Mit über 220 volle Kanne gegen die Wand gesetzt!

  • Es sagt uns, dass das Wahlsystem in den USA ziemlich problematische Defizite hat.
    Das fängt dabei an, dass das alles privat-finanziert ist und Abgeordnete daher die meiste Zeit damit beschäftigt sind, Spenden zu organisieren. Es geht damit weiter, dass die Parteien entsprechend ihrer größten Spender die Politik ausrichten müssen.
    Dann kommt das Wahlmännersystem und am Ende sehr leicht manipulierbare Wahlautomaten.
    Dazu kommen anhaltend Kandidaten aus den gleichen politisch-elitären Kreisen.
    Ein Problem, dass wir hier aber z.B. auch haben und was eben genau die überall beobachtbare Abneigung gegenüber "denen da oben" fördert.
    Klientelpolitik und nur auf Machterhalt ausgerichtete Politik ist hier auch so ein Thema.
    Ich würde aber in Zeiten, in denen extreme politische Ansichten auch hier zunehmend an Einfluss und Wählern gewinnen, und das nicht mal weil die so ein tolles und fachlich passendes Wahlprogramm haben, sondern einfach aus Unzufriedenheit und Frust, lieber nicht mit dem großen Finger auf die Amis oder Briten zeigen.
    Und nun Ring frei...

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  • Der Witz ist ja, dass Trump selber aus diesen elitären Kreisen kommt mit seinem Milliarden und Wolkenkratzern usw. Der Typ gehört nur nicht zum üblichen Politikreigen, weil er ein pöbelnder, offensichtlich lügender und schlicht unangenehmer Mensch ist. Eigentlich ist die Haupterkenntnis aus seinem Sieg, dass in den USA einfach jeder mit der nötigen Kohle an die Macht kommen kann. "Seine" Partei schämt sich für ihn, das sagt schon einiges. Mit aller Macht durchgepöbelt und durchgehetzt und fertig ist der Präsident. Aber hey, ein System, welches das ermöglicht, hat es auch nicht besser verdient. Und mehr als genug Amerikaner stehen auch dazu, darum gilt dies ebenso für sie.


    Und einen besseren Gegenkandidaten als die Clinton konnte er sich natürlich auch nicht wünschen. Zwischen Pest und Cholera entscheiden sich die Leute eben gerne mal für die gewagtere Möglichkeit und schauen, was wohl passiert. Heiter Sonnenschein stand sowieso nicht zur Wahl.

  • Dazu kommen anhaltend Kandidaten aus den gleichen politisch-elitären Kreisen.

    Zitat

    Der Witz ist ja, dass Trump selber aus diesen elitären Kreisen kommt mit seinem Milliarden und Wolkenkratzern usw.

    EBEN! Das verstehen viele Wähler offenbar nicht...


    Zitat

    Und einen besseren Gegenkandidaten als die Clinton konnte er sich natürlich auch nicht wünschen.

    So schreklich war sie dann auch weder nicht. Es wurde nur künstlich aufgebauscht. Ich mein Ihre E-Mails, ist doch lächerlich... Sie war nur zu dumm um mit solchen Dingen anständig umzugehen. Sie hat jedes mal versucht ihre Skandale zu vertuschen und das hat halt keinen guten Beigeschmack hinterlassen...


    Zitat

    Klientelpolitik und nur auf Machterhalt ausgerichtete Politik ist hier auch so ein Thema.

    DAS ist genau das Problem. Die heutige Politik ist in keinster WEise an Problemlösungen interessiert. Da geht es nur noch darum der anderen Partei eins reinzuwürgen - das ganze freilich auf Kosten der Wähler... Ich glaube das wird sich so schnell auch nicht ändern, denn die Politikergeneration die aktuell am Ruder ist, kommt noch aus einer Zeit wo alles eitle Wonne war und man sich ausschließlich auf solche Scharmützel konzentrieren konnte - kurz: die können gar nicht anders, weils nicht wissen wie.... Das kommt der Rattenfängerabteilung nur recht



    Heiter Sonnenschein stand sowieso nicht zur Wahl.

    Genau genommen schon, Bernie Sanders. Aber nach Ami-Standards war der kommunistischer als die UDSSR und Kuba gemeinsam...

  • Hillary Clinton: 59.923.027 Stimmen
    Donald J. Trump: 59.692.974 Stimmen


    Das Ami-Wahlsystem ist ziemlich bekloppt. Eigentlich geht jeder Staat für die eine oder andere Seite klar, bis auf eine Handvoll Swing-States die dann besonders bearbeitet werden. Gewinnt ein Kandidat eine Mehrheit, bekommt er alle "Wahlmänner" des Staates. Wieviel Wahlmänner ein Staat hat, variiert, ich vermute mal an die Bevölkerung gekoppelt, wobei das ja nichts mit der tatsächlichen Wahlbeteiligung zu tun hat. Gewinnt dann einer mit 0,1% der Stimmen, bekommt er alle Wahlmänner, nicht nur einen mehr oder ähnliches.


    Ich weiß aber auch nicht, was diese Wahlmänner dann noch veranstalten - eine Wahl haben sie entgegen ihres Namens ja scheinbar nicht :D

  • ganz so ist es nicht. die Wahlmänner sind nicht an das Ergebnis der Wahl gebunden und könnten theoretisch auch anders entscheiden. Die Anzahl an wahlmännern ist wohl an die Einwohneranzahl des Staates gebunden aber nicht überall gleich... in new hampshire ist es soweit ich weis 1 Wahlmann auf knapp 1000 Einwohner oder so und in new york state ist es dann 1 Wahlmann auf eine halbe Million oder so, demnach gilt nicht jede stimme gleich viel. Das System stammt halt aus einer Zeit als man noch nicht per twitter seine wahl mitteilen und sich per Facebook die eigene Meinung bilden konnte. In einer Zeit als man noch hoch zu Ross die Nachrichten übertragen hat, mag es Sinn gemacht haben - in der heutigen Zeit aber nicht. Nur ist die Politik (wie eh immer) eben nicht an einer sinnvollen Lösung interessiert sonder behält lieber ein für sie günstigeres System bei...

  • Das Ami-Wahlsystem ist ziemlich bekloppt.


    Und unseres ist besser?
    Ich nenne nur mal eine einzige der vielen Ungereimtheiten. In Gesetzgebungsverfahren, die der Zustimmung des Bundesrates bedürfen hat wegen der Sitzverteilung im Bundesrat ein einzelner Bremer Bürger über seinen Abgeordneten gegenüber einem Bürger aus NRW ein 13,3-faches Stimmrecht.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Hillary Clinton holt mehr Stimmen und Donald Trump wird Präsident. :kotzen:


    Und nächstes Jahr wie jeder weiß, wählt das deutsche Volk den selben Scheiß. :schreck:


    Herrje ... so ist nunmal das System der Amis. Es ist schon lange so, es ist bekannt und es hat auch schon andere "erwischt". Wäre es andersherum gewesen, hätte kein (deutscher) Hahn danach gekräht. Allenfalls Trump selbst.


    Derartige Verschiebungen wird es immer geben, solange Stimmen nicht 1:1 durchgereicht werden. Ist doch in Deutschland nicht anders, 860 hat ja ein gutes Beispiel genannt.


    Trump als Präsident kotzt dich an? Meinetwegen. MICH kotzt diese elende Doppelmoral an, dieses ständige Messen mit zweierlei Maß aus einer arroganten selbstgerechten Position heraus.


  • Und unseres ist besser?
    Ich nenne nur mal eine einzige der vielen Ungereimtheiten. In Gesetzgebungsverfahren, die der Zustimmung des Bundesrates bedürfen hat wegen der Sitzverteilung im Bundesrat ein einzelner Bremer Bürger über seinen Abgeordneten gegenüber einem Bürger aus NRW ein 13,3-faches Stimmrecht.


    Ich persönlich fände es schön, wenn dieser Thread sich um die Wahl in den USA dreht und nicht inhaltlich die Kopie des bekannten anderen Threads wird...

  • Ach, eine Relativierung der pauschalen Aussage "Das Ami-Wahlsystem ist ziemlich bekloppt" mit einem Beispiel eines real existierenden Missstands im deutschen Wahlrecht ist hier nicht erwünscht?
    Darf es statt einer Diskussion vielleicht uneingeschränkter, sich auf CDU-Parteitagen bewährender 10-Minütiger Beifall für Deine Aussage sein?


    Applaus, Applaus, Applaus!

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


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  • Aber ist doch auch keine Überraschung, dass das so schnell passiert ist.
    Zu den Amis im Detail kann hier doch kaum einer was sagen und bei vielen sitzt der Frust über die deutsche Politik aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen halt sehr tief.
    Da ist es doch keine Überraschung, dass jedes politische Thema schnell dahingehend abdriftet, die teils etwas "bescheidene Diskussionskultur" inklusive.

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  • Was genau ist bitte der Vorwurf?

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


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  • Ihr könnt ja mal die Europawahl auf den Grundsatz "one man, one vote" abklopfen. Manche sind eben gleicher.

    "Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."


    BRandenburger Zweitürer mit Automatik zum Wohlfühlen. - Wozu gibt es viertürige Autos?


    Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .

  • Lieber patx,


    du bist hier im Moment der einzige der komplett am Thema vorbei schreibt - jetzt schon das 4. Mal in Folge ohne auch nur eine Einlassung zum Thema. Damit redest du ebenjenes "Abdriften" der Diskussion maßgeblich selbst herbei. Das musst du doch merken!?


    Um die Kurve zum Thema zurück zu bekommen: Mir erschienen übrigens beide Kandidaten mehr als ungeeignet. Meiner Meinung hat zumindest die Person gewonnen, die das größere Potenzial besitzt, Änderungen herbeizuführen. Und Veränderung muss nicht unbedingt negativ sein, ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht.


    Für mich ist der US-Wahlkampf nix anderes als ein riesiges Kasperltheater, eine Show. Dieses Kapitel ist jetzt abgehakt. Präsident werden und Präsident sein sind zwei völlig verschiedene Sportarten. Im Kleinen haben wir das ja auch schon in Deutschland erleben dürfen. Hier sind auch ehemalige Steinewerfer (Fischer) oder Klassenclowns (Westerwelle) zu halbwegs seriösen - immerhin - Außenministern geworden.


    Ich bin mir sicher, dass das bei Trump keinen Deut anders sein wird. Letztlich kocht der auch nur mit Wasser und wird sich wohl oder übel innerhalb der von seiner Partei vorgegebenen Grenzen bewegen müssen.

  • Patx, Du machst es Dir zu einfach. Warst du es nicht, der das Wahlsystem der Amerikaner pauschal "ziemlich bekloppt" genannt hat? Was ist an dem mit einem konkreten Beispiel versehenen Hinweis auf ebenso "bekloppte" Systemfehler im deutschen Wahlrecht falsch?
    Die Frage ist doch, darf jemand das Wahlsystem irgend einer Demokratie, in der dieser Jemand selbst kein Wahlrecht genießt, kritisieren? Vielleicht findet die Mehrheit der Amerikaner Ihr Wahlrecht ja ganz in Ordnung?

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Nein Andreas, ich mache es mir wirklich nicht zu einfach. Ich lasse mich definitiv zu schnell dazu verleiten, hier noch in politische Themen reinzuschauen oder gar noch rein zu schreiben. Daran werde ich definitiv arbeiten! :pinch:

  • Meiner Meinung hat zumindest die Person gewonnen, die das größere Potenzial besitzt, Änderungen herbeizuführen.

    Änderung? Ja! Nur sich den Arm abzuhacken ist auch eine Änderung... man versteht hoffentlich worauf ich hinaus will


    Für mich ist der US-Wahlkampf nix anderes als ein riesiges Kasperltheater

    Das ist absolut richtig. Macht man die Wahl zum Zirkus, gewinnt eben der größte Clown....


    Ich bin mir sicher, dass das bei Trump keinen Deut anders sein wird. Letztlich kocht der auch nur mit Wasser und wird sich wohl oder übel innerhalb der von seiner Partei vorgegebenen Grenzen bewegen müssen.

    Das der auf die Parteilinie pfeift, hat er mehr als ein mal bewiesen. Sein einziges Motiv (und das ist nun wirklich nicht schwer rauszuhören) ist die persönliche Bereicherung. Er wird an allen Ecken und Enden versuchen den Steuertopf anzuzapfen und in seine Tasche umzuleiten, alles andere ist dem doch vollkommen Banane! (Das hat er im Übrigen mit allen rechtspopulistischen Parteien gemein - er versucht aber noch nicht mal einen Hehl daraus zu machen) Der einzige Vorteil: einen WW3 zwischen USA und Russland brauchen wir nicht zu befürchten, denn noch nie war ein US Präsident so leicht zu kaufen...


    Vielleicht findet die Mehrheit der Amerikaner Ihr Wahlrecht ja ganz in Ordnung?

    Das wage ich doch sehr stark zu bezweifeln! Das sogenannte politische Establischment, das hat keinerlei Interesse das System zu ändern, schließlich sichert genau das spätestens alle 8 Jahre die Macht (soweit ich die Politlandschaft in den Staaten bis her beobachtet habe ist es doch schon fast Tradition, dass sich die Demokraten und die Republikaner spätestens nach 2 Amtszeiten abwechseln und das "Winner Takes It All"-Prinzip sorgt dafür, dass kleinere Parteien gar nicht erst zum Zug kommen)

  • Na die haben wenigstens schon wieder einen neuen Präsidenten, nicht so wie wir Österreicher. :D


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    Aber mal im Ernst, ich glaube nicht, dass Hillary eine bessere Wahl für den Rest der Welt gewesen wäre.
    Die steckt viel zu tief im vorhandenen System und wäre ganz und gar nicht die Zugspitze in eine rosige Zukunft ohne Krieg und Unterdrückung gewesen wie es in den Medien suggeriert wurde... ich möchte aber auch nicht behaupte, dass es bei Trump anders sein wird.
    Im Grunde genommen wird sich für uns nichts zum negativen entwickeln (nicht mehr als es sowieso getan hätte)... gut, dass TTIP nicht durch gegangen ist. :D

  • Änderung? Ja! Nur sich den Arm abzuhacken ist auch eine Änderung... man versteht hoffentlich worauf ich hinaus will


    Nein, versteh ich nicht. Den Seitenhieb hättest du dir auch sparen können, wenn du den Teil der Aussage wenigstens vollständig zitiert hättest:
    Warum lässt du "Und Veränderung muss nicht unbedingt negativ sein, ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht. " weg? Das erklärt und relativiert die direkt vorangegangene Aussage nämlich beträchtlich.


    Im übrigen: Im Wahlkampf konnte er noch im gewissen Maße auf die Parteilinie pfeifen. Ist er Präsident, kann er es nicht mehr. Da ist er auf Unterstützung aus dem Repräsentantenhaus und der Senatoren angewiesen, ansonsten ist er auch ganz schnell wieder weg vom Fenster. Ganz so groß wie das der ein oder andere befürchtet, sind seine Freiheitsgrade dann auch nicht.


    Was er dann zusammen mit seinen Republikanern angehen oder ändern wird, werden wir sehen. Er wird - so wie alle Präsidenten vor ihm - liefern müssen.

  • Nein, versteh ich nicht. Den Seitenhieb hättest du dir auch sparen können, wenn du den Teil der Aussage wenigstens vollständig zitiert hättest:
    Warum lässt du "Und Veränderung muss nicht unbedingt negativ sein, ausgeschlossen ist das natürlich auch nicht. " weg? Das erklärt und relativiert die direkt vorangegangene Aussage nämlich beträchtlich.

    Das ist das Hauptargument aus der Trump- (und im Allgemeinen auch aus der Rechtspopulisten-) Ecke. Die Argumentation geht immer gleich: Das vorhandene System hat bereits mehr als ein Mal bewiesen, dass es nicht funktioniert also muss das System abgewählt und geändert werden - und bis dahin kann man durchaus zustimmen. Die Schlussfolgerung ist immer das, womit zumindest ich persönlich ein riesiges Problem habe. Weil das System so marod ist, nehme ich irgendjemandem der nur laut genug schreit, dass das System defekt ist. Keine ABER AUCH WIRKLICH KEINE Rechts-Populistenpartei hat mehr zu bieten als Gejammer und Traumtänzereien. Die Parteiprogramme lesen sich ungefähr wie "Heiße Frauen wollen sich mit dir treffen"/"Verdiene € 1 Mio in Monat vom Schreibtisch aus" und (inzwischen recht gut statistich belegte) 50% der Bevölkerung fangen an diesen Rattenfängern aus der Hand zu fressen. WEnn man noch brav mit dem Finger auf einen vermeintlichen Schuldigen zeigt (Mexikaner, Einwanderer, Asylverber etc.) und schon sind die Fackeln angezündet und die Heugabeln gespitzt.... Man muss nur einfach genug argumentieren und schon hat man gewonnen. Es ist eben VIEL VIEL einfacher zu sagen "de Auslända san schuld", dann muss man sich nämlich nicht den Leichen im Keller (in Form von großzügig verschwendeten Steuergeld) stellen.... Die wahren Probleme werden von allen totgeschwiegen, weil sich jeder allzu großzügig am Top bedient und wenn man auch nur ein kleines bisshen über die faktischen Aussagen (nicht die leeren Worthülsen die rauskommen) reflektiert, wird man feststellen, dass die einzige Motivation der ganzen Rechtspopulisten lediglich der Zugang zum Steuergeld ist. Die ganze Ideologie und Prinzipientreue (vulgo Fanatismus) ist nur Mittel zum Zweck...


    Was ich damit sagen will ist: Wenn ich mit der original-Stoßstange des 86 nicht zufrieden bin, ist es irgenwo nachvollziehbar aber nur weil es billiger wäre fahre ich nicht mit Anlauf gegen die Wand nur um eine Veränderung herbeizuführen....

  • Zitat

    Welche Auswirkungen hat der Ausgang der Wahl auf Deutschland?
    Egal, wer die Wahl gewinnt: Als Deutscher dürfen Sie sich grundsätzlich überlegen fühlen und die Wähler in den USA für ihre Dummheit verachten. Ob der Atomkrieg mit Russland am Ende aus geostrategischen Hardliner-Positionen entsteht (Clinton) oder das Ende einer Twitterfehde mit Wladimir Putin ist (Trump), spielt ohnehin keine große Rolle.


    Damit war vorher schon alles gesagt, mal wieder punktete der Postillion mit der Wahrheit.