Sollten politische Themen hier von der Diskussion ausgeschlossen werden?

  • Wenn du dieser Meinung bist, auch kein Problem.
    Ich hätte eher gedacht, dass man die Hand, die einen füttert, nicht unbedingt beißt, sonder eher kräftig leckt :whistling:
    Und damit sollte es genug sein, ich habe keine Lust mehr.Geht doch immer so weiter und ich habe keine Langeweile.

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • in dem Fall verstehe ich es nicht, dass da so viel toleriert wird


    Propaganda, Hetze und Beleidigungen im Keim ersticken, und wir müssten jetzt gar nicht hier darüber diskutieren.


    Ich denke, dass alles, was hier toleriert wird, auch vom Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt ist.
    Möglicherweise liegt es an der oben von mir schon mal eingeforderten Definition, was denn als Propaganda, Hetze, Beleidigung, Rassismus, etc gesehen wird. Du Hennes hast meine Frage, ob eine Unmutsbekundung zum Handeln der Regierung denn eine extreme politische Äußerung darstellt, klar verneint. Die zwangsgebührenfinanzierte Tagesschau beispielsweise sieht das scheinbar anders und bezeichnet sich laut äußernde Demonstranten, von denen laut Polizei "keine Gefahr ausgegangen" ist als pöbelnde Störer. Eine von links organisierte Demo, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinesfalls leiser auftreten würde, bekäme sofern keine Scheiben eingeschlagen oder Autos unbeteiligter Bürger abgefackelt wurden von der selben Tagesschau das Prädikat "friedlich".
    Es ist der unterschiedliche Umgang mit prinzipiell gleichen Tatbeständen, der eine Radikalisierung geradezu fördert. Wie naiv muss ein Bundespräsident sein, der Deutschland in Hell- und Dukeldeutschland teilt (also aktiv spaltet), dann zur "Einheitsfeier" ins "dunkle" Deutschland fährt und erwartet, dort von allen Bürgern freundlich empfangen zu werden?
    Du möchtest "Propaganda, Hetze und Beleidigungen im Keim ersticken" und siehst nicht, dass die Formulierung "im Keim ersticken" selbst eine Form der Hetze darstellt. Genau diese Forderung des erstickens von unliebsamen politischen Äußerungen führt zu Radikalisierung und Gewalt. Wie wir überall beobachten können, ist es relativ leicht, jemanden undifferenziert als Hetzer oder Propagandist zu verunglimpfen. Ungleich komplizierter ist es jedoch, sich mit den Argumenten des Diskussionspartners auseinanderzusetzen und möglicherweise sein eigenes Denken und Handeln zu überprüfen.


    Du Hennes verneinst hier, eine anerzogene devote Einstellung zu haben, im selben Post jedoch gelingt es Dir nicht, den Begriff "Neger" zu schreiben und nutzt für mich vollkommen unverständlich "N-Wort". Genau sowas ist für mich ein Ausdruck von selbstauferlegtem oder anerzogenem Denk- Schreib- und Sprechverbot. Die Vermeidung des Begriffs "Neger" in dem von mir angesprochenen Post #28 hilft keinem dunkelhäutigen Menschen auf der Welt und der Gebauch des Begriffs an dieser Stelle würde niemanden diskriminieren. Auch ein Vorwurf an Dich durch den Gebrauch des "Negers" hier rassistische Hetze zu betreiben, wäre absurd. Also warum "N-Wort" statt "Neger"?

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


    "Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

  • Dass Neger negativ behaftet ist scheinst du zwar zu wissen, schade nur dass du selbst offenbar nicht willens bist dies in deiner Ausdrucksweise zu berücksichtigen. Das hat nichts mit Devot zu tun sondern mit Anstand und Respekt. Zumindest seh ich das so.

  • schade nur dass du selbst offenbar nicht willens bist dies in deiner Ausdrucksweise zu berücksichtigen


    Ich zitiere mich mal selbst.

    Abgesehen davon wäre es vor der diskriminierenden Wortbedeutung auch nicht meine Wortwahl, jemanden "Neger" zu nennen.


    Ich differenziere allerdings zwischen der Diskussion über einen Begriff und die damit verbundene Nennung des Begriffs und der Nutzung des Begriffs mit dem Ziel eine Person /Personengruppe zu diffamieren. Was die Vermeidung dieses Begriffs in einer Diskussion über den Begriff mit Anstand und Respekt zu tun hat, kannst Du uns sicher erklären.

    Gruß aus dem Bergischen Land
    Andreas


    Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.


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  • 860


    Ich kann für mich sagen, dass ich in einer guten Argumentation eines politisch gegensätzlich orientierten Menschen immer eine weiterführende Denkanregung finde.




    Dem kann ich nur zustimmen !


    Leute,die NICHT mit einem diskutieren wollen oder gar einem das Wort bzw sogar die Meinungsäußerung verbieten wollen, DIE sind


    das Problem !


    Gerne wird man auch,ohne angehört zu werden, als Pack oder Abschaum bezeichnet und das von Politikern(!)

  • chireb


    Neger kommt aus dem romanischen Sprachraum und heißt nichts anderes als schwarz oder Schwarzer.
    In welcher Sprache man das sagt, ist egal. Ansonsten sind alle Franzosen, Italiener, Spanier usw böse Rassisten.



    Spanier haben,von Europa aus betrachtet, Neger "entdeckt" und ihnen eben einen Namen gegeben(Negro=schwarz)


    Man darf sich nur nicht den Mund verbieten lassen.


    Sonst:Rotations-Europäer-Schnitzel habe ich schon verdammt lang nicht mehr gegessen :D

  • Es geht doch nicht darum dass man nicht seine Meinung frei äußern kann. Das kann man schließlich auch ohne zu pauschalisieren oder beleidigen. Und "Neger" ist ein Schimpfwort, ähnlich wie "Bimbo", "Kanacke", "Ölauge", etc. Das gehört weder in eine politische Diskussion noch in ein Autoforum. Wenn das anders gesehen wird, kann man ja gleich das Forum in "Schlitzaugen-Porsche-Fahrer" umbenennen.

  • Eigentlich wollte ich ja nicht mehr, aber hier doch noch eine letzte Bemerkung:
    Für diesen Vergewaltiger, und von dem hatte ich geschrieben, habe ich noch ganz andere Ausdrücke übrig.
    Das wären dann ECHTE Beleidigungen und keine künstlich erzeugten.
    Für diesen Typen habe ich alles andere übrig, aber garantiert keinen Respekt und mein Anstand hält sich da auch sehr in Grenzen.
    So, ich habe endgültig fertig!

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

    Einmal editiert, zuletzt von chireb ()

  • Da ich ja zwei Kulturenkreise komme und einige weiterebe schnuppern durfte, muss ich sagen das diese "Neger" problematik eine rein deutsche ist!
    Damit meine ich das, das Fernsehen etc. die Meinung so dermassen beeinflusst hat, diese Schuldmentalität die dem deutschen Volk regelrecht eingeimpft wird. Es vermag den Anschein das man selbst jemanden als Jude nicht titulien darf weil das ja antisemitisch ist!


    Damit möchte ich gerne Hennes, Swyt usw ansprechen. Merkt Ihr garnicht wie lächerlich das ist????????


    Wenn andere mich als Polakke titulieren, dan geht mir das sowas von am Arsch vorbei, gute Polenwitze finde ich sogar zum brüllen!



    Kleine Anektote: Als ich mal klein war rief ich mal zu Murat: Hej Türke! Da kamm er zu mir an und sagte : Was heisst hier Türke, bisstu Nazi? Ich darauf. Du weist ich bin Pole, waslos? Er war iritiert. Soll heissen, schon elfjährige haben die Masche erkannt mit der man die deutschen Kleinlaut hält!



    Eine Sache vergesst nicht : Divide et impera Und solange diese Diskussion herscht machen die da Oben was sie wollen!

  • Mir ist es sowas von sch**** egal worüber in diesem Forum diskutiert wird, ich lese gerne mit. Egal um welche Themen es geht.
    Chireb's vorallem sind für mich interessant, sowohl auf der KFZ und "politischen" Seite.


    Theoretisch gesehen bin ich auch ein Ausländer, und wenn einer zu mir "Tschusch" sagt, nehme ich es mit einem ;) entgegen.
    Wenn euch die Beiträge von Chireb nicht interessieren, dann hört doch einfach auf weiterzulesen?


    Jeder Mensch ist anders, das kommt mir vor wie das einer einem Raucher das rauchen verbieten will.
    Naja, jm2cts.


    Und das sich welche gleich wegen dem "Neger" angegriffen fühlen, keine Ahnung welche Nationalität ihr seid.
    Da ist der Beitrag eher harmlos als was auf dem Fratzenbook ständig gepostet, geteilt und gehashtagt wird, und leute "mögen" dies.
    Schreibt Ihr da auch jeden einzelnen an? Genau, glaub ich auch nicht.

  • Dass Mod-Aufmerksamkeit fehlt, kann ich nicht bestätigen. Wir lesen ja nicht drüber weg, Meistens diskutieren wir kurz nach Ausbruch eines solchen Threads auch intern kräftig, wie wir damit umgehen und kommen zu Entscheidungen. Betroffene User werden darauf hingewiesen, desweiteren schließen wir konsequent Politik-Threads, die eskalieren und denen man anmerkt, dass man sich im Kreis dreht. Ich möchte die Diskussion nicht völlig aus dem Forum verbannen, aber Online-Eskalationen braucht kein Mensch und es gab in seltenen Fällen auch schon überschrittene Grenzen, wo gelöscht werden musste. Wir versuchen aber, das zu vermeiden. Im aktuellen, sehr grenzwertigen Fall, war/ist es eine interne Mehrheitsentscheidung.

  • Ich weiß nicht, warum sich hier einige Leute an einem Wort hochziehen.


    "Neger" war früher eine normale Bezeichnung, woher die kommt, wurde gesagt. Das hat man dann abwertend gebraucht und so wurde es zur Beleidigung. Also hat man Ausweichbegriffe gewählt. Diese werden aber - früher oder später - genauso abwertend genutzt werden.
    Ähnlich ist es mit "behindert", was ja jetzt "mobilitätseinegschränkt" heißt.


    Alles, was abseits der Norm ist, hat das Potential als Beleidigung missbraucht zu werden.
    Ob es sich nun im Neger, Kanake (ist übrigens ein Volk), Behinderter, Jude, Rechter, Linker, Schwuler oder sonstwas handelt.


    Wichtig ist nicht das Wort, sondern der Kontext.
    Wenn ich einen 18 jährigen Dienstleister (z.B. Taxifahrer) als "Junge" bezeichne, ist das ok, wenn er 50 ist, kann es schon abwertend sein. Ist er 50 und schwarz, kann es noch viel abwertender sein.


    Ob ich jemanden frage "bist du behindert, oder was" oder "bist du (mobilitäts)eingeschränkt, oder was" macht doch keinen Unterschied.
    Genauso wenig, ob ich sage "Alle Neger sind Verbrecher" oder "Alle Schwarzen sind Verbrecher".


    Also zieht euch doch bitte nicht an diesem Wort hoch. Setzt euch lieber mit dem ganzen Satz auseinander.




    Was ich hier schon lange bezüglich des "gewissen" Threads schreiben wollte:
    Dort wird immer von "Diskussion" geredet. Es ist aber keine Diskussion.
    Eine Person schreibt ihre Meinung und wird dabei immer extremer. Ein bis zwei Leute klatschen Beifall, gegenteilige Meinungen werden direkt im Keim erstickt. 99% der User halten sich komplett raus, weil ihnen diese "Diskussions"-Art unangenehm ist.


    Ich finde vieles, was Chireb (nennen wir das Kind doch beim Namen) sagt, richtig, aber die Art, wie es vorgetragen wird, viel zu extrem. Es wird anderen Schubladendenken vorgeworfen, obwohl man selber in Schubladen denkt. Es wird Meinungsmache vorgeworfen, obwohl man es selber tut. Es wird mir Klischees nur so um sich geworfen. Und dadurch entzieht er sich selber seine Glaubwürdigkeit.
    Da wird einerseits gesagt "Bei Pediga sind nur ganz normale Menschen" andererseits bedient er sich derselben Rhetorik, wie Rechtsextremisten. Das macht dann die erste Aussage extrem unglaubwürdig.
    Menschen, die alles, was sich links von ihnen befindet, als "linksgrüne *Wasauchimmer* bezeichnen, sind für mich nicht unbedingt "normale Menschen".


    Es wird gefordert andere Meinungen (also die eigene) zu akzeptieren, aber selber wird nicht akzeptiert.
    Wenn die Argumente ausgehen, wird aufgefordert den Beitrag nicht lesen. Wenn ich aber nicht auf Geschriebenes eingehen soll, dann ist es auch keine Diskussion, sondern ein Aneinanderreihen von Beiträgen, die keinen Bezug zueinander haben (mal bitte ernsthaft darüber nachdenken, was passieren würde, wenn zwei Leute ihre gegensätzliche Meinung ohne Bezug zueinander abwechselnd ins selbe Topic schreiben).



    Wie gesagt, ich sehe den Islam sehr kritisch, ebenso das Hereinlassen von hunderttausenden Unregistrierten, bzw. das Aufeinanderprallen zweier gegensätzlicher Kulturen und Grüne finde ich auch zu extrem (obwohl ich selber z.B. sehr auf Mülltrennung usw achte), aber vieles, was in besagtem Topic geschrieben wird, ist einfach zu extrem.


    Und das gehört dann einfach nicht mehr in so ein Forum. Da habe ich auch nicht mehr das Bedürfnis mitzudiskutieren, einfach, um nicht in so eine Schublade gesteckt zu werden, in der ich mich selbst nicht sehe.


    Man kann über alles diskutieren, kann alles gut oder schlecht finden, aber muss eben auch die Meinungen anderer akzeptieren, gerade wenn man denen dasselbe fordert.
    Genau das funktioniert hier aber nicht, weil von der einen Seite so scharf geschossen wird, dass die andere Seite fast ausnahmslos die Klappe hält, weil sie eingeschüchtert ist.


    Ich hätte auch viel - meiner Meinung nach Sinnvolles - zum Thema beizutragen, aber alleine die Tatsache, WIE dort "diskutiert" wird, nimmt mir jegliche Lust.


    Trotz meiner Meinung zu diesem Kulturkreis (der keine Kritik der einzelnen Menschen darstellt, sondern sich auf die historische gewachsene Lebensart bezieht) habe ich mehrere Flüchtlinge im Verein und bringe denen auch Kampfsport bei (Voraussetzung ist aber, dass sie mich verstehen = deutsch oder zumindest sehr gut englisch können). Das ist eigentlich auch die wichtigste Aussage, die jeder mal beherzigen sollte: Kritik ja, aber kein Extremismus. Dann kann auch eine sinnvolle politische Diskussion entstehen!


    Plakatives Beispiel?
    Ja, in Syrien schneiden sie sich gegenseitig die Köpfe ab. Ja, das gehört zum Islam. Aber das heißt noch lange nicht, dass alle Syrer oder alle Moslems anderen Kopf abschneiden wollen. Es gehört eben zu eienr sehr extremen Auslegung des Islams.
    Und hierüber kann man jetzt diskutieren.
    Dann verstehen die Rechten, dass das Abendland vlt doch nicht untergeht und die Teddybärenwerfer kapieren, dass auch Arschlöcher unter den Flüchtlingen sind. Dann hätte jeder dazugelernt.


    Dafür muss man dann aber tatsächlich die Meinung anderer anhören und auch mal seine eigene ein Stück weit infrage stellen.

  • Danke, Kosh. Du hast mir gerade sehr viel Schreibarbeit erspart.


    BTW ... mein Gegenbeispiel wäre die Beleidigung "Mädchen" gewesen. Bei einer kleinen Bevölkerungsgruppe (z. B. Eishockeyspielern) ist das eine sehr beliebte - wenngleich auch noch recht milde - Beleidigung. Wahlweise für Gegner oder Mitspieler. "Mädchen" muss man deswegen jetzt aber auch nicht verbieten zu sagen. Ebensowenig wie Neger, Zigeuner etc. pp.

  • kosh


    Ich stimme Dir zu 100% zu, ausgenommen dem Punkt der Diskussion.


    Wie kann eine schriftlich geführte Diskussion im Keim erstickt werden, wenn die Texte so belassen werden wie sie geschrieben wurden?


    Ich habe bei einer schriftlichen Diskussion einige Vorteile die bei einer mündlich geführten nicht da sind.


    Der Faktor Zeit ist erheblich länger wie bei einer mündlichen Diskussion.
    Die Argumente können besser vorbereitet werden.
    Ich kann meine Antwort besser und gezielter schreiben wenn ich den anderen auch so verstehe wie er es gemeint hat.
    Es kommt jeder der will zu Wort und kann nicht unterbrochen werden.


    In jeder Diskussion, ob geschäftlich oder privat, wird es Teilnehmer geben die nicht einmal im Ansatz auf meine Argumente eingehen und diese auch teilweise ignorieren da sie ihrem Ziel, welches sie in oder mit der Diskussion erreichen wollen, nicht dient.
    Bei einem Geschäftsmeeting kann ich nicht aufstehen und gehen weil mir der Ton nicht gefällt, ich muss mich darauf einstellen.


    An einer Diskussion nicht teil zu nehmen kann viele Gründe haben, aber im Kern kann es einem dann nicht so wichtig sein, sonst würde man es tun und über den eigenen Schatten springen, auch wenn der Umgangston einem nicht gefällt.


    Wenn die Diskussion den Weg nicht in die eigene Richtung einschlägt, dann nach dem Instrument der Moderation zu rufen und dadurch die Richtung zu ändern halte ich für den falschen Weg.
    Moderiert wird immer um ein gewisses Ziel zu erreichen und ist nie objektiv.


    In jedem bayrischen Wirtshaus, in dem ich als Österreicher in den letzten Monaten war, ging es viel schärfer zu, und da kam auch kein Moderator und hat die Leute gemäßigt.

  • kosh
    Ich stimme Dir zu 100% zu, ausgenommen dem Punkt der Diskussion.
    Wie kann eine schriftlich geführte Diskussion im Keim erstickt werden, wenn die Texte so belassen werden wie sie geschrieben wurden?


    Indem ich schreibe "Alles was Du schreibst ist Bullshit und wenn es Dir nicht gefällt, dann geh doch woanders hin!" Jetzt mal übetrieben dargestellt.
    Nach so einem Satz weiß man, dass eine Diskussion nicht möglich ist... Diese ist also im Keim erstickt worden.


    Ich habe bei einer schriftlichen Diskussion einige Vorteile die bei einer mündlich geführten nicht da sind.
    Der Faktor Zeit ist erheblich länger wie bei einer mündlichen Diskussion.
    Die Argumente können besser vorbereitet werden.
    Ich kann meine Antwort besser und gezielter schreiben wenn ich den anderen auch so verstehe wie er es gemeint hat.
    Es kommt jeder der will zu Wort und kann nicht unterbrochen werden.


    Er kann nicht unterbrochen werden, aber überlesen....selbes Ergebis.


    In jeder Diskussion, ob geschäftlich oder privat, wird es Teilnehmer geben die nicht einmal im Ansatz auf meine Argumente eingehen und diese auch teilweise ignorieren da sie ihrem Ziel, welches sie in oder mit der Diskussion erreichen wollen, nicht dient.
    Bei einem Geschäftsmeeting kann ich nicht aufstehen und gehen weil mir der Ton nicht gefällt, ich muss mich darauf einstellen.


    Hier ist aber kein Geschäftsmeeting und es wird auch keiner dafür bezahlt. Die Diskussionen hier sollen Spaß machen, sonst kommt keiner mehr.


    An einer Diskussion nicht teil zu nehmen kann viele Gründe haben, aber im Kern kann es einem dann nicht so wichtig sein, sonst würde man es tun und über den eigenen Schatten springen, auch wenn der Umgangston einem nicht gefällt.
    Wenn die Diskussion den Weg nicht in die eigene Richtung einschlägt, dann nach dem Instrument der Moderation zu rufen und dadurch die Richtung zu ändern halte ich für den falschen Weg.
    Moderiert wird immer um ein gewisses Ziel zu erreichen und ist nie objektiv.
    In jedem bayrischen Wirtshaus, in dem ich als Österreicher in den letzten Monaten war, ging es viel schärfer zu, und da kam auch kein Moderator und hat die Leute gemäßigt.


    Ich denke nicht, dass wir ein bayerisches Wirtshaus als Standard nehmen sollten. Stammtischparolen wurden hier schon öfters kritisiert.





    Generell wollte ich mit meinem Post weiter oben in etwas die gleiche Richtung wie es Kosh getan hat. Nur sehe ich persönlich die ganze Sache mit den Flüchtlingen weniger kritisch als er. Vielleicht auch weil ich aus eigener Erfahrung weiß wie es ist irgendwo zu leben wo es einem nicht so gut geht (und dabei ging es mir bei weitem besser als den Syrern, ist überhaupt nicht vergleichbar) und dann irgendwohin kommen zu dürfen wo es einem bei weitem besser geht/gehen kann. Und dann von Menschen, die auf Kosten des Staates leben, "weniger freundlich" behandelt zu werden... Dazu kommt, dass man die Sprache noch nicht spricht (oder nur sehr schlecht), nicht weiß wie man die Polizei kontaktiert und auch niemanden kennt.

  • Wenn jemandem die Diskussionen in einzelnen Threads keinen Spaß mehr machen muss man sich ja nicht beteiligen. War ja im Ölthread auch schon so, dass man sich im Kreis gedreht hat und die Meinungen ziemlich verfestigt waren.
    Aber gleich ob es um Politik, Öl oder Religion geht hat jeder verdient, dass man seine Meinung respektiert. Und das funktioniert hier in diesem Forum recht gut. In Extremfällen wird von den Mods eingegriffen aber das ist ja nicht oft notwendig.
    Und ganz gleich welche Meinung jemand hier hat ändert es zumindest für mich nichts an der Sympathie für denjenigen. Denn egal ob jemand links oder rechts ist und egal welche Meinung jemand zu kontroversen Themen hat, kann man niemals in einen Menschen reinschauen. Es hat seine Gründe warum man seine Einstellung hat. Und das sollte jeder respektieren. Deshalb spielt für mich der Politikthread keine große Rolle.
    Gelegentlich habe ich mich geäußert und ich habe mitgelesen. Dabei habe ich von allen Seiten sinnvolle Argumente gelesen oder auch manchmal, dass sich jemand den Frust von der Seele schreibt. Beides fand ich völlig in Ordnung.
    Wäre für mich schade, wenn schwierige Themen hier ausgeklammert werden.

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  • Indem ich schreibe "Alles was Du schreibst ist Bullshit und wenn es Dir nicht gefällt, dann geh doch woanders hin!" Jetzt mal übetrieben dargestellt.
    Nach so einem Satz weiß man, dass eine Diskussion nicht möglich ist... Diese ist also im Keim erstickt worden.


    Sehe ich anders, und im Bezug auf die Moderation keine Möglichkeit es zu ändern.
    Man kann auch auf Bullshit sachlich reagieren.



    Er kann nicht unterbrochen werden, aber überlesen....selbes Ergebnis.


    Mit Ignoranz kann man nicht diskutieren, was soll hier eine Moderation ändern?



    Hier ist aber kein Geschäftsmeeting und es wird auch keiner dafür bezahlt. Die Diskussionen hier sollen Spaß machen, sonst kommt keiner mehr.


    Wenn mir eine Diskussion wichtig ist, werde ich mich auf sie einstellen, auch wenn ich nicht dafür bezahlt werde.
    Wieso geht es im Bereich von Motor, Fahrwerk, Reifen, teilweise Öl und im Off-Topic Bereich nicht?
    Meine Antwort: weil hier die Standpunkte zu weit auseinander sind.



    Ich denke nicht, dass wir ein bayerisches Wirtshaus als Standard nehmen sollten. Stammtischparolen wurden hier schon öfters kritisiert.


    Wirtshaus sehe ich als fröhliche Unterhaltung in der Mitte der Gesellschaft, warum nicht?
    Gilt nur ein 4-Sterne Lokal?