Bitte, retten Sie SEAT!

  • Moin,
    hier mal ein kleines Gedankenspiel welches letztens beim allgemeinen Auto-Smalltalk mal hochkam.
    SEAT, als Teil des VW Konzerns, steht ja nicht wirklich gut da. Zwar läuft die Marke in Süd-Europa gut, innerhalb der VAG ist SEAT aber das schwarze Schaf. Irgendwie hat die Marke auch kein wirkliches Image. VW ist everybodys Darling, Skoda die preisbewusste und nützliche Marke und Audi erste Wahl für Premiumkunden. Aber SEAT? Kleine Modellpalette, die Modelle können nichts besser als ihre Skoda Gegenstücke und günstiger sind sie Liste zumindest auch nicht. Also was tun?
    Ihr werdet eingeladen und gebeten SEAT ein Image zu verpassen und die Marke in schwarze Zahlen zu bringen. Dabei dürft ihr quasi die komplette Modellpalette kippen, eine neue Formensprache gestalten, neue Modelle und Ideen umsetzen usw. Die einzigen Bedingungen sind:


    1.) Ihr müsst euch am Konzernbaukasten bedienen. Keine SEAT-exklusiven Entwicklungen (hier denke ich speziell an kein RWD bei euch ;) ).
    2.) Der Abstand zu den großen Jungs wie VW und Audi muss gewahrt werden. Kein Audi-Innenraum zum Skoda Preis.
    3.) Kein superexklusiver Supersportwagen ala Lexus LFA o.ä. als Imagebooster.


    Also, wie rettet ihr SEAT?

    Zitat

    "If you see a photo of a Scion FR-S that isn't sideways, the picture is fake or the car is parked."

  • Was wäre die Motivation dahinter, Seat zu retten? Wie du schon sagst... ist leider mindestens die dritte Marke im selben Konzern, die versucht, im selben Becken zu fischen. Kaufe ich nen Polo, Fabia oder Ibiza? Ach, ist doch alles VW! :D Und wie du schon sagst bei den Bedingungen: Muss aus dem Konzernkasten kommen, somit bleibt es ein Klon mit 2 Brüdern.

  • Seat ist doch die *Jugendmarke* und Lifestyle Marke von VW?


    Ich zitiere [sinngemäß, genaues Zitat liegt mir grade nicht vor] nur einen VW-Chef vor ein paar Jahren, als VW die Marke Alfa Romeo kaufen wollte. *Wer eine Marke wie Alfa besitzt braucht die uncoole Marke Seat nicht mehr!*
    [Es ist kein genaues Zitat, aber so in etwa war der Inhalt]

  • So schlecht ist Seat gar nicht. Die haben relativ "sportliche" Fahrzeuge, die günstiger als VW sind.
    Haben hier einige Kollegen, die Seat fahren.


    Ich würde Seat zu einem Alfa Romeo umbauen.
    Sportlichkeit, die aber für jeden bezahlbar ist.


    Idee: direkte, leichte Autos, mit mehr Leistung, als VW, zum bezahlbaren Preis.
    - Mii raus
    - Ibiza 5-Türer raus
    - Toledo raus
    - Alhambra raus


    - ein kleines Coupe rein, ertsmal mit Frontantrieb, vlt auf Basis vom Leon. Also ein Scirocco, nur günstiger
    - eine größeres Coupe, vlt mit Heckantrieb
    - ein kleines und ein großes SUV (ist halt gefragt, wir wollen ja Gewinn abwerfen)
    - größeres Auto (Passat-Klasse) als Stufenheck, Liftback und Kombi



    - alle Motoren unter 120PS raus, ein Seat ist ja jetzt der Inbegriff für Sportlichkeit.
    - Fahrwerke generell straff
    - Sinnloser Schnickschnack raus (E-Handbremse, Fahr-Assi-Systeme, die nicht notwendig sind)
    - keine Optionen wie "Panorama-Glasdach", dafür gibt es VW, Audi und Skoda. Bei Seat legen Wert auf Leichtbau, da stört sowas
    - um Jüngere anzusprechen Integration von Android Car und Apple-Dings, allerdings Dasselbe Radio für alle Modelle


    Wir haben dann also:
    - spritzige Kleinwagen (Ibiza), die aber auch sparsam bewegt werden können
    - gut motorisierte Kompaktwagen (Leon), auch als Kombi erhältlich (für die Papas, die gerne nen Porsche hätten, aber keinen haben können)
    - eine sportliche Limo, die auch als Liftback zu haben ist (gibt es in dieser Klasse fast gar nicht mehr)
    - zwei Sportwagen, einer mit FWD für jeden und einer mit RWD für die wirklichen Fans
    - zwei SUVs, weil die ja gerade so gefragt sind
    - für jedes Modell EIN Topmodell (Cupra), mit ordentlich Dampf

  • Wäre auch meine Tendenz. Seat wurde immer als jugendlich-sportlicher definiert. Aber eben auch nur sehr dezent... wirkte auf mich aber eben auch immer ne deutliche Nummer billiger. Aber genau wie Skoda wurde das immer näher an VW gerückt und die Unterschiede sind immer geringer.

  • Die einzigen Bedingungen sind:


    1.) Ihr müsst euch am Konzernbaukasten bedienen. Keine SEAT-exklusiven Entwicklungen


    Also, wie rettet ihr SEAT?

    So? gar nicht.
    1. Warum sollte ich eine MArke ausgerechnet aus diesem Konzenr retten ?( 8|
    2. Da ich wenn, dann ein Auto mit AT-Getriebe kaufen würde, dann kann es z.Zt. nie eins aus diesem Konzern werden, da die nur diese DSG haben, aber keine richtigen AT. Also wenn, dann mußt du die Bedingung Nr. 1 fallen lassen, ein richtiges Automatikgetriebe verbauen, dann unsere familieninternen Überlegungen um ein Jahr zurückdrehen und wir hätten vlt einen Alhambra gekauft. Denn so ein Van wäre sonst schon schön.

    "Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."


    BRandenburger Zweitürer mit Automatik zum Wohlfühlen. - Wozu gibt es viertürige Autos?


    Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .

  • Ich zitiere [sinngemäß, genaues Zitat liegt mir grade nicht vor] nur einen VW-Chef vor ein paar Jahren, als VW die Marke Alfa Romeo kaufen wollte. *Wer eine Marke wie Alfa besitzt braucht die uncoole Marke Seat nicht mehr!*
    [Es ist kein genaues Zitat, aber so in etwa war der Inhalt]


    Wahrscheinlich trifft es das. Allein vom Portfolio gibt es - wie man es auch dreht und wendet - nichts, was es nicht irgenwie schon im VAG Konzern irgenwie gibt (oder passend geben könnte). Ohne den Bekanntheitsgrad in z.B. Südeuropa wäre die Marke am Leben zu halten evtl. überflüssig.

  • Seat sportlicher zu machen mit diversen Kompaktsportlern würde aber nur noch mehr Konkurrenz im eigenen Hause bedeuten.
    Wer kauft dann noch Golf GTi / R ? Die interne Konkurrenz ist doch schon jetzt sehr groß mit Cupra usw. Bei Seat gibt es z.B. Bremsenupgrades mit Brembo usw., was VW nicht. Daher greift der "Nicht-Markenverblendete" sowieso eher zu Seat als zu VW. So selbst erlebt bei einigen Bekannten aus meinen GTI-Zeiten.


    Mmn müsste man einfach preislich noch größere Differenzen schaffen. Sprich die Materialien nicht versuchen, hochwertig aussehen zu lassen, sondern schlicht als das zu verkaufen, was es ist: Simpel und preiswert.
    Wenn der Preisunterschied deutlicher wäre, würde es sicherlich mehr Kunden geben. Aber wegen 5% Preisunterschied, kauft sich keiner einen Leon Cupra, sondern halt eher den Golf GTI. Weil es ein VW ist.
    Die meisten haben dann halt doch die Markenbrille auf. Und diese Mentalität kann nur durch deutlich niedrigere Preise gebrochen werden.


    Ich sehe es also so:


    1.) Unterste Preiskategorie: Seat - Produktpalette wie jetzt, nur vollkommen ohne Ambitionen, hochwertig wirken zu wollen, bewusst eine "Niedrigpreissegment-Optik" fahren. Ein Konzept ähnlich Dacia
    2.) Kategorie darüber: Skoda - Alles so beibehalten
    3.) Darüber: VW - alles so beibehalten
    4.) Darüber: Audi - etwas mehr Eigenständigkeit der Modelle im Design wäre wünschenswert
    5.) Darüber: Porsche

    "There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers (...).
    Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


    Hiromi Tamou
    Deputy General Manager, Subaru Engineering Division



  • Daran habe ich gedacht.
    Der GTi hätte dann das ganze Technick-Zeug mit drinne, während der Cupra nur das Nötigste hat

  • Ich schließe mich den Ausführungen von Kosh an. Seat müsste sich sportlicher aufstellen um ein Alleinstellungsmerkmal zu haben. Im Moment halte ich die Marke für nutzlos. Die Gründe wurden schon genannt.
    Wenn es billiger als VW sein soll würde ich auch eher zu Skoda tendieren.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Skoda ist ja nu eine von den Marken mit dem schlimmsten Image: Autos für Leute die nicht fahren wollen und nicht fahren können und weil sie eigentlich gar kein Auto haben wollen, aber leider eins haben müssen, sich deswegen ein Unauto der Marke Skoda kaufen. Unauffällig mit sozialer Akzeptanz fürs Verkehraufhalten. Nee, von denen würd ich nicht mal ihre Version des Sharan nehmen, wenn sie die hätten, selbst wenn da die AT aus dem BRZ drin wäre :P


    Der Vergleich mit Dacia ist unangebracht. Die Dinger die Dacia baut, sind ja noch nicht mal Unautos. Das Qualitätsimage ist gar keins, weil man da nichts mit Qualität asoziiert. Denn die Restqualität von Renault wurde noch weggespart.


    Manche Leute kaufen Japaner, wegen der Zuverlässigkeit.
    Manche Leute kaufen Amischlitten, weil die das typisch amerikanische toll finden.
    Manche Leute kaufen Italiener, weil ...
    Manche Leute kaufen deutsche Autos, weil ...
    manche Franzosen, weil ...
    Und was ist typisch spanisch bei Autos ?(
    Wenn SEAT ein typisch spanisches Flair (keine Ahnung welches das ist) ausstrahlen würde, ja dann vielleicht ;)

    "Der BRZ ist ein Auto, dass es nicht nötig hat, aller Welt zu verkünden, wie gut es ist."


    BRandenburger Zweitürer mit Automatik zum Wohlfühlen. - Wozu gibt es viertürige Autos?


    Wegen des Genitivs heißt es WEGEN DES - nicht(!) "wegen dem" .

  • Offensichtlich ist es inzwischen kein Gerücht mehr, dass die nächste Modell-Generation 2017 des Leon Cupra mit 300 PS und Allrad Option kommt.
    Ich denke das ist ein kluger Schachzug und wird den Interessenten-Kreis erweitern.


    Übrigens, hier im Ruhrgebiet stehen immer mehr Seat an den Straßen. Alleine in meiner Straße sind ein Ibza und 3 Leon dazu gekommen.

  • Seat ist mir schon immer spanisch vor gekommen :D


    ansonsten:


    die ganze Sache etwas sportlicher Promoten, etwas anders sein wollen - und das auch zeigen. Quasi als Art schwarzes Schaf der Familie (weil anders, frech, etc.)


    - Mii mit 1.4 TFSI, Sperre vorne, Klima, Sportsitze, bisschen Kleinkram der angenehm ist (Fensterheber etc.) Preislich unter einem Basis Polo ansiedeln - dann hätte man das was ein Polo GTI schon immer sein hätte sollen (klein, leicht bezahlbar, flott zu fahren)


    - Ibiza so lassen wie er ist, evtl. Motorenmäßig etwas nachschräfen (klappt ja im Polo WRC auch). Evtl. eine "Allrad" Version mit dem Motor aus dem Polo WRC kombinieren verkauft sich ja im Moment schon recht brauchbar wie es scheint


    - Toledo streichen


    - Leon flotter als den Golf machen und mit Allrad anbieten, evtl. eine total abgespacte Version mit "Allrad" ("" weil VAG keinen wirklichen Allrad baut) und 5 Zylinder Turbo - sicher spassig das


    - Alhambra - Plug in Hybrid aus dem Golf verbauen - darauf stehen doch Leute die sowas fahren?


    - Ateca nicht ohne "Allrad" anbieten, nicht als fancy Stadteimer promoten, sondern auch mal im Dreck zeigen. Stadteimer hat VAG genug zu bieten

  • Einige von euch sollten eventuell mal in die neuen Seat Modelle reinschauen. Da ist -abgesehen von den Kleinstmodellen- nicht mehr viel von "billig", "nutzlos" und Konsorten zu sehen. Beim mittelpreisigen Vertreter in der VW Group, bekommt man für sein Geld hier einiges geboten.
    Zudem baut Seat (Achtung: subjektive Meinung folgt) seit einigen Jahren mit Abstand die schönsten Modelle mit einem nicht von der Hand zu weisenden, sportlichen Anspruch


    P.S.: Aufgrund der geltenden Vorgaben in der VW Group, wird ein Seat niemals

    • Schneller sein als ein Golf
    • Hochwertiger sein als ein Audi
    • Günstiger sein als ein Skoda
  • Genau das ist ja das Problem. Darf nicht so billig sein wie Skoda, aber auch nicht so wertig wie VW oder gar Audi. Das ist eine verdammt enge Lücke. Wir wissen doch alle, dass Skoda heute nicht mehr am unteren Ende der Qualitätsskala verkauft... der Vergleich mit VW liegt nahe, darum gewinnt Skoda oft durch den Preis. VW ist als Marke für viele cool und kultig, Audi macht auf Premium und Skoda auf hochwertig aber günstig. Und Seat... macht irgendwas dazwischen und darf auch nichts großartig anderes machen, als die jeweils 3. oder 4. Version auf einer Plattform zu bauen.

  • Um Seat für die VAG-Zentrale attraktiv zu machen, muss die Marke in erster Linie eines: satte Gewinne erwirtschaften. Alles andere ist uninteressant.
    Das geht entweder über die Porsche-Taktik mit exklusiven Hightech-Autos für den dicken Geldbeutel, der Preis kann extrem hoch angesetzt sein und die Lieferzeiten lang.
    Völlig egal, die Autos werden gekauft und die Gewinne sind sicher und hoch.
    Habe ich im letzten Jahr erst festgestellt, als ich einen GT4 bestellen wollte.
    Pustekuchen, nix GT4 zu bekommen außer aus dem einen oder anderen Showroom mit 10 bis 20k€ Aufpreis X(


    Oder es geht über Volumenmodelle wie bei VW, wenn das Image (" Golf-Klasse") passt.


    VW hat sein Image aufgeteilt:
    VW als Basismarke, Skoda unter VW als günstige Familienmarke,
    Audi als Nobel-/Technikmarke, Seat unter Audi als Sport-/Jugendmarke, bei der Alfa-Styling schon lange angewendet wird.
    Dazu die weiteren, zugekauften Lückenmarken, die ähnlich wie Porsche vermarktet wurden.


    Um Seat gewinnmäßig attraktiv zu gestalten, müsste man die VW- und Audi-Palette kürzen, was nicht geschehen wird.
    Ein Seat "R4" z.B. (kleiner R8 mit 4-Zylinder-Mittelmotor) wäre hochinteressant fürs Image und als Auto sowieso, würde aber wie ein GT86/BRZ wirtschaftlich uninteressant sein und deshalb vermutlich nie realisiert.


    Für uns ist Seat kein Sorgenkind, verkaufen wir wie geschnitten Brot :D

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Kollege von mir hat auch seinen recht neuen Golf seiner Freundin vermacht und fährt jetzt den Seat-Bruder. Was natürlich auffällt, ist dass Seat mal eben im Klein-/Kompaktwagensegment mit LED-Scheinwerfern usw. antritt - sprich man holt sich mal eben Technik, die man grad noch exklusiv bei Audi hatte und packt die in Ibiza & Co. Das ist schon nicht sooo verkehrt.

  • Im Prinzip halte ich den Ansatz von kosh in Beitrag #4 für sehr interessant. Entspricht quasi auch meiner Idee :) Heißt also Seat ganz klar als "reine" Sportmarke etablieren. Dabei muss man vielleicht gar nicht sooo wahnsinnig viel streichen sondern einfach nur anders positionieren:


    Raus:
    Toledo, Altea (falls es den noch gibt) und Alhambra.


    Bleiben:
    - Mii
    mit 1.0l TSI und knapp 100 PS anbieten. Sparsamer und/oder vernünftige und günstiger kann man bei VW und Skoda kaufen. Die drei Kleinstwagen sind auch das beste Beispiel dafür wie absurd die VAG Taktik ist. Die Wagen können alle zu 100% das selbe, haben nur ein anderes Logo. Dann mach ich den Seat zum teuersten, gebe ihm 20 PS mehr als den anderen und positionier ihn schon anders als die beiden Brüder.


    - Ibiza
    Auch hier bin ich ganz bei kosh. Keine Ibizas im 2stelligen PS Bereich. Alles mit 100 PS und mehr. Je einen Basis Benziner/Diesel mit ca. 100-120 PS, einen Top-Diesel mit 150 PS*, Cupra als Top-Benziner bleibt und evtl. noch einen abgespeckten Cupra mit 150 PS Benziner. Der wäre aber persönlich ein Wackelkandidat.
    *= solche "Power-Diesel-Kleinwagen" sind meines Wissens nach völlig ausgestorben. Ich kenne keinen aktuellen Diesel-Kleinwagen mit 150 PS oder mehr. Somit hätte man sogar ein Alleinstellungsmerkmal im Konzern und am Markt.


    - Alteca (oderso, der Seat Tiguan)
    aus Prinzip schon immer nur mit Allrad verkaufen. Nur 150 PS und 180 PS Diesel sowie einen Benziner mit min. 180 PS. Allrad aber immer Pflicht. Wem das alles zu "stark" ist kann ja zum Tiguan greifen.


    - Leon
    gleiches Schema wie beim Ibiza nur eine Klasse höher.


    Neu:
    Ibiza Coupe/Roadster. Vielleicht sogar hingehen und den 3türer/SC gänzlich streichen und auf Ibiza Basis ein Coupe und Roadster machen. Antriebsmäßig nach wie vor FWD aber nur mit den jeweiligen Diesel/Benzin Top-Motorisierungen. Ausstattungstechnisch ist ab Liste auch schon mehr drin als beim "Hatch" und preislich ist der weiter oben.


    Leon Coupe/Roadster. Auch hier wieder wie der Ibiza nur eine Nummer größer.


    Image Coupe. So wie chrieb schon schrieb, ein kleines, imageträchtiges Coupe. Ob man dies dann wirklich zusätzlich baut oder statt einem der oben genannten Coupes sei mal dahingestellt. Ich denke aber das so ein "reinrassiges Coupes" zu sehr im Audi Segment wildern würde.



    Alles in Allem würde ich, wenn ich denn Herr Seat wäre, versuchen die Marke klar auf Sport zu drücken. Designtechnisch finde ich Seat mit am hübschesten aus'm VW Konzern, da bräuchte man eigentlich nichts ändern. Zumal die Modelle bisher auch recht sportlich wirken.

    Zitat

    "If you see a photo of a Scion FR-S that isn't sideways, the picture is fake or the car is parked."

  • Damit mache ich mir jetzt vlt. keine Freunde, aber was soll's:


    Das SEAT als peppiges, jugendliches Etwas gezeigt wird ist bekannt, wurde oft genug erwähnt.
    Jetzt gibt es da nur ein riesen Problem, nämlich den Mutterkonzern VAG.
    Der ist nämlich Deutsch.
    Wenn die deutschen etwas, meiner Meinung nach, nicht können, dann ist das peppig und jugendlich und spritzig.
    Jeder Golf sieht aus wie der Vorgänger und Nachfolger, langweilig.
    Audi hatte vor wenigen Jahren mal das Thema das die Front der Fahrzeuge sich zu sehr ähnelte und damit der A3 kaum vom A8 zu unterscheiden war.
    Skoda sieht seit Jahrzehnten eher altbacken aus.


    Designmäßig hat es VAG noch nie geschafft die Leute von den Socken zu hauen. Es wird mehr auf Gleichschaltung Wert gelegt als auf alles andere.


    Technisch finde ich die Motoren unterirdisch mit ihrem wahnsinnig langen Hub. Das wird nie so spritzig wie andere, egal wie man die auflädt. Ist halt mehr für Drehmoment optimiert, was beim transportieren großer Lasten hilft. Ist OK, aber eben nicht peppig.


    Zusammengefasst zeichnen sich die VAG Konzernprodukte für mich durch Pragmatismus und Nüchternheit aus. Form folgt Funktion. Aber eben langweilig.


    Daher kann ich nachvollziehen das SEAT es da schwer hat, sich zu behaupten. Es ist eben anders ausgerichtet als was die Kommittees sich da ausdenken und muss sich aus deren recht nüchternem Repertoire bedienen.



    Witzig ist, wie sich andere Hersteller gegen die Konzernmütter die sie gekauft haben gewehrt hat. Man siehe Saab :D