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Dr.Frexx

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Montag, 13. Februar 2017, 17:32

Im Vorfeld wird ja viel über die Kooperation berichtet/ erzählt und evtl. denkt Toyota an einen Mehrabsatz von Fahrzeugen in Deutschland/ EU, da ja "BMW" unterm Blech steht, wer weiß.

Evtl. wächst ja dann auch die Akzeptanz eines "Reiskocher's" (finde das Wort immer noch sehr abwertend) ein bisschen.

sxe

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Montag, 13. Februar 2017, 17:39

Das ist ja eben nicht der Nachfolger vom GT86 sondern ein anderer Wagen im Portfolio. Es ist auch eben nicht so, dass Toyota hier einen kompletten Wagen bei BMW einkauft. Gerade beim Antriebsstrang bringt Toyota genügend Hybrid-Know-how ein, dass man bei BMW ganz sicher nicht hat. Wer letztendlich die Komponenten produziert und zusammenschraubt, ist mir als Kunde solange egal wie die Qualität stimmt.

Im Vergleich zu unserem "Schätzchen" wird zumindest in der Hybridversion ein Motor mit nem zeitgemäßen Wirkungsgrad verbaut. Das lässt die paar cm beim Schwerpunkt locker vergessen. Vom Verbrauch her ist die ganze Subaru-Flotte nämlich nicht so up-to-date. :D

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Montag, 13. Februar 2017, 17:51

Fakt ist leider das es kein Boxermotor mehr ist sondern ein Reihen-Motor. Damit wird der Schwerpunkt des neuen schon mal einiges über unserem Schätzchen liegen. Das Fahrzeug (bis zur Dachlinie ohne Antenne) ist auch rund 8 cm höher als der BRZ/86.



Stimmt nicht. GT86 Höhe: 1.285 mm ohne Antenne / 1.320 mm mit Antenne (Facelift-Antenne)
Damit sind "neuer Supra" (1,29m) und GT86 ziemlich gleich hoch bzw. flach ;)

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244

Montag, 13. Februar 2017, 18:17

Vom Verbrauch her ist die ganze Subaru-Flotte nämlich nicht so up-to-date.

Meinst Du damit die realen Verbräuche oder die bisweilen geschönten Normverbräuche? Ich hab mir mal erlaubt, bei Spritmonitor nach Subaru Forester Benziner bis 200 PS und BMW X3 mit den gleichen Motoreckdaten zu suchen. Wären diese beiden Typen vergleichbar, was zeitgemäßen Verbrauch angeht, oder geht ein Vergleich zwischen Forester und X3 nicht?
Die ungefilterten Ergebnisse sprechen für Subaru und gegen BMW. Auch im Falle unseres kleinen Sportwagens sieht die Bilanz der Realverbräuche im Vergleich zur frontgetriebenen Konkurrenz nicht schlecht aus. Im konkreten Vergleich zu einem BMW 1-er mit Benziner von 150 - 200 PS liegt ein BRZ minimal unter den Verbräuchen des BMW.
Nun könnte man einwänden, BMW wäre ebenso nicht "up to date", aber ich befürchte, dass diese Einordnung für sehr viele Modelle gilt und nur die allerwenigsten tatsächlich als wirklich sparsam gelten können.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

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Montag, 13. Februar 2017, 20:06

Es geht wohl um die Realverbräuche und da steht Subaru immer mit mindestens 8 Liter drinne.

Ragazzo

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Montag, 13. Februar 2017, 20:55

Es geht wohl um die Realverbräuche und da steht Subaru immer mit mindestens 8 Liter drinne.
Das ist aber ne ehrliche 8 die man real im alltag auch hinbekommt. Kein geschönter Unerreichbarer Prüfstands- / Katalogwert.
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Montag, 13. Februar 2017, 20:55

Hi lieber GT Fan,

die Fahrzeughöhe ohne Antenne ist bei BRZ/GT86 mit 121cm identisch (es gibt da in den Europäischen Toyota Angaben ein paar Irrtümer welche wohl auf Übersetzungsfehler zwischen den Japanischen FHI Leuten (welche die Daten an Toyota zur verfügung stellt) und Toyota Europa. Die OEM Antenne ist leider deutlich Höher als 3,5 cm (Deine Angabe 1320 mm abzgl. 1285mm).

Die Supra wird aufgrund des höheren Schwerpunktes nicht mehr das Subaru Feeling (Sorry nicht hauen) haben, aber bestimmt auch ein aufregender Sportwagen sein.

Natürlich ist es völlig legitim das es dem einem völlig Wurst ist wo etwas herkommt oder wer es zusammenschraubt, aber es gibt halt auch genauso Menschen denen so etwas nicht egal ist. Völlig legitim. Das ist ja auch bei weitem kein Toyotaphänomen, leider (und das haben viele Journalisten aus der Branche schon bemängelt) ist es heute usus, das Hersteller Ihre Markenseele verkaufen (VW, Mercedes, BMW und Co sind die besten Beispiele dafür) den wir leben in einer Zeit (das muss man akzeptieren) in der es darum geht "hey Leute, Hauptsache Ihr habt Spaß". Und genauso gibt es Leute, die das halt nicht akzeptieren. Völlig okay.

Subaru und verbrauch, eine endlose Geschichte. Das Problem ist, das es nichts vergleichbares zu dem Subaru Konzept gibt (BRZ/86 mal aussen vorgelassen da RWD). Ein (echter) permanente AWD (und nicht diese Pseude AWD`S wie z.B. von Audi die Ihr AWD Permanent nennen, weil es nicht komplett abgeschaltet werden kann, in Wahrheit aber im Normalmodus nur zu 5% "mitläuft") braucht definitiv mehr Kraftstoff da der Antriebsstrang für 4 Räder einfach etwas Wirkungsgrad benötigt. Subaru hat in den Nachmessungen aber bestätigt, das die tatsächlichen Verbräuche sogar geringfügig unter den Herstellerangaben liegt (Nett fürs Gewissen aber schlecht fürs Geschäft). Genauso bei der Messlatte "Kofferraumvolumen" schummeln die nicht. Deshalb verlieren Subarus auch jedes Quartett spiel :-))))))
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Dienstag, 14. Februar 2017, 07:52

Subaru definiert sich ja gerne über den AWD... aber das ist so etwas, was ich noch nie wirklich vermisst habe. Alle Räder anzutreiben ist immer mit Verlust behaftet, mehr Verschleiß, mehr Verbrauch, mehr Leistungsverlust. Ob man damit die Leistung besser auf die Straße bekommt, spielt doch nur sehr selten eine echte Rolle. Beim BMW-Toyota kann man froh sein, wenn es noch eine RWD-Version gibt... BMW setzt beim 1er ja auch nicht mehr konsequent auf RWD.

Nicht falsch verstehen, würde ich im Harz oder ähnliches wohnen, mit so richtigem Winter und steilen Straßen usw. könnte ich AWD sicherlich mehr abgewinnen. Aber hier im flachen Land ist AWD so über wie ein SUV...

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Dienstag, 14. Februar 2017, 09:17

Auch wenn ihr das jetzt nicht gerne hört, aber ich nehme den Nachteil eines Reihenmotors gerne in Kauf, wenn man ihn dafür anständig warten und an ihm rumschrauben kann. ;)
wie z.B. von Audi die Ihr AWD Permanent nennen, weil es nicht komplett abgeschaltet werden kann, in Wahrheit aber im Normalmodus nur zu 5% "mitläuft")

Muss man da nicht unterscheiden zw. AWD im Querbaukasten wie bei A3 etc. und AWD im kaum bekannten Längsbaukasten. Letzterer ist soweit ich weiß wirklich permanent. Dafür baut Audi bescheuerter Weise Reihenmotoren vor die Vorderachse und man bekommt fantastische Untersteuermobile. :rolleyes:

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Dienstag, 14. Februar 2017, 10:01

Es gibt schon noch andere Herseller, die auch permanenten Allradantrieb verbauen. Die Subarus verbrauchen trotzdem viel. Wenn ich mir einen aktuellen WRX anschaue und der genauso viel verbraucht wie mein 20 Jahre alter Celica Turbo (ST205), dann ist das nicht grad ne Glanzleistung.

Ich finde auch, dass ein gut umgesetzter nicht-permanenter Allrad für die allermeisten Situationen besser ist.

Ich kritisiere, dass die Motoren bei Subaru nicht die effizientesten sind. Bei Toyota ist man mittlerweile bei einem Wirkungsgrad von 41% in einem Saug-Benzinmotor. Das sind Regionen, in die sonst nur Turbo-Diesel kommen. Oft haben Benzinmotoren nur um die 30 % Wirkungsgrad. Man spart also beim Hybrid locker ein Drittel Benzin. Deshalb machen Hybride eben auch auf der Autobahn Sinn und nicht nur in der Stadt.

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Dienstag, 14. Februar 2017, 10:55

Moin lieber patx,

da triffst Du den Nagel auf dem Kopf. Das die meisten über Subaru so denken (Subaru = AWD) ist der Rest des Markenkerns (Boxermotor, Symetrical Drive, sehr tiefer Fahrzeugschwerpunkt) in der Wahrnehmung über Subaru bei uns in den Hintergrund gerückt (auch dank des eigenen Marketing von Subaru). Genau dieser Umstand war ja auch die zündende Idee bei Subaru unser Schätzchen an den den Start zu bringen. AWD ist heute kein alleinstellungsmerkmal mehr, da jeder Hersteller AWD Modelle (Marketing) im Programm hat. Otto Normal Verbraucher kann nicht zwischen den AWD Funktionsprinzipen unterscheiden, da merkt auch Subaru.

Die Idee seitens Subaru war (ist) mit dem BRTZ/86 Kunden zu zeigen, das Subaru halt nicht "nur" AWD ist, sondern auch Boxermotor, Symetrical Drive und extrem niedriger Schwerpunkt. Genau diese Dinge sorgen ja für das Grinsen das wir hier im Gesicht haben. Entweder man mag das oder halt nicht.

Und ich denke wir alle hier (egal unter welcher Flagge) hatten schon endlose und sinnlose Diskussionen mit vermeidlichen "Autokennern" die das Prinzip eines GT 86 / BRZ einfach nicht kapieren können/Wollen :-))) Die neue Supra wird bestimmt auch ein sehr aufregendes Autos, das mit Sicherheit erfolgreicher am Markt sein wird wie ein GT86, da es "kompatibler" ist (Turbo, Drehmoment, Beschleunigung, etc.). Ich werde dieses Auto auf jeden Fall einmal ausprobieren.

Da die Hersteller von AWD Fahrzeugen Ihren Kunden diese Modell mit dem Hauptargument "Traktion" verkaufen kommt es im Kopf der Kunden zu der typischen Gedankenfolge (hab ich traktionsprobleme? Nö, also brauch ich nicht). Einen Subaru AWD fahren die Kunden wegen des Fahrgefühls (kein Front oder Hecktriebler, sondern ein Subaru AWD), der sich halt anders anfühlt wie die ganzen anderen AWD`s. Ich denke die wenigsten Subaru Fahrer sind wirklich auf einen Traktionsvorteil angewiesen. Das lässt sich im Prospekt aber nicht verkaufen (gleiche Problem wie bei unserem Schätzchen:-)))

Und ich unterschreibe "nein Subaru baut keinesfalls die besten Autos der Welt und ein GT86/BRZ ist auch nicht der beste Sportwagen der Welt" (Blödsinn). Aber es sind Autos mit besonderem Charakter und darauf kam es den Ingenieuren an, das zu vermitteln.

Subaru hätte auch (so wie die meisten Hersteller im Markt) seine Markenseele verkaufen können um mehr Kunden zu generieren, machen die aber nicht (auch wenn man beim Autoquartett so immer verliert). Wenn ich mir anschaue wie einfach es ist, das große Hersteller wie VAG, BMW, Audi Ihre Kunden von links nach rechts durch die Manege treiben können, faszinierend, aber funktioniert problemlos. Bei Subaru funzt das nicht, die Kunden sind da etwas eigen (Trezia = Flop, Impreza mit FWD = Flop, Traviqe = Flop, genau genommen in D auch GT86/BRZ Flop). Mit dem BRZ haben sich Subaru Kunden anfangs auch schwer getan, de er kein AWD hat (denen musste man das Prinzip Boxermotor, Symetrical Drive, tiefer Schwerpunkt nicht mehr erklären)

Hi Looter,

ja das ist richtig. Das Quattro Konzept bei den Quermotormodellen ist ein anderes wie bei den Längsmotoren. Letztere nennen sich permanent AWD weil die Hinterachse nicht vollständig abgekoppelt werden kann. Im Normalmodus (also ohne Traktionsbedarf) läuft die Hinterachse aber nur sporadisch mit (ca. 5% des Drehmomentes). Das ist eben der Kraftstoffeffiziensanforderung geschuldet und die meisten Kunden verstehen es eh nicht. Die Quermotor Quattros sind reine Rucksack AWD. Beim Subaru AWD ist das Grundverhältnis 60/40 oder 50/50 (v/h) bzw. (30/30)/(20/20) oder (25/25) / (25/25) (vl/vr)/(hl/hr).

Die ersten Quattro Generationen haben das Subaru Prinzip noch ziemlich 1 : 1 umgesetzt. Da Audi aber keine Boxermotoren hat, mussten sie dafür die vier und fünf Zylinder komplett vor der Vorderachse Positionieren, was die Autos extrem Kopflastig macht. Beim Symetrical Drive AWD muss der Motor halt vor der Vorderachse sitzen (sonst ist es wie z.B. bei BMW, Mercedes, wo der Vorderradantrieb vom Mittendifferential um 180 Grad umgelenkt wieder nach vorne geschickt wird). Fahrdynamisch geht das am besten mit einen Boxermotor, weil der durch seine kurze Baulänge nicht weit vor der Vorderachse sitzt und somit eine ausgeglichenen Achslastverteilung (v / h) gewährleistet. Boxermotoren gibt´s aber nur bei Subaru (Porsche Sportwagen jetzt mal aussen vor) und deshalb ist das Subaru AWD Prinzip mit keinem Wettbewerber vergleichbar. Aber auch ohne AWD ist die Kernkompetenz (Boxer, Symetrical Drive, niedriger Schwerpunkt) nicht wirklich mit Wettbewerbern vergleichbar (und das wissen, so denke ich, wir als Fahrer eines Autos mit diesen Tugenden wohl alle am besten :-)))).

Kurze Erklärung noch zum Symetrical drive (bin da öfters gefragt worden). Bei Subaru bzw. bei unserem Schätzchen liegt die Kurbelwelle und das Differential am Heck in einer geraden Linie. Das Drehmoment muss also nicht wie beim Quermotor oder längs eingebauten Motor umgelenkt werden. Das ergibt das direkte und berechenbare Fahrgefühl für das wir unser Schätzchenn so lieben.

So ich hoffe dieser Beitrag wird nicht als Dauerwerbesendung wahrgenommen :-))) sondern als das was es ist (Erklärung/Information)
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Dienstag, 14. Februar 2017, 11:18

Moin Sven :D

Tja, BMW hat angeblich seine Kunden bzgl. des RWD befragt. Mit dem Ergebnis, dass die meisten Kunden das weder wahrnehmen noch Wert darauf legen. Vielleicht sind Subaru-Kunden generell spezieller und achten mehr auf die Details - man muss aber eben auch akzeptieren, dass für die Mehrheit der Autofahrer der Transportgedanke vorne steht, dicht gefolgt vom Komfort vielleicht. Nen Quatto-Schriftzug ist optisch auch ganz hübsch, klebt ja teilweise sogar im Innenraum auf der Beifahrerblende.
Ich musste etwas lachen, als du "niedrigen Schwerpunkt" als Kernmerkmal für Subaru angeführt hast. Hatte ich so nicht auf dem Schirm (unseren Wagen mal außen vor). Wenn ich an Subaru denke bzw dachte, kam mir zu erst sowas wie ein Forester in den Sinn. Oder ein Levorg. Die glänzen mit tiefem Schwerpunkt?

Ich sehe mit dem Toyobaru noch nicht den Wandel Subarus zu einer pauschal sportlichen Marke, nicht hier in Europa zumindest. Ohne Subaru an Bord, hätte der GT keinen Boxer. Ohne Toyota/Scion wohl keinen wirtschaftlich noch vertretbaren Absatz. Dieser Wagen ist in ziemlichen vielen Belangen speziell. Darum würde ich auch nicht drauf setzen, dass wir in naher Zukunft noch mal ein ähnlich "spezielles" Modell aus Japan bekommen. Für mich ist das ein extrem guter Wagen, aber wenn man sich die Zulassungen und damit Verkäufe anschaut, ist das wohl alles andere als Mehrheitsfähig - und das ist leider ausschlaggebend bei einer Serienproduktion. Das würde dafür sprechen, sich mehr in Richtung Massenkompatibilität zu bewegen, außer man hat den Luxus, nicht auf Verkäufe angewiesen zu sein natürlich.

Und was die Boxer angeht... Porsche ist bekanntermaßen personell und historisch eng mit VW verbunden, das Wissen um Boxermotoren ist also durchaus im Konzern vorhanden. Offensichtlich hält man das aber nicht als für das Massengeschäft konkurrenzfähig an. Für Porsche ist es okay und praktisch, aber im Golf wüsste das keiner zu schätzen. VAG hat massiv kleine Turbo-Direkteinspritzer gepusht, überaus erfolgreich würde ich behaupten. Darauf stehen die Leute, akzeptabler Verbrauch (Werte <= die bisheriger Sauger) mit erheblich mehr Drehmoment und damit mehr Spaß.

Ich würde uns auch wünschen, dass es mal wieder einen guten, bezahlbaren Sportler aus Deutschland gäbe ;) Dafür bräuchten "wir" kein Subaru oder Toyota. Wir sind die Autobauernation schlechthin, wir haben das Know-How und die Ressourcen, es fehlt eher der Wille und der Mut...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »patx« (14. Februar 2017, 11:29)


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Dienstag, 14. Februar 2017, 12:43

Da sprichst Du mir aus der Seele, schade das wir Deutschen da leider wenig Mut haben (was man bei unserem Kaufverhalten aber nach voll ziehen kann).

Ja der niedriger Schwerpunkt ist bei Subaru dafür verantwortlich, das sich die Autos anders bewegen lassen (egal welches Modell). Im Forester ist das noch massiver spürbar als bei uns. Wenn man die Möglichkeit mal hatte (ich durfte) einen Forester XT durch ein 18m Slalomgasse zu treiben und im Anschluss das selbe mit einem BMW X3 und Audi Q 5 macht, fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Im BMW und Audi hast Du ein richtig Sportliches Fahrgefühl (denkst du bis am Limit und König). Im Forester bewegst Du dich bei gleichem Tempo noch in der Komfortzone (Die Aufbaubewegungen betragen nur ein Bruchteil des Audis und BMW, ziemlich unspektakulär). Der Forester Schwerpunkt liegt zwischen 14% und 16% unter dem Wert des BMW / Audi. Wenn du auf den Forester ne Dachbox montierst fährt er sich ähnlich wie die Wettbewerber. Schneller wird der Forrester deswegen aber nicht, denn die physikalischen Grenzen gelten genauso auch für Ihn. Subaru muss die Fahrwerke deshalb im Grenzbereich nicht so hart abstimmen wie bei konventionell konstruierten Autos.

Kriminell wird es wenn Du das im direktem Vergleich mit einem VW Tiguan machst. Im VW hatte ich wirklich "Schiss" während Du im Forester entspannt sitzen bleibst. Keine Ahnung warum Leute so was kaufen.

Was sollen die Ingenieure der besagten Hersteller aber auch machen? Sie müssen sich (aus Kostengründen) aus den Bauteilen der Modellpalette bedienen. Die IT`ler richten es dann: Torque Verctoring, elektronische Kennlinien für Lenkung und Fahrwerk, sonst wäre das ganze nicht wirklich fahrbahr.

Das Symmetrical Drive Prinzip entkoppelt Dich nicht vom Auto sondern gibt Dir deutlich mehr Feedback (Kritiker nennen das stand der 1990er Jahre).

Und die Laufkultur und Leistungsentfaltung eines Boxers........, Kritiker nennen das Anachronismus (weil sie wohl an Käfer denken) und finden Motorkonstruktionen bei denen man zusätzliche Ausgleichswellen einbauen muss damit die Motoren oben rum nicht zu dröhnen anfangen fortschrittlich.

Es gibt aber auch andere Konzepte die auch Spaß machen können (mit einem V 8 Ami Strassenkreuzer den High Way runter ist auch Gei........)

Ich werde die neue Supra auf jeden Fall auch mal fahren wollen (sonnst kann man ja nicht mit reden).

Zur Reisschüssel noch: muss da immer schmunzeln warum die Japaner (oder Japan) als Reiskocher bezeichnet werden. Bei Chinesischen Autos könnte ich das verstehen, aber der Japaner konsumiert nicht mehr Reis als wir und er isst viel lieber Kartoffeln, Gemüse und Steaks und Fisch. In vielen Japanischen Restaurant (in Japan) kannst Du in den Speisekarten zwischen verschiedenen Kartoffelsorten wählen. Wir Deutschen sind manchmal ganz schön beschränkt :-))))
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Dienstag, 14. Februar 2017, 12:51

Tjo, da werden pauschal alle "Schlitzaugen" (ich mache mir diesen diffamierenden Begriff ausdrücklich nicht zu eigen!) in eine Tonne geschmissen und fertig, entspringt einer etwas rückständigen Weltsicht.

Hast mich erleuchtet in Sachen Schwerpunkt, hätte nicht gedacht, dass das eine Wirkung hat bei einem geländewagenartigen ( :D ) Fahrzeug. Ich glaube ja, hier in Europa missfällt primär das Optische bei Japanern. Ich muss zugeben, die Zahl japanischer Wagen, die ich als "schick" bezeichnen würde, ist sehr übersichtlich. Dagegen gibt es reihenweise deutsche Fahrzeuge, die mich optisch ansprechen. Klar, anders sein hat auch seinen Reiz... aber meine Freundin muss jetzt auch keine 3 Brüste haben :rolleyes: Insofern kann BMW-Design einem Produkt mit japanischen Genen nicht unbedingt schlechtes tun.

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Dienstag, 14. Februar 2017, 12:53

Hi sxe,

ja ein WRX hat als letztes Subaru Modell noch einen EJ Motor der vor 30 Jahren das erste mal auf dem Markt kam drin und der ist was Verbräuche anbelangt kein Sparwunder. Der macht aber auch nur einen Bruchteil an der Subaru Modellpalette aus.

Na klar gibt es auch andere Hersteller mit permanent AWD (Achse lässt sich nicht komplett abschalten) das hat aber nichts mit dem Subaru AWD zu tun.

Toyota ist was Hybrid und Co anbelangt zweifelsohne die allererste Adresse und ich würde jedem der so ein Auto haben möchte auch einen Toyota oder Lexus empfehlen (durfte den neuen Prius ja auch erfahren, top). Aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.
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Dienstag, 14. Februar 2017, 12:53

Und die Laufkultur und Leistungsentfaltung eines Boxers........,

Laufkultur ja, aber warum sollte ein Boxer bei vergleichbaren Randbedingungen (Zylinderanzahl, Hubraum, Bohrung-Hub-Verhältnis) eine strukturell andere (bessere) Leistungsentfaltung besitzen, als ein beliebig anders aufgebautes Motorlayout mit gleichmäßigen Zündabständen?
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Dienstag, 14. Februar 2017, 12:55

der war gut patx :-)))))))))) (Freundin mit 3......)
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Dienstag, 14. Februar 2017, 13:13

Hi 860,

die Leistungscharakteristik eines Boxers (Sauger) ist eine andere (im unterem Drehzalband i.d.R. weniger Drehmoment, obenrum i.d.R. Drehwilliger) da der Kurbeltrieb eines Boxers gegenüber Reihenmotoren leichter ist (Kürzere Bauform und die Gegengewichte des Kurbeltriebs sind deutlich kleiner)

https://picload.org/image/roppdppa/ej20specckw.jpg
Subaru Boxer

https://picload.org/image/roppdppw/kwaudi.jpg
VAG 4 Zyl.


So ich denke nun ist aber genug Subaru, geht ja in diesem Thread um den neuen Toyota Supra alias BMW Z 4 (sonst beschwert sich ein Mod noch zu recht ;( )
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Dienstag, 14. Februar 2017, 14:42

Also von wegen Wankneigung muss ich dir widersprechen. Bin mal einen Legacy gefahren und war von den Aufbaubewegungen sehr überrascht. Hab es auf schwache Stabilisatoren geschoben, wegen Fokus auf Geländetauglichkeit.

Die ersten Quattro Generationen haben das Subaru Prinzip noch ziemlich 1 : 1 umgesetzt.

Ich dachte das wäre immer noch so... aber wayne. Wie schon erwähnt macht das Konzept nur mit Boxermotoren Sinn. ;)
Bei Reihenmotoren tut man gut daran den Motor irgendwie über die Vorderachse zu bekommen.

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 08:24

Hi lieber GT Fan,

die Fahrzeughöhe ohne Antenne ist bei BRZ/GT86 mit 121cm identisch (es gibt da in den Europäischen Toyota Angaben ein paar Irrtümer welche wohl auf Übersetzungsfehler zwischen den Japanischen FHI Leuten (welche die Daten an Toyota zur verfügung stellt) und Toyota Europa. Die OEM Antenne ist leider deutlich Höher als 3,5 cm (Deine Angabe 1320 mm abzgl. 1285mm).

Die Supra wird aufgrund des höheren Schwerpunktes nicht mehr das Subaru Feeling (Sorry nicht hauen) haben, aber bestimmt auch ein aufregender Sportwagen sein.


Hallo katty262,

ich habe gestern mal nachgemessen. Die Höhe beträgt exakt 1285mm.
Bitte glaube es mir einfach.
Hätte mich auch gewundert, denn diese Angabe ist in den offiziellen Toyota-Prospekten. Das wäre bestimmt in 5 Jahren mal jemandem aufgefallen ;)