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Susurs

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Montag, 28. März 2016, 21:32

Zitat

Zitat

In dem Blog Artikel steht doch gar nichts darüber, dass der Motor oft nur etwa 170ps leistet, oder?

Möglicherweise verwechselst Du Motorleistung mit Radleistung. Die liegt bei dem Auto auf vielen Prüfständen bei so ca. 170ps. Soweit ich mich richtig erinnere, liegt die Motorleistung nach der Einfahrphase meist ziemlich exakt bei 200ps.

Toll wäre es, wenn beim Facelift die Verlustleistung wesentlich kleiner wäre, kann mir aber nicht so recht vorstellen, wie man das anstellt.


Leichtere Schwungscheibe?


Würd ich mir sofort einbauen lassen, wenn die 30ps mehr Radleistung brächte :-)
HKS GT86 Aero rot ohne Frittentheke, Bastuck ab Frontpipe, Seibon Carbon/GFK-Haube mit Aerocatches und Heckklappe. ST XTA Gewindefahrwerk mit Abstimmung von Weber Motorsport, XXR 8x18 für den Sommer und Valenti Smoked Rückleuchten.

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Montag, 28. März 2016, 21:50

Zitat

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In dem Blog Artikel steht doch gar nichts darüber, dass der Motor oft nur etwa 170ps leistet, oder?

Möglicherweise verwechselst Du Motorleistung mit Radleistung. Die liegt bei dem Auto auf vielen Prüfständen bei so ca. 170ps. Soweit ich mich richtig erinnere, liegt die Motorleistung nach der Einfahrphase meist ziemlich exakt bei 200ps.

Toll wäre es, wenn beim Facelift die Verlustleistung wesentlich kleiner wäre, kann mir aber nicht so recht vorstellen, wie man das anstellt.


Leichtere Schwungscheibe?


Würd ich mir sofort einbauen lassen, wenn die 30ps mehr Radleistung brächte :-)


Naja ne gute Abstimmung und ne Leichtere Schwungscheibe können schon mal 20 PS mehr radleistung bringen.
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Wretch

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Montag, 28. März 2016, 23:10

Na ja die Verlustleistung ist ja die Leistung welche einem im Antriebsstrang abhanden geht. Sei es durch Getriebe, Kardanwelle, Schwungscheibe usw.

Wenn man das optimiert mit ner leichten Schwungscheibe kann es denke schon sein das eine Mehrleistung am Rad messbar ist oder?

Susurs

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Dienstag, 29. März 2016, 07:10

Zitat

Zitat

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In dem Blog Artikel steht doch gar nichts darüber, dass der Motor oft nur etwa 170ps leistet, oder?

Möglicherweise verwechselst Du Motorleistung mit Radleistung. Die liegt bei dem Auto auf vielen Prüfständen bei so ca. 170ps. Soweit ich mich richtig erinnere, liegt die Motorleistung nach der Einfahrphase meist ziemlich exakt bei 200ps.

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Leichtere Schwungscheibe?


Würd ich mir sofort einbauen lassen, wenn die 30ps mehr Radleistung brächte :-)


Naja ne gute Abstimmung und ne Leichtere Schwungscheibe können schon mal 20 PS mehr radleistung bringen.


Bei der Abstimmung habe ich keine Zweifel, die bringt 10-15ps. Vielleicht kann Chireb ja was zur Schwungscheibe sagen.
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Bifi487

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Dienstag, 29. März 2016, 08:18

In der Schwungscheibe hat man ja keine Verlustleistung, die Speichert nur Energie. Verlustleistung hat man in Getriebe, Diff usw. Überall wo etwas mechanisch die Kraft weiter gibt.
Wenn man die Schwungscheibe tauschst hat man nicht mehr Radleistung, man verringert nur die Rotierende Masse und dadurch kann der Motor schneller/leichter hochdrehen da nicht so viel Masse dem Hochdrehen entgegen wirkt.

Mfg
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Dienstag, 29. März 2016, 08:28

Zitat

In der Schwungscheibe hat man ja keine Verlustleistung, die Speichert nur Energie. Verlustleistung hat man in Getriebe, Diff usw. Überall wo etwas mechanisch die Kraft weiter gibt.
Wenn man die Schwungscheibe tauschst hat man nicht mehr Radleistung, man verringert nur die Rotierende Masse und dadurch kann der Motor schneller/leichter hochdrehen da nicht so viel Masse dem Hochdrehen entgegen wirkt.

Mfg
Christian


Du widersprichst dich selbst.

Der Motor muss Masse bewegen, heißt er muss Energie in die Schwungscheibe stecken, wo Natürlich ein Teil von verloren geht.

Schnelleres hochdrehen bedeutet auch das mehr Leistung am Rad ankommt, das schnellere hochdrehen kommt ja schließlich nicht nur im Leerlauf zustande.
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Dienstag, 29. März 2016, 08:41

Bifi487 hat es schon ganz richtig beschrieben. Richtig ist auch, dass während der Beschleunigung weniger Leistung in die Beschleunigung einer leichteren Schwungmasse fließt und somit während der Beschleunigung mehr Motorleistung für die Beschleunigung des Fahrzeugs übrig bleibt. Hört die Beschleunigung auf (z.B. im Bereich der Höchstgeschwindigkeit), hat die Schwungmasse keinen Einfluss mehr auf die Antriebsverluste.
Eine leichte Schwungmasse wirkt wie ein erleichtertes Fahrzeug und nicht wie mehr Radleistung. Mehr Radleistung würde zwingend auch zu höherer Höchstgeschwindigkeit führen, das ist mit einer leichteren Schwungscheibe nicht der Fall.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

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Dienstag, 29. März 2016, 09:11

Der Motor verliert an jedem Bauteil Energie, welches er in Bewegung bringen muss.
Somit auch die Schwungscheibe, das Getriebe, die Kupplung, Welle, Reifen und Felgen. Ja sogar Lichtmaschine, Wasserpumpe und was sonst noch alles bewegt wird.
Die Summe aus Verlustleistung + Radleistung = Motorleistung... Wenn die Schwungscheibe erleichtert wird, hat der Motor mehr Energie um den restlichen Strang anzutreiben und somit ergibt sich eine höhere Radleistung. Aber KEINE Mehrleistung.
Und eine Höhere Geschwindigkeit hat viele Faktoren, von der Sie beeinflußt werden.
Einfach mal ein paar Leistungsdiagramme anschauen.

Zitat

Eine Schwungscheibe wirkt ja durch das Trägheitsmoment entgegengesetzt der Kraftrichtung, da sie lieber stehen bleiben oder selbe Geschwindigkeit behalten möchte. Wenn du nun eine erleichtere Schwungscheibe nutzt, dann wird die entgegengesetzte Kraft geringer. Und dadurch sinkt die Verlustleistung an der Schwungscheibe.

Die Schwungscheibe speichert kinetische Energie und beim Ausdrehen gibt sie diese wieder ab. Wenn du nun eine Leichtere Scheibe hast, dann kann sie auch nur eine geringere Energie speichern und diese geringere Energie auch nur abgeben.

Sagen wir mal, mit dem originalen Schwung bekommt du 110Nm auf die Straße und hast 40Nm verlust (Der Motor erzeugt dementsprechend 150Nm Drehmoment). Mit einer leichteren hast du dann nur noch eine Verlustleistung von 20Nm und die Radleistung steigt dann Antiproportional um den selben Wert der Verlustleistung also auf 130Nm an (Der Motor erzeugt immer noch 150Nm Drehmoment).
Begründen kannste das mit dem Energieerhaltungssatz. Die Zugeführte Energie vom Motor entspricht der Energie der Verlustleistung + die Energie die am Rad in eine Vorwährtsbewegung umgesetzt wird, also EMotor=EVerlust+ERad

Wenn du da nun logisch drangehst. Die Motorleistung ist die reine Leistung die umgesetzt werden kann und beinhaltet keine Verluste. Wenn nun die Verlustleistung abnimmt, muss foglich die Radleistung um den Wert zunehmen, wie die Verlustleistung sinkt. Sonst hättest du ja ein Perpetuum mobile, wo die Energiemenge nachher > der Energimenge vorher ist.


Eine sehr gute Erklärung. Sollte sich der ein oder andere eventuell mal durchlesen. Bevor hier so "Sinnfreie" Kommentare kommen alá "Need for Speed Style" ... Wenn man nämlich keine Ahnung hat, einfach mal nichts sagen ;-)
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Vincentus

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Dienstag, 29. März 2016, 10:42

Es ist nicht richtig beim Schwungrad von Verlustleistung zu sprechen. Es geht praktisch keine Leistung verloren. Also im Sinne von Leistung die ungewollt in eine andere Energie umgewandelt wird, als man sich wünscht. Um den tatsächlichen Energieverlust einer Schwungscheibe zu messen braucht man sicherlich verdammt gute Messgeräte (*). Deshalb ist es auch falsch von Verlustleistung zu sprechen und damit mit eine Wasserpumpe, oder der Lichtmaschine zu vergleichen. Man sollte es eher als Leistungspuffer ansehen, aus dem man sogar schöpfen kann. Im falschen Sinne könnte man sie dann als Zusatzleistung bezeichnen. Beispielsweise wenn man einen Berg hochfährt, oder beim Schalten die Kupplung fatzen lässt, bevor sich die Drehzahl angeglichen hat.

Trotzdem hast du insofern recht, dass mit ner schweren Schwungscheibe man aufm Diagramm erstmal weniger Leistung aufm rad hat. Diese Energie ist aber nicht verloren, sondern zwischengespeichert. Deshalb hat man unterm strich die selbe Maximalleistung, egal wie schwer die Schwungscheibe ist. Und wenn sie ne Tonne wiegt wird man - sofern man nen starken Anlasser hat ;) - die selbe maximale Radleistung rauskommen wie komplett ohne, bzw. homöopathisch viel weniger.

Nochmal anders betrachtet, Beschleunigungszeit - nur zur verwirrung: Würde man eine physikalisch perfekte Kupplung haben und nachm Schalten nicht abwarten bis die Drehzahl abfällt könntest du genausoschnell beschleunigen wie (fast) ohne Schwungscheibe. Sogesehen kommt der gefühlte "Leistungsverlust" der Schwungeibe vom warten auf die Drehzahl und reibungsverlust an der Kupplung.

* Der größte Teil würde dabei sicherlich über die Reibung mit dem Umgebungsmedium verloren gehen. Dann ist aber eher das Volumen entscheidend und nicht die Masse. Ohne den Faktor hat man nur die Materialverwindung von Welle, Scheibe und Lager. Wenn ich hier falsch liege, darf mich gern jemand erleuchten.

Edit:
Gab es diese Diskussionen nicht schon mal im "passenden" Bereich des Forums? ;)

Ja, aber jetzt wollte ich auch mal meinen Senf dazugeben. Wird zeit für das Knowledge-Wiki :thumbsup: wo man das mal sauber und ein für alle mal einleuchtend erklärt.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vincentus« (29. März 2016, 10:49)


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Dienstag, 29. März 2016, 13:17


Es ist nicht richtig beim Schwungrad von Verlustleistung zu sprechen. Es geht praktisch keine Leistung verloren. Also im Sinne von Leistung die ungewollt in eine andere Energie umgewandelt wird, als man sich wünscht. Um den tatsächlichen Energieverlust einer Schwungscheibe zu messen braucht man sicherlich verdammt gute Messgeräte (*). Deshalb ist es auch falsch von Verlustleistung zu sprechen und damit mit eine Wasserpumpe, oder der Lichtmaschine zu vergleichen. Man sollte es eher als Leistungspuffer ansehen, aus dem man sogar schöpfen kann. Im falschen Sinne könnte man sie dann als Zusatzleistung bezeichnen. Beispielsweise wenn man einen Berg hochfährt, oder beim Schalten die Kupplung fatzen lässt, bevor sich die Drehzahl angeglichen hat.

Trotzdem hast du insofern recht, dass mit ner schweren Schwungscheibe man aufm Diagramm erstmal weniger Leistung aufm rad hat. Diese Energie ist aber nicht verloren, sondern zwischengespeichert. Deshalb hat man unterm strich die selbe Maximalleistung, egal wie schwer die Schwungscheibe ist. Und wenn sie ne Tonne wiegt wird man - sofern man nen starken Anlasser hat - die selbe maximale Radleistung rauskommen wie komplett ohne, bzw. homöopathisch viel weniger.

Nochmal anders betrachtet, Beschleunigungszeit - nur zur verwirrung: Würde man eine physikalisch perfekte Kupplung haben und nachm Schalten nicht abwarten bis die Drehzahl abfällt könntest du genausoschnell beschleunigen wie (fast) ohne Schwungscheibe. Sogesehen kommt der gefühlte "Leistungsverlust" der Schwungeibe vom warten auf die Drehzahl und reibungsverlust an der Kupplung.

* Der größte Teil würde dabei sicherlich über die Reibung mit dem Umgebungsmedium verloren gehen. Dann ist aber eher das Volumen entscheidend und nicht die Masse. Ohne den Faktor hat man nur die Materialverwindung von Welle, Scheibe und Lager. Wenn ich hier falsch liege, darf mich gern jemand erleuchten.


Stock
Ich hab 200PS Motorleistung und 170PS Radleistung ...

Leichtere Schwungscheibe
200PS Motorleistung und 180PS Radleistung ...

170PS.Radl + 30PS.Verll. = 200PS.Mtrl

Nach der Begründung von euch, würde die Verlustleistung gleich bleiben, ich müsste also Rechnen

180PS.Radl + 30PS.Verll = 210PS.Mtrl

Das würde bedeuten, am Ende würde eine Leichte Schwungscheibe mehr Motorleistung erzeugen. Dem ist aber nicht so ...
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Vincentus

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Dienstag, 29. März 2016, 13:50


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Nach der Begründung von euch, würde die Verlustleistung gleich bleiben, ich müsste also Rechnen

180PS.Radl + 30PS.Verll = 210PS.Mtrl

Das würde bedeuten, am Ende würde eine Leichte Schwungscheibe mehr Motorleistung erzeugen. Dem ist aber nicht so ...


Wenn das so stimmen würde, dann müsstest du auch ne höhere Maximalgeschwindigkeit erreichen. Immerhin treiben deine Räder ja auch mit 10PS mehr vorwärts. Anstatt nochmal eine Erklärung zu versuchen, frage ich einfach dich, warum sich deine Endgeschwindigkeit nicht erhört, wenn scheinbar weniger Energie "verloren" geht.

Tip: Die Mehrleistung am Rad wird kleiner wenn die Beschleinigung kleiner wird und verschwindet ganz wenn die Beschleunigung aufhört.
P.S. Lustig wirds, wenn die Beschleunigung negativ wird, dann hat man mit ner schweren Schwungscheibe sogar mehr Leistung am Rad als ohne :thumbup:
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Swyt

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Dienstag, 29. März 2016, 13:50

Es werden schlicht falsche Werte bzw. falsche Formeln verwendet weil die Beschleunigung tatsächlich besser wird. Denoch ist der Begriff "Verlustleistung" hier falsch und verleitet zu Berechnungen die so nicht stimmen...

Edit:

Ich habe mich mal an einer Annäherungsrechnung versucht. Mit den Allgemein bekannten Leistungsdaten vom Toybaru mit 7.6s von 0-100km/h. Die Schwungscheiben mit 8kg und 4kg in Relation zum Verlust zwischen Motor und Rad von etwa 25%. Die entsprach einem Gewicht von 118kg gegenüber 114kg. Zeitlich macht dies so ca. 0.26s aus. (Schwungscheibendurchmesser 400mm).
Wer das träumen verlernt, hat seine Kindheit begraben...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Swyt« (27. Januar 2017, 11:21)


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Dienstag, 29. März 2016, 14:36


Wenn das so stimmen würde, dann müsstest du auch ne höhere Maximalgeschwindigkeit erreichen. Immerhin treiben deine Räder ja auch mit 10PS mehr vorwärts. Anstatt nochmal eine Erklärung zu versuchen, frage ich einfach dich, warum sich deine Endgeschwindigkeit nicht erhört, wenn scheinbar weniger Energie "verloren" geht.

Tip: Die Mehrleistung am Rad wird kleiner wenn die Beschleinigung kleiner wird und verschwindet ganz wenn die Beschleunigung aufhört.
P.S. Lustig wirds, wenn die Beschleunigung negativ wird, dann hat man mit ner schweren Schwungscheibe sogar mehr Leistung am Rad als ohne


Zitat

Messung der Antriebsleistung
Das Fahrzeug wird auf dem Prüfstand fixiert und im großen Gang durchbeschleunigt. Die Motordrehzahl wird dabei durch einen Drehzahlfühler abgegriffen. Bei länger andauernden Prüfungen wird der Fahrzeugkühler durch ein Gebläse angeblasen. Die Radleistung lässt sich auf zwei Arten ermitteln. Entweder durch Messen der Beschleunigung der Prüfstandsrollen, oder durch direkte Messung des auf die Rollen wirkenden Drehmoments. Im ersten Fall muss das Trägheitsmoment der Rollen bekannt sein. Aus dem Trägheitsmoment und der Hochlaufzeit kann das Antriebsmoment, und daraus über die Winkelgeschwindigkeit die Leistung bestimmt werden.


Antriebsleistung/Radleistung wird gemessen indem man in einem Hohen Gang durch beschleunigt, bevorzugt in einem Gang mit 1:1 Übersetzung. Wo hat diese Messung, für die Radleistung also Bitte etwas mit der Endgeschwindigkeit zutun? NICHTS! Überhaupt nichts ...
Also ist die anliegende Radleistung Höher, als mit einer Schweren Schwungscheibe. Da der Motor schneller beschleunigt ... und daher eine höhere Radleistung hat. Schließlich ist die Radleistung, wie dort steht, ja von der Beschleunigung Abhängig.
Warum man nicht schneller fährt? Ganz einfach, weil sich der vorteil der Schwungscheibe mit höherer Drehzahl verringert und daher auch die Radleistung wieder sinkt.

Eventuell sollten wir Verlustleistung durch Schleppleistung ersetzen. Dann habe ich auch die Korrekte Bezeichnung, für das gewählt was ich eigentlich sagen wollte.

Leistung wird Physikalisch wie folgt definiert. Geleistete Energie pro Zeit, oder als Geleistete Arbeit pro Zeit.
Im Automotive bereich kann man also sagen geleistete Arbeit pro Zeiteinheit.

Also hab ich mehr Leistung, wenn der Motor die selbe Arbeit in kürzer Zeit vollbringt, daher schneller Hochdreht. Also ganz klar eine höhere Radleistung.

Zitat

Alle Werksangaben bzgl. Leistungsdaten beziehen sich auf Leistung an der Kurbelwelle ... also direkt am Motor. Während diese Leistung über das Getriebe, die Achsen, Radnaben usw. auf die Straße abgegeben wird, damit das Auto sich in Fahrtrichtung bewegt, wird ein nicht unwesentlicher Teil der Leistung, in Folge von Widerständen in Wärme umgewandelt. In diesem Moment spricht man also von Schleppleistung oder Verlustleistung. Von daher sind die Leistungsdaten, welche am Rad gemessen werden, immer um die Verlustleistung/Schleppleistung reduziert bzw. die eigentliche Motorleistung


Daher Radleistung + Verlust/Schleppleistung = Motorleistung also ist die Rechnung doch eigentlich Total Simple, wenn ich Motorleistung - Radleistung = Verlust/Schleppleistung ... da die Radleistung, bei einer Leichten Schwungscheibe höher ist ... muss sich im gegenzug die Schleppleistung verringern. Das geht garnicht anders ... weil die Motorleistung kann nicht höher werden.
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ProPyro22

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Dienstag, 29. März 2016, 14:41

Aber das ist schön das wir uns in einer Sache sicher sind.
Leichte Schwungscheibe= bessere Beschleunigung :)
So Leute weiter gehts ;)
Gib ma Gas du Spritzgebäck :D (JP)
Ich geb dir gleich PDC in die Fresse :thumbsup: (JP)

Ich bin ein (noch) Aeronaut ;(

Vincentus

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Dienstag, 29. März 2016, 14:51

Gut, dann sind wir uns ja einig ^^ . Wenn man so misst, dann ergibt sich natürlich mehr Radleistung. Leider eben nur für diese Belastungsart und wenn man Radleistung so definieren möchte. Nichts anderes wurde von mir und anderen behauptet. Die maximale Radleistung wird aber nicht höher sein, bzw im Bereich der Messgenauigkeit untergehen. Das mit dem Leistungsverlust wurde jetzt ja auch zurück genommen, also passt alles.
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Dienstag, 29. März 2016, 15:01

Gut, dann sind wir uns ja einig ^^ . Wenn man so misst, dann ergibt sich natürlich mehr Radleistung. Leider eben nur für diese Belastungsart und wenn man Radleistung so definieren möchte. Nichts anderes wurde von mir und anderen behauptet. Die maximale Radleistung wird aber nicht höher sein, bzw im Bereich der Messgenauigkeit untergehen. Das mit dem Leistungsverlust wurde jetzt ja auch zurück genommen, also passt alles.


Naja Toyota hat doch gesagt, sie wollen 200PS Radleistung ... da man Radleistung so Mist, kann man davon ausgehen das mit einer sauberen Abstimmung und evtl Leichteren Schwungscheibe, genau so die 200PS Radleistung erreicht werden.
Für das kleine Heftchen und das Marketing spielt die "Berechnung" oder die Belastungsart wohl keine Rolle ... Hauptsache die 230PS Motorleistung können im Heft stehen ... und man kann mit 200PS Radleistung angeben?

Und die Gemessene-Radleistung kann doch deutlich höher sein, je nachdem wie leicht die Schwungscheibe ist. Wir haben damals ca. 12 PS mehr am Rad raus geholt. Dafür war die Schwungscheibe aber auch 8kg leichter ...
Wie gesagt, es geht hier lediglich um die Gemessene Radleistung. Das was im Endefekt später irgendwann mal auf dem Datenblatt steht ...
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ectabane

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Dienstag, 29. März 2016, 15:38

Zitat

Daher Radleistung + Verlust/Schleppleistung = Motorleistung also ist die Rechnung doch eigentlich Total Simple, wenn ich Motorleistung - Radleistung = Verlust/Schleppleistung ... da die Radleistung, bei einer Leichten Schwungscheibe höher ist ... muss sich im gegenzug die Schleppleistung verringern. Das geht garnicht anders ... weil die Motorleistung kann nicht höher werden.

Bis du dir sicher, dass die Schwungscheibe die Schleppleistung beeinflußt?
Die Schleppleistung wird wird ja mit getretener Kupplung gemessen und
der Antriebsstrang, sprich Antriebswellen, Diff , Kardanwelle und Getriebe
bremsen die Rollen auf dem Prüfstand ab. Die Schwungscheibe ist in diesem
Moment jedoch mechanisch vom Antriebsstrang getrennt und hat keinerlei
Einfluss auf die Schleppleistung.

MfG

Lars

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Dienstag, 29. März 2016, 16:02

Zitat

Daher Radleistung + Verlust/Schleppleistung = Motorleistung also ist die Rechnung doch eigentlich Total Simple, wenn ich Motorleistung - Radleistung = Verlust/Schleppleistung ... da die Radleistung, bei einer Leichten Schwungscheibe höher ist ... muss sich im gegenzug die Schleppleistung verringern. Das geht garnicht anders ... weil die Motorleistung kann nicht höher werden.

Bis du dir sicher, dass die Schwungscheibe die Schleppleistung beeinflußt?
Die Schleppleistung wird wird ja mit getretener Kupplung gemessen und
der Antriebsstrang, sprich Antriebswellen, Diff , Kardanwelle und Getriebe
bremsen die Rollen auf dem Prüfstand ab. Die Schwungscheibe ist in diesem
Moment jedoch mechanisch vom Antriebsstrang getrennt und hat keinerlei
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Lars


Jap so wird gemessen, ist aber eben kein richtiger Wert. Dieser wird nach der Messung nochmal von Korrekturnormen verbessert, also kann man halt damit eigentlich garnix machen.
Prinzipell stimmt nicht mal die Motorleistung, die da raus kommt ... weil auch die errechnet wird mit irgendwelchen werten.

Ich bin aber bei meiner Berechnung (die oben aufgeführte wird halt so genutzt) von 200PS - 170PS = 30 PS ausgegangen. Nach dem Umbau der Schwungscheibe eben 180 PS Radleistung ... also muss sich die Schlepplast verringern. Die Schlepplast ist ja letztenendes genau der Anteil, der bis zum Rad verloren geht.
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Dienstag, 29. März 2016, 16:08

Zitat

Die Schlepplast ist ja letztenendes genau der Anteil, der bis zum Rad verloren geht.

Das ist ja richtig, aber die Schwungscheibe mit Kupplungsautomat ist ja fest mit der Kurbelwelle verschraubt
und spielt halt bei der Schleppleistungsmessung überhaupt keine Rolle.

MfG

Lars

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Dienstag, 29. März 2016, 16:43

Zitat

Die Schlepplast ist ja letztenendes genau der Anteil, der bis zum Rad verloren geht.

Das ist ja richtig, aber die Schwungscheibe mit Kupplungsautomat ist ja fest mit der Kurbelwelle verschraubt
und spielt halt bei der Schleppleistungsmessung überhaupt keine Rolle.

MfG

Lars



Die Schleppleistung kann eben nicht, durch das Verfahren auskuppeln, korrekt gemessen werden. Das ist nur ein "annäherungswert" der dann noch beglichen wird.

Okay anderes Beispiel, ich erleichtere Kurbelwelle, Pleuel und Kolben ... ohne die Motorleistung zu erhöhen ... das funktioniert ja durch erleichtern auch nicht.
Also spielen die Komponenten an und ihm Motor doch eine rolle, müssen Sie ... den die Radleistung wird durch das erleichtern definitiv erhöht.
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