Sturzveränderung Eibach-Federn

  • Danke für eure Einschätzungen! So tief stecke ich da nicht drin, da ist es schön, wenn man Meinungen von den versierten Jungs bekommt :)



    Hahaha, sehr gut :D


    Also wäre es sinnvoll, vorne mit Sturzkorrekturschrauben zu arbeiten, um sich möglichst nah an den Sturz hinten heranzuarbeiten?


    Das habe ich dir aber schon beim Einbau bzw. davor gesagt :P


  • Untersteuern verschwindet bei gleichem bzw mehr Sturz an der Vorderachse, du hast vorne fast keinen und hinten fast 2 Grad, das ist recht viel Differenz.


    Sorry dass ich dieses alte Thema wieder hervorhole, aber ich möchte diesen Sommer das Thema Tieferlegung bei mir auch endlich realisieren. Noch nicht ganz klar ist, ob es ein Gewinde wird oder die Eibach-Federn. Fahrwerk wäre natürlich die beste Wahl, Vorteile liegen klar auf der Hand. Aber bei meinem BRZ handelt es sich um ein Leasingfahrzeug, sprich ich fahre es nicht langfristig noch bin ich damit oft auf dem Track unterwegs oder fahre ich täglich mit dem BRZ. Daher für mich beides immer noch denkbar.


    Angenommen es werden die Eibach-Federn (25/20mm):
    Sturzwerte VA bleiben nach Tieferlegung vermutlich etwa unverändert (schätzungsweise -0°45')
    Sturzwerte HA verändern sich nach Tieferlegung auf vermutlich etwa -1°50'


    So, da laut meiner Recherche verstellbare Querlenker mindestens 500 Euro kosten, schlägt das in die gleiche Geldkerbe, weswegen womöglich auch ein Gewindefahrwerk ausscheidet. Bleiben nur noch die Einstellschrauben von Subaru (Teilenummer 901000394). Damit sind Einstellungen an der VA bis zu -1°50' möglich. Habe ich soweit alles richtig verstanden?


    Wenn ich dann gerne eine Einstellung mit den gegebenen Möglichkeiten hätte, bei der Untersteuern weitestgehend vermieden wird, das Heck dynamisch und agil bleibt und alles primär auf Kurvenfahrt eingestellt wird, ohne die Spurtreue beim Geradeaus fahren zu sehr zu vernachlässigen, welche Sturz- und Spureinstellungen sollte ich dann vornehmen?

    • Bleibt der Grundsatz dann bestehen, dass der Negativsturzwert an der VA möglichst nahe bei dem der HA sein sollte oder sogar größer?
    • Und sollten die Spurwerte idealerweise einfach den der OEM-Einstellung dabei gleichen (=grün)?
    • Gibt es bekannte Idealspur-/sturzwerte für die oben genannten gewünschten Fahreigenschaften?
  • Der Sturz an der VA sollte größer der der Hinterachse sein.
    Das wirst Du aber ohne Hardware an der Vorderachse und /oder an der Hinterachse nicht erreichen.


    Mit den Sturzschrauben und dem OEM Fahrwerk kommst Du auf ~ -1°10'


    Hier muss ich NOCHMAL die Triple C Sturzkorrekturschrauben von H&R einwerfen, welche laut Hersteller einen Verstellbereich von bis -3° zulassen... ist dies wirklich so? Die -1°10' beziehen sich ja eher auf die SK-Schrauben von Subi, oder?


    Griaßle,
    Lenny Jei

  • Ja, mehr Raum ist da nicht 3° kann ich mir nicht vorstellen, die fahre ich mit verstellbaren Domlagern am Anschlag, unten hätte ich beim KW Langloch noch ein wenig Spielraum.
    Aber -3° bei einem OEM Federbein, kann ich nicht nachvollziehen wie das funktionieren sollte.

  • Der Sturz an der VA sollte größer der der Hinterachse sein.
    Das wirst Du aber ohne Hardware an der Vorderachse und /oder an der Hinterachse nicht erreichen.


    Mit den Sturzschrauben und dem OEM Fahrwerk kommst Du auf ~ -1°10'


    Okay, besten Dank.


    Also Klartext:

    • VA das Maximum an Sturz mit o.g. Schrauben herausholen (wahrscheinlich nicht mehr als -1°10')
    • HA zwangsläufig Sturz lassen wie er ist
    • Spur anpassen gemäß OEM-Werten (=VA 0°00' Vorspur, HA 0°10' Vorspur, siehe auch OEM Werte)

    Dabei spielt es keine Rolle wo und wie ich das Fahrzeug bewege, weil das einfach das beste ist, was mit dem vorhandenen Setup geht, korrekt?
    Die o.g. Werte/Aussagen passen dabei?


    Sorry fürs 128427 mal aufkochen des Themas, aber wenn's hier einmal schwarz auf weiß und idiotensicher steht, könnte man es theoretisch auch pinnen und jeder der dieses Setup* fährt, weiß was er dem womöglich unerfahrenen Mechaniker beim Spur/Sturz einstellen lassen sagen muss.



    ________________________________________________________________________________
    * Tieferlegungsfedern, Zubehör-Einstellschrauben VA, keine verstellbaren Querlenker o.ä. HA

  • Du könnest in die OEM Federbeinnoch Langlöcher reinfräsen. Dann kommst du mit Korrekturenschrauben auf ca. 1°40"-50".


    Da ist aber absolut Ende. Legst du tiefer, musst du auch an die HA ran. Entweder mit Querlenkern (leicht verstellbar, dafür teuer und schwer eintragbar) oder Exzenterbuchsen.


    Auf die Art kann man auch mit Nur-Eibachfedern ein ziemlich gutes Ergebnis erzielen.

  • Nach allem was ich hier gelesen hab (und es war verdammt viel), gebe ich dir komplett recht, 3liter. Du scheinst darüber hinaus auch sehr viel Erfahrung in dem Thema zu haben.


    Aber: Hier fahren ja wirklich viele mit den Eibach-Federn und nur den Korrekturschrauben rum. Sprich ohne Langlöcher fräsen (glaube bei 'nem Leasingfahrzeug schließt sich das aus) oder Exzenterbuchsen/einstellbare Querlenker an der HA.Wären dann die von mir oben genannten Einstellungen halbwegs sinnvoll und machbar? Also so viel Negativsturz vorne wie geht und Spureinstellungen auf Herstellerwerte?


    Außer Frage steht natürlich, dass man an die HA auch ran sollte, was ich auch nicht ausschließe. Zumindest die Exzenterbuchsen sind wohl nicht allzu teuer und auch schnell eingebaut.


    Dennoch würden mich die Idealwerte (bei einem Kurvenrüber, mit agilem aber beherrschbarem Heck) für Spur und Sturz in beiden Szenarien interessieren, sowohl wenn die HA keine Exzenterbuchsen zur Verfügung hat und somit einstellbar und wenn sie doch einstellbar ist. Ich würde einfach gern mit einem Zettel zur Werkstatt gehen und sagen "da, bitte so einstellen (oder zumindest annähern)" und mit einem halbwegs guten Gefühl das Fahrzeug dann abholen können, selbst wenn ich die Exzenterbuchsen zu dem Zeitpunkt noch nicht eingebaut hab.


    EDIT (warum ich so auf Exzenterbuchsen womöglich weglassen beharre):
    Das hier gezeigte Vermessungsprotokoll stammt von einem User, der nach Einbau der Eibach-Federn hat vermessen lassen und bei der HA immer noch in der Toleranz (Herstellervorgabe) ist
    Klick mich (Bild Vermessung)

  • Das wären fast identische Werte von vorher und nachher, das geht von der Fahrwerks-Geometrie bei Tieferlegung nicht.


    Auch die Werte sprechen gegen eine Messung mit Tieferlegung, da deutlich mehr Sturz an der Hinterachse bei gleichen Spurwerten sein müsste, da der OEM Exzenter beides auf einmal verstellt.


    Ideale Werte gibt es nicht, ich fahre vorne -3° und 5' Vorspur und hinten -2° und 2.5' Vorspur und das ist für meine Verwendungszweck nahe an ideal um konstant aus dem Seitenfenster die Linie am Ring im Auge zu behalten.

  • Ja, mehr Raum ist da nicht 3° kann ich mir nicht vorstellen, die fahre ich mit verstellbaren Domlagern am Anschlag, unten hätte ich beim KW Langloch noch ein wenig Spielraum.
    Aber -3° bei einem OEM Federbein, kann ich nicht nachvollziehen wie das funktionieren sollte.


    Klar, -3° glaub ich ja auch net wirklich... und ob das noch Sinn machen würde steht ja fast außer Frage.


    Was ich mich aber dann jetzt gerade Frage, wie manche Leute hier dann auf der VA mit dem Eibach ProKit und Sturzkorrekturschrauben auf bis -2° kommen? ?(


    Wie Nickman schon geschrieben hat, gibt es zu Thema sehr viel zu lesen, was ich selbst auch nur empfehlen kann dies zu tun da sehr informativ, aber teils verwirren so manche Aussagen auch gewaltig ?( :wacko: :wacko:


    Grüßle,
    Lenny Jei

  • Wie Nickman schon geschrieben hat, gibt es zu Thema sehr viel zu lesen, was ich selbst auch nur empfehlen kann dies zu tun da sehr informativ, aber teils verwirren so manche Aussagen auch gewaltig ?( :wacko: :wacko:


    That's it :)


    Ich möchte ja das Forum nicht zwangsläufig als kostenlose Alternative zur Werkstattberatung oder schnelle Lösung wenn man zu faul zum selber recherchieren ist ansehen oder die Zeit mancher User hier mit dummen Fragen verplempern, aber für mich hat sich das in den alten Threads immer so gelesen wie "sag uns was du mit dem Auto vorhast und wie du es bewegst und wir sagen dir die dazu passende Fahrwerkseinstellung". Natürlich wäre dies bei mir limitiert, da preislich vorne nur die Verstellschrauben, hinten maximal nur die Buchsen in Frage kommen (wenn überhaupt).


    Ich verstehe vollkommen, dass man das mal nicht so eben salopp sagen kann und das es ein sehr sehr komplexes Themenfeld ist, wo ein paar Winkelminuten einen deutlichen Unterschied generieren.


    Gibt's aber nicht wenigstens ein paar "Rahmenbedingungen", die immer gelten? Wie z.B. "hinten sollte der Sturz nie mehr als 1°50' betragen", "mehr Sturz vorne als hinten nur bei Driftautos", "die Spurwerte vom Hersteller sind gut, funktionieren aber nur dann und dann" oder "mit den Verstellschrauben immer den maximalen Sturzwert nehmen wenn du keine Buchsen verbaust, mit Buchsen dann den und den Wert nehmen" etc. etc. Das wäre schon mal ein Anhaltspunkt ;)


    Grazie!

  • Naja, was da aber eben nicht zum Tragen kommt ist, dass die meisten Toyobarus "krumm" sind. Das ist nichts Wildes aber ein Spezialist berücksichtigt das halt auch gleich mit.
    Unterm Strich ist bezüglich Sturz doch schon mal eine relativ vernüntige Aussage gemacht:
    Möchte man weiter sehr "fahraktiv" und wenig Untersteuern, muss man dafür sorgen, dass die VA vom Sturz möglichst nah an der HA ist. HA gibt die Tieferlegung vor bzw. ist in der Regel fest. Also vorne Schrauben rein und zusehen, dass man möglichst nah dran kommt/bleibt.
    Aber ich bleibe trotzdem dabei: Lieber zum Spezialisten gehen. Es mag zwar auch im weiteren Sinne Eigenwerbung eben dieser Spezialisten sein aber wenn man dann teilweise hört, was andere Werkstätten einstellen sollten und was dann tatsächlich dabei raus gekommen ist...

    Toyota GT86
    (Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Navigationssystem, OZ Ultraleggera LM Graphit 8x18, JBL)
    Umbauten: MPS TurboKit (300PS/329NM), Ölkühler, MPS Downpipe (HJS Kat), Perrin Overpipe, HJS-200-Zeller Frontpipe, Invida N1 Catback, GrimmSpeed Strut Tower Brace, GrimmSpeed Hood Struts, Valenti smoked, KW V3, 4.44er Achsübersetzung

  • Ohne Aussage zu Präferenzen und Einsatzgebieten kann es auch keine richtungsweisenden Empfehlungen geben außer: So lassen aka Herstellervorgabe.


    Schnelle Runden fahren, sicherer Alltag und Driften widersprechen sich weitestgehend.


    Ihr solltet so langsam mal akzeptieren, dass man - wenn man keine Ahnung* von der Materie hat - sich entweder auf direktem Weg zum Spezialisten begibt oder sich eben eingehender mit der Materie beschäftigen muss. Da hilft das Lesen und kombinieren der vielen besagten Posts, vielleicht auch ein Buch und oder Wiki. Oftmals ändern sich mit dem erFAHREN auch Präferenzen - der Fahrer lernt dazu, fährt besser (oder anders), bekommt ein Gefühl für die Fahrwerkseinstellungen und Veränderungen, sodass alte Weisheiten für einen selbst nicht mehr stimmen.


    Ihr habt hier für meinen Geschmack schon recht gute und wirklich informative Antworten bekommen, aber eine umfassende Einzelfallberatung von der Pike auf kann auf der einen Seite niemand erwarten und auf der anderen auch nicht leisten.



    *absolut wertungsfrei


  • MIR geht es auch net um ne Aussage "So und so solltest Du das einstellen" - dazu hab ich ne Werkstatt mit Porsche-Cup Erfahrung... mir geht es primär darum, was denn z.B. an der VA mit Eibach ProKit und Sturzkorrekturschrauben möglich ist. Der eine schreibt 1,25° , der andere 1,75° und wieder andere meinen, dass se 2° damit fahren... Ich will nur net Kohle für Buchsen oder Korrekturschrauben ausgeben, einbauen und dann beim Einstellen verststellen, dass ich net auf den benötigten Wert kommen kann...


    Grüßle

  • Möchte man weiter sehr "fahraktiv" und wenig Untersteuern, muss man dafür sorgen, dass die VA vom Sturz möglichst nah an der HA ist. HA gibt die Tieferlegung vor bzw. ist in der Regel fest. Also vorne Schrauben rein und zusehen, dass man möglichst nah dran kommt/bleibt...


    Das ist doch schon mal eine Aussage, mit der man arbeiten kann. Bleibt nur zu hoffen, dass sich durch das Eibach Pro Kit (wenn es kein Fahrwerk werden sollte), der Sturz durch "nur" 20 mm Tieferlegung an der HA nicht so morz gravierend ändert, wie er es bei nem ordentlich heruntergeschraubtem Gewinde tut.


    Ohne Aussage zu Präferenzen und Einsatzgebieten kann es auch keine richtungsweisenden Empfehlungen geben außer: So lassen aka Herstellervorgabe.


    Also in meinem Fall hatte ich dazu ja schon etwas geschrieben: Viel kurvige Landstraßen, schön mitlenkendes Heck ohne dabei unkontrollierbar zu werden, kaum untersteuern, trotzdem halbwegs gutes Alltagshandling/guter Geradeauslauf. Ist wahrscheinlich die eierlegende Wollmilchsau unter den gewünschten Einstellungen und sicherlich nur zu erreichen, wenn man sich nahe den OEM-Werten annähert. Daher vielleicht etwas utopisch ohne verstellbare Querlenker hinten usw.


    Zusätzlich noch die Frage im Raum, was ich technisch noch nicht so ganz verstanden habe: Kann ich mit dem maximal möglichen Sturz vorne (mit Zuhilfenahme von Korrekturschrauben) immer noch OEM-Spurwerte und Nachlauf etc. einstellen lassen? Macht das dann überhaupt noch Sinn bei den gewünschten Fahreigenschaften? Man liest hier so viel über Sturz, aber Spur ist für mich noch komplett Neuland.


    @Viva: Also ich glaube dir :D Mir war nur nicht klar, ob es sinnvoll ist, diese Bereiche voll auszunutzen.

  • Du hast gerufen?!


    Na klar, kannst du an mir rumschrauben. Aber Vorsicht, das wird an meinen Mann (dem Herrn Sturz) nicht spurlos (was'n Kracher) vorübergehen (andersrum ist es übrigens genauso). Wir können halt nicht ohne einander. Bruder Nachlauf bleibt da weitestgehend unbehelligt.


    Mehr negativer Sturz führt automatisch zu mehr Vorspur, da muss also nachjustiert werden.


    Grundsätzliche Richtungen:
    Vorspur vorn: guter Geradeauslauf
    Nachspur vorn: kein guter Geradeauslauf. Rennsetup (Stichwort Ackermann)
    Vorspur hinten: gutmütiges Heck
    Nachspur hinten: aktives Heck (Driften)


    Je mehr Spur (egal ob + oder -), desto höher ist im Allgemeinen der Reifenverschleiß.

  • Ich habe es bei 6 GTs gemacht und hatte einen Bereich von -1° 5‘ BIS -1° 18‘, aber wie oft soll man so etwas noch schreiben bis es gelesen, verstanden und nicht angezweifelt wird?


    Wer sagt denn, dass hier irgendjemand irgendwas anzweifelt? Ich finde es nur komisch, dass man auch Aussagen bekommt, dass bis 2° kein Problem mit den Schrauben sind. Tut mir leid, dass ich anscheinend zu unfähig bin hier alle Informationen zu filtern und bei anderen raus zu lesen, dass es da noch weitere Modifikationen gab, obwohl man schreibt "mit Eibach ProKit und den Schrauben 2° " Irgendwann muss man sich glaub fragen, warum man überhaupt noch fragt oder fragen sollte... ;)


    Ich zitiere mich selbst:



    Ohne Langloch 1° +/- paar Minuten.


    Danke Dir! Das zeigt mir aber doch wieder, dass man so manche Aussage doch anzweifeln muss... (was jetzt nicht in viva's Richtung gehen soll... nur damit auch gleich der Sinn feststeht...)


  • Besten Dank für das! Wer auch immer dahinter steckt, ihr treibt einem regelmäßig ein schmunzeln ins Gesicht, ohne dass man dabei auf Know-How verzichten muss :thumbsup:

  • Hallo nochmal!


    Ich will ja bei Gott keinen nerven, aber jetzt muss ich doch nochmal "blöd" fragen... gerade in die Richtung von viva71 , 3liter und Devilx:


    Denke ich gerade richtig, dass sich der Sturz durch die Tieferlegung mit dem Eibach ProKit an der VA um ppar Minuten ins Negative verändert und man ZUSÄTZLICH mit den Korrekturschrauben die knapp über 1° (laut viva max 1°18') rausbekommt... also irgendwo bei vielleicht 1°30' landen würde, oder ist diese Angabe bereits MIT der Tieferlegung?


    Dank Euch!


    Grüßle,
    Lenny Jei

  • Eine "hoffentlich" aller letzte Frage meinerseits noch zu dem Thema:


    Wenn man den Vermessungsbericht von patx nach dem Einbau der Eibachs hernimmt (siehe hier) dann sieht man ja, dass vorne quasi kein Negativsturz vorhanden ist. Die Spurwerte scheinen aber bis auf den Nachlauf ja alle zu passen (zumindest was die Nähe zu den Soll-Werten anbelangt) und somit für den leicht sportlichen Alltag auf Landstraße und Co geeignet zu sein, oder sehe ich das falsch? Wie tragisch ist es, dass der Nachlauf nicht hundertprozentig passt?


    Und meine eigentliche Frage:
    Bekomme ich diese Idealwerte auch noch erreicht, wenn ich mit den Korrekturschrauben vorne das Maximum an Sturz (also etwa 1°10') einstellen lasse? Oder wird deshalb zwangsläufig meine Spur oder der Nachlauf an der VA drunter leiden? Was sollte da priorisiert werden bei viel kurviger Landstraße und aktivem Heck?

  • Ja, Endresultat. Ich müsste jetzt im Vermessungsprotokoll nachsehen aber mit KW V3 und ähnlicher Tieferlegung wie mit dem Eibach-Kram hab ich glaub VA 1°18 und HA 1°50 oder so.
    Also hinten ist es trotz der Schrauben immer noch mehr, dass kann ich sicher sagen. Allerdings ist das auch ab Werk ohne Tieferlegung schon so.
    - .


    Vom Fahrverhalten ist er so immer noch tendenziell leicht untersteuernd. Geh ich zu schnell in ne Kurve und mache nichts außer Einlenken, dann geht er schon etwas über die VA zunächst und das finde ich auch gut so.Aber mit viel Gefühl an der Bremse lässt er sich hinten eigentlich schon gut "mitlenken". Sprich, geh ich nach der Anbremsphase nicht ganz von der Bremse und es kommt/bleibt mehr Gewicht vorne, schiebt er relativ gut kontrollierbar über beide Achsen bis hin zu auskeilendem Heck bei zu starkem Bremsen.
    Sobald ich dann aufs Gas gehe, da hilft aber natürlich der Turbo ein wenig, kann ich damit ziemlich gut steuern, wie stark er den Arsch noch "raushängt".


    Ich für mich finde das einen sehr gutem Kompromiss, da der Wagen in unachtsamen Momenten immer noch erstmal tendenziell untersteuernd reagiert und auch noch kleinere Fehler verzeit.
    EDIT: Bezieht sich auf die aktuellen PS4.
    - .
    EDIT: Spur/Nachlauf verändern sich zwar durch die Tieferlegung ebenfall aber das lässt sich mit Werksmitteln dann wieder korrigieren.

    Toyota GT86
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    Einmal editiert, zuletzt von Devilx ()

  • EDIT: Spur/Nachlauf verändern sich zwar durch die Tieferlegung ebenfall aber das lässt sich mit Werksmitteln dann wieder korrigieren.

    Korrigieren bedeutet, ohne dass der neu eingestellte Sturz dabei verändert werden muss?
    Also z.B. wenn ich an der VA nach Tieferlegung dank Korrekturschrauben einen Sturz von 1°10' hätte, aber die Spur sowie Nachlauf würde nicht passen: Kann man Spur und Nachlauf korrigieren und den Sturz von 1°10' dabei beibehalten?


    Und nochmal zu den restlichen Fragen von meinem Post davor (hab so das Gefühl, dass der Untergegangen ist):

    Eine "hoffentlich" aller letzte Frage meinerseits noch zu dem Thema:


    Wenn man den Vermessungsbericht von patx nach dem Einbau der Eibachs hernimmt (siehe hier) dann sieht man ja, dass vorne quasi kein Negativsturz vorhanden ist. Die Spurwerte scheinen aber bis auf den Nachlauf ja alle zu passen (zumindest was die Nähe zu den Soll-Werten anbelangt) und somit für den leicht sportlichen Alltag auf Landstraße und Co geeignet zu sein, oder sehe ich das falsch? Wie tragisch ist es, dass der Nachlauf nicht hundertprozentig passt?


    Und meine eigentliche Frage:
    Bekomme ich diese Idealwerte auch noch erreicht, wenn ich mit den Korrekturschrauben vorne das Maximum an Sturz (also etwa 1°10') einstellen lasse? Oder wird deshalb zwangsläufig meine Spur oder der Nachlauf an der VA drunter leiden? Was sollte da priorisiert werden bei viel kurviger Landstraße und aktivem Heck?


    Grazie!

  • Spur kann man vorne immer einstellen und ist baulich unabhängig vom Sturz (Spurstange mit Gewinde), Nachlauf ergibt sich.


    Hinten wird die Spur und der Sturz mit einem einzigen Exzenter gemeinsam verändert, weshalb man hier immer die Spur symmetrisch einstellt und der Sturz sich ergibt.
    Damit man die zwei wichtigen Bereiche getrennt einstellen kann gibt es die Exzenter oder Achsschwingen im Zubehör.


    Die Frau Spur ist viel wichtiger wie der Herr Sturz, die Arbeit in der Kurve wird besonders vorne größtenteils vom Herrn Sturz erledigt, wie im echten Leben ;) .


    Es ist auch egal ob ich mit einem Fahrwerk oder nur mit Federn tiefer lege, die Kinematik der Aufhängung vorne und hinten bleibt dadurch identisch, somit auch bei gleicher Änderung der Höhe die selben Änderungen bei den geometrischen Werten.


    Hinten ändert sich bauartbedingt viel mehr wie vorne.

  • Spur kann man vorne immer einstellen und ist baulich unabhängig vom Sturz (Spurstange mit Gewinde), Nachlauf ergibt sich.

    Jetzt muss ich darauf doch nochmal näher eingehen, nachdem ich mich etwas intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt habe.


    Da ja voraussichtlich durch die Tieferlegung an der HA ganz schön viel Negativsturz zusammenkommt, sollte ich ja an der VA mit den Subaru Sturzkorrekturschrauben den maximal möglichen Negativsturz einstellen der geht, damit das Verhältnis zur (unveränderten) Hinterachse halbwegs ausgeglichen ist. Bei der Hinterachse kann bzw. werde ich vorerst nichts machen können, vielleicht mal später wenn das Geld dazu da ist.


    Wenn ich das gemacht habe, kann ich dann zur Fahrwerksvermessung fahren und die Spur und den Nachlauf einstellen lassen ohne, dass der Mechaniker mir dabei den Negativsturz auf der Vorderachse durch das Verstellen wieder "wegnimmt"? Also er macht da fleißig seine Einstellungen, aber ich muss mir keine Sorgen machen, dass der von mir zuvor eingestellte Maximalsturz danach wieder weg ist?