ja, darum hadere ich damit auch... auf die Idee kommt wohl jeder früher oder später mal :D Finde es aber für die Leistung auch ziemlich kostenintensiv, da muss man dann schon viel Wert auf die Ekutek-Features legen.

  • Wie die anderen Geschrieben haben macht ein alleiniges Chiptuning nicht viel sinn bei unserem Wagen.


    In Verbindung mit einem guten Krümmer und einer Overpipe sieht das ganze aber schon wieder ganz anders aus.


    In Kombination mit einer Abstimmung kann man dadurch die berüchtigte "Drehmomentdelle" wunderbar beseitigen und wenn man einen UEL-Krümmer wählt gibts den "Boxer-Rumble" obendrauf.


    Beides sorgt dann für ein deutlich angenehmeres Beschleunigungs und Anzugsverhalten und ist für den Alltagsbetrieb mMn sehr empfehlenswert.


    Eine gute Adresse für diese Aktion ist z.B. gp-performance in Ayl.


    Die Jungs haben alles da und kennen den Wagen in und auswendig.

  • es kommt ja auch nicht nur auf die maximale Leistung an, sondern auf den Leistungsverlauf über das Drehzahlband. Den spürt man überall, die maximal-Leistung doch eher seltener.
    Nichts desto trotz: was wirklich spürbares wird beim Chip-Tuning wohl nur zusätzlich mit mindestens Krümmer/Overpipe, besser Gesamt-AGA und Ansaugung möglich sein.


    Meine Empfehlung: HKS-Kompressor von GPP, macht wirklich Spaß :) da hat man dann wirklich Bums unterm Hintern.

  • Ansonsten auf leichte Felgen in 16" oder 17" und leichte(re) Pneus achten. Das macht gefühlt wohl etwa dasselbe wie ein "Chiptuning" auf nem Stock Toybaru...
    Die Diskussion im ähnlichem Rahmen wurde übrigens auch in Hondaforen vor 20 Jahren schon geführt...
    Ohne Änderungen an der AGA kannst du dir das Geld sparen bzw. eher ins Fahrwerk oder eben Felgen/Räder investieren. Aber auch ein gutes Fahrtraining ist nie verkehrt...
    Alternativ wäre wohl noch E85, aber in DE sind die Subventionen und Erhältlichkeit wohl nicht mehr so toll... Ich würds aber nur in Verbindung mit Fuelsensor machen, gerade wegen der Verfügbarkeit. Obschon ich 2 Dörfer weiter die nächste Tanke mit E85 habe... Allerdings ist die Eintragbarkeit bei mir noch ein Entscheidendes Kriterium... (Schweiz)

  • Ich denke mal, wenn man in Betracht zieht, mindestens 7000€ für mehr Leistung zu investieren, denkt man über Chip-Tuning gar nicht erst nach :D Das ist mir persönlich erheblich zu viel Kohle für's Auto, auch wenn's 200 PS mehr wären :)

  • Ein optimiertes Kennfeld ist erst dann richtig sinnvoll, wenn die Leistungsbremsen im Ansaug- und Abgassystem richtig beseitigt worden sind. Alles andere ist rausgeworfenes Geld!
    Es geistern immer fantasievolle Leistungswerte überall herum, was mit "Chiptuning" (eigentlich ein blöder Begriff aus der Mantafahrer-Szene) auch beim Saugmotor für riesige Leistungssteigerungen möglich sind.
    Grundsätzlich einmal: kein GT86/BRZ hat die angegebenen Leistung von 200 PS. Die meisten bewegen sich um 190 bis vielleicht 195 PS.
    Wenn man einen wie oben beschriebenen optimierten Motor auf dem Prüfstand mit Aufwand abstimmen lässt, kann man irgendwo um 210 bis 215 echten PS landen. Damit geht der Wagen wie die sprichwörtliche Sau!
    Der Aufwand ist nicht ganz billig.
    Eine leichtere Schwungscheiben kombiniert mit kürzerer Übersetzung bringen im normalen täglichen Betrieb deutlich mehr (mal abgesehen von der Höchstgeschwindigkeit) und sind auch billiger.
    Wenn dann noch eine Leistungssteigerungdazukommt, hat richtig etwas gewonnen. Zwischen einem solchen Auto und einem Serienfahrzeug liegen Welten!

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Ich frage mich gerade eher, will der Fragesteller bewusst tunen, oder hast du nur irgendwo ein Chip-Angebot gesehen und denkst dir "ach kann ich wohl machen"?
    Wenn du wirklich Leistung generieren willst, würde ich ja eher bei MPS anklopfen. Budget und Wunsch offen legen und fragen, was machbar ist. Vielleicht kann chireb dir so auch weiterhelfen. Aber einfach nur Stecker rein, Stecker raus und dann sind 20 PS mehr drin wird nicht gehen. Das finde ich selbst bei "einfachen" Turbomotoren schon irgendwie fragwürdig. Standardsoftware auf Standardhardware durch Tunersoftware ändern... meh.

    Zitat

    "If you see a photo of a Scion FR-S that isn't sideways, the picture is fake or the car is parked."


  • Rot = serie.


    Die mittlere Linien = Serie abgas anlage und nur "chip tunung"


    Obere Linien = Andere krummer und over pipe, sonst Serie Abgasanlage und ECU dazu angepasst.


    Bei z.B. 4000 rpm 22% Leistungssteigerung. Kosten insgesamt ca. 900€.

  • ....ich frage mich immer, warum ich einen Riesenaufwand betreibe und tausende €uronen investiere, um Motorleistung zu bekommen (und viele andere Motorenbauer auch).
    Krümmer rein, Chiptuning draufspielen und ich fahre allen Konkurrenten weg.
    Muss ich blöd sein.....






    Lügen wie gedruckt bezieht sich nicht nur auf Zeitungen.
    Wer´s glauben will...

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