Frage zu Kurvengeschwindigkeiten

  • Jetzt habe ich schon einiges über die Standardbereifung des Toyobaru gelesen und wie sich der Grip mit anderen Reifen verbessern lässt, aber mich würden einmal konkrete Zahlen interessieren, wie sich die Kurvengeschwindigkeiten bei anderer Bereifung tatsächlich verändern. Mich interessiert dabei weniger der Grenzbereich, sondern der Bereich, in dem das Auto noch völlig sicher unterwegs ist.


    Konkret gefragt: Wenn ich eine Kurve mit den Michelins mit, sagen wir 40 / 70 / 100 km/h durchfahren kann, ohne das das Auto anfängt zu tanzen, wie schnell kann ich dann die gleiche Kurve mit anderer Bereifung nehmen ? Hat da jemand Erfahrungen, nachdem er auf andere Reifen gewechselt ist ?

  • Wie willst du das testen ohne Grenzbereich? Und welche andere Reifen? WanLi oder Dunlop Direzza? Dann noch Belag, Temperatur, Kurvenradius ...


    SO kann man die Frage nicht beantworten.


    Sowas bekommt man eigentlich nur in einer definierten Kreisbahn mit Geschwindigkeit sm Limit heraus.

  • Wenn du den Grenzbereich nicht tangierst, wirst mit jedem Nankang sowieso genuso schnell sein wie mit Slick ;)


    Schau mal dieses und weiterführende Videos. Dann wirst vielleicht ein Stück schlauer


    [video]http://www.youtube.de/watch?v=S2S6MJt0998[/video]

    GT86 ZN6, E8H, Aero, Leder Rot, 25/20 Eibach, Mittelarmlehne, TRD Türversteifung und Domstrebe, Supertek Luftfilter, Öl-/Wasser- Wärmetauscher, Prosport Öltemperatur Instrument, Unterboden-/Hohlraumv., Bremssattel blau lackiert, Heckscheibenfolierung, Valenti Smoked, Ultraleggera Gold 8x18, Powerflex Sturzschrauben, 5Zigen Pro Racer ZZ Catback, Joying Android HU, Rückfahrkamera, Weathertech
    Produktion Mai 2014, Liefertermin 01. August 2014
    >>><<<
    Instagram tedchalk

  • Wenn du den Grenzbereich nicht tangierst, wirst mit jedem Nankang sowieso genuso schnell sein wie mit Slick ;)

    Doch eben nicht, oder ? Da wo ich mit Superkleber-Reifen noch völlig entspannt unterwegs bin, mache ich doch mit China-Gummis wahrscheinlich schon den Abflug. Eben diesen Unterschied irgendwie in Zahlen zu quantifizieren, darum ging es mir.


    Interessantes Video auf jeden Fall.

  • Der Semi hat nen guten Ruf, 3liter. Aber normalen Straßenreifen willst von denen nicht fahren, oder?

    GT86 ZN6, E8H, Aero, Leder Rot, 25/20 Eibach, Mittelarmlehne, TRD Türversteifung und Domstrebe, Supertek Luftfilter, Öl-/Wasser- Wärmetauscher, Prosport Öltemperatur Instrument, Unterboden-/Hohlraumv., Bremssattel blau lackiert, Heckscheibenfolierung, Valenti Smoked, Ultraleggera Gold 8x18, Powerflex Sturzschrauben, 5Zigen Pro Racer ZZ Catback, Joying Android HU, Rückfahrkamera, Weathertech
    Produktion Mai 2014, Liefertermin 01. August 2014
    >>><<<
    Instagram tedchalk

  • Ich denke schon. Bekommt aus diversen Sportfahrerkreisen gute Kritiken und auch der richtige Semi soll gut sein (die restliche Modellpalette vergessen wir lieber :S ). scheint alles etwas besser zu können als der RSR, vor allem Nässe.


    Für den moderaten Preis werde ich ihn einmal ausprobieren. Wenn er nix ist, ist auch nicht viel verloren. Ich werde berichten.

  • Ich kann als Anhaltspunkt nur beisteuern, dass mir bei einer Autobahnauffahrt mit den Michelin Primacy zwischen 80 und 90 km/h immer das Heck leicht ins Rutschen gekommen ist und an dieser Stelle damit (hab ich eine Zeit lang jeden Morgen getestet) dann auch keine höheren Geschwindigkeiten möglich waren.
    Mit den Continental SportContact 5 in 225/45 17 konnte ich an der selben Stelle, im gleichen Gang dann 100 km/h fahren - ohne, dass das Heck ausgebrochen ist.
    Wie viel wirklich möglich ist bis es doch ausbricht werden wir nicht erfahren, weil ich mich den bedeutend schmäleren Grenzbereich an dieser Stelle nicht ertasten traue - könnte ihn womöglich nicht mehr so einfach abfangen wie mit den Primacy. :D

  • Hallo,


    bin von Nokian allwetter auf Dunlop sport maxx rt 2 sommerreifen umgestiegen, beides Seriengröße. Man merkt ja das der Reifen anfängt an sein maximum zu kommen bevor man in den Grenzbereich kommt. Der Unterschied waren ca. 10 kmh wobei ich dazu sagen muss, dass sich der Dunlop seltsam verhält während man an das gefühlte maximum kommt und in den Grenzbereich über gehen will krallen sich die Reifen nochmals förmlich in die Straße man merkt dann, dass die ganze Karosserie nicht mehr vom Fahrwerk sondern viel mehr vom Reifen gestützt wird und dort alle Kraft anliegt.


    Da ich sowas bisher selbst noch nie erfühlen konnte ist es für mich schwer zu beschreiben aber ich hoffe ich konnte helfen.

    Aero Paket, Eibach pro kit, Doorlights, Osram LED Ambient, Bastuck Anlage, leichteres Pulley, HKS Kompressor


    Emotion ist nur durch noch mehr Emotion zu ersetzen 8)

  • Die Serien-Michelin nennt man nicht umsonst Holzreifen, Grip muss man da angestrengt suchen, bei Feuchtigkeit geht der Spaß richtig los :D Mit vernünftigen 225ern ist man deutlich sicherer unterwegs in Kurven, das in Zahlen zu fassen, stelle ich mir auch schwer vor - aber es ist eben deutlich spürbar.

  • GTDream, was du beschreibst ist die deutliche erhöhte Rollbewegung mit den griffigeren Dunlops.


    Die Dunlops haben mehr Seitenführung, bei den dadurch höheren Kurvengeschwindigkeiten lässt die höhere Fliehkraft das Fahrwerk aussen mehr einfedern.


    Bei meinem war es so. dass in meiner Standart Autobahn Auffahrt das Auto auf einer Bodenwelle aussen in die Bumpstopps ( Gummipuffer zur Federwegsbegrenzung) gelaufen ist.


    Die höhere Haftung liess sich dann nur mit härteren Federn oder Nachrüststabilisatoren komplett ausnutzen.


    MFG Carsten

  • Habe da so meine "Referenzkurve" in der Nähe meines Wohnortes. Konnte die Kurve mit den originalen Reifen mit knapp 105-110 km/h fahren und die Reifen haben schon gut akustisches Feedback gegeben und das Heck wurde ziemlich schwammig. Die gleiche Kurve, bei annähernd gleicher Temperatur (hab es nicht aufs Grad genau kontrolliert), kann ich mit den 215er Hankook Ventus V12 evo2 K120 mit knapp 120-125 km/h fahren und das sogar noch relativ stabil. Da gehen bestimmt noch ein paar km/h mehr.


    Das mal so als grober Richtwert, aber wie schon gesagt wurde, sind die Daten nicht wirklich stichhaltig, da viel zu viele Faktoren mit reinspielen.

  • Habe da so meine "Referenzkurve" in der Nähe meines Wohnortes. Konnte die Kurve mit den originalen Reifen mit knapp 105-110 km/h fahren und die Reifen haben schon gut akustisches Feedback gegeben und das Heck wurde ziemlich schwammig. Die gleiche Kurve, bei annähernd gleicher Temperatur (hab es nicht aufs Grad genau kontrolliert), kann ich mit den 215er Hankook Ventus V12 evo2 K120 mit knapp 120-125 km/h fahren und das sogar noch relativ stabil. Da gehen bestimmt noch ein paar km/h mehr.


    Das mal so als grober Richtwert, aber wie schon gesagt wurde, sind die Daten nicht wirklich stichhaltig, da viel zu viele Faktoren mit reinspielen.


    20km/h+ Unterschied? Knapp 20% schneller mit normalen Straßenreifen? Nie im Leben, so schlecht sind die Michelins auch wieder nicht.
    20% schneller wäre ja schon für Semislicks eine Ansage.

  • Zitat

    Der Unterschied war nunmal bei der einen Kurve so extrem. Bei anderen Kurven habe ich nicht darauf geachtet, aber diese eine fahre ich ganz gern grenzwertig, darum ist mir das aufgefallen.


    Da müssen aber andere Parameter deutlich verändert gewesen sein. Lufttemperatur ist zweitrangig, Asphalt und natürlich Reifentemperatur sind wichtiger, Druck, Dreck auf der Piste, Gummi, unterschiedlicher Abrollumfang (und entsprechend andere Tachoabweichung) ... Da gibt's 100 Sachen, die man so nicht sieht oder wahrnimmt, die Einfluss haben. Und last but not least der Fahrer. War waren beide Versuche gleicherweise am Limit, wie war die exakte Linie usw.


    Ich will damit nur sagen: Der reine Unterschied zwischen allein zwischen den Reifen Hankook V12 und Primacy bei gleichen Parametern kann niemals 20% und mehr sein. 5% ... ok ... wobei selbst da ne Menge Holz ist. Da vertut man sich gern mal.


    Nur mal so - um ein kleines Gefühl für die Dimensionen zu bekommen:
    In einem Sommerreifentest der Autobild wurden Reifen in der Kreisbahn auf Nässe getestet. Der Beste schaffte 79,6 km/h, der Letztplatzierte 77,3 km/h: Niedriger, einstelliger Prozentbereich Differenz.
    Im Trockenen war der Abstand noch kleiner: 95,4 <=> 93,3.


    => Damit dürfte weitestgehend auch die Frage des TE beantwortet sein: Eine Erhöhung der maximalen Kurvengeschwindigkeit wird unter 5% liegen, wahrscheinlich sogar deutlich. Es wird sich wesentlich schneller anfühlen, als die Differenz vermuten lässt.


    Zitat

    Nicht den AR-1? Sollen ganz gut sein bzw. viele sind gespannt wie der ist


    Nee, der (noch) nicht. sollte zumindest halbwegs straßentauglich sein. Kenne aber jemanden, der den AR-1 dieses Jahr auf dem GT testen will.

  • Der Unterschied waren ca. 10 kmh wobei ich dazu sagen muss, dass sich der Dunlop seltsam verhält während man an das gefühlte maximum kommt und in den Grenzbereich über gehen will krallen sich die Reifen nochmals förmlich in die Straße man merkt dann, dass die ganze Karosserie nicht mehr vom Fahrwerk sondern viel mehr vom Reifen gestützt wird und dort alle Kraft anliegt.

    Dieses Gefühl kenne ich auch von dem SportMaxx GT und einem Michelin PS3. Ich schätze das liegt an der recht weichen Flanke der Reifen. Man spürt das ,,hineinlegen" in die Flanke regelrecht. Auf der Landstraße finde ich das sehr spaßig, weil halt viel Bewegung im Heck ist, auf der Rennstrecke stört mich das ein wenig.

    GT86 Inferno Orange, KW Variante 3, OZ Ultraleggera graphit 8x18, Michelin Pilot SuperSport 225/40, Ragazzon-Abgasa

    nlage, Innenraum Leder/Alcantara (anthrazit), Orangene braune Bremssättel, Carbon Seitenfinnen


    I feel the need... the need for speed!

  • Zitat von 3liter

    Der Unterschied war nunmal bei der einen Kurve so extrem. Bei anderen Kurven habe ich nicht darauf


    Nur mal so - um ein kleines Gefühl für die Dimensionen zu bekommen:
    In einem Sommerreifentest der Autobild wurden Reifen in der Kreisbahn auf Nässe getestet. Der Beste schaffte 79,6 km/h, der Letztplatzierte 77,3 km/h: Niedriger, einstelliger Prozentbereich Differenz.
    Im Trockenen war der Abstand noch kleiner: 95,4 <=> 93,3.


    Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, zumindest zwischen den Primacy in 215/45 17 und den Conti in 225/45 17 liegen wirklich Welten, gerade bei Nässe!
    Die Primacy waren bei mir zwei Jahre in Verwendung, Produktionsdatum haben sie glaube ich sogar 2012 (also waren sie 4 Jahre alt als ich umgestiegen bin) - das macht natürlich auch nochmal einen Unterschied.
    Fakt ist aber, mit den Primacy ist mir auf nasser Fahrbahn zum Schluss (hatten noch über 3mm Profil) beim Abbiegen mit 30 km/h jedes Mal das Heck ausgebrochen woraufhin VSC geregelt hat.
    Das passiert an der selben Stelle mit den Conti auch bei 50 km/h noch nicht und ich gebe auch nicht weniger Gas als vorher.
    Selbes Spiel an einer anderen Stelle an der sie jeden Morgen an einer bestimmten Stelle hilflos untersteuert haben wenn die Straße nass war - mit den Conti ist mir das nie wieder passiert.


    Die Primacy waren da einfach nur noch gefährlich, weshalb ich sie dann auch ersetzt habe obwohl das Profil noch ausreichend war.
    Von der Nasstraktion will ich gar nicht anfangen, das ist auch überhaupt kein Vergleich mehr.

  • In einem Sommerreifentest der Autobild wurden Reifen in der Kreisbahn auf Nässe getestet. Der Beste schaffte 79,6 km/h, der Letztplatzierte 77,3 km/h: Niedriger, einstelliger Prozentbereich Differenz.
    Im Trockenen war der Abstand noch kleiner: 95,4 <=> 93,3.


    Ein Testaufbau ist natürlich zwingend notwendig um vergleichbare Werte zu erhalten. Ich frage trotzdem mal in die Runde. Sind diese Werte denn auch 1:1 auf die Straße übertragbar?


    Wenn ich so an die Reifentests vom ADAC denke und nachlese wie die Gewichtungen bei den Tests gelegt wurden, dann drängt sich mir schon mal der Verdacht auf, dass hier die Rahmenbedingungen so gelegt werden, dass bestimmte Produkte (Hersteller) auf jeden Fall oben bei der Musik sind.


    Wäre es also möglich, dass die Werte von der Kreisbahn zwar inhaltlich korrekt gemessen wurden, sie sich aber signifikant verändern würden, z.B., wenn der gewählte Radius sich entsprechend ändert?


    Was ist mit dem genutzten Fahrzeug? Ein RX350 wird sich sicher gänzlich anders verhalten als unser Fahrzeug. Ich könnte mir allein durch die unterschiedliche Wirkung der Massen vorstellen, dass die Unterschiede größer werden.

    Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
    nicht so jammernd wie sein Beifahrer.


    満月-86

  • Gemessen wurde auf dem SUV von BMW, zumindest laut Bildern. Ich glaube, es war ein X3. Klar, Messfehler sind immer drin*. Aber einen besseren Test bekommst du nicht mal eben hin. Es geht hier ja auch nicht darum, welche Marke gewinnt oder verliert, es geht auch nicht um das letzte Zehntel km/h. Die Dimension der Differenz bester (Markenreifen) gegen Schlechtester ist entscheidend. Und da sind 2,5 km/nicht viel (zumindest nicht mit den obigen 20kmh verglichen). Meinetwegen lasse ich wegen Spritsparreifen auch ein Fehlerpotenzial von 100% zu. Dann sind wir bei 5 km/h (statt 2,5) Differenz bei einer Gesamtgeschwindigkeit von 100 km/h. Also ca. 5% - mehr wird's nicht.


    Die Gewichtung der Faktoren ist völlig wurscht, weil es hier nicht um die (Gesamt)Testsieger ging, sondern nur um die Sieger in den beiden genannten Kategorien.


    Und noch eine Überlegung, an der man erkennt, dass die 20% nie im Leben stimmen können: Mit einem Stock GT86 fährt man als nicht ganz blutiger Anfänger in ca. 2:40 um den Kurs (Nürburgring GP). Der Profi vielleicht auch 5s schneller.


    20% höhere Kurvengeschwindigkeit ist nahezu auch gleichbedeutend mit 20% höherer Endgeschwindigkeit auf der Geraden (ok, nicht ganz). Wenn allein der Reifen so geil wäre, 20% schneller zu fahren, dann wären wir in 2:08 um den Kurs. Leute ... im Leben nicht. Nicht mit 400PS, Slicks oder einem Anker als Bremse.



    *Manipulation der Radien ... mag ja sein, aber wie werden sie dann wohl den Radius zugunsten des Siegers geändert haben? Größer, damit die gemessene Kurvengeschwindigkeit größer wird. Wenn man es auf den kleineren Radius zurückrechnete, wäre ja die erreichte vmax des Testsiegers kleiner - und damit auch die Differenz zwischen Sieger und Verlierer. Ist also kein Beispiel, welches meine Argumentation entkräftet, eher im Gegenteil.

  • Mal so ne Frage, weil es hier glaub ich gut passt.


    Kann es eigentlich bei zu extremen Kurvengeschwindigkeiten dazu kommen, das des ganze Öl im Motor auf eine Seite gedrückt wird?
    Gibt es da unterschiede bei unterschiedlichen Ölviskositäten? Also wenn eines "zähflüssiger" ist oder so?

    Ich verstehe nicht den Sinn von Busspuren. Wieso müssen ärmere Leute schneller zum Ziel kommen als ich?"
    Jeremy Clarkson

  • Hallo Tyshiro,


    das von dir angesprochene Phänomen stellt tatsächlich ein großes Problem für die Ölverhältnisse im Motor dar.
    Dies wurde daher intensivst untersucht und mögliche Lösungsansätze evaluiert.
    Als Vorreiter gilt hier Volkswagen, welche durch eine intelligente und selektive Zylinderabschaltung (Projektname: Volkswagen AG - Intelligente Not-Abschaltung) das Problem in den Griff bekommt.
    So werden im Grenzbereich die jeweils links liegenden Zylinder in Linkskurven, sowie die außen rechts liegenden Zylinder in Rechtskurven deaktiviert.
    Dies verhindert plötzlich abfallenden Öldruck sowie dessen Folgeschäden.


    Bei weiteren Fragen stehe ich natürlich selbstverständliche jederzeit zur Verfügung.


    Mit flüssigsten Grüßen,
    Dr. Sidolin

  • Kann es eigentlich bei zu extremen Kurvengeschwindigkeiten dazu kommen, das des ganze Öl im Motor auf eine Seite gedrückt wird?
    Gibt es da unterschiede bei unterschiedlichen Ölviskositäten? Also wenn eines "zähflüssiger" ist oder so?


    Oh ja. Da wird sogar erheblicher Aufwand bei der Entwicklung betrieben. Zum einen ist das in der Tat ein Problem bei Rennwagen und dagegen werden sog. Schwallbleche installiert - dann schwappt das Oel nicht mehr so dumm durch die Gegend. Das ist ja auch der Grund, warum die Ami-Schleudern nie Kurven fahren konnten - das Oel schwappte zur Seite und aus war's mit der Schmierung. Der aktuelle Mustang ist der erste Ami, der diese Technologie verbaut hat.


    (Siehe Heise News: https://www.heise.de/autos/art…erde-Staerke-2062702.html)

  • Mal so ne Frage, weil es hier glaub ich gut passt.


    Kann es eigentlich bei zu extremen Kurvengeschwindigkeiten dazu kommen, das des ganze Öl im Motor auf eine Seite gedrückt wird?
    Gibt es da unterschiede bei unterschiedlichen Ölviskositäten? Also wenn eines "zähflüssiger" ist oder so?


    Jup, das kann passieren. Und auf einmal saugt der Rüssel Luft statt Öl aus der Wanne. Abhilfe schaffen sog. Baffleplates oder ne andere Ölwanne. Von solchen Geschwindigkeiten sind aber die meisten hier weit entfernt, denke ich mal. Ist eher ein Problem was bspw. Tim Schrick in der VLN haben könnte.