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Cillian

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21

Freitag, 31. Januar 2014, 22:45

es ging da ja um Braunschweig bzw das Eintracht braunschweig stadion welches sich nicht sonderlich weit entfernt von den startpunkten des hubschraubers entfernt befindet.
es wäre keine zeit für einen rettungsflug verloren gegangen oder kaum und unter garantie wäre das trockenblasen dafür abgebrochen wurden!

Wir haben recht oft mit lokalen Feuerwehren zu tun, die technische Hilfe leisten, ähnlich wie der ADAC hier.
Die kommen mit Löschwägen und bringen Wasser für Wassertanks. In der Wallachei bekommt man sonst einfach nicht genug Wasser ran. Selbst aus dem öffentlichen Wassernetz dauern 70 Tonnen Wasser eeeewig.
Sind die Feuerwehren jetzt auch so böse? Hätte ja jemand bei nem Brand in der Zeit was passieren können...

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22

Freitag, 31. Januar 2014, 22:54

Es gibt schon ein paar fragwürdige Aktionen vom ADAC - die neuesten Enthüllungen wegen der Verkaufsprovisionen für überteuerte Batterien sind schon krass, aber diese Sache mit dem Hubschrauber war schon okay und meiner Meinung nach keine Schlagzeile wert.
ab Werk: Dynamic White Pearl, Aero-Paket, Leder-Alcantara-Ausstattung (anthrazit), Parkpiepser
zusätzlich: OZ Ultraleggera Race Gold 8x18, TRD Türstabilisatoren, Blinkerbirne getauscht, GT 86-Emblem und Toyota-Schriftzug entfernt, Toyota-Embleme vorne und hinten Carbon schwarz, K&N-Luftfilter, "Toyota"-Türeinstiegsbeleuchtung, Bremssättel schwarz lackiert, seitliche 'Dekostreifen' in gold, TRD Hecksonnenschutzblende

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Samstag, 1. Februar 2014, 12:06

ich bitte dich bevor du solche artikel veröffentlichst und von unterlassene hilfeleistung etc zu sprechen die fakten richtig zu recherchieren [...]

im nachhinein hat die Stadt Braunschweig den Einsatz sogar Bezahlt[...]

ich hasse es nur das hier überall auch bei den zeitungen aktionen aus dem kontext gerissen werden und es somit noch schlimmer darstellen als es eigtl war


... ich sagte ja deutlich "im Einzelfall könnte man" daran denken. Die Fakten stehen mir gerade nicht zur Verfügung (welche Notrufe, welcher Einsatzort, zu genau welcher Zeit während des Puste-Einsatzes usw). Deshalb sagte ich nicht: "böse böse alles Straftäter", sondern wollte ausdrücken: solche Einsätze sehe ich sehr kritisch. Gerade bei einem Verein, der mit den Mitgliedsbeiträgen das Kraftfahrwesen, den Tourismus und den Motorsport fördern will - und nicht Fußballvereinen/ Städten technische Unterstützung bieten soll (oder zählen die das zu Tourismus?). Und es ist auch kein Wirtschaftsunternehmen, das gewinnorientiert wirtschaftet - oder doch? Jedenfalls möchte ich, dass man das Ganze kritisch würdigt.

Und mit diesen Äußerungen im Artikel wollte ich natürlich auch eine solche Diskussion hier auslösen :)

Ach ja: wäre ja noch schöner, wenn für den Einsatz dann niemand bezahlt hätte?!

... du hasst solche Berichterstattung. Das kann ich natürlich verstehen. Auf Bildzeitungs-Niveau wollte ich mich mit dem Blog eigentlich auch nicht bewegen - deshalb danke für deine Kritik!

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Sonntag, 9. Februar 2014, 19:31

Ein neuer, Aufsehen erregender Prozess, auf den ich im Blog eingehe:

Ein Neonazi rast mit seinem Auto in eine Gruppe linker Aktivisten - und wird freigesprochen! Kann das sein?

Neonazi überfährt Antifa-Aktivist

qmatic

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Sonntag, 9. Februar 2014, 19:57

Hm, tja wer bewaffnet jemanden angreifen will der im Auto sitzt... Arschkarte würde ich mal sagen.

Im Grunde wird doch jetzt nur diskutiert weil es zwei radikale politsche Weltansichten sind, ansonsten würde wohl so gut wie jeder auf der Seite des Autofahrers sein, unabhängig davon was auf seinem Facebookprofil steht. Zumal man da auch wieder erstmal anchweisen muss, dass den Eintrag die entsprechende Person verfasst hat. (Auch wenn es hier sicherlich der Fall war.)

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Montag, 10. Februar 2014, 01:46

Vermummt und bewaffnet in der Überzahl natührlich. Wer sich vermummt will Straftaten begehen ohne erkannt zu werden. Tja,ist für die Helden mal schön in die Hose gegangen. Hat er richtig gemacht. :thumbup:

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Montag, 10. Februar 2014, 10:47

@joba: nicht ganz richtig. Auch ohne Eis und Schnee ist die Temperatur bei einem Reifen der entscheidend beeinflussende Faktor für den Grip. Ab 7° ist die Gummimischung von Sommerreifen größtenteils leider nicht mehr so optimal, d.h. der Bremsweg verlängert sich um ein gutes Stück. Ansonsten ist Deine (genauso wie auch andere Argumentationen hier) m.E. vollkommen richtig - das Gesetz muss so ausgestaltet sein, dass Trottel vor sich selbst beschützt werden. Und das wiederum bedeutet: soviel Einschränkung wie nötig, soviel Freiheit wie möglich. Eigentlich ganz gut so!

w00lf

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Montag, 10. Februar 2014, 11:13

Ab 7° ist die Gummimischung von Sommerreifen größtenteils leider nicht mehr so optimal, d.h. der Bremsweg verlängert sich um ein gutes Stück.
Diese ominösen 7°C sind auch nur ein von Reifenlobby und Autofahrerclubs erfundener Richtwert für Vergleichszwecke.
Kommt immer ganz auf den Reifen an, das ist in etwa wie zu sagen, dass man ab Anfang November mit Winterreifen sicherer unterwegs ist. Stimmt keineswegs (kommt auf Temperatur, Reifenmischung, Profiltiefe, Fahrzeug, Klima, Fahrer, uvm an) wird aber als Richtwert herangezogen.
mfg, Wolfgang

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Montag, 10. Februar 2014, 12:00

Da habe ich scheinbar auch bisher einen Irrglauben selbst vertreten. Habe gerade mal angefangen zu recherchieren, was da schon getestet wurde (normalerweise glaubt man ja den Reifentests) und bin über das hier gestolpert: LINK

Nur, wenn das stimmt... dann wären die Versicherungsbedingungen ungültig und man hätte bspw. vor Gericht gegen die Versicherung Erfolg, sofern man unter 7°C mit Sommerbereifung unterwegs war und einen Unfall hatte. Auch die Teilschuld an einem Unfall wäre damit grundsätzlich in Frage gestellt. Von daher sehe ich auch den o.g. Link erstmal mit Vorbehalt und suche mal weiter nach Tests, die von unabhängigen Gutachtern gemacht wurden...hmm.

Spiff

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30

Montag, 10. Februar 2014, 13:04

Ein neuer, Aufsehen erregender Prozess, auf den ich im Blog eingehe:

Ein Neonazi rast mit seinem Auto in eine Gruppe linker Aktivisten - und wird freigesprochen! Kann das sein?

Neonazi überfährt Antifa-Aktivist
Was sagt den ein Rechtsverdreher (der du ja angibst zu sein) zu diesem Fall? Das blosse Zitieren von Urteilen, sorry, da gibt's schon Blogs und Foren ohne Ende zu. Ein 'Eingehen' auf Urteile sieht m.E. anders aus, siehe lawblog, kanzlei-hoenig usw.

In dem konkreten Fall konnte dem Neonazi keine Schuld nachgwiesen zweifelssfrei werden und dann ist er aus rechtsstaatlicher Sicht freizusprechen. Das mag kein 'gefälliges' Urteil sein, aber das ist auch nicht die Aufgabe des Rechtsstaats.

Wenn das den Betroffenen nicht gefällt steht es frei, Berufung/Revision einzulegen. Das darf m.W. auch die Nebenklage, aber IANAL.

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Montag, 10. Februar 2014, 13:31

Was sagt den ein Rechtsverdreher (der du ja angibst zu sein) zu diesem Fall? Das blosse Zitieren von Urteilen, sorry, da gibt's schon Blogs und Foren ohne Ende zu. Ein 'Eingehen' auf Urteile sieht m.E. anders aus, siehe lawblog, kanzlei-hoenig usw.

In dem konkreten Fall konnte dem Neonazi keine Schuld nachgwiesen zweifelssfrei werden und dann ist er aus rechtsstaatlicher Sicht freizusprechen. Das mag kein 'gefälliges' Urteil sein, aber das ist auch nicht die Aufgabe des Rechtsstaats.

Wenn das den Betroffenen nicht gefällt steht es frei, Berufung/Revision einzulegen. Das darf m.W. auch die Nebenklage, aber IANAL.


In dem Beitrag habe ich bewusst auf meine eigene Ansicht verzichtet und eher die Frage in die Runde stellen wollen: kann man dieses Urteil als Laie nachvollziehen? Meine Ankündigung "eingehen" war dann vielleicht unglücklich, stimmt. Mein Plan ist es aber, gerade nicht mit juristischen Feinheiten zu langweilen, sondern übergreifende, abstrakte Diskussionen anzuregen.

Aber dir möchte ich natürlich gern auch konkret antworten, nachdem du auch deine Ansicht erläutert hast: aus juristischer Sicht ist dieses Urteil nichts Besonderes. Sofern vernünftigerweise noch Zweifel verbleiben, kann der Täter nicht verurteilt werden. Der Facebook-Eintrag des Neonazis steht mit einer konkreten Tat im Zusammenhang und stellt vielmehr eine allgemeine Prahlerei dar (wie nicht anders zu erwarten)... Demnach: alles schick, wie ich nach Auswertung der mir zur Verfügung stehenden Infos denke. Bin gespannt, ob der BGH den Fall noch einmal zu Gesicht bekommt - und was er dann dazu sagt.

edit:
übrigens, ja, ich bin Volljurist. Ich gebe es auch nicht nur an :P Damit anzugeben wäre wiederum nicht möglich... s. o. "Rechtsverdreher" :thumbsup:

Ate_Sicks

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Montag, 10. Februar 2014, 13:47

Wieso gibt es denn Zweifel wenn er über die andere Ausfahrt hätte fahren können? Ich als Laie kann diesen Urteil überhaupt nicht nachvollziehen.. Bin eher geschockt.

AristokraT

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Montag, 10. Februar 2014, 14:44

Wieso gibt es denn Zweifel wenn er über die andere Ausfahrt hätte fahren können? Ich als Laie kann diesen Urteil überhaupt nicht nachvollziehen.. Bin eher geschockt.
So wie ich das verstanden habe, war es Unrecht ihm die eine Ausfahrt zu versperren. Und Recht muss dem Unrecht nicht weichen. Zitat" Die Gerichte argumentierten schließlich einerseits, dass das Recht dem Unrecht nicht zu weichen brauche. Also müsse sich der Neonazi nicht auf eine Flucht (über die freie Parkplatz-Ausfahrt) beschränken." Solange sich die Extremisten nur gegenseitig zerfleischen.....
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

Daily und Winter: Corolla E12 TS, 1,8 Sauger, 192PS Mazda 6 (2013) Kombi

http://www.hachirokufriendsfranken.de/
Der Thread meines Sharkys: AristokraTs Sharky

Spiff

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Montag, 10. Februar 2014, 15:17

Wieso gibt es denn Zweifel wenn er über die andere Ausfahrt hätte fahren können? Ich als Laie kann diesen Urteil überhaupt nicht nachvollziehen.. Bin eher geschockt.
wenn du mal denkst dein Leben wäre bedroht und in der Situation dann noch alle Möglichketen sorgfältig abgewogen hast bevor du handelst reden wir nochmal ;-)


@Julchen: Ich frage mich, was du mit deinem Blog erreichen möchtest. Wenn es einfach just for fun ist, dann ok. Aber angesichts deiner Ausbildung ist das, was da zu lesen ist, einfach zu dünn für mich.

Ich habe mal ein paar Beiträge bei dir überflogen. Was mir auf die Schnelle auffällt:

Der Rettungsheli wäre im Falle eines Einsatzes SOFORT zum Einsatzort geflogen. Wie kommst du da auf eine unterlassene Hilfeleistung? Veruntreuung? Der BTSV hat den Einsatz bezahlt. Alles Infos, die man sehr schnell finden kann. Zur Punktereform: Da könnte man erwähnen, dass neue Punkte nicht mehr die Tilgung der alten hemmen. Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt des Reform ;-)

Wie gesagt, generell ist da für mich zuwenig Substanz bei. Deine Blogeinträge lese ich mit gleichem oder höherem Informationsgehalt auch bei SPON, SZ-Online, Tagessspiegel, Zeit, lawblog, Verkehrsportal usw. Nur werden sie bei den Letztgenannten zumindest durch den Betreiber kommentiert bzw. in den Foren/Kommentaren der Seiten ausgiebigst diskutiert. Da wird die Luft für dich einfach zu dünn, wenn du Stammleser gewinnen willst. Denn meine Erfahrung ist, dass wenn sich jemand schon juristische Blogs antut, dann weil er dort etwas lernen oder verstehen (im Sinne von Hintergründe zu Urteilen erfahren) will. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass es für einen Blog wie du ihn betreibst keinen Platz gibt. Ich vermute nur, dass da nicht viel Zuspruch im Sinne von Stammlesern bei rumkommt. Sollte das für dich keine Rolle spielen ist ja alles gut.

Spiff

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Montag, 10. Februar 2014, 15:20


Solange sich die Extremisten nur gegenseitig zerfleischen.....
Nee, das ist auch keine Lösung, wir zahlen das mit über höhere Kasko-/Haftpflicht-Prämien und Krankenkassenbeiträge... :whistling:

Ate_Sicks

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Montag, 10. Februar 2014, 15:20

Komische Gesetze... Ich darf also über die Ausfahrt auf der Menschen stehen (statt über die freie) denn die dürfen mir die Ausfahrt nicht versperren. Richtig verstanden?

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Montag, 10. Februar 2014, 15:27

Also ich hätte Neonazis und AntiFa beide in nen Mixer gesteckt und das Resultat an den Mastbetrieb gegeben... das würde dann tatsächlich allen helfen ;) :D :D

Spiff

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38

Montag, 10. Februar 2014, 15:27

Komische Gesetze... Ich darf also über die Ausfahrt auf der Menschen stehen (statt über die freie) denn die dürfen mir die Ausfahrt nicht versperren. Richtig verstanden?

Sofern diese Menschen bewaffnet und vermummt sind und deine Gesundheit bzw. dein Leben bedrohen müsste man diese Frage angesichts des Urteils mit Ja beantworten. Falls du das nur denkst könnte ähnliches gelten, das heisst dann Putativnotwehr. Dafür sollten die aber mindestens bewaffnet und vermummt sein. Ein Hells Angel (?) hat ja letztes Jahr auch einen Polizisten durch die Haustür erschossen, weil er dachte das wäre die Konkurrenz. Gab auch 'nen Freispruch.

Sofern die da einfach nur stehen und dich nicht beachten bist du zur Schadensminimierung verpflichtet und dann wäre diese Frage mit Nein zu beantworten.

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Montag, 10. Februar 2014, 15:28

Den Part versteh ich als Laie nicht: "Recht muss dem Unrecht nicht weichen". Da wäre ich für eine Erläuterung dankbar!

Wenn jemand die linke Spur blockiert obwohl rechts alles frei ist - er also im Unrecht ist - darf ich weder rechts überholen noch ihn gleich von der Straße pusten.

Das Selbe in grün: wenn ein Fußgänger bei Rot über die Straße läuft, dann muß ich anhalten und darf ihn nicht überfahren, auch wenn er mir den Stinkefinger zeigt.

Mir scheint es auch völlig unverhältnismäßig zu sein, Leute umzufahren, wenn ich die Möglichkeit habe ihnen auszuweichen. Gilt meines Erachtens auch dann, wenn es sich bei den Leuten um aggresive Idioten handelt, die imo schon mal 'ne Abreibung verdient hätten.

Ratlos...


...im Übrigen bin ich der Meinung dass Toyota das GT86 Cabrio rausbringen muss! 8o
"...no need to drive anything else" - J.C. (signed by me)

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Montag, 10. Februar 2014, 15:44

Der Grund für den Freispruch wird u.a. hier beschrieben: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fr…n-a-843986.html

Ich zitierte mal (Hervorhebungen durch mich):
"S. hatte auf dem Parkplatz gezielt auf die Gruppe zugehalten. Zwar hätte
er auch einfach davonfahren können, heißt es in einer Mitteilung des
Gerichts. Doch sei nicht auszuschließen, dass er durch den drohenden
Angriff panisch und verwirrt war
. Dagegen sprächen zwar frühere
Äußerungen des Angeklagten - auf Facebook soll er wenige Tage zuvor
geschrieben haben, er warte nur darauf, "dass mal einer angreift" (und
meinte damit offenbar die Antifa). Doch ein Zweifel bleibe, auch weil
ihn Polizisten kurz nach dem Angriff als "panisch" erlebten. Und so
gilt: "In dubio pro reo"."