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Bnet

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 10:32

Winterräder 16 oder 17 Zoll

Hallo,

Habe eine Frage bezüglich der Felgengröße im Winter.

Man sagt ja auf Schnee performen schmale Reifen besser, kann man eine ähnliche Aussage auch für die Felgengröße machen?

Sonstige Änderung die mir einfallen durch kleinere Felgen
- Preis geringen (auch für Reifen)
- Übersetzung wird kürzer - das ist doch eher schlecht im Winter, oder?

Viele Grüße!
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Breeze

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 10:54

Die Übersetzung wird mit 16" nicht zwangsweise kürzer bei der Wahl der richtigen Reifendimension; auf den Abrollumfang achten und gut ist, z.B. 205/55-16. Ich habe Winterreifen Conti TS830P bewusst der Dimension 205/50-17 auf Originalfelgen gewählt, funktionieren prima.
Call me the Breeze..
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Donnerstag, 16. Januar 2014, 12:13

Die Aussage ist erstmal nicht richtig. Auf Schnee performen breite Reifen besser (da mehr Angriffsfläche). Auf EIS performen schmale Reifen besser (da mehr Kraft auf geringerer Auflagefläche, vgl. Schlittschuhe bei Eis und Schneeschuhe bei... Schnee. :D ).

Zu den Felgen bleibt nur zu sagen, dass Du bei einer im Durchmesser größeren Felge natürlich eine bessere Dosierbarkeit des Gaspedals hast, da ein Punkt auf dem Reifen einen längeren Weg braucht, um eine Umdrehung zu machen.

Letztendlich ist es der Preis, der geringer ausfällt. Allerdings ist die Optik dann auch nicht mehr die Gleiche (obwohl es auch hübsche GTs mit 16" gibt). Weiterhin verändert sich das Fahrverhalten bei 16" vs. 17", u.a. wg. der oben beschriebenen Differenz.

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 12:20

Die Aussage ist erstmal nicht richtig. Auf Schnee performen breite Reifen besser (da mehr Angriffsfläche). Auf EIS performen schmale Reifen besser (da mehr Kraft auf geringerer Auflagefläche, vgl. Schlittschuhe bei Eis und Schneeschuhe bei... Schnee. :D ).
Und auch diese Aussage ist mit Sicherheit nicht zu 100% richtig. Da das Gewicht des Fahrzeugs ja gleich bleibt, erhört sich der Anpressdruck der einzelnen Reifen wenn sie schmäler werden.
Folglich ist man auch bei Schneetreiben besser unterwegs. Der Vorteil von breiteren Reifen im Winter ist nur in Gegenden gegeben wo zumindest gleichviel trockene oder Regennasse Straße vorzufinden ist, wie Schneefahrbahn.
Dort kann man mit dem breiteren Reifen wieder punkten, beim Bremsen wie auch beim Handling.
In Gegenden wo aber überwiegend Schnee liegt rate ich gerne zu schmäleren Reifen, nordic compound, und bestenfalls auch etwas höherer Reifenflanke.
mfg, Wolfgang

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 13:55

1) 16" ist doch meist gar nicht zugelassen? Ich meine 16" geht nur bei denen, die in der Originalbereifung auch 16" im Schein hatten. Und das heißt: in D praktisch nie.
2) Egal ob 16" oder 20", der Rollumfang darf sich nur in engen Grenzen ändern (wegen Tachoabweichung). D.h. es ändert sich nur die Flankenhöhe, nicht der Reifendurchmesser.
Die Reifenbreite hat damit nur sekundär zu tun: weil zu viel Gummi irgendwann instabil wird und 16/17" mehr Gummi an den Flanken hat als 18/19" bleibt tendenziell weniger für die Breite übrig. Trotzdem hat man da meist noch viel (ggf. nachtragbare) Auswahl.


...im Übrigen bin ich der Meinung dass Toyota das GT86 Cabrio rausbringen muss! 8o
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Bnet

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 14:06

Es sind neben den Reifengrößen im Fahrzeugschein auch die Reifengrößen in den COC Papieren zugelassen.
Ob da nun 16" drin steht, weiß ich leider nicht, weil ich noch keinen GT habe :thumbdown:

Seiten wie reifen.com schlagen aber auch 16" vor.
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Donnerstag, 16. Januar 2014, 14:27

Da es in anderen Ländern Ausstattungen des ZN6 gibt, die mit einer 16-Zoll-Felge ausgeliefert werden, gehe ich mal frech davon aus, das technisch eine solche kein Problem darstellt. Wie vorher erwähnt gibt es ein paar Anbieter, die eine 16-Zoll-Alufelge für den GT86 im Programm haben. Sobald es eine ABE zu der Felge gibt, in der explizit der ZN6 mit einer spezifischen Reifengröße angegeben wird, reicht eine simple Abnahme nach § 19 über die DEKRA, FSP, etc. und nach Abnahme die Eintrageung im Fahrzeugschein durch die Zulassungsstelle, da die Rad-Reifen-Kombi ja nicht in der Zulassung steht. Fertisch. :)

Beispiel: MSW 22 (wie Sparco ist das OZ in günstig) in 6,5 x 16 Zoll mit 205/55 R16 oder 225/50 R16

http://docs.reifen.com/gutachten/msw/22/00202563.pdf



Edit: Im CoC stehen nur die 17er. die ab Werk kommen.
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Donnerstag, 16. Januar 2014, 15:45

Die Aussage ist erstmal nicht richtig. Auf Schnee performen breite Reifen besser (da mehr Angriffsfläche). Auf EIS performen schmale Reifen besser (da mehr Kraft auf geringerer Auflagefläche, vgl. Schlittschuhe bei Eis und Schneeschuhe bei... Schnee. :D ).

Zu den Felgen bleibt nur zu sagen, dass Du bei einer im Durchmesser größeren Felge natürlich eine bessere Dosierbarkeit des Gaspedals hast, da ein Punkt auf dem Reifen einen längeren Weg braucht, um eine Umdrehung zu machen.

Letztendlich ist es der Preis, der geringer ausfällt. Allerdings ist die Optik dann auch nicht mehr die Gleiche (obwohl es auch hübsche GTs mit 16" gibt). Weiterhin verändert sich das Fahrverhalten bei 16" vs. 17", u.a. wg. der oben beschriebenen Differenz.

Empfehlung: Günstigen Satz OEM-Felgen mit günstigen Qualitätswinterreifen (ca. 90 EUR/ Reifen) kaufen (17").

Hast Du schon mal ein Rally-Fahrezeug auf Schnee/Eis mit breiten Reifen gesehen? :D Je kleiner desto besser für Schnee/Eis.

mfg
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:D

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 16:11

Schnee und Eis sind zwei grundlegend verschiedene Dinge für einen Reifen. Bei Schnee (und damit ist keine eisglatte festgefahrene Schneeschicht, die schon mit Eis überzogen ist, gemeint) zählt die Auflagefläche. Ansonsten wärste ja mit nem Fahrrad bei Schnee am allerbesten unterwegs! Bei Eis zählt auch die Auflagefläche, allerdings punktuell, um möglichst viel Kraft auf kleinste Fläche zu bringen. Eis ist unbeweglich, Schnee sehr beweglich.

Die "gefährlichen" Stellen auf Flächen, wo man mit dem Auto unterwegs ist (95% asphaltierte Straße), sind ja auch die nicht sofort sichtbaren vereisten Flächen. Bei Schnee fährt man eh vorsichtiger, allerdings bist mit nem breiten Reifen auf einer frischen Schneedecke sicherer unterwegs als mit einem schmalen.

rst

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:17

Gleicher Luftdruck und gleiche Verformbarkeit des Reifens vorausgesetzt, ist die Auflagefläche bei einem breiten im Vergleich zu einem schmalen Reifen genau gleich groß - die Form der Auflagefläche verändert sich lediglich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rst« (16. Januar 2014, 18:23)


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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:41

@avatar: Einspruch: die Auflagefläche ist das eine, der Druck mit dem sie gegen die Oberfläche gepresst wird das andere.
Wenn die Fläche größer wird sinkt proportional der Druck (weil ja das gleich bleibende Gewicht des Autos auf mehr Fläche verteilt wird) und umgekehrt.
Auf harten Oberflächen wie Asphalt oder Eis ist breit oder schmal daher erst mal egal.

Auf weichen Schnee-Oberflächen kann sich der Reifen eine Spur drücken, und so den Seitenhalt vergrößern. Bei schmalen Reifen mit kleinerer Auflagefläche können die Spuren tiefer werden weil kleinere Fläche = mehr Druck auf den Schnee.

Mein Fazit ist also: bei Schnee lieber schmale Reifen, bei Asphalt und Eis ist es egal.

Warum dann lieber Breitreifen im Sommer? Die Kräfte sind verteilter, also punktuell kleiner. Man kommt nicht so schnell an Materiallimits (Abrubbeln vom Gummi).

Insgesamt sind die Effekte bei uns aber sowieso nicht groß. Erstens ist der Unterschied selbst zwischen den üblichen "Extremen" 235 und 205 ja nur 14% und zweitens hat ein schmaler Reifen zwar eine schmalere Auflagefläche, die ist dafür aber etwas länger, also insgesamt bei Weitem keine 10% kleiner.

Soweit die Theorie. Hab ich was vergessen? Was sagt die Praxis?

P.S: @rst, die Fläche ist wirklich exakt gleich? Interessant, das ist mir neu! Dann sollte auch die Reibung immer gleich sein. Also alles nur Optik?


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joba1« (16. Januar 2014, 18:47)


rst

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 21:03

P.S: @rst, die Fläche ist wirklich exakt gleich? Interessant, das ist mir neu! Dann sollte auch die Reibung immer gleich sein. Also alles nur Optik?

...naja - zumindest in der Theorie laut Fachbüchern, bzw. Informationen aus dem Netz. Die Aufstandsfläche (der Latsch) wird bei sonst gleichen Parametern bei breiteren Reifen zwar breiter - aber auch kürzer. Allerdings werden die Parameter in der Praxis nicht gleich sein. Die hauptsächlichen Unterschiede sind aber den Quellen nach dennoch an anderer Stelle:
Breite Reifen haben bei Kurvenfahrt eine stabiler stehende Fläche und leiten Hitze besser ab. Dafür kommen sie später auf Temperatur und haben einen höheren Rollwiderstand. Bei sonst gleichen Parametern sind sie zudem schwerer. Optimum ist daher der für das Fahrzeug und den Einsatzzweck beste Kompromiss.

Was diese Erkenntnisse allerdings bei Schnee und Eis bewirken? Breite Reifen könnten im Schnee "aufschwimmen", was ein Grund für schmale Schnee-Reifen bei Rallyautos sein könnte? Sie müssten eine breitere Furche bahnen, was den Rollwiderstand nochmal erhöhen dürfte. Negativ wäre sicherlich auch, dass die breiteren bei den niedrigen Temperaturen noch später auf Temperatur kämen. Auf festgefahrenen Flächen und Eis sollte ansonsten ähnliches wie oben gelten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rst« (17. Januar 2014, 08:25)


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Donnerstag, 16. Januar 2014, 23:00

Damit es nicht zu einfach wird :D , hier noch eine meist übersehene Einflussgrösse: der Speedindex

Erklärung: je schneller ein Reifen können muss, umso hitzefester muss er sein, weshalb die Gummimischung härter werden muss.
Je schneller ein Reifen bewegt werden kann, desto mehr wird die Bewegung in den Lamellen in schwammigem Fahrverhalten resultieren.
Deshalb haben Hochgeschwindigkeitsreifen weniger und nicht so tief eingeschnitten Lamellen.
Deshalb fahr ich als Rheinländer immer breitere Winterreifen in V( 240 KMH) weil die ein besseres Autobahn Nass und Trockenhandlling haben.

Als es letztes Jahr dann doch ordentlich geschneit hat, gings mehr nach dem Schwung/Masse Prinzip die Berge hoch. Hat allerdings auch Spass gemacht, und der 320 d hat auch nur ne elektronische Sperre.
Im Endeffekt hatte ich an 2 von ca 150 Tagen Winterreifen die falschen Reifen drauf. Wieviel wärs bei dir?

Leider gibt es nicht den Alleskönnerreifen, deshalb haben die Profis Reifen LKWs und Boxencrews.

Such dir nen aktuellen Reifentest in der richtigen Zoll( Felgen)grösse und kuck nach den Eigenschaften, die dir wichtig sind.Wenn du Schneeeigenschaften brauchst, würde ich Originalgrösse mit geringem Speedindex H oder noch besser T ( bis 190KMH) fahren, wenn in der Grösse verfügbar.

MFG C.
Gwehrfahrdeblom Sachsenring 10/11/12/13/14/16
denn geradeaus kann jeder :D


Es geht nicht darum, wie schnell ein Auto ist, sondern WIE ein Auto schnell ist.
( überliefert von T. Schrick)

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Freitag, 17. Januar 2014, 01:23

16" felgen mit einer bestimmten reifen dimension sind erlaubt ohne eintragung etc.

Steht alles in unserem schönen gt86 handbuch (seite habe ich gerade nicht im Kopf) :-D
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Freitag, 17. Januar 2014, 15:14

@ Pedro Pt: Da muss ich Dich korrigieren. Legal ohne Eintragung fahrbar ist auf Deutschlands Straßen nur, was im CoC steht. Die Bordmappe gibt nur technisch machbares wieder.
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Freitag, 17. Januar 2014, 16:20

Eher was im Fahrzeugschein steht, oder? D.h. wenn es eine ABE für die 16" gibt, muss der Wagen noch ggf. vorgeführt werden und wenn der Prüfer abnickt kann er die 16" fahren.

Pedro Pt

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17

Freitag, 17. Januar 2014, 19:45

Hm jetzt bin ich aber verwirrt.

Ich hab nämlich auch 16" winterrader mit der vorgegeben reifendimension drauf und bin damit zur dekra gefahren weil ich mir auch unsicher war ob das jetzt so erpaubt ist oder nicht und der Prüfer meinte zu mir. Muss ich nix eintragen lassen oder so. Solange ich dir Räder so fahre wie sie im handbuch stehen und keine anderen nehme (z.b. breitere reifen oder anderen Querschnitt) ist das so in Ordnung.

Jetzt weiß ich nicht mehr was ich glauben soll :-D
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SAM

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Freitag, 17. Januar 2014, 23:50

Ich bin auch verwirrt. Jetzt im Winter gekauft bekam ich den Wagen direkt vom Autohaus auf 16" Winterrrädern ausgeliefert, diesen hier, mit Reifen 205/55R16. Die Felgen haben auch ein Gutachten. Nur steht da dieser Absatz drin:

A02 Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den
Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist,
so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief,
Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist
dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur Berichti-
gung der Fahrzeugpapiere enthält.


Natürlich steht in keinem der Fahrzeugpapiere etwas anderes als die eine einzige Standard-17"-Größe, und eine Freistellung sehe ich auch nicht. Daraus schließe ich, dass die 16"-Größe noch eingetragen werden müsste. Aber auch nach mehrfachem Nachfragen haben mir mehrere Mitarbeiter des Autohauses (und der Chef) versichert, dass nichts eingetragen werden muss und ich nur das Gutachten mitzuführen habe.

Ja, was denn nun?

PS:
Zur eigentlichen Frage der Performance auf Schnee: Der entscheidende Vorteil von 16" ist, dass man damit auch Schneeketten verwenden kann (jedenfalls bei manchen Felgen), was bei 17" nicht möglich ist.

w00lf

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Samstag, 18. Januar 2014, 00:12

Der entscheidende Vorteil von 16" ist, dass man damit auch Schneeketten verwenden kann (jedenfalls bei manchen Felgen), was bei 17" nicht möglich ist.
Merkwürdig. Als ich meine Ketten auf die 17er gelegt habe, hat sich keine physikalische Urkraft gegen mich gewendet. :D
Möglich auf jeden Fall. Erlaubt? Wen juckts? Denkst du ein Polizist wird dich bei so brutalem Schneetreiben, dass du Ketten brauchst oder in einer Situation auf ner Eisplatte am Parkplatz zum Wegfahren blöde anquatschen? Die werden im schlimmsten Fall fragen ob sie helfen können, mehr nicht.
Gibt übrigens mit Sicherheit auch 17" Felgen, bei denen Schneeketten explizit erlaubt sind.
mfg, Wolfgang

SAM

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20

Samstag, 18. Januar 2014, 00:28

Ja, sorry für die Wortwahl. Mit "möglich" meinte ich "erlaubt".

(Und es geht mir nicht um den Polizisten, sondern darum, dass im Falle eines Unfalls einem kein Strick daraus gedreht werden kann, dass man etwas "Illegales" gefahren ist.)