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Montag, 27. März 2017, 09:54

Der Radfahrer muss an dieser Stelle auch nicht absteigen, er muss lediglich dem Fahrbahnverkehr Vorrang gewähren. Das heißt, wenn der fahrend den unbeampelten Zebrastreifen so überquert, dass der Verkehr auf der Fahrbahn zum bremsen genötigt wird, macht der Radfahrer dort einen Fehler. In allen anderen Fällen verhält der Radfahrer sich richtig.
Gruß aus dem Bergischen Land
Andreas

Wenn in meiner persönlichen Beziehung zum GT überhaupt ein Mangel besteht, dann ist es ein Mangel an Fahrkunst, Mut und Unvernunft, der allein dem Fahrer anzulasten ist.

"Christian schnall Di o, weil jez foar i eana hi, dass's all die Lizenz abgebn." W. Röhrl in Arganil

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Montag, 27. März 2017, 10:44

Da mit den steigenden Temperaturen hier Radfahrer wieder in den Focus kommen, bringe ich mal ein Beispiel von gestern, wie es perfekt laufen kann. Auf der L323 kurz vor Meinerzhagen ist die Strecke auf 60 km/h begrenzt, die Fahrbahnen durch doppelte Linien getrennt und zusätzlich sind im Kurvenbereich zwischen den Linien noch sogenannte Bischofsmützen aufgestellt. Ein Einspurfahrzeug dort regelgerecht mit einem PKW und ausreichendem Seitenabstand (>=1,5m) zu überholen ist schlicht unmöglich.
Ich war dort gestern mit dem Rad bergauf (also langsam) unterwegs und nachdem mich bereits einige PKW unter Missachtung eines angemessenen Abstands dort überholt haben, bemerke ich, wie hinter mir ein Auto mit meiner Geschwindigkeit fährt. Ein kurzer Blick zurück und ich sehe einen älteren Passat, ich fahre ganz nach rechts auf die Linie und winke das Auto vorbei. Der Fahrer überholt prompt mit mäßiger Geschwindigkeit, es war übrigens ein eher jüngerer Fahrer. Geht doch!
Das krasse Gegenteil durfte ich dann später innerorts (gerade ebene Stecke 50 km/h) erleben, als mich ein A3 Turbo-was-weiss-ich mit geringem Abstand so überholt, dass dessen Klappenauspuff in dem Moment öffnet, als der genau neben mir fährt. Das war nicht nur vollkommen unnötig, sondern auch geeignet, einen weniger "schussfesten" Radfahrer ins Straucheln zu bringen.
Dennoch musste ich gestern die allerschlimmsten Idioten abseits der Straße erleben. Und zwar auf einer Strecke, die man als Nur-Autofahrer niemals zu Gesicht bekommt. Was bei schönem Wetter auf dem Radfahrerbiotop Bahntrassenradweg so abgeht, kann man sich kaum vorstellen. Von Hundeausführern ohne Leine oder noch schlimmer mit 10m-Leine, Spaziergängergruppen, die sich wundern, dass dort Radfahrer verkehren bis zu Rollschuhfahrern, die die komplette Wegbreite pendelnd in Anspruch nehmen, ist alles dabei. Auch vor geschwindigkeitsberauschten E-Bike-Fahrern, die bei 25 km/h total überfordert sind, muss dort dringend gewarnt werden.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »860« (27. März 2017, 12:31)


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503

Montag, 27. März 2017, 16:58

das steht hier bestimmt irgendwo:

Möchtegern Tour de France Teilnehmer auf der Landstraße - mMn haben Radfahrer nichts auf der Landstraße zu suchen ...

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504

Montag, 27. März 2017, 17:58

Das krasse Gegenteil durfte ich dann später innerorts (gerade ebene Stecke 50 km/h) erleben, als mich ein A3 Turbo-was-weiss-ich mit geringem Abstand so überholt, dass dessen Klappenauspuff in dem Moment öffnet, als der genau neben mir fährt. Das war nicht nur vollkommen unnötig, sondern auch geeignet, einen weniger "schussfesten" Radfahrer ins Straucheln zu bringen.
Dennoch musste ich gestern die allerschlimmsten Idioten abseits der Straße erleben. Und zwar auf einer Strecke, die man als Nur-Autofahrer niemals zu Gesicht bekommt. Was bei schönem Wetter auf dem Radfahrerbiotop Bahntrassenradweg so abgeht, kann man sich kaum vorstellen. Von Hundeausführern ohne Leine oder noch schlimmer mit 10m-Leine, Spaziergängergruppen, die sich wundern, dass dort Radfahrer verkehren bis zu Rollschuhfahrern, die die komplette Wegbreite pendelnd in Anspruch nehmen, ist alles dabei. Auch vor geschwindigkeitsberauschten E-Bike-Fahrern, die bei 25 km/h total überfordert sind, muss dort dringend gewarnt werden.
Dieses Erlebnis aus der Sicht eines der beschriebenen Verkehrsteilnehmer berichtet wäre sicher spannend. ;) Vermutlich wissen wir auch wie das in etwas ausfallen würde.

Aus meiner Sicht alles eine Frage von Toleranz und Miteinander - statt Ego-Trip. Dann würde es auch funktionieren. Gilt aus meiner Sicht für alle Gruppen, nicht nur für die, zu der man gerade selber gehört.
Ich möchte wie mein Opa im Schlaf sterben und
nicht so jammernd wie sein Beifahrer.

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Montag, 27. März 2017, 18:36

mMn haben Radfahrer nichts auf der Landstraße zu suchen ...

Gut, dass Deine Meinung hier absolut irrelevant ist.
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Montag, 27. März 2017, 18:39

Vermutlich wissen wir auch wie das in etwas ausfallen würde.

Dann äußer doch mal Deine Vermutung.
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Montag, 27. März 2017, 18:40

mMn haben Radfahrer nichts auf der Landstraße zu suchen ...

Gut, dass Deine Meinung hier absolut irrelevant ist.


Gut das man auch trotz Dir eine Meinung haben darf.

Nicht jeder muss Deiner Meinung sein, das wäre dann vielleicht doch zu einfach, oder?
J.C.:"He who shall be last shall be sideways and smiling"
Jango:"Alles für den GT, Alles für das Forum, mein Leben für das Auto"
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Montag, 27. März 2017, 18:49

Was soll man schon auf ein "Radfahrer haben auf der Landstraße nichts zu suchen" antworten? Ein solcher Spruch hat in etwa die selbe Qualität wie "kein Führerschein für Frauen" oder "alle Sportwagenfahrer sind hemmungslose Raser".
Ich habe einen Fehler gemacht, nämlich einen solchen Spruch zu kommentieren.
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Montag, 27. März 2017, 18:53

Dein Fehler war wohl eher zu sagen, dass die Meinung eines anderen Users absolut irrelevant ist.

860

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Montag, 27. März 2017, 19:01

Irrelevant in Bezug auf die StVO, das hätte ich dazu schreiben müssen.
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Montag, 27. März 2017, 19:57

..kann diese Pulks an Rennradfahrern, die meinen die Strasse gepachtet zu haben, auch nicht ab..um nicht zu sagen, dass ich solche Typen hasse. Wünsch' mir dann kurzzeitig immer 'nen Mähdrescher.

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Montag, 27. März 2017, 20:01

..kann diese Pulks an Rennradfahrern, die meinen die Strasse gepachtet zu haben, auch nicht ab..um nicht zu sagen, dass ich solche Typen hasse. Wünsch' mir dann kurzzeitig immer 'nen Mähdrescher.

Kein Kommentar!
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Montag, 27. März 2017, 20:05

..in diesem Fall sowieso irrelevant ;)

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Montag, 27. März 2017, 21:07

Mich nervt es, wenn der Fahrer vor mir die Geschwindigkeit nicht halten kann und stets zwischen 95 und 110 kmh wechselt! Vor allem wenn ich mit Tempomat unterwegs bin... :whistling:

mb100

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515

Montag, 27. März 2017, 22:42

Mich nervt es, wenn der Fahrer vor mir die Geschwindigkeit nicht halten kann und stets zwischen 95 und 110 kmh wechselt! Vor allem wenn ich mit Tempomat unterwegs bin... :whistling:


Mich nerven die, die sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen ihr Tempomat auf 70 eingestellt haben 8) :D
Signaturen sind überflüssig, verschwenden Speicherplatz, machen Arbeit und kosten Geld

StefanGT86

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Montag, 27. März 2017, 23:29

Die sind tatsächlich noch schlimmer :P

LawHaki

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Dienstag, 28. März 2017, 09:28

Was soll man schon auf ein "Radfahrer haben auf der Landstraße nichts zu suchen" antworten? Ein solcher Spruch hat in etwa die selbe Qualität wie "kein Führerschein für Frauen" oder "alle Sportwagenfahrer sind hemmungslose Raser".
Ich habe einen Fehler gemacht, nämlich einen solchen Spruch zu kommentieren.
Unabhängig davon, dass meine Familie und ich aus unserem Land geflohen sind, damit wir unsere Meinung frei äußern können, ist dein Vergleich nichtssagend.

"Kein Führerschein für Frauen" = Diskriminierung und "alle Sportwagenfahrer sind hemmungslose Raser" = Stereotypen.

Aber, wenn ich als Autofahrer 100 KM/h auf der Landstraße fahre, am besten kurvig und mit Höhenunterschiede und plötzlich ein "Tour de France Fahrer" die Hälfte meiner Geschwindigkeit vor mir auftaucht, stelle ich mir die Frage, ob das unbedingt sein muss?

Ich meine, wenn ich ihn über den Haufen (versehentlich natürlich) fahre, bin ich schuld. Überhole ich ihn und er fällt hin, habe ich seiner Meinung nach nicht ausreichend Abstand gehalten und ich bin wieder schuld. Bremse ich sehr stark ab und mir fährt ein Auto rein, ist der arme hinter mit schuld. Also sagt mir mein Menschenverstand, dass die da nichts zu suchen haben, da sie die zugelassene Geschwindigkeit nicht erreichen können und ein Risiko nicht nur für sich, sondern auch für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.

Vor einigen Tagen habe ich mir eine Reportage angeschaut, in der gezeigt wurde, dass die Polizei zu langsame Autofahrer, sogenannte Schleicher, ausm Verkehr ziehen und sie bestrafen (Bußgeld). Und aus welchem Grund? Risiko für die Verkehrsteilnehmer. Bei Radfahrer ist das natürlich irrelevant, ist ja nicht so, dass es in Deutschland genügend autofreie Straßen gibt für deren Hobby :whistling:

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Dienstag, 28. März 2017, 09:39

Wenn die Rennradgruppen STVO Konform unterwegs wären, müssten sie:

- Hintereinander fahren
- rechts fahren
- untereinander so viel Abstand halten, dass ein Auto einscheren kann

Gleiches gilt für uns Autofahrer. Keiner von beiden Gruppen macht es. Das Problem ist, Autos haben Airbags, die Radler nicht 8| .

Vielleicht fühle ich da als Ex-Moppedfahrer ein wenig mit 8o .

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Dienstag, 28. März 2017, 09:47

Aber, wenn ich als Autofahrer 100 KM/h auf der Landstraße fahre, am besten kurvig und mit Höhenunterschiede und plötzlich ein "Tour de France Fahrer" die Hälfte meiner Geschwindigkeit vor mir auftaucht, stelle ich mir die Frage, ob das unbedingt sein muss?


Ich habe damit grundsätzlich kein Problem, irgendwo müssen die ja langfahren.

Aus aktuellem Anlass:

Ich finde es aber arg zum Kotzen, hoch unanständig und maximal egoistisch (vom Radler), wenn gleichzeitig ein feiner Fahrradweg zur Verfügung steht, den man benutzen könnte. Aber nein, bevor die feinen Herren mal an einer Kreuzung mit ihren Klickpedalen anhalten und absteigen (oder wenigstens einen Fuß auf die Straße stellen) müssten, halten sie lieber durchgehend den Landstraßenverkehr auf, während der nagelneue, millionenteure, extra für Fahrradfahrer gebaute Radweg links (oder rechts) ungenutzt liegen bleibt. Klar, rein rechtlich kann man die Radler nicht dazu zwingen, "ihre" Straße zu benutzen, solange es ein kombinierter Rad-/Fußweg ist. Unanständig ist es trotzdem.
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Dienstag, 28. März 2017, 10:04

damit wir unsere Meinung frei äußern können

Niemand hat Dich hier gehindert, Deine Meinung frei zu äußern. Wenn ich jedoch der Meinung bin, dass Deine Meinung in Bezug auf die Bestimmungen der hier aktuell gültigen StVO irrelevant ist, muss auch diese Meinung zulässig sein.
Also sagt mir mein Menschenverstand, dass die da nichts zu suchen haben, da sie die zugelassene Geschwindigkeit nicht erreichen können

Damit schließt Du auf Landstraßen, deren Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h festgesetzt ist, Fahrräder, Mofas, Kleinkrafträder, Quads, Traktoren, LKW, Kleintransporter > 3,5t, PKW mit Anhänger und den Mähdrescher des Hedonisten aus, da diese Fahrzeuge die für die Straße zugelassene Geschwindigkeit nicht erreichen können oder dürfen. Für die Festlegung, wer auf welchen Straßen fahren darf, ist der Menschenverstand eines einzelnen Menschen zum Glück vollkommen irrelevant, es könnte sonst dazu kommen, dass irgend ein individuell intoleranter Menschenverstand Sportwagen von den Straßen verbannen möchte.
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