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TRS

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Dienstag, 21. November 2017, 00:19

Felgen ohne Festigkeitsgutachten werden in D nicht mehr eingetragen. Auch nicht von der og. Firma.

Vereinzelt gibt es immer wieder Berichte von dennoch erfolgreichen Eintragungen. Diese Eintragungen sind jedoch im Falle einer Nachprüfung hinfällig und grundlegend illegal. In diesen Fällen bekommt der Prüfer richtig Stress und für Halter/Fahrer ist das übliche Verfahren/Strafmaß fällig als wäre eine Eintragung nicht erfolgt.

Ich kenne selbst einige die da auf Risiko gehen, was in ländlichen Regionen auch häufig gut geht. In einer Stadt wie Köln, Berlin oder selbst Dresden solltest du damit aber nicht auftauchen. Schon garnicht zu den entsprechenden Tages- bzw. Nachtzeiten.

Der einzige Weg diese (und viele andere) Felgen legal "halblegal" zu fahren ist einen GT zu kaufen auf dem diese Felge vor Mai 2015 eingetragen wurde.

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TeenaxJDM

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Dienstag, 21. November 2017, 07:26

Falsch, in den Bundesländern wo die DEKRA für Sondereintragungen das Monopol hat, können Felgen noch eingetragen werden anhand Festigkeitsgutachten.
Dies sind in der Regel die sogenannten neuen Bundesländer.

Auf alle anderen Bundesländer wo der TÜV dieses Monopol besitzt trifft das meines Vorredners zu.

Ganz ohne Papiere geht es allerdings nirgends und das ist auch gut so.
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TRS

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Dienstag, 21. November 2017, 08:05

@TeenaxJDM: Lies mal genau was ich geschrieben habe... ;) :D

Felgen ohne Festigkeitsgutachten werfen in D nicht mehr eingetragen. Auch nicht von der og. Firma.


Ich gebe die aber insofern recht das man hätte diesen Satz noch genauer formulieren können. Zum Beispiel "Felgen die nicht wenigstens über ein Festigkeitsgutachten verfügen werden in ganz D nicht mehr eingetragen." Und dann könnte man die Information noch um deine Anmerkung erweitern: "In den "gebrauchten" Bundesländern (=Zuständigkeitsbereich TÜV und nicht DEKRA) genügt auch des nicht mehr. Hier wird ein Teilegutachten oder eine ABE verlangt."

Können wir uns da drauf einigen? :thumbup:

Wo ich dir definitiv aus Überzeugung nicht zustimmen kann ist der Teil mit "umd das ist gut so". Die Vergabe von solchen Gutachten gleicht mE mittlerweile einer Schwarzmarktversteigerung. Wenn man sieht für welchen Schrott es rechtskräftige Gutachten gibt fragt man sich ob der abnehmende Prüfer gehirntot war oder ob wirklich eiskalt nur auf den spendierten Hawaii-Urlaub geschaut hat und beim Produkt selbst so fest es ging die Augen zugekniffen. Aber das ist ein anderes Thema.

Was mich konkret bei den RAYs wurmt: Die haben ein JWL Gutachten, was ihnen sogar eine Festigkeit über die Deutsche Norm hinaus nachweist. Das einzige was dort nicht gemacht wird ist der Salzsprühtest. Denn gibts in JP nicht. Da kaum einer die Felge im Winter fahren wird wäre das ein verschmerzbarer Ausschluss. Aber soweit braucht man garnicht denken, denn da das Dokument aus JP kommt und nicht vom Allerheiligsten TÜV wird es einfach ignoriert. Das hat in meinen Augen mit "technischer Überwachung" nichts mehr zu tun sondern mit Politik, Sesselpupsen und Drehstuhlpiloten.

PS: Ich will hier nicht jeden Prüfer schlecht machen. Es gibt viele gute Prüfer die wissen was sie tun und die Sache sogar sehr ähnlich sehen wie ich sie oben beschrieben habe. Nur nutzt das auch nichts, denn die Regeln macht nicht der Prüfer im Feld. Der wird auch nur noch ferngesteuert. Was aber eben auch zu einer ansteigenden Quote von Blindgängern, Nieten und Hirntoten in dem Job führt. Da es ja nicht mehr gewünscht wird das der Prüfer selbstständig denkt und entscheidet haben auch solche Individuen jetzt Platz. Kurzum: Das ganze System krankt. Mehr noch, es wuchen regelrecht Geschwüre...

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »TRS« (21. November 2017, 08:46)


yoman111

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Dienstag, 21. November 2017, 08:49

Ich hatte vor die Rays für Sommerreifen zu benutzen. Bekomm ich die in Bayern eingetragen oder nicht, das ist mir noch nicht ganz klar? Oder geht das mit einem Vergleichsgutachten oder so einfacher? Irgendwer im Forum hat die doch sicher montiert. Wenn eine Festigkeitsprüfung vorliegt sollte das doch irgendwie funktionieren...
Lg
Manu

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45

Dienstag, 21. November 2017, 10:16

Felgen ohne Festigkeitsgutachten werfen in D nicht mehr eingetragen. Auch nicht von der og. Firma.


Ich wiederhole nich... :) Wenn du ein deutsches Festigkeitsgutachten hast geht es. Du musst dann aber den Weg von Bayern zb nach Sachsen in Kauf nehmen und die Abnahme dort machen. Da du für die Rays aber sehr Wahrscheinlich nur ein CH Gutachten hast, was üblicherweise nicht mehr anerkannt wird, wirds nix...

CH Gutachten ist immer noch ein heiß diskutiertes Thema. Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Ich würde die Erfolgschancen aber eher als sehr gering einstufen. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, jedoch in einigen Bereichen abkommen bezüglich bestimmter Normen und Vorschriften bestehen, sind diese Gutachten eine halb geregelte Grauzone. Grundsätzlich gilt aber erstmal die Annahme das dieses Gutachten aus einem Drittland stammt, dh es hat ebensoviel Wert wie ein japanisches JWL Gutachten oder ein Gutachten aus Französisch-Guayana, nämlich garkeinen.

Abweichendes kann im Ermessensfall dein Prüfer im Rahmen einer Einzelabnahme entscheiden. (Dafür wirde der Prüfer bzw die Einzelabnahme ja eigentlich mal erfunden. Sonnst könnte man den Weglassen und gleich mit einem Handschuhfach voller Papierkram vom Hersteller losfahren.) Sinnvoller Weiße erfragt man das vorher. Wenn die geringste Chance bestehen soll das die Antwort positiv ausfällt, ruf aber gleich einen DEKRA-Standort in Sachsen an. (Oder in einem anderen beliebigen von der DEKRA kontrollierten Bundesland) Und, wie gesagt, ich gehe zu 99% davon aus das du auch mit einem CH Gutachten abgewiesen wirst.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TRS« (21. November 2017, 10:23)


un2014

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Dienstag, 21. November 2017, 11:06

Ich hatte vor die Rays für Sommerreifen zu benutzen. Bekomm ich die in Bayern eingetragen oder nicht, das ist mir noch nicht ganz klar? Oder geht das mit einem Vergleichsgutachten oder so einfacher? Irgendwer im Forum hat die doch sicher montiert. Wenn eine Festigkeitsprüfung vorliegt sollte das doch irgendwie funktionieren...
Lg
Manu


Ich fahre "57Xtreme". Ich empfehle einen Anruf bei entsprechenden Firmen, welche eine Eintragung anbieten. Ich für meinen Teil haben sie bei RHD Speedmaster eintragen lassen. Ergo musste ich den Weg nach Edesheim antreten.
Ich empfehle: anstatt endlose Forumsdiskussionen zu führen, rufe z.B. einfach bei Chris von RHD Speedmaster an und bespreche mit Ihm dein Vorhaben. Mein 86 ist hinreichend auffällig. Kompressor, Fahrwerk, Auspuff usw.
Ich bin in 3 Jahren mit den Rays nicht 1x angehalten wurden und habe zwischenzeitlich 2 TÜV Verlängerungen (2015, 2017) hinter mir.

Gruß,
Uwe

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Dienstag, 21. November 2017, 11:16

Leute Leute, solche Beiträge stiften nur Verwirrung. :thumbup: Wann hast du denn deine Felgen eintragen lassen? Mit Sicherheit vor Mai 2015!

Auch ich habe bei RHD bzgl Eintragung dieser Felge angefragt, und zwar Mitte 2016!

Antwort: GEHT NICHT MEHR!!!!

Das entsprechende Rundschreiben/Dienstanweisung, welche mir auch unser Prüfer gezeigt hat, haben sie gleich dazu geschickt... ;)

Ich zitiere mich direkt nochmal selbst:

Der einzige Weg diese (und viele andere) Felgen legal "halblegal" zu fahren ist einen GT zu kaufen auf dem diese Felge vor Mai 2015 eingetragen wurde.


Du kannst also dein Fahrzeug ja vllt dem Fragesteller veräußern... :D

Umd hier gleich zum nachlesen nochmal der komplette Schriftverkehr mit RHD. (Ich hoffe das erspart deinem Chris die Mails von zigg lesern diesen Thread im Cooy-Paste beantworten zu müssen. ;) )

Zitat

Hier die neue Richtlinie für eine Sondereintragung für Felgen und Fahrwerke.
Seit Mai 2016

Verband der Automobiltuner:

VDAT weist auf Praxismängel bei der Eintragung hin
-Eintragungen nach §21 (Einzeleintragung) für Sonderräder/Fahrwerke ungültig
-Aufklärung der TÜV Prüfer gefordert
-Klares Bekenntnis des VDAT zu Qualitätsprodukten

Immer wieder erreichen die Geschäftsstelle des VDAT Anfragen irritierter
Verbraucher, die einen Felgensatz ,Fahrwerk nach §21, also als
Einzeleintragung, und auf Basis eines Festigkeitsgutachtens in die
Fahrzeugpapiere eingetragen haben wollen. Entweder weil der Verkäufer das
empfohlen hat, oder Bekannte dies ebenfalls getan haben. Der VDAT weist nun
drauf hin, dass die noch teilweise ausgeübte Praxis einer Einzeleintragung
von in Serie produzierten Felgen, für die ausschließlich ein
Festigkeitsgutachten vorliegt, nicht zulässig ist. Für die Zulassung von in
Serie hergestellten Teilen ist ein
Teilegutachten oder eine ABE notwendig – dies gilt insbesondere auch für
gegossene Leichtmetallfelgen.

Ein Festigkeitsgutachten ist eine Momentaufnahme - es dokumentiert die
Prüfbedingungen und die technischen Werte der Prüfräder. Es dient dazu,
Vergleichsprüfungen durchzuführen. Das Ergebnis solcher Prüfungen gibt
Auskunft darüber, ob die Räder der laufenden Produktion unter
identischen Bedingungen hergestellt wurden, wie die seinerzeitigen
Prüfräder.

Der Prüfer darf keine Räder eintragen, die nur ein Festigkeitsgutachten
haben

Der Sachverständige vor Ort allerdings hat keine Möglichkeit zu erkennen, ob
die Räder die er eintragen soll qualitativ mit den Prüfrädern identisch sind
oder nicht. Eine Überprüfung der Festigkeit ist nicht möglich, da die Räder
dabei zerstört werden. Die optische Prüfung alleine gibt aber keine
Sicherheit. Der Prüfer würde zu Lasten der Verkehrssicherheit ein nicht
einschätzbares Risiko eingehen. Daher weist der VDAT nochmals darauf hin,
dass die Eintragung solcher Räder
nicht zulässig ist und eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellt.

Nur Leichtmetallfelgen/Fahrwerke mit TÜV Gutachten oder ABE sind zulässig

Hersteller, die Leichtmetallfelgen in Serie produzieren und über ein
Teilegutachten oder eine ABE verfügen, können ein anerkanntes
Qualitätsmanagement-System vorweisen. Dieses QM-System stellt sicher, dass
alle Vorgaben dokumentiert und eingehalten werden und dass alle produzierten
Räder der Qualität der Prüfmuster entsprechen. Das Bundesverkehrsministerium
hat alle Prüfstellen aufgefordert, diese Regelung zu beachten.

Ein Materialgutachten ist deshalb nicht zielführend.


Diese Mitteilung des VDAT gründet sich auf einer sinngemäßen Dienstanweisung der Prüfbehörden. Diese Dienstanweisung ist schon 2015 herausgegeben worden. (So zumindest mein Kenntnisstand)

Lange Rede kurzer Sinn: Rays eintragen = illegal! Da kein Teilegutachten vortliegt (TÜV) bzw kein Festigkeitsgutachten (DEKRA)

Und immer noch: CH Gutachten = ungültig in D! (Ausnahmen bestätigen die Regel)

2tes und: Es gibt immer noch Prüfer, verstärkt im ländlichen Raum, die diese Anweisungen nicht kennen oder sich darüber hinweg setzen. (Stichwort: Gefälligkeitsgutachten) Hier seid ihr nicht etwa "fein raus". Es ist den Behörden völlig egal ob ihr beim Prüfer wart und der das abgenickt hat. Selbst wenn es ohne Bestechung für ein Gefälligkeitsgutachten abgelaufen ist (was ein eigener Straftatbestand wäre wenn es nachgewiesen werden kann), ihr seid mit fällig!

Und ein Prüfer der solche Sachen absichtöich macht wird dann auch nicht zur heiligen Jungfrau Maria und nimmt euch in Schutz!

Genaugenommen ist auch der User @un2014 mit einem Fahrzeug mit erloschener ABE unterwegs. Wenn du das nicht glaubst, komm mal in Dresden auf der XS vorbei. Da suchen wir mal zusammen die Soko Tuning (Anm.d.R.: JAGT LIEBER ECHTE VERBRECHER!) auf und stellen dein fahrzeug vor. Ich wette um einen 100er das du ohne KfZ die Heimreise antrittst. (Es sei denn du hast nen Satz OEM Felgen im KR)

Bei nem "Dorfpolizisten" (das ist hier keinesfalls abwertend gemeint) kommst du damit durch. Bei speziell geschulten Beamten, die mittlerweile gezielt einhesetzt werden, besonders in den größeren Städten, hast du da ganz schlechte Karten. Im Falle eines Unfalles mit Personenschaden sowieso. Da wird die Karre bis auf die letzte Schraube gefilzt. Ob man das Risiko gehen will muss jeder selbst entscheiden.

Ich gestehe das auch ich kleinere nicht 100% konforme Veränderungen am Fahrzeug habe. Deswegen kann ich aber niemandem sagen "Mach mal, alles kein Ding, Bro!"

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »TRS« (21. November 2017, 12:21)


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Dienstag, 21. November 2017, 11:58

@TRS,

gerne beantworte ich deine Frage: ja vor Mai 2015 fand die Eintragung statt. Ich finde es gut, dass du uns hier an deinem fundierten Kenntnisstand teilhaben lässt. Auch möchte ich in keinster Weise User @X oder @Z animieren die Dinger einfach in einer halbseidenen Hinterhof Werkstatt Montieren und Eintragen zu lassen. Ich habe nur im Rahmen des Threadtopics meine Historie dargestellt. Gibt sicher nicht all zu Viele hier im Forum die 57Xtreme Felgen fahren. Ich wollte @yoman111 nur mitteilen doch mit entsprechenden Leuten direkt zu sprechen. Mit Gefragtem "sollte das doch irgendwie funktionieren..." wird er sicher nicht vorankommen.

Gruß,
un2014

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Dienstag, 21. November 2017, 12:17

Ich wollte dir auch keinesfalls böse Absichten unterstellen. Lediglich das wiederholt (du hattest nur einmal geschrieben, aber das Topic geht ja schon länger) gesagt wird das die Angabem nicht stimmen war mE bissel doof, denn alles was in meinem letzten Post steht kann eigentlich in meinen beiden vorherigen Posts schon einmal nachgelesen werden. ;)

Ich finde es aber Klasse das du gewählt antwortest und keine persönliche Schiene rein bringst. :thumbup: Mir ist durchaus bewusst das da bei mir selbst hier und da Verbesserungspotential besteht, besonders in der Formulierung. Speziell beim schreiben verstehen mich die Leute häufig "aggresiver" als es eigentlich gemeint ist... :S

So, BTT!

Eine Anmerkung noch zum Thema Eintragung vor 2015: Es ist nicht etwa so das sich hier die Gesetzteslage geändert hätte. Lediglich die (nach Ansicht der "Obrigkeit") fehlerhafte Interpretation dieser wurde beanstandet und das gewünschte Verfahren klargestellt.

Im Umkehrschluss bedeutet das, das jeder der eine Felge nur auf Basis eines Materialgutachtens, eingeschlagener Tragzahlen oder ähnlichem eingetragen hat, ein KfZ mit erloschener ABE bewegt. Und das unabhängig vom Zeitpunkt der Eintragung. Die Eintragung ist defacto ungültig, dh sie hat in den Augen des Gesetzgebers gar nicht stattgefunden.

In einer "echten" Situation wird sich das in Abhängigkeit der Randbedingungen sicherlich relativieren lassen wenn man Glück hat. Wenns aber hart auf hart komt oder der Kadi schlecht geschlafen hat, dann ist es genau das...

Hinweis für Interessenten an Rays oder ähnlichen Felgen: Neben dem ein (oder mittlerweile 2?) Felgen von JR die ein Gutachten haben besteht immer die Möglichkeit sich in den "altbeständen" der VAG-Szene umzusehen. Der Golf4 hatte den gleichen LK wie der GT. Die meisten Aftermarket-Felgen für diese VAG Fahrzeuge lassen sich mit anderen Zentrierringen problemlos auf den GT umrüsten und verfügen über die für eine rechtsgültige Eintragung erforderlichen Papiere. Diese müssen auch noch heute vom Hersteller oder Rechtsnachfolger aufbewahrt werden und können nach netter Anfrage fast immer gegen einen minmalen Obolus angefordert werden. Dieses Vorgehen ist der Einzige weg die mE für den deutschen Markt sehr dürftige Auswahl an Felgen für unser Fahrzeug etwas zu erweitern. (Ist ja sonst nix zulässig und seit der 5x100 bei der VAG praktisch ausgestorben ist, ist auch die Auswahl bescheiden.) Außerdem kann man so auch viel Geld sparen. (Ebay Kleinanzeigen...)

In eigener Sache: Ich hötte zB noch 3 Stk ASA AR5 in 8.5Jx19 rumliegen. Müssten aufbereitet werden, sind aber sonst iO. Die Felge taucht in der Größe ab und an mal in Kleinanzeigen auf. Also, eure Chance... Ich hatte das Glück noch einen nagelneuen Satz dieser Felgen in 9.5Jx18 zu ergattern und hüte die wie meinem Augapfel. Nebeneffekt: Ich schötze das ich bis heute der einzige bin der den GT mit dieser Felge fährt. Hat auch was...

19" sind mir persönlich zu groß für den GT. Aber die Rays werden ja auch häufig in 19" genommen.

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yoman111

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Dienstag, 21. November 2017, 14:51

Vielen Dank für die hilfreichen und ausführlichen Antworten :thx: . Jetzt bin ich schon gefrustet, aber schonmal einen Schritt weiter. Ich weiß nicht wie lange ich jetzt schon nach Felgen suche und einfach kaum was finde, hab das ganze Forum schon durch. Eine absolute Liste mit allen Felgen mit ABE für den BRZ wär mal toll, in den Sammelthread stehen ja nicht alle drinnen. Die Toyota Ultralleggeras gehen beim BRZ glaub ich auch nicht, soweit ich weiß.
LG
Manu

patx

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Dienstag, 21. November 2017, 15:41

Die Toyota Ultralleggeras gehen beim BRZ glaub ich auch nicht, soweit ich weiß.

Warum sollten sie nicht? Das sind OZ-Felgen, auch wenn Toyota die als Zubehör mit anbietet ;)
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TeenaxJDM

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Dienstag, 21. November 2017, 15:51

@TRS: sorry, habe ich heute morgen etwas zu schnell gelesen :D im Endeffekt ist aber ja die Kombination aus unseren beiden Antworten die wichtige Information/Kernaussage.

Klar gibt es viele Produkte von top Qualität die leider kein Gutachten haben. Was meist dann am finanziellen Aufwand bzw. dem Nutzen/Interesse liegt.
Allerdings gibt’s auch echt viel Schrott was die Leute sich ans Auto Schrauben. Daher ist Kontrolle schon richtig. Wie diese gehandhabt wird ist wieder ein anderes Blatt.
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Dienstag, 21. November 2017, 16:37

Vielen Dank für die hilfreichen und ausführlichen Antworten :thx: . Jetzt bin ich schon gefrustet, aber schonmal einen Schritt weiter. Ich weiß nicht wie lange ich jetzt schon nach Felgen suche und einfach kaum was finde, hab das ganze Forum schon durch. Eine absolute Liste mit allen Felgen mit ABE für den BRZ wär mal toll, in den Sammelthread stehen ja nicht alle drinnen. Die Toyota Ultralleggeras gehen beim BRZ glaub ich auch nicht, soweit ich weiß.
LG
Manu



Falsche Frage! Richtige Frage:

Welche Felgen mit Durchmesser -hier eintragen- und Breite -hier eintragen- und ET -hier eintragen- bei LK 5x100 und ET -hängt von Breite ab- gibt es mit deutschen Papieren.

Wenn du etwas einschränkst welche Größe in etwa du suchst und welches Design kann man da eher helfen. Wenn 19" OK sind würden mir als der 57xtreme noch am nächsten kommenden Felge mit dt. Papieren spontan die Schmidt Revo einfallen. Die müsste es in 5x100 geben. Glaube die wäre dann 8.5 breit, also keine Herausforderung. *ohne Gewähr, Anganem aus der Erinnerung

@TeenaxJDM: :thumbup:

EDIT: Streiche Revo! Voll daneben gehauen. Ich meine natürlich die hier (siehe Link unten, heißt XS5) und die gibts offenbar auch in 18". Ich weiß das die der Rays nur entfernt nahe kommt, aber wie du weißt ist die Auswahl begrenzt...

Klickmich

Ich denke das sollte gehen. Auch die ET sollte für den GT passen. Man müsste mal schauen wie's da mit Spurplatten aussieht falls gewünscht ist das es ein knappes Alignment wird. Da ist immer interessant ob fürs aufschraubsystem genügend große Taschen im Flansch sind. Auf Radbolzen tauschen hab ich persönlich immer wenig Lust...

EDIT: Ich glaube aber fast das du hier glücklicher wirst.

Klickmich

Man kann von JR halten was man will, aber es fahren die viele hier. Und solang du die wirklich wie's da steht mit Papieren bekommst ist das denke ich eine legitime Option. Besonders für das Geld was die aufrufen. Die TÜV-Papiere würde ich mir aber zur Sicherheit vorher mal zusenden lassen, denn so blöd wie es ist, auch hier hakt es schon wieder: Die als "TÜV verfügbar" gekennzeichneten Felgen sind nur in den aktuell gängigen VAG/BMW LKs gezeigt. (Soviel zu "Japan Racing", aber die Händler gehen halt dahin wo sich Masse machen lässt) Die Felgen gibts aber alle auch in 5x100 und alle in mehr oder weniger gut bis perfekt für den GT passenden ETs. Vllt gibts da ja im Gutachten doch was mehr bzgl LKs oder die haben noch was in der Schublade. Kann man nur fragen...

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yoman111

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Mittwoch, 22. November 2017, 08:29

Wow, danke für die Antworten, ich gebe zu, ich habe mich bei Japan Racing noch nicht umgesehen, Gewicht steht leider auch nicht dabei. Ich suche 18x8 (falls verfügbar, deshalb ginge auch 8,5), auf denen ich 225er Reifen fahren möchte, mit einer Einpresstiefe, die nicht zu sehr vom Original abweicht (wurde irgendwo mal empfohlen) und mit der ich keine Probleme am OEM Fahrwerk bekomme, sowie an einem später folgenden Gewindefahrwerk. Spurplatten wollte ich auch vermeiden. Mein Großes Problem: Gewicht interessiert mich auch, und mit der Alleggerita kann ich mich nicht so anfreunden, wären eher die letzte Option, da Performance doch eher überwiegt. Aber im Idealfall wiegen die genannten Maße nicht mehr als OEM. Dann ruf ich mal bei Toyota an wegen den Ultraleggereas und frag nach, die Maße wären gut.

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Mittwoch, 22. November 2017, 13:35

Ich fahre ab nächster Saison die JR5 in 17x7,5 ET35. Die JR5 in 18 zoll sind vom Gewicht her unter 9 Kilo ET müsstest nochmals nachschauen. Gewicht kannst du dort erfragen!

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Mittwoch, 22. November 2017, 15:20

Die Toyota Ultralleggeras gehen beim BRZ glaub ich auch nicht, soweit ich weiß.

Warum sollten sie nicht? Das sind OZ-Felgen, auch wenn Toyota die als Zubehör mit anbietet ;)


Aber das ist doch schon lange Geschichte mit den Ultraleggeras als Toyota Zubehör ?( Oder gibt es da eine Neuauflage ?
Die Ultras kannst Du aber ja direkt von OZ beziehen - ist dann nur eine andere ET. Dazu und auch zu anderen Felgendesigns findest Du aber viel Auswahl in den entsprechenden Sammelthreads hier.
3 : 3 ;)

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Mittwoch, 22. November 2017, 20:36

Jupp.
Das ist schon laaange Geschichte.

Ein hier gut bekannter Toyota-Händler hatte damals die letzten Ultraleggeras aufgekauft ...
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Donnerstag, 23. November 2017, 07:57

Hab die Rays 57Xtreme am Montag bei meinem JDM Experten in Österreich bestellt. In Österreich ist eine Eintragung kein Problem. In .at brauchst du einen Gutachter der die Verantwortung übernimmt. Bei Rays macht man sich bei uns zwecks Qualität wenig Sorgen. Für die Rays gibt's auch kein JWL/VIA Gutachten ;-)

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59

Donnerstag, 23. November 2017, 19:37

Na klar gibts für die Rays ein JWL-Gutachten! Das hab ich sogar ausm Netz mal irgendwo runtergeladen weil ich die ja auch mal haben wollte.

In CH ists eh kein Problem, ein CH-Gutachten gibts ja. Aber das gilt halt in D nicht...

yoman111

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Donnerstag, 23. November 2017, 20:32

Aber in Österreich eintragen lassen und hier in Bayern rumfahren geht nicht oder?

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