Tieferlegung KW V1

  • Mein KW V1 Fahrwerk steht nun kurz vor dem Einbau. Hauptzulegungsgrund, des Fahrwerks, ist die optische Tieferlgung. Federn gehen für meinen Geschmack nicht tief genug. Ein weiterer Grund, der mir wichtig ist, ist dass das KW V1 nicht schlechter als Serie sein sollte, was man ja von einem KW Produkt erwarten kann. KW V3, Clubsport und vergleichbares wurde es nicht, da ich keine Ahnung von den Einstellmöglichkeiten habe.


    Jetzt meine Frage, da ich bezüglich bei zu "extremer" Tieferlegung etwas wegen schlechten Fahreigenschaften gelesen habe: Wie tief sollte ich mit dem Fahrwerk denn maximal gehen, wenn die Fahreigenschaften (Landstraße ist bei mir das Maximum, keine Rennstrecke) nicht darunter leiden sollen? 50mm VA und 55mm HA sind bei mir möglich. Viel mehr kann man ja bei einem V1 nicht einstellen oder? HAbe auch gelesen, dass bei zu extremer Tieferlegung der Sturz nicht mehr stimmt. Was ist dazu zu sagen?


    Danke sagt ein Anfänger!

  • also mein KW V3 wurde nach Angabe der Werkstatt auf das tiefste legal mögliche eingestellt. Wie tief das jetzt genau ist, weiß ich nicht, aber meine Serienräder schaben (mit Spurverbreiterung) gerade so nicht im Radkasten, wenn sie voll eingefedert sind (TüV meinte, das geht noch gerade so in Ordnung, Werkstatt hat sich aufgeregt, weil sie mich nur noch mit Bretter unter die Räder legen auf die Hebebühne bekommen haben). Ich find das Fahrgefühl so ziemlich geil. Auf jeden Fall besser als Serie, ne "mittlere" Tieferlegung habe ich aber noch nicht ausprobiert, von daher kann ich dir nicht sagen was da besser ist.
    Ich nehme mal an, dass du das Fahrwerk von ner Werkstatt einbauen lässt, dann sollen sie dir den Sturz eben richtig einstellen. So hab ichs jedenfalls auch gemacht :)

  • Selbes hier, tiefste mögliche Tiefe die geht. Die Werkstatt muss auch jedesmal Bretter unterlegen, bis die mein Auto auf der Bühne haben.


    Das letzte mal waren 4 Kfzler am Werk und es hat ne knappe Stunde gebraucht. Mit Serien Felgen und Sturz geht das ohne Probleme.


    Ich fahre die OZ 8x18 von Toyota mit 20er Platten. Das geht GERADE so... Da ist aber auch kein Platz mehr. :-D


    Achja wegen Fahren, joo ganz Tief ist net so geil. Mittlerweile habe ich ihn vorne wie hinten wieder 15mm hoch geschraubt. Fährt sich mit der richtigen Einstellung dann auch wesentlich besser.


    Beim KW V1 kann man ja nix einstellen und soweit ich es in Erinnerung habe ist es ganz tief sehr Knüppel hart.


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    GT86 TRD Schwarz - 200 PS
    KW V3 - Bastuck MSD - Bastuck ESD - Ragazzon FP
    Winter : VA -2* - HA -3* | Winterfelgen GT86 7x17 ET 43 + 25mm Spurplatten pro Seite
    Sommer : VA -2* - HA -3* | OZ Ultraleggera 8x18 ET43

  • Ich kann nur von meinen KW V1-Erfahrungen aus Honda Civic Zeiten berichten... War auch ganz schön tief. Der negative Sturz (? jedenfalls: oberer Teil vom Reifen ist weiter innen) wird immer stärker, je tiefer man schraubt. Sturzeinstellung war bei dem Auto nicht möglich ^^ Spur hab ich selbstverständlich nach jeder Fahrwerksänderung vermessen bzw. einstellen lassen.


    Meine Empfehlung wäre auch, die Werkstatt bzw. den Prüfer entscheiden zu lassen, was noch erlaubt ist. Andererseits: steht das nicht sogar im Gutachten, wieviel man tiefer darf?


    Übrigens hab ich mal gehört, dass sich neue Federn mit der Zeit noch etwas "setzen", sodass man schließlich noch ein Stück tiefer kommt als gedacht. Den Spaß mit den Holzkeilen, um auf ne normale Bühne zu kommen, kenn ich auch zu gut. Teilweise kam ich nicht einmal in die Werkstatt rein :D
    Heute würde ich das nicht mehr machen. Muss halt auch mal auf nem hohen Bordstein parken, oder auch mal in ein Parkhaus usw. Das ging damals nicht. Hab mal eine liegende Coladose mit dem Unterboden mitgeschliffen #'slammed 8| :thumbsup:

  • An der Vorderachse ändert sich der Sturz und die Spur durch die Tieferlegung durchs Runterschrauben nur wenig. Vorrausgesetzt das Fahrwerk wurde schon nach dem Einbau vernünftig vermessen und eingestellt.
    An der Hinterachse wirst du nach dem Vermessen nur noch geringfügig Änderungen machen können. Hier führen Höhenänderungen zu einer deutlichen Änderung der Spur und des Sturzes.
    Wenn du tiefer schraubst wird der negative Sturz größer werden und du bekommst mehr Vorspur.
    Da müsstest du danach auf jeden Fall neu vermessen lassen.


    Ob sich der Wagen noch setzt liegt an den Federn. Bei den billigen Feder wurden diese nicht ausreichend vorgespannt oder wärmebehandelt. Daher setzt sich die Feder noch leicht nach einigen Wochen Dauerbelastung.
    Bei Produkten von KW/Einbach oder anderen hochwertigen Produkten kann das nicht passieren weil das bereits im Herstellungsprozess verhindert wird.


    Im Gutachten steht normalerweise der legal nutzbare Gewindebereich. Und dann gibt es natürlich noch weitere Einschränkungen wie der Abstand von Ölwanne zu Boden.
    Aber beim K&W dürfte das bereits aus dem Gutachten berücksichtigt worden sein.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Zitat

    Donn!e DarKo : du verwechselst da was. Das KW V1 ist auch ein gewindefahrwerk, also von der Höhe her verstellbar. Das V3 hat aber zusätzlich noch verstellbare Dämpfer.


    Hab mich wohl falsch formuliert. Meinte mit nichts einstellen Zug- und Druckstufe


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  • Wie oben bereits richtig erwähnt, ist die maximale Tieferlegung im Gutachten/ Einbauanleitung eindeutig definiert.
    Zum einen durch Maße an den Federbeinen, zum anderen durch den Abstand Radmitte zu Kotflügelkante, nämlich 320 mm.
    Dabei soll beachtet werden, dass sich die Federung nach Montage noch 5-10mm absenken kann.( KW)


    Die Freigängigkeit zum Federbein muss mindestens 5mm betragen.


    Darüber hinaus sind auch die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten, zb Bodenfreiheit und Höhe der Beleuchtungseinrichtungen.


    KW schreibt vor, Spur/Sturz auf Serienwerte zu stellen oder so nah dran wie möglich auf "optimale Werte in der Nähe des Toleranzbereichs" ;-)


    Spur/Sturz vorne sind unproblematisch, die Spurstangen haben genug Gewinde, die Langlöcher in den Federbeinen haben genug Spielraum für den gewünschten Sturz.


    Hinten wirds schwieriger mangels geigneter Verstellmöglichkeiten und der Sturz/Spurkurve, je weiter das Auto einfedert, umso grösser werden die Werte.
    Das wird leider das Untersteuern des Serienfahrzeug deutlich verstärken.


    Korrektur ist möglich aber aufwendig mit einstellbaren Querlenkern oder Excenterbuchsen für Querlenker und Spurlenker.
    Je nach Tieferlegung und Fahrweise brauchst du die Korrektur schon aus Gründen des Reifenverschleiss, viel Sturz und sanfte Fahrweise "fressen" Reifeninnenkanten.


    Jedenfalls brauchst du einen fähigen Fahrwerksmann, bei der Reifenbude um die Ecke heisst´s dann meistens " nicht einstellbar, können wir nix machen."


    MFG Carsten

  • Der Hinweis mit dem Einstellen des Fahrwerks ist gut. Ich war insgesamt drei Mal beim Händler zum Spur/Sturz einstellen lassen. Jedes Mal eine Katastrophe. Und das nur mit den Tieferlegungsfedern.
    Jetzt mit dem KW V3 habe ich das Fahrwerk gleich von einem Profi auf der Radlastwaage einstellen lassen. Kein Vergleich. Das Geld ist es absolut wert.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Der Hinweis mit dem Einstellen des Fahrwerks ist gut. Ich war insgesamt drei Mal beim Händler zum Spur/Sturz einstellen lassen. Jedes Mal eine Katastrophe. Und das nur mit den Tieferlegungsfedern.
    Jetzt mit dem KW V3 habe ich das Fahrwerk gleich von einem Profi auf der Radlastwaage einstellen lassen. Kein Vergleich. Das Geld ist es absolut wert.

    Ich habe mein gt86 damals auch 2 mal vermessen lassen nachdem ich das Fahrwerk eingebaut hatte.
    Beim dritten mal war ich endlich zufrieden :P


    Vom welchen Profi denn :?:

    20 Jahre alt :D Gt86/ Weiß / Stahlflexbremsschläuche /EBC YellowStuff / KW V3 / Injen Air Intake / Original Felge mit Kumho KU36 / OZ Ultraleggera 8x17 mit AD08-R 2007 Mini Cooper S / 272 PS und 381NM ^^


    #Mein Youtube Kanal#

  • ahoi ,


    also ich hab morgen um 9:00 Uhr einen Termin
    beim Erich ....
    und ich hab mir sagen lassen , er weiß
    wies geht ! :D


    ich freu mich "wie Bolle" auf
    mein KW V3 und nebenher auch auf
    ein wiedersehen mit Erich ;)


    gruß


    wom

  • Hallo zusammen, wer sich über eine gute Rad-Fahrwerks-Kombination informieren möchte, die absolut FAHRBAR ist TÜV-fähig und optisch auch noch gut aussieht (ja ich weis, die Fahrwerksöhe ist natürlich immer Geschmackssache), der sollte mal auf der Homepage von Tim Schrick reinschauen.. Es gibt da ein Video mit seinem wei?en BRZ indem er alles genau erklärt und auch sagt,wie und warum er was verändert um den BRZ maximal fahrbar zu machen :)... Beste Grüße, Felix

  • Das stimmt Dr. Frexx der Tim fährt gerne quer und ich denke er sucht aber auch nach fahrbaren Lösungen zum "normalen" sportlichen Kurven fahren, da sind zu tiefe oder zu harte Fahrwerke auch nicht die beste Lösung. Ich dachte ja nur man könne sich eine Anregung für eine ordentliche Fahrwerkslösung holen. Wenn jemand den Schwerpunkt auf die Optik legt oder anderes ist das ja auch völlig in Ordnung. Wollte nur einen Tipp geben :thumbup:

  • So, Fahrwerk mit 8x18 Felgen auf 225/40/18 Reifen ist jetzt eingebaut. Entweder wir haben uns vermessen oder man kommt mit dem fahrwerk legal nicht wirklich tief runter. Also, dass man bei jedem Hügel in der stadt und co aufpassen muss kann ich definitiv nicht bestätigen und wir haben die 50/55mm der erlaubten tieferlegung voll genutzt, also wenn wir richtig gemessen haben. Jetzt die nächste sache: die reifen stehen vorne minimal aus dem Radkasten, denke nicht, dass das eingetragen wird, wobei doch sonst immer die Größe als total unbedenklich gehalten wird.
    Ist die tieferlegung schuld und ee muss dementsprechend der sturz angepasst werden?
    Sagen wir mal so ich probiere es einfach beim TÜV. Die spur sollte noch eingestellt werden meinte der Mechaniker. Sollte ich dass vor der Eintragung machen auch wenn ich denke, dasses nicht eingetragen wird? Also wird die spureinstellung auch irgendwie berücksichtigt bzw "miteingetragen"?
    Muss ich für ein nichteintragung eigentlich schon zahlen, wenn die es z.b. erst nach 15 Minuten Arbeit merken, dass das nix wird?

  • Wie ATE-Sicks schon sagte, ist das abhängig von der Einpresstiefe der Felgen.


    Klingt bei dir nach einer ET von 35, das geht mit Seriensturz nur mit "Äugslein zukneifen vom Tüffie".



    Allerdings machts auch fahrdynamisch Sinn, vorne etwas mehr Sturz einzustellen, je nach fahrdynamischem Anspruch so ab 1°.
    Dann wird das mit dem Untersteuern nicht nicht ganz so derbe, weil er bei 55mm tiefer hinten schon sehr viel Sturz entwickelt haben dürfte :-(


    Die Verstellung vorne geht easy über die Langlöcher in den Federbeinen, hätte meiner Meinung nach zur Montage gehört. Fahrwerksteile tauschen ohne Achsvermessung und Einstellung ist Murkserei.


    Solltest du auf jeden Fall vor dem Tüv machen, musst du eh machen und das Vermessungsprotokoll bei der Eintragung vorlegen!


    MFG Carsten


    Rant:


    Bin ich eigentlich der einzige, der Gutachten liest? Steht nämlich alles in den KW Unterlagen. Nix für ungut ;-)

  • Genau, Felge ist 8x18 ET35.
    D.h. der Sturz kann vorne ohne zusätzliches Zubehör eingestellt werden, damit die Laufläche weiter im Radkasten verschwindet oder brauche ich da noch solche Sturzkorrekturschrauben? (Habe den Begriff mal vor langer Zeit aufgegriffen, also nicht steinigen, wenn das nichts damit zu tun haben sollte.)

  • Die brauchst du nur mit dem Serienfahrwerk. Beim KW V1 sind Langlöcher mit denen man den Sturz innerhalb bestimmter Grenzen verändern kann.
    So war es zumindest bei meinem V3. Denke das müsste beim V1 ähnlich sein.

    Michelin PSS 225/40, OZ Leggera HLT 8x18, KW V3 mit Stützlagern, ST Stabis, Perrin Pulley Kit+Kurbelwellenscheibe, Milltek AGA, Motiv Overpipe, Schroth Gurte, Mishimoto Ansaugung, K&N LuFi, HKS Duct, Valentis smoked, Innenraum Alcantara, Lederarmlehne, Clarion NX720E, Cusco Domstrebe und Motorstreben vorne, Laile Strebe hinten, TRD ASC, TRD DoorStabi, Grimmspeed Bremsstopper, Guerney Flap, Oil Catch Can, mehr...

  • Wenn du Langlöcher hast brauchst du diese nicht zwingend, außer du hättest gerne mehr Sturz :)


    Ansonsten sollte wie schon gesagt der Sturz vor dem TÜV Termin angepasst werden, da es sonst eh nix wird... Einstellungswerte interessieren den Prüfer aber nicht und sind für die Eintragung selbst egal.

    [color=#666666]Hachiroku / grey / 6MT / PDC / Mittelarmlehne / TRD Door Stabilizer / HKS Intake Duct / Budde Ansaugschlauch / Budde Schwungscheibe / Sachs Performance Kupplung / JDL UEL Header / Budde Overpipe / JDL Ultraquiet Frontpipe / HJS Kat / Dezod Motorsports Dual Catback / Powerflex Getriebe- und Differentialbuchsen / Perrin Rear Shifter Bushing / SuperPro Rear Cross-Member Inserts und Querlenker / Cusco Domstrebe / TRD Member Braces / Drift Knob / Pedalerie Mod / Weathertech

  • Bei KW-Gewindefahrwerken kann man schon ohne zusätzliche Änderung den Sturz an der VA etwas verstellen, ist aber sehr umständlich.
    Mit unseren neuen Sturzkorrekturschrauben geht das deutlich schneller und vor allem sehr präzise, da muss man nicht mehr die Räder abnehmen.
    Wir hatten vorher die von H&R, als es noch keine richtig guten gab, aber bei den mussten auch die Vorderräder zum Verstellen immer runter.
    Vorteil: Das Auto fährt deutlich besser und man spart sogar noch Geld durch größere Reifenlebensdauer :thumbup:

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Das mit der Reifenlebensdauer kann ich bestätigen. Bei -0,6° Sturz vorne hatte ich sowohl mit Sommer als auch mit Winterreifen einen ordentlichen Sägezahn an der Außenseite.
    Mit mehr Sturz hat sich das Problem erledigt.

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  • Wenn ich jetzt zur Werkstatt fahre, den Sturz einstellen lasse, dass es der TÜV abnimmt und nach der Eintragung dann doch noch Änderungen machen will bzgl. Reifenverschleiss oder Fahrdynamik wie ihr beschreibt, muss ich die neuen Sturzwerte und co eintragen lassen?
    Lohnt es sich bei einem KW V1 zu einem Fahrwerksspezialisten zu fahren oder sind die Einstellmöglichkeitoptionen sowieso so gering, dass es sich nichts nimmt, wenn es eine "normale" Werkstatt einstellt? Wäre jetzt dann erstmal froh, wenn es eingetragen ist, d.h. würde ich falls es sich überhaupt lohnen sollte, das Thema irgendwann später in Angriff nehmen.

  • Sturzwerte werden nicht eingetragen, sondern nur das Fahrwerk an sich (Nummern auf den Teilen) sowie die Höhe.
    Also kannst du nach dem TÜV Termin noch Änderungen an der Fahrwerksgeometrie (mit Ausnahme der Höhe) ändern.
    Beachte aber, dass dann nochmals vermessen werden muss.


    An sich braucht man mit dem V1 nicht zu einem Fahrwerksspezialisten. Eine normale Werkstatt sollte es hinbekommen, den Wagen richtig zu vermessen.

    "There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers (...).
    Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


    Hiromi Tamou
    Deputy General Manager, Subaru Engineering Division

  • Wobei zu bemerken ist, dass viele Werkstätten schrauben, bis die Anzeige grün ist, also irgendwie der Toleranzbereich gefunden ist.
    Wenn man die Toleranzwerte falsch kombiniert, fährt die Fuhre so wie ein Dackel läuft. Ist aber alles im Grünen Bereich und die Jungs verstehen gar nicht, was der Fahrer will....

    "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, das Eigentum oder das Asylrecht zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte...." Art 18 GG

  • Da muss ich chireb recht geben.
    Aber auch eine "normale Werkstatt" bekommt sowas hin. Die Mitarbeiter müssen einfach nur etwas motiviert sein und nicht nur die Werte ins Grüne schieben.
    Ich habe auch schon diverse Fahrwerke in normalen Meisterwerkstätten einbauen lassen und die Werte haben immer gestimmt bzw. der Wagen fuhr sich sehr gut.
    Ok, vielleicht war es auch Zufall. ^^ Bei einem KW V1 kann man ja auch nicht allzu viel verstellen. Bei einem V3 würde ich auch nur Spezialisten dran lassen.


    Am besten ist es, ein Vergleichsprotokoll mit passenden Werten mitzubringen. Damit die Werkstatt die Werte so einstellen kann wie auf dem Vergleichsprotokoll. Dafür muss das Vergleichsfahrzeug allerdings auch ein sehr ähnliches Fahrwerk verbaut haben und annähernd gleich hoch sein.

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  • Ein Vergleichsprotokoll braucht man nicht.
    Als guten Kompromiss kann man vorne und hinten -1:30 Sturz und +0:05 Spur einstellen (kann man sich sogar merken ohne es aufzuschreiben!), wobei die Spurwerte der Hinterachse genau und nicht ungefähr passen und vor allen Dingen gleich sein müssen (Werte pro RAD, NICHT Gesamtspur!). 2 Minuten Unterschied wären aber nicht tragisch.
    Wenn man dieses Setup als Basis nimmt und dann seine Wünsche an Änderung des Fahrverhaltens angibt, ist das schnell realisiert.
    Leider sind jetzt schon viele Fachwerkstätten überfordert....

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