GTR-Style Sub + Nexus 7 Android HU, Update: Version 2 des Sub fertig

  • What? 8|
    Ich hab's gerade noch machen lassen... ?(


    Was soll das für 'ne Seuererleichterung sein und wieso soll das deswegen nicht mehr möglich sein?

    "There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers (...).
    Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


    Hiromi Tamou
    Deputy General Manager, Subaru Engineering Division

  • Also liebe Leute. Das ist aus rechtlicher Sicht ein sehr interessanter Punkt dem ich bei nächster Gelegenheit (wenn der Prüfer in der Werkstatt ist) mal nachgehen werde.


    Aus technischer Sicht: Ich denke mal die wenigsten haben die Rückbank mal zerlegt. Wenn das der Fall wäre wüsstet ihr nämlich das die Aussage das dort ein großes Loch in tragende Strukturen geschnitten wird, bitte entschuldigt die Ausdrucksweise, "zur Hölle nochmal" absoluter Unsinn ist. Die Rückbank besteht, wenn erstmal der Bezug und das Polster runter sind, aus einem Rahmen aus gebogenem 20er Rohr. Der Rahmen verläuft außen einmal herum. Im Traum wäre ich nicht auf den Gedanke gekommen diesen zu verändern. Auf diesen Rahmen ist von hinten ein tiefgezogenes Blech mit eingen Punktschweißungen angebracht. Diese sind schon mal nicht viel Wert. Ein kurzer Schlag mit nem kleinen Hammer und sie sind ausgeknöpft. Das liegt vorallem daran das dieses Blech 0.5mm oder sogar noch dünner ist. Mehr eine Folie als ein Blech. Daneben sind noch die Verriegelungen an den Seiten, welche unverändert bleiben. Da nun das Problem (für Toyota) bestand das ein schwerer Gegenstand im Kofferraum im Unfall dieses Blech glatt durchschlagen würde, wurden zwei ca. 4mm starke Stahlstangen quer in den Rahmen geschweißt und um Klappern zu vermeiden je 2x mit der Folie verpunktet.


    Die Änderung besteht darin das der mittlere Teil des Bleches entfernt und gegen eine 5mm Stahlplatte ersetzt wird. Diese wird mit dem 20er Rahmen verschweißt. Die Stangen werden entsprechend abgeschnitten und aber an den Flanken der 5er Platte wieder verschweißt. Die Folie wird nicht mit der Platte aber wie vorher mit den Stangen verpunktet. (Klappern...) Die 5mm hat die entsprechenden Ausschnitte und Befestigungspunkte für den Einbau. Die Treiber sind auch direkt mit dieser Platte verbunden und nicht einfach in Holz verschraubt. Die verwendeten Schrauben würden die Treiber noch bei 50G halten, was nach meiner Recherche die Grenze für 100% Todeswahrscheinlichkeit durch Beschleunigungswerte (in dem Fall Verzögerung) ist. Ich halte vieles für möglich, aber keinesfalls das dieser Einbau ein technisch begründbares Risiko mit sich bringt. Da ist gerade beim GT und dem Aufbau von dessen Rückbank ein herkömmlicher Würfel im KR weit gefährlicher...


    Die Funktionalität der Rückbank und die damit verbundenen zwei (Not-) Sitzplätze bleiben voll erhalten. Die Stabilität ist mindestens doppelt so hoch wie OEM. Und das Argument Gewicht hinter der Rückbank kann nicht zählen. Ein normaler Sub wiegt nicht weniger, die meisten Einbaukits sind weit schlechter befestigt, weil sich dort even auf die (nicht wirklich vorhandene) Stabilität der Rückwand der Rückbank verlassen wird. Und einen Koffer von 15 oder weit mehr kg kann man auch im KR haben, und der kommt mit Schwung...


    Was der TÜV sagt werd ich mal sehen. Rein von der Sicherheit, naja, ich weiß nicht. Die einzige Gefahr die ich sehen kann ist das man, falls man beim Unfall seine Hanteln im Kofferraum hat, nicht mehr von diesen erschlagen werden kann und dann sein Leben doch noch als Rollifahrer weiter verbringen darf. (Nicht falsch verstehen bitte, das ist nix gegen Rolli fahrer. Einige der besten Schrauber die ich kenne fahren Rolli (!!!) ...)


    Weiterhin kommt dazu das die Rückbank, wie schon richtig bemerkt, kein tragendes Teil der Gurtbefestigung ist. Bei meinem 1M Leon, bei dem das der Fall ist, hätte ich solch einen Umbau auch nicht gemacht.


    Zum Thema Maßenmarkt: Das hoffe ich doch das es dafür nix ist, sonst hätte ich mein Ziel nicht erreicht... ;-)


    Labskaus : Nicht böse gemeint, aber wenn man die Hintergründen nicht kennt kann man sich etwas vorsichtiger äußern...


    SiMsound : Ob hier eine Eintragung tatsächlich notwendig wäre werde ich wie gesagt mal erfragen. Wieso du dir so sicher bist das das nicht als 21er angenommen werden kann frage ich mich aber ernsthaft. Aber vielleicht bist du ja TÜV Prüfer.


    PS: Ich werd das Gefühl nicht los das hier einige denken das ich ein riesen Geschäft daraus machen will. Sorry, ihr müsst da keine Angst haben. Ich bin Privatmann...

  • Ich entschuldige mich für die unklare Aussage. Das tragende bezieht sich auf das Rückenteil, das heisst der Rahmenalleine macht das Rückenteil nicht stabil, das braucht es das dünne Blech. Zusätzlich stellt das ganze auch eine Wand dar, damit inhalt auf dem Kofferraum nicht auf die große Reise geht bei einer Vollbremsung.


    Und ich denke schon, das man das mit dem TÜV vorab besprechen sollte. Das sind nich alles blöde Penner. Da sind auch viele dabei die mit einer entsprechenden Vorbesprechung so einiges durchwinken z.B. ein 25cm Loch durch die Spritzwand für einen subwoofer, etc. Es ist immer doof, später dann auf die Nase zu fallen

  • Das man vorher beim Prüfer fragen kann ist vollkommen richtig. Vielleicht hätte ich das auch machen sollen. Hätte ich vor gehabt ein Geschäft daraus zu machen hätte ich das sicher auch getan. Der Gedanke weitere Exemplare zu bauen kam aber erst viel später und nicht mit der Intention daraus ein Geschäft zu machen sondern einfach weil ich mir dachte das sicher auch andere einen solchen Umbau gern haben würden.


    Das beim TÜV nur "Penner" sind habe ich nicht gesagt. Das System finde ich dennoch fragwürdig wie ich in anderen Threads schon geschrieben habe. Wenn Fahrwerke ala LowTech, Technix und co. nur wegen der Papiere zulässig sind, jedoch jeder der halbwegs weis wie ein Fahrzeug sich verhalten sollte sofort sagt das die FWs lebensgefährlich sind stimmt irgendetwas nicht. Was lang nicht heißt das ein konkreter, geschweige denn alle Prüfer "Penner" sind. Unser Mann weigert sich zB trotz Papieren diese FWs einzutragen. Was aber niemanden davon abhalten kann sich die Abnahme einfach woanders zu holen.


    Zurück zum Thema mit einer kleinen Gegenfrage: Als sehr aktiver Fan der Car-Hifi Sache (wie ich deiner Signatur entnehme), wie viele Doorboards oder ähnliche Veränderungen an der Tür hast du schon gemacht oder gesehen? Wie sieht es denn da mit dem Seitenaufprallschutz aus? Und ist dort das Risiko akzeptabel, nur weil es vielleicht nicht abgenommen werden muss? Ebenso ist ein 25cm Lich in der Spritzwand, OK vom TÜV hin oder her, auch nicht ganz ohne. Zwar sicher auch kein Part der einen wahnsinnig maßgeblichen Teil der Stabilität aus macht, aber die Spritzwand heißt nicht ganz ohne Grund frei aus dem englischen übersetzt Feuerwand...


    Wenn du meinen vorherigen Post gelesen und verstanden hast sollte eigentlich klar sein das das erneute Argument mit der Rückwand nicht ziehen kann. Wenn du es unbedingt sehen willst mache ich dir auch eine FEM-Berechnung dazu. Der Aufwand ist aber vergebliche Liebesmüh. Das Ergebnis kennen wir doch schon vorher wenn in identischer Einbausituation 0.5mm gegen 5mm Stahl antreten.


    In anderen Threads wird diskutiert ob es sicher ist den H-Gurt an der Obergurtaufnahme des Isofix zu befestigen. Auch da gibt es bereits Eintragungen. Ich hatte die Hutablage zerlegt und habe mir den Bereich genau angeschaut. Wer sich an einem Blech angurtet das ich auf der Rückbank sitzend, über die Schulter greifend durch dran ziehen deutlich sichtbar verformen kann braucht sich bei über 30kmh auch nicht mehr anschnallen.


    Es werden teilweise Aussagen zum Fahrwerkseinbau gemacht die eindeutig den Herstellerangaben widersprechen und aus der Erfahrung heraus eindeutig gefährlich sind. Wenn man dort nachdrücklich den Hinweis gibt das dies sau gefährlich sein kann wird man sofort zusammengestaucht.


    Das war jetzt wirklich weit ausgeholt, aber manchmal versteh ich die Welt einfach nicht. Vorallem nicht das manchmal scheinbar aus reiner Sturheit an der eigenen Meinung festgehalten wird.


    Wir diskutieren hier quasi darüber ob ein Fahrzeug mit eingeschweißter Zelle oder eines ohne stabiler ist. Warum???


    Naja, vielleicht mach ich die Berechnung ja doch noch. Am Ende zeigt die das das OEM 0.5mm Blech die ganze Zugbelastung aufnimmt nachdem die 5mm Platte gestreckt worden ist... ?(


    Dann muss ich allerdings alle Maschinen und jeden Stahlbau den ich je konstruiert habe sofort aus dem Verkehr nehmen und bin bestimmt meinen Job los. Ich hoffe mal das Beste, drück mir schon mal die Daumen... :thumbup:


    psyke : habe mir deine Variante mal angesehen. Mein Problem in der Vorstellung war bis jetzt immer wie man die Seitenteile am besten hin bekommt. Dein Ansatz ist da sehr radikal aber nicht schlecht. Die Umsetzung könnte man evtl. noch etwas optimieren, wie du schon selbst geschrieben hast. Aber sehr schönes Projekt!


    Dein Hagelschaden ist aber mal echt ne Hausnummer. Das da 4k€ gereicht haben... Jedenfalls was was man keinem wünscht.


    Wegen der Seitenteile hätte ich ja noch eine Idee. Da muss ich mir die aber nochmal genau ansehen, aber leider ist der GT im Winterschlaf und ein ganzes Stück entfernt. Die Optik deiner Lösung ware mir selbst im optimalen Zustand etwas zu krass. Aber das reine geschmackssache. Ein großeres Problem sehe ich mit dem Volumen. Hätte nicht gedacht das man bei der Variate wie die das Gehäuse gebaut hast nur 8L raus holen kann. Da wird mein Plan wohl nicht aufgehen, den in der Form werd ich es nicht bauen (wollen). Hatte die Hoffnung mit einer möglichst einfachen Form die nicht jede Ecke ausnutzt auf 7-8L zu kommen. Aber wenn ich das so sehe wird das wohl nix....


    Hab aber noch reichlich andere Projekte die eh erstmal erledigt werden müssen. Bodykit, Spoiler und Controlarms liegen schon da. CasCam vorn ist schon drin, TopMounts hinten solken diesen Winter noch. Ebenso muss ich noch Zeit finden mit der Sonderfahrwerke-Abteilung mal abzustimmen ob der Umbau den ich von Bilstein haben will machbar ist. Und dann stehen noch Felgen und Reifen aus. Ziemlich viel für einen Winter, mal sehen was alles wird. Dann noch AGA, Bremse, Kupplung und nochmal ne neue HU. Dann ist vielleicht Zeit für die extra Subs. Und wenn der Hausbau nicht zu teuer wird kommt danach vielleicht doch noch der ersehnte Lader. Aber das könnte sehr schwer werden... ;(

  • TRS


    Ich glaube dir das der Einbau technisch sehr gut gemacht ist und eventuell ist er auch hochfester als das OEM Teil. Den TÜV kümmert das leider rein garnicht da es 1. Richtlinien gibt die aussagen das das Teil nicht verändert werden darf (strukturell) was sowohl Verschlechterungen als auch Verbesserungen einschließt (so perfide das auch klingen mag ist aber so) und 2. du es nicht beweisen kannst.
    Das ist das größte Problem. Frag doch mal Recaro was die für Zulassungen für einen Sitz durchlaufen müssen. Nach den gleichen Kriterien würde eine solche Konstruktion bewertet.


    Das fängt an beim Materialnachweis, sprich welche Metalllegierung wurde verwendet, ist diese analog zu der vorhandenen, welcher Legierung folgt der Schweissmittel Umweltverträglichkeit, Recycling, usw. usw..
    Und es hört auf beim Strukturtest sprich Crashverhalten. Wenn du zum Tüv Rheinland oder zu einer anderen offizielen Prüfstelle fährst wird keiner der Herren dort vor Ort auch nur annähernd einschätzen können wie sich die Veränderungen verhalten. Ergo ist das eintragen nach 21 und 22 nicht möglich da eine Einschätzung der Verkehrsicherheit nicht gegeben ist. Ich weiß das klingt alles völlig überzogen und abartig es ist aber gesprochenes deutsches Recht!


    Ich will das mal an einem kleinen Beispiel aus meiner Arbeitsmaterie verdeutlichen. Wenn wir einen Kofferraumausbau machen egal in welchem Fahrzeug gilt dieser als Ladegut genau wie z.b. ein Koffer oder eine Einkaufstüte. Obgleich des wesentlich höheren Gewichtes und dem daraus resultierenden Risiko ist ein solcher Ausbau nicht Abnahmepflichtig. Jetzt kommt ein verrückter Knackpunkt. Verbinde ich nun aus Sicherheitsgründen den gleichen Ausbau fix mit dem Fahrzeug (z.b. über werksseitig vorhandene Schraubpunkte) gilt der gleiche Ausbau nun nicht mehr als Ladegut sondern als bauliche Veränderung und muss abgenommen werden. Die Prüfung ist utopisch teuer und würde kein Ausbau realistisch schaffen aufgrund der Prüfkriterien. Heißt obwohl ich ein für alle Insassen wesentlich sichereres Konzept habe bin ich trotzdem illegaler unterwegs als hätte ich nicht geschraubt. Deutsches Recht!
    Über die Sinnhaftigkeit sollte man hier sich nicht streiten. Wir schrauben natürlich. Sollten Fragen bei Tüv Prüfungen auftauchen sind unsere Kunden von uns angehalten darauf zu verweisen das nicht geschraubt wurde.


    Das verrückteste ist aber das 80% der Prüfer all das nicht wissen. Woher auch. Das Tagesgeschäft wird dominiert über Hauptuntersuchungen. Da macht sich keiner deswegen Stress. Triff aber mal auf die Cracks die in Verkehrskontrollen wie z.b. bei der XS Car Night in Berlin zum Einsatz kommen. Da kotzt du wenn die alles runter beten.


    Und nein ich bin kein Tüv Prüfer habe aber seitdem ich einen Führerschein habe immer stark modifizierte Fahrzeuge besessen. Teils so heftig das die Fahrzeuge objektiv betrachtet tödlich illegal waren. Da ich aber immer Sachen eingetragen haben wollte die laut Tüv nicht möglich sind hab ich angefangen mich da zu belesen und mir fiel auf das die Art der Formulierung häufig Interpretationsspielraum lässt woraufhin ich sogar Markenfremde Achsen inkl. Rahmenschnitt und Airride ohne ABE eingtragen bekommen hab! :D
    Da kotzt dann jeder TÜV Futzi bei XS Car Night wenn du die mit Ihren Waffen schlägst. :D :D

  • @TSR
    Mein Text war nicht auf dich gemünzt. Die meisten denken immer bei TÜV grundsätzlich nur Erbsenzähler arbeiten, die nix zulassen. Meist ist das Gegenteil der Fall, man muss sie nur Fragen. Was SiMsound schreibt halte ich persönlich für übertrieben. Um bei meinem Beispiel mit dem BMW zu bleiben, wir haben einen Durchbruch zu dem Batteriefach im Motorraum gemacht um dort einen Subwoofer einzubauen. Dazu musste in die Spritzwand ein 25cm Loch gemacht werden. Wegen den Abständen haben wir da einen 8cm dicken Stahlring reingesetzt ... für den TÜV völlig überzogen, aber die waren damit zufrieden. Die wollten nur sehen wie das hinterher aussieht (wegen den Schweissnähten) und dann war das auch schon alles gut.


    Und ja, ich habe vieles gesehen und auch vieles falls gemacht. aktuell sehe ich zu, dass alles vernünftig befestigt ist und nix so einfach durch die Gegend fliegen kann.

  • Ich denke jetzt sind wir auf gleicher Wellenlänge. Klar, es gibt verrückte Regelungen. Klar, über die Sinnhaftigkeit kann oder müsste man sogar streiten. Das Beispiel mit dem Kofferraumausbau ist genau das gleiche Thema, nur in anderer Couleur. Auch ich kenne dieses Thema durch diverse (auch verschraubte) Einbauten die ich selbst hatte oder mit aufgebaut habe. Ebenfalls kenne ich das Thema stark modifizierter Fahrzeuge, dernen Materialpreis für die Umbauten den Neupreis übersteigt seit mitlerweile 14 Jahren. Und bei Gott, es war lang nicht alles eingetragen. Aber das was eunzutragen ging war es auch. Am Ende machen wir alle die gleichen "Fehler". Für meinen Teil: Ich bin Techniker. An mich steht an erster Stelle ob etwas sicher ist und funktioniert. Erst danach kommt für mich die Frage wie zulässig es ist.


    BTW: Ich habe trotz der Tatsache das es hier eine klare Regelung gibt noch nie, zumindest nicht hier in unsere Ecke, von einer Stilllegung oder ähnlichem wegen eines KR Ausbau gehört. Und in Dresden ist auch XS die regelmässig von einer extra von der Stadt angeschafften Sondereinheit gef.... wird. (Die sollen lieber echte Verbrecher jagen! Zum Beispiel die netten Herren aus den östlichen Nachbarregionen, die tag täglich ganze Fuhrparks verschwinden lassen!)


    Jedenfalls bin ich grundsätzlich sehr auf Sicherheit bedacht. Meine Freunde und Familie fahren in dem Wagen mit. Ich würde nichts einbauen was unsicher ist. Und mit einem technischen Studium, 6 Jahren Konstruktionserfahrung und 14 Jahren Erfahrung in der Modifikation von Fahrzeugen trau ich mir schon zu das ganz gut beurteilen zu können. Ist auch nicht so das ich noch nie Autos kaputt gemacht hätte. Also so richtig kaputt. Ich weis wie weich Metal bei gewissen Geschwindigkeiten wird und habe höchsten Respekt davor...

  • Doch, aber nur in den neuen Bundesländern.

    "There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers (...).
    Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


    Hiromi Tamou
    Deputy General Manager, Subaru Engineering Division

  • Vielen Dank für die Blumen! So ganz zufrieden bin ich noch nicht, würde gern die Anpassung des Unterbaus an die Rückbank verbessern damit ich ohne Unterfüttern aus komme und die Optik noch etwas "perfekter" wird. Aber das ist ziemlich Aufwand.


    Jetzt hat erstmal die Suche nach einer HU Priorität. Das DNX 7250 DAB habe ich wieder raus geworfen. Klanglich nicht schlecht, aber leider nicht überzeugend in vielerlei anderer Hinsicht. Leider scheint es mir so als gebe es mittlerweile einfach keine sinnvollen HUs mehr. Entweder ein 1500€ Teil mit Navi was kein Mensch brauch oder es fehlen essenziell wichtige Features wie DAB oder Android Auto. Am liebsten wäre mir ja was mit Android OS aber da gibts ja leider auch nur China Kracher von billig bis überteuert, aber bei allen häufen sich negative Testberichte, zumindest wenn man die augenscheinlich unqualifizierten oder gefakten Berichte und Tests aussortiert...


    Falls einer eine gute Idee hat: Ich bin für Tipps dankbar!


    Must-Have-Features:
    -ordentlicher Touchscreen mit moderner Oberfläche (daher scheiden die meisten Kenwood schon aus)
    -USB-Wiedergabe mit TAG Funktion und ohne Zicken (wieder scheidet Kenwood aus)
    -X-Over für Frontsystem und Sub sowie sunnvoller EQ/DSP
    -DAB
    -Android Auto oder noch besser Android OS
    -CD/DVD Laufwerk
    -Tastenbeleuchtung rot oder einstellbar (auf rot)


    Bis jetzt habe ich nichts gefunden was den Anforderungen vollumfänglich genügt. Die Avic F80/88 kommen nah ran. Allerdings brauche ich eigentlich das interne Navi nicht und daher tut mir das Geld einfach leid-wobei der Preis am Ende insgesamt eine untergeordnete Rolle spielt. Es fehlt mir hier aber auch leider die Möglichkeit Torque Pro einzusetzten, da das über Android Auto ja leider nicht läuft.


    Also, immer her mit Ideen, gern auch per PN... :thumbup:

  • Mein biheriger Favorit ... Nexus 7 mit USB DAC und einem externen DSP


    Nexus 7 (2013, LTE) circa 200€ (gebraucht)
    USB DAC (Behrinher UCA 202 circa 30€ (neu)
    DSP (z.B. Mosconi 6to8) circa 200€ (gebraucht)
    Timurs MOD circa 30€


    Kristallklarer Klang, weil voll digital bis zum DSP (NULL Störungen bis dahin)
    Full HD Auflösung
    Vollwertiges Tablett
    Bewährte Lösung mit großer Community

  • OK, davon hatte ich schon mal gelesen kann ich mich dunkel erinnern. Gabs da hier nichtbauch mal einen Thread dazu?


    Hatte damals glaube ich entschieden das die "eigene Zusammenstellung" mir zu sehr in richtung Bateln geht. Wenn ich aber sehe was aktuell an Geräten auf dem Markt ist ist es wahrscheinlich aber doch sehr berechtigt. Werd mich mal damit auseinander setzen...


    Vielen Dank schon mal!

  • Guten Morgen. Problem ist das du eine Eierlegende Wollmilchsau suchst die nichts kosten darf aber brutal viele Nischentechniken können soll. So leid mir das tut zu sagen. Du wirst die Kohle für ein Pioneer F80 wohl in die Hand nehmen müssen. Wir sind mit den Geräten höchst zufrieden. Null Ausfälle, laufen äusserst stabil und haben mehr als man tatsächlich braucht.
    Einen wirklich gut gemachten EQ wirst du sowieso in keiner Headunit finden. Da würde ich dir gleich im Vorfeld zu einem externen DSP raten.

  • Labskaus : Ich hab den Thread zum Nexus 7 Umbau mal rausgekramt und quer gelesen. Da ist mir dann auch wieder aufgefallen warum ich mich dagegen entschieden hatte. Mit "gebastel" meine ich wohl mehr umstandlichkeiten bei der Bedienung und die, sagen wir Zuverlässigkeit. Es ist z.B. die Rede von zusätzlichen Reglern/Remote Bedienteilen um die Lautstärke sinnvoll regeln zu können. Auch wenn das sicher funktional ist wäre das für mich ein NoGo. Ebenso das es wohl bei harter Fahrweise oder straffen Kurven Problemchen mit dem Gerät gibt. Vor sowas hane ich halt Angst. Der Aufwand schreckt mich nicht, ist sehr überschaubar am Ende. Aber ich hab halt die Befürchtung das ich Aufwand betreibe und Geld ausgebe und es dann nicht meinen Erwartungen entspricht. Zumal sich ein Moniceiver wesentlich einfacher mit begrenztem Verlust wieder los werden lässt als so eine Sonderlösung im Fall es sagt mir nicht zu.


    Wenn ich das richtig sehe würde ich dann auch noch eine zusätzliche 4 Kanal Endstufe für das Frontsystem verbauen. (bzw die vorhandene gegen ein 5 Kanal tauschen). Was nutzt ihr dafür?


    SiMsound : Da haben wir uns aber (mal wieder ;) ) falsch verstanden. Ich hab keinen Schmerz auch 2k€ für die HU/Endlösung hin zu legen wenn es das kann was es soll. Das F80 ist tatsächlich noch einer der für mich naheliegendsten Kandidaten. Allerdings ist es für mich ärgerlich für WAS in dem Fall das Geld weg geht. Denn verglichen mit ähnlichen Geräten ohne Navi der gleichen Marke ist, wie üblich, ein enormer Preissprung vorhanden. Die integrierte Navi Lösung ist für mich aber völlig uninteressant, denn schon ein kostenloses Google Maps hat eine dem TMC haushoch überlegene Echtzeit Verkehrsinfo, hat immer brandaktuelle Karten für lau und kennt jedes erdenkliche Ziel auf der ganzen Welt. Außerdem ist es im Fall eines offenen Android in alle möglichen anderen Funktionen integriert. Ein "Radio"-Navi, egal von welchem Hersteller, ist da unterlegen sowohl in Preis als auch Leistung. Das F80 hat zwar Android Auto, was schon mal gut ist, jedoch ist das von voller Android Funktionalität weit entfernt. Die zuvor erwähnten Geräte ohne Navi haben aber leider nicht mal das. Android Auto läuft für meinen Geschmack ausreichend stabil wenn auch nicht perfekt. Schlimm ist aber das es zwar eine ganze Hand voll Player gibt, aber alle total kastriert sind. Egal welcher, sie können nur alle 4000 Titel in einen Topf ohne sinnvolle Sortierung schmeißen. Umd dann gibts Pause, Play, Vor, Zurück. Das wars. Angeblich wegen der Sicherheit. Blödsinn wenn du mich fragst. Aber es führt dazu das es quasi nur Shuffel All gibt. Und dann gibts auch keine mir bekannte Chance andere Apps wie zB Torque zu nutzen. Daher ist es am Ende leider auch nur eine teure Notlösung.


    Am Ende ist was ich Suche eine HU mit gutem EQ+X-over und offenem Android die zuverlässig läuft und keine Sammlung von Bugs und unausgereifter Bedienung ist. Oder halt etwas was dem so nah wie möglich kommt. Wenn die dann noch ein CD/DVD Laufwerk hat und DAB kann wäre die Welt perfekt, auch wenn das Ding 2k€ kostet...

  • Das ist jetzt unfair zu schreiben was ich als Endstufen nutze, weil das schon recht "fette" Teile sind - DLS A3 und DLS A7 ... nicht täuschen lassen von den Wattangaben, das sind zwei recht "nette" Endstufen, die ganz sauber das was reinkommt verstärken und auch genügend Kontrolle über die Lautsprecher haben.

  • Leider scheint es mir so als gebe es mittlerweile einfach keine sinnvollen HUs mehr. Entweder ein 1500€ Teil mit Navi was kein Mensch brauch oder es fehlen essenziell wichtige Features wie DAB oder Android Auto. Am liebsten wäre mir ja was mit Android OS aber da gibts ja leider auch nur China Kracher von billig bis überteuert, aber bei allen häufen sich negative Testberichte, zumindest wenn man die augenscheinlich unqualifizierten oder gefakten Berichte und Tests aussortiert...


    Kann ich nachvollziehen. Hatte auch kein Bock mehr, so viel Kohle für HUs auszugeben, die beim Kauf schon in Sachen Features total veraltet sind und simple Dinge vermissen lassen, die jedes 100€ Handy leistet. Du findest hier auch einen großen Thread zu den Android-China-HUs. Habe meine schon gut ein Jahr verbaut und kann nicht klagen. Für um die 250€ bekommst du da solides geboten, volle Freiheit der Android-Welt zumindest. DAB-Module gibt es i.d.R. auch. Ich will nicht behaupten, das wäre die non-plus-ultra-Lösung für jedermann, aber ich z.B. bin da sehr zufrieden mit. Nach einem Lautsprecher-Upgrade bei SIMsound klingt es auch ordentlich, wenn sicher auch nicht so gut wie eine hochpreisige Anlage, klar. Selbst wenn es nach 1-2 Jahren nicht mehr den eigenen Anforderungen genügen sollte, hat man auch nicht Unmengen an Geld verbraten, wie bei den klassischen HUs.


    Ach ja, und es gibt Modelle die Plug&Play in den GT passen! In 200mm-Breite wohlgemerkt, also keine zusätzlichen Blenden etc.

  • Ich hab jetzt die Weichen in Richtung Nexus 7 gestellt. Mal sehen was bei raus kommt. Hier schonmal ein Danke an Labskaus und Psyke für ihre Tips zu dem Thema. (Bin ein ziemlicher Android Nope)


    Die Verkabelung etc ist soweit ich es bis jetzt überschauen kann echt keine große Sache. Die Integration selbst, also Gehäuse und Halter bauen, macht mir auch gar kein Kopfzerbrechen. Allerdings ist das korrekte Einrichten des Nexus und das erstellen einer sinnvollen und optisch ansprechenden UI für mich achon eine Herausforderung...

  • Naja, das ist ja dann der Teil, der Spaß macht :D Ich hätte eher Respekt davor, das hardwareseitig optisch schick zu machen. Und mir würden eben die Hardware-Tasten fehlen, was bei einem Auto ohne Tasten am Lenkrad doch recht essentiell ist.

  • Tja, so unterschiedlich ist das halt. Ich bin halt mehr Mechaniker. Vielleicht sollten wir uns zusammen tun, dann sind wir nur noch halb so dumm... :thumbsup:


    Das mit den Tasten ist ein Thema. Aber ich denke das ich auch ohne erstmal hin komme. Ob es jetzt ein Touch Button oder eine mechanische flache Taste ist denke ich macht keinen Unterschied. Ein Drehknopf wäre halt toll. Aber der passt nicht ins Bild. Allerdings wäre eine schöne Lenkradlösung durchaus erstrebenswert. Und das ist auch wo ich hin will. Dazu gibt es eine passende Lösung, nur ein Lenkrad vom Facelift fehlt mir dazu...

  • Facelift lenkrad wird sehr wahrscheinlich am T&G nicht laufen. Inwiefern das mit dem BCM des GT86 überhaupt funktioniert sei mal dahin gestellt. Wenn man Glück hat ist es widerstandskaskadiert was ich aber nicht glaube da Toyota das bei anderen Modellen auch schon lang nicht mehr macht.

  • Das ist völlig Wurst. Am TG soll es ja nicht laufen. Alles was ich brauche ist ein schaltender Kontakt. Ich denke nicht das es Touchpanels sind. Den Kabelbaum muss ich eh selber bauen. Der Einzige Knackpunkt ist meines erachtens der Schleifring. (Mal abgesehen davon das ich erstmal an ein Faceliftlenkrad und den Schleifring ran kommen muss...) Der Rest ist Lösbar.

  • Was das Nexus angeht - man kann sich über eine joycon direkt in den can bus hängen und den Tasten Aktionen am Tablet zuweisen.


    Sollten die Tasten nicht im Bus sein, kann man auch Widerstandswerte der Tasten Aktionen zuweisen.


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