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w00lf

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1

Mittwoch, 5. Juni 2013, 21:33

Fahrtechniken Thread

edit by Fox: Ausgelagert aus anderem Thread

Oft komm Ich aus ner Kurve raus und würde gern gleich mit dem dritten gang rausbeschleunigen-leider lahm. Wenn man dann in den 2ten schaltet kommt wieder die Motorbremse ins Spiel. Mach Ich was falsch oder musss der Sprintex her?
Motorbremse beim Beschleunigen? ?(
mfg, Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fox« (6. Juni 2013, 16:40)


Flasher

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Mittwoch, 5. Juni 2013, 21:51

Oft komm Ich aus ner Kurve raus und würde gern gleich mit dem dritten gang rausbeschleunigen-leider lahm. Wenn man dann in den 2ten schaltet kommt wieder die Motorbremse ins Spiel. Mach Ich was falsch oder musss der Sprintex her?
Motorbremse beim Beschleunigen? ?(


Er meint den Drehzahlbregrenzer. ;)
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ecospeed

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3

Mittwoch, 5. Juni 2013, 21:53

denke er meint das Motorschleppmoment weil er kein Zwischengas gegeben hat um die Drehzahl dem 2.Gang anzupassen?!

EDIT: oder so...^^

kosh

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4

Mittwoch, 5. Juni 2013, 21:53

gibt jetzt neue Bilder vom Sprintex im ft86club. Offenbar finden in Australien die ersten Sprintexe ihren Weg in Testautos. Angebliches Gewicht ca 20 Kilo.

Bin ja gespannt wie weit J-Sport das kit ffür unseren Markt aufarbeitet. Lauut deren HP kümmern die sich um tüv, Kontrollinstrumente und ne saubere Kennfeldoptimierung- zmindestt für Dieselmotoren...sollten sich auch um nen gescheiten Ölkühler kümmern..

Oft komm Ich aus ner Kurve raus und würde gern gleich mit dem dritten gang rausbeschleunigen-leider lahm. Wenn man dann in den 2ten schaltet kommt wieder die Motorbremse ins Spiel. Mach Ich was falsch oder musss der Sprintex her?


Gasstoß vorm einkuppeln könnte massiv helfen :D

SteveP-84

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5

Mittwoch, 5. Juni 2013, 22:47

jup :) zwischengas geben beim zurückschalten und dann is gut :D wenn dir sonst die Leistung reicht kannst dir die 5000€ sparen :)

wom

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Mittwoch, 5. Juni 2013, 23:20

ahoi ,

ich würd dazu gern den guten Tim S. zitieren :

"wenns sein muss , schalt ich einen Gang runter , für mich das normalste der Welt ! "

und genau das ist es ...

gruß

wom
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7

Mittwoch, 5. Juni 2013, 23:58

es gibt da so bestimmte Kurven wo ich mir nicht sicher bin ob 2ter oder 3ter Gang. Wahrscheinlich muss ich doch nen Fahrkurs besuchen statt kompressorgjaule...

Ich versuchs nochmal zu beschreiben: ich steuer (kurvige Landstrasse, wenig Speed(70-90kmh)-also nix mit drehzahlbegrenzer) auf ne ca 100 grad Kurve zu , kurz vor der kurve drück ich die kupplung, lenke sozusagen im Leerlauf ein, lass die kupplung sobald ein kurvenende in Sicht ist wieder los und da ist die Entscheidung gefragt 2ter oder dritter: beim zweiten hab ich nen ordentlichen Lastwechsel was die Dynamik einschränkt, beim 3ten hat er keinen Lastwechsel und kommt irgendwie schwunghafter aus der Kurve raus, nur halt leider ohne genug Saft. Vielleicht kann mir ja ein besserer Fahrer nen Tipp geben??
:D :D :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feilritz« (6. Juni 2013, 00:03)


AristokraT

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 00:41

Den zweiten Gang beim Anbremsen der Kurve bereits einlegen. Während der Kurve bereits eingekuppelt wieder leicht das Gas streicheln. Und dann aus der Kurve mit Gefühl herausbeschleunigen ohne dass das Heck ausbricht.
Wenn du in der Kurve auf der Kupplung stehst, machst du dir das Heck ja gar nicht zu Nutze. ;)
Im Besitz seit Okt. 2012: GT86, Dynamic White Pearl, Leder-Alcantara(anthrazit), Navigationssystem Toyota Touch & Go.
Seit März 2013: Eibach Federn, Distanzscheiben, Scheibentönung

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 05:15

Den zweiten Gang beim Anbremsen der Kurve bereits einlegen. Während der Kurve bereits eingekuppelt wieder leicht das Gas streicheln. Und dann aus der Kurve mit Gefühl herausbeschleunigen ohne dass das Heck ausbricht.
Wenn du in der Kurve auf der Kupplung stehst, machst du dir das Heck ja gar nicht zu Nutze. ;)

Also bitte, ein bischen "Schlupf" Seitwärts sollte schon sein...

Motobiker84

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 07:30

Im Idealfall ein sanft mitlenkendes Heck und schlußendlich ein Rutschen über alle 4 Räder :thumbsup:
Subaru BRZ Sport MT in WR Blue
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kosh

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 09:59

Den zweiten Gang beim Anbremsen der Kurve bereits einlegen. Während der Kurve bereits eingekuppelt wieder leicht das Gas streicheln. Und dann aus der Kurve mit Gefühl herausbeschleunigen ohne dass das Heck ausbricht.
Wenn du in der Kurve auf der Kupplung stehst, machst du dir das Heck ja gar nicht zu Nutze. ;)


Jau, das ist die beste Möglichkeit.
An die DIfferentialsperre habe ich jetzt gar nicht gedacht :)
Wenn man während des Ambremsens runtershcaltet, kann man sogar noch die Motorbremse nutzen!

Flasher

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:15

es gibt da so bestimmte Kurven wo ich mir nicht sicher bin ob 2ter oder 3ter Gang. Wahrscheinlich muss ich doch nen Fahrkurs besuchen statt kompressorgjaule...

Ich versuchs nochmal zu beschreiben: ich steuer (kurvige Landstrasse, wenig Speed(70-90kmh)-also nix mit drehzahlbegrenzer) auf ne ca 100 grad Kurve zu , kurz vor der kurve drück ich die kupplung, lenke sozusagen im Leerlauf ein, lass die kupplung sobald ein kurvenende in Sicht ist wieder los und da ist die Entscheidung gefragt 2ter oder dritter: beim zweiten hab ich nen ordentlichen Lastwechsel was die Dynamik einschränkt, beim 3ten hat er keinen Lastwechsel und kommt irgendwie schwunghafter aus der Kurve raus, nur halt leider ohne genug Saft. Vielleicht kann mir ja ein besserer Fahrer nen Tipp geben??


Vor dem Einlenken in die Kurve sollte bereits der richtige Gang eingelegt und der Bremsvorgang abgeschlossen sein. Wenn du mit durchgetretener Kupplung durch die Kurve fährst, dann machst du was falsch.
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13

Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:26

...zumindest, wenn Du vorhast den Wagen nicht kontrolliert durch die Kurve zu bringen ;)

Kupplung treten = höhere Seitenführungskräfte der Räder = Verhinderung des Ausbrechens, gerade bei Schnee und Matsch. Hat mir zumindest der ADAC-Heini beim Sicherheitstraining so gepredigt.

SteveP-84

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Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:46

im Winter bei Eis und Schnee ja vielleicht, da hast ja kein Grip..

im trockenen oder nassen Gang einlegen und den Rest kannst mitm Gaspedal machen wenn man nicht ein "digitaler" Fahrer (Kein/Vollgas oder Vollbremsung) ist kann man so auch kontrolliert durch die Kurve, wenns ein bissl spaßiger sein darf, ein bissl mehr Gas geben ;)
Sonst kannst dich ja ein bisschen in Heel&Toe versuchen (Bremsen und Zwischengas geben beim runterschalten)
hier ein Video von Ayrton Senna im NSX wo man das schön sieht: http://www.youtube.com/watch?v=96ekbvjyr0g

Bei 3000 wird sich halt nicht viel tun ;)

die 2te geht bis knapp 98km/h oder so also lt. Tacho ca. 100-105km/h dh. von 70-90 bist im 2ten am besten aufgehoben. Und wenn du die Kurve mit 90 fährst kannst nachm Kurvenausgang gleich hochschalten sonst hängst im Begrenzer ;)

Twinguin

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15

Donnerstag, 6. Juni 2013, 13:49

Kupplung treten = höhere Seitenführungskräfte der Räder = Verhinderung des Ausbrechens, gerade bei Schnee und Matsch. Hat mir zumindest der ADAC-Heini beim Sicherheitstraining so gepredigt.

Jein! Das stimmt, wenn man vor der Kurve auskuppelt. Wenn man erst in der Kurve die Kupplung tritt, dann tritt doch Lastwechsel ein und beeinflusst die Seitenfuehrungskraefte direkt.
Und ja, das "rollen" durch eine Kurve ohne jeglichen Lastwechsel liefert das Optimum an Seitenfuehrung - verhindert aber nicht notwendigerweise das Ausbrechen -- wenn man zu schnell war, oder in der Kurve weiter einlenkt, dann kann man auch damit an oder ueber die Haftgrenze kommen. Das solltet Ihr beim Sicherheitstraining eigentlich auf der nassen Kreisbahn geuebt / ausprobiert haben.
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Donnerstag, 6. Juni 2013, 14:33

Jau, aber wenns doch genau so ist - dann müsste man ja in der Kurve am besten unterwegs sein, wenn man bis Start Einlenken die Optimalgeschwindigkeit für die Kurve draufhat, dann Kupplung treten, durch die Kurve "rollen" (perfekt Lenken vorausgesetzt) und nahc dem Kurvenscheitel wieder in passenden Gang einkuppeln und ab dafür?!

Twinguin

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17

Donnerstag, 6. Juni 2013, 14:44

Jau, aber wenns doch genau so ist - dann müsste man ja in der Kurve am besten unterwegs sein, wenn man bis Start Einlenken die Optimalgeschwindigkeit für die Kurve draufhat, dann Kupplung treten, durch die Kurve "rollen" (perfekt Lenken vorausgesetzt) und nahc dem Kurvenscheitel wieder in passenden Gang einkuppeln und ab dafür?!

Jein, weil durch das Auskuppeln wird der Wagen in der Kurve ja langsamer! Also waere optimal mit gleichbleibendem Gas durch die Kurve zu fahren (dann kommt ja auch kein Lastwechsel hinzu).
Und das Einkuppel verursacht in 99% der Faelle immer einen Lastwechsel, entweder bremsend oder beschleunigend.

Irgendwo schrieb mal ein Mensch (sogar im Zusammenhang mit dem GT/BRZ): vor der Kurve in den passenden Gang schalten und dann mit Stuetzgas in die Kurve. Und dann nach belieben in oder nach der Kurve beschleunigen
Ich find den Begriff Stuetzgas echt nett :thumbup:
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kosh

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18

Donnerstag, 6. Juni 2013, 14:47

Dann nützt dir aber die Differentialsperre nur die Häfte, denn die wirkt ja auch beim Bremsen (Schubbetrieb).
Im Endeffekt bremst die Sperre beim Anbremsen das innere Rad stärker ab (Motorbremse) udn beim Rausbeschleunigen gibts mehr Drehmoment auf das innere Rad (dass ja sonst durch ein normales Differential gebremst werden würde).

http://de.wikipedia.org/wiki/Torsen-Ausgleichsgetriebe

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19

Donnerstag, 6. Juni 2013, 15:00

Twinguin schreibts ja schon. Ohne Schleppgas wirst du in der Kurve langsamer und würdest wahrscheinlich beim Einkuppeln ein Ausbrechen des Hecks oder gar einen Dreher hinlegen. Berechenbarer und schneller gehts mit eingelegtem Gang.
Am besten probierst du das mal auf einem großen Parkplatz ohne Laternen aus.

@kosh
Hast du inneres und äusseres Rad verwechselt? Beim Beschleunigen aus der Kurve gibts von der Sperre mehr Saft auf das Kurvenäussere. Ohne Sperre dreht das innere Rad durch.

kosh

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20

Donnerstag, 6. Juni 2013, 15:44

Tja, also, klingt logisch, aber was du beschreibst, leistet ja ein normales Differential.

Das Torsen ist ja eine Differentialsperre, sorgt also dafür, dass das Differential "abgeschwächt" wird.

Von daher - bin selbst etwas unsicher, weil deine Erklärung auch mehr Sinn macht.
Wiki sagt es auch so, also hast du auf ejdne Fall recht, nur ich raffs leider nicht wirklich...

Zitat

Zitat

Handhabung bei schnell gefahrenen Kurven: Bei hoher Querbeschleunigung wird das kurveninnere Rad entlastet und das kurvenäußere Rad belastet. Dadurch schlupft das innere Rad stärker, bis es ebenso schnell oder schneller dreht als das kurvenäußere Rad. Das Sperrdifferential verhindert nun, dass das kurveninnere Rad durchdrehen kann und damit den Leistungsfluss auf die Straße unterbricht. Neben der höheren Kurvengrenzgeschwindigkeit untersteuert das Fahrzeug weniger, weil die ungleichmäßige Kraftverteilung an den Rädern (das äußere Rad überträgt nun mehr Moment) ein Giermoment um die Fahrzeughochachse erzeugt, das ein Eindrehen (Übersteuern) begünstigt. Ist die Sperrwirkung auch im Schiebebetrieb vorhanden, so kehren sich die Kraftflüsse um, das entstehende Giermoment bewirkt ein verstärktes Untersteuern und damit ein Stabilisieren des Fahrzeuges. Diese Charakteristik wird gezielt im Rennsport genutzt.


Nochmal durchgelesen und gerafft, juhu :)
Weil das innere Rad bei hohen Kurvengeschwindigkeiten entlastet wird, wirkt das Differential und gibt mehr Kraft darauf, die Differentialsperre verhindert das.

Ich hatte in meinem Denkvorgang einfach nicht berücksichtigt, dass man schnell fährt ;)