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<Kit Kat>

Schüler

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Mittwoch, 3. September 2014, 14:34

Ist ein interessanter Thread hier, den ich so auch schon aus dem MR2 Forum kenne.
Die Fragen sind indes schon immer dieselben gewesen: Preis/Leistung? Sinn/Unsinn welcher Maßnahme usw.

Wir hatten im MR2 Forum nun eigentlich eine ähnliche Community wie hier: Die Saugerfraktion, denen die 156PS/bzw 170 PS des Seriensaugers hier in D gereicht haben und eben die PS Junkies.
Jedoch stellte sich die Frage nach dem "was ist eigentlich günstiger?" nicht.
Die Turbo-Version des MR2 war in Japan erhältlich und mit den Jahren wurden auch die Importe immer erschwinglicher.
Der Einbau des Turbomotors war quasi Plug&Play und eine legale Abnahme war über den Speedmeister auch kein Problem.
So habe auch ich aus meinem 156PS Sauger einen 297 PS starken Turbo gemacht.
An Mods waren das:
3S-GTE Motor
Offene Ansaugung (APexi)
200 Zellen Kat in einer Sard Down Pipe
Größerer Ladeluftkühler von Berk
3" Blitz NürSpec R -Aga
Blitz Steuergerät optimiert auf die Aga und den größeren LLK

Kosten lagen gesamt bei ca. 6500 inkl. Abnahme.
Dagegen gestellt war ein Kollege des Forums der an seinem Sauger so ziemlich alles hat machen lassen, was zu machen war.
Ich glaube er hatte nachher ca. 210-220PS (was beachtlich war, von 156PS kommend). Investition knapp über 10K.

Sicherlich nicht ganz auf den GT umlegbar die Rechnung, aber es bleibt auch abzuwarten wie der Markt für den GT in dieser Richtung in ein paar Jahren ausschaut.
Wie schon richtig gesagt wurde:
Für Leistungsenthusiasten (300PS und mehr) geht wahrscheinlich kein Weg an der Aufladung vorbei. Für nötig hielte ich es aber nie:
Wie schon richtig geschrieben: Das Potential des Serien (Sauger) GT, lässt sich im öffentlichen STVO-Bereich schon gar nicht mehr erfahren, wenn man legal bleiben will. Bei diversen Motorsportvarianten ist das dann schon eher was, oder eben für Leute die ihren GT gerne auch mal auf Trackdays bewegen.

Das habe ich beim MR2 auch gemerkt. Der Wagen hatte nachher Zeiten von 0-100 in unter 5 Sek. Das waren für so einen alten Japaner schon sehr gute Werte. Wollte man mit dem Wagen so ein wenig Spaß haben, stand man quasi immer am Führerscheinentzug.
Ausfahren konnte ich ihn dann nur auf dem Track.
Inzwischen denke ich: Um den Fahrspaß zu steigern sind zu allererst wirklich gute Reifen eine gesunde Maßnahme. Dann evtl. Versteifungsstreben und ein gutes Fahrwerk. Das wären immer die 1. Dinge in die ich investieren würde. Sie sind idR legal oder eintragbar und haben keine negativen Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Motors.


- Dir Federn in den Hintern zu stecken, macht dich noch nicht zum Huhn! ~ Tyler Durden