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GT86Olli

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1 801

Freitag, 22. Juli 2016, 13:22

So ist es. Technisch spricht nichts dagegen, Felgen nur anhand von Festigkeitsnachweisen eintragen zu lassen. Das ist nämlich der einzige Punkt, den man nicht anhand von Sicht- und kurzen Fahrprüfungen überprüfen kann. Ob ein Rad von den Abmaßen her passt oder nicht, kann man schließlich sehen.
Daher ist es bisher auch nicht illegal gewesen, dies ganz normal über eine 21er Abnahme zu machen.

Mit der neuen Regelung (die ich noch nicht gesehen habe, aber gerne mal sehen würde) wird es dann wohl so sein, dass zwingend ein umfangreiches Teilegutachten oder eine ABE nötig sein wird.
In meinen Augen sinnloser Bürokratismus. Das wird damit begründet, dass bei Vorliegen eines Gutachtens der gesamte Herstellungsprozess zertifiziert ist und nicht nur die Festigkeit.
Es wird quasi gesagt (natürlich nicht offiziell): "Nur die Festigkeit des geprüften Rads sagt nichts über den Herstellungsprozess und das Verfahren beim Hersteller aus. Es kann ja auch sein, dass der Hersteller ein Rad auf Festigkeit hin überprüfen lässt und dann alle anderen Räder in einem weniger aufwändigen Verfahren herstellen lässt, worunter die Festigkeit leidet".
Das klingt zwar erstmal plausibel, aber wenn man ein bisschen nachdenkt, ist das Schwachsinn. Warum sollte ein Hersteller so etwas machen? Ein aufwändiges Verfahren für nur eine Felge erfinden und es danach einstampfen, nur für ein Festigkeitsgutachten? Dann würde er sich das Festigkeitsgutachten doch eher gleich komplett sparen, weil es in den allermeisten Ländern der Welt ohnehin nicht auf sowas ankommt.
Außerdem: Auch ein deutsches Herstellungsverfahren ist nicht vor Umgehung durch obige Vorgehensweise geschützt...

Es ist also eine Menge Papierkram, die am Ende zwar den positiven Effekt hat, dass man im Zweifel einen "Schuldigen" zu Rechenschaft ziehen kann (Haftungsfrage), wenn sich herausstellt, dass das Herstellungserfahren nicht so war wie angegeben; aber praktische Relevanz hat das wohl kaum.
Das meinte ich mit "Bürokratismus".

Hinzu kommt der Gedanke, dass die heimische Wirtschaft gestärkt und Importe (von Felgen oder auch anderen Teilen oder Fahrzeugen) unterbunden werden soll. Da wären wir dann beim Lobbyismus.

Nicht falsch verstehen, ich fühle mich grundsätzlich sehr wohl in unserem durchaus sehr gut durchdachten Rechtsstaat und Rechts- sowie Verwaltungssystem. Es gewährt ein Höchstmaß an Sicherheit.
Aber irgendwann stoßen neue Sicherheitsvorschriften eben an die Grenzen des gesunden Menschenverstandes.
Wenn dann auch noch wirtschaftliche Hintergründe hinzutreten, die an für sich nicht Triebfeder für eine solche Regelung sein dürfen (dafür besteht keine Rechtsgrundlage), kriege ich das Kotzen.
"There are a number of ways of increasing performance. (...) These items can all be modified by customers (...).
Yet designing a low center of gravity body from scratch can only be achieved by the car's manufacturer. And that is what we have done."


Hiromi Tamou
Deputy General Manager, Subaru Engineering Division

patx

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1 802

Freitag, 22. Juli 2016, 13:38

Naja, die möchten eben, dass eine deutsche/europäische Überwachungsorganisation die Festigkeit prüft, anstatt sich darauf zu verlassen, was Hersteller xyz in Fernost sich da zusammengeshopt hat :D Verstehe ich nach wie vor, der TÜV muss etwas als einwandfrei bestätigen, was er so nicht beurteilen kann, weil er nicht mal ein Gutachten einer Stelle hat, der er vertrauen wird. Das mag bei vielen Dingen nicht relevant zu sein, eine brechende Felge dürfte aber fast immer fatal sein, insofern sehe ich ein, dass der Maßstab dafür hoch sein sollte.

Ob der Kunde das Vertrauen in solche Gutachten teilt, ist ja eine andere Frage. Ich für meinen Teil würde auch eher einem Festigkeitsgutachten aus Deutschland vertrauen, als einem aus Amerika oder sonstwo. Ist einfach so.

GT86NichtUnbezahlbar

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Freitag, 22. Juli 2016, 18:05

Tritt die neue Regelung schon in Kraft?
-----Ideen!?------

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Freitag, 22. Juli 2016, 18:09

Radgewichte...

Hab heute drei verschiedene Räder gewogen.
Bin jetzt von den Alleggerita (waren irgendwie optisch zu klein fürs Aeropaket, stehen bald zum Verkauf) auf Autec Wizard umgestiegen.
Das Mehrgewicht spüre ich leider deutlich, dafür hab ich jetzt 225er Sportreifen statt den 215er Rutschelins.


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GT86Olli (25.07.2016)

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Freitag, 22. Juli 2016, 22:06

nur das zumindest die großen hersteller Aka Rays/Volk Racing , work eh ein QM System sogar nach ISO und blablabla haben - ebenfalls ist Rays z.b. hersteller für einige Serienmässig verbaute Felgen von Nissan (GT-R , 350Z , 370Z) und nun sind mit einem schlag eintragungen von Felgen von dem hersteller nicht mehr möglich ? das ist einfach lächerlich

das in Fernost allerdings auch viel schrott zusammengeklöppelt wird und dann fragliche gutachten zustande kommen oder aber auch dort kein QM System vorhanden ist ist ne andere geschichte aber es gibt ja nicht nur die "billig hersteller"


naja mal gespannt müssen wir deutsche/in der EU eh schlucken das urteil und hinnehmen. denke nicht das man da noch was bewegt kriegt

Bin Gespannt wann man nur noch Serienfelgen usw fahren darf und garnichts mehr so vom markt.


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1 806

Sonntag, 24. Juli 2016, 20:29

Hey Leute
Kennt ihr Felgen die aussehen wie die JapanRacing JR3 und die leicht sind? Also wenig aber dicke Speichen und halt im 8kg Bereich.

Bifi487

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1 807

Sonntag, 24. Juli 2016, 20:32

Ganz klar Volk TE37, das original ist immer besser :whistling:

Mfg
Christian

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1 808

Sonntag, 24. Juli 2016, 20:37

Genau, die Volk's. Die dann aber auch unter den Felgen Typ fallen, die immer schwerer einzutragen sind. Und bis sie bei dir zuhause sind und du einen Tüv Termin hast, kann es schon zu spät sein :P außerdem willst du sicher nicht 3-4K ausgeben, vermute ich.

Ansonsten weiß ich nicht was die Rota Grid wiegen, aber die wären auch in der Optik. Aber ebenso schwer eintragbar wie Volk's.
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Sugar

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1 809

Sonntag, 24. Juli 2016, 20:50

Japan Racing JR3 in 9x17 ET35 wiegen 9,2kg gewogen mit einer Personenwaage

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1 810

Sonntag, 24. Juli 2016, 21:42

Würde mir ja 18er holen ^^

Und ja Volk ist etwas teuer :D

TeenaxJDM

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1 811

Sonntag, 24. Juli 2016, 22:08

Günstig, leicht und eintragbar ist leider kaum-garnicht zu bekommen :P
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1 812

Montag, 25. Juli 2016, 06:46

Ich habe jetzt die Autec Wizard in 17 x 7.5 ET 38 mit 225/45 17 Continental Reifen drauf.

Laut Gutachten: "Das Gewicht einer unlackierten Probe betrug 8,556 kg."
Lackiert und mit Wuchtgewichten kommt man aber dann auf 9 bis 9,1 kg pro Felge.
Angesichts des Preises von knapp 140 Euro pro Felge ist das aber ein sehr guter Wert und sie füllen den Radkasten gut aus. :)


TeenaxJDM

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1 813

Montag, 25. Juli 2016, 07:17

Ja, die fallen unter die Kategorie "kaum" :P
Wobei 9Kg bei 7,5x17 auch nicht wirklich soooo leicht ist.
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Montag, 25. Juli 2016, 07:38

Ja, die fallen unter die Kategorie "kaum" :P
Wobei 9Kg bei 7,5x17 auch nicht wirklich soooo leicht ist.
Stimmt schon, mein Wagen fühlt sich jetzt auch gut 60kg schwerer an als mit den Alleggerita. ;(
Aber Spurplatten wollte ich schlussendlich aus diversen Gründen nicht verwenden und die Alleggerita sehen auch einfach zu klein aus für das Aeropaket.
Preislich haben die Alleggerita Felgen alleine ein paar hundert Euro mehr gekostet als die Wizard als Komplettrad. :D

Sugar

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1 815

Montag, 25. Juli 2016, 08:25

Erstaunt mich jetzt aber meine Autec Wizard in 8x18 haben zwischen 9,4 und 9,6kg gewogen.

patx

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1 816

Montag, 25. Juli 2016, 11:37

Wollte ich auch grad sagen... kommt mir sehr schwer vor. Meine 18" sind auch ziemlich leicht, habe sie leider nicht gewogen, waren aber eben auch schon Reifen montiert. Im Vergleich zu anderen Rädern, mit denen ich hantiere, sind sie gefühlt schon deutlich leichter :D Ich finde sie auch nicht schwerer, als die Serienräder, trotz 18". Das ist natürlich subjektiv, aber so eklatant wird's dann wohl nicht sein.

Liebe die Dinger, tolles Design, leicht, günstig. 17" kosten aktuell 123€ pro Felgen, 18" 162€. Außerdem kann man sie gut individualisieren :D

PS: Ja, mittlerweile ist er tiefer... ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »patx« (25. Juli 2016, 11:42)


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1 817

Montag, 25. Juli 2016, 12:20

Zitat

Erstaunt mich jetzt aber meine Autec Wizard in 8x18 haben zwischen 9,4 und 9,6kg gewogen.

Die OZ wiegen in dieser Dimension 7,9 kg, also ca. 1,5kg leichter pro Rad.

1,5 kg x 4 Räder x Faktor 7 = 42kg

Die leichteren Räder entsprechen also einer Gewichtsreduktion von ca. 42 kg. Da waren die 60 kg ganz gut "gefühlt".
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patx

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1 818

Montag, 25. Juli 2016, 12:36

Wäre ja auch tragisch, wenn nicht, bei dem Preisunterschied :D

Bifi487

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Montag, 25. Juli 2016, 13:48

Ist leider wirklich so, günstig, leicht und gutachten ist nicht zusammen zu bekommen.
Selbst die TE37 sind aber nicht soo leicht. Beim gewicht liegt die ce28 da deutlich besser.
Wirklich leichte felgen für unter/um 2K sind zB. OZ allegerita, Enkei rpf1 oder Wedsports tc105.
Für unseren lochkreis gibts leider nicht viele alternativen.
Preis/Leistung sind wohl die wizard und die motec nitro (gibts ja leider nicht mehr) kaum zu schlagen.

Den ganze fakes ala rota, japanracing usw steh ich sehr skeptisch gegenüber. Das eine geschmiedete Felge in Form und Maß X hällt heist nicht das eine gegossene in der gleichen Form das auch tut. Die gegossene Felge wird immer mehr arbeiten. auf der Straße wahrscheinlich unbedenklich, aber wenn man den Wagen härter ran nimmt oder auch mal nen trackday fährt würde ich nicht meine Hand ins feuer legen das es hällt.
Und nein ich hab nicht Geld wie heu, ist einfach meine persönliche Meinung und ich spare lieber länger und kauf mir das Original oder mache Kompromisse wenns mir das Geld nicht wert ist.
Hoffe es fühlt sich keiner auf den Fuß getreten :whistling:

Mfg
Christian

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Montag, 25. Juli 2016, 14:25

Ich stehe kurz davor mit RPF1 zu importieren. Allerdings hat sich das mit der Eintragung ja nun auch deutlich verschlechtert, da keine Papiere.
Die RPF1 in 9x17 ET35 sind von den Maßen, dem Preis und dem Gewicht her, meiner Meinung nach, die besten Felgen.
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