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3liter

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121

Donnerstag, 22. September 2016, 15:52

Den 1.

Die nächstbesten BRZ waren bei
1:36,97
1:39,07
1:44,68

Allesamt aber nicht aufgeladen und teilweise auch mit Straßenreifen. Fahrwerk & Co. ... keine Ahnung. Kann man also nur schwer vergleichen.

Wäre Ghostrider nicht mit seinem allradgetriebenen Rennsofa sondern mit dem GT mitgefahren, wäre er sicher auch zwischen 1:32 und 1:33 gelandet. Wir sind erfahrungsgemäß immer recht dicht beisammen :)


Unter den Toyotas habe ich Platz 1 von 2 gemacht. Ok, der andere Toyota war ein Yaris RS.
3liters TURBO

Speed was okay, corner was too tight (Juha Kankkunen)

katty262

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122

Donnerstag, 22. September 2016, 16:57

und ich hab die Zitrone (worauf ich auch stolz bin). Schon blöd wenn mann eine Runde zu früh raus fährt :-))))))) Somit wurde Nadine Yaris TS wenigstens nicht letzter (jawoll)

Top Leistung, was wäre wohl passiert wenn Du mit dem Rennsofa unterwegs wärest. Unser Lieber Damian mit seinem Rally STI ist übrigens so um die 1.28 gefahren. Und hätte er nicht immer das letzte Tor vergessen (da ist noch ein Tor???), na ja ohne Worte
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:whistling: Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems (M.Gorbatschow)

3liter

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123

Donnerstag, 22. September 2016, 17:02

Damian fährt ausser Konkurrenz :)

Glaube nicht, dass ich mit nem WRX schneller gewesen wäre.

Die Sti vor mir waren ja auch alles andere als seriennah :)
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Horror

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Donnerstag, 22. September 2016, 17:14

Ihr hättet Damian das mit dem Tor ja auch nicht erst nach Ende der Veranstaltung sagen sollen ... :D

katty262

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Freitag, 23. September 2016, 08:02

Das haben wir mit Absicht gemacht Horror :D

Damians Auto ist übrigen (um dem Reglement zu entsprechen) aus ca. 310 PS gedrosselt (Querschnitt zum Turbolader hin 34mm)
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3liter

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Mittwoch, 28. Juni 2017, 10:05

Die D2 8 Kolbenanlage ist nun seit mittlerweile 2 Jahren im Einsatz. Zeit für ein kleines Fazit.

Nach anfänglichen Problemen, die letztlich nur auf die nicht für hohe Temperaturen tauglichen Beläge zurückzuführen waren, hat sich die Anlage bisher ganz ordentlich geschlagen.

Nachdem anständige Beläge drin waren, passten Standfestigkeit, Verzögerung und Bremsgefühl endlich sehr gut zusammen. Von Belag zu Belag gab es da freilich nochmal Unterscchiede, aber keine negativen Enttäuschungen).

Folgende Beläge habe ich bereits auf der Anlage verwendet*:
- EBC Bluestuff NDX: niedriger bis mittlerer Biss, nahezu keine Geräuschentwicklung, Verschleiß durchschnittlich
- Ferodo DS 2500: mittlerer Biss, wenig Geräuschentwicklung, relativ hoher Verschleiß, Backen auf der Bremsscheibe fest bei Feuchtigkeit => sehr unschön
- Ferodo DS UNO: starker Biss (auch im Kalten/Nassen), Bremsgefühl Tiptop, kann einen bremsenden Zug übertönen, mittlerer Verschleiß, aggressiv zu (meiner D2-) Bremsscheibe: 1 Satz Beläge = 1 x Scheibe verschlissen
- Pagid RS29 (aktuell): mittlerer Biss auch schon im Kalten wird größer mit steigender Temperatur, gibt auch schon erste Laute von sich (mehr kann ich noch nicht sagen ...)

Eine Anmerkung vielleicht noch zur Passform der Beläge: Es gibt im Zubhör theoretisch keine passenden Beläge für die Anlage außer den D2 Street & D2 Racing. Es gibt aber einen AP-Sattel mit nahezu identischer Bauform. Entsprechend werden Zubehörteile in der Praxis immer für einen AP-Sattel ausgeliefert. Bei den Ferodo-Belägen und EBC war das kein Problem, die Pagid waren etwas zu lang und haben nicht gepasst. Also habe ich einen Milimeter von der kurzen Seite der Trägerplatte runtergefeilt und es flutscht als wäre nix gewesen :)

Aufgrund des zuletzt allgemein recht starken Verschleißes an der Vorderachse, habe ich mich bewusst für einen weniger aggressiven Belag entschieden, damit die Bremsbalance zumindest ein bisschen weiter nach hinten wandert. Auf der HA fahre ich übrigens TAROX Zero Scheiben & HAWK HP Plus Beläge.

Mittlerweile bin ich vorn von gelochten auf geschlitzte Reibringe umgestiegen, da mir die gelochten zu sehr zur Rissbildung neigten.

Ansonsten sieht die Anlage noch gut aus: Keine Gammelstellen, Korrosion oder ähnliches (bei täglichem Ganzjahresbetrieb, 1x im Monat gibt's ne Runde Waschanlage). Klar, bling-bling vor der Eisdiele ist nicht. Die Kolben sind immer noch ordentlich gängig und ließen sich bei den letzten Belag-/Reibringwechseln in der Regel mit dem Daumen zurückdrücken.

Mittlerweile habe ich als schon ordentlich was an Belägen verschlissen sowie 2 Sätze Reibringe in den 2 Jahren. Woran der teilweise recht hohe Verschließ liegt, dafür gibt es mehrere Gründe:
- km-Leistung ca. 50.000 in diesem Zeitraum (der allerdings weitestgehend bremsenschonend)
- Leistungssteigerung => auf jeder längeren Geraden habe ich locker 10-15 km/h mehr herunterzubremsen als die Saugerfraktion
- Festigkeit der Bremsscheiben => kann ich schlecht beurteilen. Werde mir wohl den nächsten Satz von Tarox maßschneidern lassen, um einen Vergleich zu haben
- Zu aggressiver Belag vorn => wirkt doppelt: a) durch den aggressiven Biss und b) ist dadurch die Bremsbalance zuweit vorn, die HA kann nicht ausreichend mithelfen

Leider hat D2 mittlerweile seine Preise für die Reibringe erhöht. Bisher musste man dafür ca. 550€ anlegen (inkl. neuer Schrauben). Der neue Preis liegt bei ca. 700. Für das Geld bekommt man auch AP/Tarox-Reibringe. Tarox fertigt für nur 125€ (einmaliger) Aufpreis Reibringe auf Maß und persönlichen Wunsch an. Da fällt die Entscheidung beim nächsten Tausch nicht schwer.

Ein Fazit fällt nicht ganz leicht. Für den Preis war/ist die Anlage absolut ok. Von wegrostenden Teilen - wie teilweise im Internet zu ergoogeln - kann nicht im entferntesten die Rede sein. Den aktuell einzigen Vorteil anderer (teurerer) Anlagen sehe aktuell im größeren / passgenaueren Angebot an Belägen.

Ob ich mir die Anlage wieder kaufen würde? Es kommt darauf an. Mit Sauger würde ich wohl davon Abstand nehmen und lediglich für Belüftung und andere Beläge sorgen. Von den Kosten für 1x Reibringe kann man 5 Jahre OEM-Bremsscheiben kaufen und dabei exzessiv auf dem Track fahren, die Beläge kosten auch nur die Hälfte. Da könnte man ein paar Prozent weniger Bremsperformance durchaus in Kauf nehmen. Das wäre dann aber eine generelle Abwendung von einem Big Brake Kit. Bei einem Leistungsgesteigerten im Trackeinsatz wird man wohl über kurz oder lang nicht am BBK vorbeikommen. Ob ich mir das D2 BBK unter diesen Voraussetzungen noch einmal kaufen würde? Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich würde es zumindest nicht ausschließen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem ausführlichen Einblick ein wenig weiterhelfen.

Werde mich demnächst an dieser Stelle noch zu Reifen (Nankang NS-2R) und dem neu verbauten Öhlins Road & Track Fahrwerk äußern. Aber dafür muss ich noch bissl fahren, dann kann ich auch mehr dazu schreiben als "die Federn sind gelb".


*die Formulierungen sind absichtlich etwas unscharf. Es gibt zu viele variable Faktoren für eine präzise Beschreibung ... Stichwort Gefühle und so. Es ist also als Tendenz zu betrachten.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »3liter« (28. Juni 2017, 10:10)


viva71

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Mittwoch, 28. Juni 2017, 10:14

Ich fahre die 6-Kolben Tarox mit F2000 Reibringen und hinten F2000 Scheiben


- Ferodo DS 2500: mittlerer Biss, wenig Geräuschentwicklung, relativ hoher Verschleiß, Backen auf der Bremsscheibe fest bei Feuchtigkeit => sehr unschön


Backen auf der Bremsscheibe fast festgeschweißt bei Feuchtigkeit, Verschleiß gering


- Ferodo DS UNO: starker Biss (auch im Kalten/Nassen), Bremsgefühl Tiptop, kann einen bremsenden Zug übertönen, mittlerer Verschleiß, aggressiv zu (meiner D2-) Bremsscheibe: 1 Satz Beläge = 1 x Scheibe verschlissen


mittlerer Verschleiß, hohe Staubentwicklung, der Reibring vorne hat jetzt normale Gebrauchsspuren, Güterzug, die DS2500 hatte sie nicht wirklich beeindruckt.

Die Bremsscheibe hinten hat deutlich mehr Gebrauchsspuren.

3liter

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Mittwoch, 28. Juni 2017, 17:33

@viva71

Ich spare mir mal die Einzelzitate. Im Grund sind wir da weitestgehend deckungsgleich mit den Einschätzungen.

Was verschleißtechnisch auch noch einen großen Unterschied ausmachen könnte: Es war ein recht großer Anteil NBR GP-Strecke dabei. Dort muss man häufig pro Runde von hohen Geschwindigkeiten weit herunterbremsen, was äußerst verschleißfördernd wirkt. Es ist mir erst nicht so aufgefallen, weil ich "nur" im Rahmen der Tourifahrten hin und wieder mal dort gefahren bin. Aber wenn man es zusammenrechnet, kommen am Ende auch das Äquivalent von 1,5 Trackdays raus.

Insofern sind die Verschleißeinschätzungen natürlich mit Vorsicht und im Kontext mit der Leistungssteigerung zu betrachten.
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Bom

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Samstag, 22. September 2018, 21:30

So, so, 290PS. :)

Nun auch manchmal etwas mehr. :thumbsup:



Habe mir gedacht, ich wecke den Turbo, mal aus seinem Dornröschenschlaf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bom« (13. Oktober 2018, 12:37)


3liter

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Mittwoch, 26. September 2018, 12:54

So, so, der Bom hat den Dornröschenturbo geweckt. Küsschen zurück.

Na gut, dann gibt es mal bisschen was neues von mir:
Nach mittlerweile über 125.000 km auf der Uhr (100.000 davon mit Turbo) inklusive reichlich Trackdays, Drifttrackdays, Slaloms, Daily- und Winterbetrieb hat sich angedeutet, dass die Zylinderkopfdichtungen am Ende ihres Lebens angekommen sind. In Anbetracht der Tatsache, dass außer dem Turboumbau selbst und dem Ölkühler an dem Motor alles OEM war und er gleichzeitig gut gefordert wurde, ist das eine sehr ordentliche Laufleistung. Natürlicher Verschleiß, könnte man sagen.

Da der Motor für den ZKD-Wechsel ausgebaut und geöffnet werden musste, habe ich die Gelegenheit gleich dazu genutzt, den Motor komplett neu aufbauen und verstärken zu lassen:
- größere Ventile & stärkere Ventilfedern
- Upgrade Ölsystem
- Schmiedekram
- ZKD usw.
- Zusätzlich wurde der Ölkühler (hinter den rechten Nebler) versetzt (der hing bisher zwischen LLK und Wasserkühler) und wird jetzt über ein handgefertigtes Leitblech einzeln angeströmt. Foto folgt.

Das Ergebnis sind 2 umschaltbare Leistungsstufen mit ca. 305 und ca. 360 PS. Motor & Turbo wären theoretisch auch fit für die 400er Marke, allerdings ist bei mir die AT der Flaschenhals, die das dann anliegende Drehmoment nicht mehr verkraften würde. Wie dem auch sei, der Bock schiebt auch so mächtig an.

So genug der Worte - es folgt eine kleine Foto-Lovestory.

Zunächst mal das Fundstück: Sieht aus, als hätte der Block 30 Jahr auf dem Meeresgrund gelegen. Doch der Eindruck täuschte über das Innenleben mächtig gewaltig hinweg.
https://www.dropbox.com/s/pbi6qe40k34ghjz/Motor.jpg?dl=0]

Ein paar Impressionen aus dem Innenraum:

Kolben/Zylinder
https://www.dropbox.com/s/97sagdab80nkvnl/Zylinder.jpg?dl=0

Lager:
https://www.dropbox.com/s/9e7gxc34es3244n/Lager.jpg?dl=0

Kubelwelle:
https://www.dropbox.com/s/7mq5hhn7ou3r1o…lwelle.jpg?dl=0

Pleuellager:
https://www.dropbox.com/s/bk53g3ihhbhatp…llager.jpg?dl=0


Mit Ausnahme der ZKD war der Motor in einen Top-Zustand, es gab keinerlei Anzeichen von Verschleiß oder Beschädigungen. Da haben sowohl Subaru als auch MPS hervorragende Arbeit geleistet..
3liters TURBO

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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »3liter« (26. September 2018, 13:26)


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